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Numbat legt mit Finanzierungsrunde den Grundstein für ein neues E-Mobilitätszeitalter

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Mit der von eCAPITAL angeführten Finanzierungsrunde wird Numbat nachhaltiges High-Power Charging skalieren. Auch Seed-Investoren wie sonnen Gründer Christoph Ostermann erhöhen ihre Investitionen.

Die E-Mobilität boomt und das 2021 gegründete Cleantech Startup Numbat kommt mit seiner Schnellladelösung genau rechtzeitig. Denn während zwar die Zahl der E-Autos exponentiell steigt, kann der Ausbau der dafür notwendigen Schnellladeinfrastruktur nicht mithalten. Deshalb haben E- Autofahrer:innen oft kaum oder keine Möglichkeiten, ihre E-Autos schnellzuladen. Besonders deutlich wird dies im Bereich der High-Power Charger (HPC), welche aufgrund hoher Investitionskosten und einem aufwendigen Anschluss an das Stromnetz europaweit fehlen. Mit einer einzigartigen Kombination aus HPC und Batteriespeicher kann Numbat High-Power Charging überall und für jeden verwirklichen. Die Schnellladesäulen werden von Numbat im Rahmen eines Plattformmodells betrieben.

Mit einer schnellen und unkomplizierten Installation ist Numbat führend auf dem Markt. High-Power Charging wird dank des integrierten Batteriespeichers wirtschaftlich rentabel. Zudem sind große Baumaßnahmen obsolet und auch die Stromnetze werden entlastet. Dadurch trägt Numbat maßgeblich zu einer erfolgreichen Energiewende bei und sorgt für unabhängiges High-Power Charging mit einer hohen Verfügbarkeit für alle und überall.

Aktuell werden die ersten 50 Standorte ausgestattet, noch 2022 ergeben sie das regional dichteste Schnellladenetz in ganz Deutschland. In der abgeschlossenen Finanzierungsrunde konnte sich Numbat einen mittleren, zweistelligen Millionenbetrag sichern. Damit wird das junge Unternehmen weiterwachsen und mit dem innovativen Produkt den Energie- und Mobilitätsmarkt revolutionieren. Auch für 2023 gibt es bereits konkrete Pläne: 600 zusätzliche Systeme sollen den Ausbau einer flächendeckenden Schnellladeinfrastruktur weiter voranbringen. Das Ziel von Numbat ist, der führende Anbieter für Schnellladeinfrastruktur in Europa zu werden.

[Zitat Gründer]

“Wir freuen uns sehr, eCAPITAL als Investor an unserer Seite zu haben. eCAPITAL hat verstanden, wie wichtig Cleantech für unsere Zukunft sein wird. Dies beweisen sie auch mit ihren früheren Investitionen in Unternehmen wie sonnen und 1KOMMA5°. Wir sehen hier also Investoren, die unsere Werte teilen,” sagt Martin Schall, Co-Founder/Managing Director von Numbat.

[Zitat eCAPITAL]

Numbat legt mit Finanzierungsrunde den Grundstein für ein neues E-Mobilitätszeitalter

„Angesichts der steigenden Zahl an Elektrofahrzeugen auf den Straßen sehen wir in den kommenden Jahren weltweit einen enormen Bedarf an Hochleistungs-Ladeinfrastruktur. Numbat hat ein hervorragendes Konzept entwickelt, um Hochleistungsladegeräte bei seinen Kunden schnell und zu minimalen Kosten einzuführen, indem es Batteriespeicher mit Hochleistungsladegeräten kombiniert,“ sagt Bernd Arkenau, Managing Partner bei eCAPITAL.

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle Numbat GmbH

Start Up goes Gymnasium

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campaigners Network

campaigners Network mit besonderer Unterrichtsstunde am Reuchlin Gymnasium

„Wir wollen junge Menschen motivieren, nicht nur einen Beruf im Bereich Digitalisierung zu ergreifen, sondern auch den Mut zu haben, ein Start Up zu gründen“, erklärten Philipp Dörflinger und Clemens Sadler im Rahmen der Projektwoche der 10. Klassen am Reuchlin-Gymnasium.

Die beiden jungen Unternehmer haben im Rahmen der Landesinitiative startup@bw zwei Tage vor unterschiedlichen Schulklassen über ihre Erfahrungen und ihre eigene Geschichte als Gründer berichtet. „Wie wir aus einer spannenden Ausgangslage ein erfolgreiches Marketing- und Digitalisierungsunternehmen gegründet haben, hat die Schülerinnen und Schüler besonders interessiert“, so Clemens Sadler.

Ziel der Projektwoche war es, Wissen und Erfahrungen im Bereich Unternehmensgründung zu vermitteln. „Uns ist klar, dass wir hier auch ein wenig als Vorbild fungieren“, sagte Philipp Dörflinger. Die beiden Jungunternehmer gewährten auch einen Einblick in ihre Kunden-Projekte. Nur so könne man verstehen, wie es in einem Start Up läuft.

Rektor Kai Adam zeigte sich sehr dankbar für die umfassenden Einblicke: „Aus erster Hand solche Informationen und Antworten auf Fragen der Schülerinnen und Schüler zu bekommen ist unfassbar wertvoll. Das gibt den Jugendlichen völlig neue Impulse zu den Megathemen Digitalisierung, Start Up und New Work.“

„Für uns ist wichtig, dass junge Leute in unserer Stadt die großartigen Zukunftschancen im Bereich Marketing und Digitalisierung aus verschiedenen Blickwinkeln kennenlernen und wie attraktiv und flexibel der Arbeitsalltag ist. Wir sind der Überzeugung, dass Pforzheim ein perfekter Standort für digitale Unternehmen ist“, so die beiden Gründer von campaigners Network.

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle campaigners Network GmbH

Wie kann man mit Kryptowährungen handeln? 

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Was ist eine Kryptowährung?

Eine Kryptowährung ist ein digitales Gut, das dezentralisiert ist und nicht von einer zentralen Behörde kontrolliert wird. Es gibt keine Zentralbank oder Währungsbehörde, die die Ausgabe von Währungseinheiten kontrolliert, sondern Transaktionen werden im Gegensatz zu Zentralbanksystemen durch Netzwerkkonsens verifiziert. So kann die Währung direkt von einer Person zur anderen übertragen werden, ohne dass eine Bank oder ein anderer Vermittler erforderlich ist.

Was sind NFTs?

In letzter Zeit ist auch oft von NFTs die Rede. Das ist eine neue Art von digitalen Vermögenswerten, die in Form eines nicht fungiblen Token existieren, der nicht an Börsen handelbar ist. Sie sind einzigartig und können nicht repliziert werden. NFTs werden manchmal als Non-Fungible Tokens oder Non-Fungible Assets (NFTs) bezeichnet. Die Idee hinter NFTs ist es, einen digitalen Vermögenswert zu schaffen, der keine Fungibilität hat und nicht an Börsen gehandelt werden kann. Dies macht sie einzigartig und unmöglich zu replizieren.

Eine Kryptowährung kann von jedem ohne Einschränkungen verwendet werden. Das macht sie zu einer attraktiven Option für alle, die Eingriffe Dritter in ihre Transaktionen vermeiden und eine größere finanzielle Privatsphäre genießen möchten als bei herkömmlichen Zahlungsmethoden wie Kreditkarten oder PayPal. Es sind heute über 1.500 verschiedene Kryptowährungen mit einer geschätzten Marktkapitalisierung von über 600 Milliarden Euro im Umlauf. Das macht Kryptowährungen zu einer der wichtigsten technologischen Innovationen der letzten Jahre.

Der Handel mit Kryptowährungen

Der Handel mit Kryptowährungen wird angesichts der aktuellen Marktvolatilität immer beliebter, aber der Handel mit Kryptowährungen ist ein sehr volatiler Markt mit großen Preisschwankungen. Es gibt verschiedene Strategien, um mit dem Handel mit Kryptowährungen Geld zu verdienen. Um mit dem Handel von Kryptos Geld zu verdienen, muss man bei niedrigem Kurs Krypto kaufen und wenn der Kurs steigt, verkaufen.

Hier helfen Chartanalysen, technische Indikatoren und Nachrichten, wie sie etwa auf der Seite coinmarketcap.com zu finden sind. Das hilft, vorherzusagen, in welche Richtung sich die Kurse der Kryptowährung in Zukunft entwickeln werden. Dies ist wuchtig, da der Kryptowährungsmarkt sehr volatil ist und man schnell Geld verlieren kann.  

Kryptowährungen werden an Börsen wie Coinbase oder Binance gehandelt. Man kann Kryptowährung gegen eine andere Kryptowährung oder Krypto gehen Flatwährungen tauschen.Kryptowährungen sind eine neue und aufregende Anlageklasse, die immer beliebter wird. Auch wenn diese Anlageklasse noch relativ neu ist, hat sie bereits viele Millionäre hervorgebracht. Handelsplattformen für Kryptowährungen und Krypto-Börsen sind die beiden beliebtesten Möglichkeiten, Kryptowährungen zu handeln. Mit der steigenden Popularität von Kryptowährungen hat die Zahl dieser Plattformen zugenommen und damit auch die Zahl der Händler.

Die Handelsplattformen

Eine Handelsplattform für Kryptowährungen ist ein digitaler Marktplatz, auf dem die registrierten Mitglieder Kryptowährungen kaufen, verkaufen oder gegen andere digitale Vermögenswerte oder Fiat-Währungen tauschen können. Sie bieten auch weitere Dienste wie Wallets, in der Sie Ihre Kryptowährungen speichern und die Möglichkeit, Transaktionen in Echtzeit zu verfolgen.an. Der Handel erfolgt komplett anonym und die einzelnen Transaktionen können noch oder nur kompliziert nachverfolgt werden.

Die großen Handelsplattformen ermöglichen den Usern eine Vielzahl von unterschiedlichen Transaktionen zwischen Flatwährungen, Kryptos und NFTs. Es werden auch viele Möglichkeiten wie Hebelhandel, Margenhandel, Optionshandel, Futures-Handel, CFDs und mehr angeboten.

Bild pixabay

Autor: Raphael Lang

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Zu defensives Verhalten schadet mehr als es nützt

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Nur nicht so schüchtern im Verkauf! 

Die Angst, zu nerven, hält viele Unternehmer und Networker davon ab, mehr hervorragende Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen als möglich ist. Das Interessante daran ist: Aus falscher Bescheidenheit und mangelndem Selbstwert holen sich viele gar kein Nein ab. Sie glauben bzw. unterstellen, dass ihr Kunde ablehnen wird – und bieten deswegen gewisse Leistungen gar nicht erst an. 

„Ich will doch nicht aufdringlich sein!“ oder „Was soll der denn denken, wenn ich dort schon wieder anrufe?“ – so die Gedanken vieler Verkäufer, mit dramatischen Konsequenzen für Anbieter UND Kunden. Hat ein Interessent Pech, dann gerät dieser an einen Verkäufer, der ihm die perfekte Lösung vorenthält, in dem Glauben, für den Kunden ist beispielsweise nur die billigste automatisch die ideale Lösung. Andere Unternehmer trauen sich nicht, ihre schriftlichen Angebote nachzufassen.

Mögliche Folge: Der Interessent kauft beim objektiv schlechteren Mitbewerber, nur weil dieser nachfasst, während sich der zu defensive Verkäufer mit dem Satz „Wenn der Kunde Interesse hat, wird er sich schon melden“ von seiner originären Aufgabe, Aufträge einzuholen, abhält.

Vorsicht: falsches Selbstbild

Die richtige Balance zwischen Aufdringlichkeit und Gleichgültigkeit ist subjektiv. Aber wenn ein Verkäufer so gut wie nie von seinen Kunden Aussagen wie „Hören Sie doch auf zu nerven!“ oder „Warum stellen Sie mir solche Ideallösungen vor – sehe ich aus wie Krösus?!“ hört, muss man sich dann nicht fragen: Ist der Verkäufer im Zweifelsfall zu defensiv? Auch wenn er selbst davon überzeugt ist, er sei zu offensiv. Nur weil sich mal einer von 100 potentiellen Kunden über das Engagement beschwert, ist das Grund genug, sich weniger intensiv für sein tolles Angebot einzusetzen?

Und wollen Kunden nicht auch spüren, dass der Networker wirklich an dem Kunden (nicht nur an einem guten Geschäft!) interessiert ist – und darum am Ball bleibt? Beleidigt ein Verkäufer nicht sogar die Interessenten, wenn er seine Angebote nicht nachfasst? Oder ihnen von sich aus immer die günstigste Lösung vorstellt, weil er glaubt, so schneller verkaufen zu können?

Hemmungen führen zu hohen Schäden

Angenommen, jemand holt sich zwei Angebote ein. Das qualitativ Bessere liegt bei 10.000 Euro, das objektiv Schlechtere bei 9.000 Euro. Nun hält sich der Verkäufer mit dem besseren Angebot aufgrund falscher Bescheidenheit zurück und hofft, dass sich der Interessent von sich aus meldet. Der Verkäufer mit dem schlechteren Angebot fasst sein Angebot telefonisch nach – und macht den Abschluss. Wer hat Schuld? Der Kunde, weil er „dumm“ ist, und beim günstigeren Mitbewerber gekauft hat? Oder der Verkäufer, der zu träge war – und es anscheinend nicht einmal versucht hat, seinen potentiellen Kunden vor seinem Mitbewerber zu bewahren? 

Wenn dies dem Anbieter, der etwas hochpreisiger unterwegs ist, öfters passiert – wird er dann womöglich sogar zu seinem Chef gehen und sagen „Ich könnte mehr verkaufen – wir müssen aber billiger werden!“? Verkäufer, die objektiv gesehen bessere Angebote aus falscher Bescheidenheit nicht einmal erwähnen und versuchen zu verkaufen, richten hohe Schäden an:

  • Der Interessent kauft im schlimmsten Fall eine für sich weniger gute Lösung. Womöglich hat dieser nun schnell unnötige Folgekosten und Ärger.
  • Dem Verkäufer/Networker selbst fehlt Umsatz und Anerkennung durch einen (weiteren) zufriedenen Kunden.
  • Das Unternehmen, das aufgrund falscher Hemmungen des Mitarbeiters unter seinen Möglichkeiten verkauft, macht weniger Umsatz, erwirtschaftet weniger Deckungsbeiträge, kann weniger in die Zukunft investieren.

5 Neins am Tag sammeln

Merken Kunden erst nach dem Kauf, dass sie eine schlechte Wahl getroffen haben, werden sie erfahrungsgemäß nicht sagen: „Oh, ich hätte dem Verkäufer meine Wünsche und Bedürfnisse klarer kommunizieren müssen. Ich hätte ihm mehr Mut zusprechen sollen, so dass er sich traut, mir qualitativ und damit auch preislich höhere Lösungen vorzustellen.“ Enttäuschte Kunden neigen eher dazu, zu denken: „Da kaufe ich nicht. Da kümmert sich keiner um mich. Dort arbeiten schlechte Verkäufer, die keine Ahnung haben.“

Verkäufer oder Networker, die nicht jeden Tag mindestens fünf Neins hören, egal ob sie Zusatzangebote machen, Angebote nachfassen oder Kunden ideale und hochpreisige Lösungen vorstellen, machen etwas falsch. Sie haben noch deutlich Luft nach oben.

Denn eines muss allen Beteiligten klar sein: Interessenten und Kunden brauchen in der heutigen Zeit Sparringpartner auf Augenhöhe. Die also im Sinne des Kunden diese im Zweifelsfalle umberaten, notfalls auch mal in einen kleinen Konflikt gehen – immer mit dem Ziel, dem Kunden die bestmöglichste Leistung nahezubringen und zu verkaufen. 

Autor

Oliver Schumacher setzt auf sympathische, fundierte Art neue Akzente im Verkaufstraining. Unter dem Motto „Ehrlichkeit verkauft“ zeigt er Verkäufern, wie sie souverän neue Kunden gewinnen, Kaltakquise erfolgreich meistern und sich – selbst bei schwierigen Preisverhandlungen – fair behaupten.

https://www.oliver-schumacher.de

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Selbstorganisation für mehr Innovation und Wachstum

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Selbstorganisation
Sich und das System täglich neu herausfordern. Für Unternehmer, Führungskräfte und Gründer ist Selbstorganisation nichts Neues. Aber es bietet auch für Mitarbeitende und Teams enorme Vorteile – unter einer Voraussetzung: alle sind dazu bereit, Verantwortung zu übernehmen. 

Die PROs einer sich selbst organisierenden, agilen Kultur liegen auf der Hand: Überflüssige Hierarchien werden abgebaut und Mitarbeitende befähigt, schneller und leichter eigene Entscheidungen zu treffen. Alle Beteiligten haben mehr Möglichkeiten, ihre individuellen Fähigkeiten zu entwickeln. Außerdem stärken fließende Strukturen die Zusammenarbeit mit Kunden, weil durch mehr Fragen, die von allen gestellt werden dürfen und sollen, gemeinsam bessere Lösungen erarbeitet werden.

Auf der anderen Seite gibt es Herausforderungen, denen sich selbstorganisierte Teams stellen müssen. Die Veränderung von Gewohnheiten und Denkweisen steht an der Tagesordnung – auch, wenn das nicht jedem Menschen immer leichtfällt. Nur allzu wohl fühlen wir uns in vertrauten Rollen und einem bekannten Umfeld. Ja, der Weg zu dem, was man aktuell so leichthin „New Work“ nennt, ist steinig und verlangt jedem Einzelnen wie auch Unternehmen sehr viel ab. 

Selbsterkenntnis und tägliche Herausforderung

In meiner Arbeit bin ich immer auf der Suche nach der Resonanz zwischen den Menschen und dem Fluss in ihren Interaktionen. Jeder Transformationsprozess wurzelt für mich in der Selbsterkenntnis. Also beginnt jedes (Unternehmens-)Leben nach den Prinzipien von Teal bei einem selbst: Wer will ich sein und was will ich tun? Dann richten wir den Blick nach außen auf das Team und die Kunden: Was macht Sinn und wie stellen wir sicher, dass wir gemeinsam sinnvolle Arbeit leisten?

Dieser Entdeckungsprozess ist der Wandel, den wir kontinuierlich durchlaufen. Die tägliche Herausforderung hilft uns dabei, uns auf das zu konzentrieren, was wir gemeinsam für wichtig halten. Es ermutigt uns, unser individuelles Ego beiseite zu lassen und uns mehr mit dem WIR als Team zu identifizieren.

Weniger Kontrolle und das endliche Denken ablegen

Ich stelle immer wieder fest, dass sich selbst bei Personen und Unternehmen, die sehr viel Erfahrung in und mit Selbstorganisation haben, Überbleibsel traditioneller Denkweisen einschleichen. Wir Menschen mögen endliche Konzepte und Grenzen: Wann ist dieser Tag zu Ende? Wann schließen wir dieses Projekt ab? Ich glaube, diese Punkte geben uns ein Gefühl der Kontrolle und Vollendung.

Dennoch entwickeln sich Projekte zu regelmäßigen Abläufen. Das Leben existiert schon seit Jahrtausenden und wird hoffentlich noch lange nach unserem Tod weitergehen. Ich glaube, Selbstorganisation ermöglicht es uns, die Welt um uns herum auf eine ganzheitlichere Weise zu betrachten. Im Gegenzug sollten wir ein wenig von unserem endlichen Denken abgeben. Wir sollten ein wenig von der Kontrolle loslassen und einen auf den Menschen ausgerichteten Arbeitsansatz wählen.

Komplexität und Ungewissheit aushalten

Nach fast fünf Jahren Selbstorganisation spüre auch ich noch diese Leidenschaft, Begeisterung und Nervosität. Ja, ich habe immer noch Schmetterlinge im Bauch vor Aufregung, und manchmal bin ich schier überwältigt von der Komplexität und Ungewissheit meines Umfelds. Die Herausforderung besteht darin, als Einzelner und als Team ständig daran zu arbeiten, sich auszurichten und Netzwerke des Vertrauens zu schaffen.

Genau darauf müssen wir uns als selbstorganisiertes Team in einer Zone mit zu vielen Variablen und der Unsicherheit, die sich aus neuen Arbeitsweisen für Einzelpersonen ergibt, verlassen können. Dieses Vertrauen entsteht durch den Wert, den wir durch die Arbeit bei unseren Kunden leisten, und durch bewährte Fähigkeiten. Aber es passiert auch durch Haltungen und Verhaltensweisen wie Mitgefühl, dienende Führung und Transparenz.

Werkzeuge zur Bewältigung von Unsicherheit

In einem selbstorganisierten System gibt es keine formell ernannten Führungskräfte. Stattdessen ist jeder eingeladen, Verantwortung dafür und im Unternehmen zu übernehmen. Auf der Grundlage von Vertrauen und Kompetenz kann dies zu einer Vielzahl von Optionen führen, es bilden sich  zugleich aber ganz neue Herausforderungen. Wichtige Fragestellungen in diesem Zusammenhang lauten: Arbeiten wir als zweckorientiertes Unternehmen beispielsweise (mehr) an Projekten, die wir ‚Purpose‘ nennen, oder konzentrieren wir uns auf Aufgaben, die mehr Umsatz erzielen?

Welche Prioritäten setzen wir zu einem bestimmten Zeitpunkt in der selbstorganisierten Umgebung: Arbeitsverpflichtungen oder unsere persönlichen Bedürfnisse wie Entwicklung und Lernen, Wohlbefinden und mehr? Arbeiten wir an der Verbesserung unseres Systems und unserer Zusammenarbeit oder konzentrieren wir uns auf unsere externen Kunden?

Diese scheinbar widersprüchlichen Bedürfnisse und die damit entstehende Unsicherheit werden auch „systemic double binds“ – systemische Doppelbindungen (vgl. Fred Kofman „Is your job driving you nuts“) genannt. Um Prioritäten abzustimmen und Verantwortung zu übernehmen, müssen angesichts der systemischen Doppelbindungen Mitarbeitende wirklich eng zusammenarbeiten und sich gegenseitig unterstützen. Unternehmen müssen dazu einen sicheren Raum schaffen, in dem auf der einen Seite Bildung, Wissensaustausch und Coaching und auf der anderen Verantwortungsbewusstsein und Führungsqualitäten gefördert und manifestiert werden. 

Autor:

Dr. Anna Nestorova, LIVEsciences Catalyst und LIVEventures Associate Partner, ist Molekularbiologin und Doktorin der Philosophie. Um komplexe Probleme zu lösen, berücksichtigt sie logisches Denken und zwischenmenschliche Bedürfnisse. Die Verbindung zwischen Innovation und Selbstorganisation im agilen Umfeld liegt ihr am Herzen.

https://livesciences.com/, https://www.liveventures.ch/

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Tierische Kooperation

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Telemedizin-Weltmarktführer FirstVet kooperiert mit dem Versicherer Petplan

Der Anbieter von Online-Videosprechstunden FirstVet geht eine Kooperation mit dem Tierversicherer Petplan ein. Deren Versicherte können ab Juli Tier-Telemedizin gebührenfrei in Anspruch nehmen.

In Deutschland lebt heute in fast jedem zweiten Haushalt ein Haustier – die Anzahl der Haustiere ist in den vergangenen zwei Jahren während der Corona-Pandemie stark angewachsen. Grund für diesen starken Zuwachs an Haustieren sind die Begleiterscheinungen der Corona-Pandemie, die bei großen Teilen der Bevölkerung aufgrund von Lockdown und Social Distance zu Einsamkeit führten. Viele Menschen versuchen diese Einsamkeit durch ein Haustier zu mildern, sodass im ersten Jahr der Pandemie wurden rund eine Million Haustiere angeschafft und seither hält der Trend zum Tier weiter an.

Der massive Anstieg führt zu einer enormen Zusatzbelastung für Tier:ärztinnen, die mit der Versorgung der Haustiere kaum hinterher kommen. Um stationäre Tier:ärztinnen zu entlasten und Tierhalter:innen gleichzeitig die bestmögliche Versorgung ihres Tieres zu ermöglichen, bietet der weltweit führende Tier-Telemedizin-Service FirstVet 24 Stunden täglich, ortsungebundene, digitale Videosprechstunden mit langjährig erfahrenen Tier:ärztinnen an. Um gemeinsam Tierhalter:innen  eine Rundumversorgung für ihr Haustier zu ermöglichen, schließen sich FirstVet und der Tierversicherer Petplan zusammen. Als Versicherungsnehmer:in von Petplan ist dieser FirstVet-Service unbegrenzt kostenfrei.

FirstVet und Petplan – gemeinsam fürs Tierwohl

Der Tierversicherer Petplan hat ein Ziel: Jedem Haustierbesitzer und jeder Haustierbesitzerin soll der Zugang zu einer umfassenden Vorsorge und lebenslangen Absicherung des Haustieres ermöglicht werden. Aus diesem Grund bietet Petplan ein Krankenversicherungsprodukt für Hunde, Katzen, Kaninchen und Papageien an, dass nicht nur Tiere jeden Alters und jeder Rasse absichert, sondern das auch alle wichtigen Leistungen von der Vorsorge, über alternative Behandlungsmethoden bis hin zur Einäscherung beinhaltet. 

Die Kooperation mit dem Tier-Telemedizinservice FirstVet erweitert dieses Angebot noch um unbegrenzt kostenlose telemedizinische Online-Beratungen.

Dr. Harry Strobell, Country Manager bei Petplan Deutschland, freut sich über die Vorteile, die das Unternehmen ihren Kunden nun bieten kann:

„Das Angebot von FirstVet ist für uns ein wichtiger Vorsorge-Baustein unseres Krankenversicherungsproduktes. Unsere Kunden haben so die Möglichkeit, rund um die Uhr tierärztlichen Expertenrat in Anspruch zu nehmen – und das komplett kostenfrei und ganz unkompliziert. Für uns, Petplan, steht das Tierwohl an erster Stelle. Das unterstreichen wir mit diesem besonderen Angebot an unsere Kunden. Wir haben den FirstVet-Service durch unsere Tierärzte testen lassen – und für sehr gut befunden.“

David Prien, Geschäftsführer und Gründer von FirstVet, bestätigt Strobells Eindruck und sagt über die Kooperation: „Die Partnerschaft mit Petplan bedeutet, dass wir unsere Anstrengungen bündeln, um mehr Tierhaltern den höchsten Standard der Versorgung zu bieten.“ 

Ein Videoanruf mit dem Smartphone genügt

Um unkompliziert schnelle Hilfe und Beratung von den Tierärzt:innen von FirstVet zu erhalten, bedarf es lediglich eines Smartphones mit Videomöglichkeit, eines Tablets oder Computers. Die Terminvergabe erfolgt online durch eine Registrierung und Verifizierung eines Kundenkontos. Weiter müssen Informationen zum betroffenen Haustier (Name, Tierart, Geburtsdatum und Tierkrankenversicherung) angegeben werden. Anschließend werden die Symptome des Tieres geschildert und bei Bedarf Fotos hochgeladen, um die Lage fachgerecht einschätzen zu können. Ist das Haustier bei Petplan krankenversichert, sind die Videosprechstunden kostenlos.

Weitere Informationen finden Sie hier

Bild FirstVet CEO David Prien

Quelle schoesslers GmbH

Ist es bald zu spät für Immobilien?

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Die derzeitige Entwicklung in der Finanzwelt bewegt sich in die Richtung, dass Zinsen stark angehoben werden und Immobilien-Deals dadurch an Lukrativität verlieren. Wer Immobilien kaufen möchte, egal ob als Eigenheim oder als Invest, muss mit viel Eigenkapital an den Start gehen. Das bedeutet, dass nur noch Menschen mit sehr viel Geld gute Immobiliendeals abschließen können. Konkret bedeutet das: Das Zeitfenster, innerhalb dessen sich Normalverdiener mit Immobilien absichern oder gar reich werden können, könnte sich irgendwann schließen.

Die Schere zwischen Arm und Reich könnte weiter auseinander gehen. In einem Gastbeitrag erklärt Immobilien-Expertin Anja Blodow, wie sich der Immobilienmarkt wandeln wird und warum es jetzt durchaus noch möglich und wichtig ist, in Immobilien zu investieren.

Paradigmenwechsel am Immobilienmarkt

Das Eigenheim ist in den Köpfen vieler Menschen immer noch die beste Absicherung fürs Alter und eine tolle Geldanlage – allerdings aufgrund gestiegener Zinsen für Normalverdiener fast schon außer Reichweite, da es mittlerweile eine ganze Menge an Eigenkapital erfordert. Für potenzielle Bauherren steigen die Baukosten beim Neubau stetig, dazu kommen unplanbare Risiken wie Lieferengpässe und teure Bauverzögerungen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Anfragen für Neubau-Kredite generell zurückgegangen sind. 

Daraus lässt sich schließen, dass sich der Markt der Bestandsimmobilien in Zukunft größerer Nachfrage erfreuen wird und somit die Preise erhalten bleiben könnten. Aber auch hier verlagern sich bei vielen Menschen mittlerweile die Prioritäten: Der Kauf einer Immobilie erfordert einen festes Einkommen, das über die nächsten Jahrzehnte hinweg sicher sein muss und zeitlich sowie örtlich bindet. Ein Teil der heutigen Arbeitnehmer ist nicht mehr bereit, diese langfristige Bindung einzugehen, ganz gleich, wie hoch oder niedrig die Zinsen sind.

Der Wunsch nach Flexibilität, Freiheit und Auszeiten übersteigt die Sehnsucht nach einem festen Lebensmittelpunkt und fixem Heim. Aber gerade wenn viele lieber zur Miete wohnen wollen oder müssen, ist dies für Vermieter, vor allem von Bestandsimmobilien ein stabilisierender Faktor, der die langfristige Vermietbarkeit sichert und damit werterhaltend wirkt. Daher schwenken viele gerade vom Kauf eines Eigenheims um auf den Kauf einer Investmentimmobilie. 

Fülle an Alternativen

Denn wer sich für Immobilien als Investment entscheidet, hat mehrere Möglichkeiten, erschwerte Bedingungen zu meistern und für den nötigen Cashflow zu sorgen. Zum einen spricht dafür, dass Menschen nach wie vor Wohnraum benötigen und es immer Mieter geben wird, an die vermietet werden kann. Auch aufgrund der gestiegenen Lebenshaltungskosten werden wahrscheinlich mehr Menschen eher Mieter bleiben, was wiederum die Mieten stabil bleiben lässt, und damit die Kredittilgung von Investoren absichert. Auch deshalb bleiben im Vergleich zu vielen anderen rein geldmarktbasierten Invests die Immobilien grundsätzlich eine interessante langfristige Anlage.

Sachwerte sind ein beliebtes Mittel, von der Inflation zu profitieren. Eigentümer von mehreren Investment-Immobilien können sogar diese in ein paar Jahren als Sicherheit für den Erwerb eines Eigenheims einsetzen. Jedoch wohnen viele Immobilieninvestoren selbst zur Miete, damit ihr Geld nicht in einem Eigenheim gebunden ist, sondern für sie arbeiten kann. 

Auch neben Immobilieninvests besteht die Möglichkeit, für Einkünfte zu sorgen, indem man sich gezielt das Thema finanzielle Bildung vornimmt. Wer sich finanziell weiterbildet, wird eine Welt voller Chancen und Möglichkeiten entdecken. Einkommen kann nicht nur über eine Festanstellung oder eine Selbständigkeit generiert werden, bei der Zeit gegen Geld getauscht wird. Parallel zur klassischen Einkommensgrundlage gibt es diverse Möglichkeiten, kreativ zu werden und für weiteren Geldfluss, ein zweites Standbein oder ein passives Einkommen zu sorgen.

Viele Menschen haben lediglich verlernt, kreativ zu denken und mutig zu sein – aber genau das ist es, was die Menschen am besten durch die jetzigen Zeiten kommen lässt. Lösungsorientiert statt problemorientiert im Ansatz, denn Lösungen gibt es immer und in jeder Lebenslage. Wem der klassische Finanzmarkt zu unsicher ist, kann beispielsweise mit Bücherschreiben, oder anderen Onlineprodukten, oder über Geschäftsbeteiligungen sein Vermögen vermehren und somit eine gute Basis für einen späteren Immobilienkauf schaffen.

Mindset-Shift und Zeit als positiver Faktor

Nur weil Immobilien aktuell vielleicht zu teuer erscheinen, heißt das nicht, dass es in der Zukunft so bleiben muss. Niemand kennt die Preis- und Zinsentwicklung der nächsten Jahrzehnte, klar ist jedoch, dass in ein paar Jahren der demografische Wandel der Babyboomer Generation beginnen wird, der für eine Welle an attraktiven Bestandsimmobilien auf dem Markt sorgen könnte. Wenn das Angebot an Bestandsimmobilien steigt, könnte dies den Markt entspannen.

Jedoch können auch weitere Faktoren dazukommen, die gerade in Städten die Nachfrage hoch halten, z.B. Energiewende, Klimawandel, Flüchtlingsbewegungen. Zudem gibt es auf der anderen Seite eine Reihe von Haushalten, die z.B. aus Aktien oder anderen Investments über die letzten Jahre Vermögen angesammelt haben, und somit eine Menge an Eigenkapital einbringen können. 

Lieber ein Start als gar kein Start

Auch im Immobiliengeschäft gilt: Nur zuzuschauen bringt niemanden weiter. Besser ist es, sich an kleine Projekte heranzuwagen und erste Erfahrungen zu sammeln. Auch in Zeiten wie diesen gilt “The time in the market beats timing the market” – einfach gesagt, lieber mit durchschnittlichen Deals im Markt sein als am Spielfeldrand stehen und jahrelang auf den perfekten Deal warten, der dann vielleicht gar nicht kommt. Selbst wenn man dabei mal negative Erfahrungen macht, bieten sie die wertvolle Chance, daraus zu lernen und es das nächste Mal besser zu machen.

Und in Immobilien investieren heißt unternehmerisch tätig sein, und dann kann einen eben mal der Wasserschaden oder der Mietnomade treffen. Aber das ist immer noch besser, als wenn man gezwungen ist, bis zur Rente Vollzeit zu arbeiten. Irgendwo muss man anfangen, und vor der zweiten Immobilie kommt einfach immer die erste, daran führt kein Weg vorbei. Aber selbst wer sich derzeit nicht traut zu investieren, kann trotzdem die Zeit nutzen. Man kann sich finanziell bilden. Man kann gute Beziehungen zu Maklern oder anderen Immobilienprofis aufbauen, die in ein paar Jahren eventuell die Traumimmobilie im Bestand haben, selbst wenn jetzt gerade nichts in Aussicht zu sein scheint. Denn Netzwerken und Samen säen geht immer. 

Ein Fazit

Die Frage, ob es aufgrund gestiegener Zinsen und horrenden Kosten für Neubauprojekte generell zu spät für Immobilien ist, lässt sich demnach folgendermaßen beantworten: Bei vermieteten Bestandsimmobilien in guten Lagen spricht viel für langfristig eher ruhige Zeiten. Und darüberhinaus  ist nur dann zu spät, wenn man aufhört, kreativ zu sein. Die aktuelle Zeit stellt uns alle vor Herausforderungen, die mit einer Portion Kreativität und Leichtigkeit allerdings jedermann beruhigt angehen kann. Das Credo ist und bleibt: Viele Wege führen zum Erfolg!

Autorin:

Anja Blodow arbeitete 10 Jahre als Anwältin und wollte eine Familie gründen. Sie wollte aus dem Hamsterrad raus und mehr Zeit und Geld haben. Sie war sich bewußt, dass sich im Angestelltenverhältnis ihr Gehalt nicht erhöhen würde. Es musste ein Umdenken her. Sie startete mit Immobilieninvestments und hat als Angestellte neben ihrem Hauptjob ein beachtliches Immobilienvermögen aufgebaut, das ihr bis zum Lebensende einen monatlichen Geldsegen beschweren wird. So ist ihr Rentenproblem abgehakt. Jetzt hat sie Zeit für ihre Familie und zeigt Frauen, wie sie das auch schaffen können: mehr Zeit und Geld.
Webseite: www.anja-blodow.com

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Blockchain-Startups in Deutschland – ein Überblick 

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Die Blockchain ist eine vielversprechende Möglichkeit zur Technologisierung verschiedener Anwendungen. Das Weltwirtschaftsforum geht davon aus, dass Dienstleistungen auf dieser Basis schon im Jahr 2027 rund zehn Prozent des BIP ausmachen könnten. Einige erfahrene Experten sehen in der Weiterentwicklung der Blockchain tatsächlich etwas ähnliches wie damals bei der Entstehung des Internets. Potenzial ist vorhanden, aber wie hoch ist die Bereitschaft der deutschen Unternehmen, hier tatsächlich Knowhow zu investieren?

Ist die Blockchain das neue Internet? 

 Das Thema Blockchain ist in den Köpfen der Menschen angekommen, nicht ganz unverantwortlich hierfür ist der Bitcoin. Durch einige Aufs- und Abs in der Vergangenheit und Gegenwart konnte der Bitcoin für Aufmerksamkeit sorgen und immer mehr Menschen interessieren sich dafür, welches System dahinter steckt. Auch die Nachfrage, nach seriösen Trading-Anbietern, wie easyMarkets,  steigt immer weiter an. 


Das die Blockchain mehr kann als nur Kryptowährungen transferieren, scheint mittlerweile angekommen zu sein. Der größte Vorteil liegt darin, dass die betriebliche Effizienz steigerbar scheint, die Kosten aber gesenkt werden können. Das bietet für viele Branchen nachhaltige und effiziente Möglichkeiten. 


Die Hauptfunktionen der Blockchain sind Transaktionen und Aufzeichnungen. Dadurch lassen sich viele Prozesse durch ein „wenn-dann“ Verfahren automatisieren. „Wenn“ eine Bestellung ausgelöst wird und das Geld eingeht, „dann“ erfolgt automatisch der Warenversand. 


Welches Potenzial hat die Blockchain in Deutschland? 

In Südafrika geben rund 22 Prozent der Bevölkerung an, dass sie mit Kryptowährungen schon einmal in Berührung kamen. In Deutschland sind die Menschen zurückhaltender und Experten gehen davon aus, dass es allein bis zur Skalierung der Blockchain noch bis zu fünf Jahre in Deutschland dauern wird. Gerade jetzt, wo der Bitcoin auf historischer Talfahrt ist, sind die Menschen misstrauisch geworden, obwohl das Blockchain-System nichts mit dem Coin per se zu tun hat. 

Die größte deutsche Blockade ist, dass viele Technologien noch nicht ausgereift sind. Auch die begrenzte Skalierbarkeit ist ein Risiko, denn die Blockchain kann zwar automatisiert arbeiten, ist aber nicht in der Lage, große Mengen an Transaktionen parallel zueinander zu verarbeiten. 

Das zeigt ein Blick auf die Bitcoin-Blockchain, deren Verarbeitungskapazität bei rund sieben Transaktionen pro Sekunde liegt. Das klingt viel, jedoch hat das Kreditkartenunternehmen VISA eine Potenzial von 24.000 Transaktionen pro Sekunde und zeigt klar auf, dass hier etwas nachgebessert werden muss. 

Blockchain-Startups in Deutschland langsam im Kommen 

Mit Blick auf das Ende von 2022 gab es im deutschen Blockchain-Ökosystem rund 177 Blockchain-Startups. Der größte Teil dieser Unternehmen gehört zum Investmentbereich, darauf folgenden Public Chain Infrastruktur und Enterprise Infrastruktur.

Flächendeckend lässt sich feststellen, dass 77 der großen Startups ihren Start in Berlin hingelegt haben, 22 sind in München ansässig und 18 haben sich für Frankfurt am Main als Location entschieden. Es ist eindeutig erkennbar, dass kleine Regionen überhaupt keine Rolle spielen und damit auch erklärt werden kann, warum Deutschland überhaupt keine Rolle als Vorbild im Bereich der Blockchain spielt. 

Schweiz und UK gehören hingegen zu den namhaften Ländern, denen echtes Potenzial zugeschrieben wird, und doch scheint Berlin die zweite Heimat vieler Blockchain-Experten zu werden. Um wirklich Fuß zu fassen müssen vor allem die Regulierungsbehörden schneller und blockchainfreundlicher agieren. 

Autor Raphael Lang

Bild pixabay

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Lumiform schließt Series-A-Finanzierungsrunde in Höhe von 6,4 Millionen Euro ab

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Das Berliner SaaS-Startup Lumiform freut sich, den Abschluss seiner Series-A-Finanzierungsrunde in Höhe von 6,4 Millionen Euro zu verkünden.

Die Finanzierungsrunde wird von Capnamic, einem der führenden europäischen Risikokapitalgeber, angeführt. Der VC gesellt sich damit zum Anführer der Seed-Runde 42CAP, Equitypitcher, Westtech Ventures und Exxeta AG, ebenso wie zu bekannten Business Angels wie Christoph Gerber, Kai Hansen – Gründer von Lieferando, Christian Henschel, Paul Müller – Gründer von Adjust, Christophe Folschette, Thibaut Britz – Gründer von Talkwalker und Stefan Tietze – Gründer von gebraucht.de.

Lumiform ist eine einfach zu bedienende Mobile und Desktop-Anwendung, die Unternehmen in allen Branchen dabei hilft, Arbeitsabläufe ihrer sogenannten Deskless Worker zu automatisieren. Die intuitive Anwendung ermöglicht es Unternehmen, ihre papierbasierten Prozesse schnell zu digitalisieren und zu automatisieren. Dabei handelt es sich beispielsweise um Arbeitssicherheitskontrollen auf Baustellen, Hygienedokumentationen in Restaurants oder Fahrzeugkontrollen in Logistikunternehmen, um nur einige Anwendungsfälle zu nennen.

„Die meiste Software wird mit Blick auf Desktop Worker entwickelt, obwohl 80% aller Beschäftigten weltweit nicht am Schreibtisch arbeiten. Diese müssen sich während ihrer Arbeit oft noch stark auf Stift und Papier verlassen, weil es bisher kaum Technologie gibt, die ihren Bedürfnissen entspricht. Solche analogen Prozesse sind zeitaufwändig und fehleranfällig, was zu hohen Kosten sowie zu Qualitätsverlust oder operativen Fehlern führt. Mit Lumiform machen wir es den Deskless Teams leicht, auf eine digitale Lösung umzusteigen, die ihnen in Echtzeit Einsichten liefert, um effiziente und datengestützte Entscheidungen zu treffen. Lukas Blasberg, Co-Founder and Co-CEO“

Mehr als 30.000 Organisationen in 188 verschiedenen Ländern haben bereits über 1,5 Millionen Formulare ausgefüllt und dabei auf die Unterstützung von Lumiform vertraut. Über 12.000 vorgefertigte und kostenlos abrufbare Vorlagen ermöglichen es Unternehmen außerdem, ihre Digitalisierungsbemühungen erfolgreich in die Wege zu leiten. Mit dem eingesammelten Kapital wird Lumiform die Produktentwicklung und Marketingaktivitäten vorantreiben. “Der größte Beitragszahler und das Rückgrat der Weltwirtschaft sind Deskless Workers, aber trotzdem ist diese Gruppe bisher von den jüngsten Wellen der Digitalisierung weitgehend unberührt geblieben.

Lumiform bietet hierfür eine benutzerfreundliche und gleichzeitig intelligente Lösung, die in verschiedenen Branchen und Unternehmen jeder Größe eingesetzt werden kann. Die Software digitalisiert alltägliche datenzentrierte Aufgaben, wie Inspektionen und Audits, macht sie nachvollziehbar und bietet Nutzer:innen gleichzeitig ein einfaches System zur Aufgabenverteilung und -verwaltung. Für die Zukunft können wir sehen, dass Lumiform sein Leistungsversprechen und sein Produkt in Richtung eines Betriebssystems für Deskless Worker erweitert, um so ein wichtiger Treiber für Innovation und Digitalisierung zu werden” sagt Olaf Jacobi, Managing Partner bei Capnamic.

„Wir sind stolz darauf, in den letzten 18 Monaten große Meilensteine erreicht zu haben. Ohne unsere 32 hochtalentierten und motivierten Teammitglieder wäre das alles nicht möglich gewesen. Wir freuen uns unglaublich über das Vertrauen unserer bestehenden Investoren und sind stolz darauf, Capnamic als Lead-Investor neu an Bord zu haben, einen unbestrittenen Experten für B2B SaaS-Startups. Gemeinsam arbeiten wir an unserer Mission, das weltweit führende Deskless Worker OS zu werden.“ Philip Blasberg, co-founder and Co-CEO

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Quelle Lea Schramm | PR & Communication

Gemeinsam stärker: Qonto und Penta schließen sich zusammen

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qonto penta

Qonto, der europäische Marktführer im digitalen Finanzmanagement für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Selbstständige, plant, den deutschen Fintech-Champion Penta zu übernehmen und beide Unternehmen zu verbinden.

Das gaben beide Unternehmen heute bekannt. Der Deal, der in den nächsten Wochen abgeschlossen werden soll, erfolgt inmitten des kontinuierlichen Wachstums beider Unternehmen. Für Qonto ist es der nächste logische Schritt und zahlt auf sein langfristiges Ziel ein: bis 2025 die bevorzugte Finanzlösung für eine Million europäische KMU und Selbstständige zu werden. 

Penta wurde 2017 gegründet und ist Deutschlands führender Anbieter für digitales Finanzmanagement für kleine und mittlere Unternehmen, Selbständige sowie Freiberufler. Das Unternehmen betreut 50.000 Kunden in Deutschland und beschäftigt 200 Mitarbeiter, hauptsächlich in Berlin und Belgrad. Penta ist eines der aufstrebenden deutschen Fintechs und hat maßgeblich zur wachsenden Nachfrage nach digitalen Finanzlösungen in Deutschland beigetragen. Die Verbindung ist eine große Chance für Qonto und Penta und verspricht, mehr zu sein als die Summe seiner beiden Teile. Beide Unternehmen sind bestrebt, nicht nur in Deutschland, sondern auch in Qonto’s anderen Märkten (Frankreich, Italien und Spanien) noch schneller einen  Mehrwert für Kunden zu schaffen. Qonto und Penta eint die gleiche Mission, eine auf starken Werten basierende Kultur und ein erfolgreiches Geschäftsmodell. 

Mit seiner Marke, Lizenz und eigenem Kernbankensystem ist Qonto in Verbindung mit dem wertvollen lokalen Know-how von Penta bestens gerüstet, um seine ehrgeizigen Ziele auf dem deutschen Markt zu erreichen.

Seit der Markteinführung in Frankreich im Jahr 2017 hat sich Qonto zum Ziel gesetzt, die führende All-in-One-Finanzlösung für KMU und Selbstständige in Europa zu entwickeln. Qonto vereinfacht das tägliche Finanzgeschäft von 250.000 Unternehmen, automatisiert ihre Buchhaltung, vereinfacht ihr Rechnungsmanagement,erleichtert die Verwaltung ihrer Ausgaben und ermöglicht es seinen Kunden, sich auf das zu konzentrieren, was wirklich wichtig ist. Von Anfang an hatten die Qonto-Gründer Steve Anavi und Alexandre Prot den Ehrgeiz, eine paneuropäische Marke aufzubauen. Derzeit betreut das Unternehmen mehr als 250.000 Kunden in vier Märkten (Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien) und beschäftigt mehr als 700 Mitarbeiter. 

Im Jahr 2021 war Deutschland der am schnellsten wachsende Markt für Qonto, mit einem Kundenwachstum von 170 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Übernahme von Penta wird es Qonto ermöglichen, Marktführer in Deutschland, dem größten Markt für KMU-Banking in Europa, zu werden und das profitable Wachstum in allen Märkten weiter zu beschleunigen. Zusammen schaffen Qonto und Penta den europäischen Marktführer für digitale Unternehmensfinanzierung mit mehr als 300.000 Kunden und 900 Mitarbeitern, die gemeinsam die Zukunft des Business Banking gestalten werden.

„Als Steve Anavi und ich Qonto im Jahr 2016 gründeten, hatten wir das ehrgeizige Ziel, den Finanzalltag für KMU und Selbstständige in ganz Europa zu vereinfachen. Heute sind wir bereits in vier europäischen Märkten vertreten. Ich bin sehr stolz auf das, was wir bisher erreicht haben, aber wir wollen heute noch weiter gehen. Der natürliche nächste Schritt war der Zusammenschluss mit Penta. Wir freuen uns sehr, das Penta-Team an Bord begrüßen zu dürfen. Gemeinsam werden wir bis 2025 die bevorzugte Finanzierungslösung für eine Million europäische KMU und Selbstständige sein“, erklärt Alexandre Prot, CEO von Qonto.  

Markus Pertlwieser, CEO von Penta, sagte: „Lukas Zörner und seine Mitgründer:innen haben eine echte Fintech-Erfolgsgeschichte geschrieben. Mit der Kombination aus wachsenden Kundenzahlen und steigenden Umsätzen haben wir in den letzten 18 Monaten noch mehr Substanz gewonnen. Wir freuen uns sehr, dass wir nun die Chance haben, im Team mit Qonto das digitale Banking für Geschäftskunden in Europa aktiv zu gestalten.“ 

Beide Teams arbeiten bereits intensiv an den Details der zukünftigen gemeinsamen Arbeit, die insbesondere Chancen für Talente bieten soll, innerhalb des Unternehmens zu wachsen. Details wollen die beiden Unternehmen in den kommenden Monaten bekannt geben.

Bild Von links nach rechts: Lukas Zörner, Mit-Gründer von Penta; Steve Anavi, Mit-Gründer von Qonto; Markus Pertlwieser, CEO von Penta; Alexandre Prot, Mit-Gründer von Qonto

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle PIABO PR GmbH