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voilà sichert sich 10 Mio. US-Dollar Finanzierungsrunde

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Für noch mehr europaweites Home Fine Dining: voilà sichert sich 10 Mio. US-Dollar Finanzierungsrunde

Das Berliner Unternehmen voilà (getvoila.com) gibt heute eine Finanzierung in Höhe von 10 Millionen US-Dollar bekannt. Mit dem frischen Kapital wird das Berliner Startup, das Gourmetmenüs für zu Hause anbietet, seinen Markteintritt in weitere europäische Länder vorantreiben. Die Finanzierungsrunde wurde von EQT Ventures angeführt, mit Beteiligung der bestehenden Investoren FoodLabs, Shio Capital und Angel-Investoren wie Roger Hassan (Ex-Hello Fresh). Das zusätzliche Kapital wird für die Expansion in Europa, die Erweiterung des Teams sowie Technologieinnovationen verwendet. Über getvoila.com bietet das junge Unternehmen Genießern – unabhängig von dem Standort – das Erlebnis außergewöhnlicher Menüs der besten Köche in Europa im heimischen Esszimmer.

In nur wenigen Monaten hat das Portal getvoila.com eine neue Erlebniskategorie für Essenslieferungen geschaffen und liefert Gourmetmenüs bereits in mehr als 1.200 deutsche Städte. Zu den Partnern gehören das Cookies Cream (das erste vegetarische Restaurant, das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde), die Sterneköche Hendrik Otto und Daniel Gottschlich sowie lokale, authentische Food-Trendsetter und Vorreiter wie das Dim Sum Haus in Hamburg und der Ramen-Spezialist Food Technique in Berlin.

Gegründet im Mai 2021 von den Freunden Julius Wiesenhütter (CEO), Florian Berg (COO) und Mostafa Nageeb (CPO), launchte voilà offiziell im vergangenen August nach einer Reihe von Testlieferungen. Zuvor hatte das Team bereits weitreichende Erfahrungen im Bereich F&B und Delivery gesammelt, etwa bei Branchengrößen wie Delivery Hero, Foodpanda, Foodora und Monitor Deloitte. 

Julius Wiesenhütter, Mitgründer und Geschäftsführer von voilà, kommentiert: „Wir sind angetreten, um die besten Restaurants, die renommiertesten Köche und Trendsetter zu Feinschmeckern nach ganz Europa zu bringen. Wir freuen uns sehr, dass wir so hochkarätige Investoren gewinnen konnten, deren operative und branchenspezifische Expertise seinesgleichen sucht. Gemeinsam werden wir unsere Mission – den Aufbau der “Experience Category” im Delivery-Bereich – europaweit vorantreiben.”

Jenny Dreier, Venture Lead bei EQT Ventures, fügte hinzu: „voilà hat bereits lokale, unabhängige Restaurants und es ihnen ermöglicht, ihre einzigartigen Menüs landesweit bekannt zu machen, den Umsatz zu steigern und die Markenbekanntheit langfristig zu erhöhen. Mit dieser neuen Finanzierungsrunde kann voilà auf diesen Erfolgen durch einen mutigen grenzüberschreitenden Ansatz aufbauen. Wir sind davon überzeugt, dass die Nachfrage nach Restauranterlebnissen für zu Hause weiter steigen wird, und sehen großes Potenzial in diesem Segment. Dies ist erst der Anfang, und wir sind stolz darauf, das Team von voilà zu unterstützen, dass ein echter Innovator in diesem Bereich ist.“

Patrick Huber, General Partner bei FoodLabs, fügte hinzu: „Es ist beeindruckend, welche Zugkraft voilà in so kurzer Zeit aufgebaut und einige der besten und berühmtesten Köche gewonnen hat, die Food Lovern ein frisches, feines Essenserlebnis nach Hause bringt. voilà trifft den Zeitgeist, das Timing ist perfekt, für neue Ansätze im Food Delivery-Bereich, die gleichermaßen Komfort und Transparenz sowie Qualität und Frische bieten. Wir freuen uns, das ambitionierte und erfahrene voilà-Team weiterhin zu unterstützen, eine neue, stark wachsende Kategorie von Essenslieferungen in Europa aufzubauen.“

Über EQT Ventures: EQT Ventures ist ein mehrstufiger VC-Fonds, der mit den ehrgeizigsten und mutigsten Gründern in Europa und den USA zusammenarbeitet. Der Fonds hat seinen Sitz in Luxemburg und verfügt über Investmentberater in Stockholm, Amsterdam, London, San Francisco, Berlin und Paris. EQT Ventures wird von einigen der erfahrensten Unternehmensgründer und Skalierer Europas getragen und unterstützt die nächste Generation von Unternehmern mit dem Kapital und der praktischen Unterstützung, die sie für den Aufbau globaler Gewinner benötigen

Über FoodLabs: FoodLabs ist ein paneuropäischer Early Stage VC Investor und Venture Studio im Bereich FoodTech und Nachhaltigekeit. FoodLabs hat seinen Sitz in Berlin und wurde von 2016 Christophe F. Maire gegründet. Seitdem hat FoodLabs in mehr als Frühphasen-Startups entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Lebensmittelindustrie investiert Wir investieren in die ehrgeizigsten, zielstrebigsten Gründerteams, die die größte Industrie der Welt effizienter und nachhaltiger machen. Zum FoodLabs Portfolio gehören Unternehmen wie  Infarm, Meatable, Mushlabs, Sanity Group, Formo und Gorillas.

Quelle lottmann GbR

allygatr wächst weiter: everphone-CEO Jan Dzulko steigt beim HR Tech Company Builder ein

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Der HR Tech Company Builder allygatr holt sich Verstärkung: everphone-Gründer Jan Dzulko steigt als Investor und Berater ein und verfolgt zusammen mit CEO Benjamin Visser das Ziel, allygatr als ersten Company Builder für HR Tech im deutschsprachigen Raum weiter zu etablieren. Auch sonst setzt allygatr zum Jahresbeginn Statements: neue Venture-Beteiligung, neue Firmierung sowie neuer Webauftritt. 

Company Builder bekommt bekannte Unterstützung

Innovative, digitale Recruiting- und HR-Lösungen auf den Markt bringen und etablieren: Diese Mission verfolgt allygatr. Jetzt hat der Company Builder mit Sitz in Berlin Jan Dzulko, Gründer und CEO von everphone, an Bord geholt. Der erfahrene Gründer, der mit M Cube bereits selbst einen Inkubator aufgebaut hat, wird allygatr sowie den fünf dazugehörigen Ventures als Advisor zur Seite stehen. 

Jan Dzulko bringt langjährige Erfahrung im Aufbau von Startups mit. 2003 gründete er sein erstes Unternehmen pecumax, das er später an CHECK24 verkaufte. Danach baute er gemeinsam mit den Gründern von CHECK24 den auf Vergleichsportale spezialisierten Inkubator M Cube auf. Für sein „Phone-as-a-Service” Unternehmen everphone sammelte er vor kurzem 200 Millionen US-Dollar in einer Series C-Finanzierungsrunde ein. 

Zu seinem Einstieg bei allygatr erklärt er: „Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass wir mit everphone als ‚Scale Up‘ alle Bereiche digitalisieren wollen, aber im HR-Bereich überraschend wenig digitale Lösungen und Innovationen vorhanden sind. Wenn es welche gibt, dann wurden sie meistens für den US-Markt gebaut, der oft anders tickt. allygatr fördert und pusht europäische Startups, die genau diese Lösungen und Innovationen für die Märkte hier vor Ort anbieten, weshalb ich sofort Feuer und Flamme war und mich freue, als Advisor dabei zu sein.” 

Operative und finanzielle Unterstützung für HR-Tech-Startups

allygatr unterstützt HR-Tech-Startups in frühen Phasen, um sie von Anfang an zu begleiten und zu langfristigem Erfolg zu führen. Neben einem Startkapital erhalten die Gründer:innen auch handfeste, operative Unterstützung, zum Beispiel bei der Geschäftsmodellentwicklung, im Marketing und Sales sowie beim Fundraising und Schaffen von Synergien zu anderen HR-Akteuren und -Ventures. 

Fünf Ventures hat allygatr bereits im Portfolio: Zum einen Searchtalent, das von allygatr-CEO Benjamin Visser selbst gegründet wurde und Active Sourcing im Festpreis-Modell anbietet. Die Recunited GmbH, die Bewerber:innen und Teams auf Basis des Cultural Fits miteinander matcht, ist eine weitere eigene Ausgründung von allygatr. Daneben gehören zu den Ventures emplu, das Benefit-Management für Unternehmen anbietet sowie Workbee, Job- und Karriereplattform für Pflegekräfte. Seit Anfang des Jahres ist auch Hammerjobs, das sich auf Recruiting speziell für Handwerks- und Industriebetriebe spezialisiert hat, Teil von allygatr. 

Neuer Name und Internetauftritt sorgen für Aufmerksamkeit

allygatr wurde 2012 gegründet und lautete bis vor kurzem noch VB Business Group. Gründer und CEO Benjamin Visser begründet das Rebranding so: „Der neue Name soll das, wofür wir stehen, widerspiegeln: progressiv und confident, gleichzeitig erfahren und unterstützend. Wir wollen als ‚ally‘ für unsere Ventures da sein, sie von der Idee bis zum Fundraising und darüber hinaus begleiten. Wir sind wie die ‚Alligatorenmutter‘, die ihre Schützlinge zum eigenständigen Erfolg leitet.” 

Dazu hat allygatr auch seine Website neu gelauncht, auf der die Portfolio-Unternehmen des Company Builders vorgestellt werden sowie interessierte Gründer:innen und Investor:innen Informationen finden, wie sie sich allygatr anschließen können. 

HR Tech boomt: Recruiting-Lösungen dringend gesucht

In ganz Europa ist HR Tech in den letzten Jahren stark gewachsen: Während 2020 noch 711,4 Mio. Euro in HR-Tech-Unternehmen investiert wurde, waren es 2021 schon 1,9 Milliarden Euro – ein beachtlicher Anstieg von 167 Prozent.¹

Der Fachkräftemangel, der in Bereichen wie IT, Handwerk und Pflege besonders stark ist, sorgt dafür, dass Strategien, Tools und Prozesse zur Mitarbeitergewinnung und -bindung noch dringender werden. Und der Mangel an qualifizierten Arbeitnehmer:innen wird sich in den kommenden Jahren nur noch verschärfen, wie die aktuelle Studie des Kompetenzzentrums für Fachkräftesicherung (KOFA)² erneut belegt. 

„Wir kommen nicht darum herum, neue Wege im Recruiting zu gehen. Viele Länder sind uns hier voraus. Mit allygatr fokussieren wir uns voll und ganz darauf, digitale Recruiting-Möglichkeiten für Firmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu schaffen“, so Benjamin Visser.

Quellen

¹ PitchBook Analyse:

https://pitchbook.com/news/articles/vcs-bet-on-european-hr-tech-startups-as-the-world-shifts-to-remote-working

² KOFA Kompakt 1/2022: Jahresrückblick – der Arbeitsmarkt 2021:

https://www.kofa.de/service/bestellshop/detailseite/news/kofa-kompakt-12022-jahresrueckblick-der-arbeitsmarkt-2021

Swappie sammelt 108 Millionen Euro in Series-C-Finanzierung, um die Smartphone-Nutzung nachhaltig zu transformieren

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Der führende Anbieter von generalüberholten iPhones schließt die bisher größte Finanzierungsrunde angeführt von Verdane ab. Swappie bekräftigt damit sein Engagement, das Bewusstsein der Verbraucher für mehr Nachhaltigkeit zu schärfen und die Smartphone-Kreislaufwirtschaft allen Konsumenten zugänglich zu machen.

Swappie, die führende Online-Destination für den An- und Verkauf von generalüberholten Smartphones, gibt heute eine Series-C-Finanzierungsrunde in Höhe von 124 Millionen US-Dollar (108 Millionen Euro) bekannt. Die Runde wurde von der auf technologieorientierte, nachhaltige Unternehmen spezialisierten Beteiligungsgesellschaft Verdane angeführt, neben den bestehenden Investoren Lifeline Ventures, Inventure, Reaktor Ventures und TESI.

Swappie macht es Verbrauchern so einfach wie nie zuvor, umweltfreundliche Smartphones zu kaufen. Swappie verändert den Markt, indem es zum ersten Mal konsequent den Kreislauf für wiederaufbereitete Elektronik schließt und die Kreislaufwirtschaft für Smartphones für alle Konsumenten zugänglich macht. Der Gesamtmarkt für gebrauchte und generalüberholte Smartphones soll zwischen 2022 und 2027 mit einer jährlichen Wachstumsrate von 10,23 Prozent wachsen1.

Mit dieser jüngsten Finanzierungsrunde erhöht sich die Gesamtfinanzierung des Unternehmens auf über 171 Millionen US-Dollar (149 Millionen Euro), nachdem Swappie im Juni 2020 eine Series-B-Runde in Höhe von 40,6 Millionen US-Dollar (35,8 Millionen Euro) abgeschlossen hatte. Damit wurde es möglich, der wachsenden Nachfrage nach wiederaufbereiteter Elektronik nachzukommen.

Das in Finnland ansässige Scale-up-Unternehmen, das iPhones kauft, aufbereitet und verkauft und durch die Kontrolle der gesamten Wertschöpfungskette eine hohe Qualität gewährleistet, wird diese Finanzspritze nutzen, um seine europäische Expansion voranzutreiben und das Wachstum der gesamten Smartphone-Recommerce-Kategorie zu beschleunigen. Mit dem Ziel, der führende europäische Anbieter im Bereich der wiederaufbereiteten Smartphones zu werden, wird sich Swappie auf die Ausweitung der Geschäftstätigkeit in den bestehenden 15 Märkten in Europa konzentrieren, insbesondere in Italien und Deutschland. Nachdem Swappie seit letztem Sommer seine Marktpräsenz fast verdoppelt hat – von acht auf 15 Länder –, verbessert das Scale-up den Zugang zu hochwertigen Refurbished-Geräten und stärkt das Vertrauen in diese Kategorie. Dazu wird eine Erhöhung der Mitarbeiterzahl von 1.200 auf 2.200 bis Ende 2022 angestrebt.

Geplant ist in Deutschland zunächst unter anderem ein weiterer Ausbau des Angebots “Swappie Business”, das sich an Geschäftskunden richtet und den Kauf generalüberholter iPhones sowie den Verkauf alter iPhones durch Unternehmen fördert. Weiterhin plant Swappie die Kundenerfahrung zu verbessern, zum Beispiel durch eine Erweiterung der Payment- und Finanzierungsmöglichkeiten beim Kauf der Geräte sowie durch ein erweitertes Angebot an Mehrwertdiensten wie etwa die Möglichkeit, generalüberholte iPhones mit einem Mobilfunkvertrag zu erwerben.

Positive Auswirkungen erzielen und die Smartphone-Kreislaufwirtschaft für alle zugänglich machen

Unterstützt durch das gestiegene Bewusstsein der Verbraucher für die Umweltauswirkungen von Elektroschrott – Nachhaltigkeit ist einer der wichtigsten Beweggründe der Swappie-Kunden für den Kauf eines generalüberholten Smartphones – hat Swappie eine sehr hohe Nachfrage von Verbrauchern erfahren und steht damit an der Spitze einer neuen Welle von europäischen Purpose-Driven Technologieunternehmen.
Es wird prognostiziert, dass Smartphones in diesem Jahr 146 Millionen Tonnen CO2-Emissionen verursachen werden, 83 Prozent davon entstehen bereits während der Herstellung, Lieferung und innerhalb des ersten Nutzungsjahres. Allein in diesem Jahr werden voraussichtlich 1,4 Milliarden neue Smartphones ausgeliefert2. Wenn ein Mobiltelefon ein Jahr länger in Gebrauch bleibt, werden rund 2 Millionen Tonnen Emissionen eingespart3. Dies zeigt die positiven Umweltauswirkungen, für die sich Swappie für die Verbraucher und den Planeten einsetzt.

Dank des Einsatzes modernster Technologie und des ausschließlichen Fokus auf iPhones, ist Swappie in der Lage, selbst komplexeste Probleme zu beheben und Geräte zu reparieren, die viele andere Unternehmen nicht reparieren können. So verlängert Swappie deutlich die Lebensdauer der Handys – besser als jeder andere Anbieter auf dem Markt. Das Unternehmen verfügt über eigene Werkstätten in Finnland und Estland und kann so sicherstellen, dass die höchsten Standards eingehalten werden und dass durch eine bewusstere Verwendung von Materialien weniger Abfall entsteht.

Vertrauen und Qualität über die gesamte Wertschöpfungskette

Swappie hat es sich zur Aufgabe gemacht, generalüberholte Geräte zum Mainstream zu machen und wurde mit dem Ziel gegründet, eine qualitativ hochwertige, erschwingliche und umweltfreundliche Möglichkeit zum Smartphone-Kauf zu bieten. Im Gegensatz zu anderen Anbietern, die als Marktplatz fungieren und mit externen Verkäufern zusammenarbeiten, um ihre Artikel aufzubereiten, hat Swappie die Kontrolle über die gesamte Lieferkette und den gesamten Prozess: vom Testen und Reparieren gebrauchter Handys bis hin zum Verkauf der generalüberholten Geräte direkt an die Verbraucher, mit einer mindestens 12-monatigen Garantie.

Swappie überholt die Geräte nach den höchsten Standards und unter Verwendung der neuesten Technologie – was oft bedeutet, dass die wiederaufbereiteten Handys genauso robust sind, wie die Originalgeräte und in einigen Fällen sogar noch mehr. Außerdem ist der Weg zum Kunden wie bei einem Neukauf – mit Live-Kundensupport, schnellen Versandoptionen und einer mindestens 12-monatigen Swappie Warranty™.

Sami Marttinen, Co-founder und CEO von Swappie sagt: „Mit dieser Investition baut Swappie seine europäische Marktführerposition bei generalüberholten iPhones weiter aus. Unsere Hauptpriorität ist die Beschleunigung des Wachstums in unseren derzeitigen europäischen Märkten mit dem Ziel, in den nächsten Jahren weiter zu expandieren, um die steigende Nachfrage zu befriedigen.

Die Menschen suchen zunehmend nach Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden und Umweltbelastungen zu verringern. Der Kauf von Smartphones ist ein Bereich, den wir alle angehen können. Wir alle wollen großartige Technik, aber sie muss nicht die Welt kosten.

Wir glauben fest daran, dass Swappie das Bewusstsein der Verbraucher und das Vertrauen in die Branche stärken kann, indem es die Qualität standardisiert, sich für Nachhaltigkeit einsetzt und den Kauf eines generalüberholten Smartphones so normal macht, wie den Kauf eines Gebrauchtwagens.“

Janne Holmia, Partner bei Verdane fügt hinzu: „Da sich Menschen und Unternehmen zunehmend zu einem nachhaltigeren Lebensstil hinbewegen, ist der Bereich der iPhone-Aufarbeitung und des Re-Commerce erheblich gewachsen. Auch Swappie ist damit gewachsen. Das Unternehmen hat das Potenzial gezeigt, Europas Marktführer für aufgearbeitete Smartphones zu werden. Verdane freut sich, mit Swappie zusammenzuarbeiten, da wir unser Know-how beim Aufbau nachhaltiger digitaler Geschäfte einsetzen, um die Vision einer ressourceneffizienteren Zukunft für die europäischen Verbraucher zu unterstützen.“

„Die Marktchancen für generalüberholte Smartphones sind enorm. Der gesamte Smartphone-Markt hat in Europa einen Wert von 100 Milliarden Euro, wobei gebrauchte oder generalüberholte Handys heute nur etwas mehr als 10 Prozent davon ausmachen. Da derzeit nur 25 Prozent der gebrauchten Telefone verkauft werden, besteht ein großes Wachstumspotenzial für den Markt für generalüberholte Geräte. Wir bei Swappie sehen dieses Potenzial als eine großartige Gelegenheit, unsere derzeitigen europäischen Aktivitäten zu verstärken“, kommentiert Emma Lehikoinen, Chief Operating Officer bei Swappie.

Swappie hat in den letzten Jahren ein enormes Wachstum erlebt und seinen Umsatz bis 2020 auf 110 Millionen US-Dollar (97 Millionen Euro) gesteigert, verglichen mit 34 Millionen US-Dollar (31 Millionen Euro) im Jahr zuvor. Mit zwölf Märkten, die während der Pandemie an den Start gingen, ist Swappie in den meisten seiner Märkte, darunter Finnland, Schweden und Italien, Marktführer im Bereich generalüberholter Smartphones und hat bis heute über 1 Million generalüberholte Smartphones verkauft. Da Verbraucher mit der Kategorie generalüberholter Produkte immer vertrauter werden und sich der Auswirkungen ihrer Gerätewahl auf die Umwelt bewusster werden, befindet sich Swappie in einer einzigartigen Position, um Kunden eine qualitativ hochwertige, erschwingliche und umweltfreundliche Möglichkeit zur Aufrüstung ihrer Telefone zu bieten.

Bilder Copyright: Swappie

  1. https://www.mordorintelligence.com/industry-reports/used-and-refurbished-smartphone-market
  2. https://www2.deloitte.com/uk/en/insights/industry/technology/technology-media-and-telecom-predictions/2022/environmental-impact-smartphones.html
  3. https://eeb.org/revealed-the-climate-cost-of-disposable-smartphones/

Quelle markengold PR GmbH

Sharpist sammelt 23 Mio. US-Dollar ein, um europäische Expansion zu beschleunigen

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Sharpist vermeldet starkes Wachstum und verkündet Series-A-Finanzierungsrunde – das Investment unterstreicht die hohe Relevanz des Lern- und Weiterbildungsmarkts

Sharpist, ein führender Anbieter im Bereich digitales Coaching, verkündet heute eine Series-A-Finanzierungsrunde in Höhe von 23 Mio. US-Dollar. Die Finanzierung wird gemeinsam von Endeit Capital und Capnamic angeführt. Ausgewählte Business Angels, darunter Julien Codorniou (ehemals: VP of Workplace bei Meta), das französische Venture-Studio Founders Future und Porsche Ventures, die Venture-Capital-Einheit des Sharpist-Kunden Porsche AG, sowie die Bestandsinvestoren Vorwerk Ventures und btov Partners beteiligen sich.

Die Finanzierung erfolgt zu einer Zeit starken Wachstums für Sharpist und ermöglicht dem Anbieter für digitales Coaching, seine Mission, Organisationen und deren Mitarbeitenden durch digitales Coaching sowie personalisierte Lerninhalte zu unterstützen, weiter voranzutreiben.

Sharpist profitiert von dem schnell wachsenden 300 Mrd. US-Dollar Lern- und Weiterbildungsmarkt in Organisationen, der durch den „War for Talents“ zusätzlich an Bedeutung gewinnt. Der Berliner Anbieter ermöglicht es Unternehmen, mit einem internationalen Netzwerk an zertifizierten Business-Coaches zusammenzuarbeiten, die sich mit den Lernenden aus den Organisationen über eine mobile App oder am Desktop austauschen; für einen idealen Lernerfolg wird das individuelle Coaching mit personalisierten Lerninhalten ergänzt.

Für Sharpist stellt das Kundenerlebnis ein wesentliches Erfolgselement dar, dabei weist das Unternehmen mit über 90% eine industrieweit führende Engagementrate von Lernenden auf. Seit der Gründung im Jahr 2018 ist Sharpist stetig gewachsen und hat sich organisch zu einem Marktführer im Bereich digitales Coaching entwickelt. Zahlreiche Organisationen vertrauen bereits auf Sharpist, um ihre Talente langfristig zu binden und weiterzubilden – darunter STRABAG, Franke und die Otto Group. Im vierten Quartal 2021 wurde die Kundenliste um Zalando, Metro und BASF ergänzt.

Für das Jahr 2022 plant Sharpist die aktuelle Teamgröße von 100 Mitarbeitenden zu verdoppeln und damit seine Position als führendes Unternehmen im digitalen Coaching-Markt auszubauen. Das frische Kapital wird das Wachstum in Europa und die Produktentwicklung – mit Fokus auf das Produkterlebnis – weiter beschleunigen. Darüber hinaus plant Sharpist in neue Märkte zu expandieren, darunter das Vereinigte Königreich und Irland, sowie in den kommenden Monaten ein Büro in London zu erönen.

Hendrik Schriefer, CEO und Mitgründer von Sharpist: „Die Finanzierungsrunde ermöglicht es uns, weiter in unser führendes Produkt zu investieren und Sharpist schrittweise als Marktführer für digitales Coaching in Europa zu etablieren. Wir werden unsere Coaching-Lösungen in weiteren, vielversprechenden Regionen ausrollen und starten hiermit in Großbritannien und Irland und werden in den kommenden Monaten einen Standort in London erönen.

Wir freuen uns gemeinsam mit unseren Neuinvestoren Endeit Capital, Capnamic und Porsche Ventures unsere Mission, die führende Plattform für Karriere- und Personalentwicklung zu werden, weiter voranzutreiben. Dabei profitieren wir von ihrer großen Erfahrung beim Aufbau starker, multinationaler Marktführer.”

Martijn Hamann, Miteigentümer und Partner bei Endeit Capital: „Wir glauben an intelligentes Empowerment von Arbeitnehmer:innen und treiben diesen Ansatz mit unserer Investition in Sharpist weiter voran. In Sharpist sehen wir hierfür ein Paradebeispiel: über die eigene datengesteuerte Plattform vernetzt das Unternehmen die nächste Generation von Mitarbeitenden mit ausgewählten und zertifizierten Coaches. Wir sehen ein enormes und bisher ungenutztes Potenzial für digitales Coaching auf dem 300 Mrd. US-Dollar Markt für Learning & Development. Wir freuen uns, mit Sharpist ein starkes europäisches Tech-Scale-up zu unterstützen, dass die Mitarbeiter:innenbefähigung, Führungsentwicklung und organisatorische Transformation fördert.”

Jörg Binnenbrücker, Managing Partner bei Capnamic: „Der Edtech-Sektor stellt einen der vielversprechendsten Wachstumsbereiche dar. Neue Möglichkeiten der Remote-Weiterbildung und -Coaching, wie sie Sharpist mit seinem digitalen und hochgradig personalisierten 1:1-Ansatz bietet, verändern grundlegend die Art und Weise, wie wir lernen und uns weiterbilden. Sharpist nimmt eine führende Position im Bereich des digitalen Coachings ein und ist zu einem verlässlichen Anbieter für viele der größten Unternehmen in der DACH-Region geworden. Wir freuen uns, Hendrik und Fabian auf ihrem Weg zu unterstützen.”

Patrick Huke, Head of Porsche Ventures Europa und Israel: „New Work ist ein globaler Megatrend und wird durch die digitale Transformation weiter beschleunigt. Die einzigartige Lösung von Sharpist hilft Unternehmen weltweit, diesen Anforderungen gerecht zu werden und ihre Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern: Durch Sharpist können Unternehmen ihren Mitarbeitenden ein maßgeschneidertes, hochwertiges und persönliches Coaching anbieten, das international skalierbar ist.“

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle Sharpist GmbH

clare&me erhält €1 Million Pre-Seed Finanzierung

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KI-basierter Mental Health Coach, Clare, macht über Gespräche am Smartphone verhaltenstherapeutische Inhalte und Unterstützung niedrigschwellig verfügbar, um Kernprobleme psychotherapeutischer Versorgung anzugehen: Hohe Therapie-Einstiegshürden und mangelnde Behandler:innenkapazität.

Mit sprachbasierter Künstlicher Intelligenz entwickelt clare&me einen innovativen Ansatz für virtuelle Selbsthilfe

clare&me, HealthTech-Startup aus Berlin, gibt sechs Monate nach Gründung eine Pre-Seed-Finanzierung in Höhe von 1 Million Euro bekannt, die Ende letzten Jahres abgeschlossen wurde. Angeführt wird die Runde vom Münchner HealthTech Fonds YZR (u.a. Ex-Gründer der Teleclinic). Weiter beteiligen sich der global agierende Early-Stage-Risikokapitalgeber Antler, sowie namhafte Business Angels, darunter Hans Raffauf (Gründer von Clue, Krisenchat und Hy), Jenny Saft (Gründerin von Oviavo) als Teil des Atomico Angels Programms, Jan Wilmking, Heidrun Twesten (Gründerin von Impacct, Co-Host Equalizer Podcast), sowie die Tomorrow Gründer Inas Nureldin und Michael Schweikart. Das Kapital wird in die Weiterentwicklung des Produkts sowie in den Ausbau des Teams investiert. Der Prototyp wird derzeit in Großbritannien getestet.

2021 von Emilia Theye und Celina Messner gegründet wird das Founding Team seit Anfang diesen Jahres von Xaver Ebner als technischem Co-Founder komplementiert. “Wir freuen uns sehr, sechs Monate nach der Gründung eine erfolgreiche Pre-Seed Finanzierungsrunde verkünden zu können. Als Psychologin ist die Entstigmatisierung mentaler Erkrankungen eine Herzensangelegenheit für mich – und ein wichtiger gesellschaftlicher Schritt in die richtige Richtung”, sagt Emilia Theye. 

clare&me möchte das Thema mentale Gesundheit enttabuisieren und entprivilegieren. Weltweit sind rund 374 Millionen Menschen von Angststörungen betroffen, rund 246 Millionen leiden an Depressionen (Lancet Journal). Bedingt durch die Auswirkungen der Pandemie stiegen diese Zahlen in 2020 um rund 25 Prozent an – drastisch schneller als in Vorjahren. Sprachtherapie wirkt sich nachweislich positiv auf beide Erkrankungen aus, allerdings Übersteigt der Bedarf an Therapieplätzen und bezahlbarer psychologischer Hilfe deutlich das Angebot. Um den Millionen von Menschen zu helfen, die keinen Zugang zu solcher Hilfe haben, oder Hemmungen haben, sie in Anspruch zu nehmen, wurde Clare entwickelt – eine künstliche Intelligenz, die mit Nutzer:innen Gespräche per Smartphone führt und klinisch erprobte Ansätze der Verhaltenstherapie vermittelt. 

“Die mentale Gesundheit von Individuen zu erhalten und zu fördern, ist eine der größten gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Wir wollen proaktiv dazu beitragen, die Lücke zwischen Bedarf und Angebot an psychischer Unterstützung zu schließen. Das kann uns nur gemeinsam gelingen – mit Akteur:innen des Gesundheitswesens, Politiker:innen, Unternehmen und Entwickler:innen von innovativer Technologie”, sagt Celina Messner.

Prof. Dr. Reinhard Meier, Ex-Gründer der Teleclinic und Founding Partner von YZR Capital ergänzt: “Mentale Gesundheit ist eines der zentralen medizinischen Themen unserer Zeit mit Auswirkungen auf alle individuellen Lebensbereiche der Betroffenen. clare&me zeigt mit ihrem neuen Ansatz den Mut, auf sehr innovative Weise zur Lösung beizutragen.”

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle BETTERTRUST GmbH

Selbstständigkeit in Zeiten der Corona-Pandemie

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Franchise macht’s möglich 

Viele Angestellte haben die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen zum Anlass genommen, ihren Karriereweg neu zu überdenken. Teilweise wird erst jetzt das Leidens-Ausmaß verschiedener Branchen, beispielsweise dem Bausektor, unter der eigentlich medizinischen Krise bekannt. Für Viele scheint nun die Selbstständigkeit ein guter Weg aus der Ausweglosigkeit: eigenständig entscheiden, wie und wann gearbeitet wird. Keine Zeitarbeit und alles ist selbstbestimmt. Wäre da nur nicht das Risiko, dass doch etwas schief geht, das Geschäft nicht läuft oder man unerwartet erkrankt – und völlig auf sich allein gestellt ist.

Risikominimierung: Warum Franchise?

Das mit der Selbstständigkeit verbundene Risiko minimiert sich, wenn die Selbstständigkeit im Rahmen einer Franchise-Partnerschaft gestartet wird. Natürlich wird ein gewisses Startkapital benötigt, doch gerade bei mittelständischen Unternehmen geht es hier oft nicht um Hunderttausend Euro, sondern um eine geringere Summe. 

Ich war bereits vor der Kooperation mit JalouCity 3 Jahre selbstständig. Der Schritt im Rahmen des Franchise-Programmes hat meine Selbstständigkeit auf eine andere Stufe gehoben. Ich fühle mich damit sehr sicher. Eine große Marke wie JalouCity als Franchise-Geber stärkt mir den Rücken und lässt mich meine Ziele verwirklichen.“

Marco Pfeifers, 39 Jahre, Franchise-Partner von JalouCity im Bereich Verkauf, Beratung & Montage

Einige Firmen, die neue Partner suchen, bieten eine Vielzahl an Vorteilen, wie eine breite Produktpalette, konkurrenzlose Einkaufskonditionen oder ein zentral gesteuertes, regionales sowie überregionales Marketing. Einfach gesagt: Franchising bedeutet, sich einerseits zwar an gewisse Vorgaben zu halten, andererseits aber auch, „sich ins gemachte (und sichere) Nest“ zu setzen.

Ein Franchise-Unternehmen gründen – ohne Eigenkapital? 

Gerade in der aktuellen Lage, ist es bei vielen Menschen finanziell eher schwierig bestellt. Grundsätzlich ist es möglich, ohne größere finanzielle Mittel ins Franchise-Geschäft zu starten. Verschiedene Förder-Banken unterstützen junge Unternehmer, indem das notwendige selbst eingebrachte Vermögen auf eine möglichst geringe Summe reduziert wird. 

Dennoch erleichtert es den Start natürlich, wenn man über ein gewisses Eigenkapital und somit über einen finanziellen Puffer verfügt.

Vor- und Nachteile für Franchisenehmer: Passt Franchise zu mir?

Nicht jeder ist für jedes Geschäftskonzept gemacht. Eine Franchise-Selbstständigkeit bringt sowohl eine Vielzahl an Vorteilen, aber auch Nachteile mit sich, die es – je nach den eigenen Wünschen und Vorstellungen – abzuwägen gilt.

Die Vorteile:

  • Geschäftskonzept ist vorhanden
  • Geringeres Risiko/ erleichterter Einstieg
  • Know-how des Franchise-Gebers kann genutzt werden
  • Bevorzugte Behandlung von Kreditgebern & Banken (durch geringeres Ausfallrisiko)
  • Fortlaufende Weiterbildungen & Schulungen
  • Gebietsschutz

Die Nachteile:

  • Abhängigkeit vom Franchise-Geber
  • Wenig Einflussnahme auf übergreifende Prozesse
  • Langfristige Bindung

Wem vor allem der Sicherheits-Faktor wichtig ist, der ist mit Franchise gut beraten. Ist eine Vorauswahl an möglichen Franchise-Gebern gefunden, ist es ratsam, sich detailliert mit den Franchise-Bedingungen und dem Unternehmen selbst auseinanderzusetzen. So weiß man, was einen als Partner erwartet und es gibt keine unangenehmen Überraschungen. 

Wie erkenne ich als potentieller Franchisenehmer, ob ein Franchise-System seriös ist? 

Wie genau lässt sich vorab prüfen, ob ein Franchise-Anbieter seriös ist oder ob es sich um ein schwarzes Schaf auf dem Markt handelt?

Es gibt verschiedene Anzeichen, die auf eine vertrauenswürdige Arbeit schließen lassen:

  • Das Unternehmen ist Mitglied in einem deutschen Franchise-Verband
  • Es existiert ein schlüssiges, klares Geschäftskonzept inkl. Weiterentwicklungs-Potenzial
  • Der Franchise-Geber ist interessiert an den eigenen Qualifikationen, nicht nur am finanziellen Part
  • Einschlägige Erfolgsnachweise
  • Zufriedene Franchise-Nehmer/ echte Bewertungen

Misstrauisch sollte man hingegen bei folgenden Alarm-Signalen werden:

  • Unter-Druck-Setzen beim Vertragsabschluss
  • Bestimmte Franchise-Vorteile (Betreuung, Schulungen…) fehlen im Vertrag
  • Keine Kontaktaufnahme zu anderen Franchise-Nehmern möglich

Vertrauenswürdige Franchise-Geber spielen stets mit offenen Karten und sind nicht nur am Start-Kapital der Franchise-Nehmer, sondern auch an deren Qualifikationen interessiert. Die Verträge sind klar strukturiert, verständlich und enthalten keine verdeckten Klauseln. 

Wer vorab auf Warnsignale achtet, minimiert das Risiko, an einen unseriösen Franchise-Geber zu geraten und kann stattdessen von den Vorzügen einer Franchise-Selbstständigkeit profitieren.

Fazit: Franchise bietet eine sichere Selbstständigkeit, auch während der Pandemie

Wer beruflich von der Pandemie gebeutelt wurde und sich nach einem Wandel zur selbstständigen Arbeit sehnt, dem bieten Franchise-Systeme hierfür eine gute und vor allem sichere Möglichkeit. Natürlich sind die Freiheiten nicht dieselben, wie bei einem zu 100% eigenständig geführten Unternehmen, allerdings ist auch das (finanzielle) Risiko deutlich geringer. Und gerade diese Sicherheit ist es, was den meisten Menschen in der aktuellen Situation am Herzen liegt. 

Autor: 

Eduard Vigodski – Geschäftsführer von JalouCity Heimtextilien Vertriebs GmbH & Co. KG 

Seit über 30 Jahren ist JalouCity Marktführer im Einzelhandel für Licht-, Sicht- und Sonnenschutz. Mit 36 Standorten, über 2 Mio Kunden steht JalouCity für Qualität, Stil und Beständigkeit. JalouCity wächst und sucht neue Partner, die erfolgreich Selbständig im JalouCity Franchise Verbund werden wollen. 

Bild pixabay

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Karriereliteratur für Macher*innen

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Das 1x1 des Network-Marketing

Der erfolgreiche Gründer, Networker, Coach und Autor Dirk Jakob hat sein Standardwerk „Das 1×1 des Network-Marketing“ – das erste Buch dieser Branche eines deutschsprachigen Autors –  komplett neu überarbeitet und nun in der 5. Auflage herausgebracht. Der mehrfach als „TOP 100 Unternehmer Excellence“ ausgezeichnete Geschäftsführer gibt sein Wissen weiter …

Es ist gleich aus mehreren Gründen brandaktuell. Denn es beschäftigt sich mit einer Branche, die es Menschen ermöglicht – haupt- oder nebenberuflich – selbständig und selbst bestimmt ihre Karriere zu starten, ohne die Risiken einzugehen, die sonst oft mit der Gründung des eigenen Business in Verbindung stehen.

In einer unsicheren Welt, Generation Z und New Work sind Arbeitsfelder mit freier Zeiteinteilung, hohem Grad an persönlicher Weiterentwicklung und attraktiven, flexiblen aber sicheren Verdienstmöglichkeiten gefragt wie nie. Immer mehr Menschen schauen sich nach sinnvollen, zukunftsweisenden und innovativen Unternehmen um, bei denen sie eigenen Stärken einsetzen und persönliche Visionen umsetzen können. Und in diesem Buch wird gezeigt, wie das möglich ist …

Hier kommt die Anleitung

Direktvertrieb, Personal-Franchise, Empfehlungsmarketing und Network-Marketing sind Vertriebswege, über die es viele Gerüchte, Vorbehalte und Meinungen gibt. Oft wird kaum sachlich darüber geschrieben. Der Autor ist seit über 40 Jahren als Coach, Mentor und Unternehmensberater der weltweit erfolgreichsten Firmen du Führungskräfte im Direktvertrieb tätig. 

2013 hat Dirk Jakob das Network Marketing Unternehmen hajoona mit Sitz in Heidelberg gegründet. Das Konzept des Unternehmens ermöglichte seither Tausenden von Menschen in ganz Europa den Schritt in die (nebenberufliche) begleitete Selbständigkeit. Denn hajoona bietet ein schlüsselfertiges Geschäftsmodell im Zukunftsmarkt Gesundheit – Wellness – Lifestyle an. Die Produkte verbinden Genuss & Funktion miteinander und geben den Menschen großen Nutzen. hajoona wurde bereits fünf Mal in Folge von Focus und Statista zu einem der 500 deutschen Unternehmen mit dem größten Umsatzwachstum gekürt (Wachstumschampion 2018, 2019, 2020, 2021 & 2022).

Er veröffentlichte  Mitte der 90er Jahre die erste Ausgabe dieses Klassikers. Der Leser soll sich durch dieses Buch neutral und anhand von Fakten ein eigenes Bild machen von einer Tätigkeit machen, die auch heute noch von der Masse der Menschen verkannt und unterschätzt wird. Es beleuchtet die rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen. 

Es klärt, wie sich seriös agierende Unternehmen von selbsternannten Gipfelstürmern und Blendern unterscheiden. Es leitet an, wie man als Anfänger mit einem eigenen Plan sein Business aufbauen kann. Es trägt dazu bei, erfolgversprechende Produkte und Unternehmen zu unterscheiden von Sternschnuppen, die schnell wieder verglühen. Es enthält viele Beiträge von Praktikern, einem auf dieses Gebiet spezialisierten Rechtsanwalt, einem ehemaligen Lehrstuhlinhaber für „European Business Management“ und unendlich viele Tipps.

Viele Millionen Menschen in ganz Europa beweisen täglich, dass diese Branche dazu führt, dass Karriere & Familie, finanzielle Freiheit & Stabilität, Teamspirit & Unabhängigkeit gut miteinander vereinbar sind. Es ist ein zukunftsweisendes Karriere-Modell, in dem jeder – egal welcher Herkunft, welchen Bildungsgrades und welchen Alters oder Geschlechts – seinen persönlichen Erfolg selbst gestalten kann.

Dirk Jakob gibt mit seinem Buch  „Das 1×1 des Network-Marketing“ eine Anleitung, nennt Do‘s und Don’ts und gibt Experten und erfolgreichen Networkern Raum für Wissen und Stories.


ISBN: 9783982174501, 17,95 € inkl. MWSt.

Autor: Dirk Jakob

Wie findet man als Führungskraft die richtigen Worte?

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führungskraft

Mit den richtigen Worten führen oder sich um Kopf und Kragen reden?

Gute Ansprachen und das richtige Wording für individuelle Situationen zu finden, gehört zu den täglichen Herausforderungen und Aufgaben einer Führungskraft.

Doch was macht im ersten Schritt eigentlich eine kompetente Führungskraft aus und welche Qualitäten zeichnen diese aus? Kann eine Führungskraft Fehler auf kommunikativer Ebene vermeiden? Können rhetorische Instrumente einem Vortrag wirklich mehr Gewicht verleihen?

Bleiben Sie authentisch

Sie kennen als Führungskraft diverse Situationen, in denen es gilt, den richtigen Ton zu treffen und Konflikte eloquent zu lösen. Eventuell haben Sie sich sogar schon mit dem Themen Rhetorik und Sprechtraining beschäftigt, um eine gute Art der Ansprache zu finden. Es gibt jedoch eine Eigenschaft, die oft vergessen wird und Ihnen auch kaum jemand beibringt, die Sie sich aber gezielt zu Nutze machen sollten, wenn es um das richtige Auftreten im innerbetrieblichen Kontext geht: Authentizität.

Sobald Sie sich verstellen oder in Rollen schlüpfen, die nicht Ihrem wahren Kern entsprechen, schwächen Sie die Glaubwürdigkeit Ihrer Aussagen. Eine authentische Persönlichkeit wirkt automatisch aufrichtig in ihrer Kommunikation und findet dadurch Akzeptanz bei den Mitarbeitern, die dann eben nicht das Gefühl haben, Ihnen etwas abkaufen zu müssen, sondern wissen, dass sie Ihnen in jeder Situation Glauben schenken können. Authentizität schafft Vertrauen und eine natürliche Grundlage für Kommunikation im Dialog.

Setzen Sie auf Empathie

Was kommt am besten in Ihrem geschäftlichen Umfeld an? Wissen Sie, wie Ihr eigener Chef sich fühlt, wenn er vor einem Berg von Aufgaben steht und etwas ungeschickt an Sie weiter delegiert hat? Können Sie Verständnis für Ihre Mitarbeiter aufbringen, die sich bei Ihnen über Missstände beschweren? Versetzen Sie sich sowohl nach oben als auch nach unten in die Lage des Anderen und lassen Sie die daraus gewonnenen Erkenntnisse in Ihre Kommunikation mit einfließen, sprechen diese aus?

Wer sich in Empathie übt und nicht nur von subjektiven Standpunkten ausgeht, wird auch in herausfordernden Situationen die richtige Ansprache finden. So sorgen Sie für Nähe zu denjenigen Personen, mit denen Sie zusammenarbeiten, und Sie können im Umkehrschluss darauf setzen, dass man sich an Sie wendet und eine offene Kommunikation mit Ihnen pflegt, was in der Folge die Führung wesentlich leichter, wenn nicht sogar erst möglich macht.

Vermeiden Sie starre Vorgaben

Sie haben es vielleicht im Laufe Ihrer früheren Berufstätigkeit selbst schon einmal erlebt: kommen von oben nur starre Vorgaben und einschränkende Handlungsanweisungen, stirbt der Raum für Entfaltung, Kreativität und die Förderung individueller Talente. Unser Gehirn ist nicht für Zahlen, Daten und Fakten gemacht. Seien Sie daher präzise in Ihren Erwartungshaltungen und Zielvereinbarungen, aber nicht verbissen und autokratisch.

Ein souveränes Auftreten auf kommunikativer Ebene erfordert Flexibilität, Bereitschaft fürs Gespräch und wertschätzende Umsetzung. Zeitziele und Verbindlichkeit sind gut, Druck und Strenge kontraproduktiv. Setzen Sie auf Ersteres in Ihren Formulierungen und Sie müssen nie mehr fürchten, bei Ihren Mitarbeitern auf großen inneren Widerstand zu stoßen.

Seien Sie ein lebendiges Beispiel für Weiterentwicklung

Wir suchen bei unserer täglichen Arbeit unterbewusst alle nach Leitbildern und Individuen, zu denen wir aufschauen können. Erfüllt die eigene Führungskraft diese nicht, ersetzt man sie psychologisch gesehen durch erfahrene Mitarbeiter im Kollegium oder Personen aus anderen Abteilungen. Für Sie als Führungskraft sollte es daher das Ziel sein, die Dynamik einzufangen und positiv zu lenken, indem Sie selbst zu einem lebendigen Beispiel für persönliche Weiterentwicklung werden. Kommunizieren Sie Schwächen, seien Sie kritikfähig und offen für neue Entwicklungen.

Wenn Sie nach außen tragen, dass persönliche Weiterentwicklung ein wichtiger Erfolgsbaustein ist, dann dürfen Sie sich auf einen lebendigen Austausch in Ihrem Team und konstruktive Prozesse in der Zukunft freuen. Dazu gehört auch, die Reflektion von Prozessen oder einzelnen Aspekten zu äußern. Beziehen Sie Ihre Mitarbeiter mit ein und zeigen Sie in Ihrer Kommunikation, dass Sie stets gewillt sind, das Beste aus sich selbst und tagtäglichen Aufgaben herauszuholen.

Autor:

Katrin Seidel ist systemischer Coach für Mitarbeiter und Führungskräfte und begeisterte Unternehmerin. Seit 22 Jahren ist sie in der Führung der europaweit agierenden Trainingscompany bfkm GmbH tätig und somit selbst tagtäglich mit den Herausforderungen des Führungsalltags konfrontiert. Die Themen Führung, neue Führung, Wandel der Arbeitswelt, Agilität und tiefe persönliche Weiterentwicklung von Führungskräften liegen Katrin Seidel besonders am Herzen. 

Die bfkm GmbH präsentiert sich heute unter ihrer Leitung als kompetenter Qualifizierungsanbieter und progressiver Organisationsentwickler. Das 9-köpfige Mitarbeiter- und 100-köpfige Trainerteam trainiert, berät und coacht pro Jahr um die 12.000 Seminarteilnehmer. 

Katrin Seidel setzt sich auch in der Nachwuchsförderung ein und initiierte in diesem Zusammenhang 2006 den Azubiwettbewerb „Young Professionals – Talente im Dialog“. Außerhalb des Berufs engagierte sie sich viele Jahre lang als Vorstandsmitglied der Saaleschule für „Inklusion“ und „individuelles Lernen“ für Kinder.

Bildquelle Katrin Seidel

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Über das Risiko der Scheinselbstständigkeit

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Scheinselbstständigkeit

In letzter Zeit berichten die Medien des öfteren über Scheinselbstständigkeit, vor allem bei Paketdienstleistern. Was genau ist Scheinselbstständigkeit und wie vermeidet man diese? Was droht Unternehmen, die Scheinselbstständige beschäftigen? Auch Interim-Manager sind häufig von diesen Vorwürfen betroffen.

Maximilian Schreiber ist Spezialist für Business Consulting und Interim-Management und kennt diese Problematik. Als Gründerberater, Fördermittelexperte und Geschäftsführer der RSC GmbH weiß er, worauf geachtet werden muss, um nicht bei einer Prüfung als scheinselbstständig eingestuft zu werden.

Worum geht es bei der sogenannten Scheinselbstständigkeit?

Bei einer Scheinselbstständigkeit handelt es sich um ein Arbeitsverhältnis, bei dem ein Selbstständiger anhand bestimmter Kriterien tatsächlich eher als Arbeitnehmer, nicht aber als Selbstständiger, eingestuft wird. Die Überprüfung des Scheinselbstständigkeits-Status erfolgt in der Regel durch die Deutsche Rentenversicherung und hat hauptsächlich den Zweck, Arbeitnehmer zu schützen.

Da Arbeitnehmer sozialversicherungspflichtig angemeldet werden müssen, ist der Hintergrund aber auch der, dass Leistungsansprüche des Arbeits- und Sozialrechts gesichert werden sollen. Selbstverständlich sind die Repräsentanten der Kranken-, Pflege-, Arbeitslosen- und Unfallversicherung an möglichst vielen Beitragszahlern interessiert, schießen jedoch dann bei ihren regelmäßigen Überprüfungen aber auch übers Ziel hinaus.

Was sind die typischen Selbstständigen-Merkmale?

Grundsätzlich tragen Selbstständige das wirtschaftliche Risiko ihrer Tätigkeit allein und haben die volle Entscheidungsfähigkeit über die Erledigung ihrer Aufgaben. Sie sind nicht weisungsgebunden und nicht in die betriebliche Organisation der Auftraggeber involviert.

Wichtig ist aber auch die Art bzw. Gestaltung der Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber: Wie viele weitere Auftraggeber hat der Selbstständige? Gibt es eigene Betriebsräume und eventuell sogar Angestellte? Wird mit eigenen Materialien und Geräten gearbeitet? Existiert ein Internetauftritt mit dazugehöriger Werbung? Etc.

Was spricht für eine Scheinselbstständigkeit?

Arbeitet ein Auftragnehmer nur für einen einzigen Auftraggeber, bezieht also mindestens 5/6 seines Einkommens aus dieser Zusammenarbeit, ist dies ein erstes Indiz für eine Scheinselbstständigkeit. Erschwerend käme noch hinzu, wenn ein Auftraggeber an Teamsitzungen teilnimmt, in einem Dienstplan vermerkt wird, die Büroräume sowie Materialien etc. des Auftraggebers verwendet und beispielsweise auch die Kantine vor Ort nutzt. Sobald ein Auftragnehmer Weisungen entgegennimmt und sich zeitlich und örtlich verpflichtet, deutet dies auf ein Arbeitnehmer-Verhältnis hin.

Bei einer Prüfung werden jedoch nicht die einzelnen Kriterien für sich allein betrachtet, sondern die Gesamtsituation. Treffen also einzelne der genannten Merkmale auf einen Auftragnehmer zu, bedeutet das nicht sofort, dass er als Scheinselbstständiger zählt.

Wann erfolgt eine Prüfung der Rentenversicherung?

Neben der Deutschen Rentenversicherung führen auch Arbeitsgerichte, das Finanzamt oder Sozialversicherungen Prüfungen durch. Dazu gibt es fast immer einen Anlass. Der Auftrag zur Prüfung kann beispielsweise durch die Krankenkasse kommen, wenn diese Beiträge nachfordern möchte.

Möchte ein Auftraggeber eine Zusammenarbeit mit dem Auftragnehmer beenden, kann aber auch er eine solche Prüfung fordern. Es kann deshalb alle Selbstständigen treffen, die Auftragsarbeiten ausführen.

Wie wird geprüft?

Die prüfende Stelle wird sich alle geschlossenen Verträge ansehen und auch feststellen, in welcher Form die Zusammenarbeit stattfindet. Hier kommen die bereits genannten Kriterien ins Spiel. Zudem wird die Rentenversicherung oder das Arbeitsgericht etc. auch prüfen, wie viele weitere Auftraggeber ein Selbstständiger hat und wie sich die Verteilung der entsprechenden Einnahmen gestaltet.

Fällt die Prüfung positiv aus, wird also eine Scheinselbstständigkeit nachgewiesen, muss der geprüfte Auftraggeber hohe Sozialversicherungsbeiträge rückwirkend nachzahlen.

Fazit:

Für eine Zusammenarbeit ist es besonders wichtig, alle Details vertraglich konkret festzuhalten. Da dies bei einer Prüfung jedoch nicht ausreicht, müssen auch definierte Regelungen strikt umgesetzt werden. Das heißt, der Selbstständige hat bei seiner Arbeit eine Distanz zur Arbeitsstätte des Auftraggebers zu wahren und darf keine Weisungen entgegennehmen. Er muss sich zudem selbst mithilfe von Versicherungen absichern und das betriebliche Risiko seines Unternehmens gänzlich selbst tragen.

Kennt man die Kriterien der Scheinselbstständigkeit und erfüllt alle, die mit einer tatsächlichen Selbstständigkeit einhergehen, kann man einer Prüfung problemlos standhalten. Da jedoch viele Auftraggeber eine Prüfung fürchten, werden häufig gar nicht erst weitere Aufträge an Solo-Selbstständige vergeben, was für diese natürlich existenzgefährdend sein kann.

Autor:

Maximilian Schreiber ist Interim-Manager, Gründerberater, Fördermittelexperte und Geschäftsführer der RSC GmbH. Nach seinem Wirtschaftrechtsstudium spezialisierte er sich auf die staatliche Fördermittelthematik. In seiner über 10-jährigen Tätigkeit als Unternehmer sammelte er die notwendige praktische Erfahrung auch durch eigene Beantragung von Fördermitteln in verschiedenen Branchen, was er heute nutzt, um anderen Unternehmen und Gründern mehr Liquidität durch staatliche Fördermittel zu verschaffen. Maximilian Schreiber betreut Kunden im gesamten DACH-Raum.

Bildquelle Maximilian Schreiber

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

BANKSapi übernimmt PFM- und Financial Home Anbieter finhome

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finhome

BANKSapi vervollständigt Open Banking Plattform mit den Endkundenschnittstellen des Financial Home-Anbieters finhome

BANKSapi verdoppelt seine Schlagkraft als Open Banking Anbieter und übernimmt den PFM- und Financial Home Anbieter finhome. Durch die Übernahme wird das von der  BANKSapi angebotene Produktleistungsspektrum signifikant in der Tiefe ausgebaut, da zukünftig Open Banking Usecases optional direkt mit hochmodernen Frontends ausgeliefert werden können. Das gemeinsame Angebot ist komplementär und umfasst vielfältige Onboarding-, CRM- und Marketing-Usecases auf Basis von Open Banking.

Die Übernahme der finhome erfolgte gegen Einbringung der Geschäftsanteile der finhome in die BANKSapi im Rahmen einer Verschmelzung. Die beiden Teams bleiben erhalten und ergänzen sich durch den bisher unterschiedlichen Fokus auf Backend und Frontend-Technologien. BANKSapi erwirtschaftet einen Umsatz in niedriger bis mittlerer siebenstelliger Höhe und hat im IV. Quartal 2021 erstmals Gewinne erzielt. 

„Unsere Strategie ist es, schlüsselfertige One-Stop-Lösungen aus einer Hand zu bieten. In Zukunft wollen wir neben Customer Analytics auch die Ansprache für unsere Mandanten gestalten, wir nennen das Impactful Action. Für einen hocheffizienten Kundendialog ohne Streuverluste sind effektive Endkundenschnittstellen, wie sie die finhome bereitstellt, integraler Bestandteil“, so Felix Baaken, CEO der BANKSapi Technology GmbH.

Reinhard Tahedl, CEO der Finconomy AG ergänzt: „Wir sind überzeugt, dass die Themen Open Banking und Open Finance zukünftig über einen noch höheren Stellenwert verfügen werden als zum heutigem Zeitpunkt. Um die Mehrwerte daraus für Endkunden und Unternehmen bestmöglich heben zu können, sind schlagkräftige Strukturen erforderlich. Mit dieser Transaktion leisten wir gerne unseren Beitrag hierzu. “

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Bild:pixabay

Quelle BANKSapi GmbH