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Mission Unternehmensnachfolge – Mission Impossible?

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unternehmensnachfolge

Die 7 größten Irrtümer und Fehler bei der Übergabe des eigenen Unternehmens

Mission Unternehmensfolge – wirklich eine Mission Impossible? Über eine Unternehmensnachfolge und den Verkauf der eigenen Firma machen sich die meisten Unternehmer erst einen Kopf, wenn es fast schon fünf vor zwölf ist. Die Gründe für dieses Verhalten sind so vielfältig wie die Geschäftswelt an sich. Altersgründe, eine Veränderung des persönlichen Lebensplans oder ein unerwarteter Schicksalsschlag – alles das kann einen Verkauf plötzlich nötig machen. Wer sich noch nicht mit dem Thema der Unternehmensnachfolge intensiv auseinandergesetzt hat, weiß oft nicht, was nun das Wichtigste ist und in der Zukunft passiert. Der Experte Thomas Nehls berät Unternehmer professionell, die vor einer Unternehmensnachfolge stehen. Im folgenden Gastbeitrag gibt er hilfreiche Einblicke in das Thema.

Timing ist alles

Was sehr schwer ist und kaum jemandem gelingt, muss für Sie das absolute Ziel sein. Gehen wenn es am schönsten ist – nicht länger auf eine fragliche Optimierung warten oder auf einen weiteren Vorteil hoffen, der noch in den Sternen steht. Verkaufen Sie dann, wenn es gut läuft und die Firma stabil wächst.. So können Sie entspannt und selbstbewusst in Verhandlungen gehen und sehen sich keinen Zwängen ausgesetzt. Viele Unternehmer verlieren bares Geld, weil den richtigen Zeitpunkt verpassen, obwohl sich gute Verkaufschancen bieten.

Eine frühzeitige Vorbereitung als Strategie

Der frühe Vogel fängt den Wurm – das gilt auch hier. Wer sich nicht sauber und sachlich aufstellt, kann bei eventuellen Käufern nicht professionell und vertrauenswürdig auftreten. Vor allem die Zahlen und Fakten müssen rechtzeitig ermittelt und im Sinne des Verkaufs aufbereitet werden. Wird der Verkaufsprozess in Hektik abgewickelt, entstehen Schäden und Verluste, wenn es an die Übergabe geht.

Veränderungen im wirtschaftlichen Umfeld beachten

Wer nicht auf die Signale der Märkte und Zeichen des Zeitgeschehens achtet, kann böse Überraschungen erleben. Auf einmal steht eine Pandemie vor der Tür und alles ist anders – Corona hat gezeigt, wie schnell Pläne und Einschätzungen über Nacht nichtig werden können. Seien Sie also immer auf der Hut und rechnen Sie bis zuletzt mit dem Unmöglichen.

Preisvorstellungen realistisch gestalten

Meistens scheitern Unternehmer an diesem Punkt, weil sie das eigene Unternehmen im Wert zu hoch einschätzen. Abstand und Objektivität sind nicht gegeben und verstellen den Blick für die Realität,hier sollten immer die aktuellen Märkte und Entwicklungen weltweit betrachtet und mit einbezogen werden, wenn man einen realistischen Preis erzielen möchte.

Die Verkaufsaktivität professionell angehen

Auch wenn man als Unternehmer sehr erfolgreich war und vieles in der Geschäftswelt im Leben richtig gemacht hat, sollte man sich bei einem Verkauf professionelle Hilfe an die Seite holen.Fachleute wie die Mercato Gruppe kennen die speziellen Abläufe eines Unternehmensverkaufs und begleiten den Unternehmer zielgerichtet zum möglichen Erfolg. Es ist keine Schande sich diese Expertise zu besorgen, sondern zeugt eher von Weitsicht und Klasse. Alles aus eigener Kraft regeln zu wollen schadet mehr als es nützt und kann vieles zerstören, was man sich mühevoll über Jahrzehnte aufgebaut hat.

Die Eigentumsverhältnisse klären

Vor allem in Familienunternehmen haben weitere Angehörige Minderheitsanteile, welche mit einem Vorkaufs- oder Veto-Recht verbunden sein können. Daher ist es unbedingt vonnöten, rechtzeitig alle Beteiligten an einen Tisch zu holen und mögliche Streitigkeiten und Unklarheiten VOR einem Verkauf aus der Welt zu schaffen. So vermeiden Sie böse Überraschungen oder einen plötzlichen Stolperstein, wenn der Verkaufsprozess bereits im Gange ist und man vielleicht sogar kurz vor einer Einigung steht.

Loslassen – es gibt Leben nach einem Verkauf

Viele Unternehmer haben unbewusst Angst vor dem Leben nach dem Verkauf und schauen dieser Zeit mit einem mulmigen Gefühl entgegen – und das völlig ohne Grund. Der Verkauf des eigenen Unternehmens schenkt Ihnen Freiheit und Absicherung fürs Alter und eröffnet ihnen die Möglichkeit, über Ihren Ruhestand frei zu verfügen. Anstatt in ein Loch zu fallen gilt es die Welt zu erobern und von der Sonnenseite aus zu betrachten. Nach einem Leben voller Arbeit und Verantwortung haben Sie sich das mehr als verdient.

Herr Nehls ist seit 15 Jahren Experte in der Vermittlung mittelständischer Unternehmen. Mit seinem Team von 25 Mitarbeitern begleitet Herr Nehls als Head of M&A der Mercato Gruppe seine Mandanten bei der vertraulichen Veräußerung ihres Betriebs und hat damit zahlreichen Unternehmern den Weg in den Ruhestand ermöglicht.

Autor

Thomas Nehls führte nach seiner klassischen Kaufmannsausbildung mehr als ein Jahrzehnt als verantwortlicher Geschäftsleiter bundesweit verschiedene Häuser großer deutscher Handelskonzerne. In dieser Zeit entwickelte Herr Nehls seine ausgeprägten unternehmerische Fähigkeiten und trug neben der Ergebnis-auch die Personalverantwortung für bis zu 250 MitarbeiterInnnen. Anfang 40 stellte er die Weichen mit seinen eigenen Handelsunternehmen auf Neuanfang. Gleichzeitig entstand der erste Kontakt zur M&A Branche.

Hier fand Herr Nehls seine Berufung und ist seit 15 Jahren Experte in der Vermittlung mittelständischer Unternehmen. Mit seinem Team von 25 Mitarbeitern begleitet Herr Nehls als Head of M&A der Mercato Gruppe seine Mandanten bei der vertraulichen Veräußerung ihres Betriebs und hat damit zahlreichen Unternehmern den Weg in den Ruhestand ermöglicht sowie den Bestand von Arbeitsplätzen gesichert. Gleichzeitig ebnete er Existenzgründern den Weg in die Selbständigkeit durch den Erwerb eines Unternehmens.

Titelbild: pixabay

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Liefergrün sichert sich 3 Millionen Euro

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Nachhaltig auf der letzten Meile: Liefergrün sichert sich 3 Millionen Euro für die Einführung eines emissionsfreien Lieferdienstes in Europa

70% aller Emissionen im Paketversand entstehen in der städtischen Logistik und damit auf der berühmten letzten Meile. Neben Verpackungsmüll ist es genau diese Zahl, die bei Verbraucher*innen die sogenannte “Paketscham” hervorruft. Während sich das Einkaufsverhalten nicht zuletzt durch die Pandemie deutlich in Richtung Onlinehandel und Lieferung verschoben hat, bestellt so dennoch bei jedem Klick auch das schlechte Gewissen mit. 

Die emissionsfreie letzte Meile wird europaweit gebraucht

Liefergrün ist daher angetreten, um die Ökobilanz der letzten Meile endgültig in den neutralen Bereich zu bewegen und Verbraucher*innen guten Gewissens bestellen zu lassen. Ihr Ziel: Nachhaltige und klimafreundliche Lieferungen für Waren, Lebensmittel & Co. Dafür setzt die Last-Mile-Plattform auf Next-Day-Lieferungen durch Fahrräder, Lastenräder und auch mal E-Autos. Dadurch verhindert Liefergrün pro Lieferung rund 420 Gramm CO₂-Emissionen. Zum Vergleich: Im Jahr 2021 gab es allein in Deutschland 4,05 Milliarden Online-Lieferungen, die 2,43 Millionen Tonnen CO₂ bzw. 600 Gramm pro Lieferung verursachten. Würde der nachhaltige Ansatz von Liefergrün deutschlandweit angewandt, würden sich die Emissionen bei der Paketzustellung um mehr als die Hälfte, nämlich um 1,7 Millionen Tonnen CO₂, verringern – das entspricht der Einsparung von fast 370.000 Autos pro Jahr.

Mit seinen Lieferkonzepten sagt Liefergrün den durch Auslieferungen entstehenden Emissionen, der Lärmbelästigung und Staus den Kampf an – und zwar künftig europaweit. Denn mit einer heute abgeschlossenen Finanzierung in Höhe von 3 Millionen Euro verkündet Liefergrün ambitionierte Wachstumspläne außerhalb Deutschlands. Mithilfe der von Speedinvest angeführten und von Norrsken VC unterstützten Runde, vergrößert Liefergrün nicht nur sein Team, sondern streckt auch seine Fühler ins Ausland aus, um langfristig den eigenen Dienst in europäischen Großstädten wie London, Paris und Madrid einzuführen.

Mathias Ockenfels, General Partner bei Speedinvest: „Viele Metropolen weltweit stehen vor der gleichen Herausforderung – nämlich der, die Flut an Lieferungen und die Folgen immer voller werdender Städte in den Griff zu bekommen. Der größte Hebel für emissionsarme, ruhigere und damit lebenswertere Städte ist dabei die Logistik der letzten Meile. Sie 100 % grün zu gestalten ist der aktuell wichtigste Schritt.”

Fabian Erici, Investment Manager bei Norrsken VC, fügt dem hinzu: „Die innerstädtische Verkehrsüberlastung ist ein ernstes Problem. Sie führt zu noch mehr Umweltverschmutzung, was wiederum gesundheitliche Probleme verursacht und die bereits überlasteten Gesundheitssysteme weiter unter Druck setzt. Der boomende E-Commerce-Markt verschärft das Stauproblem noch weiter, da die letzte Meile immer noch hauptsächlich mit sperrigern Verbrennern zurückgelegt wird. Sowohl Verbraucher als auch Unternehmen erkennen, wie ineffizient dies ist, und fordern zu Recht Alternativen. Wir unterstützen daher die Mission von Liefergrün, um unsere Städte durch eine umweltfreundliche Zustellung auf der letzten Meile zu entkarbonisieren.“ 

Mit der geplanten Europa-Expansion setzt sich das rasante Wachstum des Start-ups fort. Schon heute ist Liefergrün nicht mal zwölf Monate nach Start bereits in mehr als 30 deutschen Städten unterwegs und beweist damit, dass das eigene Konzept sowohl bei Verbraucher*innen als auch bei Händlern ankommt. 

Nicht nur “öko”, sondern mit der extra Meile Service

„Der E-Commerce ist in den letzten zwei Jahren explodiert. Mehr als 75 % der Deutschen kaufen regelmäßig Produkte online ein. Diese Bequemlichkeit hat jedoch ihren Preis – sie verursacht eine enorme Menge an Emissionen. Dies trägt nicht nur zum Klimawandel bei, sondern verschlimmert auch die Umwelt- und Lärmverschmutzung sowie Platzprobleme in unseren Städten und Gemeinden. Es reicht nicht aus, den Menschen zu sagen, dass sie weniger kaufen sollen, um das Problem zu lösen. Wir müssen den Online-Handel nachhaltig gestalten. Ein wichtiger Teil davon ist, die letzte Meile der Lieferung in Angriff zu nehmen.” so Liefergrün Mitgründer Niklas Tauch.

Mitgründer Robin Wingenbach ergänzt: „Verbraucher*innen wünschen sich echte Taten statt bloßem Greenwashing. Statt Logistik-Emissionen also nur und zum Teil mit fragwürdigen Konzepten zu kompensieren, gilt es sie gleich ganz zu vermeiden. Gleichzeitig sind Versand und Lieferung wichtige Elemente des Shopping-Erlebnisses. Es geht bei Liefergrün also darum,  eine grüne Zustelllösung zu schaffen, die keine Kompromisse bei Service und Komfort eingeht.”

Ob für Elektronik, Medikamente, Mode oder Kochboxen: Liefergrün bietet Händlern und Verbraucher*innen daher sicher planbare Lieferungen zum nächsten Tag in zweistündig buchbaren Lieferzeitfenstern mit Echtzeitverfolgung der Sendung. Ein Service, der an die Bedürfnisse beider Seiten angepasst ist – denn mitnichten ist die schnellste Lieferung die gefragte, sondern die am besten planbare und am zuverlässigsten eintreffende, inklusive fair bezahlter und nicht gestresster Lieferant*innen. Marken wie adidas, dyson, Every setzen daher bereits auf Liefergrün, um den Ansprüchen ihrer Kundschaft an Nachhaltigkeit, Fairness und Komfort gerecht zu werden und die eigene Ökobilanz zu verbessern.

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle Laika Communications GmbH,

VITAS Wachstumsfinanzierung im hohen sechsstelligen Bereich

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Für VITAS hätte das neue Jahr nicht besser starten können:

Gleich zwei technologieaffine Investoren beteiligen sich am Nürnberger KI-Startup. Wie schon im letzten Jahr fördert die mittelständische Unternehmensfamilie Müller Medien weiterhin den Erfolg von VITAS. Zusätzlich konnte das junge Unternehmen im Rahmen der zweiten Finanzierungsrunde die Kybernautik Investments GmbH von sich und ihrem zukunftsträchtigen Geschäftsmodell überzeugen. Parallel dazu erhielt das Tech Unternehmen finanzielle Mittel des Startup Shield Bayern. Das von BayBG und Bayern Kapital gemanagte Programm wendet sich speziell an junge technologieorientierte Startup-Unternehmen mit innovativen Produktentwicklungen und skalierbarem Geschäftsmodell. 

Insgesamt konnte das junge Unternehmen sich eine Wachstumsfinanzierung im hohen sechsstelligen Bereich sichern. 

Das Deep Tech Startup VITAS entwickelt Telefonassistenten basierend auf Künstlicher Intelligenz, um repetitive Standardanfragen auf menschenähnlichem Niveau zu beantworten und Gesprächsinformationen strukturiert aufzubereiten. Der Fokus des Investments liegt auf der neu entwickelten Software-as-a-Service-Plattform, über die Unternehmen jeder Branche sich ohne technische Vorkenntnisse ihren individuellen Telefonassistenten konfigurieren können. Hauptzielgruppe für VITAS ist insbesondere die KMU-Branche wie zum Beispiel die Gastronomie oder Arztpraxen – seit 2020 wurden aber auch Projekte für größere Unternehmen wie die Kassenärztliche Bundesvereinigung, N-ERGIE oder taxi.de entwickelt. 

Mit dieser Lösung trifft VITAS den Schmerzpunkt zahlreicher KMUs, die einen enormen zeitlichen Aufwand in die Annahme und Bearbeitung von Anrufen investieren, anstatt sich auf wertschöpfende Tätigkeiten konzentrieren zu können. VITAS erhält mit der Wachstumsfinanzierung die Möglichkeit die neue Plattformlösung erfolgreich und schnell im Markt zu skalieren. 

„Für VITAS war 2021 ein unglaublich aufregendes Jahr, in dem wir uns viel mit der Planung unserer strategischen Ausrichtung beschäftigt haben. Die Entscheidung auf eine intuitiv nutzbare Software-as-a-Service-Plattform für Sprachassistenten zu setzen hat sich als richtig erwiesen und aktuell gibt es auf dem Markt eine massiv hohe Nachfrage. Insbesondere Medizinische Fachangestellte schwärmen aktuell von unserer Lösung, weil sie endlich Zeit haben sich um die Patient*innen in der Praxis zu kümmern und nicht mehr alle zwei Minuten die gleiche Frage beantworten müssen. Mit der abgeschlossenen Wachstumsfinanzierung können wir die Plattform weiter ausbauen und durch die weitere Skalierung auch noch einen größeren Value am Markt platzieren.“, so Thomas Abend, einer der Gründer und Geschäftsführer der VITAS GmbH. 

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle VITAS GmbH

YAAK 7,3 Millionen Euro Investment

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3 Millionen Euro Investment für Berliner Entwickler:  So will Yaak autonomes Fahren spielerisch sicher machen

Die Digitalisierung von Mobilität ist das große Versprechen unserer Zeit – und selbstfahrende Autos sind zentraler Bestandteil davon. Autonome Technologien haben großes Potenzial und könnten Unfallzahlen in naher Zukunft drastisch reduzieren, denn bei 90 Prozent aller Verkehrsunfälle ist menschliches Versagen die Hauptursache. Das größte Hindernis für ihre schnelle Verbreitung sind jedoch Sicherheitsbedenken, denn schließlich müssen sich autonome Fahrzeuge noch im Mischverkehr mit von Menschen gesteuerten Fortbewegungsmitteln beweisen. 

Investment in den Faktor Mensch beim autonomen Fahren 

Das Berliner Start-up Yaak Technologies geht dieses Problem anders an als Tesla & Co.: Es setzt auf den Faktor Mensch – auch beim autonomen Fahrzeug. Yaak konzentriert sich deshalb zunächst auf die Untersuchung und Verbesserung der Sicherheit von menschlichen Fahrer*innen, um darauf basierend sicherere selbstfahrende Fahrzeuge zu entwickeln. Hierfür hat Yaak eine eigene Sicherheitsplattform namens SafetyOS entwickelt, die Fahrer*innen in realistischen Simulationen auf der Straße und mithilfe von Virtual Reality (VR) trainiert, testet und ihnen zeigt, wie sie sich verbessern können. Gleichzeitig werden dabei wertvolle Informationen über unsichere Fahrentscheidungen gesammelt. Mit dem Einsatz neuester Technologien verfolgt das Unternehmen das Ziel, die besten und sichersten Fahrer*innen von heute auszubilden, die die autonome Fahr-KI von morgen prüft und vorbereitet. Für diese Vision hat das Berliner Start-up 7,3 Millionen Euro unter Führung von Maki.vc (Finnland) und First Fellow Partners (Finnland) eingesammelt. Mit dem frischen Kapital soll die eigene Beta-Fahrzeugflotte ausgebaut und  SafetyOS weiterentwickelt werden.

Fahrschulen und Fahrschüler*innen als Motor für autonomes Fahren

Der erste Schritt des Unternehmens ist die Zusammenarbeit mit Fahrschulen weltweit. Fahrlehrer*innen zeigen der künstlichen Intelligenz (KI) von Yaak auf der Straße und im fahrzeugintegrierten Virtual-Reality-Simulator  wie man sich im Verkehr richtig verhält. Die Elektroautos, die den Fahrschulen dabei zur Verfügung gestellt werden, sind mit der integrierten Hardware von Yaak ausgestattet, die Datenerfassung, maschinelles Lernen und VR-Simulationen ermöglichen. Um die Ablenkung im realen und virtuellen Verkehr zu minimieren, sind Kameras, Sensoren und Prozessor nahtlos integriert. Der VR-Simulator schafft damit ein nahezu realistisches Fahrerlebnis und erlaubt es Fahrschüler*innen, eigenständige Fahrstunden darin zu absolvieren. 

Die Ausstattung von Fahrzeugen mit VR macht den Fahrunterricht nicht nur zeitgemäßer, es ermöglicht Fahrschulen auch deutlich mehr Schüler*innen zu betreuen und Teil der autonomen Zukunft zu sein. Fahrschüler*innen wiederum profitieren von günstigeren und damit gegebenenfalls mehr Fahrstunden, die in einer sicheren Umgebung absolviert werden. Künftig ist es für sie möglich, sich in ihrem eigenen Tempo mit den Anforderungen des Straßenverkehrs vertraut zu machen. Zu guter Letzt soll mit der Yaak Technologie auch die Zukunft des wirklich autonomen Fahrens in greifbare und vor allem sichere Nähe rücken.

„Wir haben alle an autonomen Fahrzeugen und verwandten Kerntechnologien bei Carnegie Mellon, Apple, Unity, EPIC Games, Qamcom und Daimler Autonomous gearbeitet. Dabei waren wir es leid, mit welchem Ansatz die Automobilindustrie autonome Autos entwickelt. Fahrzeuge einfach selbstständig eine vorab ausgewählte Teststrecke entlang fahren zu lassen, beweist leider nicht, dass das in jeder Situation sicher ist. Autonome Systeme müssen in komplexen Verkehrssituationen erst beweisen, dass sie die Situation auf der Straße richtig interpretieren. Deshalb arbeiten wir an einer Lösung, die sicheres Fahren von autonomen Fahrzeugen wie auch Fahrer*innen garantieren und zertifizieren kann. Gleichzeitig hilft uns unsere Erfahrung aus dem Gaming-Bereich dabei, die Fahrstunden motivierend und spannend zu gestalten“., so Martin Zielinski, CTO und Mitgründer von Yaak Technologies.

„Wir werden keine sichtbare Präsenz von autonomen Fahrzeugen sehen, bevor nicht bewiesen ist, dass sie sicherer sind als 95 Prozent der menschlichen Fahrer*innen. Deshalb freut es mich zu sehen, wie ein versiertes Gründerteam – erprobt in der Entwicklung von Autos, Karten, autonomen Systemen, Robotern, Simulationen und Cloud-Diensten – die nächste Generation der Mobilität einläutet, und zwar durch die Kodifizierung des Wissens von Fahrlehrer*innen. Ich bin beeindruckt, wie die gelungene Verbindung von Daten und Schlüsseltechnologien dieses  Produkt vorantreiben“, fügt Paulina Martikainen, Investment Director bei Maki.vc, hinzu. 

„Um die Stärken und Schwächen von autonomen Systemen zu verstehen und die Lücke zu den Experten zu schließen, ist es notwendig, die Sicherheit auf Daten zu begründen. Wir freuen uns deshalb, mit Yaak zusammenzuarbeiten, um gemeinsame Pionierarbeit zu leisten und ein weltweites Netzwerk von Fahrlehrer*innen zu schaffen, das beurteilen kann, ob und wann von Menschen gefahrene und autonome Fahrzeuge als sicher für unsere Straßen gelten“, ergänzt Kim Groop, Managing Partner and Co-Founder bei First Fellow Partners.  

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle Laika Communications GmbH

Certifaction erhält fünf Millionen Euro in Seed-Finanzierungsrunde

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Schweizer Unternehmen Certifaction schließt fünf Millionen Euro Seed-Finanzierungsrunde unter Leitung des US-amerikanischen VC Expa von Uber-Mitgründer Garrett Camp ab

Das Schweizer Softwareunternehmen Certifaction gibt heute den Abschluss seiner fünf Millionen Euro Seed-Finanzierungsrunde bekannt. Die überzeichnete Runde wird vom Silicon Valley VC Expa angeführt. Das frische Kapital nutzt Certifaction für den Ausbau seiner Vertriebs- und Marketingkapazitäten und die internationale Expansion.

Das Softwareunternehmen, das bereits in zehn Ländern vertreten ist, ist der weltweit führende Anbieter von datenschutzfreundlichen, modularen und einfachen eSigning-Lösungen – ohne zentrale Datenverarbeitung. In einer Zeit, in der der Datenschutz immer wichtiger wird, bietet das Unternehmen die ideale Lösung für Unternehmen, die ihre Prozesse digitalisieren und gleichzeitig die Vertraulichkeit sowie Sicherheit ihrer Daten gewährleisten wollen.

Die vollwertige Enterprise-Lösung wird bereits in einer Vielzahl von Branchen eingesetzt, wo Datenschutz und Sicherheit von größter Bedeutung sind – insbesondere im Gesundheits,- und Finanzwesen sowie im öffentlichen Sektor ist die Nachfrage stark. Das Unternehmen erhält zusätzlichen Auftrieb durch zwei Außenfaktoren: Auf der einen Seite steht dabei die Etablierung von Homeoffice aufgrund der Pandemie. Auf der anderen der weltweite regulatorische Druck für die Einführung sicherer und datenschutzfreundlicher Lösungen.

Die hochgradig skalierbare Technologie von Certifaction wurde von führenden Schweizer Organisationen für ihr eRezept-Projekt ausgewählt, da keine sensiblen Daten gespeichert werden und die Lösung interoperabel ist. Medizinische Dokumente können von Ärzten elektronisch unterschrieben und von Apothekern als eingelöst gekennzeichnet werden.

Certifaction bietet für Banken und Versicherungen eine einfach zu integrierende Digital Onboarding Lösung an. Diese kombiniert eine Identitätsprüfung mit einer vollständig konformen elektronischen Signatur. So erhalten Finanzinstituten die Möglichkeit, ihre Kunden-Onboarding-Prozesse zu digitalisieren.

Die Finanzierungsrunde wird von Expa angeführt, einem Startup-Accelerator und VC-Fond, der von Uber-Mitbegründer Garrett Camp ins Leben gerufen wurde und von ehemaligen Führungskräften von Virgin Galactic, Twitter, LinkedIn, Uber und Google geleitet wird. HV Capital beteiligte sich neben den bestehenden Investoren Wingman Ventures und Seedcamp an der Runde, die damit beide an ihre früheren Investitionen anknüpfen.

(v.l.n.r.): Benoit Henry, Emeka Mosanya, Manuel Gall, Fabian Mösli, Lukas Karth.

„Wir freuen uns darüber, dass uns so namhafte Investoren bei der Verwirklichung unserer Vision von Digitalisierung bei vollem Datenschutz unterstützen. Wir sind gut positioniert, um mit unserer einzigartigen eSigning-Plattform für Unternehmenskunden eine eigene Kategorie im Multi-Milliarden-Dollar-Markt eSigning zu schaffen“, sagt Mitgründer und CEO Benoit Henry. 

„Wir freuen uns, die Finanzierungsrunde für Certifaction zu führen. Wir sind beeindruckt von dem, was das erfahrene Gründerteam in so kurzer Zeit erreicht hat, und wir freuen uns darauf, ihre Vision des datenschutzfreundlichen eSigning zu unterstützen“, sagt Milun Tesovic von Expa, der dem Beirat des Unternehmens beitreten wird.

„Wir glauben fest an eine zunehmend starke Marktnachfrage nach datenschutzfreundlichen Lösungen, die den Bedürfnissen großer datenschutzsensibler Unternehmen gerecht werden, insbesondere in den Bereichen Fintech und im Gesundheitswesen“, sagt Barbod Namini, Partner bei HV Capital.

Weitere Informationen finden Sie hier

Bild Benoit Henry, Mitgründer und CEO

Quelle schoesslers GmbH

Edurino sichert sich EUR 3,35 Million Seed Finanzierung

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Münchener EdTech Startup Edurino sichert EUR 3,35 Million Seed Finanzierung um digitales Lernen für Kinder voranzutreiben

Edurino, ein EdTech Startup, das ein hybrides Lernsystem aus Lernapp und haptischen Spielfiguren für Kinder anbietet, hat EUR 3,35 Million in einer Seed Runde von erfahrenen Investoren aufgenommen. 

Hybrides digitales Lernen

Das erste Produkt wurde für Kinder ab 4 Jahren konzipiert, um bereits Vorschulkinder (digital) zu schulen: Mit einem ergonomischen Stift in der Hand und der Füchsin Mika an der Seite, wird in einer App ein hybrider Zugang zum Lesen und Schreiben geschaffen. Während Kinder spielerisch lernen, können Eltern in einem separaten Bereich den Lernfortschritt ihrer Kinder nachvollziehen sowie die Bildschirmzeit individuell regulieren. Die App kündigt eigenständig das Ende der Spielzeit an und schaltet sich nach Ablauf der Bildschirmzeit aus. Die Lernreise passt sich dabei individuell an den Entwicklungsstand des Kindes an.

“Wir wollen den Grundstein für eine verantwortungsvolle Digitalkompetenz legen. Wir waren erstaunt, wie wenig gute digitale Produkte es auf dem Markt gab.  Gemeinsam mit unserem starken Investoren-Team aus Gaming, Bildungs- & Tech wollen wir die digitale Bildungsbranche in den nächsten Jahren revolutionieren.”  – Irene Klemm, Mitgründerin von Edurino 

Mit Ausbruch der globalen Pandemie entschlossen sich die Gründerinnen, die sich bei der Unternehmensberatung Boston Consulting Group kennenlernten, ein neues Kapitel digitaler Bildung aufzuschlagen und adaptive Produkte zu entwickeln.

“Wir möchten Produktliebe auf Seiten der Kinder erzeugen. Man muss die Welt aus einer anderen Perspektive betrachten und den Humor der Kinder verstehen. Wir haben mit über 20 Kindergärten zusammengearbeitet und gesehen, wie gut sich Edurino im Kinderalltag integrieren lässt. Unsere Crowdfunding Kampagne ist 60% über ihre Ziele hinausgeschossen, insofern sehen wir unseren hybriden Ansatz bestätigt. ” – Franziska Meyer, Mitgründerin von Edurino

Erfahrene InvestorInnen an Bord

Der Investorenkreis ist von dem hybriden Ansatz auch überzeugt:

“Damit sich unsere Kinder in der digitalen Welt von Morgen zurecht finden, müssen wir ihnen digitale Kompetenzen beibringen. Und genau das schult Edurino.”  – Verena Pausder, Bildungs-Expertin und Investorin 

“Als Vater und Gründer eines Unternehmens aus dem Bereich Spielesoftware glaube ich an die Verbindung von Lernen und Spielen. Insbesondere begeistert mich die Kombination aus digital und analog, um so wichtige Lerninhalte und die richtige Stifthaltung zu vermitteln.” – Jens Begemann, Wooga Gründer, Gaming-Experte und Business Angel

Unsere Analyse zeigt, dass die Pandemie eine Defizit in der Bildungslandschaft deutlich gemacht hat und dass Edurino und das Team von Irene und Franziska diese Lücke in der digitalen Frühbildung ideal schließen kann.” – Luca Martinelli, btov Partners 

Zukunftspläne

Mit dem frischen Kapital möchten die beiden Gründerinnen noch in diesem Jahr weitere Figuren, bzw. weitere Lernbereiche wie z. B. zum Zahlen lernen launchen. Ziel dieser neuen Unternehmensphase ist es, zu einem ganzheitlichen Lernsystem für Vorschulkinder zu werden. Im nächsten Schritt wird Edurino sich an Schulkinder richten und Lernspiele für Kreativität, Englisch und Coding in die App integrieren. Um die Produktentwicklung weiterer Lernmodule voranzutreiben, wird das Team von aktuell 10 MitarbeiterInnen in den nächsten 12 Monaten verdreifacht.  Sie planen auch dieses Jahr ihre Produkte im Retailbereich einzuführen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle Edurino GmbH

Climedo schließt Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von fünf Millionen Euro ab

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Das Health-Tech-Unternehmen Climedo hat in einer Seed-Finanzierungsrunde fünf Millionen Euro erhalten.

Leadinvestor ist die paneuropäische Risikokapitalgesellschaft Nauta Capital. Daneben haben sich Westtech Ventures aus Berlin sowie bestehende Business Angels wie Prof. Dr. Christian Wallwiener (WMC Healthcare) an der Runde beteiligt. Climedo ist eine digitale Plattform für elektronische Datenerhebung im Rahmen von dezentralen klinischen Studien. Das neue Kapital wird Climedo für die Expansion innerhalb Europas und für die Weiterentwicklung der Software einsetzen: Diese soll noch patientenorientierter werden und in Zukunft die komplette Kommunikation zwischen Studienkoordinator:innen, Ärzt:innen und Patient:innen ermöglichen. Auch mehr Schnittstellen, beispielsweise zur Telemedizin und zu Wearables, sind geplant.

„Klinische Studien sind für Unternehmen extrem zeit- und kostenintensiv”, so Guillem Sagué, Partner bei Nauta Capital. „Das muss sich ändern. Durch die Digitalisierung und Dezentralisierung von Studien können massive Kosten eingespart werden. Dies ermöglicht auch kleinen Unternehmen den Zugang zu klinischen Studien. Gleichzeitig lohnt sich die Zulassung von Medikamenten für seltene Erkrankungen aus Kostengründen oftmals nicht – auch dies möchte Climedo ändern. Die Digitalisierung hat das Potenzial, die Abläufe deutlich effizienter zu machen und trägt dadurch zu einer Demokratisierung der Entwicklung von Medikamenten bei.“ Für den VC Nauta Capital handelt es sich um das vierte Investment im Bereich Digital Health.

Climedo ermöglicht durch die datenschutzkonforme Erhebung und Verarbeitung von Echtzeitdaten nicht nur schnellere und kostengünstigere Zulassungen von Arzneimitteln und Medizinprodukten, sondern auch die Post-Market-Überwachung, bei der die Wirkung und Sicherheit von bereits in den Markt eingeführten Produkten dauerhaft mit Daten belegt wird. Die Grundlage der Datenerhebung mit Climedos EDC-System (“Electronic Data Capture”) sind unter anderem sogenannte “electronic patient-reported outcomes” (ePRO). Hierbei pflegen Studienteilnehmer:innen ein elektronisches Patiententagebuch, in dem etwa Symptome abgefragt werden. Climedo kann ohne App-Installation auf jedem internetfähigen Gerät sofort verwendet werden. Dezentrale Studien können laut einer Befragung von Informa Connect aus dem Jahr 2021 im Vergleich zu herkömmlichen Studien durchschnittlich knapp drei Monate einsparen[1].

Sascha Ritz verfolgt als CEO von Climedo das Ziel, bis 2024 europaweiter Marktführer für patientenzentrierte, elektronische Datenerhebung zu werden. / Copyright Climedo

Mitgründer und CEO Sascha Ritz erklärt: „Wir haben uns das ehrgeizige Ziel gesetzt, bis 2024 Marktführer in Europa für patientenzentrierte, elektronische Datenerhebung zu werden. Nauta Capital ist ein Investor, der erkannt hat, wie viel Potenzial in unserer dezentralen Plattform und der Integration von Telemedizin in die Welt der klinischen Studien steckt. Wir freuen uns, dass Nauta Capital nun langfristig an unserer Seite steht, um unser Partnernetzwerk auszubauen und unsere Mission umzusetzen.“

Climedo hat bereits mit Kliniken wie der Berliner Charité, zahlreichen Medizinprodukte-Herstellern, Pharmaunternehmen und Auftragsforschungsinstituten erfolgreich zusammengearbeitet. Laut Grand View Research wird erwartet, dass der globale Markt für klinische Studien zwischen 2021 und 2028 mit einer durchschnittlichen jährlichen Rate von 5,7 Prozent wächst[2]. Treiber sind hierbei insbesondere die Globalisierung klinischer Studien, die schnelle technologische Entwicklung und die steigende Nachfrage nach Auftragsforschungsinstituten zur Durchführung von Forschungsvorhaben.

Die Software von Climedo konnte im vergangenen Jahr bereits jede hundertste Person in Deutschland erreichen. Seit der COVID-19-Pandemie stellt Climedo fast der Hälfte aller deutschen Gesundheitsämtern seine eDiary-Lösung für die Nachverfolgung von (Verdachts-) Indexfällen zur Verfügung. Dies ermöglicht den Behörden ein kontaktloses Monitoring ohne die tägliche, telefonische Abfrage von Symptomen der Betroffenen. Stattdessen füllen positiv Getestete und Kontaktpersonen einen digitalen Fragebogen auf ihrem persönlichen Smartphone oder Computer aus und die Gesundheitsämter sehen alle Daten in einem Echtzeit-Dashboard. Auf unerwünschte Ereignisse kann dadurch sofort reagiert werden, was zu einer Zeitersparnis von bis zu 80 Prozent führt. Automatische Erinnerungsfunktionen tragen dazu bei, dass die Teilnehmer:innen die Fragebögen rechtzeitig ausfüllen.

[1]Quelle: https://bit.ly/3Ju7Qfv 
[2] Quelle: https://bit.ly/3GQIsic 

Weitere Informationen finden Sie hier

Titelbild Sascha Ritz, Veronika Schweighart und Dragan Mileski haben das Münchner Unternehmen 2017 gegründet. / Copyright Climedo

Quelle The Medical Network c/o Agentur Frau Wenk +++ GmbH

rightmart Group schließt Finanzierungsrunde über 6,5 Millionen Euro ab

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rightmart Group

Mit den neuen finanziellen Mitteln will rightmart Group weiter wachsen und neue digitale Rechtsdienstleistungen entwickeln

Das 2015 gegründete LegalTech-Unternehmen rightmart Group hat die nächste Finanzierungsrunde über 6,5 Millionen Euro zur weiteren Entwicklung neuer digitaler Rechtsdienstleistungen abgeschlossen. Neben der AUXILIA Rechtsschutz-Versicherungs AG als Leadinvestor investiert auch das rightmart Group Gründerteam. Im Zuge der Unternehmensfinanzierung hat sich das Start-up zudem von Atornix in rightmart Group umbenannt.

Das von Marco Klock und Philipp Harsleben gegründete, in Bremen ansässige Start-up rightmart Group, digitalisiert Prozesse der Rechtsvertretung und reduziert Ineffizienzen im Rechtsmarkt für Verbraucher. Zudem hat sich rightmart auf Vertrieb, Marketing sowie die Entwicklung von Geschäftsmodellen für Kanzleien spezialisiert. Als Technologiedienstleister arbeitet das Unternehmen daran, den Zugang zum Recht für alle Verbraucher:innen so einfach wie möglich zu gestalten.

Neue Geschäftsmodelle für mehr Recht für Verbraucher:innen

Marco Klock Gründer und CEO

Marco Klock, Gründer und CEO von rightmart Group kommentiert die abgeschlossene Finanzierungsrunde: „Mit den neuen finanziellen Mitteln möchten wir eine Plattform mit neuen Geschäftsmodellen, Finanzierungsmöglichkeiten, Technologie sowie Marketing- und Vertriebsdienstleistungen schaffen, die es Kanzleien erlaubt, attraktive Business-Cases aufzubauen. Wir konzentrieren uns dabei auf den Abbau von Ineffizienzen bei den bestehenden Kanzlei-Operations und im Verbraucherrechtsmarkt insgesamt. Wir sind davon überzeugt, dass in 5 Jahren auch nicht rechtsschutzversicherte Verbraucher einen einfachen und kostengünstigen Zugang zum Recht haben.”


Derzeit existiert in Deutschland eine rechtliche Versorgungslücke für die rund 54 Prozent der Haushalte, die keine Rechtsschutzversicherung haben. Diese Verbraucher:innen machen ihr Recht nur selten geltend, da die Kosten in der Regel den Nutzen übersteigen. Nur in Ausnahmefällen wie z.B. bei Fluggastrechten mit flightright.de oder zeitweise im Dieselskandal mit myright.de kommen Geschäftsmodelle mit einer Prozesskostenfinanzierung zum Einsatz. Die rightmart Group will in Zukunft mit Big Data und Economies of Scale neue Geschäftsmodelle entwickeln, durch die finanzielle Hürden zwischen Kanzleien und Verbraucher:innen abgebaut werden.

Atornix heißt ab jetzt rightmart Group

Zudem benennt sich Atornix in rightmart Group um. „Als IT-Dienstleister war Atornix schon immer eng mit der Verbraucherrechtskanzlei und Endkundenmarke rightmart Rechtsanwälte verbunden. Mit der Umfirmierung treten wir jetzt ganz in den Hintergrund und bestärken die Endkundenmarke rightmart, die zukünftig auch weiteren Kanzleien zur Verfügung stehen kann,” kommentiert Marco Klock die Umfirmierung von Atornix.

Das Unternehmen ist der Anbieter der beiden Plattformen hartz4widerspruch.de sowie dieselskandal-helfer.de. Über die Portale können sich Verbraucher:innen eine automatisierte Ersteinschätzung ihres Falls einholen. Bei einer positiven Ersteinschätzung haben Mandant:innen dann die Möglichkeit, Kontakt mit der Kanzlei rightmart Rechtsanwälte aufzunehmen, die unter www.rightmart.de den eigenen Endkundenauftritt pflegt.

Über die Plattform hartz4widerspruch.de werden jährlich mehr als 25.000 falsche Hartz 4-Bescheide geprüft. Das Portal dieselskandal-helfer.de hat bisher 15.000 Fälle von Geschädigten des Abgasskandals geprüft. 

Titelbild: Philipp Harsleben

Quelle Tonka GmbH

Zwei Millionen Euro für Patienten Insights-Plattform der XO Life GmbH

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XO Life

Neu-Investoren sind der internationale Healthcare VC SeedLink, der Corporate VC MediVentures des Pharmaunternehmens MEDICE, Investoren der Direkt-Investment Plattform von Aescuvest, sowie weitere Gesundheitstechnologie-Dienstleister

Das MedTech Start-up XO Life mit Sitz in Berlin und München sammelte mehr als 2 Millionen Euro für den weiteren Aufbau seiner Patienten Insights-Plattform für Medikamente und Therapien ein, die das Unternehmen aus einer führenden Melde- und Informationsplattform für Nebenwirkungen weiterentwickelt hat. 

Die Patienten Insights-Plattform ermöglicht Patienten, eigene Erfahrungen mit ihrem Gesundheitszustand, ihren Medikamenten und Erkrankungen, sogenannte Patient-Reported Outcomes (PRO), standardisiert und datenschutzgerecht zu erfassen. Die Erfahrungen können mit anderen Nutzern verglichen und der Gesundheitsindustrie anonymisiert bereitgestellt werden.

Die Patientenperspektive in Form von PROs wird bei der Bewertung einer Medikation oder Therapie zunehmend einbezogen, z.B. bei der Entwicklung individueller Behandlungen im Rahmen der Präzisionsmedizin, aber auch bei der Bewertung des Patientennutzens unter dem Gesichtspunkt der Kostenerstattung. Bei 1,5 Milliarden verordneten Arzneimitteln pro Jahr ist das Marktpotenzial allein in Deutschland riesig. 

XO Life hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, zusammen mit einem führenden europäischen Forschungsinstitut für Patient-Centered- Research, dem PROMIS Institut Germany der Charité, und verschiedenen Pharmaherstellern, die Erfassung von Patientenerfahrungen auf der XO Life Patient Insights-Plattform zu einem Standard in der Gesundheitsversorgung zu machen.

Dr. Friderike Bruchmann

In der jüngsten Finanzierungsrunde hat XO Life mehr als 2 Millionen EUR von dem internationalen Healthcare-VC SeedLink, dem Corporate VC MediVentures, Aescuvest, einem der führenden FinTech-Unternehmen mit Fokus auf der Finanzierung von digitalen Start-ups aus dem Sektor Gesundheitswesen, und anderen Gesundheitstechnologie-Dienstleistern eingesammelt. Das Geld fließt vor allem in den Ausbau der Produkt- und Entwicklungskapazitäten für die Plattform. 

Dr. Friderike Bruchman, Co-Founder & CEO: 

“Wir freuen uns zusammen mit den neuen fachkundigen Gesellschaftern aus dem Gesundheitsbereich unser Partner-Netzwerk immer stärker auszubauen. Mit unserer Plattform setzen wir einen Maßstab in der direkten Erfassung von Patienten Insights im realen Versorgungssetting und ermöglichen es, wirklich jedem Patienten und sowie sämtlichen Gesundheitsakteuren mitzumachen.”

Tim Jürgens, Partner bei SeedLink:

“Wir haben uns viele Start-ups im Bereich Real World Evidence und User Engagement angeschaut und der Plattform-Ansatz von XO Life zur Abdeckung vieler verschiedener Indikationen ist besonders überzeugend. Mit der öffentlichen Plattform setzt XO Life zum einen in Kooperation mit dem Forschungsinstitut der Charité einen Standard bei der Erfassung von Patientenfeedback bei sämtlichen Therapien, auf der anderen Seite können Pharma- und Medtech-Hersteller die Plattform auch für produktspezifische Patient Insights verwenden.”

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle XO Life GmbH

TiNDLE sammelt 100 Mio. Dollar in Serie-A-Runde ein

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TiNDLE

Rekordfinanzierung: Next Gen Foods sammelt 100 Mio. Dollar in Serie-A-Runde ein und startet TiNDLE in den USA

Next Gen Foods, der Hersteller der pflanzlichen Hähnchenfleischalternative TiNDLE, gibt heute den Abschluss einer Serie-A-Finanzierungsrunde in Höhe von 100 Millionen US-Dollar bekannt – dabei handelt es sich um die größte Serie-A- Finanzierungsrunde, die es bisher für einen Hersteller von pflanzenbasierten Fleischalternativen gab. Die pflanzenbasierte Hähnchenalternative ist ab sofort in einigen der bekanntesten Kult-Restaurants in führenden „Foodie“ Städten der USA erhältlich, wie New York, San Francisco, Los Angeles oder Miami.

An der Serie-A-Finanzierungsrunde für das Unternehmen von Timo Recker und Andre Menezes beteiligen sich die neuen, internationalen Investoren Alpha JWC, die südostasiatische Risikokapitalgesellschaft, der globale Investmentfonds EDBI aus Singapur und MPL Ventures aus Großbritannien. Aus früheren Finanzierungsrunden zurückgekehrt sind Temasek über seine neu gegründete Asia Sustainable Food Platform, GGV Capital, K3 Ventures und Bits x Bites. Da das Unternehmen beabsichtigt, seine globale Präsenz in diesem Jahr zügig auszubauen, stammt das Fundraising von internationalen, sowohl europäischen als auch asiatischen Investoren. Zusammen mit der vorangegangenen Seed-Runde, in der Next Gen Foods letzten Sommer 30 Millionen US-Dollar erzielte, liegt die Gesamtfinanzierung des Startups aktuell bei über 130 Millionen US-Dollar.

TiNDLE hat bereits in mehreren kulinarischen Epizentren, darunter in Amsterdam, Singapur, Hongkong und in Dubai rasche Erfolge erzielt. Die neue Finanzierung wird Next Gen Foods dabei unterstützen, TiNDLE einen schnellen Eintritt in den Schlüsselmarkt USA zu verschaffen.

„Es steht außer Frage, dass sich in den USA einige der besten Gourmet-Metropolen der Welt befinden – und wir freuen uns darauf, TiNDLE auf diesen Markt zu bringen und mitzuerleben, was die Verbraucher davon halten“, sagte Andre Menezes, CEO und Mitgründer von Next Gen Foods. „Die USA sind seit langem ein Zielmarkt für uns. Dank unserer fantastischen Investoren ist dies erst der Anfang unserer Reise, leckere und nachhaltige Lebensmittel auf den Weg zu bringen, um unsere Klimakrise zu überwinden.“

TiNDLE ist eine leicht zu verarbeitende, pflanzliche Hähnchenfleisch-Alternative. Auf Grund ihrer einzigartigen Vielseitigkeit und ihrer Ähnlichkeit mit Geflügelfleisch in puncto Geschmack und Beschaffenheit hat die Hähnchenfleisch-Alternative bereits viele Gastronomie-Profis begeistert. Das Besondere: LipiTM, die eigens kreierte, firmeneigene Zutat, die für einen unverwechselbaren Hähnchenfleischgeschmack sorgt. Die Inhaltsstoffe von LipiTM sind alle pflanzlich und verfügen über das Aroma, die Kocheigenschaften sowie den Geschmack von Hähnchenfett. Dabei besteht TiNDLE aus neun einfachen Zutaten, ist reich an Proteinen und Ballaststoffen und enthält keine Antibiotika, Hormone, Cholesterin oder genetisch veränderte Zutaten.

Wachstum für 2022 und darüber hinaus

Die neue Finanzierung wird dazu beitragen, den Vertrieb von TiNDLE in allen 50 US-Bundesstaaten auszubauen und die Planung für weitere Markteinführungen rund um den Globus zu starten.

Darüber hinaus dienen Investitionen im Bereich Forschung und Entwicklung als Startrampe für Produktinnovation. Im Laufe des Jahres 2022 wird Next Gen Foods ein echtes Flaggschiff eröffnen: Ein hochmodernes Forschungs- und Entwicklungszentrum in Singapur für die Entwicklung und Erprobung von weiteren Zukunftstechnologien, Anwendungen und Produkten. Das Zentrum entsteht in Kooperation mit dem Food Tech Innovation Center (FTIC), das von der Asia Sustainable Foods Platform gegründet wurde, einem Unternehmen, das sich vollständig im Besitz von Temasek befindet.

Außerdem plant das Unternehmen, seine Forschungs- und Entwicklungsabteilung in Singapur und in den USA um weitere, auf Proteine spezialisierte Wissenschaftler und Lebensmitteltechnologen zu vergrößern.

„Innerhalb eines Jahres haben wir es von der Markteinführung auf mehr als 200 Restaurants auf drei Kontinenten gebracht. Dank der starken Nachfrage von Köchen, Händlern und Verbrauchern, die TiNDLE wegen seines großartigen Geschmacks und seines kleinen ökologischen Fußabdrucks lieben, werden wir diese unaufhaltsame Dynamik im Jahr 2022 fortsetzen“, sagte Timo Recker, Mitbegründer von Next Gen Foods. “ Wir sind dankbar, dass wir in dieser für das Unternehmen so kritischen Phase globale, uns langfristig begleitende Investoren haben, die von unserer Mission überzeugt sind und uns auch mit ihrem Fachwissen und ihrer visionären Führungsstärke unterstützen.“

„GGV freut sich, ihre Zusammenarbeit mit dem Team von Next Gen Foods über die Serie-A- Finanzierungsrunde auf das nächste Level zu bringen. Wir suchen Unternehmen, die sich durch Technologie, Innovation und Leidenschaft vom Rest der Branche abheben“, sagte Jenny Lee, eine geschäftsführende Gesellschafterin bei GGV Capital. „Das Wachstum von Next Gen Foods in weniger als einem Jahr ist bemerkenswert. Ebenso beeindruckend ihr fortwährendes Engagement, um aus dem Bereich der globalen Nahrungsmittelproduktion einen Beitrag bei der Bewältigung der Auswirkungen des Klimawandels zu leisten. Wir freuen uns auf die nächste Expansionsphase des Unternehmens in den USA und weiteren Märkten”.

Zu den bestehenden Investoren von Next Gen Foods gehören NX-FOOD, das Innovationshub der METRO AG, und das singapurische Lebensmittelunternehmen Yeo Hiap Seng – sowie prominente Persönlichkeiten wie der Wirtschaftsguru und Autor Chris Yeh und die berühmten englischen Fußballspieler Dele Alli und Kieran Gibbs.

Bildquelle TiNDLE

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle Engel & Zimmermann GmbH