Start Blog Seite 2206

Erste Jobvermittlung für alle sozialen Berufe

0
workbee

Workbee hilft allen, die helfen! 

Endlich können auch Arbeiternehmer:innen aus dem sozialen Bereich ihren Traumjob finden. Workbee bietet ihre Dienstleistung jetzt allen Arbeitgeber:innen deutschlandweit an.

Workbee deckt jetzt den gesamten sozialen Bereich ab. Bislang konnten nur Menschen aus der Pflege und Medizin von besseren Jobs profitieren. Seit November hat der Berliner Recruiting-Dienstleister seine Jobvermittlung um die Bereiche Erziehung und Soziales ergänzt. 

“Uns ist aufgefallen: Innovative Jobplattformen und Headhunter gibt es fast nur für Akademiker:innen und das finden wir extrem unfair”, so Steffen Biese, CEO von Workbee. “Was ist mit den Menschen, die in sozialen Berufen arbeiten und unsere Gesellschaft am Laufen halten? Mit Workbee ändern wir das!”

Workbee ist eine innovative Recruiting-Lösung, die Arbeitnehmer:innen im sozialen Bereich ermöglicht, einen besseren Job zu finden. Gerade hier ist der Fachkräftemangel immens. “Unsere Vision ist, dass wir allen Menschen in sozialen Berufen dabei helfen, ein erfülltes Arbeitsleben zu haben”, sagt Biese. 

“Wir hatten bereits viele Anfragen von Arbeitgeber:innen, die händeringend Personal im sozialen Bereich gesucht haben.” Dem Wunsch ist Workbee jetzt nachgekommen.

Workbee: Wir helfen allen, die helfen!

Erste Kandidat:innen aus den neuen Berufsgruppen hat Workbee bereits erfolgreich in bessere Jobs gebracht. “Das stimmt uns sehr zuversichtlich, dass wir die gleichen Erfolge wie in der Pflege schnell auch in den anderen Berufsgruppen umsetzen können”, so Biese. 

Workbee bietet Kandidat:innen die maximale Transparenz; Gehälter werden immer vor dem Bewerbungsgespräch kommuniziert und abgeglichen. Das Matching passiert anhand der Wünsche der Kandidat:innen (beispielsweise anhand ihrer Top 3 der ausgewählten Jobvorteile). Zudem begleiten persönliche Berater:innen die Jobsuchenden – darunter aktiv Suchende und wechselbereite Kandidat:innen – im gesamten Bewerbungsprozess.

Arbeitgeber:innen bekommen die maximale Reichweite bei Social Media und auf der Workbee-Plattform. Darüber hinaus werden alle Kandidat:innen durch interne Recruiter:innen vorqualifiziert. Dadurch gibt es nur passgenaue Profile und Kandidat:innen, die wirklich wechseln wollen.

Bedürfnisse voll und ganz verstehen

“Wir haben uns bewusst entschieden, uns zunächst auf eine Berufsgruppe zu fokussieren, um deren Bedürfnisse voll und ganz zu verstehen”, sagt Biese. “Daraufhin haben wir mit Workbee die ideale Lösung entwickelt.” Die Wünsche und Bedürfnisse der Kandidat:innen sowie die Anforderungen der Arbeitgeber:innen in den Bereichen Pflege, Medizin und Soziales sind grundsätzlich sehr ähnlich. 

Diese Erfahrungen konnte Workbee nutzen – und bei den neuen Berufsgruppen einbringen. Die Erfolge der letzten Monate zeigen, dass sie auf dem richtigen Weg sind. “Wir haben in den vergangenen drei Jahren Hunderten von Pflegekräften dabei geholfen, einen besseren Job zu finden”, so Steffen Biese. “Ich freue mich schon riesig darauf, dass wir nun auch andere Berufsgruppen dabei unterstützen können, ein erfülltes und zufriedenes Arbeitsleben zu finden.”

Bild Steffen © allygatr.VC 

Quelle allygatr 

Mode trifft auf Esports

0
Capsule Collection
Mercedes-Benz x SK Gaming x Saul Nash Esports Fashion Collection Mercedes-Benz x SK Gaming x Saul Nash Esports Fashion Collection

Mercedes-Benz und SK Gaming präsentieren limitierte Capsule Collection mit Designer Saul Nash

Performance, moderne Technik und Leidenschaft – das haben erfolgreiche Sportler, Gamer und Automobilenthusiasten gemeinsam. Die limitierte Capsule Collection besteht aus einer Jacke und einem langärmligen T-Shirt, die die funktionalen Ansprüche alltagstauglicher Sportswear vereint mit modischem Style. Begleitend zum Bestellstart visualisiert eine Social Media Kampagne das Zusammenspiel dieser Themen. Auf den Fotos und in den Kurzvideos bilden die elektrische Antriebstechnologie des Mercedes‑Benz EQE und die sportliche Performance von Tänzern und Mitgliedern von SK Gaming eine ausdrucksvolle Symbiose.

Saul Nash ist Modedesigner und Choreograph und hat Performance sowie Menswear Design studiert. Diese Ausrichtung verbindet Saul Nash in seinem 2018 gegründeten eigenen Label, indem er die Grenzen zwischen Menswear und Sportswear aufhebt. Seine Kreationen verbinden aktuelle Trends mit der Funktionalität von Sportswear. Er kreiert seine Mode für einen modernen, aktiven Lebensalltag. Für diesen Ansatz wurde Saul Nash als Designtalent mehrfach ausgezeichnet, unter anderem in Großbritannien mit dem Queen Elisabeth II Award for British Design als nationaler Designer des Jahres.

Die schwarze Sportjacke aus der limitierten Sonderedition verbirgt in der Innenseite ein auffälliges, lila-blaues Mesh-Muster aus recyceltem Polyester. Das Innendesign ist in den für SK Gaming typischen Farbwelten gestaltet und kann durch Wenden der Jacke auch nach außen getragen werden. Auf der Brust sind jeweils das Mercedes-Benz und das SK Gaming Logo in Kontrastfarbe aufgestickt. Die schwarze Nylonseite trägt zudem an den Flanken die Markenschriftzüge beider Partner.

Ergänzt wird die Jacke durch das langärmelige Kompressionsshirt aus recyceltem Polyester sowie Lycra für eine optimale körpernahe Passform. Die Grundfarbe des Shirts ist schwarz. An den Flanken sowie den Ärmelinnenseiten befinden sich farbige Mesh-Einsätze. Die farbliche Gestaltung ist analog zum Innenfutter der Jacke. Auch das Shirt trägt die Markenlogos beider Partner, Mercedes-Benz und SK Gaming, auf der Brust. Daumenschlaufen, ein halber Reißverschluss am hoch schließenden Kragen und eine verlängerte Rückenpartie betonen die sportliche Funktionalität.

„Unsere herzlichen Glückwünsche gehen an unseren langjährigen Partner SK Gaming zum 25jährigen Jubiläum. Jede Zusammenarbeit gewinnt durch neue Impulse und umso mehr freuen wir uns, dass uns gemeinsam mit Saul Nash eine neue Verbindung der Mode- und Esports-Welt gelungen ist. Mit der exklusiven Kollektion wollen wir über Esports-Enthusiasten hinaus auch unsere Kunden und Fans ansprechen, die auf einen aktiven Lebensstil Wert legen, der im Alltag funktional ist und gleichzeitig eine moderne Ästhetik ausstrahlt.“ Julia Hofmann, Head of Brand Collaborations and Branded Entertainment Mercedes-Benz AG

„Ich fühle mich geehrt mit Mercedes-Benz und SK Gaming zum 25-jährigen Jubiläum zusammenarbeiten zu können und das Esports-Team zu feiern. Das spannende am Projekt war, drei Welten zu vereinen, die auf den ersten Blick vielleicht nicht zusammenpassen. Das Schöne am Gaming ist, dass alles möglich ist, weil es unendliche Optionen gibt. Als Modedesigner hat mich inspiriert, das puristische Mercedes-Benz Design und seine einmalige Historie in dieser Kollektion mit Mobilität zu verbinden. Performance-Wear ist sehr auf Bewegung ausgelegt und dort bin ich beheimatet. Ich fragte mich, wie wir Gaming als eher statischen Sport in Verbindung mit Bewegung neu kreieren können.“
Saul Nash, Designer, Movement Director und Choreograph

„Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums von SK Gaming wollten wir unserer Community und auch uns ein ganz besonderes Geschenk machen. Daher haben wir gemeinsam mit unserem Partner Mercedes-Benz und dem Designer Saul Nash eine Fashion Capsule Collection kreiert, deren zukunftsweisender und performanceorientierter Look die Identität von SK Gaming als traditionsreichstes Esports-Team der Welt zum Ausdruck bringt.“
Alexander Müller, CEO SK Gaming

Der Bestellstart der zweiteiligen Kollektion am 30. November 2022 wird von einer Kampagne auf den Mercedes-Benz Social Media Kanälen begleitet. Sie inszeniert dabei Themenwelten beider Partner, wie Bewegung, Performance und Design. Die Kampagne zeigt Tänzer und die Content Creator Georgia „Troubleinc“ Paraskevopoulou, Lukas „Mango“ Schändel und Niklas „NiklasNeo“ Noerenbergvon SK Gaming sowie den Mercedes-Benz EQE. In einer von Saul Nash selbstkreierten Choreographie thematisiert die Kampagne die Funktionalität der Kollektionsteile und spielt mit den Persönlichkeiten der Protagonisten. Die Fotos stammen vom US-Fotografen Justin French, die Videos vom Briten Quyen Mike, der als „qmike“ als Content Creator und Model arbeitet. Das Set Design verantworten Isabel + Helen.

Mercedes-Benz und SK Gaming – Partner seit 2019

Mercedes-Benz war der erste Automobilhersteller, der 2019 in ein Esports-Team investierte. Die Zusammenarbeit mit SK Gaming geht über eine reine Sponsoring-Partnerschaft hinaus: Sie beinhaltet neben der Logopräsenz auch gemeinsame Projekte sowie einen gegenseitigen Know-How-Transfer. Die Partnerschaft mit SK Gaming beeinflusst die Wahrnehmung von Mercedes-Benz als organischer Teil der Esports-Community nachhaltig und unterstreicht die Authentizität des gesamten Esports-Engagements der Marke.

Das weltweite Mode-Engagement von Mercedes-Benz

Seit 1995 hat sich Mercedes-Benz als wichtiger Akteur in der Modeindustrie etabliert. Das Unternehmen hat sich weltweit authentische Beziehungen in der Modewelt aufgebaut und unterstützt durch seine Initiativen aufstrebende Designtalente, innovative Kooperationen, Fashion-Week-Partnerschaften sowie Live‑Events.

Bild Mercedes-Benz x SK Gaming x Saul Nash Esports Fashion Collection

Quelle Bild und Text: Mercedes Benz AG

Lightyear startet Serienproduktion seines Solar-Elektrofahrzeugs

0
solar

Lightyear startet als erstes Unternehmen die Serienproduktion eines Solar-Elektrofahrzeugs

Nach erfolgreich abgeschlossener Entwicklungsphase verlassen die ersten Fahrzeuge des Unternehmens noch im Jahr 2022 das Werk von Valmet Automotive in Finnland

Lightyear, ein niederländisches Hightech-Unternehmen, hat das erste Solar-Elektroauto (SEV) der Welt entwickelt und beginnt offiziell mit der Produktion des Lightyear 0 im Werk von Valmet Automotive in Finnland. Geplant ist, ein Fahrzeug pro Woche zu fertigen und die Produktion im ersten Quartal 2023 schrittweise zu erhöhen. Als erster Automobilproduzent stellt Lightyear ein Elektrofahrzeug her, das Strom direkt aus Sonnenlicht erzeugt. Mit dem Markteintritt der innovativen Technologie nach sechs Jahren der Entwicklung wird eine der schwierigsten Phasen für neue  Automobilhersteller abgeschlossen.

„Wir haben in den letzten Jahren viele Meilensteine erreicht, von wichtigen Finanzierungserfolgen bis hin zu großartigen Partnerschaften. Der heutige Tag ist jedoch der bedeutendste und wahrscheinlich anspruchsvollste in unserer Firmengeschichte. Mit dem Start der Produktion wird der Lightyear 0 mit einem Luftwiderstandsbeiwert von nur 0,175 das aerodynamischste Auto sein, das bisher hergestellt wurde.“, erklärt Lex Hoefsloot, CEO und Mitbegründer von Lightyear. „Der Produktionsstart des Lightyear 0, dem ersten Solarauto, bringt uns in unserer Mission einer sauberen Mobilität für alle weltweit einen großen Schritt weiter. Wir sind vielleicht die Ersten, die dies erreichen, aber ich hoffe, dass wir nicht die Letzten sind.“ 

Näher an der sauberen Mobilität

Der Lightyear 0 markiert einen ersten entscheidenden Schritt, den Mobilitätssektor zu verändern: Durch die Entwicklung eines effizienten Fahrzeugs mit einer kleineren Batteriekapazität von 60 kWh will Lightyear es den Verbrauchern ermöglichen, ihr Elektrofahrzeug selbstversorgend zu laden und nachhaltiger zu fahren. Die Weichen für eine erfolgreiche Mobilitätswende sind gestellt: In den sechs Jahren seit seiner Gründung hat sich das Unternehmen zu einem Scale-up-Unternehmen mit über 500 Mitarbeitern entwickelt und eine zuverlässige Lieferkette mit renommierten Partnern wie Valmet Automotive, Bridgestone und Koenigsegg aufgebaut. 

SEV-Fertigung als gemeinsame Leistung

Der Produktionspartner von Lightyear, Valmet Automotive, ist ein richtungsweisender Hersteller mit mehr als zehn Jahren Erfahrung in der Produktion von Elektrofahrzeugen und über 50 Jahren Expertise in der Zusammenarbeit mit großen und bekannten Automarken. „Wir teilen die Motivation von Lightyear, neue, nachhaltigere Mobilitätslösungen zu schaffen, und freuen uns, Teil dieser innovativen Entwicklung in der Automobilindustrie zu sein. In den letzten Jahren haben wir eng kooperiert, um die Technologien des Lightyear 0 zu verstehen und alles für eine reibungslose Produktion der Solar-Elektroautos vorzubereiten“, sagt Olaf Bongwald, CEO von Valmet Automotive. 

Bild Lex Hoefsloot, CEO und Mitbegründer von Lightyear.

Quelle TEAM LEWIS

OroraTech sammelt 15 Millionen Euro zum Ausbau Satelliten-basierter Lösungen zur Bekämpfung des Klimawandels ein

0
OroraTech

Mit der frischen Finanzierung bringt OroraTech die nächste Generation seiner Wärmebildkamera-Technologie ins All und erweitert sein Portfolio an Lösungen zur Anpassung an und Bekämpfung des Klimawandels. 

OroraTech, das führende Unternehmen für satelliten-basierte Wärmebilderfassung, hat mit privaten Investoren und zusätzlicher Co-Finanzierung durch öffentliche Geldgeber seine Series-A-Runde um 15 Millionen Euro erweitert. Mit der neuen Finanzierung will OroraTech als erster und einziger kommerzieller Anbieter von satelliten-basierten Wärmebildern bereits im Mai 2023 seine zweite Wärmebildkamera ins Weltall bringen. Zudem nutzt OroraTech den verstärkten Rückenwind zur Entwicklung weiterer, neuer Lösungen zur Anpassung und Bekämpfung des Klimawandels.

Die Investitionsrunde wurde von Lead-Investor Edaphon, einem in Belgien ansässigen Impact-Investor, zusammen mit den bestehenden Investoren Findus Ventures, Ananda Impact Ventures, Wachstumsfonds Bayern 2, ConActivity, APEX Ventures, SpaceTec Capital und Industrieexperten Ingo Baumann und Clemens Kaiser abgeschlossen. Zusätzliche Gelder wurden  durch Aufträge und Förderungen der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und des Freistaates Bayern eingesammelt.  

Thomas Grübler, CEO von OroraTech, erklärt: „Ich bin sehr stolz darauf, was wir innerhalb eines Jahres erreicht haben – wir haben unsere erste Kamera im Weltall gestartet, die selbst unsere eigenen Erwartungen übertroffen hat und weltweit einzigartig ist. Mit der zusätzlichen Finanzierung werden wir unsere zweite Kamera in den Orbit bringen und unsere Expansionsstrategie in weitere Anwendungsfelder beschleunigen. OroraTech’s schnelles Wachstum wird auch von Investoren anerkannt und ich freue mich daher sehr, unseren neuen Investor Edaphon an Bord begrüßen zu dürfen. Gemeinsam werden wir unser Ziel weiter vorantreiben, alle 30 Minuten die Temperatur der Erde zu messen, um für mehr Transparenz zu sorgen und um bessere Entscheidungen in der Bekämpfung des Klimawandels zu ermöglichen.“ 

Das im Pariser Klimaabkommen 2015 beschlossene Ziel, die globale Erderwärmung auf 1.5°C zu begrenzen, beschäftigt die Klimapolitik weltweit. Im Rahmen der COP27 Konferenz in Ägypten wurde allerdings festgehalten, dass dieses Ziel leider nicht mehr realistisch ist. Die Erde hat dauerhaftes “Fieber”, das zu Naturkatastrophen und damit einhergehenden finanziellen Verlusten führt. Waldbrände beispielsweise sind jedes Jahr für 17 bis 20 Prozent der gesamten globalen CO2-Emissionen verantwortlich und verursachen versicherte Schäden in der Höhe von über zehn Milliarden Dollar Schäden. Aus dem Temperaturanstieg resultierende Folgen wie diese haben einen schwerwiegenden Einfluss auf die Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) zum Schutz von biologischer Vielfalt, Wasser, Gesundheit, Landwirtschaft und Klima.

Bereits heute tragen satelliten-basierte Technologien entscheidend  zur Verringerung der Treibhausgasemissionen bei. Informationen von Bodensensoren in Kombination mit Satelliten-Daten helfen bei der Verbesserung der Luftqualität, dem Schutz der Wälder sowie bei der Verifizierung von Kohlenstoffkrediten für Waldbesitzer:innen. 

Angetrieben von unserer Vision „Thermal intelligence for a sustainable Earth“ brachte OroraTech Anfang 2022 den ersten ungekühlten Thermal-Infrarotsensor ins Weltall. Der erfolgreiche Launch war ein entscheidender Meilenstein auf dem Weg zu einer Konstellation, die bereits 2024 jeden Punkt der Erde alle 12 Stunden und ab 2026 rund alle 30 Minuten erfassen wird. 

OroraTech’s erstes Produkt, die Wildfire Intelligence Solution, wird bereits von Kund:innen weltweit eingesetzt. Die Plattform nutzt verfügbare Erdbeobachtungsdaten zur Erkennung und Überwachung von Waldbränden. Mit der Wildfire Intelligence Solution werden bereits heute über 100.000 Brände täglich erkannt und mehr als 160 Millionen Hektar Wald auf sechs Kontinenten geschützt.  

Basierend auf steigender Marktnachfrage nach Erkenntnissen aus Erdbeobachtungsdaten im Thermal-Infrarotbereich arbeitet OroraTech bereits mit verschiedensten Unternehmen, Institutionen und Meteorologie-Diensten zusammen. Diese Partnerschaften resultieren bereits in verschiedensten Projekten jenseits des Waldbrandmonitorings, beispielsweise bei der Überwachung und Kartierung von städtischen Wärmeinseln, bei der Überwachung von Industrieaktivitäten wie der Erkennung von Abgasfackeln und der Abschätzung derer Emissionsvolumina. 

Im vergangenen Jahr ist OroraTech auf über 80 Mitarbeiter:innen mit über 20 verschiedenen Nationalitäten angewachsen. OroraTech hat seinen Hauptsitz in München und erweiterte 2022 seine Präsenz mit Expert:innen in den USA, Kanada und Luxemburg. 

Joost Van Laer, Investmentmanager bei Edaphon, kommentierte: „Wir unterstützen Unternehmen, die das Potenzial haben, die Umwelt in großem Maße positiv zu beeinflussen. Wir waren beeindruckt von OroraTechs Produktportfolio, den Stärken des komplementären Teams sowie seinem Ehrgeiz, in den kommenden Jahren weiterhin wegweisende Lösungen zu entwickeln.“

Bild

Quelle tech2com UG

15 Mio. EUR für Waldbrandüberwachung aus dem All

0
bayern kapital ororatech

Bayern Kapital beteiligt sich im Rahmen einer Series-A-Extension-Runde erneut an Ororatech

OroraTech hat eine Series-A-Extension-Runde im Gesamtvolumen von 15 Mio. EUR abgeschlossen. Das New-Space-Start-up aus München entwickelt ein globales, satellitenbasiertes Frühwarnsystem für Waldbrände und hat als erstes Unternehmen einen Nanosatelliten mit intelligenter Wärmebild-Kamera im Weltraum installiert. Bayern Kapital als einer der aktivsten deutschen High-Tech-Investoren beteiligt sich aus Mitteln des Wachstumsfonds Bayern 2 erneut an OroraTech.

Auch die Bestandsinvestoren Findus Venture, Ananda Impact Ventures, ConActivity, APEX Ventures, SpaceTec Capital sowie die Branchenexperten Ingo Baumann und Clemens Kaiser sind bei der Finanzierungsrunde dabei, die vom belgischen Impact-Fonds Edaphon angeführt wird. Zusätzlich wurde die Runde durch ein Co-Funding der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und des Freistaats Bayern aufgestockt.

In den vergangenen Jahren haben Anzahl und Ausmaß von Waldbränden besorgniserregend zugenommen. Alleine in Europa zerstörten Brände im Sommer 2022 eine Fläche von 750.000 Hektar. Weltweit sind Waldbrände jedes Jahr für fast 20 Prozent der globalen Kohlenstoffemissionen verantwortlich – und verursachen geschätzt 10 Milliarden Dollar an versicherten Schäden.

Das hat schwerwiegende Auswirkungen auf das Erreichen der UN-Klimaziele, wie auch auf die biologische Artenvielfalt, Wasser, Gesundheit, Leben und das Klima. Einen innovativen Lösungsansatz versprechen weltraumgestützte Technologien wie die Nanosatelliten von OroraTech, die bereits heute erheblich zur Verringerung von Treibhausgasemissionen beitragen.

Die OroraTech GmbH wurde 2018 als Spin-Off aus der Technischen Universität München ausgegründet und beschäftigt weltweit 80 Mitarbeiter. Das Unternehmen bietet die Wildfire Intelligence Solution, einen satellitengestützten Dienst zur frühzeitigen Erkennung und Überwachung von Waldbränden auf der ganzen Welt an. Täglich können so mehr als 100.000 Brände erkannt und über 160 Millionen Hektar Wald auf sechs Kontinenten geschützt werden.

Neben seinem Standbein in der Erkennung von Waldbränden entwickelt OroraTech bereits weitere Anwendungsmöglichkeiten für seine Technologie, beispielsweise zur Überwachung von umweltschädlichen Gasfackeln und Abgasfahnen, der Kartierung städtischer Wärmeinseln zur besseren Vorhersage von Hitzewellen oder umfangreichen landwirtschaftlichen Analysen für die Agrarindustrie.

Dabei arbeitet das Unternehmen eng mit namhaften Daten- und Versicherungsunternehmen sowie staatlichen Behörden und Institutionen zusammen. Angetrieben von der Unternehmensvision, zu einer nachhaltigen Erde beizutragen, brachte OroraTech Anfang 2022 als erstes Unternehmen einen eigenen, mit einem auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierenden Wärmebildkamerasystem ausgestatteten Nanosatelliten erfolgreich in den Erdorbit. Ab2026 sollen über 100 solcher OroraTech-Nanosatelliten von der Größe eines Schuhkartons im All platziert werden, die Waldbrände von einer Fläche ab zehn mal zehn Metern binnen 30 Minuten erkennen sowie Temperaturen im Halbstundentakt weltweit hochauflösend messen können.

„Ich bin sehr stolz auf das, was wir als Team innerhalb eines Jahres erreicht haben – unsere erste Kamera im Weltraum, die unsere eigenen Erwartungen übertroffen hat und weltweit ihresgleichen sucht. Die neue Finanzierung ermöglicht es uns, die zweite Kamera in den Orbit zu bringen und unsere Expansionsstrategie in verschiedene globale Märkte zu beschleunigen“, sagt Thomas Grübler, CEO von OroraTech. „Gemeinsam mit unseren Investoren und Branchenexperten werden wir das Ziel von OroraTech vorantreiben, alle 30 Minuten die Temperatur der Erde zu messen und daraus abgeleitet Informationen für mehr Transparenz und bessere Entscheidungen zu liefern.“

Joost Van Laer, Investmentmanager bei Edaphon, kommentiert: „Wir unterstützen Unternehmen, die das Potenzial haben, in großem Umfang positive Auswirkungen für die Umwelt zu schaffen. Wir sind beeindruckt von OroraTechs Portfolio sowie den ambitionierten Zielen des Teams, in den nächsten Jahren weitere hochwirksame Lösungen zu entwickeln.“

„Mit der Platzierung ihres ersten Nanosatelliten im Erdorbit hat OroraTech innerhalb kürzester Zeit eine herausragende Stellung im Bereich der thermischen Infrarot-Datenintelligenz eingenommen. Wir freuen uns sehr, das Unternehmen auf seinem weiteren Weg im Orbit zu begleiten“, sagt Monika Steger, Geschäftsführerin von Bayern Kapital.

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger fügt hinzu: „Mit unserem Wachstumsfonds Bayern 2 unterstützen wir bereits im dritten Jahr innovative und technologieorientierte Start-ups aus Bayern bei kapitalintensiven Expansionsvorhaben. Unternehmen wie OroraTech stehen für die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandorts. So werden schon heute die Arbeitsplätze von morgen geschaffen – hier sogar mit Weltraumbezug.“

Bild OroraTech-Management-Team (Quelle: OroraTech)

Quelle Bayern Kapital: IWK Communication

Die Gründer von Pitch, Blinkist und der US-Gründerfonds S16 investieren in Freigeist-Company Build.One

0
build.one

Christian Reber und Niklas Jansen steigen bei Thelen-Startup mit ein

Build.One vereint in seiner Entwicklungsplattform für Business-Applikationen die Vorteile von NoCode/LowCode mit der Flexibilität von klassischer Software-Entwicklung. Die fundamental neue Technologie von Build.One erlaubt es Unternehmen, hochgradig individuelle Business-Lösungen zehnmal schneller und 90% günstiger zu entwickeln. Frank Thelen investierte 2021 über seinen Seed-VC Freigeist Capital in das Unternehmen.

Nun holt Build.One mit dem Pitch-Gründer Christian Reber (ehemals Wunderlist) und Blinkist-Gründer Niklas Jansen neue Expertise ins Team. Die beiden Unternehmer steigen mit ihrem Fonds Interface Capital als Investoren bei der Software-Plattform für Business-Lösungen mit ein. Die Runde wird von einer Reihe weiterer Experten für Enterprise-Software und dem US-amerikanischen Technologie-Fonds S16 vervollständigt und umfasst einen einstelligen Millionenbetrag.

Als weltweit erste Plattform kombiniert Build.One die Vorteile von No-Code mit der Flexibilität von professionellem Coding in einer Cloud-Entwicklungsplattform.

Nutzer haben die Möglichkeit, sich einzelne Anwendungen ganz ohne Code aus der Objekt-Bibliothek per Drag&Drop zusammenziehen. Individuelle Logik wird mithilfe der Rules-Engine oder dem Business Process Modeller einfach erstellt und gesteuert. Dort, wo visuelle Editoren an ihre Grenzen stoßen, kann Logik vollständig frei mit klassischem Code der gängigsten Technologien hinzugefügt werden.

“Bisherige Low-Code-Technologien können nur simple Anwendungen kostengünstig darstellen. Komplexere Anwendungen hingegen sind mit den heutigen No-Code/Low-Code Technologien nicht umsetzbar”, so Mike Liewehr, Erfinder der Technologie und Gründer von Build.One. Build.One setzt alles das um, was heutige No-Code/Low-Code Lösungen nicht können: Skalierbare Business Applikationen beliebiger Komplexität auf einer offenen und zukunftssicheren Plattform. Zu den Kunden gehören neben dem Schweizer Gesundheitssystem führende europäische BlueChips und Mittelständler. Und selbst die Build.One Plattform wird mit der eigenen Technologie entwickelt.

Das Herzstück der Cloud-Plattform ist die Blueprint-Technologie. Sie ermöglicht es, Applikationen nicht als Code, sondern als Datenmodell auszuliefern. Damit ergeben sich ganz neue Möglichkeiten: Ruft ein Nutzer eine mit Build.One erstellte Applikation auf, liest die einzigartige Build.One Rendering-Engine direkt aus dem Browser das Datenmodell aus und erzeugt in Echtzeit die Bildschirmdarstellung für alle gängigen Browser und Betriebssysteme.

Da die Rendering-Engine von Build.One kontinuierlich aktualisiert wird, werden teure Software-Projekte überflüssig. Dr. Michael Liebmann, Co-CEO von Build.One: “Unsere Kunden können sich auf Logik und User-Experience konzentrieren, während wir die Technologie aktuell halten. Somit sparen Build.One Kunden in den kommenden Jahren Millionen EUR Software- und Legacy-Kosten.” Mit mehreren hundert Integrationen zu den wichtigsten Datenbanken und Cloud-Services lassen sich alle Applikationen flexibel anbinden.

“Mit Build.One habe ich endlich die volle Flexibilität, von einfachen Apps bis hin zu komplexen CRM- oder ERP-Erweiterungen alles im Browser bauen zu können. Ich erwarte, dass Build.One Kunden durch Geschwindigkeit und Agilität deutlich wettbewerbsfähiger werden als andere“, sagt Christian Reber, Gründer von Pitch und Wunderlist.

Quelle Freigeist Capital III GmbH

Kreativ und für den guten Zweck – Onlineprinters sponsert Mlle Pitch Awards

0
Onlineprinters sponsert Mlle Pitch Awards

Mit Kreativität die Welt zu einem besseren Ort machen: Die Onlinedruckerei Onlineprinters unterstützt den französischen Kreativwettbewerb Mlle Pitch Awards & Co. Dieser ruft junge Kreative auf, Werbekampagnen für die NGO Médecins du Monde (Ärzte der Welt) zu entwerfen, um diese bekannter zu machen. Onlineprinters ist offizieller Druckpartner und produziert die Drucksachen des Wettbewerbs. Diese sind landesweit an prominenten Plätzen zu sehen und verleihen Médecins du Monde ein Jahr lang Sichtbarkeit.

Druckexperten bringen Know-how mit

Von Oktober bis Februar können die Kreativen ihre Werke in vier verschiedenen Kategorien einsenden: Plakat, Film, Digitales und 360°. Die Jury, in der auch Onlineprinters sitzt, wählt anschließend die beste Kampagne aus. Neben der Reichweite für Médecins du Monde dient diese dem kreativen Gewinner als Karrieresprungbrett. Onlineprinters Marketing Managerin Pascaline Wolf Boittiaux betont: „Als Druckexperten und Grand Partner bringen wir unser Know-how im Bereich Design und Marketing ein. Für uns wiederum ist es eine großartige Gelegenheit, einen guten Zweck zu unterstützen und gleichzeitig kreative Talente zu fördern.“

Onlineprinters ist Schirmherr des „Prix des Internautes“ 

Onlineprinters sponsert außerdem die zusätzliche Kategorie des Publikumpreises „Prix des Internautes“. Diese umfasst die Kampagnen, die es auf die Shortlist geschafft haben. Jeder kann hier für seine Lieblingskampagne abstimmen. Die Motive, die hierbei am beliebtesten sind, werden neben der Sieger-Kampagne über verschiedene Kanäle verbreitet. Darunter sind zum Beispiel mehr als 40.000 Plakate, die ein Jahr lang in großen Bahnhöfen und U-Bahnen in Frankreich hängen.

Kreativ und für den guten Zweck – Onlineprinters sponsert Mlle Pitch Awards

Bild Onlineprinters ist offizieller Druckpartner der französischen Mlle Pitch Awards. Das Unternehmen unterstützt den Wettbewerb, bei dem junge Talente Kampagnen für die NGO Médecins du Monde entwerfen, mit kreativem Know-how. Copyright: Mlle Pitch Awards & Co

Quelle ONLINEPRINTERS GmbH

Höheres Paketaufkommen bewältigen trotz Fachkräftemangel

0
saisonale

Saisonale Spitze: Automatisierter Sortiervorgang entlastet Logistik

Weihnachten verbreitet nicht nur Frohsinn: Konsumenten freuen sich über die Sonderangebote der Cyber Week, doch Logistiker fürchten die Paketflut. Saisonale Spitzen setzen Distributionszentren, Hubs und KEP-Dienste zunehmend unter Druck. Denn während der Online-Handel immer weiter wächst, spitzt sich der Fachkräftemangel zu. Automatisierte Sortiermaschinen wie der celluveyor GO (cv.GO) von cellumation sollen Abhilfe schaffen. 

2021 wurden in Deutschland mehr als 4,5 Milliarden Pakete ausgeliefert, das entspricht einem Zuwachs von über 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders hoch ist das Aufkommen im Weihnachtsgeschäft, gerade zum Black Friday und dem immer beliebter werdenden Singles Day.

Für Händler und Logistiker sind die Black Week und Cyber Week ein zweischneidiges Schwert: Einerseits lassen sie die Kassen klingeln, andererseits verschärfen sie den Fachkräftemangel in der Logistik. In der Peaksaison kommen bis zu 50 Prozent mehr Bestellungen auf die ohnehin unterbesetzten Logistikdienstleister zu. Dieser Druck spiegelt sich auch in der Intralogistik wider, wo alle diese Lieferungen vorbereitet werden müssen. Dort sind laut ifo Institut bereits mehr als 60 Prozent der Betriebe von Personalmangel betroffen. 

Mehr Pakete in weniger Zeit auf kleinerem Raum sortieren

Um die Menge an Paketen weiterhin ordnungsgemäß und zügig zu sortieren, wird es künftig leistungsstarke und prozesssichere automatisierte Fördersysteme brauchen, die Logistikmitarbeiter entlasten. Ein Beispiel dafür ist die celluveyor-Technologie von cellumation, bestehend aus sechseckigen Roboterzellen. Mit dem cv.SORT ist eine Anlage basierend auf diesem System beim spanischen Blumengroßhändler Verdnatura im Einsatz.

Der Anwender konnte die Leistung des Systems dank eines Softwareupdates für eine noch intelligentere Routenführung bei gleichbleibender Geschwindigkeit um 300 Prozent steigern. Dadurch ist Verdnatura für saisonale Spitzen bestens gerüstet. Gerade in Extremsituationen zahlt sich auch die hohe Ausfallsicherheit des Systems aufgrund der sechsfachen Redundanz der Zellen aus: Arbeitet eine Zelle fehlerhaft, sind die umliegenden sechs Nachbarzellen in der Lage, den Ausfall zu kompensieren. Dass die Roboterzellen im Bedarfsfall ohne besondere Vorkenntnisse manuell binnen fünf Minuten ausgetauscht werden können, erhöht zusätzlich die Prozesssicherheit des Systems.

Bild cellumation/ Peaks

Quelle additiv pr GmbH & Co. KG

Politiker:innen am einflussreichsten im Technologie-Bereich

0
Influencer:innen

Tech-Influencer:innen kommen 2022 aus Wissenschaft und Politik 

Pandemie, Klimakrise, Krieg und jetzt auch noch eine Rezession: In unsicheren Zeiten sind es auch in diesem Jahr wieder Politiker:innen, Akademiker:innen und Journalist:innen, die das Thema Technologie in Deutschland am meisten beeinflussen. Das zeigt das Tyto Tech 500 Ranking für 2022 – eine datengestützte Auswertung, die bereits zum sechsten Mal die im Technologie-Bereich einflussreichsten Menschen in Deutschland, Großbritannien und Frankreich erfasst.

Im europäischen Ranking zeigt sich dieses Jahr auch, dass die Gruppen der Unternehmer:innen, Gründer:innen und Venture Capitalists am stärksten gewachsen sind (+146%; +88%). In den einzelnen Sektoren legen IT-Sicherheit, Quantum Computing und SpaceTech ordentlich zu, auch der Frauenanteil wächst langsam, aber stetig.  

Um es in die Top 500 der europäischen Tech-Influencer:innen zu schaffen, müssen Menschen nicht „nur“ erfolgreich in den meinungsbildenden sozialen Medien kommunizieren. Das objektive Ranking berücksichtigt auch die Veröffentlichungen möglicher Influencer:innen, deren Präsenz in den klassischen Medien und bezieht die Reputation der Organisation, für die die Personen tätig sind, mit ein.

Wie schon 2021 schafften es auch in diesem Jahr wieder auffällig viele Politiker:innen in die Top 10: So finden sich Robert Habeck, Jens Spahn, Christian Lindner, Annalena Baerbock und Anja Karliczek auf den Rängen, zwei, drei, vier, sechs und zehn wieder. Angeführt wird die diesjährige Top 10 von Unternehmer und Investor Carsten Maschmeyer

Den insgesamt größten Anteil im deutschen Gesamt-Ranking machen auch dieses Jahr wieder die Führungskräfte aus der Wirtschaft aus (65,4%), gefolgt von Journalist:innen (15%) und Akademiker:innen (7%). Was die einzelnen Technologie-Bereiche angeht, so haben in den letzten beiden Jahren besonders Menschen aus dem Cyber-Security-Bereich an Einfluss gewonnen (+16% seit 2021, +69% seit 2020). Gleichzeitig gibt es neue, relevanter werdende Tech-Sektoren: Influencer:innen aus Quantum Computing (+140%) und SpaceTech (+133%) verzeichnen in Deutschland das größte Wachstum.  

Auch der Anteil von Frauen im Ranking wächst stetig, wenn auch in eher kleinen Schritten: 

Während letztes Jahr in Deutschland der Frauen-Anteil bei nur 19 Prozent lag, ist 2022 immerhin jede vierte Person eine Frau (25%). In den deutschen Top 10 beträgt die Quote sogar 40 Prozent: mit Özlem Türeci (Rang 5), Annalena Baerbock (Rang 6), Solveig Rathenow (Rang 7) und Anja Karliczek (Rang 10) sind immerhin vier der wichtigsten deutschen Tech-Influencer:innen Frauen.   

„Die Ergebnisse der diesjährigen Rangliste zeigen wieder einmal, dass Technologie ein neuralgischer Punkt ist – vor allem auch für die Bewältigung vieler aktueller Probleme. Die stärksten Akteur:innen in diesem Jahr sind diejenigen, die sich auf Diskussionen über geopolitische Spannungen, Sicherheit und die Wirtschaft konzentrieren“, kommentiert Silke Rossmann, Senior Partner und Head of Client Operations bei Tyto.

„Das Ranking zeigt außerdem, dass die deutsche Influencer-Landschaft geprägt ist von offiziellen und nach wie vor als vertrauenswürdig erachteten Quellen, die komplexe Sachverhalte erklären und einordnen. Dazu gehören Politiker:innen, Akademiker:innen, Journalist:innen und in gewissem Maße auch Führungskräfte der großen Konzerne. Gleichzeitig zeigt sich aber auch der Wunsch nach Innovation, wenn man auf europäischer Ebene die steigenden Zahlen bei den Gründern und Venture Capitalists, aber auch beispielsweise in der IT-Sicherheit und beim Quantum Computing betrachtet.” 

Rankings im Überblick

Die zehn einflussreichsten Persönlichkeiten in Bezug auf Technologiethemen in Deutschland 2022:  

  1. Carsten Maschmeyer (Gründer, Maschmeyer Group)  
  2. Robert Habeck (Bundesminister für Wirtschaft und Klimapolitik)  
  3. Jens Spahn (Politiker)  
  4. Christian Lindner (Bundesminister der Finanzen) 
  5. Özlem Türeci (Mitgründerin und Chief Medical Officer bei BioNtech) 
  6. Annalena Baerbock (Bundesministerin des Auswärtigen) 
  7. Solveig Rathenow (Ressortleiterin Wirtschaft, Business Insider) 
  8. Herbert Diess (Unternehmer & ehemaliger Vorstandsvorsitzender bei VW) 
  9. Ugur Sahin (Mitgründer und CEO bei BioNtech) 
  10. Anja Karliczek (Politikerin) 

Die Top 5 Tech-Bereiche in Deutschland: 

  1. General Tech (25%) 
  2. FinTech (10,6%) 
  3. EnterpriseTech (9%) 
  4. MarTech (8%) 
  5. Travel & TransporTech (7,2%) 

Die Top 3 Kategorien von Infliencer:innen in Deutschland 

  1. Führungskräfte aus der Wirtschaft (65,4%) 
  2. Journalist:innen (14,6%) 
  3. Akademiker:innen (7,4%) 

Quelle Typo PR Agentur

Tipps zum Umstieg auf Google Analytics 4

0
analytics 4

Der Wechsel zu Google Analytics 4 wird 2023 für viele Websitebetreiber alternativlos

Ab Mitte 2023 wird Google bei seinem über viele Jahre bewährtes Tracking- und Analyse-Tool Universal Analytics den Stecker ziehen – ein Paradigmenwechsel, der für viele Website-Betreiber den Wechsel zum Nachfolgetool Google Analytics 4 auf die Agenda für 2023 setzt. Spätestens bis zum 1. Juli müssen Unternehmen, die weiterhin auf Googles Tracking-Daten angewiesen sind, den Umstieg auf Google Analytics 4 geschafft haben, um weiterhin die regelmäßigen Analysen durchführen zu können.

Website-Betreiber sollten damit allerdings nicht bis zum letzten Tag warten, sondern möglichst lange beide Systeme parallel laufen lassen, um ausreichend Erfahrungen mit den neuen Metriken und der geänderten Bedienerführung zu sammeln. Denn die beiden Systeme sind nicht nur inkompatibel zueinander, sondern generieren auch unterschiedliche Zahlen aufgrund der unterschiedlichen Annäherung an die jeweiligen KPIs.

Dass dieser Wechsel irgendwann vollzogen werden würde, war keine Überraschung. Google hatte über die Jahre auf zahlreichen Entwicklerkonferenzen angekündigt, dass die Systeme nur einen begrenzten Zeitraum parallel betrieben werden sollen. Dabei sind die Vorteile von Google Analytics 4 nicht von der Hand zu weisen: Es handelt sich bei dem komplett auf Third-Party Cookies verzichtenden System um einen unter Datenschutz- und Privatsphäre-Gesichtspunkten sinnvollen Ansatz. Denn schon heute können Unternehmen viele Kund:innen, die Cookies unterdrücken, nicht mehr adäquat tracken und haben so eine Art „blinden Fleck“ in ihren Marketing-Analysen.

Machine-Learning-Ansatz erlaubt frühzeitige Trenderkennung

Anders als das Vorgängertool arbeitet Google Analytics 4 mit einer datengetriebenen Attribution auf der Basis von Machine Learning und von Google Signals, was das frühzeitige Erkennen von Tendenzen und Trends erlaubt. So verfolgt Google Analytics 4 einen ereignisorientierten Ansatz, über den das channel- und geräteübergreifende Tracking von Nutzer:innen deutlich besser als bisher möglich wird. „Jeder einzelne Touchpoint einer Customer Journey lässt sich so nachvollziehen, da GA4 die Klicks auf unterschiedlichen Geräten zusammenführen kann“, erklärt Eric Hinzpeter, Content-Marketing-Experte bei Smarketer.

Zudem erlaubt Google Analytics 4 eine deutlich bessere übergreifende Visualisierung des Nutzerverhaltens und kann unter Hinzuziehung weiterer Datensätze Google Analytics zur Datenzentrale fürs Online-Marketing werden lassen. Unternehmen können dabei ihre Daten zu erweiterten Zielgruppensegmenten kombinieren und den ROI messen und optimieren. All das verschafft vor allem Markenverantwortlichen mit komplexen Strukturen und einer Vielzahl an Channels wertvolle Einblicke, kann aber auch kleineren Unternehmen in Zukunft nützlich sein.

Unternehmen sollten mit der Implementierung nicht warten

Die Berichterstattung wird somit umfassender und aussagekräftiger und verspricht aufgrund der KI-Unterstützung relevantere und schnellere Marketinganalysen. Und je länger das System im Einsatz ist, umso mehr lernt es im Laufe der Zeit dazu und liefert zunehmend akkuratere Datenanalysen zur jeweiligen Website. Schon das ist ein entscheidender Grund, warum Unternehmen den ohnehin unvermeidlichen Wechsel nicht auf die lange Bank schieben sollten. Hinzu kommt, dass nicht nur die individuelle Implementierung von Google Analytics 4 Zeit beansprucht, sondern auch die verfügbaren Metriken und KPIs neu gefunden und die damit einhergehenden Reportings erprobt werden müssen.

Geändert hat sich zudem die Benutzeroberfläche, was zusätzliche Einarbeitungszeit und Umdenken für die beteiligten Mitarbeitenden erfordert. Unternehmen, die in Zukunft verhindern wollen, dass ihre Marketingmaßnahmen hohe Streuverluste aufweisen, sollten daher möglichst bald das neue GA4-Konto aufsetzen und mit ihrem Google-Ads-Account und ihrem Merchant Center verknüpfen. Indem sie individuelle Tracking-Ereignisse erstellen, lassen sich parallel Erkenntnisse und Daten sammeln, die erste Erfahrungswerte versprechen.

Whitepaper von Smarketer kann den Weg zum Umstieg aufzeigen

Smarketer hat als größte reine Google & Microsoft Ads Agentur im EMEA-Raum ein kostenloses Whitepaper veröffentlicht, das erläutert, wie Unternehmen sinnvollerweise beim Umstieg vorgehen sollten und welche Fragestellungen dabei zu beachten sind. Die Agentur unterstützt schon jetzt zahlreiche Kunden mit ihren Websites bei der Umstellung und erläutert im Rahmen des Whitepapers detailliert, welche Vorüberlegungen zu Events und Conversions getroffen werden müssen, wie sich die Zielgruppen in Zukunft definieren und abbilden lassen und welche Berichte und Analysen Unternehmen einen Erkenntnisgewinn bringen.

Die Umstellung auf Google Analytics 4 sollten Unternehmen dazu nutzen, einen strategischen Aufräumprozess anzustoßen. „Das ist ein guter Zeitpunkt, um einmal wieder darüber nachzudenken, welche Strategien in der täglichen Arbeit das Unternehmen weiterbringen und Relevanz fürs eigene Business aufweisen“, weiß Eric Hinzpeter, Content-Marketing-Experte bei der Berliner Agentur. „Das ändert sich aus technischen und wirtschaftlichen Gründen im Laufe der Zeit, insbesondere wenn neue Kanäle hinzukommen oder wichtiger werden.“ Denn Daten ohne eine konkrete Strategie und ohne einen konkreten Erkenntnisgewinn zu sammeln, ist nicht zielführend und sorgt im Endeffekt nur für eine unnötige Komplexität der Website.

Klar ist aber auch, dass Google Analytics für viele Werbertreibende Kompass und zentraler Bestandteil ihrer Online-Marketing-Aktivitäten bleiben wird und es daher sinnvoll ist, möglichst früh das System auf Basis der eigenen Webpräsenz zu justieren und die passenden Stellschrauben und Metriken fürs eigene Business zu finden. Das Whitepaper zum Umstieg auf Google Analytics 4 steht interessierten Unternehmen hier zum kostenlosen Download bereit: https://www.smarketer.de/whitepaper/google-analytics-4

Bild Eric Hinzpeter

Quelle StoryWorks GmbH