Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Regierungsfraktion von SPD, Grünen und FDP im deutschen Bundestag wollen aus der massiven Zielverfehlung bei der Endlagersuche keine gesetzlichen Konsequenzen ziehen. Die Fraktion der Grünen „steht hinter dem Anspruch den Standort mit der „bestmöglichen Sicherheit“ für ein Endlager zu finden“, sagte der Berichterstatter für nukleare Sicherheit Harald Ebner der „Welt am Sonntag“.
„Dieses Ziel ist ohne Frage ambitioniert, doch die nationale Endlagerhistorie und die Erfahrungen aus Gorleben machen dies zwingend nötig, damit am Ende ein Endlagerstandort aus Gründen der Geologie und nicht der Politik ausgewählt wird.“ Zuvor hatte die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) eine „Rahmenterminplanung“ vorgelegt. Demnach müsse das im Standortauswahlgesetz angestrebte Zieldatum 2031 für die Endlagersuche nunmehr als unrealistisch gelten. Die Bestimmung des Standortes für ein deutsches Atomendlager für hochradioaktive Abfallstoffe könne sich bis in die 2060er Jahre hinziehen.
In einem noch unveröffentlichten Beitrag des internationalen Journals für Kerntechnik, „ATW“, weist der Nuklear-Wissenschaftler Bruno Thomauske, ein Mitglied der früheren Endlagerkommission des Bundes, auf die gravierende Konsequenzen der jahrzehntelangen Verzögerung hin. So werde die Finanzierung von Zwischen- und Endlagerung fraglich. Auch entstünden neue Fragen bezüglich der langfristigen Sicherheit der 16 deutschen Zwischenlager. Hinzu kämen Probleme mit Rechtsschutz, Generationengerechtigkeit und Öffentlichkeitsbeteiligung.
Da das Standortauswahlgesetz ausdrücklich ein „selbsthinterfragendes und lernendes Verfahren“ vorschreibe, sei konsequenterweise „Neustart“ der Endlagersuche nötig, legt Thomauske nahe: In seiner jetzigen Form müsse das Suchverfahren „als gescheitert bewertet werden.“
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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bauministerin Klara Geywitz will verhindern, dass die Mietpreisbremse mit möbliert angebotenen Wohnungen ausgehebelt wird. „Die Zunahme von möbliert vermieteten Wohnungen lässt darauf schließen, dass es ein Umgehungstatbestand ist“, sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben). 
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Grünen sind in der von Insa gemessenen Wählergunst auf den tiefsten Stand seit Dezember 2021 gerutscht. Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut wöchentlich für die „Bild am Sonntag“ erhebt, kommt die Partei in dieser Woche auf 14 Prozent, das ist nochmals ein Prozentpunkt weniger als in der Vorwoche. 
Hannover (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstagabendpartie des 30. Zweitligaspieltags hat Hannover 96 klar gegen den 1. FC Nürnberg mit 3:0 gewonnen. Nachdem Julian Börner kurz vor dem Halbzeitpfiff getroffen hatte (43.) war die Führung noch ziemlich glücklich, denn Nürnberg hatte zu Beginn mehrere richtig gute Chancen. 
Gelsenkirchen (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstagabendpartie des 30. Bundesliga-Spieltags hat Schalke mit 2:1 gegen Werder Bremen gewonnen. Werder war in der 18. Minute durch Marvin Ducksch in Führung gegangen und konnte diese auch lange halten, Schalke glich erst in der 81. Minute durch den kurz zuvor eingewechselten Sepp van den Berg au und Dominick Drexler legte in der Nachspielzeit nach (90.+2) – die Partie war gedreht. 
Saarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstags-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 9, 13, 14, 23, 24, 40, die Superzahl ist die 0. Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 2979404. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 859661 gezogen. 
Baku (dts Nachrichtenagentur) – Sergio Pérez hat das erste Formel-1-Sprintrennen nach dem neuen Reglement gewonnen. Nachdem das Safety Car auf der Strecke war konnte der Mexikaner seine Tempovorteile auf der langen Geraden nutzen, um an Leclerc vorbeizuziehen. 
Leipzig (dts Nachrichtenagentur) – Am 30. Spieltag in der Fußball-Bundesliga hat RB Leipzig gegen 1899 Hoffenheim mit 1:0 gewonnen. Christopher Nkunku erzielte den Entscheidungstreffer in der 28. Minute aus zehn Metern nach Vorlage von Forsberg. 
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Vertreter von Union und FDP haben den Vorschlag von SPD-Chefin Saskia Esken für eine Vier-Tage-Woche mit vollem Lohnausgleich kritisiert. Der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Hermann Gröhe (CDU), warnte, dies werde Deutschlands Wirtschaft schaden. 
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Berlins Polizeipräsidentin Barbara Slowik zeigt sich vor den Protesten zum 1. Mai zufrieden mit der im Februar eröffneten und äußerst umstrittenen „Kottiwache“. „Wir können insgesamt eine erste positive Bilanz ziehen“, sagte Slowik dem „Tagesspiegel“.