Montag, Februar 9, 2026
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EU-Kommission will Europa mit KI-Gigafabriken zum Vorreiter machen

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Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Mit fünf Gigafabriken will die EU den Rückstand bei der Entwicklung Künstlicher Intelligenz (KI) aufholen. Das geht aus einem Aktionsplan der EU-Kommission hervor, über den das „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe) berichtet. Am Mittwoch will EU-Tech-Kommissarin Henna Virkkunen das Vorhaben offiziell präsentieren.

„Die Europäische Union hat sich zum Ziel gesetzt, ein führender KI-Kontinent zu werden“, heißt es im Entwurf des Aktionsplans. Nötig seien dafür „mutige Maßnahmen“. Dafür plant die EU-Kommission bis zu fünf Gigafabriken für Künstliche Intelligenz (KI) in der EU zu errichten. Außerdem will sie die europäische KI-Regulierung anpassen, um kleinere Unternehmen zu entlasten.

Profitieren könnte von dem Aktionsplan Deutschland und insbesondere der Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen. Dort entsteht am Standort Jülich bereits eine KI-Fabrik, die nach Informationen der Zeitung Chancen darauf hat, die Ausschreibung für Deutschland zu gewinnen und zu einer Gigafabrik zu werden. Eine KI-Gigafactory ist 10 bis 100 Mal größer als eine normale KI-Fabrik.

„Nordrhein-Westfalen geht konsequent den Weg von der Kohle zur KI“, sagte der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst (CDU), dem „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe). „Wir haben die besten Voraussetzungen, um führende Digital- und Quantenregion in Europa zu werden.“


Foto: EU-Fahne (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Energieexpertin spricht sich gegen Gas-Deal mit USA aus

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Energieexpertin Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hält den Vorschlag von US-Präsident Donald Trump, die EU könne sich mit Flüssiggas im Wert von 350 Milliarden Euro von Zöllen befreien, für kein gutes Abkommen. „Es ist kein großartig guter Deal“, sagte Kemfert den Sendern RTL und ntv am Dienstag. „Wir würden sehr umweltschädliches Frackinggas importieren. Was auch noch recht teuer ist.“

Das mache Deutschland ohnehin schon. „Aber wir müssen ja wegkommen vom fossilen Erdgas auch im Zuge der Energiewende, sodass es eher angebracht ist, wir gehen aufs Gas-Sparen, als dass wir solche teuren und umweltschädlichen Deals eingehen“, sagte sie.

Europa beziehe bereits einen Großteil des Gases aus den USA. „Da ist der Anteil mittlerweile schon bei 20 Prozent der gesamten Gasimporte“, so Kemfert. Europa könne auch aus anderen Ländern Gas beziehen, beispielsweise aus Nordamerika oder Katar. „Es ist immer noch ein Markt, eine Marktentscheidung und nicht eine Staatenentscheidung.“


Foto: Claudia Kemfert (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Studie: Weltweit Rekord bei sauberem Strom und bei CO2-Emissionen

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London (dts Nachrichtenagentur) – Der Anteil sauberer Energien an der weltweiten Stromerzeugung ist im Jahr 2024 zum ersten Mal seit den 1940er Jahren auf über 40 Prozent gestiegen. Zugleich erreichte der CO2-Ausstoß des Stromsektors aufgrund einer gestiegenen Nachfrage einen Höchstwert, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie der Denkfabrik Ember hervorgeht.

Insbesondere das Rekordwachstum bei der Solarenergie, die mit einem Plus von 29 Prozent das 20. Jahr in Folge die am schnellsten wachsende Stromquelle war, trug demnach zum gestiegenen Anteil sauberer Energien bei. Die Solarstromerzeugung hat sich in den letzten drei Jahren auf über 2.000 Terrawattstunden (TWh) verdoppelt, so die Forscher. Mehr als die Hälfte (53 Prozent) des Anstiegs der Solarstromerzeugung im Jahr 2024 entfällt auf China.

Insgesamt wurde im Jahr 2024 eine Rekordmenge von 858 TWh aus erneuerbaren Energiequellen neu installiert, 49 Prozent mehr als der bisherige Rekord von 577 TWh aus dem Jahr 2022. Die Wasserkraft blieb auch 2024 die größte Quelle kohlenstoffarmer Elektrizität (14,3 Prozent), gefolgt von der Kernenergie (9,0 Prozent), wobei Wind- (8,1 Prozent) und Solarenergie (6,9 Prozent) rasch an Boden gewannen und 2024 gemeinsam die Wasserkraft überholten, während der Anteil der Kernenergie ein 45-Jahres-Tief erreichte.

Dennoch sank der CO2-Ausstoß der globalen Stromerzeugung nach Angaben der Denkfabrik nicht. Stattdessen wurde ein neuer Höchstwert von 14,6 Milliarden Tonnen CO2-Ausstoß erreicht, 1,6 Prozent mehr als 2023. Das liegt daran, dass die Stromnachfrage im Jahr 2024 um 4,0 Prozent anstieg und damit das Wachstum von sauberem Strom übertraf. Infolgedessen legte die fossile Stromerzeugung um 1,4 Prozent zu.

Ember nennt als Ursachen für die höheren Stromverbrauch expandierende Technologien wie KI, Rechenzentren, Elektrofahrzeuge und Wärmepumpen. Der Hauptgrund für das höhere Wachstum der Stromnachfrage im Jahr 2024 im Vergleich zu 2023 war jedoch der Anstieg der Nutzung von Klimaanlagen während Hitzewellen. Der durch fossile Energieträger verursachte globale Klimawandel führt zu einer Zunahme an Hitzewellen.


Foto: Solarzellen auf Hausdach (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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EU-Kommissarin hält Beitritt Montenegros 2028 für möglich

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Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Die für Erweiterung zuständige EU-Kommissarin Marta Kos hält es für möglich, die Beitrittsverhandlungen mit Montenegro und Albanien in wenigen Jahren abzuschließen.

Montenegro könne dann, nach Ratifizierung des Beitrittsvertrags, „2028 der 28. EU-Mitgliedstaat werden, wenn die Mitgliedstaaten zustimmen“, sagte Kos der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Mittwochausgabe). „Aus technischer Sicht ist es möglich, dass wir die Verhandlungen mit Albanien bis Ende 2027 beenden.“ Diese Gespräche würden „sehr gut vorankommen“, wozu auch das Momentum im Beitrittsprozess beitrage.

Kos verwies darauf, dass diese Dynamik mit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump und dessen Druck auf die Europäische Union weiter gestiegen sei. Jetzt drehe sich alles um die Sicherheit Europas, sagte sie.

Keine Fortschritte konnte die slowenische Kommissarin für die Ukraine vermelden. Ungarn blockiert die nächsten Schritte seit Mitte Februar. „Ich kann verstehen, dass jeder einzelne Mitgliedstaat für seine Interessen kämpft“, sagte Kos angesichts der von der ungarischen Regierung geplanten Volksbefragung über den EU-Beitritt der Ukraine. „Aber das sollte in gutem Glauben geschehen und mit dem Willen, einen Kompromiss zu erzielen.“


Foto: Marta Kos (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bas fühlt sich wegen Debatte um Spitzenposten unter Druck gesetzt

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die SPD-Politikerin und frühere Bundestagspräsidentin Bärbel Bas fühlt sich dadurch unter Druck gesetzt, dass sie aktuell für viele Spitzenpositionen gehandelt wird. „Es ist natürlich immer schön, wenn man für fähig gehalten wird“, sagte die Sozialdemokratin dem „Stern“. „Es setzt mich aber auch unter Druck, für vieles im Gespräch zu sein.“ Am Ende müsse sie selbst eine Entscheidung treffen, wie es für sie weitergehe.

Bas wird parteiintern sowohl als künftige Bundesministerin als auch mögliche SPD-Vorsitzende ins Gespräch gebracht. Zuvor hatten andere führende Sozialdemokratinnen einen Schritt nach Berlin schon ausgeschlossen, darunter Saarlands Ministerpräsidentin Anke Rehlinger und erst kürzlich ihre Schweriner Amtskollegin Manuela Schwesig.

Bas verhandelt in der „19er-Runde“ von Union und SPD derzeit einen schwarz-roten Koalitionsvertrag. „Unser Ziel ist es, noch in dieser Woche die Koalitionsverhandlungen abzuschließen“, sagte die Sozialdemokratin. Alle wüssten, dass man zeitnah zum Ende kommen müsse. Die Weltlage erfordere es.

Zeit, um Zerstreuung zu finden, gebe es daher eher weniger. „Wenn sich ein Zeitfenster auftut, dann gehe ich spazieren und höre Musik. Alles quer durch den Garten, die Charts rauf und runter, am liebsten etwas mit viel Bass“, sagte Bas. „Es soll ruhig ein bisschen wummern auf den Ohren.“


Foto: Bärbel Bas (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Dominikanische Republik: 15 Tote nach Einsturz von Nachtclub-Dach

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Santo Domingo (dts Nachrichtenagentur) – In Santo Domingo, der Hauptstadt der Dominikanischen Republik, sind am Dienstag mindestens 15 Personen beim Zusammensturz eines Nachtclub-Dachs ums Leben gekommen. Über 100 Personen wurden zudem per Krankenwagen in verschiedene Kliniken gebracht, teilte die örtliche Polizei mit.

Die Ursache für das Unglück war zunächst unklar. Es soll sich während eines Auftritts des Merengue-Sängers Rubby Perez ereignet haben, wie lokale Medien berichteten. Die Such- und Rettungsmaßnahmen seien noch im Gange, hieß es am Dienstagmorgen von den Behörden.

Die genaue Anzahl der Verletzten ist demnach unklar, da nicht gesagt werden kann, wie viele Personen pro Krankenwagen transportiert wurden. Das nationale Katastrophenschutzkomitee der Stadt wurde zudem aktiviert.


Foto: Dominikanische Republik (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Continental will sich auf Reifengeschäft fokussieren

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Hannover (dts Nachrichtenagentur) – Der Autozulieferer Continental will sich künftig gänzlich auf das Reifengeschäft fokussieren. Der Vorstand habe am Dienstag die Verselbstständigung des Unternehmensbereichs Contitech beschlossen, teilte der Konzern mit.

Nach aktuellem Stand sehe man einen Verkauf der Industriesparte als wahrscheinlichste Option an. Diese soll laut Unternehmen zeitlich nach dem Spin-off des Unternehmensbereichs Automotive sowie nach dem Verkauf des Geschäftsfeldes Original Equipment Solutions (OESL) umgesetzt werden. Vorbehaltlich notwendiger Beschlüsse könnte eine Verselbstständigung von Contitech im Laufe des Jahres 2026 erfolgen.

Die Continental AG werde künftig ein „fokussiertes globales Reifenunternehmen“ sein, in das in einem letzten Schritt die derzeit noch übergeordneten Holding-Funktionen überführt würden, hieß es weiter.


Foto: Continental AG (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Dax hält sich am Mittag im Plus – Zoll-Unsicherheit bleibt groß

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Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax hat am Dienstag seinen Erholungsversuch vom Handelsstart am Mittag fortgesetzt. Gegen 12:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit rund 19.985 Punkten berechnet, ein Plus von 1,0 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten Siemens Energy, Heidelberg Materials und Rheinmetall, am Ende BMW, Vonovia und Daimler Truck.

„Der Dax versucht sich auf dem Kursniveau von 20.000 Punkten zu stabilisieren“, sagte Marktexperte Andreas Lipkow. Es sei aber noch wesentlich verfrüht, von einem Ende der Kurskorrektur an den internationalen Finanzmärkten zu sprechen.

„Die US-Strafzolldiskussion kann bereits heute gegen China in eine neue Runde gehen“, so Lipkow. So haben die USA angekündigt, ebenfalls höhere Zölle auf chinesische Produkte aktivieren zu wollen, die dann summiert 104 Prozent ausmachen könnten. Diese neue Strafzollrunde soll gelten, falls China Gegenstrafzölle in Erwägung ziehen sollte.

„Die sich potenziell ableitbare Dynamik nimmt sehr dramatische Züge für die globale Konjunkturentwicklung an“, fügte der Marktexperte hinzu. China stelle speziell auch für die EU einen wichtigen Handelspartner dar, der dann zukünftig eventuell grundsätzlich weniger Produkte importieren würde. „Die Situation stellt sich für Europa weiterhin relativ ungünstig dar. Der Dax wird dadurch bei seinen weiteren Kursentwicklungen vorerst ausgebremst, solange sich die außenhandelspolitische Situation nicht wesentlich aufhellt.“

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,0920 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9158 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 64,43 US-Dollar; das waren 22 Cent oder 0,3 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Reporter ohne Grenzen meldet immer mehr Übergriffe auf Journalisten

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – In Deutschland werden immer mehr Attacken auf Journalisten registriert. Die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ teilte am Dienstag mit, dass im Jahr 2024 insgesamt 89 Attacken auf Medienschaffende und Medienhäuser dokumentiert worden seien. 75 der 89 Angriffe umfassten demnach körperliche Gewalttaten.

Die meisten Übergriffe zählte RSF am Rande von Nahost-Demonstrationen. 29 dieser Attacken richteten sich gegen zwei Reporter, die immer wieder angegriffen wurden. Im Rest Deutschlands geraten Medienschaffende weiterhin zumeist bei der Berichterstattung von rechtsextremen und verschwörungstheoretischen Versammlungen in Gefahr. Dort wurden 2024 21 Übergriffe gezählt. RSF geht von einer hohen Dunkelziffer aus.

Viele Bürger betrachteten Medienschaffende mittlerweile als „Feind“, sagte Katharina Viktoria Weiß, RSF-Referentin für Deutschland. „Es ist die Aufgabe von Medienhäusern und Politik, das Vertrauen in die `vierte Gewalt` wiederherzustellen.“ Die neue Regierung müsse wichtige medienpolitische Vorhaben so schnell wie möglich umsetzen, um Journalisten besser vor populistischen Angriffen zu schützen und sich Desinformation und Propaganda entgegenzustemmen.


Foto: Mikrofone von Journalisten (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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IWH: Weiterhin Höchststände bei Insolvenzzahlen

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Halle (Saale) (dts Nachrichtenagentur) – Die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland ist im März geringfügig gestiegen und damit auf dem Rekordniveau geblieben. Das ist das Ergebnis einer Analyse des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), die am Dienstag veröffentlicht wurde.

Insgesamt lag die Zahl der Firmenpleiten im dritten Monat des Jahres bei 1.459. Das waren zwei Prozent mehr als im Vormonat, zwölf Prozent mehr als im März 2024 und 46 Prozent mehr als in einem durchschnittlichen März der Jahre 2016 bis 2019, also vor der Corona-Pandemie.

Laut IWH-Insolvenztrend waren im März in den größten zehn Prozent der insolventen Unternehmen mehr als 16.000 Arbeitsplätze betroffen. Damit liegt die Zahl der betroffenen Beschäftigten um 13 Prozent unter dem Vormonatswert, 43 Prozent über dem Niveau von März 2024 und mehr als doppelt so hoch wie im März-Durchschnitt der Vor-Corona-Jahre 2016 bis 2019.

Im ersten Quartal 2025 waren 4.237 Personen- und Kapitalgesellschaften von einer Insolvenz betroffen. Damit wurden die Werte des vierten Quartals 2024 – in dem die höchsten Insolvenzzahlen seit dem Ende der großen Wirtschafts- und Finanzkrise Mitte 2009 gemessen wurden – nochmals leicht übertroffen (+1 Prozent). Die Zahl der betroffenen Jobs in den größten 10 Prozent der insolventen Unternehmen stieg um etwa ein Sechstel auf knapp 49.000 an.

Verglichen mit dem ersten Quartal 2020, also noch bevor die Pandemie das Insolvenzgeschehen hätte prägen können, stieg die Zahl der Insolvenzen im ersten Quartal 2025 um 52 Prozent. Unter den großen Bundesländern gab es die stärksten Zuwächse in Bayern (+80 Prozent) und Baden-Württemberg (+73 Prozent). Beide Länder verzeichnen zudem starke Anstiege bei den betroffenen Jobs (Bayern +93 Prozent, Baden-Württemberg +66 Prozent). Bei den Insolvenzbranchen mit den meisten betroffenen Jobs lag der Zuwachs im Bereich Gesundheits- und Sozialwesen (+260 Prozent) am höchsten, gefolgt von Industrie, Bau und Handel, wo sich die Zahlen jeweils fast verdoppelten.

Steffen Müller, Leiter der IWH-Insolvenzforschung, führt die hohen Insolvenzzahlen nur zum Teil auf aktuelle gesamtwirtschaftliche Probleme zurück. „Extrem niedrige Zinsen haben Insolvenzen über viele Jahre verhindert, und während der Pandemie sind Insolvenzen von bereits zuvor schwachen Unternehmen aufgrund von Stützungsmaßnahmen ausgefallen“, sagte er. „Der Zinsanstieg und der Wegfall der Stützungsmaßnahmen haben ab 2022 Nachholeffekte bei Insolvenzen ausgelöst.“


Foto: IWH – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts