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Verdi ruft für Montag zu Warnstreik am Frankfurter Flughafen auf

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Passagiere vor Informationstafel am Frankfurter Flughafen, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Die Gewerkschaft Verdi will am Montag den Frankfurter Flughafen bestreiken. Die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes und der Bodenverkehrsdienste sollen dann ganztägig die Arbeit niederlegen, teilte die Gewerkschaft am Freitag mit.

Entgegen den Erwartungen habe es auch in der zweiten Runde der Tarifverhandlungen Mitte Februar in Potsdam kein Angebot für die Beschäftigten im Tarifvertrag TVöD und im Branchentarif BVD gegeben, hieß es zur Begründung.

Die Arbeitgeberseite wolle eine Laufzeit von drei Jahren und keine oder eine möglichst geringe Entgeltsteigerung. Einige Arbeitgeber sprächen sogar von einer kompletten Nullrunde und würden am liebsten die Löhne für drei Jahre gar nicht erhöhen, so der Vorwurf der Gewerkschaft.

Verdi fordert im Tarifstreit acht Prozent mehr Lohn, aber mindestens 350 Euro bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Zudem soll es zusätzliche freie Tage für die Beschäftigten geben.


Foto: Passagiere vor Informationstafel am Frankfurter Flughafen, via dts Nachrichtenagentur

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Ökonomin: China Nutznießer gestrichener US-Entwicklungshilfen

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Washington (dts Nachrichtenagentur) – Als Folge der Streichung von US-Entwicklungsgeldern und neuen Zöllen könnte sich China noch stärker als bislang als Handelspartner und Entwicklungshelfer für die Länder des Globalen Südens anbieten.

„China nutzt die Gelegenheit“, sagte die US-Ökonomin Zainab Usman dem „Spiegel“. Die Volksrepublik müsse überschüssiges Kapital und Industriekapazitäten exportieren und werde das nach Afrika, Lateinamerika und in Teile des Mittleren Ostens tun.

„China stellt das als einen Akt der politischen Solidarität dar: Man sei selbst noch ein Schwellenland, das erst vor Kurzem auf der Leiter nach oben gekommen ist. Man verstehe genau, wie sich das anfühlt und behauptet, andere aufstrebende Länder mit seiner Hilfe zu entwickeln“, sagte die Direktorin des Afrika-Programms an der Denkfabrik „Carnegie Endowment for International Peace“ in Washington.

Mögliche US-Zölle auf Waren aus Afrika, Asien und Lateinamerika würden kurzfristig etwa in Ländern wie Vietnam oder Südafrika für einen Rückschlag in der Wirtschaftsentwicklung sorgen, prognostiziert Usman. Doch die Länder würden angeregt, sich andere Absatzmärkte in Asien und Europa zu suchen. „Zwei oder drei Jahre lang wird es schmerzen, dann aber könnten sie andere Märkte gefunden haben.“

Europa rät Usman, es ähnlich wie China zu machen und auf die Länder des Globalen Südens als Wirtschaftspartner zuzugehen: „Die Botschaft müsste lauten, dass sie sich für Multilateralismus und eine Reform der internationalen Institutionen einsetzen“, sagte Usman. Die Europäer müssten den Entwicklungsländern in Aussicht stellen, dass sie bei globalen Herausforderungen wie Ungleichheit oder Klimaveränderung mitreden können. „Trump und seine Regierung haben an solchen Dingen schließlich kein Interesse“, so Usman.


Foto: „Verbotene Stadt“ in Peking (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Umsatz im Dienstleistungsbereich 2024 minimal gestiegen

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Junge Leute mit Laptop (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Der Umsatz im Dienstleistungsbereich ist im vergangenen Jahr minimal gestiegen.

Der Dienstleistungssektor in Deutschland (ohne Finanz- und Versicherungsdienstleistungen) hat im Jahr 2024 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) preisbereinigt 0,1 Prozent und nominal (nicht preisbereinigt) 3,0 Prozent mehr Umsatz erwirtschaftet als im Jahr 2023, in dem der bisher höchste Umsatz seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2015 erzielt wurde.

Während der reale Umsatz im 1. Halbjahr 2024 gegenüber dem 1. Halbjahr 2023 um 0,2 Prozent sank, stieg er im 2. Halbjahr 2024 um 0,3 Prozent gegenüber dem 2. Halbjahr 2023. Verglichen mit dem Vor-Corona-Jahr 2019 lag der Umsatz um 5,8 Prozent höher.

Den größten realen Umsatzzuwachs im Jahr 2024 gegenüber dem Vorjahr verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit einem Anstieg von 2,7 Prozent, gefolgt vom Grundstücks- und Wohnungswesen mit einem Plus von 2,6 Prozent. Im Bereich freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen fiel der reale Umsatzzuwachs mit 0,8 Prozent moderater aus. Im Gegensatz hierzu sank der reale Umsatz im Jahr 2024 im Bereich Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (zum Beispiel Vermietung von beweglichen Sachen und Vermittlung von Arbeitskräften) sowie im Bereich Verkehr und Lagerei um 1,6 Prozent beziehungsweise 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Im Dezember 2024 hat der Dienstleistungssektor kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) 0,3 Prozent mehr Umsatz erwirtschaftet als im November 2024. Nominal (nicht preisbereinigt) stagnierte der Umsatz (0,0 Prozent). Verglichen mit dem Vorjahresmonat Dezember 2023 verzeichneten die kalender- und saisonbereinigten Umsätze einen Anstieg von real 1,4 Prozent und nominal 4,3 Prozent, so das Bundesamt.


Foto: Junge Leute mit Laptop (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Stadtwerke-Verband fordert Förder-Aus für neue Solaranlagen

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Solarzellen auf Hausdach (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) verlangt Reformen bei der Energiewende.

Die Interessensvertretung deutscher Stadtwerke spricht sich dafür aus, dass neue Solaranlagen, die ihren Strom nicht direkt an der Energiebörse vermarkten, keine staatliche Förderung mehr erhalten sollten, berichtet der „Spiegel“. Neue Dachanlagen seien auch ohne garantierte Einspeisevergütung wirtschaftlich, etwa in Kombination mit Batteriespeichern, argumentiert der VKU in einem Positionspapier für einen „kosteneffizienten Neustart der Energiewende“.

Der Verband spricht sich auch dafür aus, das staatliche Ausbauziel für Windräder auf See von 70 Gigawatt (GW) bis zum Jahr 2045 auf 45 bis 50 GW zu senken. Die bisherige Vorgabe sei zu hoch, da sich die Anlagen bei zu dichter Bebauung „gegenseitig den Windertrag wegnehmen“. Mit einem weniger ambitionierten Ziel könnte Deutschland beim Netzausbau mehr als 100 Milliarden Euro sparen, so der VKU.

Ein Hintergrund der Forderungen ist, dass der Stromverbrauch nicht so schnell steigt, wie die Bundesregierung zuletzt unterstellt hatte. Das liegt an der schwachen Konjunktur sowie an der zögerlichen Nachfrage nach E-Autos und Wärmepumpen. Der VKU will sein Papier nicht als Abkehr vom Klimaschutz verstanden wissen. Allerdings befinde sich die Energiewende „an einem kritischen Punkt“: Die Akzeptanz „steht und fällt mit der Kostenfrage“.


Foto: Solarzellen auf Hausdach (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Gandalf-Star Ian McKellen: Nächste Woche "auf drei Beerdigungen"

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Friedhof (Archiv), via dts NachrichtenagenturLondon (dts Nachrichtenagentur) – Gandalf-Darsteller Ian McKellen macht bittere Späße über sein Alter: „Ich glaube nicht, dass das Leben besser wird“, sagte der 85-Jährige der Neuen Osnabrücker Zeitung (Freitagausgabe).

„Sie müssen sich an den Gedanken gewöhnen, dass Menschen sterben. Für Sie ist es wahrscheinlich noch eine Überraschung oder ein Schock oder ein größeres Ereignis, wenn jemand stirbt. Was mich angeht: Nächste Woche bin ich auf drei Beerdigungen.“ Die Frage, ob das Alter auch schöne Dinge böte, verneinte McKellen und ergänzte. „Gehen Sie nicht davon aus, überhaupt 85 zu werden.“

Stattdessen riet er zu einem gesunden Lebensstil: „Keine Zigaretten. Kein Alkohol. Essen Sie vernünftig“, so der Schauspieler. „Halten Sie Ihren Körper in Schuss, sodass er funktioniert, wenn Sie ihn brauchen, ob das nun fürs Bergsteigen ist oder für Sex. Mit 85 Jahren gehen Sie dann vielleicht keiner dieser beiden Aktivitäten mehr nach. Sie kommen aber immer noch aus dem Haus und können so wie in meinem Fall auch noch arbeiten.“

Ansonsten plädierte McKellen dafür, nicht allzu weit in die Zukunft zu denken: „Freuen Sie sich auf morgen. Genießen Sie den heutigen Tag. Darauf kommt`s an.“


Foto: Friedhof (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Ex-Verfassungsrichter: Keine Rechtsbedenken bei Schulden-Vorhaben

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Friedrich Merz (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, hält es für verfassungsgemäß, eine Änderung der Schuldenregeln im Grundgesetz vom noch amtierenden Bundestag beschließen zu lassen. „Juristisch habe ich überhaupt keine Bedenken, wenn eine Reform der Schuldenbremse mit den alten Mehrheiten beschlossen wird“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben).

„Ob das politisch vertretbar ist und wie das beim Wahlvolk ankommt, steht auf einem anderen Blatt.“ Papier verwies auf Artikel 39 des Grundgesetzes, wonach die Wahlperiode mit dem Zusammentritt eines neuen Bundestages endet. „Der jetzt amtierende Bundestag ist also noch in vollem Umfang demokratisch legitimiert“, sagte er.

Der Verfassungsjurist attestierte der Union einen „eklatanten Sinneswandel“ beim Thema Schuldenbremse, der sich aber rechtfertigen lasse, weil sich die verteidigungspolitische Situation „gerade in den letzten Tagen nochmals dramatisch verändert“ habe. Eine Erhöhung der Verteidigungsausgaben sei auch verfassungsrechtlich dringend geboten. „Das Grundgesetz verlangt eine wirksame Landesverteidigung. Dagegen verstößt die Politik seit Jahren massiv“, kritisierte Papier.

Beim verabredeten Sondervermögen für Infrastruktur werde „die politische Rechtfertigung besonders schwierig“, gab der ehemals höchste Richter Deutschlands zu bedenken. „Dem riesigen Nachholbedarf bei der Infrastruktur hätte man deutlich früher begegnen müssen. Wir haben es seit Jahren mit einem enormen Staatsversagen zu tun.“

Landesverteidigung und Infrastruktur seien in den vergangenen Jahren „leider vernachlässigt worden für alle möglichen Dinge“, bemängelte Papier. „Das rächt sich jetzt. Deshalb sollen wir diese atemberaubenden Ermächtigungen zum Schuldenmachen ins Grundgesetz nehmen. Möglicherweise ist das unumgänglich, aber kritisch ist es schon.“

Die Regeln, die jetzt auf den Weg gebracht würden, „verstoßen eklatant gegen die Grundsätze der Nachhaltigkeit und der Generationengerechtigkeit“. Die neuen Schulden brächten enorme Belastungen für mehrere Generationen mit sich. „Sondervermögen verleiten zu uferlosen Ausgaben und zu einer Aufblähung des Staatsapparats.“


Foto: Friedrich Merz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Stegner gegen "grenzenlose Aufrüstung" in Deutschland und Europa

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Eurocopter Tiger (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der SPD-Außenpolitiker Ralf Stegner hat die Milliardenpläne von Union und SPD für mehr Sicherheit begrüßt, zugleich aber vor unkontrollierter Aufrüstung gewarnt. „Es ist richtig, die Verteidigungsausgaben und Zukunftsinvestitionen aus der Konkurrenz etwa zu Sozialausgaben herauszulösen, dafür hat die SPD Wahlkampf gemacht. Ich begrüße daher die Pläne der Sondierer von SPD und Union und hoffe darauf, dass die nötigen Mehrheiten zustande kommen“, sagte Stegner der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe).

„Die Milliarden-Pläne sind aber kein Freibrief für grenzenlose Aufrüstung. Ich stemme mich gegen die lauten Rufe nach immer mehr Waffen bis hin zur nuklearen Aufrüstung in Europa“, sagte der SPD-Parteilinke. „Wir dürfen diesem Wahnsinn nicht unkontrolliert nachgeben. Und am Ende wird immer das Parlament entscheiden, wie viel wirklich für militärische Zwecke ausgegeben wird“, sagte Stegner.

Er fügte hinzu: „Ich kann nur hoffen, dass Donald Trump nun auch der geplanten Stationierung von US-Mittelstreckenraketen in Deutschland widersprechen wird und die Initiative stoppt.“

Stegner pochte auf Abrüstungsinitiativen. „Wenn künftig mehr Geld in die Verteidigungsfähigkeit der Bundeswehr gesteckt wird, muss umso mehr über Abrüstung gesprochen werden. Große Abrüstungsverträge sind meist nicht in Friedenszeiten, sondern in den schwersten Krisen geschlossen worden“, sagte der SPD-Politiker. „Ich bin zuversichtlich, dass Lars Klingbeil in den Sondierungen mit der Union den Einsatz für Abrüstung und Diplomatie im Blick hat, der zur DNA der Friedenspartei SPD gehört“, so Stegner.


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Europa League: Frankfurt dreht Partie gegen Ajax dank Skhiri

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Ellyes Skhiri (Eintracht Frankfurt) (Archiv), via dts NachrichtenagenturAmsterdam (dts Nachrichtenagentur) – Im Achtelfinal-Hinspiel der Uefa Europa League hat Eintracht Frankfurt vor heimischer Kulisse gegen Ajax Amsterdam mit 2:1 gewonnen.

Die Gäste traten von Beginn an mit viel Offensivpower auf und setzten das erste Ausrufezeichen: In der zweiten Minute durfte Brobbey vom Strafraumrand abziehen und knallte das Leder an den linken Außenpfosten. In der zehnten Minute belohnte sich der Ex-Leipziger für seinen starken Start, indem er nach Taylor-Freistoß eine Henderson-Weiterleitung zur Führung in die Maschen drückte.

Die SGE fand darauf fast die schnelle Antwort, Knauffs Abschluss geriet in der zwölften Minute im Duell mit Keeper Pasveer aber zu ungenau.

In der 24. Minute musste der Torwart wegen einer Oberschenkelverletzung ausgewechselte werden, für ihn kam Gorter. Und der neue Mann musste wenig später hinter sich greifen: In der 28. Minute zog Larsson nach einem kurz gespielten Freistoß aus 19 Metern ab und Brobbey fälschte die Kugel unhaltbar ins Netz ab. Nach 45 Minuten war damit wieder alles offen.

Hälfte zwei begann zwar offensivfreudig, nach passablen Chancen für Brobbey in der 52. und Ekitiké in der 53. Minute tat sich aber eine Weile nicht viel. Erst in der 70. Minute änderte sich das: Skhiri lief bei einem Knauff-Sturmlauf über rechts gut mit und verwertete am Ende den Querpass seines Offensivkollegen aus zehn Metern zur Führung der Hausherren.

Mit der eigenen Führung im Rücken konzentrierte sich die Toppmöller-Elf auf Spielkontrolle und ließ keine schnelle Reaktion der Farioli-Truppe zu. Erst kurz vor Schluss kamen die Niederländer noch einmal auf, Konadu verpasste nach Freistoß in er 86. Minute aber haarscharf. Es blieb beim knappen Hinspiel-Erfolg der Hessen.

Damit hat Frankfurt eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel in einer Woche in Amsterdam.


Foto: Ellyes Skhiri (Eintracht Frankfurt) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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US-Börsen lassen deutlich nach – Zoll-Wirrwarr irritiert

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Wallstreet, via dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Donnerstag deutlich nachgelassen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 42.579,08 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,99 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 5.740 Punkten 1,8 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 20.050 Punkten 2,8 Prozent im Minus.

Marktbeobachtern zufolge lässt das Hin und Her der Trump-Administration bei der Zollpolitik den Anlegern keine Ruhe. Die jüngste teilweise Aussetzung von Zöllen aus Mexiko und Kanada verunsichert, auch weil fehlende Planungssicherheit gar nicht gut ankommt.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagabend etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,0785 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9272 Euro zu haben.

Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Abend wurden für eine Feinunze 2.911 US-Dollar gezahlt (-0,3 Prozent). Das entspricht einem Preis von 86,78 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 69,39 US-Dollar, das waren 9 Cent oder 0,1 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Wallstreet, via dts Nachrichtenagentur

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EU-Gipfel beschließt Aufrüstung – Ungarn schert bei Ukraine aus

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Flugabwehrkanonenpanzer Gepard (Archiv), via dts NachrichtenagenturBrüssel (dts Nachrichtenagentur) – Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben sich zu einer Aufrüstung Europas bereit erklärt. Wie aus einer gemeinsamen Erklärung vom Donnerstagabend hervorgeht, wollen die 27 Mitgliedsländer deutlich mehr für Verteidigung ausgeben.

„Unter Hinweis auf die Erklärung von Versailles vom März 2022 und den Strategischen Kompass für Sicherheit und Verteidigung betont der Europäische Rat, dass Europa souveräner werden, mehr Verantwortung für seine eigene Verteidigung übernehmen und besser gerüstet sein muss, um mit einem 360-Grad-Ansatz auf unmittelbare und künftige Herausforderungen und Bedrohungen zu reagieren und sie eigenständig zu bewältigen“, heißt es darin. „Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine und seine Auswirkungen auf die europäische und globale Sicherheit in einem sich wandelnden Umfeld stellen eine existenzielle Herausforderung für die Europäische Union dar.“

Bei den Ukraine-Hilfen weigerte sich lediglich Ungarn, der gemeinsamen Linie einer Fortsetzung zuzustimmen. Die entsprechende Erklärung verurteilt zudem noch einmal nachdrücklich den russischen Angriffskrieg und peilt einen dauerhaften gerechten Frieden an.

Im Vorfeld hatte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bereits hervorgehoben, dass man einen solchen Frieden anstrebe. Mit der geplanten Wiederaufrüstung Europas „werden wir die Lieferung von Waffen und Munition für die Ukraine beschleunigen“, schrieb von der Leyen auf „X“. „Wir machen unseren gesamten Kontinent sicherer.“


Foto: Flugabwehrkanonenpanzer Gepard (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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