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Diagnose ohne Termin

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Online- Diagnose: Welche Rolle eine Künstliche Intelligenz in Zukunft spielen kann

Warum eine Online-Diagnose nicht nur Zeit spart, sondern auch für Reisende, schüchterne Menschen oder bei schubweise auftretenden Krankheiten besonders praktisch ist, erklären die Gründer im Interview

Zwischen Akne und AI

Wochenlang auf einen Termin warten, volle Wartezimmer, gestresste Ärzte – leider Alltag in deutschen Praxen. Deshalb wird Telemedizin immer beliebter. Warum ein medizinisches Anliegen nicht einfach online abklären lassen? Das dachten sich auch der Dermatologe Dr. Christian Drerup und Business Angel Marc Hoffmann und gründeten den Online-Hautarzt doctorderma. In unserem Interview verraten sie, wie die Idee entstand, was für Vorteile eine Online-Diagnose bringt und welche Rolle eine Künstliche Intelligenz in Zukunft spielen kann.

Die Telemedizin ist schon seit einigen Jahren auf dem Vormarsch. Wie sind Sie darauf gekommen, ein dermatologisches Online-Angebot ins Leben zu rufen?

Christian Drerup: Es hat damit angefangen, dass mir Freunde und Bekannte immer wieder Fotos ihrer Hautprobleme per WhatsApp schickten und mich um eine Diagnose baten. Irgendwann dachte ich mir: Wenn die schnelle Hilfe eines Dermatologen schon in meinem Umfeld so gefragt ist, werden sich auch andere Leute dafür interessieren. Im März 2022 habe ich Marc von der Idee erzählt, daraus ein Unternehmen zu machen. Wir kannten uns beide schon von der erfolgreichen Zusammenarbeit bei einem anderen Digitalisierungsprojekt

Marc Hoffmann: Ich fand die Idee dahinter von Anfang an spannend und sah ein großes Potential. Versuchen Sie mal, einen Termin beim Hautarzt zu bekommen. Wenn es mehrere Wochen dauert und nicht mehrere Monate, ist das schnell. Die Untersuchung ist dann meist zügig erledigt. Bei uns bekommen die Patienten nach durchschnittlich vier Stunden eine Diagnose, spätestens am nächsten Tag. Inklusive Rezept, wenn es nötig ist.

Der große Pluspunkt von doctorderma ist also die Zeitersparnis?

Marc Hoffmann: Das auf jeden Fall, aber nicht nur. Unser Angebot richtet sich auch an Reisende. Denn wo will man schnell einen Hautarzt finden, wenn man gerade unterwegs ist und zum Beispiel Kontakt mit einer Qualle hatte. Oder bei einer Verbrennung oder Hautinfektion auf der Trekkingtour oder einer Kreuzfahrt, wo ein Dermatologe nicht in Reichweite ist. Wir sehen auch, dass viele jüngere PatientInnen unseren Service nutzen, die sich aus Scham nicht zum Hautarzt trauen. Diagnose von uns kann aber auch für jüngere Leute interessant sein, die sich wegen einer Erkrankung womöglich schämen und deshalb einen Arztbesuch vermeiden.

Christian Drerup: Plus: wir bekommen einen aktuellen Eindruck von der Krankheit. Manche Ausschläge treten zum Beispiel nur schubweise auf. Dann kann es schon mal vorkommen, dass die Patienten wochenlang keine Symptome haben. Fällt der Termin in eine solche Ruhephase, kann der Arzt mitunter nichts feststellen. Das Problem können wir mit den Fotos, die uns die Patienten schicken, wunderbar lösen.

Vertrauen die Leute einer Website mit Fragebogen, ohne einen Arzt zu Gesicht zu bekommen?

Christian Drerup: Ich glaube, die Skepsis hält sich in Grenzen, aber wir wollten extra niedrige Hürden schaffen. Das sehen wir auch an den regelmäßigen Empfehlungen. Unsere Diagnosen sind leicht verständlich und wir haben uns zum Ziel gesetzt, dass wir die Fragen der Patienten restlos und weitestgehend ohne Fachausdrücke beantworten, so dass unsere Patienten im Anschluss nicht erst noch googlen müssen. Und zwar persönlich durch einen echten Hautarzt, Bots kommen bei uns nicht zum Einsatz. Beim Verdacht auf eine ernste oder sehr akut behandlungsbedürftige Erkrankung rufen wir die Patienten natürlich auch an, um sie über die weiteren Schritte zu informieren.

Und wie ist das mit der Datensicherheit?

Marc Hoffmann: Alle Daten werden verschlüsselt an uns übertragen und auf deutschen Servern in Frankfurt am Main gespeichert. Nur unser Ärzteteam hat darauf Zugriff. Audits mit unserem Datenschutzbeauftragten finden regelmäßig statt. So können wir allen Patienten ein höchstmögliches Maß an Sicherheit garantieren und hoffentlich alle Bedenken aus dem Weg räumen.

Wie ist das Procedere, wenn ich mich entscheide, doctorderma zu nutzen?

Marc Hoffmann: Über doctorderma.de gelangen die Patienten zu unserer Web-App. Dort müssen sie nur drei Fotos von der betroffenen Körperstelle hochladen – eine Detailaufnahme, ein Foto aus mittlerer Entfernung und eins von der Seite. Im Anschluss gibt es einen angepassten Fragebogen – wie macht sich das Problem bemerkbar, wird der Bereich größer, gibt es Vorerkrankungen? Und dann landet die Anfrage auch schon bei unserem Ärzteteam. Für eine Diagnose berechnen wir 25 Euro, die sich Privatpatienten erstatten lassen können. Wir sprechen auch mit gesetzlichen Krankenkassen, um eine Kostenübernahme für gesetzliche Versicherten zu erreichen. Bis dahin müssen Sie die Kosten von 25 Euro selber zahlen.

Sind Sie zufrieden mit dem Start?

Christian Drerup: Ja, auf jeden Fall. Aber wir stehen eben erst am Anfang. Nach nicht einmal einem halben Jahr konnten wir schon mehreren Tausend Patienten weiterhelfen. Die meisten sind zwischen 20 und 50 Jahre alt. Viele haben Fragen zu ihren eigenen Krankheiten, einige schicken Fotos von Hautproblemen ihrer Kinder oder auch Großeltern, die in Pflegeheimen wohnen. Sehr erfreulich entwickelt sich auch die Zusammenarbeit mit Kliniken, die keinen eigenen Dermatologen vor Ort haben und unsere detaillierten Behandlungspläne und kurzen Antwortzeiten von wenigen Stunden sehr schätzen

Verraten Sie schon Ihre Zukunftspläne?

Marc Hoffmann: Klar, gerne. Wir arbeiten im Moment an einer KI, die wir mit den von uns gestellten Diagnosen füttern. Hier kommt unser Mitgründer und Entwickler Florian Beck-Klaus ins Spiel. Die KI soll in Zukunft nicht nur Parameter wie Alter oder Geschlecht einbeziehen, sondern die gesamte Anamnese eines Patienten. In Zukunft sollen diese Daten unsere Ärztinnen und Ärzte bei der Arbeit unterstützen. Aber auch wirklich nur unterstützen, mehr nicht, das ist uns wichtig. Die Diagnose wird immer von Hautärzten kommen. Wir haben noch viel vor, es wird nie langweilig.

Bild Marc Hoffmann (links) und Dr. Christian Drerup, die Gründer von doctorderma

Quelle TEAM CODE ZERO

Faeser kritisiert Dominanz von Männern in Sportverbänden

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Nancy Faeser, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) fordert eine stärkere Vertretung von Frauen im Sport. „Viele Top-Etagen der Sportverbände müssten einmal ordentlich durchgelüftet werden“, sagte die auch für Sport zuständige Bundesministerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

„Vor allem auf internationaler Ebene sind die Verbände oft immer noch weitgehend reine Männer-Clubs. Diese geschlossenen Macht-Zirkel sind völlig aus der Zeit gefallen.“ Sportlerinnen stünden für die Vielfalt der Gesellschaft. „Das kann man von vielen Funktionärsebenen der Verbände leider nicht sagen.“

Die Sozialdemokratin forderte mehr Gleichstellung in der Sportwelt: „Frauen sind dort weit unterrepräsentiert.“ Das zeigt auch die gescheiterte Kandidatur der norwegischen Fußball-Verbandspräsidentin Lise Klaveness um einen Sitz im Uefa-Vorstand. „Von 20 Mitgliedern sind dort weiter 19 Männer. Es ist allerhöchste Zeit, dass Frauen auch in den Sportgremien eine stärkere Rolle spielen – und die Vielfalt unserer Gesellschaft sich dort wiederfindet“, sagte Faeser.

Die Bundesinnenministerin nannte die Austragung der Basketball-WM der Frauen 2026 in Deutschland eine „großartige Nachricht“ für den gesamten deutschen Sport. Genauso arbeite man daran, die Frauen-Fußballweltmeisterschaft 2027 nach Deutschland zu holen. „Millionen Mädchen und Frauen tragen ihre Sportvereine vor Ort. Diese Begeisterung muss auch an der Spitze bei den großen Turnieren sichtbar werden: Mannschaftssport ist Frauensache.“


Foto: Nancy Faeser, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Neue modulare Geldbörsen

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Wallet 1 Collection: Neue modulare Geldbörsen bei Lilienthal Berlin

Wallet 1 Collection: Neue modulare Geldbörsen bei Lilienthal Berlin

Lilienthal Berlin erweitert das Portfolio erneut: Mit der Wallet 1 Collection stellt das junge Berliner Unternehmen nun seine ersten Portemonnaies vor. Der Clou ist die Wandelbarkeit: Es gibt eine klassische Geldbörse und einen Cardholder – und beide lassen sich ganz einfach und schnell zu einem größeren Set ergänzen.

Entspannt morgens beim Brötchenholen, ganz diskret in der Anzugtasche beim feinen Dinner oder mit extraviel Stauraum auf Reisen: Die Idee hinter dem Design der Wallets ist es, eine Geldbörse zu kreieren, die zu jeder Situation passt. Für eine möglichst große Flexibilität haben sich die Designer von Lilienthal Berlin daher ein modulares Prinzip einfallen lassen:

Das größere Wallet 1 Bifold funktioniert als klassisches Portemonnaie, das Wallet 1 Slim ist ein minimalistischer Cardholder – und beide Elemente lassen sich ineinandergesteckt ganz unkompliziert zum extragroßen Wallet 1 Set kombinieren oder genauso einfach wieder auseinandernehmen. So kann die Geldbörse optimal an alle Anforderungen des täglichen Lebens angepasst werden.

URBANES DESIGN KLARE GRUNDLINIEN MIT BESONDEREN DETAILS
Im Design führt sich die typische Stilistik fort, die bereits von den verschiedenen Uhren- Modellen oder den jüngst gelaunchten Taschen bekannt ist. Mit Fokus auf Variabilität und Funktionalität, haben die Geldbörsen eher ein puristisches Äußeres erhalten – die prägnanten Designelemente wie die leicht angeschrägten Öffnungen, die akzentuierten Ziernähte oder die trapezförmigen Easy-Access-Fächer verleihen jedoch gleichzeitig auch einen modernen Look.

Das macht ́s nachhaltig:
• Rein pflanzlich gegerbtes Naturleder
• Futter aus recyceltem Nylon • Zertifiziert als „Klimaneutrales Produkt“
• Langlebige Qualität „Handmade in Spain“

EXPERTISE GENUTZT NACHHALTIGE MATERIALIEN UND KLIMANEUTRALE PRODUKTION
Alle Wallets bestehen aus hochwertigem, rein pflanzlich gegerbtem Leder – Ein Material, das bei Lilienthal Berlin bereits sehr gut bekannt ist.

„Schon als wir unsere ersten Uhren gebaut haben, wollten wir sie unbedingt mit Armbändern aus diesem schadstofffreien Leder anbieten. Es ist aufwendiger zu verarbeiten, aber es ist besser für die Haut und besser für den Planeten – und darum für uns die beste Wahl, auch bei unseren Wallets.“ Jacques Colman, Co-Gründer und -Geschäftsführer von Lilienthal Berlin.

Gefüttert sind die Geldbörsen mit recyceltem Nylon. Alle bei der Produktion anfallenden Emissionen werden in Zusammenarbeit mit Climate Partner kompensiert. Und weil die Wallets zudem per Hand in Spanien verarbeitet werden, überzeugen sie mit Qualität und Langlebigkeit.

ZAHLEN, BITTE INHALT, MAßE UND PREISE
Der Cardholder, das Portemonnaie und auch das kombinierte Set passen in jede Hosentasche, bieten aber dennoch reichlich Platz: Im Wallet 1 Slim gibt es vier Karten- Slots und ein Fach für gefaltete Scheine. Der Cardholder misst dabei schlanke 73 x 97 x 5 mm (leer). Das größere Wallet 1 Bifold stellt acht Karten-Slots, ein Münzfach mit Flip-Cover und ein in zwei Bereiche geteiltes Scheinfach zur Verfügung. Die Maße hier: 114 x 86 x 8 mm (leer). Das Wallet 1 Slim und das Wallet 1 Bifold sind separat oder zusammen als Wallet 1 Set erhältlich. Die Preise belaufen sich auf 69 Euro, 129 Euro und 185 Euro.

Verfügbarkeit: ab sofort Erhältlich über: https://www.lilienthal.berlin/taschen/alle-wallets/

Quelle Lilienthal Berlin

Wenn der Albtraum zum Sprungbrett wird

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2. Mai 2023: Wenn der Albtraum zum Sprungbrett wird
Eine angeborene Fehlstellung im Oberschenkelknochen führt bei Melanie Gießing von „Sproch echt“ zum Perspektivenwechsel. Durch ihren persönlichen Albtraum wird ihr Hobby zum Beruf, der nicht nur ihr, sondern auch anderen Freude & Hoffnung schenkt.
2. Mai 2023: Wenn der Albtraum zum Sprungbrett wird

„Man geht so blind durch die Welt und seit zwei Jahren sehe ich die Welt mit ganz anderen Augen“, erzählt Melanie Gießing. Die Burgenländerin (Bezirk Oberpullendorf) schreibt leidenschaftlich gerne Gedichte, Stanzln, Geschichten und vieles mehr. Sie will mit ihren Worten anderen Menschen für jeden Anlass eine Freude machen. Denn auch ihr persönlich hat das Schreiben aus ihrem ganz eigenen Albtraum geholfen. Melanie Gießing leidet unter chronischen Schmerzen durch eine angeborene Fehlstellung im Oberschenkelknochen.

Diese wirkt sich auf den gesamten Bewegungsapparat aus und auch psychische Probleme waren die Folge. Mit „Sproch echt“ will sie nun auch Balsam für die Seele anderer Menschen geben. Jedes ihrer Werke ist ein Unikat und spiegelt in persönlichen und individuellen Texten verschiedene Themen wider. Bei „2 Minuten 2 Millionen“ ist sie nun auf der Suche nach einem strategischen Partner und ruft eine Firmenbewertung von 20 Cent auf. Kann sie die Investoren um Barbara Meier, Hans Peter Haselsteiner, Katharina Schneider, Heinrich Prokop, Christian Jäger und Daniel Zech mit ihrer Geschichte und ihrer Vision überzeugen?

Außerdem mit dabei bei „2 Minuten 2 Millionen“ am 2. Mai auf ZAPPN & PULS 4:

2. Mai 2023: Wenn der Albtraum zum Sprungbrett wird

Oria-Beauty aus Oberösterreich, Bezirk Perg: Das Geschwister-Duo Florian und Lisa Steinkellner aus Oberösterreich wollen Gesichtsfalten glattbügeln und den Wunsch nach ewiger Schönheit erfüllen. Und das mit ihrer Mikro-Strommaske für jede und jeden zu Hause. „Wenn’s am Hintern funktioniert mit einem Muskel, dann muss es doch im Gesicht mit 50 Muskeln funktionieren“, meint Florian Steinkellner. Er arbeitet als Personal-Trainer und setzt sich schon lange mit Muskeltraining durch Stimulation mit Strom auseinander. Durch die Anwendung der Maske sollen Gesichtszüge gestrafft, geliftet und entspannt werden. Dabei werden die natürlichen Prozesse des menschlichen Körpers genutzt.
„2 Minuten 2 Millionen – Die PULS 4 Start-Up-Show“, die 10. Jubiläumsstaffel immer dienstags um 20:15 Uhr auf ZAPPN & PULS 4

Bilder: © @ Gerry Frank Photography 2023

Quelle ProSiebenSat.1 PULS 4

Finanz-Start-up mit Erfahrung

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FOMA

Bei dem Begriff Start-up denken die meisten Menschen an junge Gründer und frische Innovationen. Hinter dem neu gegründeten Unternehmen FOMA steckt auch genau das – allerdings mit dem Zusatz von 30 Jahren Berufserfahrung und der darin entfachten Leidenschaft für Finanzforderungslösungen kleiner Unternehmen.

Der Weg in die Selbstständigkeit stellt für die meisten Menschen ein hohes Risiko dar. Kein geregeltes Einkommen, ein hohes Arbeitspensum und eine komplette Eigenverantwortlichkeit – und dass alles für die eine Leidenschaft, für die man brennt. Auch Stephan Schuller und Lars Helm hatten diese Gedanken, als sie die Überlegung trafen, nach über 30 Jahren Berufserfahrung im Bereich Forderungs- und Insolvenzmanagement noch einmal zu gründen.

Im Februar 2022 war es dann aber soweit – mit der Gründung des Finanztech Start-up FOMA entwickelten die beiden Unternehmer den deutschlandweit ersten Forderungs- und Insolvenzmanagement- Dienstleister, der digitale Inkassodienstleistungen auch für Selbstständige, kleine und mittelständische B2B-Unternehmen über eine digitale Service-Plattform anbietet.

Der Gedanke dahinter? Auch den kleinen Unternehmen, die oft auf der Strecke bleiben, eine Plattform bieten. Denn was bei Konzernen oft selbstverständlich ist, stellt sich für mittelständische Unternehmen aufgrund hohem Aufwand und geringer Stückzahlen oft als Herausforderung dar: Insolvenz- und Forderungsmanagement. Für die beiden Gründer war klar, dass muss geändert werden. Zu oft werden kleine Unternehmen in der deutschen Wirtschaft vergessen und haben häufig keinen Zugang zu professionellen Lösungen.

„Wir ersetzen Nichtstun und Ineffizienz, aber auch intransparente Dienstleister und machen professionelles Forderungsmanagement jederzeit für jeden zugänglich“, sagt Stephan Schuller. Der CEO gilt durch umfangreiche Branchenerfahrung in leitenden Funktionen als Digitalisierungs- und Finanzexperte. Co-Founder und COO Lars Helm ist seit 2002 als Rechtsanwalt tätig und verantwortet bei FOMA die Bereiche Organisation und Recht.

Mit ihrer End-to-End-Lösung will das Duo als Start-up nun noch einmal richtig durchstarten und das Forderungsmanagement für jede Unternehmensgröße ein wenig leichter machen. Das Verständnis und die Erfahrung dafür bringen sie in jedem Fall mit. Die nächsten Ziele für die Zukunft sind auch bereits gesteckt: Kooperationen mit Plattformen, Instituten und Unternehmen für den Durchbruch in der Finanzwelt.

Bilder: Copyright: FOMA/Wallocha

Quelle PETERSEN RELATIONS

Melnyk beklagt Erfolgsdruck vor möglicher Gegenoffensive

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Frontverlauf in der Ukraine, über dts NachrichtenagenturKiew (dts Nachrichtenagentur) – Andrij Melnyk, ehemaliger Botschafter der Ukraine in Deutschland, hat den Erwartungsdruck der Verbündeten an der geplanten Gegenoffensive scharf kritisiert. Den Ukrainern werde der Eindruck vermittelt, sie hätten „nur diesen einen Schuss und wären gezwungen, zu verhandeln, wenn es missglückt“, sagte Melnyk den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

„Den sofortigen Erfolg als Vorbedingung für weitere Unterstützung unserer Partner herbeizuwünschen, ist zynisch und ungerecht.“ Militärhilfe sei nur „in Portiönchen“ gewährt worden, aber „man erwartet von uns gleich einen großen Wurf, einen prompten Triumph“. Das ärgert ihn sehr, so der Diplomat. Es mache ihn „nachdenklich und wütend“, dass die Ukraine mit diesem Erfolgsdruck in eine Ecke gedrängt werde.

Ein erster Erfolg wäre die Gegenoffensive schon, „wenn wir die Russen in bestimmten Bereichen viele Kilometer zurückdrängen könnten“.


Foto: Frontverlauf in der Ukraine, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Gemeindebund verlangt "Neustart" in Migrationspolitik

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Flüchtlinge, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Städte- und Gemeindebund fordert für den Migrationsgipfel von Bund und Ländern am 10. Mai im Kanzleramt einen „Neustart“ in der Flüchtlingspolitik. „Viele Kommunen sind bei Unterbringung, Integration, Schaffung von Kita und Schulplätzen längst an ihren Kapazitätsgrenzen“, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

„Wir müssen zu einer Reduzierung der Flüchtlingszahlen kommen.“ Zu den notwendigen Maßnahmen gehörten eine gerechte Verteilung in Deutschland und Europa, ein besserer Schutz der Außengrenzen der EU sowie die konsequente Rückführung ausreisepflichtiger Personen, forderte Landsberg. Außerdem müsse der Druck auf die Herkunftsländer erhöht werden, die ihre ausreisepflichtigen Staatsbürger nicht zurücknehmen wollten. „Schließlich erwarten wir von Bund und Ländern eine langfristige und nachhaltige Finanzierung der kommunalen Ausgaben für Unterbringung, Integration, Kita und Schulplätze.“


Foto: Flüchtlinge, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Ukriane hält chinesische Vermittlung für möglich

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Fahne von China, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der ukrainische Vize-Außenminister Andrij Melnyk hält im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine eine friedensstiftende Vermittler-Rolle Chinas für möglich. Das sei „nicht unrealistisch“, sagte der Diplomat den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben).

Die Chinesen würden natürlich ihre eigenen Interessen verfolgen. „Ich glaube aber schon, dass eine gerechte friedliche Lösung und das Ende der Kampfhandlungen den Interessen Pekings mehr entsprechen als dieses gewaltige nicht enden wollende Erdbeben für die gesamte Weltordnung“, so Melnyk. Das Telefonat des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyi mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping bewertete er als „großen Schritt nach vorne, um unsere Beziehungen zu China zu stärken und die russische Aggression zu beenden“. Für die Ukraine sei allerdings „der Abzug aller russischen Truppen aus den besetzten Gebieten eine conditio sine qua non“, so Melnyk, da liege der Teufel im Detail.

„Deswegen sind wir gespannt, was der Sonderbotschafter Chinas mit sich bringt, der bald zu uns kommen wird“, sagte der frühere Berliner Botschafter.


Foto: Fahne von China, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

EU-Kommission fürchtet Ausweitung von Sudan-Konflikt

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Republik Sudan, über dts NachrichtenagenturBrüssel (dts Nachrichtenagentur) – Die Europäische Kommission warnt vor einer Ausweitung der Unruhen im Sudan auf Länder in der Nachbarschaft. „Das Risiko, dass die Krise auf umliegende Staaten in der Region übergreift, ist reell“, sagte der für humanitäres Krisenmanagement zuständige EU-Kommissar Janez Lenarcic der „Welt am Sonntag“.

Rund um den Sudan lägen weitere Staaten, die „höchst fragil“ sind. „Die Konsequenzen wären desaströs. Das kann niemand wollen – darum muss die erste Priorität sein, die beiden Kriegsparteien zur Vernunft zu bringen“, sagte Lenarcic weiter. Der Kommissar aus Slowenien erwartet eine weitere Verschärfung der Situation.

Die Lage im Sudan sei schon vor der jetzigen Krise dramatisch gewesen und „kann jetzt nur noch schlimmer werden“, sagte der Kommissar. „Das Land steht in Flammen, es fehlt an allem: sauberen Wasser, Nahrungsmitteln, Medikamenten und Kraftstoff.“ Hunderte von humanitären Programmen im ganzen Land seien suspendiert worden, Lagerhäuser geplündert und die Transportmittel, auf die humanitäre Helfer angewiesen sind, zerstört. Dafür seien, so Lenarcic, allein die beiden Kriegsparteien verantwortlich, aber die Zivilbevölkerung des Sudan müsse dafür „zahlen“.

Lenarcic forderte einen „haltbaren, langfristigen Waffenstillstand und Respekt für das internationale Völkerrecht, damit die humanitären Akteure wieder ihre Arbeit machen können“. Hintergrund: Seit dem 15. April kämpfen das Militär und die paramilitärische Rapid Support Force um die Macht im Sudan.


Foto: Republik Sudan, über dts Nachrichtenagentur

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Innenministerin will hart gegen Islamisten durchgreifen

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Bundesinnenministerium, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach den mutmaßlich vereitelten Terror-Anschlägen in Nordrhein-Westfalen und Hamburg hat Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) auch in Zukunft ein hartes Durchgreifen gegen islamistische Terrorgruppen in Deutschland angekündigt. „Unsere Sicherheitsbehörden schlagen schnell und konsequent zu, um uns vor islamistischen Bedrohungen zu schützen“, sagte Faeser der „Bild am Sonntag“.

In beiden Fällen habe es einen intensiven Austausch im Terrorismusabwehrzentrum gegeben. Faeser: „Es hat sich erneut bewährt, dass hier alle Fäden zusammenlaufen.“ Derzeit werden laut BamS-Bericht bundesweit über 1.000 Ermittlungsverfahren im Bereich politisch motivierte Kriminalität („religiöse Ideologie“) geführt. „Die islamistische Gefahr ist weiterhin da“, sagte der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU) der „Bild am Sonntag“. „Täter, die unterm Radar fliegen, sind leider die gefährlichsten.“ Das Bundeskriminalamt zählt laut Sicherheitskreisen aktuell 501 islamistische Gefährder und 499 sogenannte „relevante Personen“ als Unterstützer. Aktuell sind 89 Gefährder und 22 Unterstützer in Deutschland inhaftiert. Rund 200 Gefährder halten sich im Ausland auf, mehrheitlich in Syrien, Irak und der Türkei. Die restlichen „laufen frei herum“, so ein Fahnder – würden aber beobachtet.


Foto: Bundesinnenministerium, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts