Start Blog Seite 2207

Linnemann will Bürgergeld-Empfänger zur Arbeit verpflichten

0

Carsten Linnemann (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann will die Empfänger von Bürgergeld zur Arbeit verpflichten. „Das bisherige Bürgergeld-System ist nicht gerecht“, sagte Linnemann den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben).

„Ich will im Bürgergeld eine Pflicht zur Leistung: Wer arbeiten kann und Geld vom Sozialstaat bekommt, soll auch arbeiten müssen.“ Wer wiederum mit 16 eine Maurerlehre anfange und nach 45 Jahren nicht mehr könne, muss natürlich „volle Unterstützung“ bekommen. „Das ist für mich Fördern und Fordern“, fügte Linnemann hinzu. „Dieses Modell wäre gerecht und würde in der arbeitenden Bevölkerung akzeptiert, die ja mit ihren Steuern und Abgaben den Sozialstaat bezahlt“, sagte der CDU-Generalsekretär.

„Fordern findet kaum noch statt, das Bürgergeld hat da etwas ins Rutschen gebracht, schon der Begriff ist irreführend.“ Angesichts des Fachkräftemangels sprach sich Linnemann dafür aus, stärker auf Arbeitskräfte in Deutschland zu setzen. „Die Bundesregierung macht den Fehler, sich vor allem auf die Zuwanderung von ausländischen Fachkräften zu fokussieren“, sagte er. Das Potenzial sei aber gering: „Pro Jahr wandern ungefähr 40.000 bis 60.000 Menschen aus Drittstaaten in den Arbeitsmarkt ein, das löst unsere Probleme nicht. Die Regierung ignoriert sträflich das Potenzial im Inland.“

Wer in Rente gehe und freiwillig weiterarbeite, solle 2.000 Euro im Monat steuerfrei verdienen dürfen, schlägt Linnemann vor. „Außerdem gibt es allein 600.000 Menschen zwischen 18 und 24 Jahren, die weder arbeiten noch eine Ausbildung haben. Diese jungen Leute können wir doch nicht einfach verloren geben.“


Foto: Carsten Linnemann (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Kritik an langer Wartezeit für Pflegekräfte nach Ausbildungsende

0

Seniorin im Rollstuhl (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Arbeitgeberverband Pflege (AGVP) kritisiert, dass angehende Pflegekräfte nach Abschluss ihrer Berufsausbildung oft monatelang auf ihre Qualifikations-Urkunde warten müssen. „Durch verzögerte Verfahren verlieren wir hoch qualifizierte Menschen, die in der Pflege dringend gebraucht werden“, sagte Isabell Halletz, Geschäftsführerin beim Arbeitgeberverband Pflege, der „Bild am Sonntag“.

So müssten Auszubildende nach bestandener Abschlussprüfung als Pflegefachkraft wochen- oder gar monatelang auf ihre Berufsausübungsurkunde warten. Besonders problematisch sei das für Pflegekräfte mit ausländischem Pass, etwa wenn die Aufenthaltserlaubnis ausläuft. Bei bestandener Prüfung wechselt die Pflegekraft in einen anderen Aufenthaltsstatus. Dafür braucht sie aber Zeugnis und Urkunde. Die Präsidentin des Deutschen Pflegerates, Christine Vogler, sagte: „Auch Behörden leiden unter Fachkräftemangel und arbeiten unter hohem Druck. Wir erleben aber auch, dass ausländische Fachkräfte bis zu anderthalb Jahre auf die Anerkennung ihres Berufsabschlusses warten.“ Das sei eine sehr lange Zeit, in der man nicht wisse, wie es weitergeht und nicht arbeiten könne.


Foto: Seniorin im Rollstuhl (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

2. Bundesliga: Düsseldorf gewinnt gegen Hertha

0

Spieler von Fortuna Düsseldorf (Archiv), über dts NachrichtenagenturDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Zum Auftakt der 2. Fußball-Bundesliga hat Fortuna Düsseldorf gegen Absteiger Hertha mit 1:0 gewonnen. Düsseldorf startete an diesem verregneten Abend zunächst mit mehr Ballbesitz in die Partie, schaffte jedoch nur selten den Ausbruch aus der eigenen Hälfte.

Die Herthaner standen tief und lauerten auf Konter. Die erste Hälfte bot wenig Spannung und ohne Tore ging es in die Halbzeitpause. Wenige Minuten nach Wiederanpfiff gelang Daniel Ginczek mit dem ersten Schuss aufs gegnerische Tor sogleich der erste Treffer für die Gastgeber (57. Minute). Die Führung schien beide Mannschaften aufgeweckt zu haben, beide Teams agierten in der Folge deutlich ambitionierter – einen weiteren Treffer gab`s trotzdem nicht mehr.


Foto: Spieler von Fortuna Düsseldorf (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Polen besorgt über mögliche Wagner-Aktivitäten im Grenzgebiet

0

Polnische Grenze (Archiv), über dts NachrichtenagenturWarschau (dts Nachrichtenagentur) – Polens Ministerpräsident Mateusz Morawiecki ist besorgt über mögliche Aktivitäten der Wagner-Gruppe im Grenzgebiet zu Weißrussland. „Wir haben Informationen, dass mehr als hundert Söldner der Wagner-Gruppe in Richtung der Suwalki-Lücke vorgerückt sind, unweit von Grodno in Weißrussland“, sagte Morawiecki am Samstag der polnischen Nachrichtenagentur PAP. Dadurch könne die Situation an der Grenze „noch bedrohlicher“ werden, so der Ministerpräsident.

Polen befürchtet, dass Mitglieder der Wagner-Gruppe versuchen könnten, das Grenzgebiet zu destabilisieren. Seit August 2021 hatten immer wieder Migranten die Grenze von Weißrussland nach Polen überschritten. Beobachter gehen davon aus, dass der weißrussische Machthaber Lukaschenko damit Druck auf die EU aufbauen will, um die gegen sein Land verhängten Sanktionen abzumildern. Demnach hatte Weißrussland die Migranten zuvor eingeflogen, um sie dann zur Grenze zu bringen.

Die sogenannte Suwalki-Lücke bezeichnet einen schmalen Korridor, der die einzige Landverbindung der baltischen Staaten mit dem südlichen Nato-Gebiet bildet. Sie trennt Weißrussland von der russischen Enklave Kaliningrad und ist nach der polnischen Stadt Suwalki benannt. Militärexperten gehen davon aus, dass Russland im Falle einer Konfrontation mit der Nato versuchen werde, das Gebiet zu besetzen, um eine Verbindung nach Kaliningrad sicherzustellen.


Foto: Polnische Grenze (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Verstappen gewinnt Formel-1-Sprintrennen in Belgien

0

Max Verstappen / Red Bull (Archiv), über dts NachrichtenagenturSpa (dts Nachrichtenagentur) – Max Verstappen (Red Bull) hat das Formel-1-Sprintrennen im belgischen Spa gewonnen. Dahinter folgten Oscar Piastri (McLaren) und Pierre Gasly (Alpine).

Den vierten Platz belegte Carlos Sainz (Ferrari). Fernando Alonso (Aston Martin) und Sergio Pérez (Red Bull) hatten das Rennen frühzeitig abbrechen müssen. Aufgrund von heftigen Regenfällen hatte die Rennleitung die Startzeit mehrfach verschoben und das Verwenden von Regenreifen angeordnet. Viele Teams hatten in den ersten Runden jedoch auf Intermediates gewechselt. Die Renndistanz wurde auf elf Runden verkürzt. Die Formel 1 nach einem neuen Modus: Der Samstag wird als eigenständige Veranstaltung aus dem Rennwochenende herausgelöst, das Sprintrennen hat keine Auswirkungen mehr auf das Hauptrennen.


Foto: Max Verstappen / Red Bull (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Lottozahlen vom Samstag (29.07.2023)

0

Lotto-Spieler, über dts NachrichtenagenturSaarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstags-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 3, 10, 19, 33, 41, 45, die Superzahl ist die 6. Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 2873673. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 673682 gezogen.

Diese Angaben sind ohne Gewähr. Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. Nach unterschiedlichen Statistiken spielen rund 10-20 Millionen Deutsche jede Woche Lotto. Innerhalb eines Jahres beteiligen sich rund 25 Millionen Deutsche mindestens einmal an dem Gewinnspiel.


Foto: Lotto-Spieler, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Europas Grüne loben von der Leyen

0

Ursula von der Leyen (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Aus Sicht von Europas Grünen leistet die konservative Präsidentin der Europäischen Kommission in Brüssel, Ursula von der Leyen, sehr gute Arbeit. „Frau von der Leyen steht den Grünen eigentlich näher als der Europäischen Volkspartei (EVP), weil sie ihre Politik an wissenschaftlichen Realitäten mit Blick auf die künftige Rolle Europas in der Welt im ökonomischen und klimapolitischen Sinne orientiert“, sagte Thomas Waitz, Co-Vorsitzender eines Bündnisses aus 39 grünen Parteien aus 34 Staaten (EGP), zu dem auch Bündnis90/Die Grünen gehören, der „Welt am Sonntag“.

„Dafür wird sie bei den europäischen Grünen respektiert.“ Der Bio-Landwirt aus Österreich, der auch dem EU-Parlament angehört, fügte hinzu: „Von einer künftigen Kommissionspräsidentin von der Leyen erwarten wir uns eine Finalisierung der ausstehenden Klima- und Umweltreformen, insbesondere im Bereich der Landwirtschaft.“ Hintergrund: Von der Leyen setzte in den vergangenen vier Jahren den sogenannten Green Deal durch. Er setzt sich zusammen aus mehreren Dutzend Maßnahmen zum Naturschutz und zur Verminderung der Treibhausgase.

Ziel ist, die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2030 um mindestens 55 Prozent zu senken und die EU bis 2050 klimaneutral zu machen. Auf starken Widerstand stieß der konservativen Europäischen Volkspartei (EVP) stieß dabei zuletzt das sogenannte Naturschutzpaket der EU-Kommission. Es sieht vor, den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln bis 2020 um 50 Prozent zu reduzieren (Pestizidverordnung) und 20 Prozent der Ökosysteme in Europa bis 2030 zu renaturieren (Wiederherstellungsverordnung). Die EVP konnte sich allerdings mit ihrem Widerstand im Parlament nicht durchsetzen.


Foto: Ursula von der Leyen (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Linnemann bekräftigt Forderung nach beschleunigten Verfahren

0

Carsten Linnemann (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hält an seiner Forderung nach beschleunigten Verfahren für Straftäter in Freibädern fest. „Man muss es nur wollen“, sagte Linnemann dem Nachrichtenportal ntv.

Auf Kritik, sein Vorstoß sei populistisch oder nicht umsetzbar, entgegnet Linnemann, einige Gerichte würden längst vormachen, dass dies gehe. „Der Rechtsstaat muss sich durchsetzen, indem Straftäter – wenn möglich – sofort Konsequenzen spüren“, so Linnemann. „Und dies ist laut Strafprozessordnung bereits möglich und wird vielerorts angewandt. Eine Gesetzesänderung ist demnach gar nicht nötig.“

In einigen Gerichtsbezirken werde von einer solchen Verfahrensform bereits rege Gebrauch gemacht, etwa in Baden-Württemberg. „Wir sollten darauf hinarbeiten, dass solche beschleunigten Verfahren künftig viel häufiger angewendet werden“, so der CDU-Generalsekretär.


Foto: Carsten Linnemann (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Chrupalla rechnet nicht mit einem Unions-Kanzlerkandidat Merz

0

Tino Chrupalla am 28.07.2023, über dts NachrichtenagenturMagdeburg (dts Nachrichtenagentur) – Der AfD-Co-Vorsitzende Tino Chrupalla rechnet nicht mit einer Kanzlerkandidatur von CDU-Chef Friedrich Merz. Chrupalla sagte der „Rheinischen Post“: „Dass Friedrich Merz Kanzlerkandidat wird, bezweifle ich mittlerweile.“

Merz habe unterschätzt, wie lange er aus der Politik gewesen sei, ergänzte Chrupalla. Auch gelänge es ihm nicht, die große Anhängerschaft der Merkel-Ära in seiner Partei einzufangen. Chrupalla betonte weiter, überdies gebe es auf kommunaler Ebene die von Merz und der CDU errichteten Brandmauern zur AfD nicht mehr. „Weil es in den Kommunen um ganz andere Fragen geht, um Kindergärten, um Radwege.“

Der AfD-Bundessprecher sagte: „Das erwarten die Wähler auch auf Landesebene.“ Dazu gebe es im Hintergrund bereits Gespräche. Zugleich hob Chrupalla hervor, er fürchte nicht die Gründung einer Partei durch die Linke Sahra Wagenknecht. „Das sehe ich ganz pragmatisch.“

Sollte es eine Wagenknecht-Partei geben, „wird die von allen Parteien Prozente abziehen. Ich glaube nicht, dass die uns halbieren wird.“


Foto: Tino Chrupalla am 28.07.2023, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

"Generation Z" hält sich in Finanzfragen für besonders kompetent

0

Jugendliche (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die sogenannte „Generation Z“ – also junge Menschen zwischen 18 und 24 Jahren – hält sich selbst für überdurchschnittlich kompetent in Finanzfragen. Gleichzeitig weist sie jedoch größere Wissenslücken in diesem Bereich auf als andere Altersgruppen, wie eine Umfrage im Auftrag der Fondsgesellschaft Union Investment zeigt, über die die „Welt am Sonntag“ berichtet.

Für die Erhebung wurden rund 2.000 Deutsche, die in Aktien oder Fonds investieren, befragt. Demnach glauben 43 Prozent in der „Generation Z“, sich auf ihr Fachwissen verlassen zu können, wenn es um die Aktienanlage geht. In allen anderen Altersgruppen sagen das nur jeweils rund 30 Prozent von sich. Zudem denken 54 Prozent der Jungen, sie seien gut darin, die richtigen Ein- und Ausstiegszeitpunkte am Aktienmarkt zu erkennen. Dies glaubt in allen anderen Altersgruppen nur eine Minderheit und selbst Profi-Investoren behaupten das nur selten von sich. Gleichzeitig schätzen 32 Prozent der Jüngeren die Ausschläge bei Fonds als höher ein als bei Einzelaktien, und 53 Prozent erklären, dass die richtige Reaktion auf Schwankungen das stetige Umschichten sei. In den anderen Altersgruppen liegt der Anteil dieser Fehlurteile um ein Drittel bis zur Hälfte niedriger. „Wir haben es hier mit einer echten Kompetenzillusion zu tun“, sagte Oscar Stolper, Inhaber des Lehrstuhls für Behavioral Finance an der Universität Marburg, der die Erhebung ausgewertet hat.

Die „Generation Z“ habe zwar einerseits nicht ausreichend Ahnung vom Finanzmarkt, halte sich aber zugleich für hochkompetent – und habe häufig auch entsprechende Erwartungen. Für 47 Prozent von ihnen sind Menschen, die schnell zu einem Vermögen gekommen sind, Vorbilder. „Es entsteht der Eindruck, dass bei jungen Menschen häufig eine `Get rich fast`-Mentalität dominiert“, sagt Stolper. Eine Einstellung also, in kurzer Zeit sehr wohlhabend werden zu wollen.


Foto: Jugendliche (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts