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Autoexperte: Bis 2030 Laden so schnell wie Tanken

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E-Auto Ladestation (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Autoexperte Stefan Bratzel sieht in der neuen Ladetechnologie des chinesischen Herstellers BYD einen wichtigen Schritt für die Elektromobilität.

Das Thema Ladeleistung sei ganz zentral bei der Elektromobilität, sagte er am Freitag den Sendern RTL und ntv. „BYD ist ein Automobilhersteller, der sehr stark ist bei der Batterietechnologie. Tatsächlich löst sich mit dieser Neuerung ein Problem.“ Allerdings werde es einige Jahre dauern, bis die Umsetzung dieser Technologie flächendeckend gelinge, so Bratzel.

Der chinesische Automobilhersteller BYD hat vor wenigen Tagen ein neues Schnellladesystem vorgestellt, das durch eine Ladeleistung von 1.000 Kilowatt ermöglichen soll, innerhalb weniger Minuten bis zu 400 Kilometer Reichweite nachzuladen.

Wann Elektroautos tatsächlich so schnell laden könnten, wie ein Verbrenner betankt wird, hängt laut Bratzel von mehreren Faktoren ab: „Die Zielsetzung, dass man innerhalb von zehn Minuten 200 bis 300 Kilometer nachladen kann, haben viele Hersteller im Blick. Ich gehe davon aus, dass wir bis zum Jahr 2030 in allen Fahrzeugsegmenten so schnell mit dem Elektrofahrzeug laden können wie jetzt eben tanken.“ Schon heute könnten einige Modelle in höheren Fahrzeugklassen in wenigen Minuten 200 Kilometer nachladen, doch eine flächendeckende Verfügbarkeit sei noch nicht erreicht.

Die Entwicklung der Ladeinfrastruktur sei dabei entscheidend. „In der Pflicht sind einerseits die Automobilhersteller, die müssen Druck machen auf die Ladeinfrastruktur-Anbieter und die Netzbetreiber, dass an Schnellladeparks solche Ladeleistungen bereitgestellt werden können.“ Aktuell gebe es bereits Ladesäulen mit 400 Kilowatt Leistung, doch auch die Fahrzeuge müssten diese hohen Ladeleistungen erst verarbeiten können.

Auf die Frage, ob sich die Technik zu schnell weiterentwickle und heutige Elektrofahrzeuge bald veraltet seien, gibt Bratzel teilweise Entwarnung. „Wir haben mittlerweile eine sehr gute Technik in den neuesten Elektrofahrzeugen. Wer jetzt ein Elektrofahrzeug least und nach drei Jahren wieder verkauft, ist da auf der sicheren Seite.“

Neben dem schnellen Laden spielen auch die Reichweiten der Fahrzeuge eine große Rolle. „Wir sehen, dass große Hersteller wie BMW und Mercedes an hohen Reichweiten arbeiten.“ Neueste Modelle würden bereits 700 bis 800 Kilometer erreichen. „Und diese höherwertigen Fahrzeuge haben in der Regel auch hohe Ladeleistungen, sodass man innerhalb weniger Minuten ein paar Hundert Kilometer nachladen kann.“ Auch Volkswagen biete mit Modellen wie dem ID.7 bereits Reichweiten von rund 700 Kilometern an.

Trotz der Fortschritte bremst Bratzel überzogene Erwartungen: „Man darf jetzt nicht zu große Hoffnungen machen. Ab morgen laden wir alle mit 1.000 Kilowatt – so schnell wird es nicht gehen. Aber auch mit 100 oder 150 Kilowatt beim Schnellladen ist das schon gar nicht so schlecht.“


Foto: E-Auto Ladestation (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Israelischer Botschafter verteidigt Bodenoffensive im Gazastreifen

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Grenze zum Gazastreifen (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts der neuen israelischen Bodenoffensive im Gazastreifen hat Israels Botschafter in Deutschland, Ron Prosor, das militärische Vorgehen seines Landes verteidigt.

Er halte die Maßnahmen für notwendig, um die Freilassung der verbliebenen Geiseln aus der Gewalt der Hamas-Terroristen zu erzwingen, sagte Prosor am Freitag dem TV-Sender „Welt“. „Nur militärischer Druck hat die Hamas in der Vergangenheit davon überzeugt, die Geiseln zurück nach Hause zu bringen.“ Die Hamas wolle die Waffenruhe nicht fortsetzen.

„Wir haben einen Pakt mit dem Teufel gemacht. Wir haben überhaupt keine Wahl“, sagte Prosor mit Blick auf das Abkommen, das die Freilassung inhaftierter Palästinenser im Austausch gegen israelische Geiseln beinhaltete. Viele der entlassenen Palästinenser hätten „Blut an den Händen“, sagte der Botschafter. „Aus diesen 1.900, die aus dem Knast rauskommen, werden viele mehr weiter israelische Zivilisten töten“, sagte Prosor.

„Ich hoffe, dass es klar ist für die Leute, dass die Hamas eigentlich keinen Frieden will“, sagte er. „Wenn man etwas neu aufbauen möchte, kann man es mit der Hamas nicht tun.“

In den vergangenen Tagen protestierten in Jerusalem immer wieder Tausende Menschen gegen die neuerliche Bodenoffensive der Israelischen Armee sowie allgemein gegen die Politik von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu.


Foto: Grenze zum Gazastreifen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bundesregierung: Rechtsstaat gut gegen Autorennen aufgestellt

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Unfallkreuz an Straßenrand (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nachdem am Donnerstag zwei unbeteiligte junge Frauen bei einem mutmaßlichen illegalen Autorennen in Ludwigsburg ums Leben gekommen sind, sieht die Bundesregierung die Strafverfolgungsbehörden derzeit ausreichend für solche Fälle gewappnet.

„Es gibt bereits einen Straftatbestand der Veranstaltung von oder der Teilnahme an verbotenen Autorennen“, sagte ein Sprecher des Verkehrsministeriums am Freitag auf Anfrage der dts Nachrichtenagentur. Das Justizministerium verwies derweil auf die nächste Regierung: „Grundsätzlich ist es so, dass die künftige Bundesregierung dann darüber entscheiden wird, ob hier weitere Strafverschärfungen vorgesehen sind“, sagte eine Ministeriumssprecherin auf dts-Anfrage. „Aber derzeit ist derartiges nicht vom Justizministerium aus geplant“, fügte sie hinzu.

Die Polizei geht davon aus, dass zwei Raser am Donnerstag mit ihren beiden schwarzen Mercedes S-Klassen nahe einer Autobahnauffahrt in Ludwigsburg um die Wette gefahren und dabei einen Ford Focus mit zwei jungen Frauen erfasst hatten. Die beiden 22 und 23 Jahre alten Frauen erlagen ihren Verletzungen.

Einer der beiden mutmaßlichen Unfallverursacher, den die Polizei in einer Mitteilung als „32-jährigen türkischen Staatsangehörigen“ beschrieb, wurde mit leichten Verletzungen festgenommen, der andere war zunächst flüchtig. Sein Fahrzeug wurde in der Nähe der Unfallstelle gefunden und abgeschleppt, so die Polizei.


Foto: Unfallkreuz an Straßenrand (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Dax am Mittag weiter schwach – Handelsvolumen bleibt gering

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Freitag nach einem bereits schwachen Start in den Handelstag bis zum Mittag weiter im roten Bereich geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 22.855 Punkten berechnet, 0,6 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag.

Der Dax werde maßgeblich von handelstechnischen Mechanismen bestimmt, sagte Marktanalyst Andreas Lipkow. „Das Handelsvolumen bleibt eher gering, sodass es die Terminmarktakteure heute relativ leicht haben. Es ist sehr auffällig, wie stark sich das Handelsvolumen in den letzten Handelstagen ausgedünnt hatte.“

„Gesucht werden heute die Aktien von Siemens Energy, Deutsche Telekom, Deutsche Börse und Adidas. Verkauft werden dagegen die Aktien von unter anderem Zalando, Infineon und Rheinmetall“, so Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,0838 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9227 Euro zu haben.


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Präsident der Geflügelwirtschaft warnt vor Vorratskäufen bei Eiern

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Eier (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts der hohen Nachfrage nach Eiern warnt der Präsident des Zentralverbandes der deutschen Geflügelwirtschaft, Hans-Peter Goldnick, vor Massenkäufen.

„Wir werden Ostern genügend Eier haben, sofern Verbraucher sich nicht auf Vorrat eindecken“, sagte Goldnick dem „Spiegel“. „Wenn nur zehn Prozent der Konsumenten plötzlich statt einer Schachtel Eier zwei kaufen, dann sind das 40 Millionen Eier, die gehortet werden und im Laden fehlen.“

Mehrere Faktoren hätten dazu beigetragen, dass der Eiermarkt derzeit etwas aus dem Tritt geraten sei, berichtet Goldnick. So habe die Vogelgrippe nicht nur in den USA, sondern auch in Europa Betriebe getroffen. Zugleich sei die Nachfrage im Inland ungewöhnlich hoch gewesen, Färbereien hätten ungewohnt große Mengen für Ostern bestellt. Der Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland ist im vergangenen Jahr von 239 auf 249 Eier gestiegen.

Panik vor Mangel oder Preissprüngen sei aber nicht angebracht. „Die Eierpreise im Supermarkt werden zumindest kurzfristig nicht steigen“, prognostiziert der Geflügelexperte. „Vielleicht wird es ab Herbst ein bisschen teurer.“ Das hänge davon ab, wie sich der Verbrauch weltweit entwickle, etwa wie schnell die USA ihren Eiermangel in den Griff bekämen. „Wir haben eine stabile Produktion in Deutschland. Die Versorgung ist gesichert“, beruhigt Goldnick. „Wir werden bereits nach Ostern einen ausgeglichenen Markt haben.“


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Ökostromanbieter warnen vor gefordertem "Neustart" der Energiewende

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Windräder (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Mehrere Ökostromanbieter warnen die künftige Bundesregierung vor überstürzten Einschnitten und Gedankenspielen, die Energiewende auszubremsen.

„Eine als Neustart getarnte Rolle rückwärts gefährdet gleichermaßen unsere Energieunabhängigkeit, Wirtschaft und den Klimaschutz“, heißt es in einem Brief, den die Firmen Bürgerwerke, Elektrizitätswerke Schönau, Green Planet Energy und Naturstrom in die Koalitionsverhandlungen von Union und SPD geschickt haben, an die Mitglieder der Arbeitsgruppe Klima und Energie. Über den Brief berichtet der „Spiegel“.

Die Unternehmen reagieren damit auf jüngste Forderungen, etwa der Konzerne Eon und RWE sowie der Verbände BDI und VKU, nach einem Neustart der Energiewende. Dabei ging es unter anderem darum, dass die Regierung bislang einen starken Anstieg des deutschen Strombedarfs bis zum Jahr 2030 prognostiziert, der allerdings auf Annahmen zum Hochlauf etwa von Elektroautos und Wärmepumpen beruht, die in dem Zeitraum nicht mehr realistisch seien. Daher könne der Staat Zwischenziele für den Ausbau von erneuerbaren Energien und Netzen herabsetzen, ohne das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 zu gefährden, so die Logik.

Nach Ansicht der Ökostromversorger ist diese Forderung „mit Denkfehlern versehen“. Der allgemein erhoffte Wirtschaftsaufschwung „wird einen erhöhten Energiebedarf mit sich bringen“. Nicht zuletzt aufgrund von EU-Klimaschutzvorgaben im Verkehrs- und Gebäudesektor habe Deutschland ein Interesse, bei Elektroautos und Wärmepumpen rasch aufzuholen, „und damit an einem kurzfristigen Aufholen des Strombedarfs“, heißt es in dem Schreiben.

Sollte Deutschland den geplanten Anteil von 80 Prozent erneuerbarer Energien am Stromverbrauch früher als 2030 erreichen, wäre das auch „keine schlechte Nachricht“, so die Absender. Jeder Prozentpunkt Ökostromanteil berge Klimaschutzpotenzial und senke tendenziell den Strompreis im Großhandel.


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Dax startet vor Bundesrats-Abstimmung schwach

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Freitagmorgen negativ in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 22.795 Punkten berechnet, 0,9 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag.

„Der Dax wurde gestern mit den Worten von EZB-Präsidentin Christine Lagarde von der Realität eines Handelskrieges eingeholt, der sich ausweiten und so die Bemühungen einer Ankurbelung des Wachstums der deutschen Wirtschaft zumindest teilweise zunichtemachen könnte“, sagte Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. „Über 22.100 Punkten brennt im Dax aber aus technischer Sicht nichts an. Dass der Aktienmarkt mal fällt, ist gut und gesund.“

„Die heutige entscheidende Sitzung des Bundesrats zur Abstimmung des historischen Finanzpakets fällt mit dem Hexensabbat, dem dreifachen Verfallstag an den weltweiten Terminbörsen zusammen. Während erstere allerdings nur noch reine Formsache scheint, sind die Entwicklungen am Aktienmarkt an diesen vier Tagen im Jahr nur schwer zu prognostizieren.“

Es sei unmöglich, aus den Strike-Preisen der Optionen mögliche Bewegungen vorauszusagen und Kursziele abzuleiten. Die größten Positionierungen seien am Ende des Tages nur ein Teil des Ganzen. Der Begriff „Hexensabbat“ klinge mystisch und sei letztlich auch ein Mythos. „Im Vorfeld wird viel darüber geschrieben, doch der Erkenntnisgewinn ist in der Regel gering, wenn er vorbei ist. Es gibt so viele andere Einflussfaktoren auf die Entwicklung an der Börse, sodass man allein aufgrund des Verfallstags keine Kursziele ermitteln kann“, so Stanzl.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagmorgen schwächer: Ein Euro kostete 1,0825 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9238 Euro zu haben.


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Weiter Hälfte der Beschäftigten in Tarifbindung

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Stahlproduktion (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Knapp die Hälfte (49 Prozent) aller Beschäftigten in Deutschland ist im Jahr 2024 in einem tarifgebundenen Betrieb beschäftigt gewesen. Damit blieb die Tarifbindung im Vergleich zu den Vorjahren konstant, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte.

Die Tarifbindung weist hierbei den Anteil der Beschäftigten in einem tarifgebundenen Betrieb an allen Beschäftigten aus. Laut Destatis bestanden auch 2024 deutliche Unterschiede in der Tarifbindung zwischen den einzelnen Branchen. Am höchsten war die Tarifbindung im Jahr 2024 im Wirtschaftsabschnitt „Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung“ mit 100 Prozent. Es folgten die Abschnitte „Energieversorgung“ (84 Prozent), „Erziehung und Unterricht“ (80 Prozent) und „Finanz- und Versicherungsdienstleistungen“ (72 Prozent).

Die Wirtschaftsabschnitte mit der geringsten Tarifbindung im Jahr 2024 waren „Land- und Forstwirtschaft, Fischerei“ (elf Prozent), „Kunst, Unterhaltung und Erholung“ (20 Prozent), „Grundstücks- und Wohnungswesen“ (22 Prozent) sowie „Gastgewerbe“ und „Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen“ (jeweils 23 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr veränderte sich damit die Tarifbindung in den Branchen kaum.

Im Vergleich der Bundesländer war 2024 die Tarifbindung in Bremen (56 Prozent), im Saarland (54 Prozent) und in Nordrhein-Westfalen (51 Prozent) am höchsten. Die geringste Tarifbindung wiesen hingegen die Länder Sachsen (42 Prozent), Berlin (44 Prozent), Thüringen (45 Prozent) und Schleswig-Holstein (46 Prozent) aus, so das Bundesamt.


Foto: Stahlproduktion (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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US-Start-up Perplexity plant Börsengang und Tiktok-Partnerschaft

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Wallstreet (Archiv), via dts NachrichtenagenturSan Francisco (dts Nachrichtenagentur) – Das US-Start-up Perplexity will 2028 an die Börse gehen und bis 2026 seinen jährlich wiederkehrenden Umsatz bis auf eine Milliarde US-Dollar steigern.

Das sagte Aravind Srinivas, Chef und Co-Gründer des Unternehmens, dem „Handelsblatt“. „Bis zum IPO wollen wir uns noch mindestens drei Jahre geben“, erklärte Srinivas. Dann wolle sein Unternehmen ein positives Ergebnis (Ebitda) erreichen.

Srinivas bekräftigte zudem seinen Willen, Perplexity mit dem US-Teil der Videoplattform Tiktok zu verschmelzen. Das Unternehmen hatte im Januar neben anderen Interessenten ein entsprechendes Angebot abgegeben. Bislang ist noch nicht entschieden, wer zum Zug kommt. Die Verhandlungen, an denen neben Tiktoks Muttergesellschaft Bytedance auch die US-Regierung beteiligt ist, laufen.

Perplexity will nach eigener Aussage für Tiktok „einen KI-Algorithmus bauen“ und die interne Suche der App damit zu einer echten Suchmaschine machen. Selbst wenn Perplexity nicht zum Zuge komme, werde er dem neuen Co-Eigner Tiktoks eine Kooperation anbieten, sagte Srinivas. „Das würde mir gefallen“, so der Gründer. Wer auch immer gewinne, „würde definitiv von unserer Hilfe profitieren“.


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Bovenschulte kritisiert Pläne für Pass-Entzug

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Reisepass (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Am Rande der Koalitionsverhandlungen hat Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) Kritik an der geplanten Verschärfung des Staatsangehörigkeitsrechts geübt. Menschen mit einer doppelten Staatsbürgerschaft „gewinnen den Eindruck, ihre Staatsbürgerschaft sei weniger wert und sie gehörten nicht wirklich dazu“, sagte Bovenschulte dem „Spiegel“. Das sei ein „richtig großes Problem“.

In ihrem Sondierungspapier hatten die Spitzen von CDU und SPD vereinbart, dass Menschen ihren deutschen Pass verlieren können, wenn sie zur Abschaffung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung aufrufen. „Wer genau liest und sieht, dass es dabei um Terroristen, Extremisten und Antisemiten geht, der denkt vielleicht: kein Problem“, so Bovenschulte. Man müsse allerdings „auch die Botschaft sehen, die eine Gesetzesverschärfung an die fünf Millionen Menschen sendet, die mit einer doppelten Staatsbürgerschaft in Deutschland leben und die sich sehr gut in unsere Gesellschaft integriert haben.“ Die könnten sich „vor den Kopf gestoßen fühlen“.

Bovenschulte, der für die SPD an den Koalitionsverhandlungen teilnimmt, erklärte, dass er wie viele in der SPD „erhebliche Bedenken gegen eine Verschärfung des Staatsangehörigkeitsrechts“ habe. Er setze auf die vereinbarte verfassungsrechtliche Überprüfung der Pläne.


Foto: Reisepass (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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