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Elon Musk: Der Griff nach den Sternen!

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elon musk

Was macht Elon Musk so erfolgreich?

Kaum eine Persönlichkeit prägt unsere Welt derzeit so sehr wie Elon Musk. Der Unternehmer ist den meisten vor allem durch SpaceX und Tesla ein Begriff, er verfolgt aber auch noch viele weitere Projekte. Musk gelang es, sich mit immer wieder waghalsigen Projekten zum Erfolg zu kämpfen, woraus sich für Startups so manche Lehre ziehen lässt.

Kindheit und Jugend in Südafrika

Geboren wurde Elon Musk im Jahr 1971 in Pretoria in Südafrika, wo er auch den Großteil seiner Kindheit und Jugend verbrachte. Nach eigener Darstellung hatte er es nicht immer leicht, speziell soziale Kontakte gestalteten sich immer wieder schwierig. In der Schule war Elon Musk ein Opfer von Mobbing. Sein Vater Errol Musk sagte gegenüber BizNews, dass Elon Musk eines Tages derart zusammengeschlagen nach Hause kam, dass er kaum noch zu erkennen war. Entkommen konnte Elon Musk all dem mithilfe von Büchern und Comics, welche in seiner Kindheit wohl seine beliebtesten Hobbys waren.

Schon in frühen Jahren brach bei Elon Musk der Unternehmer durch. Als er mit zehn Jahren zum ersten Mal mit einem Commodore VIC 20 die Welt der Computer entdeckte, brachte er sich innerhalb kürzester Zeit das Programmieren bei. Etwa zwei Jahre später hatte er ein vollständiges Computerspiel entwickelt, das auf den Namen „Blastar“ hörte. Die Zeitschrift „PC and Office Technology“ zahlte Musk dafür stolze 500 USD, was für einen 12-jährigen sehr viel Geld ist.

Der Weg zu SpaceX

Als Teenager bereitete sich Elon Musk darauf vor, Südafrika in Richtung Kanada zu verlassen. Hauptsächlich wollte er damit den Wehrdienst in einer Armee umgehen, welche zu jener Zeit in erster Linie mit der Durchsetzung der Apartheid beschäftigt war. Der Plan glückte und so wanderte Musk nach Nordamerika aus, wo er in Kingston in Ontario erfolgreich Volkswirtschaftslehre und Physik studierte. Besonders Letzteres hinterließ einen bleibenden Eindruck bei Musk. Die Erfahrungen während des Physik-Studiums dürften einen nicht unerheblichen Anteil dazu beigetragen haben, dass der Blick des jungen Musk sich in Richtung der Sterne richtete.

1995 zog Elon Musk schließlich an die Stanford University nach Kalifornien, wo er an einem Ph.D.-Programm der Physik teilnahm. Seinen Doktortitel sollte er dort jedoch nie abschließen. Er brach das Studium ab, um sich voll und ganz seinen unternehmerischen Visionen zu widmen. Raketen baute Musk noch nicht, stattdessen gründete er mit seinem jüngeren Bruder Kimbal und 28.000 USD Startkapital ein Internetunternehmen, welches auf den Namen Zip2 hörte und Inhalte für Medienkonzerne anbot. 1999 schluckte Compaq Zip2 für stattliche 307 Millionen USD. Eine derart hohe Investition in ein Dotcom-Startup hat es damals vorher noch nicht gegeben.

Seine eigenen Beteiligungen an Zip2 machten Elon Musk schlagartig um 22 Millionen USD reicher.

Ein mehr als bequemes Polster, auf dem sich der mittlerweile 28-jährige aber nicht ausruhte. Er ließ sich keine Zeit und gründete noch im selben Jahr X.com. Mit einem Onlinebezahlsystem, das vorwiegend auf E-Mail setzte, wollte Musk die Art und Weise, wie Menschen für Waren und Dienstleistungen bezahlen, revolutionieren. Später fusionierte X.com mit Coinfinity, welches ein ähnliches Produkt in der Pipeline hatte, das heute jedem ein Begriff sein dürfte: PayPal.

2002 erfolgte schließlich der Verkauf an eBay für schwindelerregende 1,5 Milliarden USD. Dank 11,7 Prozent der Firmenanteile wuchs das Vermögen von Musk immer weiter an. Mit einem dreistelligen Millionenbetrag war es Musk dadurch endlich möglich, mit SpaceX das Unternehmen zu gründen, von dem er schon immer geträumt hatte.

Bis heute ist Elon Musk CEO und Raketen-Chefdesigner bei SpaceX. Die Grundidee hinter dem Unternehmen war von Anfang an, die Raumfahrt erschwinglicher zu gestalten. Im besten Fall soll es gelingen, Menschen zu geringen Preisen ins All zu bringen, um so Weltraum-Tourismus oder sogar Übersiedlungen zum Mars zu realisieren. Von diesem Ziel mag SpaceX nach rund 18 Jahren noch ein gutes Stück entfernt sein. Mit der ersten landbaren und wiederverwendbaren Raketenstufe und dem ersten kommerziellen bemannten Raketenstart hat Musks Unternehmen aber bereits wichtige Schritte gemacht.

Tesla und weitere Projekte

Es gibt ein weiteres Unternehmen, welches mit Elon Musk untrennbar verbunden ist. Der Elektroautobauer Tesla ist zweifellos die bekannteste Marke, welche mit Musk in Verbindung gebracht wird. Allerdings hat Musk Tesla nicht selbst gegründet. Er investierte 2004 lediglich in das noch junge Unternehmen mit der Vision, Elektroautos von jeglichen Nachteilen im Vergleich zu Verbrennermotoren zu befreien. Um dieses Ziel zu erreichen, ging Musk hohe Risiken ein und musste immer wieder mit herber Kritik von Seiten der Investoren leben. Trotz mancher Probleme bei der Produktion des besonders günstigen Model 3 und anderer Querelen darf Tesla heute aber als erfolgreich angesehen werden. Im wichtigen Bereich der Elektroautos ist der Konzern Pionier und Vorreiter.

Viele, die mit Elon Musk zu tun haben, beschreiben ihn als echten Workaholic, der nicht selten 100 Stunden in der Woche arbeitet. Bei einem Blick auf die unzähligen Projekte von Musk fällt es nicht schwer, das zu glauben. Neben den Weltkonzernen SpaceX und Tesla kümmert der Unternehmer sich ganz nebenbei um diverse kleinere Unternehmen, unter anderem verfolgt Musk mit „The Boring Company“ das ehrgeizige Ziel, den Verkehr ganzer Städte in schnelle Systeme im Untergrund zu verfrachten.

Es ist kaum möglich, an dieser Stelle alle Projekte aufzuzählen, an denen Elon Musk beteiligt war oder ist. In der Regel haben alle Unternehmungen Musks aber eines gemeinsam. Sie zielen stets darauf ab, einen positiven Nutzen für alle Menschen zu erzielen und nicht nur für einige wenige. Musk selbst sagte einmal, dass dies einen Grundpfeiler für erfolgreiche Unternehmen darstelle. Es sei jedoch gesagt, dass auch Elon Musk nicht mit jedem Projekt großen Erfolg hatte. In dieser Hinsicht unterscheidet sich der Entrepreneur nicht von anderen Gründern.

Was macht Elon Musk so erfolgreich?

Was Elon Musk bisher erreicht hat, ist beeindruckend. Die Erfolgsgeschichte von Tesla steht dabei beispielhaft für das Erfolgsrezept von Musk. Es ist nicht so, dass alles automatisch zu Gold wird, was Musk anfasst. Doch falls es einmal zu Problemen kommen sollte, macht er einfach weiter und lässt sich nicht davon abbringen, seine ehrgeizigen Ziele zu erreichen. Zugute kommt Musk dabei auch, dass er die Märkte komplett aufmischt und Dinge möglich macht, die im Vorfeld von vielen als unmöglich angesehen werden. Als Musk vor einigen Jahren von günstigen Elektroautos und flächendeckenden Lademöglichkeiten visionierte, wurde er dafür von vielen noch belächelt. Mittlerweile hat Musk dies mit Tesla jedoch weitgehend in die Realität umgesetzt.

Elon Musk traut sich an Märkte heran, die weitgehend unerschlossen sind. Aus diesem Grund hat er es oft auch nicht mit großer Konkurrenz zu tun gehabt. Die großen Autokonzerne hatten erst dann in die Elektromobilität investiert, als Tesla schon die ersten großen Erfolge feiern konnte. Der technologische Vorsprung ist enorm. Sowohl bei der Leistungsfähigkeit als auch der Reichweite haben Volkswagen und Co. viel Boden gutzumachen.

Nicht jeder kann ein Elon Musk sein, doch jeder Gründer kann sich an dem schillernden Unternehmer ein Beispiel nehmen. So manches Mal hat sich Musk in die Nesseln gesetzt, etwa als er per Twitter ankündigte, Tesla privatisieren zu wollen und damit eine Untersuchung durch die Börsenaufsicht in die Wege leitete. Er verstand es jedoch, mit Widerstand umzugehen und Niederlagen wegzustecken. Eine solche Attitüde ist für Gründer in jeder Situation hilfreich, denn niemand wird immer nur erfolgreich sein.

Tesla in Deutschland

Im vergangenen Jahr nahm Elon Musk erstmals öffentlich Deutschland als Produktionsstandort ins Visier. Zunächst gab es Diskussionen darum, ob eine deutsche Gigafactory im ostfriesischen Emden oder in der Nähe des Flughafens Berlin-Brandenburg entstehen soll. Wie wir heute wissen, hat sich Musk für Letzteres entschieden. Seit Anfang 2020 entsteht in Grünheide, unweit von Berlin, eine neue Großfabrik, in der schon 2021 die Produktion des Tesla Model Y anlaufen soll. Für die Zukunft ist geplant, hier auch das günstige Model 3 zu produzieren. Die Ausmaße der Anlage sind gewaltig. Rund vier Milliarden USD soll das Projekt kosten, künftig sollen 10.000 Mitarbeiter jährlich bis zu 500.000 Fahrzeuge fertigen.

Wie schon so oft musste Musk auch bei der deutschen Gigafactory mit Widerstand leben. Vor allem Umweltschützer sehen die Rodung von etwa 150 Hektar Kiefernforst für eine Autofabrik sehr skeptisch. Es gab diverse Eilanträge und Gerichtsverfahren, welche den Bau der Gigafactory zu stoppen versuchten. Zumindest kurzfristig konnten diese sich jedoch nicht durchsetzen. Von Anfang an machte Musk klar, dass er mit Verzögerungen nicht rechnet und diese auch nicht hinzunehmen bereit ist. Nicht einmal die Corona-Pandemie soll nach Aussagen Musks etwas am aktuellen Zeitplan ändern.

Eine schillernde Persönlichkeit

Elon Musk macht nicht nur mit seinen unternehmerischen Aktivitäten auf sich aufmerksam. In der Presse finden auch seine persönlichen Aussagen immer wieder Gehör. Erst kürzlich sprach sich Elon Musk etwa dafür aus, Amazon zu zerschlagen, kurz davor kritisierte er öffentlich die Corona-Maßnahmen und drohte damit, Teslas Firmensitz aus Kalifornien nach Texas zu verlegen. Ein anderes Mal machte Musk auf sich aufmerksam, als er scheinbar Marihuana während einer Radiosendung rauchte. Derartige Aktivitäten und Aussagen sollen an dieser Stelle nicht bewertet werden. Klar ist jedoch, dass Musk mit seiner Persönlichkeit ein klares Zeichen setzt. Er verliert sich nicht in Standard-Floskeln, die diplomatisch jeden zufriedenstellen sollen. Musk bezieht so gut wie immer klar Stellung und scheint dabei vor nichts und niemandem Angst zu haben.

Der Erfolg gibt Musk dabei absolut Recht. Zwar gibt es immer wieder ausufernde Diskussionen rund um Äußerungen und Handlungen des Tesla-Chefs. Diese sind aber auch jedes Mal hervorragende PR für Musk und seine Unternehmen. Trotz seiner zum Teil gewagten Thesen häufte sich das Vermögen von Musk rasant an. Bereits im Jahr 2015 zählte er zu den reichsten US-Amerikanern und verfügte über ein geschätztes Vermögen von mehreren Milliarden USD. Bis 2019 wuchs Musks Vermögen nach Schätzungen von Forbes auf rund 22 Milliarden USD an, womit Musk es auf den 40. Platz der reichsten Menschen der Welt schaffte. 

Der Blick in die Zukunft

Zuletzt machte Elon Musk mit dem Start einer Rakete auf sich aufmerksam, die zwei amerikanische Astronauten zur Internationalen Raumstation ISS beförderte. Das klingt im ersten Moment nicht sonderlich aufregend, tatsächlich änderte sich mit dem erfolgreichen Jungfernflug der „Dragon Crew“ Kapsel mit einer Falcon 9 Rakete aber alles. Es ist das erste Mal seit dem Aus des Space Shuttles im Jahr 2011, dass die USA wieder Astronauten ohne Hilfe aus dem Ausland ins All beförderten. Darüber hinaus war es das erste Mal, dass ein kommerzieller Anbieter eine solche Aufgabe weitgehend im Alleingang stemmte.

Beeindruckend an dem geglückten Projekt ist dabei nicht die Leistungsfähigkeit der verwendeten Rakete, sondern vielmehr die Effizienz. Die Falcon 9 gilt jedoch derzeit als die günstigste Art und Weise, um Flüge ins All zu realisieren. Daraus ergeben sich für die US-Raumfahrt enorme Vorteile, mancher Beobachter spricht gar schon von einer ganz neuen Ära der Raumfahrt und der Möglichkeit, künftig Astronauten mit SpaceX-Technologie zum Mond zu bringen.

Damit wird Elon Musk sich aber noch lange nicht zufriedengeben. Seine Ziele sind noch deutlich höher gesteckt. Geht es nach ihm, sollen mit SpaceX nicht nur ausgebildete Astronauten ins Weltall gelangen, sondern auch Touristen. Langfristig peilt Musk dabei den Mars an, der von Astronauten erreicht und im besten Fall zu überschaubaren Kosten kolonialisiert werden soll. Manch einer mag über solche Pläne nur lachen. Doch genau das taten viele auch, als Elon Musk vor rund zehn Jahren seine Visionen rund um Tesla vorstellte.

Lohnt sich das überhaupt?

Die Raumfahrt an sich genießt in der Bevölkerung einen hohen Stellenwert, Astronauten werden immer wieder als Helden gefeiert und der Weltraum gilt als die letzte Barriere der Menschheit. Doch so schön und abenteuerlich das alles klingt, Unternehmer stellen sich natürlich die Frage, ob sich all das wirtschaftlich überhaupt lohnt. Zu Beginn finanzierte Elon Musk SpaceX noch nahezu ausschließlich mit seinem Privatvermögen. Etwa 100 Millionen USD soll er in den ersten Jahren in das Unternehmen gesteckt haben. Später sammelte Musk von diversen Investoren, darunter Google und Fidelity Investments, Kapital für SpaceX. Große Sorgen um die Finanzierung seiner Aktivitäten muss Musk sich im Fall von SpaceX also nicht machen.

Ob das Unternehmen heute schon profitabel ist, daran zweifeln viele Beobachter jedoch. Genaue Zahlen dazu gibt es nicht, da SpaceX, anders als Tesla, nicht an der Börse gelistet ist. Elon Musk hat jedoch schon einige Pläne, die SpaceX zu ansehnlichen Einnahmen verhelfen sollen. Fracht und Menschen in den Weltraum zu befördern, könnte dabei langfristig tatsächlich nur einen kleineren Teil der Einnahmen ausmachen. Längst hat SpaceX auch das Thema Internet für sich entdeckt. Dafür ist geplant, etwa 12.000 Mini-Satelliten in den Erdorbit zu befördern und mit diesen Internetempfang an jedem beliebigen Punkt der Erde zu ermöglichen. Selbst in den entlegensten Winkeln des brasilianischen Urwalds oder mitten auf dem pazifischen Ozean. Das sind Verhältnisse, von denen wohl gerade leidgeplagte Deutsche gerne mal träumen.

Sicher muss Musk für dieses ehrgeizige Ziel mal wieder in Vorleistung gehen. Die Investition könnte sich jedoch lohnen. Beim Vollausbau des Starlink-Netzes rechnet Musk damit, jährlich 30 bis 50 Milliarden USD umzusetzen. Die ersten Satelliten für das Projekt befinden sich bereits in der Umlaufbahn, weitere werden mit Sicherheit folgen.

Es wird nicht langweilig!

Trotz seiner bisherigen Erfolge ist Elon Musk noch lange nicht am Ende und wir werden sicherlich noch viel von ihm und seinen Unternehmungen hören. Angesichts seiner Vielseitigkeit und Hingabe ist es dabei auch kaum denkbar, dass er nicht wieder völlig neue Projekte aus dem Boden stampfen wird. Man mag von Musk halten, was man will. In jedem Fall versteht er es aber, die Industrie sowie weltweite Märkte gehörig auf den Kopf zu stellen.

Die Persönlichkeit von Elon Musk ist dabei etwas, woran sich auch kleinere Gründer ein Beispiel nehmen können. Es muss nicht jeder zum Workaholic mutieren und 100 Stunden oder noch mehr in der Woche arbeiten. Wichtig ist aber für jedes Startup die Leidenschaft zum eigenen Projekt, der unbändige Wille, eine Vision Realität werden zu lassen. Wer einen solchen Spirit an den Tag legt, setzt damit den Grundstein für den eigenen Erfolg. Um Letzteren zu erreichen braucht es mehr als nur gute Ideen. Jeder Unternehmer muss auch dazu bereit sein, mit Rückschlägen umzugehen, welche unweigerlich früher oder später kommen werden.

Auch politisch ist Elon Musk nicht untätig. Vor einigen Jahren ließ er etwa verlauten, dass er ein bedingungsloses Grundeinkommen für notwendig erachtet, da in Zukunft viele Arbeitsbereiche durch künstliche Intelligenz vollständig automatisiert werden können. Wer weiß, vielleicht werden wir Elon Musk eines Tages als Gouverneur von Kalifornien sehen. In die Fußstapfen von Donald Trump wird er zwar nicht treten, da er nicht in den USA geboren wurde und so auch nicht zum Präsidenten gewählt werden kann. Von ihm hören werden wir in der einen oder anderen Form aber auf jeden Fall in der Zukunft. Gründer müssen dabei nicht alles, was Musk vorlebt, nachahmen. Sie dürfen sich aber gerne Notizen machen.

Foto/Quelle: Tesla

Frank Adamowicz Golf, Vorträge, Coaching

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Frank Adamowicz

Das war der erste UNITEDNETWORKER Podcast für 2021 Thema: Erfolg im Team Special Guest: Der ehemalige Golf Profi und National Trainer Frank Adamowicz!

Frank war Golf Profi ist heute Golf Trainer, Coach und Speaker. Über 20 Jahre Fernsehen-Co-Kommentator. Jugendtrainer des Jahres PGA of Germany. Deutschlands erfolgreichster Mannschaftstrainer mit 9 DMM Titeln 10 Landesmeistertiteln. Europameister mit Golfclub St. Leon Rot. Mehrfach Top 5 der deutschen Trainer Referent und Ausbilder für die PGA of Germany. Veröffentlichung von drei Golfbüchern. Produktion von 8 DVDs. Vorträge und Sprecher bei Firmen und Veranstaltungen.

Um den Podcast zu starten, drücken Sie auf den grünen Button!

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Weitere Informationen

Das neue Buch Golf 4.0 findet Ihr hier oder Ihr klickt auf das Buchcover! Weitere Informationen zu Frank Adamowicz sowie Trainings und Golfreisen findet Ihr auf seiner Webseite!

Wir bedanken uns bei Frank Adamowicz für das Interview

Aussagen des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Foto/Quelle: Frank Adamowicz Privat

Diana Waidner mit Herz und Verstand

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diana waidner hajoona

Diana Waidner Vertriebspartnerin bei hajoona, im Gespräch mit dem Herausgeber des UNITEDNETWORKER Magazins Markus Elsässer

Stell dich doch kurz unseren Lesern vor!

Diana Waidner: Mein Name ist Diana Waidner. Ich bin eine 55-jährige familienorientierte, erfolgreiche und zielstrebige Frau mit viel Herz und Verstand. Als ehemalige Datenschutzbeauftragte und Auditor bin ich sehr froh heute meinen Weg mit hajoona gehen zu dürfen. Es ist ein super Gefühl, Menschen eine Möglichkeit zu zeigen, wie sie sich selbst ihre Wünsche, Ziele und Visionen erfüllen können. Es gibt für mich nichts Schöneres, als mit Menschen für Menschen zu arbeiten. Dabei stelle ich mir immer die Fragen: „Was ist der Wunsch meines Interessenten?“ Darüber hinaus bin ich eine sehr stolze und herzliche 4-fache Oma. Gesundheit, Persönlichkeitsentwicklung und Erfolg sind mir sehr wichtig. Die Werte von hajoona, wie zum Beispiel Familie, Nachhaltigkeit, Ethik, Natur, ehrliches Miteinander und verantwortliches Füreinander stimmen mit meinen vollkommen überein.

Wann und wie hattest du das erste Mal Kontakt mit Network Marketing?

Diana Waidner: Kommt darauf an, was du unter Kontakt verstehst? Das erste Mal wurde ich im Oktober 1989, kurz nach der Vereinigung Deutschlands gefragt ob ich Network Marketing machen möchte.

Wie lange machst du schon Network Marketing?

Network Marketing mache ich seit 04.08.2014.

Wie sieht ein ganz normaler Arbeitstag von Diana Waidner aus?

Diana Waidner: In der Regel stehe ich 5:00 Uhr auf. Dann kommt die allgemeine Morgenroutine, wie Dankbarkeit, Meditation und Visualisierung, meinen grünen Kaffee trinken, dann Bad usw.. Eine Stunde Haushalt gehört natürlich für mich zu meinem Alltag.

7:30 Uhr gehe ich, wenn mein Mann nicht geht, in den Wald mit unserer Hündin laufen. Sport ist nicht unbedingt meine Leidenschaft und laufen schon gar nicht. Danach gibt es Frühstück mit meiner Vitaminvollversorgung und dabei spreche ich den Tagesplan mit meinem Mann durch. Dann gehe ich in mein Büro und beginne mit meiner Tätigkeit. Durch die momentane Situation erledige ich meine Gespräche meistens online oder am Telefon. Mittagspause ist 12:00 Uhr und nachmittags gibt es nochmals einen grünen Kaffee.

Die Zeiten in denen ich effektiv tätig bin richten sich nach dem Wochentag und was ich mir für den Tag als Ziel gesetzt habe. Du merkst vielleicht schon, dass ich nicht von Arbeit schreibe? Es macht einfach zu viel Spaß das ich behaupten kann, dass ich arbeite. Feierabend mache ich meistens zwischen 20:00 und 22:30 Uhr. Das kommt darauf an, ob ich mir ein Business Meeting oder einen Campus Beitrag ansehe oder ob ich selbst noch ein Meeting halte. Vor dem Schlafen gehen habe ich wiederum meine Routine. Planung und Aufgaben für den nächsten Tag aufschreiben. Aufschreiben, was ich gut gemacht habe und was ich verändern darf, Bad, Dankbarkeit und schlafen.

Warum hast du dich für hajoona entscheiden?

Diana Waidner: Dazu sollte ich meine Geschichte schreiben. Als ich hajoona kennenlernte arbeitete ich trotz meiner schweren Krankheiten noch als Auditor. Eine Freundin und Heilpraktikerin fragte mich, ob ich mir die Firma und die Produkte einmal ansehen könnte. Sie wollte diese mit in ihrer Praxis anbieten. Ich sollte also ein Audit machen. Unter dieser Voraussetzung habe ich zuerst Andrej Uschakow, den Vertriebsleiter, kennengelernt und hajoona total abgelehnt. Als Auditor verließ ich mich allerdings nicht auf meinen ersten Eindruck und stimmte deshalb zu, eine Veranstaltung zu besuchen. Ganz ehrlich, ich hatte mich veräppelt gefühlt und dementsprechend sauer auf dem Event reagiert.

In der Mittagspause wollte ich gehen, denn ich dachte nur „Schneeballsystem“. Die wollen mir doch nicht erzählen: „Du trinkst Kaffee, Saft und machst eine Darmpflege und dann wirst du gesund?“ Meine Freundin hat mich vom Auto zurückgeholt, weil ich noch mit Dirk Jakob, dem Geschäftsinhaber, sprechen sollte. Nach über einer Stunde, sagen wir einmal Diskussion, sagte Dirk den entscheidenden Satz zu mir.

Ich bin nach dieser Veranstaltung nach Hause gefahren und habe 3 Tage überlegt. Am 3. Tag habe ich die Zusammensetzung der Produkte auf den „Prüfstand“ genommen. Ich war von der Zusammensetzung beeindruckt. Also wurde ich erst einmal Produktnutzerin. Von Tag zu Tag ging es mir besser und ich nahm 18 kg ab. Ich ging wieder zu einem Event, weil ich mehr wissen wollte. Dabei habe ich die Menschen bei hajoona sind kennengelernt und wie sie miteinander umgehen. Das hat mich sehr beeindruckt. Sie verhielten sich wie in einer großen Familie. Da habe ich die Entscheidung getroffen, dass ich doch einmal eine kleine Veranstaltung bei mir zu Hause machen könnte. Die Unterstützung an diesem Tag war fantastisch, obwohl bei weiten nicht so viele Menschen da waren, wie sich angemeldet hatten.

Heute bin ich trotzdem sehr zufrieden, denn an diesem Tag war Achim einer meiner Gäste. Daraus ist ein riesengroßes Team entstanden, wofür ich sehr dankbar bin. Letztendlich habe ich mich dafür entschieden, weil es gute Produkte, gute Ausbildungen, eine solide, verantwortungsvolle Geschäftsführung und super Menschen sind. Vor allem werden die Werte bei hajoona gelebt. Jeder hat hier die Möglichkeit sich seine Wünsche zu erfüllen.

Wo siehst du die Vorteile vom Network Marketing gegenüber andern Geschäftsmodellen?

Diana Waidner: Ich bestimme selbst welche Wünsche ich mir erfüllen möchte und ich habe die Möglichkeit mir ein passives Einkommen zu schaffen.

Bei hajoona habe ich kein Risiko und brauche kein hohes Startkapital.

Ich bin mein eigener Chef.

Und ich kann ortsunabhängig arbeiten.

Ich kann ohne bestimmte Qualifikationen starten, da hajoona sehr viel für die Persönlichkeitsentwicklung tut und sehr viel für die Ausbildung jedes Teampartners.

Die Möglichkeit für einen Sofortverdienst, jedenfalls bei hajoona.

Ich kann Haupt- und nebenberuflich einsteigen.

Welche Produkte findet der Kunde bei hajoona?

PureSelection Box:

h-SUN+ Clean I+II

h-SUN+ Green Coffee

h-ONE+ Nutrition

h-SUN+ Body & Mind

h-ONE+ Nutrition Kids

h-ONE+ CellPower

Wie kann ich als Vertriebspartner bei hajoona starten?

Diana Waidner: Es gibt zwei Wege: Entweder du informierst dich über das Internet und meldest dich als Teampartner/in an oder du kontaktierst einen Sponsor/in, zum Beispiel mich. Ich will gerne mit dir gemeinsam alle Informationen durchgehen, die du brauchst um zu starten. Du bekommst von mir optimale Unterstützung deine Ziele zu definieren und wir können gemeinsam erarbeiten wie wir diese erreichen. Wichtig ist natürlich auch, dass du die Produkte nutzt um deine persönlichen Erfahrungen zu sammeln.

Wie wichtig sind Events und Seminare für den Erfolg im Network Marketing?

Diana Waidner: Diese Frage habe ich mir noch nicht gestellt. Wenn ich etwas mache, dann gehört für mich Aus- und Weiterbildung dazu und Wiederholung schafft Sicherheit. Genauso halte ich den Kontakt untereinander und den Erfahrungsaustausch auf Events und Seminaren für äußerst wichtig. Ich lerne immer, egal wie oft ich etwas schon gehört habe. Hajoona bietet sehr viele Seminare an und jeder kann sich seine Ausbildung nach seinen Bedürfnissen zusammenstellen. Ob Business, Gesundheit oder Persönlichkeitsentwicklung, es ist für jeden etwas dabei.

In welchen Ländern bist du aktiv?

Ich bin hauptsächlich in Deutschland aktiv, allerdings ist mein Team zum Beispiel in Spanien, Polen und Italien unterwegs.

Wie Arbeitest du? Online/Liste Leute/Direkt Kontakt?

Diana Waidner: Ich nutze alle Kommunikationskanäle, welche verfügbar sind. So bleibe ich flexibel und kann selbst in der heutigen Zeit ganz viele Menschen für hajoona begeistern und auf ihren Weg begleiten.

Welches Buch kannst du unseren Lesern empfehlen?

Es gibt sehr viele Bücher, welche ich empfehlen kann. Lesen, lernen und umsetzen gehören für mich zur Routine. Das sind meine 3 Hauptlektüren, bzw. Arbeitsbücher:

Der Network Check

Food Upgrade – Smarte Ernährung mit Vitalstoffen

Das 1*1 des Network- Marketing

Wo siehst du dich in den nächsten fünf Jahren?

Diana Waidner: Ich werde mindestens 100000 Menschen im Team die Möglichkeit geben genauso glücklich zu sein, wie ich es jetzt schon bin. Es gibt nichts Schöneres wie ein gesundes, freies und selbstbestimmtes Leben zu führen. In 5 Jahren werde ich Diamond- Präsidentin der hajoona sein.

Übrigens der entscheidende Satz von Dirk Jakob war: „Probiere es doch einfach einmal aus, denn du hast nichts zu verlieren.“ Und diesen so liebevoll und doch sehr kraftvoll gesprochen Satz gebe ich Euch heute gerne weiter.

Ich bedanke mich bei Diana Waidner für das spannende Interview!

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Jeff Bezos wie er mit Amazon die Welt veränderte!

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jeff bezos amazon

Jeff Bezos: Vom Startup zum Global Player

Aus unserer heutigen Welt ist Amazon kaum noch wegzudenken. Jeder scheint dort zu bestellen, außerdem bietet der Konzern mittlerweile eine Streaming-Plattform und ist im Bereich von Cloud Computing enorm erfolgreich. Der Börsenwert liegt bei rund einer Billion Euro, womit Amazon auf Augenhöhe mit Google, Apple und Microsoft agiert. Doch angefangen hat alles ganz bescheiden mit nicht mehr als einer Idee und einem klassischen Startup.

Ohne Internet kein Amazon!

Der Aufstieg von Amazon ist eng mit dem Internet verbunden. Anfang der 1990er Jahre liebäugelte der Gründer Jeff Bezos mit der Idee, einen Buchhandel im Internet zu eröffnen. Zuvor verlief das Leben des heute wahrscheinlich reichsten Menschen des Planeten recht unspektakulär. Er wuchs in Houston und Miami auf und studierte Elektrotechnik und Informatik an der Princeton University. Dort konnte er seinen Bachelor mit Bestnote abschließen. Im Anschluss arbeitete er unter anderem bei der taiwanesischen Mobilfunkgesellschaft FITEL und wechselte später zur Vermögensverwaltung D. E. Shaw & Co., wo er zusammen mit David E. Shaw erstmals an seiner Idee eines Online-Buchhändlers arbeitete.

Jeff Bezos suchte sich Bücher nicht wahllos aus. Im Vorfeld machte er sich Gedanken darüber, was sich per Internet besonders gut verkaufen ließe und kam dabei zu dem Schluss, dass die Nachfrage nach Büchern besonders hoch sei. 1994 machte Jeff Bezos ernst und gründete sein Startup. Vorher verließ er seinen Posten als Vize bei Shaw & Co., offenbar wollte er die Sache lieber alleine angehen.

Die lange Suche nach dem richtigen Namen

Eine Geschichte für sich ist die Namensfindung von Amazon. Ursprünglich wollte Bezos sein Unternehmen „Cadabra Inc.“ nennen und damit spielend darauf hinweisen, wie magisch das Online-Einkaufserlebnis damals noch war. Einige missverstanden den Namen jedoch als „Cadaver“, was zu einigen Verwirrungen hätte führen können. Also musste ein neuer Name her. Jeff Bezos und seine damalige Frau waren zunächst von „relentless.com“ sehr angetan. Freunde von Bezos machten ihn jedoch darauf aufmerksam, dass dies „unfreundlich“ klingen würde. Bezos sicherte sich die Domain trotzdem, bis heute leitet sie Besucher direkt auf die Homepage von Amazon weiter. Die Namenssuche ging jedoch weiter.

Für Bezos war schnell klar, dass der Firmenname mit einem „A“ beginnen musste. Dafür gab es einen ganz einfachen und praktischen Grund. Lange bevor Google die Welt veränderte, listeten Suchmaschinen Ergebnisse zum Teil noch alphabetisch auf. Eine Webseite mit einem A am Anfang hatte hier also echte Vorteile. Nach einiger Überlegung entschied sich Bezos schließlich für Amazon. Der Name ist dem Amazonas entlehnt, welcher als längster Fluss der Welt symbolisch dafür stehen sollte, wie große Amazon eines Tages einmal werden würde. Wie wir heute wissen, war diese Analogie alles andere als übertrieben.

Jeder fängt klein an

Jedes Startup backt in seinen ersten Tagen kleine Brötchen. Das war selbst beim heutigen Behemoth Amazon nicht anders. Mitte 1995 lud Bezos rund 300 Freunde und Bekannte ein, um seinen neuen Online-Buchhandel zu testen. Von da an folgte ein rasantes Wachstum. Schon im ersten Monat wurden Bücher an Kunden in allen US-Bundesstaaten sowie in 45 Ländern rund um den Globus verkauft. Jeff Bezos machte sich den größten Vorteil des Internets schnell zunutze und erreichte mit wenig Einsatz Kunden auf der ganzen Welt.

Schon im zweiten Monat brachte Amazon es auf einen Umsatz von wöchentlich 20.000 USD. Der schnelle Erfolg motivierte Bezos und ließ ihn sein Unternehmen der breiten Öffentlichkeit öffnen. Was dann geschah, sucht seinesgleichen. 1996, im zweiten Jahr des Bestehens, wuchsen die Umsätze auf 15,7 Millionen USD an. 1997 brachte Bezos Amazon an die Börse und setzte bereits 147,8 Millionen USD um. Der nächste Schritt lag jetzt auf der Hand: Amazon musste international werden. So kam es dann auch. Im Jahr 1998 übernahm Amazon erst die ABC-Bücherdienst GmbH zusammen mit deren Tochter Telebuch.de und benannte diese Webseite im Oktober desselben Jahres um in Amazon.de

Wachstum um jeden Preis

In den folgenden Jahren eroberte Amazon immer mehr Märkte und arbeitete aggressiv am eigenen Wachstum. Um dieses zu erreichen, scheute Jeff Bezos vor Verlusten nicht zurück. Lange Zeit finanzierte sich der Onlinehändler über Risikokapital, doch den Anlegern wurde es manches Mal auch zu bunt. Das bekam Amazon vor allem beim Platzen der Internetblase um die Jahrtausendwende zu spüren. Nachdem widerholt hohe Verluste vermeldet wurden, ging die Aktie baden. Amazon reagierte darauf mit Sparmaßnahmen, um die Aktionäre zufriedenzustellen.

Von Dauer war dieses Verhalten jedoch nicht. Amazon investierte immer weiter in neue Bereiche. So wandelte sich der Buchhändler innerhalb weniger Jahre zu einem Online-Kaufhaus für alles, was das Herz begehrt. Laut Statista führte Amazon im Jahr 2017 sagenhafte 229 Millionen unterschiedliche Produkte. Von Elektronikartikeln über Kosmetik bis hin zu Lebensmitteln gibt es schon seit Längerem nichts, was es bei Amazon nicht gibt. Wachstum wollte Amazon jedoch nicht nur über eine Vergrößerung des Angebots erzielen. Jeff Bezos zog es immer wieder in ganz neue Gefilde, welche dem Konzern Marktanteile in Branchen aller Art sichern sollten. Nicht alle Versuche waren jedoch von Erfolg gekrönt.

Die gescheiterten Projekte von Amazon

Wer den Schritt zu einem Startup wagt, wird von Misserfolgen nicht verschont bleiben. Jeder Gründer kann davon wohl ein Lied singen und auch Jeff Bezos ist diese Tatsache nicht fremd. Mit Amazon versuchte er sich an zahlreichen Innovationen, von denen viele nicht von Dauer waren. Das prominenteste Beispiel ist das Fire Phone, mit dem Amazon im Jahr 2014 auf Angriffskurs gegen das iPhone ging. Das Gerät verfügte über eine eigens angepasste Version von Android und einen speziell entwickelten App Store. Nach anfänglich positiver Resonanz verschwand das Gerät recht schnell wieder in der Versenkung und ist heute kein Thema mehr.

Generell sprang Amazon gerne auf erfolgreiche Ideen anderer Konzerne auf. Nach dem bahnbrechenden Erfolg von PayPal rief der E-Commerce-Riese etwa den Dienst „WebPay“ ins Leben, welcher nach dem gleichen Prinzip wie die ehemalige eBay-Tochter arbeitete. Da sich dafür so gut wie niemand interessierte, wurde das Projekt jedoch nach wenigen Monaten wieder eingestampft. Erfolgreicher war da schon die Übernahme von LoveFilm, womit Amazon über lange Zeit der größte Online-Verleih von DVDs und Blu-Rays war. Mit der zunehmenden Verbreitung von Streaming ließ die Nachfrage jedoch immer weiter nach und im Jahr 2017 wurde der Betrieb vollständig eingestellt.

Es gibt jedoch auch einige Beispiele dafür, wie Amazon aus einem anfänglichen Misserfolg noch eine Erfolgsgeschichte zaubern konnte. Das beste Beispiel dafür ist eine Auktions-Webseite, die ursprünglich in Konkurrenz zu eBay treten sollte. Das Ganze lief derart schief, dass sich heute so gut wie niemand mehr daran erinnern kann. Letzten Endes entstand aus dieser Plattform jedoch der Amazon Marketplace, wo sowohl Privatnutzer als auch Händler Angebote erstellen können. Heute ist es einer der erfolgreichsten Marktplätze überhaupt und im Laufe der Zeit übernahm schließlich eBay viele Ideen, die Amazon im Laufe der Zeit umsetzte.

Amazon im Wandel der Zeit

Heute verbinden die Menschen Amazon nicht mehr nur mit dem Online-Shop. Dem Konzern ist es gelungen, in zahlreiche Bereiche unseres Alltags einzudringen. Für viel Aufsehen sorgte unter anderem das hausinterne Vorteilsprogramm Amazon Prime, mit dem Kunden im Abonnement kostenlosen Versand sowie andere Vorzüge erhalten. Bei den Geschäftszahlen für das vierte Quartal 2019 verkündete Amazon, mittlerweile 150 Millionen Prime-Nutzer verzeichnen zu können.

Ein Zeichen setzte Amazon außerdem im Bereich der E-Books. Der eigene E-Book-Reader Kindle gehört zu den meistverkauften Geräten. Um das Gerät herum spann Amazon einen eigenen Shop und bindet jeden Kindle-Käufer damit fest an das eigene Ökosystem. Dies unterstrich Amazon letzten Endes mit seinem Angebot „Kindle Unlimited“. Hier können Nutzer gegen Zahlung eines monatlichen Betrags auf unzählige E-Books zugreifen, ohne für diese zusätzlich zahlen zu müssen. Das Ganze lässt sich gut mit Netflix vergleichen, nur eben für elektronische Bücher. Netflix war dann für Amazon auch schon der nächste Angriffspunkt. Mit Amazon Video avancierte der einstige Buchhändler in den letzten Jahren zu einem der größten Streaming-Anbieter auf den Markt. Damit das auch so bleibt, investiert Amazon viel Geld ein Eigenproduktionen, darunter bekannte und beliebte Serien wie „The Expanse“.

Alexa, bestell Waschpulver!

Mit seinem Sprachassistenten Alexa sorgte Amazon im Jahr 2015 für viel Aufsehen. Mit dem smarten Lautsprecher „Echo“ ermöglichte Amazon es seinen Kunden erstmals, nur via Stimme mit den eigenen Diensten zu interagieren. Die Möglichkeiten sind dabei sehr vielfältig. Ursprünglich spielte Alexa Musik ab, stellte einen Wecker oder bestellte Waren bei Amazon. Mit der Zeit lernte der Assistent jedoch immer neue Dinge, heute steuern die Menschen damit zum Teil ihre komplette Hauselektronik vom Lichtschaltet bis zur Mikrowelle. In den USA schlug Alexa zuweilen wie eine Bombe ein, wohingegen die Menschen in Europa sich eher schwertun, gerade mit Blick auf den Datenschutz.

Amazon selbst beteuert zwar immer wieder, für die Sicherheit von Nutzerdaten zu sorgen und keine Gespräche abzuhören. In den Medien machten jedoch häufiger Berichte die Runde, wonach bei Amazon Audioaufnahmen der Nutzer von Menschen abgehört und analysiert wurden. Wirklich überraschend ist das nicht, schließlich ist es Amazon anders nicht möglich, die eigene Spracherkennung immer weiter zu verbessern und zum Beispiel an unzählige Mundarten anzupassen. Dies mit dem Datenschutz zu vereinbaren, wird aber in Zukunft eine große Aufgabe sein.

Geld verdienen mit Amazon

Dass Amazon seine Marktmacht immer weiter ausbaut, hängt wahrscheinlich stark damit zusammen, dass Nutzer hier über eine Fülle an Möglichkeiten verfügen. Für viele Unternehmen ist Amazon heute die wichtigste Plattform, um Waren an den Mann zu bringen. Dafür ist der bereits erwähnte Marketplace da, auf dem im Prinzip jeder aktiv werden kann. Mancher Händler hat dabei die angebotenen Artikel gar nicht selbst auf Lager, sondern bedient sich des sogenannten Dropshippings. Bestellt hier ein Kunde einen Artikel, so tätigt der Händler im gleichen Moment automatisiert eine Bestellung bei einem Zulieferer, der die Ware direkt an den Verbraucher ausliefert. Als Kunde weiß dabei niemand, ob er bei einem Dropshipper kauft oder nicht.

Abseits vom Handel haben sich manche bei Amazon als Autoren ein eigenes Standbein aufgebaut. Amazon bietet Schriftstellern die Möglichkeit, eigene Werke im Selbstverlag zu veröffentlichen. Das ist sowohl in physischer Form als auch elektronisch möglich. Für Autoren ergibt sich der Vorteil, dass Sie nicht erst händeringend nach einem Verleger suchen müssen, sondern Bücher und andere Publikationen direkt veröffentlichen können. Mit Amazon wird dabei eine riesige Zielgruppe erreicht.

Doch egal, ob nun jemand bei Amazon Waren verkauft, E-Books anbietet oder mit sonstigen Aktivitäten Geld verdient. Amazon selbst ist das alles nur Recht. Letzten Endes verdient der Konzern an jeder einzelnen Transaktion mit. Das Potenzial, welches sich hieraus ergibt, ist gigantisch. Bei jedem einzelnen Handel verdient Amazon nur wenig, doch die schiere Summe an Transaktionen sichert dem Unternehmen jedes Jahr Milliarden an Umsatz.

Jeff Bezos hat immer etwas zu tun

Der schier wahnwitzige Erfolg von Amazon ging am Gründer Jeff Bezos natürlich nicht spurlos vorbei. Schon früh begann der Unternehmer, sich neue Ziele zu setzen. Am bekanntesten dürfte dabei sein Raumfahrtunternehmen Blue Origin sein, welches er im Jahr 2000 gründete. Zunächst konzentrierte dieses sich auf Suborbitalflüge, heute arbeitet Blue Origin jedoch auch an einer eigenen Mondlandefähre. Als Vision hat Blue Origin sich gesetzt, wiederverwendbare Raumfahrzeuge und Trägersysteme zu entwickeln. Mit der Raumfahrt als Hobby befindet sich Jeff Bezos in bester Gesellschaft. Ganz ähnliche Ambitionen lassen sich auch bei Elon Musk beobachten.

Leisten kann sich Jeff Bezos derartige Scherze problemlos. Mit dem Börsenwert von Amazon stieg auch sein privates Vermögen immer weiter an. Auf der Liste der reichsten Menschen der Welt bei Forbes erreichte er im Jahr 2017 zum ersten Mal den ersten Platz mit einem Vermögen von 90,6 Milliarden USD. Damit ließ er sogar den Microsoft-Gründer Bill Gates hinter sich, der diese Position vorher über lange Zeit innehatte. Bezos Vermögen stieg weiter, trotz der Scheidung von seiner Frau im Jahr 2019. Heute schätzen Experten, dass er über deutlich mehr als 100 Milliarden USD verfügt.

Erfolg zieht Kritik an

Die Erfolgsstory von Amazon kommt natürlich nicht ohne Kritik aus. Vor allem die Mitarbeiter von Amazon sind mit ihrem Arbeitgeber nicht immer zufrieden. In Deutschland kommt es schon seit Jahren zu Streiks, die Angestellten fordern unter anderem eine bessere Vergütung. Im Jahr 2014 wurde Bezos beim Weltkongress des Internationalen Gewerkschaftsbundes sogar zum „schlechtesten Chef der Welt“ gewählt. Kritik hagelte es auch aus den USA, wo die „New York Times“ den Führungsstil im Unternehmen sowie weitere Dinge an den Pranger stellte. Bezos selbst wies jede Kritik stets von sich.

Man mag von Jeff Bezos und Amazon halten, was man will. Eines zeigt die Geschichte dieses Mannes und seines Unternehmens aber überdeutlich: Welches Potenzial in einem vermeintlich kleinen Startup steckt. Bezos startete sein Geschäft wie jeder andere auch. Mit einer Idee, mit dem Willen zur Veränderung und mit viel Arbeit. Dank der richtigen Entscheidung und dem Willen zur Innovation gelang es ihm, innerhalb weniger Jahre zu einem Global Player aufzusteigen und schließlich die gesammelte Konkurrenz hinter sich zu lassen.

Gründer von heute dürfen sich Bezos durchaus zum Vorbild nehmen. Natürlich wird nicht jedes Startup zum Milliardengeschäft mutieren und nicht jeder wird zum Multimilliardär avancieren. Wer jedoch gewillt ist, seine Ideen mit der nötigen Leidenschaft umzusetzen und Rückschläge hinzunehmen, der kann in die großen Fußstapfen von Amazon treten und vielleicht sogar die Welt verändern.

Foto/Quelle: Amazon

Scheiß auf Plan B: Erfolg funktioniert nur ohne Sicherheitsseil

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plan b

Es gibt eine wunderbare Szene im dritten Film der Batman-Trilogie „The Dark Night Rises“. Der Hauptdarsteller Christian Bale, alias Bruce Wayne und Batman, wird in einem Gefängnis festgehalten. Das Besondere ist, dass es einen Weg nach draußen in die Freiheit gibt, der aber unbezwingbar ist. Der Weg führt über eine steile Felswand, auf mehr als zehn Meter Höhe gibt es einen kleinen Felsvorsprung, von dem aus die Gefangenen den „Sprung in die Freiheit“ wagen können, in dem sie von einem Felsvorsprung zum nächsten springen. Allerdings ist die Distanz so gewählt, dass es menschlich nicht möglich ist. Tagtäglich versuchen sich die Gefangenen an dem Sprung in die Freiheit. Gesichert mit einem Seil um die Hüfte, damit sie bei dem Versuch nicht sterben.

Auch Batman versuchte den Sprung immer und immer wieder – ohne Erfolg – bis ein alter Gefängnisinsasse ihm einen entscheidenden Rat gibt: „Wie kann man schneller laufen als möglich, schneller kämpfen als möglich, ohne die mächtigste Triebfeder unseres Geistes: Die Angst vor dem Tod.“ Batman entscheidet sich nach diesem Ratschlag, den letzten entscheidenden Sprung über den Abgrund ohne Sicherheitsseil zu riskieren. Von der Todesangst begleitet schafft er den unmöglichen Sprung in die Freiheit. In dieser Szene wird eindrucksvoll dargestellt, wie leistungsfördernd und motivierend Angst sein kann.

Plan B ist langfristig dein Feind

Viele Menschen haben große Ziele, die sie auch gerne erreichen würden. Sollte es aber nicht klappen, kann es ja nicht schaden einen Plan B in der Tasche zu haben. Nur so, für alle Fälle, man weiß ja nie. Ein Notfallplan, der uns immer noch ein kleines Hintertürchen offenhält. Ein Sicherheitsseil, das uns auffängt, wenn wir fallen.
Im Prinzip ist das eine gute Sache, allerdings nur für eine kurze Zeit. Langfristig wird es zu einem Problem und entwickelt sich zu unserem Feind. Plan B hält uns davon ab, Plan A zu realisieren. Er lässt uns glauben, dass es unmöglich ist, die gesteckten Ziele zu erreichen. Plan B ist nichts anderes, als die Gewissheit zu scheitern. Wären wir überzeugt davon, Plan A zu erreichen, warum dann Plan B?

Plan B ist die Vorstufe des Scheiterns

Wir können wesentlich mehr in unserem Leben erreichen, wenn wir ohne Sicherheitsseil agieren. Das soll jetzt keinesfalls eine Aufforderung sein deinen Plan B zu eliminieren. Du solltest lediglich einmal darüber nachdenken und es in Betracht zu ziehen. Nicht jeder Mensch ist dafür geeignet, unter Druck Leistung zu bringen. Auch nicht, um in Drucksituationen über sich hinauszuwachsen. Du kannst dir aber sicher sein, dass du ganz automatisch mehr geben wirst, wenn du ohne Sicherheitsseil agierst. Du bist in der Lage, wesentlich mehr Energie freizusetzen und in dein Vorhaben zu investieren. Letztlich hält dich dein Plan B davon ab, wirklich durchzustarten. Es kann nichts passieren, deshalb passiert auch nichts mit Plan A.

So ein Notfallplan bringt noch eine interessante Erkenntnis mit: Der Gedanke des Scheiterns kann überhaupt erst durch einen Plan B entstehen. Auf einmal ist es eine Option, dass du es nicht schaffen könntest. Ich will einen Notfallplan auch gar nicht schlecht reden. Aber auf den Punkt gebracht hält er uns davon ab, alles zu geben und über uns hinauszuwachsen. Er verhindert, dass du alle deine verfügbaren Ressourcen in diese eine Sache investierst und das Scheitern gar nicht erst Teil des Plans ist

Erfolg geht nicht ohne Risiko

Uns wird immer empfohlen, etwas zu haben, auf das wir zurückfallen können. Ich verstehe dieses Konzept nicht. Natürlich ist ein fehlender Plan B keine Gewissheit Plan A zu erreichen. Auch ohne Plan B können Sie scheitern. Und dann scheitern Sie richtig. Es ist kein Sicherungsseil da. Darüber müssen Sie sich bewusst sein. Aber meiner Meinung nach, müssen wir bereit sein, dieses Risiko einzugehen, wenn wir unsere persönlichen Ziele erreichen wollen. Wenn ich falle, möchte ich nicht auf irgendetwas zurückfallen. Wenn ich schon falle, dann möchte ich nach vorne fallen. Ich werde schon sehen, was ich treffen werde. Wer wirklich gewinnen will, muss bereit sein, alles zu verlieren. Das sind aber nur die wenigsten. Und sind es nicht genau diejenigen, die ihre Ziele erreichen und die wir für ihren Mut bewundern?

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Martin Dürrwächter wenn nicht jetzt, wann dann!

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Martin dürrwächter

Martin Dürrwächter hajoona Vertriebspartner, im Gespräch mit dem Herausgeber des UNITEDNETWORKER Magazins Markus Elsässer

Stell dich doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Martin Dürrwächter Jahrgang 1960, verheiratet, 3 Töchter und zwei Enkelkinder. Ich habe seit 1977 drei verschiedene Gesundheitsberufe erlernt und bin seit 1985 selbständiger Unternehmer. Mit meiner Frau Marina sowie zwei Töchtern betreibe ich das Familienunternehmen und Gesundheitszentrum „Azuria Center“ in Kappelrodeck wo wir Physiotherapie, Naturheilkunde und Beauty/Wellness anbieten. Ganz neu ist hier der Umbau unserer ehemaligen Saunaanlage in zwei große Ferienwohnungen. Schon sehr lange erkenne ich bei meinen Patienten weitreichende Ursachen zu ihren akuten, unterschiedlichen Beschwerden die mich dazu veranlassten mehr über die Zusammenhänge zu studieren und den Menschen „ganzheitlich“ zu sehen. Hierbei spielen offensichtlich der Lebensstil und Verhaltensweisen die entscheidende Rolle wenn sie erkranken. Was lag also näher als mich fortan um den zentralen Bereich der „Ernährung“ aber auch der persönlichen Verantwortung für die individuelle Gesundheit zu kümmern. 

Wie bist du zum Network Marketing gekommen?

Martin Dürrwächter: Ich hatte immer schon den Wunsch meine Ideen individuell umzusetzen und diese frei zu entscheiden. Durch Network Marketing sehe ich die Chance nachhaltig meine Denkweise mit Gleichgesinnten zu teilen und mich unabhängiger aufzustellen. Somit war es nur eine Frage der Zeit mit welcher Firma ich den Weg künftig gehen werde.  

Wie lange machst du schon Network Marketing?

Es war schon in den 90-er Jahren als ich zur Nahrungsergänzungsmittel Industrie Kontakt bekam. Es waren damals die Vitamine, Enzyme, Mineralstoffe, Spurenelemente im Angebot die in Einzelgaben und Dosenweise empfohlen wurden. Mehr oder weniger war ich damals ein guter Produktverkäufer. 

Warum hast du dich für hajoona entscheiden?

Martin Dürrwächter: Meine Erfahrungen und die Erkenntnisse mit den vielen „Einzelstoffen“ waren mit meinen Präventionsgedanken nicht mehr vereinbar und hatten in mir Zweifel ausgelöst um nachhaltig eine Veränderung von Gewohnheiten und Lebensstil zu bewirken. Hajoona bietet mir ein ganzheitliches Konzept wo es darum geht die Gesundheit zu stärken und nicht irgendeine Krankheit zu bekämpfen. Ein weiterer für mich sehr wichtiger Aspekt ist eben gerade die Nachhaltigkeit bei der Einnahme.

Wo andere Firmen ständig neue Produkte auf den Markt bringen müssen und sogenannte „Bauchläden“ anbieten haben wir „best in one“ und bleiben dadurch bei wenigen Produkten. Diese sind leicht verständlich, gut einzunehmen und alltagstauglich. Eine Empfehlung vom Bundesverband „Initiative 50+“ sowie die Zusammenarbeit mit der Uni Heidelberg waren anfänglich für mich beste Garanten für ein seriöses Unternehmen. Natürlich bin ich Therapeut und habe es mit Menschen zu tun denen ich täglich Mut mache, Kraft gebe und mich emphatisch in deren Lage hineinversetze. All das zehrt an meiner eigenen Energie und ich spüre heute mit 60 Jahren, dass die Produkte mir selbst einen sehr großen Nutzen bieten um fit und vital zu sein. Somit habe ich es bis zum heutigen Tag nicht bereut diese Entscheidung vor 5 Jahren getroffen zu haben.

Welche Produkte findet der Kunde bei hajoona?

Das Produktportfolio ist einfach und sehr überschaubar was in der Anwendung Vieles erleichtert. In der meist gebotenen „Pure Selection Box“ sind eine „Darmkur“, ein mit zahlreichen wertvollen Inhalten gebotener „Grüner Kaffee“ und ein auf Basis der Aronia Beere entstandener „Zell- Regenerationssaft“ mit 37 diversen Heilkräutern nach Hildegard von Bingen und weiteren interessanten Zutaten. Allesamt dienen sie der Entgiftung (Detox), der Reinigung, dem Zellschutz sowie dem Aufbau und Erhalt eines gut funktionierenden Immunsystems.

Wodurch unterscheidet sich hajoona von anderen Network Marketing Unternehmen?

Martin Dürrwächter: Hajoona bietet jedem neuen Partner ein sehr großes Buffet an Möglichkeiten zur persönlichen Entwicklung. Die Gesundheit steht dabei im Mittelpunkt und durch den einzigartigen Campus kann hier Jeder seine Ziele und Träume realisieren – gesundheitlich als auch finanziell. Im siebten Jahr seit Gründung wurde hajoona bereits viermal hintereinander von Statista zum „Wachstumschampion“ gekürt (2018,2019,2020,2021). Allein diese Auszeichnung zeigt welche Dynamik in hajoona steckt.

Wo siehst du die Vorteile vom Network Marketing?

Martin Dürrwächter: Für mich als lokal agierender Unternehmer bietet sich die einmalige Chance über meine Ortsgrenze hinaus tätig zu sein um mir meine Vision zu erfüllen und damit auch an jedem Ort der Welt mich durch neue Partner zu duplizieren und meine Passion mit Ihnen zu teilen. Das finanzielle Risiko gegenüber meinem Stammunternehmen ist gleich null. Während ich in meinem herkömmlichen Geschäft die Umsätze addiere habe ich im Network Marketing die Möglichkeit der Duplikation. So kann ich auch im fortgeschrittenen Alter schnell ein interessantes Einkommen generieren um damit beispielsweise meine Rente abzusichern.

Wenn der Marketingplan so angelegt ist dass jeder vom anderen partizipieren kann, dann ist auch die Gemeinschaft dieser Company stark am Erfolg des Einzelnen interessiert und man unterstützt sich gegenseitig. Auch der Ausfall meiner Arbeitskraft wird im Network Marketing sehr gut abgefedert so kommt es in der Regel zu Zuwächsen und nicht zum Ausfall von Einkommen. Ich kann meiner eigenen Vision folgen indem ich mich an die Vision der Firma ankopple und mit meinem Team dies umsetze –  sozusagen ein System mit Erfolgsgarantie. Jeder Mensch hat Wünsche und Träume und kann hier im Network Marketing seine Potentiale entdecken und entfalten. Dies ist in der freien Wirtschaft nur Wenigen gegönnt. 

Nutzt du Social Medias und wenn ja welche?

Ja, ich bin bei Xing, Facebook, Instagram und LinkedIn mit vielen Menschen direkt bzw. indirekt vernetzt.

Hattest du vor hajoona schon mal Kontakt zum Network Marketing?

Ja, ich hatte wie gesagt seit den 90- er Jahren Partnerschaften bei namhaften Network Marketing Firmen.

Wie wichtig ist die Familie für deinen Erfolg?

Als „Familienmensch“ liebe ich Geselligkeit, Gemeinschaft sowie ein gutes Miteinander. Ich freue mich wenn durch unser vorbildliches Tun der Zusammenhalt in unserer Familie sehr stark ist und wir viele schöne Stunden miteinander verbringen können. Die Liebe zur Familie ist für mich auch ein Erfolgsgarant im Network Marketing.

In welchen Ländern bist du aktiv?

Ich sehe mich zu den bestehenden Partnern im Ausland künftig im gesamten Weltmarkt.  

Wie Arbeitest du? Online/Liste Leute/Direkt Kontakt?

Ich habe ein großes Feld von Leuten die ich kenne und gehe mit diesen in direkten Kontakt. Durch meine online Präsens kommen immer wieder neue Kontaktanfragen den ich nachgehe und mit denen ich nach Möglichkeiten suche wie wir uns gegenseitig einen Mehrwert bieten können. 

Wo siehst du dich in den nächsten fünf Jahren?

In 5 Jahren werde ich durch die „Welt“ reisen und überall dort wo neue Partner von mir entstanden sind vor Ort meine Unterstützung bieten und Vorträge halten. Somit gebe ich mir gleichzeitig die Möglichkeit dort auch meine freie Zeit zu verbringen um Land und Leute kennen zu lernen.

Ich bedanke mich bei Martin Dürrwächter für das spannende Interview!

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Heike Ross Network Marketing mit Herzblut und Leidenschaft

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heike ross

Heike Ross Vertriebspartnerin bei Befeni, im Gespräch mit dem Herausgeber des UNITEDNETWORKER Magazins Markus Elsässer

Stell dich doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Heike Ross, ich bin 50 Jahre jung und Mutter von drei Kindern. Zwei meiner Kinder sind erwachsen und eigenständig. Mein jüngster Sohn ist 16 Jahre alt und lebt mit meinem Partner und mir in der schönen Südpfalz bei Karlsruhe. Ich bin gelernte Verwaltungsangestellte und komme hauptberuflich aus dem öffentlichen Dienst.

Wie bist du zum Network Marketing gekommen?

Heike Ross: Zum Network Marketing bin ich 1996 über eine Geschäftspräsentation mit Aloe Vera Produkten gekommen. Ganz unerfahren, gerade mal 26 Jahre alt,  war ich damals sofort von der „Macht der Duplikation“ begeistert und überzeugt. So überzeugt vom Network System,  dass ich gleich mit 10 Produktkisten eingestiegen bin. „Lach“. Dies habe ich aber bis heute nicht bereut, denn das war mein Grundstein zum Network Marketing.

Wie lange machst du schon Network Marketing?

Network Marketing mache ich nun schon seit über 24 Jahren mit Herzblut und Leidenschaft.. 

Warum hast du dich für Befeni entschieden?

Heike Ross: Ich blicke bereits auf über 15 Jahre Erfahrung im Maßmode-Network/Direktvertrieb zurück und habe in der Vergangenheit bereits europaweit große Modeteams im Network Marketing aufgebaut. Das Thema Maßmode im Direktvertrieb hat mich nie losgelassen. Die Registrierung bei Befeni erfolgte schon vor drei Jahren, 2017. Zu anfangs habe ich Befeni einfach nur weiterverfolgt und für den Eigenbedarf genutzt bzw. für Familie und Freunde mal hier mal da was bestellt. Erst in diesem Jahr, genau im März 2020 war dann für mich der richtige Zeitpunkt, um mit Befeni aktiv im Network Marketing zu starten.

Dabei hat sich herausgestellt, das Befeni ein unheimlich faires und nachhaltiges Networkmarketing Unternehmen ist. Der Preis eines Maßhemdes für 39,90 € ist günstiger als im Handel. Die hochwertige Qualität und das Schnittmustersystem der Befeni Maßhemden und Maßblusen haben mich zusätzlich enorm überzeugt. Dazu hat Befeni, ich würde mal sagen, weltweit ein einmaliges Trinkgeldsystem für die Schneider*innen in der eigenen Manufaktur in Bangkok (Thailand) selbst entwickelt und eingeführt. – Kunden können freiwillig ein Trinkgeld uns selbständigen Modeberater/-innen von Befeni geben und dieses wird 1 zu 1 an die Schneider*innen in die Produktion weitergeleitet. Die Schneider*innen von Befeni erhalten außerdem einen Lohn, der über dem landesüblichen Durchschnitt liegt – dazu das Trinkgeld von unseren dankbaren Kunden und natürlich von uns Berater*innen. Teamevents mit den Produktionsmitarbeiter*innen sorgen für zusätzliche Motivation, genauso wie kostenlose Getränke, Obst und eigene Kantine in der Produktion. Die gespendeten Tischtennisplatten der Berater*innen rundet die Motivation zusätzlich ab.

Wir Modeberater*innen erhalten regelmässig per Videocall direkte Einblicke zu den Mitarbeiter*innen in die Produktion und sind über die sozialen Medien mit vielen Schneider*innen persönlich vernetzt. Das ist hautnahe Produktion!

Im Februar 2020 begann die Coronapandemie. Eine Schneiderin von Befeni hatte damals die Idee, die Hemdenproduktion zusätzlich um die Maskenproduktion zu erweitern, damit die Produktion auch weiterhin in der Pandemie ausgelastet ist. Anfangs skeptisch, führte Befeni dann aber mit als erstes Unternehmen sehr früh die Produktion der Mund-Nasen-Masken aus Hemdenstoffen ein. Im März 2020 begann ich, die Masken über die eigene Webseite und über Social Media zu promoten. „Vor lauter Maskenpaketen sah ich den Wald nicht mehr, lach!“ 

Befeni unterstützt freiwillig mit Teilen der Erlösen aus dem Verkauf der Gesichtsmasken die Stiftung Corona der Landesklinik Essen und konnte schon über 90.000€ spenden. Aus glücklichen Maskenkunden wurden glückliche Hemdenkunden! Nach nur einem Monat intensiver Aktivität mit Befeni hatte ich im April 2020 bereits mit über 7.000,00 € Umsatz den Goldpartner Status erreicht und als Führungskraft ein eigenes Team aufgebaut. Dies hat mich voll und ganz von Befeni überzeugt

Welche Produkte findet der Kunde bei Befeni?

Heike Ross: Befeni bietet das Maßhemd zum Festpreis von nur 39,90 € und die Maßbluse zum Festpreis von nur 49,90 € (Maßblusen/-kleider ab Januar 2021 zum Festpreis von 59,90€) inkl. Initialen, verschiedenen Kragen- und Manschettenformen sowie Knopffarben- und Garnfarbenwahl und weitere Features.

Dazu bietet Befeni weitere außergewöhnlich schöne Produkte und Accessoires wie das V-Neck-T-Shirt für unters Hemd, popoweiche Boxershorts, Poloshirts und Pullis, Baumwollsocken, Fliegen, Krawatten, Armbänder aus Leder und Segeltau, sowie passend im Hemdenstoff Gesichtsmasken und Curlys (Stoffgürtel) für die Damen.

Wodurch unterscheidet sich Befeni von anderen Network Marketing Unternehmen?

Heike Ross: Ich möchte hier gerne aus meiner Erfahrung berichten, die ich so im Network Marketing noch nicht erlebt habe. Befeni ist mit Maßhemden zum Festpreis für 39,90 € günstiger als der Handel. Ich kenne kein Network Markting Unternehmen, das Produkte anbietet, die günstiger sind als der Handel. Dies kann ich aus eigener Erfahrung aus dem Network Marketing mit Stolz sagen. Besonders hervorzuheben ist auch, das zuvor erwähnte weltweit einzigartige Trinkgeldsystem, das nicht nur die Produktionmitarbeiter*innen zusätzlich motiviert, sondern auch die Berater und Kunden überzeugt, faire und nachhaltige Maßprodukte zu erhalten. 

Weiterhin unterscheidet sich Befeni von anderen Network Marketing Unternehmen, indem sich die Geschäftsleitung sehr persönlich und gläsernd zeigt. Befeni ist wie eine große Familie. Crosslines unterstützen sich untereinander, bzw. Uplines unterstützen alle  Berater und nicht nur ihre eigenen Downlines mit regelmässigen Zoom-Calls. Das ist im Network Marketing nicht selbstverständlich. Fairness und Herzlichkeit steht hier an oberster Stelle. Der Geschäftsführer Maik Ernst von Befeni plaudert auch ganz selbstverständlich im Zoom-Call von seinem „Keks-Urlaub“ statt teurem „Schicki-Micki-Urlaub“ in der Schweiz.

Einmal pro Woche zeigt sich die Geschäftsleitung mit „Befeni On Air“ live über das eigene Befeni Studio und informiert Live mit Einblicken in die Produktion und informiert die Berater persönlich und ausführlich über neue Stoffe, Verbesserungen, Onlinshop uvm. Dabei werden die Berater mit einbezogen und erfahren ein gläserndes Network Marketing Unternehmen.

Zusätzlich gibt es ein Advisory Board für Führungskräfte, die Mitspracherecht in wichtigen  Entscheidungen haben. Auch das ist nicht in jedem Network Marketing der Fall.

Das Befeni Network ist sehr einfach, nicht groß erklärungsbedürftig und der beste Türöffner. Es ist einfach ein „Will-ich-haben-Produkt“. Das Maßnehmen wird unterstützt durch Maßanleitung, Videos und Live Schulungen – ich sage immer 9 Schritte in 9 Minuten für das Maßhemd. Jeder kann es ohne jegliche Schneiderausbildung!

Wo siehst du die Vorteile von Network Marketing?

Heike Ross: Network Marketing bietet jedem die Chance, egal welcher Herkunft oder Bildung, die Möglichkeit, ein passives Einkommen zu generieren. Natürlich ist das auch im Network Marketing eine Fleißaufgabe – von nichts kommt nichts. Wer sich aber klare Ziele definiert, mit Herzblut und Leidenschaft dabei ist und vorallem Ausdauer mitbringt, kann im Network Marketing sehr sehr erfolgreich werden. Im Network Marketing bestimme nur ich selbst, was ich wie, wann und wo tue. Das ist ein großer Vorteil. Aber wie bereits erwähnt, auch eine große Fleißaufgabe – will ich viel verdienen, muss ich auch viel tun.

Network Marketing ist keinesfalls ein Schnellreichwerden-System, aber eine sehr faire Vertriebsart, die funktioniert und mit kontinuierlicher Arbeit und Leidenschaft jeden sehr erfolgreich machen kann. Den Erfolg erreiche ich aber nur, wenn ich mich auch zu 1000% mit den Produkten identifiziere. Ich muss für das Produkt „brennen“, ich muss das Produkt  lieben und vorallem ich muss es auch selbst aus Überzeugung und Leidenschaft nutzen!

Ein weiterer Vorteil im Network Marketing ist das Miteinander und die Kommunikation. Ich habe viele viele Menschen plötzlich zu Höchstleistungen aufblühen gesehen, die zuvor nicht aus ihrem Hamsterrad rauskamen. In meiner Network Karriere habe ich mit tausenden unterschiedlichsten Menschen kommuniziert – ob es die alleinerziehende Mama war, die alleinstehende Rentnerin, der arbeitslose Nachbar,  der unzufriedene Mitarbeiter eines Unternehmens oder der Mensch, der einfach nur etwas „Neues“ bewegen will. Viele dieser Menschen haben durch Network Marketing und natürlich die kontinuierliche Teambetreuung ihr „Ich“ wieder gefunden, ihr Selbstbewusstsein gesteigert, ihre innerlichen Werte wieder erkannt und festgestellt, welche enormen Fähigkeiten sie mit sich bringen und so sehr erfolgreich wurden. 

Network Marketing ist für mich wie ein „Zug des Lebens“  – viele Menschen steigen in meinen Zug ein, viele bleiben in meinem Zug sitzen, aber es gibt auch Menschen, die nicht das Durchhaltevermögen haben und wieder aus meinem Zug ausgestiegen sind. 

Stichpunkt Durchhaltevermögen: Ich muss mit „Neins“ positiv umgehen können, denn aus jedem „Nein“ kann ein „JA“ entstehen – wir bewegen uns im „Empfehlungsmarketing“! Ganz viele „Neins“ können ganz viele „JAs“ empfehlen! – „Think Positive“

Noch zur Anmerkung:

Wir bewegen uns gerade in einer absoluten „ungewöhnlichen Zeit“! Ich persönlich bin wirklich vom Herzen gerührt, wieviel Zuspruch ich zur Zeit für mein „Network Marketing“ bekomme. Menschen kaufen bei mir Gutscheine und sagen, ich unterstütze lieber das persönliche „Business“ bei mir vor Ort, als die großen Schlangen an der Kasse! Auch das ist ein großer Vorteil im Network Marketing!

Wie wichtig ist die Familie für deinen Erfolg?

Heike Ross: Familie ist mir sehr wichtig und steht immer an erster Stelle. Es werden Absprachen  geführt, Meinungen eingeholt und ich informiere meine Familie über meine Aktivitäten, wie z.B. Termine, Zoom-Calls, Veranstaltungen oder auch Showroom-Eröffnung. Sie lassen mir meinen Freiraum für das Network Marketing, besser gesagt für mein „schönstes Hobby“ und stehen voll und ganz hinter mir. 

Es wird mit Network Marketing gemeinsam gekocht, eingekauft und geputzt. Wir sind ein eingespieltes Team. Das A und O ist eine gute Organisation. Mit Network Marketing ist die Zeiteinteilung halt viel freier! Familie ist mir sehr wichtig!

Mein jüngster Sohn, jetzt 16 Jahre alt, ist mit meinem Network Marketing im Maßmodevertrieb aufgewachsen. Damals bis zu seinem 6. Lebensjahr war ich selbst alleinerziehende Mama – es hat wunderbar funktioniert. Ich hab ihn als Baby sogar bundesweit mit auf Geschäftspräsentationen und Schulungen genommen, wenn die Babysitter Oma, Tante, Schwester verhindert waren. 

Meinen jetzigen Sponsor habe ich damals auf einer Geschäftspräsentation kennengelernt, da saß mein jüngster Sohn im Buggy dabei! Mein Motto: Wo ein Wille ist, da ist ein Weg! Ich sehe Network Marketing nicht als Arbeit, sondern als mein schönstes Hobby. 

Aber nicht jeder hat das Glück, dass die Familie dahinter steht. Deshalb rate ich jedem, sich von nix und niemanden abbringen zu lassen und mit einem starken Willen und Wünschen trotzdem seinen erfolgreichen Weg zu meistern.

In welchen Ländern bist du aktiv?

Heike Ross: Befeni plant weitere Ländereröffnungen – bisher ist offiziell nur Deutschland eröffnet. Ich selbst bin schon in Frankreich aktiv, sowie bald in Österreich und Schweiz. Da ich direkt an der französischen Grenze wohne, habe ich auch eine Beraterin und eine Beraterin und Kunden in Frankreich.

Wie arbeitest Du? Online/Liste Leute/Direkt Kontakt?

Ich nutze Social Media intensiv, als so genannte „Business-Influencerin“. Social Media funktioniert gut und ich erhalte sehr viele Anfragen. Aber ich bin immer noch der Meinung, das der persönliche Kontakt mehr Vertrauen schafft. So treffe ich mich auch bundesweit mit Interessenten und schule meine Partner auch bundesweit.

Wie wichtig sind Seminare und Events für den Erfolg im Network Marketing?

Heike Ross: Das ist eine sehr gute Frage. Seminare und Events halte ich persönlich als sehr wichtig für den Erfolg im Network Marketing. Es funktioniert zwar momentan nur über Zoom-Calls und Telefonate aufgrund der Pandemie, aber ich bin ein absoluter Befürworter von persönlichen Seminaren und Events. Das stärkt das Miteinander und Vertrauen. Besonders in der jetzigen Zeit, warten viele Berater*innen und Interessenten schon sehnsüchtig auf das persönliche Kennenlernen! Daher sind Seminare und Events ein absoluter persönlicher Motivationsschub für uns alle in der Branche. 

Wo siehst du dich in den nächsten fünf Jahren?

Heike Ross: Ich habe Ziele, Wünsche und einen starken Willen! In den nächsten fünf Jahren möchte ich viele viele Teamparter*innen zum Erfolg führen. Ich möchte Menschen glücklich, frei und unabhängig sehen. Ich möchte diese Menschen mit meiner Leidenschaft und Herzblut zu Befeni und zum Produkt anstecken. Denn wenn meine Teamparter*innen glücklich, frei und unabhängig sind, bin ich es auch. 

Trotz Pandemie habe ich im Oktober 2020 einen Showroom angemietet. Gemeinsam mit meinem Team bedienen und informieren wir dort Interessenten und Kunden. Aber in fünf Jahren möchte ich keinen Showroom mehr haben, sondern ein Show-Zentrum. Ich möchte vielen Menschen, die Unabhängigkeit und den Erfolg mit Network Marketing vorleben und sie mit Befeni zum Erfolg begleiten!

Welche 3 Tipps hast du für Neueinsteiger im Network Marketing?

Vieles habe ich ja bereits im Interview erwähnt.

Meine 3 wichtigsten Tipps:

Nein, es sind mehr als 3 Tipps….

   Liebe und Lebe Dein Produkt – mit Herzblut & Leidenschaft

   Setze Dir Ziele und Wünsche – arbeite an deinen Zielen und Wünschen

   Ausdauer – halte durch – nur mit  Ausdauer und Geduld wirst Du erfolgreich

   Lerne mit Höhen & Tiefen umzugehen! – Sammle NEINS für ein JA!

5.   Bleib so wie Du bist – mein Motto: „Ich bin wie ich bin“

6.   Bleibe immer authentisch und Du selbst!

7.   Treffe Deine Entscheidungen und nicht die Entscheidungen anderer!

8.   Network Marketing funktioniert – aber identifiziere dich mit deinem Produkt!

9.   Denke immer positiv!

10. Liebe was Du tust!

Weitere Informationen findest du unter www.massmode-lounge.de

Ich bedanke mich bei Heike Ross für das spannende Interview!

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

PM-International spendet über 1 Million Euro für Kinder

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PM-International

Gemeinsam mit World Vision macht sich PM-International seit 17 Jahren für Kinder rund um den Globus stark.

Die jährliche Spendensumme an die Kinderhilfsorganisation beträgt im kommenden Jahr 1,08 Million Euro. Mit der Spende unterstützt PM-International als größter Unternehmenspate von World Vision 3.000 Patenkinder, deren Familien und Dorfgemeinschaften auf der ganzen Welt, unter anderem in Indien, Peru und ab 2021 auch in Simbabwe.  

Christoph Waffenschmidt, Vorstandsvorsitzender World Vision Deutschland e.V., nahm die Spende im Rahmen einer virtuellen Veranstaltung entgegen: „Wir sind stolz und dankbar, dass uns PM-International bereits seit so vielen Jahren tatkräftig unterstützt. Mit der diesjährigen Rekordspende können wir das Leben und die Entwicklung vieler Kinder weltweit positiv beeinflussen und ihnen eine bessere, gesündere und chancenreichere Zukunft bieten.“ 

PM-International Charity-Botschafterin Vicki Sorg lobt das Engagement von World Vision: „Mit Leidenschaft und Tatkraft hilft World Vision den Menschen, die Hilfe am meisten benötigen, indem Spenden nachhaltig eingesetzt werden. Die Corona-Pandemie gefährdet die Entwicklung der Kinder zusätzlich. Wir freuen uns, gemeinsam mit World Vision und dank der großzügigen Unterstützung unserer Kunden und Partner, Kindern und Familien auf der ganzen Welt eine Perspektive geben zu können. Denn Kinder sind die Zukunft!“ 

Unterstützung für rund 24.000 Menschen in Simbabwe

PM-International ist als einziger Unternehmenspartner von World Vision, Pate ganzer regionaler Entwicklungsprojekte. Diese langfristig ausgelegten regionalen Entwicklungsprojekte mit einer Laufzeit von rund 15 Jahren werden gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung umgesetzt. 2021 übernimmt PM-International die Patenschaft für ein drittes regionales Entwicklungsprojekt im südlichen Afrika liegenden Binnenstaat Simbabwe. PM-International unterstützt das Entwicklungsprojekt im südwestlich gelegene Tshitshi Madabe mit über 700 Kinderpatenschaften. Die Entwicklungsmaßnahme vor Ort legen den Fokus auf den Zugang zu sauberem Trinkwasser, sanitären Einrichtungen, sowie Hygieneschulungen. Davon profitieren rund 24.000 Menschen in der Region. 

Ausblick: 10.000 Patenkinder 

In den letzten 27 Jahren hat PM-International insgesamt über 6 Millionen Euro für wohltätige Zwecke gespendet. Jedes verkaufte FitLine-Produkt schenkt Kindern „eine Stunde Leben“ („an Hour of Life”). Mit wachsender Unternehmensgröße wächst auch die Zahl der Patenkinder. Das Familienunternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, die Gesamtzahl der Kinderpatenschaften auf 10.000 zu erhöhen.  

Auszeichnung für soziale Verantwortung 

Im Dezember erhielt PM-International auch den Seldia Astra Award des europäischen Direktvertriebsverbandes. Die Auszeichnung in der Kategorie „Soziale Verantwortung“ wurde für das langfristige wohltätige Engagement des Unternehmens vergeben.  

Neben der Zusammenarbeit mit World Vision engagierte sich PM-International 2020 mit einem Spendenfonds von einer Million Euro zur Bewältigung der Corona-Pandemie. Die Geld- und Sachspenden im Rahmen der Initiative „PM hilft“ gingen an Menschen in Not in stark betroffenen Regionen rund um die Standorte des Unternehmens in Speyer und Luxemburg.

Quelle PM-International AG 

hajoona – die Zeit ist reif!

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hajoona gmbh

Mit einem grandiosen November geht die hajoona GmbH aus Heidelberg in den Jahresendspurt. Der November konnte mit einem siebenstelligen Rekord-Umsatz abgeschlossen werden. Gesundheit und die Möglichkeit, Geld (hinzu) zu verdienen, stehen derzeit hoch im Kurs. Das Unternehmen bietet beides.

Viele Gewinner

Die Stimmung unter den Vertriebspartnern könnte besser gerade nicht sein, denn es regnete alleine im November zahlreiche neue Positionen, auch auf den höchsten Ebenen. Für manch einen Macher, Youngstar oder manch eine Power Frau unter den hajoona Teampartnern ist jetzt schon klar, dass sie im aktuellen Jahr bereits die Erfolgskriterien erfüllen, um bei der beliebten großen Incentive Reise nach Thailand 2021 dabei zu sein. Auch weitere Sonderboni, wie zum Beispiel der Auto-Bonus, versüßen nun vielen weiteren hajoona Teampartnern und Teampartnerinnen das Leben, in dem sie ihr eigener Boss sind.

Champions auf Hochtouren

Die Energie ist gerade so hoch gefahren, dass auch im Dezember weiter mit guten Umsatzzuwächsen zu rechnen ist. Mit einem Spezial-Programm im zweiten Halbjahr hatte Andrej Uschakow (hajoona Chief Sales & Marketing) zuletzt zusammen mit diversen Top-Motivationstrainern wie Mike Dierssen die hajoona Community auf Erfolg ausgerichtet. Eine Umsatzverdoppelung im November ist eines der erfreulichen Ergebnisse fokussierter Team-Arbeit. Die hajoona GmbH, die bereits zum vierten Mal in Folge von Focus und Statista zum Wachstumschampion gekürt wurde (2018, 2019, 2020, 2021), wird also auch in 2020 mit einem soliden Umsatzplus gegenüber dem Vorjahr abschließen können. Die hajoona Family hat die Vorbereitungen für einen perfekten Start in das neue Jahr 2021 bereits abgeschlossen, um dann ungebremst Vollgas geben zu können, so dass das Unternehmen weiter über sich hinauswachsen kann. 

Krisensicher

Gerade in der Zeit der Krise, in der viele Menschen sich neu orientieren müssen, weil sie ihren Arbeitsplatz verloren haben, das Homeschooling ihrer Kinder bewältigen oder einfach mit weniger Einkommen auskommen müssen, bietet hajoona viele Lösungen. Noch nie wurde die Möglichkeit der flexiblen, selbstständigen Network Marketing Tätigkeit so hoch geschätzt wie in dieser Zeit. Freie Zeiteinteilung, Arbeiten wo und mit wem man möchte, selbst bestimmen, wie hoch man sich seine eigenen Ziele setzt und wie viel Zeit und Energie man dafür aufwenden möchte, diese zu erreichen – das und vieles mehr genießen hajoona Teampartner.

Sinn stiften

Und hajoona hat noch ein weiteres Ass im Ärmel, das in diesen Zeiten ein besonderer Trumpf ist. Das Unternehmen bietet gesundheitsfördernde Nahrungsergänzungsmittel, die Genuss und Funktion mit einander verbinden. Die Produkte sind made in Germany, frei von Zucker und Konservierungsmitteln, geeignet für alle Altersklassen und Lebensumstände, größtenteils vegan, ihre Zutaten werden mit Sorgfalt in Bio-Qualität eingekauft. Sich ausgewogen ernähren, die eigene Gesundheit stärken, jung, fit, vital und leistungsfähig sein – all dies unterstützen hajoona Produkte. Gepaart mit seiner besonderen werteorientierten Unternehmenskultur ist hajoona für seine Teampartner deshalb auch ein Zuhause für Entwicklung und Potentiale.

Celebration time

An diesem Freitag präsentieren sich die neuen Stars am hajoona Himmel. Die erfolgreichsten hajoona Teampartner und Teampartnerinnen erleben beim Celebration Day online ihren persönlichen Moment of Glory, teilen ihre Erfolgsgeschichte und berichten, wie sie den hajoona Spirit erleben. Hier werden alleine aus dem Monat November hunderte Teampartner für ihre neu erreichten Positionen geehrt, darunter neun Presidents, vier Silver Presidents, drei Gold Presidents und ein Platin President, die derzeit höchste Stufe der hajoona Karriere Leiter. Weil jeder seine eigenen Beweggründe, Ziele, Träume und Wegbegleiter hat, werden ihre Erfolge menschlich greifbar und laden eine stetig wachsende Teampartnerzahl zum Nachahmen und Mitmachen ein. hajoona freut sich über jede einzelne persönliche Geschichte und lädt immer neue Menschen ein, sich die einzigartigen Karriere-Chancen bei hajoona nicht entgehen zu lassen. Die Zeit ist reif – jetzt!

Quelle hajoona GmbH

Joschi Haunsperger der Lange Weg

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Joschi Haunsperger

Joschi Haunsperger im Gespräch mit dem Herausgeber des UNITEDNETWORKER Magazins Markus Elsässer

Stell dich doch bitte kurz vor

Mein Name ist Joschi Haunsperger. Ich bin seit über dreißig Jahren in der Medienarbeit und seit fast 15 Jahren im Online-Marketing tätig. Als ich ins Online-Marketing eingestiegen bin, habe ich zuerst mit Affiliate-Marketing begonnen und dann im Jahr 2008 meinen ersten E-Book-Shop ebookgigant gegründet. Dem folgte im Jahr 2012 mein PLR-Club, in dem ich jeden Monat an die Mitglieder eine deutsche und englische PLR, also Private Label Rights verschickt habe. Im Jahr 2016 habe ich dann den OMKO, den Online-Marketing Kongress, ins Leben gerufen. Dieser findet normalerweise jährlich in Ingolstadt statt. Heuer mussten wir ihn leider aus Corona-Gründen auf den Mai 2021 verlegen. 

Warum machst du Online-Marketing?

Joschi Haunsperger: Diese Frage ist eigentlich relativ einfach beantwortet: Ich habe über zwanzig Jahre Offline-Marketing gemacht, also diverse Produkte vervielfältigt und verkauft. Dies waren vor allem Reporte, die aus dem Englischen übersetzt wurden und dann mit der entsprechenden Lizenz in Deutschland verkauft werden konnten. Danach war der Übergang zum Online-Marketing eigentlich relativ einfach. Online-Marketing ist mittlerweile für mich eine Leidenschaft geworden. 

Wie bist du zum Online-Marketing gekommen?

Joschi Haunsperger: Gute Frage. Das war ein „schleichender“ Übergang. Ich habe ja bereits Offline-Marketing gemacht und Reporte versendet. Irgendwann ging das dann dazu über, dass statt der Reporte E-Books genommen wurden. Der große Vorteil war, dass so ein E-Book nur einmal hergestellt werden muss und dann beliebig oft vervielfältigt werden kann, da es ja digital ist. Für mich war das eine einleuchtende Geschichte und im Nachhinein hat sich ja gezeigt, dass darin die Zukunft liegt.

Wie kann ich selbst im Online-Marketing starten?

Joschi Haunsperger: Meinen Coachingkunden rate ich immer mit Affiliate-Marketing zu beginnen. Das würde ich auch in diesem Fall raten. Warum? Ganz einfach, Affiliate-Marketing ist eines der herausragenden Business im Online-Marketing. Das bedeutet, dass mit Affiliate-Marketing relativ schnell ein Erfolg zu erzielen ist und dieser auch sichtbar wird. Mit Affiliate-Marketing kann man gutes Geld verdienen. Meiner Meinung ist die beste Zeit in diese Art des Marketings einzusteigen gerade jetzt in Zeiten von Corona. Immer mehr Menschen wenden sich dem Onlinebusiness zu und brauchen Unterstützung. Hier kann man ideal E-Books, Videokurse und sonstiges verkaufen und damit relativ hohe Provisionen erzielen.

Du bist selbst im Online-Marketing als Coach unterwegs. Wie läuft ein Coaching von dir ab?

Joschi Haunsperger: Meine Coachings sind alle „Face to Face“. Das heißt, ich halte zu meinen Coachingkunden immer eine direkte Ansprache. Viele Kollegen machen so genannte Massencoachings, das bedeutet, sie haben mehrere Coachingkunden in einem Call, zum Beispiel einem Zoom-Call. Das hat aber auch zur Folge, dass sich viele Teilnehmer keine Fragen stellen trauen, da ja sehr viele andere mitzuhören. So gehen oft Probleme unter. Daher habe ich mich darauf spezialisiert, von Angesicht zu Angesicht mit meinen Kunden zu sprechen. Das Ganze findet über Telefon über Zoom, beziehungsweise Skype-Gespräche statt. Somit ist ein stetiger Austausch gegeben. Fragen können sofort beantwortet werden und werden nicht auf die lange Bank geschoben. Ich habe so sehr gute Ergebnisse bei meinen Kunden erzielen können.

Wer macht in der Regel Affiliate- oder Online-Marketing?

Joschi Haunsperger: Diese Art des Marketings wird sowohl von Frauen als auch von Männern ausgeführt. Wobei man natürlich sagen muss, dass auch hier die Männer etwas mehr sind als Frauen. Von der Altersgruppe her kann man sagen, dass bereits sehr junge Personen im Alter um die 16 damit beginnen können, wenn sie eine entsprechende Erlaubnis von ihren Eltern haben. Ansonsten denke ich, dass mit 18 der ideale Einstiegszeitpunkt ist. Das Schöne am Online-Marketing oder auch am Affiliate-Marketing ist, dass es sowohl nach unten als auch nach oben keine Grenzen gibt. Ich habe eine gute Bekannte, die zum Beispiel erst mit 64 Jahren eingestiegen ist und jetzt 72 ist und sich darauf spezialisiert hat, den Senioren gute Tipps zu geben, wie sie ihre Rente aufbessern. Man sieht also, es gibt keine Grenzen. Daher denke ich, dass man immer einsteigen kann, idealerweise je jünger man ist, umso mehr Erfolg wird man im Laufe der Jahre haben.

Welche Produkte werden in der Regel von Affiliate- oder Online-Marketern vermarktet?

Joschi Haunsperger: Auch dieses Gebiet ist vielschichtig. Meistens jedoch sind es digitale Produkte, wie zum Beispiel E-Books oder Videokurse. Warum digitale Produkte? Ich denke, dass hier die höchsten Gewinnspannen zu erzielen sind. Bei digitalen Produkten, die ja nur einmal hergestellt und dann beliebig oft reproduziert werden können, sind Provisionen von bis zu hundert Prozent möglich. Wer jetzt denkt hundert Prozent, das kann ja nicht sein, dem möchte ich Folgendes erklären: Bei hundert Prozent Affiliate-Provision, wenn also ein E-Book zum Beispiel zehn Euro kostet, bekommt man zehn Euro dafür vom Verkäufer. Er hat davon, dass er einen neuen Kunden hat und diesem dann vielleicht ein Upsell oder ein Coaching oder sonstiges verkauft und damit weitere Einnahmen erzielt. So kann der Affiliate bis zu hundert Prozent Provision erhalten, was natürlich ein schöner Ansporn ist. 

Welche Einkommen können erzielt werden und was ist realistischer Durchschnitt?

Joschi Haunsperger: Auch hier gibt es eine große Bandbreite. Es kommt einfach darauf an, wie aktiv ein Affiliate ist. Wenn jemand sich diverse Wege sucht, um E-Mail-Adressen zu generieren, sich also eine große Liste aufbaut, kann er sehr schön skalieren, das heißt planen, wie seine Einnahmen sein werden. Ich kenne Affiliates, die sechsstellige Einnahmen erzielen, ich kenne aber auch welche, die sich einfach die Rente aufbessern wollen und die mit ein paar Hundert Euro im Monat zufrieden sind. Auch hier gibt es wie gesagt keine festen Vorgaben. Das Schöne am Affiliate-Marketing ist, dass alles planbar und skalierbar ist. Je mehr Einsatz man zeigt, umso höher werden die Gewinne sein.

Wie und warum kommen die meisten Menschen zum Affiliate- oder Online-Marketing?

Joschi Haunsperger: Ich denke, dass die meisten Menschen Affiliate- oder Online-Marketing zuerst nebenher betreiben. Das bedeutet, man sucht vielleicht einen Nebenjob und wird dann in diesen Bereichen fündig. Später, wenn man genug Einnahmen generiert, kann man sich dann auch mit diesen Verdienstmöglichkeiten selbstständig machen. Aber zuerst mal wird man Affiliate-Marketing nebenberuflich betreiben.

Wie wichtig ist es, auf Seminare und Veranstaltungen zu gehen, um erfolgreich sein Geschäft aufzubauen?

Das Ganze ist extrem wichtig. Bei Seminaren und Veranstaltungen im Online-Marketing, wie dem OMKO, trifft man die Szene. Das bedeutet, dass man auf der einen Seite gute Learnings über die diversen Speaker bekommt, die ihre Vorträge halten, aber auf der anderen Seite auch wertvolle Kontakte knüpfen kann, die einem im späteren Leben als Affiliate- oder Online-Marketer nützlich sein können. Ich habe viele Kooperationen auf Veranstaltungen aufgebaut und kenne auch sehr viele Kollegen, die über Veranstaltungen diverse Joint Ventures mit anderen Marketern eingegangen sind und davon recht gut leben können.

Du bist auch der Gründer des OMKO. Was ist der OMKO?

Joschi Haunsperger: Der OMKO ist der Online-Marketing Kongress. Ich habe diesen, wie gesagt, im Jahr 2016 gegründet und führe ihn nun im Normalfall jedes Jahr durch. Am OMKO trifft sich die Szene. Das bedeutet, es ist, wie diverse Speaker in ihren Testimonials sagen, ein Familienevent. Ich kenne sehr viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer, für die es immer eine große Freude ist, alle anderen wiederzusehen. Für mich selbst als Veranstalter ist es natürlich auch eine große Freude, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu treffen. Mit dem OMKO haben wir einen Treffpunkt im Online-Marketing-Business-Bereich geschaffen.

Wen findet man auf dem OMKO?

Joschi Haunsperger: Naja, zuerst einmal die Speakerinnen und Speaker. Das sind vor allem Größen im Online-Marketing. Aber auch im Mindset-Bereich ist einiges dabei. Und dann findet man natürlich sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene und Profis unter den Teilnehmern. Beim letzten OMKO waren zum Beispiel Sven Hansen und Tommy Seewald, die ja verschiedene Tools auf den Markt bringen, als Teilnehmer dabei. So etwas freut einen als Veranstalter natürlich ganz besonders. Also es ist ein breites Teilnehmerfeld, vom Anfänger bis zum Spitzenprofi. 

Welche Sprecher hast du auf dem OMKO?

Joschi Haunsperger: Es ist natürlich immer wieder eine große Herausforderung, neue Sprecher zu finden. Aber ich denke schon, dass sich die Größen der Branche auch als Speaker auf dem Online-Marketing Kongress einfinden. Um hier nur einige Beispiele zu nennen: Hermann Scherer, seine Frau Kerstin, Ralf Schmitz, Oliver Pott, Oliver Geisselhart und Fürst Karl-Heinz von Sayn-Wittgenstein sind als Speaker des OMKO dabei. Dazu kommen viele weitere. In den letzten Jahren waren es insgesamt über fünfzig verschiedene Speaker, die auf dem OMKO aufgetreten sind.

Wann wird der nächste OMKO veranstaltet?

Joschi Haunsperger: Der nächste OMKO findet von 7. bis 9. Mai 2021 in Ingolstadt statt. Am 7. Mai ist eine große Willkommensfeier für besondere Gäste und Speaker. Offiziell geht es dann am Samstag, den 8. Mai los und endet am Sonntagabend (9. Mai).

Wo siehst du dich in den nächsten fünf Jahren?

Joschi Haunsperger: Auf jeden Fall werden wir versuchen den OMKO weiter auszubauen. Ich sehe mich schon weiterhin als Veranstalter des OMKO. Daneben werde ich aber auch meine Coachings ausbauen. Es gibt ja auch noch ein Mentoring-Programm, in dem ich meine, über dreißigjährige Tätigkeit als Journalist in einer Medienstrategie zusammenfasse und sie im Online-Marketing implementiere. Auch das möchte ich in den nächsten fünf Jahren ausbauen. Für mich ist Stillstand immer Rückschritt, drum meine ich, dass es in den kommenden Jahren auch sowohl für den OMKO als auch für meine diversen Projekte eine gute Basis des Ausbaus gibt.

Ich bedanke mich bei Joschi Haunsperger für das spannende Interview!

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder