Dienstag, Februar 3, 2026
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Schiff kollidiert mit Brooklyn Bridge in New York – zwei Tote

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New York (dts Nachrichtenagentur) – Ein Segelschiff der mexikanischen Marine ist am Samstag in New York mit der Brooklyn Bridge kollidiert. Bei dem Unfall kamen zwei Menschen ums Leben, wie New Yorks Bürgermeister Eric Adams mitteilte.

Das Unglück ereignete sich demnach kurz vor 20:30 Uhr Ortszeit – 19 Personen wurden im Inneren des Schiffes verletzt. Die New Yorker Behörden teilten unterdessen mit, dass Brückeninspektoren bisher „keine Anzeichen für strukturelle Schäden an der Brooklyn Bridge“ gefunden hätten.

Die mexikanische Marine erklärte derweil, dass die Cuauhtemoc bei einem Segelmanöver beschädigt worden sei. Im Internet veröffentlichte Videos zeigten, wie der Mast des Schiffes gegen die Brücke prallte und auseinanderbrach. Das Schiff befand sich im Rahmen einer weltweiten Goodwill-Tour in New York und war zum Zeitpunkt des Vorfalls auf dem Weg nach Island.


Foto: Brooklyn Bridge (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

IW: Arbeitszeiten in Deutschland niedriger als in anderen Ländern

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Köln (dts Nachrichtenagentur) – In Deutschland wird deutlich weniger gearbeitet als in den meisten anderen Ländern. Das zeigt eine neue Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) auf Basis von OECD-Daten, die am Sonntag veröffentlicht wurde.

Demnach arbeitete ein Deutscher im Erwerbsalter – also zwischen 15 und 64 Jahren – 2023 im Schnitt 1.036 Stunden. Ein Grieche kommt durchschnittlich auf 1.172 Stunden, ein Pole auf 1.304 Stunden. Beim Spitzenreiter Neuseeland sind es sogar mehr als 1.400 Stunden.

Das gesamtdeutsche Arbeitsvolumen, also die Summe aller gearbeiteten Stunden in Deutschland, könnte laut IW in den kommenden Jahren zurückgehen. Vielen europäischen Staaten sei es im Gegensatz zu Deutschland im vergangenen Jahrzehnt gelungen, die individuelle Arbeitszeit zu erhöhen. 2013 lagen sie noch am unteren Ende des Ländervergleichs, seitdem haben sie stark aufgeholt – in Spanien ist die Zahl der Pro-Kopf-Arbeitsstunden (15 bis 64 Jahre) um 15 Prozent gestiegen, in Griechenland um 21 Prozent, in Polen sogar um 23 Prozent. In Deutschland stieg die Nutzung des Arbeitskräftepotenzials dagegen kaum: Im Vergleich zu 2013 sind die Arbeitsstunden nur um zwei Prozent gewachsen.

Ein Problem ist laut IW die hohe Teilzeitquote in Deutschland: 2023 arbeiteten hierzulande rund 30 Prozent der Erwerbstätigen in Teilzeit, in Italien waren es rund 18 Prozent, in Polen nur sechs Prozent.


Foto: Büros (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Österreich gewinnt Eurovision Song Contest

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Basel (dts Nachrichtenagentur) – Österreich hat den Eurovision Song Contest (ESC) im Jahr 2025 gewonnen. Der 24-jährige Johannes Pietsch landete unter seinem Künstlernamen „JJ“ und mit der Fähigkeit, sehr hoch zu singen, mit „Wasted Love“ am Samstagabend auf Platz eins, vor den Beiträgen aus Israel und Estland.

Deutschland erreichte mit dem Duo Abor & Tynna und „Baller“ Platz 15. Die deutschen Anrufer vergaben ihrerseits die meisten Punkte an Israel, gefolgt von Griechenland, Albanien, Polen und dem letztendlichen Gewinner Österreich.

Die Topfavoriten gingen in diesem Jahr alle leer aus, beispielsweise der schwedische Beitrag „Bara bada bastu“ vom finnlandschwedischen Trio KAJ (Platz 4), der Italiener Lucio Corsi mit „Volevo essere un duro“ (Platz 5) oder der Niederländer Claude mit „C`est la Vie“ (Platz 12).


Foto: Fahne von Österreich (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Österreich gewinnt ESC

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Basel (dts Nachrichtenagentur) – Österreich hat den ESC gewonnen. Die dts Nachrichtenagentur sendet gleich weitere Details aus Basel.

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Grünen-Chefin will mehr Frauen in Verteidigungs-Spitzenpositionen

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Grünen-Chefin Franziska Brantner kritisiert die schwarz-rote Koalition für die Besetzung von Führungsposten in der Verteidigungspolitik ausschließlich mit Männern. „Was für ein Frauenbild wird hier eigentlich vertreten? Gerade jetzt, wo die Bundeswehr dringend mehr Menschen braucht und Frauen gezielt ansprechen sollte, setzt man offenbar lieber auf eine reine Männertruppe“, sagte Brantner der „Bild am Sonntag“. „Das ist nicht nur frauenpolitisch falsch, sondern auch sicherheitspolitisch kurzsichtig.“

Auslöser ihrer Kritik: Verteidigungsminister Boris Pistorius hat seit Amtsantritt der neuen Regierung in seinem Haus vier Männer als Staatssekretäre. In der Ampel-Zeit gab es mit Siemtje Möller (SPD) eine parlamentarische Staatssekretärin. Die Wehrbeauftragte Eva Högl (SPD) soll in der kommenden Woche von dem CDU-Abgeordneten Henning Otte (CDU) abgelöst werden. Den Vorsitz des Verteidigungsausschusses soll der CDU-Abgeordnete Thomas Röwekamp übernehmen.


Foto: Franziska Brantner (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Ex-WTO-Direktor: Zoll-Einigung von China und USA kein Riesenerfolg

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Brasilia (dts Nachrichtenagentur) – Die Einigung zwischen den USA und China ist für Roberto Azevedo nur ein erster Schritt im Handelsstreit der beiden Nationen. „Es ist aber noch kein bahnbrechender Erfolg, eher der Beginn eines langen Weges. Bis ein wirklicher, detaillierter Deal steht, wird es noch ganz schön hart“, sagte der ehemalige Generaldirektor der Welthandelsorganisation (WTO) dem „Spiegel“.

Denn die Regelung wirke unterschiedlich auf chinesische Produkte, und vieles werde von deren jeweiligen Gewinnspannen abhängen. „Während manche Güter noch wettbewerbsfähig sind, werden andere zu teuer im Vergleich zu Produkten aus den USA und anderen Ländern sein. Der Handel zwischen den Ländern wird fließen, aber er dürfte abnehmen.“

Beide Länder benötigten definitiv ein viel größeres und detaillierteres Abkommen. Ob das in 90 Tagen schon der Fall sein wird, sei äußerst fraglich. „Beide Seiten wollen einen Deal, aber je näher sie dem Ende kommen, desto härter werden die Verhandlungen“, sagte Azevedo.

Die Verhandlungen sieht der brasilianische Ex-Diplomat als Eingeständnis von US-Präsident Donald Trump, einen Fehler begangen zu haben. „Was mich optimistisch stimmt, ist, dass die USA offenbar eingesehen haben, dass sie sich dabei verspekuliert haben, mit drakonischen Zöllen die beiden Volkswirtschaften voneinander abzutrennen.“ Trump und seine Leute hätten unterschätzt, wie sehr ihre eigene Industrie und die Konsumenten von Produkten aus China abhängig seien. „Wir erleben gerade, dass im Weißen Haus so langsam der Groschen fällt. Das ist kein Wunder, angesichts leerer Häfen und Container.“

Selbst eine Einigung auf zehn Prozent Zoll auf chinesische Waren hält Azevedo noch für hoch. „Die US-Seite spricht immer davon, dass dies die absolute Untergrenze sei. Das klingt zunächst nach wenig, ist es aber nicht. Wenn die Untergrenze bliebe, wäre das immer noch eine signifikante Steigerung.“

Der Brasilianer sieht nicht, dass eine Einigung im Rahmen der WTO erzielt werden könne. Er glaubt daran, dass sich China, die USA und Europa zusammensetzen müssten. „Die Champions des Welthandels müssen sich über die Geschäftsbeziehungen zwischen ihren Ländern einigen.“ Aus diesen bilateralen Vereinbarungen könnten allgemeingültige Regeln erwachsen, die für jedes Land akzeptabel wären.

„Insofern ist es gar nicht schlecht, dass die US-Regierung jetzt gerade mit so vielen Ländern am Tisch sitzt und einen Deal sucht“, sagte Azevedo. Auch wenn das zunächst paradox wirke: Am Ende könne daraus ein Netzwerk entstehen. „Es gab früher schon solche Gespräche: die Kennedy-Runde, die Doha-Runde. Jetzt sehen wir gerade die Trump-Runde“, so Azevedo.


Foto: Container (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Lottozahlen vom Samstag (17.05.2025)

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Saarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstags-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 4, 12, 15, 21, 34, 36, die Superzahl ist die 9. Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 0992663. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 903570 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. Der Jackpot bei „6 aus 49“ betrug vier Millionen Euro.


Foto: Lotto-Spieler, via dts Nachrichtenagentur

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Klöckner verteidigt Rauswurf von Linken-Abgeordnetem mit Mütze

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) hat den Rauswurf des Linken-Abgeordneten Marcel Bauer, der seine Baskenmütze nicht absetzen wollte, verteidigt.

„Mit einer Mütze im Parlament, dem Hohen Haus, zu sitzen, das gehört sich nicht“, schrieb Klöckner am Samstag in ihren Profilen in diversen Sozialen Netzwerken. „Und das entspricht nicht den Gepflogenheiten. Hüte, Kappen, Mützen werden beim Betreten des Plenarsaals abgenommen.“ Deshalb habe sie zuerst den Parlamentarischen Geschäftsführer Linksfraktion gebeten, das intern zu klären. „Das beharrliche Weigern, die Mütze im Parlament abzusetzen, dulden wir jedoch nicht. Ich habe dem Kollegen frei gestellt: Entweder er zieht die Mütze ab oder verlässt die Saal. Er hat den Saal verlassen.“ Weil Bauer kurz darauf wieder im Plenum saß, wurde er von Vizepräsidentin Andrea Lindholz (CSU) des Saales verwiesen, sein Einspruch dagegen mit der Mehrheit des Parlamentes zurückgewiesen.

„Zum einen gelten Gepflogenheiten und ungeschriebene Regeln, die sich auf das Miteinander und die Würde des Hauses beziehen. Zum anderen gilt, was sitzungsleitende Präsidenten im Bundestag anordnen“, schrieb Klöckner. Damit spielt sie darauf an, dass Kopfbedeckungen in der Hausordnung des Bundestages gar nicht erwähnt sind. Dort steht lediglich an einer Stelle, die sich primär an Besucher richtet: „Die Kleidung und das Verhalten müssen der Würde des Hauses entsprechen.“


Foto: Marcel Bauer am 15.05.2025, via dts Nachrichtenagentur

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Knie-OP bei Kleindienst: Gladbach-Stürmer wird Nationalelf fehlen

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Mönchengladbach (dts Nachrichtenagentur) – Stürmer Tim Kleindienst wird wegen einer Knie-Operation lange ausfallen. „Tim Kleindienst muss wegen einer im Auswärtsspiel in München erlittenen Knieverletzung mit Meniskusbeteiligung operiert werden und fällt damit mehrere Monate aus“, teilte sein Verein Borussia Mönchengladbach am Samstagabend mit.

Gladbachs Sportgeschäftsführer Roland Virkus zeigte sich schockiert: „Die Verletzung von Tim ist eine bittere Nachricht – für ihn persönlich und für uns. Wir werden ihn bei der Regeneration nach der OP bestmöglich unterstützen und ihm dabei helfen, wieder so stark auf den Platz zurückzukehren, wie wir ihn in seiner ersten Saison bei uns erlebt haben.“

Borussia-Trainer Gerardo Seoane ergänzte: „Wir alle wissen, wie wichtig Tim für unser Spiel ist. Jetzt gilt es, ihn zu supporten, dass alles gut verheilt und er so schnell wie möglich wieder zurückkommen kann.“

Bitter ist die Nachricht auch für Bundestrainer Julian Nagelsmann. Kleindienst hatte zuletzt in der deutschen Nationalmannschaft gut funktioniert und sich etwa beim 3:3-Rückspiel in der Nations League gegen Italien in die Torschützenliste eingetragen. Die Endrunde der letzten Vier in der Nations League wird Deutschland aber nun ohne den Angreifer bestreiten müssen. Am 4. Juni trifft die Nagelsmann-Elf da im Halbfinale auf Portugal.


Foto: Tim Kleindienst (Borussia Mönchengladbach) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Formel 1: Piastri holt Pole in Imola

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Imola (dts Nachrichtenagentur) – Beim Großen Preis der Emilia-Romagna startet McLaren-Pilot Oscar Piastri am Sonntag aus der Pole-Position. Der Australier legte am Samstag vor Red-Bull-Fahrer Max Verstappen und Mercedes-Star George Russell die schnellste Zeit hin.

Die weiteren Startplätze nach Q3 werden in dieser Reihenfolge von Lando Norris (McLaren), Fernando Alonso (Aston Martin), Carlos Sainz Jr., Alex Albon (beide Williams), Lance Stroll (Aston Martin), Isack Hadjar (Racing Bulls) und Pierre Gasly (Alpine) belegt.

Der einzige deutsche Pilot Nico Hülkenberg (Sauber) startet von P17.


Foto: Fahrbahnmarkierung auf einer Formel-1-Rennstrecke (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts