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Autofahrer fährt bei Liverpooler Meisterparade in Menschenmenge

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Britische Polizei (Archiv), via dts NachrichtenagenturLiverpool (dts Nachrichtenagentur) – Im englischen Liverpool ist ein Autofahrer mit seinem Fahrzeug in eine Menschenmenge gefahren.

Die Merseyside Police teilte mit, dass der Vorfall auf der Water Street am Rande der Meisterparade des FC Liverpool stattfand und der Fahrer des Fahrzeugs vor Ort festgenommen wurde.

Der Rettungsdienst ist derzeit vor Ort und bewertet die Lage. Die North West Ambulance Service teilte mit, dass ihre Teams in Zusammenarbeit mit anderen Rettungskräften daran arbeiten, den Betroffenen so schnell wie möglich medizinische Hilfe zu leisten.

Mindestens drei Verletzte wurden Berichten zufolge bereits abtransportiert. Die genaue Zahl der Verletzten sowie die weiteren Hintergründe des Vorfalls waren allerdings zunächst unklar.


Foto: Britische Polizei (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Ukraine: Debatte über Aufhebung der Reichweitenbeschränkung

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Pro-Ukraine-Demo (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der SPD-Bundestagsabgeordnete Ralf Stegner hat die von Kanzler Friedrich Merz (CDU) bekannt gemachte Aufhebung der Reichweitenbeschränkung für westliche Waffen an die Ukraine kritisiert.

„Ich finde solche öffentlichen Betrachtungen nicht hilfreich“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Als Charkiw angegriffen wurde, hat es mit Recht eine Ausnahme gegeben. Insgesamt finde ich aber alles, was den Krieg ausweitet, falsch. Ich finde es vielmehr richtig, die diplomatischen Bemühungen zu verstärken.“

Stegner fügte hinzu: „Es ist behauptet worden, man könne Putin mit militärischen Mitteln an den Verhandlungstisch zwingen. So ist es aber nicht gekommen. Es gibt am Ende keine Alternative zu Gesprächen.“

Die stellvertretende Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Agnieszka Brugger, hat die Aufhebung begrüßt, daraus aber zugleich die Forderung nach der Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern abgeleitet. „Die Aufhebung der Reichweitenbeschränkung im Gleichklang mit unseren wichtigsten Partnern ist folgerichtig und eigentlich überfällig“, sagte sie dem RND. „Aber sie muss dann auch mit den konkreten Fähigkeiten unterlegt sein. Denn nach wie vor hat die Ukraine hier nicht genug in ihren Beständen. Das bedeutet für Deutschland, dass Kanzler Merz zu seinem Wort steht und so schnell wie möglich die Voraussetzungen für die Lieferung der Taurus-Marschflugkörper schafft.“

Brugger weiter: „Wladimir Putin bombt mit neuer Grausamkeit gerade jegliche Friedensbemühungen und Gesprächsangebote in Grund und Boden. Es wäre ein Fehler, dies tatenlos hinzunehmen. Denn jedes Zeichen von Schwäche führt nur zu noch weiterer Eskalation durch den Kreml. Und im Rahmen des internationalen Rechts darf sich ein Staat auch gegen einen Angriff verteidigen, indem er militärische Ziele auf dem Territorium des Aggressors im Rahmen des internationalen Rechts angreift. Andernfalls hat der Aggressor enorme militärische Vorteile, und die Verteidigung wird massiv erschwert.“


Foto: Pro-Ukraine-Demo (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Dax zum Wochenstart stark – Verschnaufpause im Zollstreit

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Zum Wochenstart hat der Dax deutliche Gewinne eingefahren. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.027 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,7 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

„Keine Nachrichten sind aktuell gute Nachrichten und so kann der Dax am Montag seine Kursgewinne halten“, sagte Marktanalyst Andreas Lipkow. „Initiiert wurden diese durch eine Prolongation des neuen Vorstoßes der USA in den laufenden Zollverhandlungen. Nun stehen nicht mehr 25, sondern 50 Prozent Zölle auf Waren und Produkte aus der EWU im Raum.“

„Die schnellen und wendigen Verhandlungstaktiken der USA sind augenscheinlich nichts für die eher behäbigen EU-Verhandlungsabgesandten. Zumindest deutet sich ein heißer Börsensommer an, mit viel Spannung, Überraschungen und Volatilität“, sagte Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagnachmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1379 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8788 Euro zu haben.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Trainerduo Kleine und Pekovic bleibt in Fürth

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Spieler von Greuther Fürth (Archiv), via dts NachrichtenagenturFürth (dts Nachrichtenagentur) – Thomas Kleine und Milorad Pekovic werden auch in der kommenden Saison das Trainerteam der SpVgg Greuther Fürth bilden. Das gab der Zweitligist am Montag bekannt. Kleine bleibt Cheftrainer, Pekovic Co-Trainer.

Sportdirektor Stephan Fürstner sagte, das Duo habe in einer schwierigen Situation die Mannschaft erfolgreich durchs Saisonfinale geführt. „Beide haben es geschafft, unsere Mannschaft über die Ziellinie zu bringen“, sagte Fürstner. In der neuen Saison wolle man gemeinsam einen Umbruch in der Mannschaft gestalten.

Kleine kündigte an, man wolle vom ersten Trainingstag an an einer mutigen Spielweise arbeiten. Pekovic verwies auf die gute Zusammenarbeit: „Wir sind in den entscheidenden Wochen schnell zusammengewachsen.“ Die Vorbereitung beginnt am 25. Juni mit dem Trainingsstart.


Foto: Spieler von Greuther Fürth (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Zahl der Minijobber bleibt konstant

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Bedienung in einem Café (Archiv), via dts NachrichtenagenturBochum (dts Nachrichtenagentur) – Die Zahl der Minijobber ist zum Jahresbeginn fast auf gleichem Niveau wie im Vorjahr geblieben. Das zeigt der erste Quartalsbericht 2025 der Minijob-Zentrale.

Insgesamt waren demnach zum 31. März 2025 bei der Minijob-Zentrale 6.854.676 Minijobber gemeldet: 6.597.111 im Gewerbe und 257.565 in Privathaushalten. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Wert leicht um 0,2 Prozent.

Die Zahl der geringfügig Beschäftigten in Privathaushalten geht momentan leicht zurück. Seit Dezember 2024 reduzierte sich die Anzahl der angemeldeten Haushaltshilfen um 1,1 Prozent.

Im gewerblichen Bereich ist die Branche mit den meisten Minijobbenden der „Handel und die Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen“ mit 1.143.347 geringfügig Beschäftigten.


Foto: Bedienung in einem Café (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Spahn fordert besonnenen Umgang mit Waffenlieferungen an Israel

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Jens Spahn am 21.05.2025, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) sieht in der Debatte über Waffenlieferungen die Bundesregierung in der Verantwortung, bedächtig vorzugehen.

„Waffenlieferungen behandelt die Bundesregierung stets mit Bedacht und Verantwortungsbewusstsein und wird dies auch weiterhin tun“, sagte Spahn den Zeitungen der Mediengruppe Bayern. Er appellierte an die israelische Regierung, zügig Hilfsgüter nach Gaza hineinzulassen. „Für uns als CDU ist klar: Israel hat das Recht, die Sicherheit seiner Bürger gegen die Aggression der islamistischen Hamas zu verteidigen. Zugleich sehen wir das Leid der Bevölkerung von Gaza. Die israelische Armee steht in der Verantwortung, zügig eine wirkungsvolle Lieferung und Verteilung von Hilfsgütern zu ermöglichen.“

Auch der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Jürgen Hardt, ist gegen einen Stopp der Waffenlieferungen an Israel, wie ihn einige SPD-Politiker gefordert hatten. „Die Linie ist klar: Deutschland unterstützt Israel bei der Gewährleistung der eigenen Sicherheit. Die Terrororganisation Hamas hat bislang weder alle Geiseln freigelassen noch ihren Raketenterror gegen Israel eingestellt“, sagte Hardt den Zeitungen der Mediengruppe Bayern.

Gleichzeitig forderte Hardt von Israel Aufklärung über die Absichten, wie es mit dem Gazastreifen weitergehen soll. „Es ist offensichtlich, dass die internationalen Bedenken über die Lage in Gaza zunehmen. Die Lage der Zivilisten dort ist unerträglich. Die israelische Regierung ist gefordert, humanitäre Güter in viel höherem Maßstab nach Gaza zu lassen und der internationalen Gemeinschaft zu erläutern, wie sie konkret eine palästinensische Zivilverwaltung ohne die Hamas aufbauen will.“


Foto: Jens Spahn am 21.05.2025, via dts Nachrichtenagentur

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Selenskyj am Mittwoch in Berlin erwartet

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Wolodymyr Selenskyj (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wird am Mittwoch in Berlin erwartet.

Wie der „Spiegel“ berichtet, will Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) mit Selenskyj mögliche Schritte beraten, um weitere technische Gespräche zwischen der Ukraine und Russland über einen Waffenstillstand zu ermöglichen. Zudem will Merz den Gast über die Planungen für ein neues Sanktionspaket der EU gegen Russland informieren, das den Druck auf Moskau erhöhen soll, sich auf ernsthafte Gespräche einzulassen.

Selenskyj wird in Berlin dem Vernehmen nach neben dem Bundeskanzler auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier treffen. Zudem sind Gespräche über die militärische Unterstützung der Ukraine geplant.


Foto: Wolodymyr Selenskyj (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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In Deutschland leben so viele Geflüchtete wie nie zuvor

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Flüchtlinge an einer Aufnahmestelle (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – In Deutschland leben so viele Geflüchtete wie nie zuvor. Das geht aus den Zahlen des Ausländerzentralregisters hervor, mit denen das Bundesinnenministerium eine Anfrage der Linken-Bundesabgeordneten Clara Bünger beantwortete und über welche die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet. Ende 2024 waren demnach etwa 3,45 Millionen Ausländer bei den Behörden registriert, die als Flüchtlinge ins Land kamen.

Mehr als ein Drittel von ihnen ist in den vergangenen drei Jahren vor dem russischen Angriffskrieg aus der Ukraine hierher geflohen. Allerdings lässt sich aus dieser Rekordzahl zwar das Ausmaß der Fluchtbewegungen nach Deutschland herauslesen, nicht jedoch eine akute Notlage: Die meisten dieser Menschen leben seit Jahren, manche sogar schon seit Jahrzehnten im Land. Neu hinzugekommen sind im Saldo im Jahr 2024 weit weniger Geflüchtete als in den Jahren zuvor.

Insgesamt waren an Silvester 2024 etwa 124.000 mehr Geflüchtete im Land als noch ein Jahr zuvor. 2023 war die Zahl der gelisteten Flüchtlinge noch um 270.000, im Jahr davor, als Russland seinen Angriff auf die Ukraine begann, sogar um 1,2 Millionen gestiegen.


Foto: Flüchtlinge an einer Aufnahmestelle (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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CDU-Arbeitnehmerflügel fordert Eingreifen von Merz bei Thyssenkrupp

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Friedrich Merz am 21.05.2025, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der traditionsreiche deutsche Stahlkonzern Thyssenkrupp steht laut Medienberichten vor der Zerschlagung. Der Arbeitnehmerflügel der CDU (CDA) spricht deshalb von einer „höchst dramatischen Situation für die gesamte Wertschöpfungskette in der Stahlindustrie“, wie dessen Vorsitzender Dennis Radtke dem „Stern“ am Montag sagte.

Der CDA-Vorsitzende warnte: „Um einen Kahlschlag zu vermeiden, der uns in Zukunft noch abhängiger von China machen würde, braucht es einen Kraftakt und eine Vertrauensbasis.“ Radtke wendet sich mit einem eindringlichen Appell an Friedrich Merz: „Der Bundeskanzler muss das Thema zur Chefsache machen und nach dem Europäischen Aktionsplan nun auch nationale Antworten geben.“

Radtke stammt selbst aus Nordrhein-Westfalen, ist Mitglied bei der Industriegewerkschaft IG BCE. Der Stahlkonzern Thyssenkrupp steckt seit langem in der Krise. Das Management sprach schon vor Monaten von einem „anhaltend herausfordernden und schwierigen Marktumfeld“.


Foto: Friedrich Merz am 21.05.2025, via dts Nachrichtenagentur

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Bericht: Diabetes-Wirkstoff Metformin steht vor dem Aus

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Apotheke (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Metformin, das wichtigste Medikament zur Behandlung von Typ-2-Diabetes, steht offenbar vor dem Aus. Hintergrund ist eine neue EU-Abwasserrichtlinie, die verlangt, dass Pharmahersteller die Kosten für eine zusätzliche Reinigungsstufe in Klärwerken mittragen, um Mikroschadstoffe aus dem Abwasser zu filtern, berichtet der „Spiegel“.

Für Medikamente wie Metformin könnten die Zusatzkosten laut Schätzungen des Pharmadaten-Dienstleisters IQVIA bis zu 445 Prozent der aktuellen Ausgaben betragen. Da die Preise für Medikamente in Deutschland gesetzlich gedeckelt sind, bleibt den Herstellern keine Möglichkeit, die Mehrkosten weiterzugeben. Die Konsequenz: Die Marktführer Zentiva und Sandoz drohen laut „Spiegel“, Metformin vom Markt zu nehmen. „Kein Hersteller wird eine Vervierfachung der Kosten von Metformin stemmen können, ohne die Kosten weitergeben zu können“, sagte Josip Mestrovic, Deutschland-Chef des Pharmaherstellers Zentiva.

Ein Wegfall von Metformin hätte Folgen – Millionen Patienten müssten auf teurere Alternativen wie Gliflozine, Glutide oder Insulin umsteigen. Für die Krankenkassen würde das nach Informationen des Nachrichtenmagazins auch zusätzliche Ausgaben bedeuten: Die Mehrkosten allein für die Umstellung von Metformin werden auf bis zu 1,5 Milliarden Euro jährlich geschätzt – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu den derzeitigen rund 350 Millionen Euro, die Metformin kostet.


Foto: Apotheke (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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