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NICAMA setzt mit der Blue Week ein Zeichen gegen den Konsumrausch am Black Friday

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blue week Plastiksammelaktion-NICAMA-Ostsee

Während der Black Friday die Konsumwelt jedes Jahr aufs Neue in einen Kaufrausch versetzt, schlägt das Impact Startup NICAMA Naturkosmetik aus Dresden eine alternative Richtung ein. Vom 18. bis 24. November 2024 startet die Blue Week – eine bewusste und nachhaltige Antwort auf den Konsumwahn. NICAMA lädt seine Kund:innen dazu ein, nicht nur zu konsumieren, sondern aktiv etwas für die Umwelt zu tun.

Mit jeder Bestellung im Onlineshop werden in dieser Woche 1 kg Plastik zusätzlich gesammelt. Diese Aktion ist eine Weiterentwicklung des bestehenden 1plus1-Meeresschutz-Prinzips von NICAMA, bei dem bei jedem verkauften Produkt bereits 100 g Plastik aus der Umwelt geborgen werden.

„Die Blue Week soll bewusst eine Gegenbewegung zum Black Friday darstellen“, erklärt Zeno Kakusche, einer der Gründer:innen von NICAMA. „Anstatt den Kaufdruck zu erhöhen, wollen wir eine nachhaltige und umweltbewusste Alternative bieten, bei der unsere Kund:innen nicht nur hochwertige Naturkosmetik erhalten, sondern gleichzeitig aktiv zum Meeresschutz beitragen können.“

Der Hintergrund: Unsere Welt erstickt in Plastikmüll. Seit mehr als drei Jahren arbeitet NICAMA mit Cleanhub zusammen, um Plastikmüll abzufangen, bevor er die Ozeane erreicht. In Kooperation mit dem Recyclingprojekt „Green Worms Waste Management“ in Südindien wird Plastik aus Küstenregionen gesammelt und wiederverwertet. Durch diese Partnerschaft konnten bereits über 25.000 kg Plastik aus der Natur entfernt werden – das entspricht mehr als 2,5 Millionen Plastikflaschen!
Mit der Blue Week möchte NICAMA auf die Dringlichkeit des Plastikproblems hinweisen und gleichzeitig zeigen, dass es Alternativen zum unreflektierten Konsum gibt. Gemeinsam mit den Kund:innen kann in dieser Woche ein bedeutender Beitrag zum Umweltschutz geleistet werden.

Bild @ Apinima GmbH

Quelle Apinima GmbH

Kakao Mischa schmeißt sich in Schale

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Kakao Mischa steht für hochwertigen (zeremoniellen) Kakao

Kakao Mischa setzt neue Standards für ökologische Verantwortung und Upcycling in luxuriöser, detailverliebter Optik: Voller Stolz präsentiert die Kakaomanufaktur aus Würzburg seine neue Verpackungslinie – sinnlich, luxuriös, ökologisch und verantwortungsvoll.

In Zusammenarbeit mit dem Verpackungsspezialisten Karl Knauer entstand eine einzigartige Verpackungslösung für die hochwertigen Kakao-Produkte, die mit jeder Faser für Nachhaltigkeit und Ästhetik steht. Das innovative Kartonmaterial „Crush Cacao“ besteht bis zu 15 % aus den Schalen der Kakaobohnen, die als Nebenprodukt der Schokoladenherstellung anfallen, und verzichtet bewusst auf die übliche PE-Beschichtung. Stattdessen schützt eine umweltfreundliche, lebensmittelkonforme Beschichtung den Kakao und entspricht dabei den höchsten Hygieneanforderungen. So gelingt die Kombination aus umweltschonendem Materialeinsatz und exklusivem Design. „Vom Anbau über die Ernte bis zur Verpackung achten wir bei Kakao Mischa auf Nachhaltigkeit und Wertschätzung entlang der gesamten Produktionskette“, erklärt Mischa Levit, Gründer von Kakao Mischa

Ein Statement für Luxus im Einklang mit der Natur

Kakao Mischa setzt mit dieser neuen Verpackungskollektion ein Statement für Luxus im Einklang mit der Natur und schafft ein Erlebnis, das weit über den Geschmack hinausgeht. Mit „Crush Cacao“ entstand eine umweltfreundliche Verpackung, die durch ihre besondere Textur und Haptik beeindruckt und zugleich einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Die Verpackungen sind nicht nur schön, sondern auch praktisch: Stapelbar und robust, eignen sie sich ideal für einen sicheren Versand, sparen Platz und glänzen dennoch mit Detailverliebtheit. Dies zeigt sich in den künstlerischen Elementen der Verpackung, die von Designerin Maike Kilian entwickelt und von Fotografin Lia Lohrer kunstvoll inszeniert wurden. Neben der luxuriösen Optik wird die Verpackung durch silberne und goldene Prägungen in Szene gesetzt, die den kleinen „Schatztruhen“ einen exklusiven Charakter verleihen. Insgesamt umfasst die Kollektion vier verschiedene Schatullen, die zusammen ein kunstvolles Sammelbild ergeben.

Über

Kakao Mischa steht für hochwertigen (zeremoniellen) Kakao in seiner natürlichsten Form, der mit Respekt vor der Natur und den Menschen, die ihn anbauen, produziert wird. Die edlen Kakaoprodukte, die sich ideal für Kakao-Zeremonien eignen, bringen durch ihre über 300 wertvollen Inhaltsstoffe wie unter anderem Theobromin den Serotonin-Vorläufer Tryptophan Wohlbefinden und innere Balance. Sie unterstreichen Kakao Mischas Vision, das Bewusstsein für die Verbindung zwischen Mensch und Natur zu stärken. Die Produkte von Kakao Mischa stehen für Achtsamkeit, Genuss und soziale Verantwortung.

Mehr über Kakao Mischa und die Philosophie dahinter: www.kakaomischa.de

Quelle Kakao Mischa GmbH

Der Weg zum UrTon: Wie Simone Poot ihre wahre Berufung fand

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urton Simone Poot hat sich seit ihrer Kindheit der Musik, den Tönen und Frequenzen verschrieben

Manchmal beginnt der Weg zur eigenen Berufung mit einer Pause, einer inneren Einkehr oder einem tiefen Traum. Für Simone Poot war es die Entschlossenheit, aus ihrem bisherigen Leben auszusteigen und auf ihre innere Stimme zu hören, die sie zur Entdeckung des UrTons führte. Statt weiter auf der Bühne zu stehen und Musik nur im Außen zu erleben, entschied sie sich, tiefer zu gehen und sich der Frequenz-Arbeit zu widmen – einer Arbeit, die sie zur Essenz des Menschseins führen sollte.

Ein Schritt in die Stille – die Phase des Wandels

Simone erkannte, dass es an der Zeit war, ihrem Leben eine neue Richtung zu geben. Nach der Rückkehr von einer herausfordernden Phase entschied sie, sich von ihrem bisherigen Beruf zu lösen. Sie spürte, dass etwas Größeres auf sie wartete. Doch bevor sie klar sah, wohin ihr Weg führen würde, gab es eine intensive Zeit des Innehaltens. „Ich gönnte mir eine Pause und träumte monatelang von Farben, Tönen und Organen“, beschreibt Simone ihre Phase der Selbstfindung. Diese lebhaften Träume waren kein Zufall – sie waren Botschaften, die sie tiefer führten.

Die Begegnung mit dem UrTon

Der Wendepunkt kam, als Simone in einem scheinbar zufälligen Moment auf der Autobahn unterwegs war. Dort begegnete sie einem Wissenschaftler und UrTon-Forscher Dr. Vemu Mukunda, der ihr auf besondere Weise den Zugang zu dieser Arbeit eröffnete. „Es war, als ob mein Auftrag plötzlich klar wurde“, erzählt Simone. Der UrTon – die individuelle Schwingung, die seit der Geburt in jedem Menschen existiert – wurde zu ihrer neuen Berufung. Sie erkannte, dass es die inneren Töne waren, die sie erforschen und anderen Menschen näher bringen wollte.

Vom Klang zur Essenz des Menschseins

Für Simone war es eine tiefgreifende Erkenntnis: Die Musik und die Bühne waren wichtige Stationen, aber sie führten sie nicht zur wahren Erfüllung. „Mein Platz ist nicht auf der Bühne. Es sind die Töne im Innen, die wirklich zählen“, sagt sie. Durch die Arbeit mit dem UrTon wollte sie Menschen dabei helfen, ihre inneren Frequenzen zu entdecken und in Einklang mit sich selbst zu kommen. Diese Frequenzarbeit berührt die Essenz des Menschseins und schafft eine Verbindung zur eigenen inneren Wahrheit.

Die Magie der inneren Frequenz

Seit ihrer Entscheidung, den UrTon zum Mittelpunkt ihrer Arbeit zu machen, zeigt Simone anderen, wie sie ihre natürliche innere Frequenz ausrichten können. „Es geht darum, die eigene Essenz zu spüren und die ‚klingenden‘ Wesenskerne zu entdecken“, erklärt sie. Mit dem UrTon als Leitfaden erleben viele Menschen eine tiefe Transformation, indem sie emotionale Blockaden lösen und sich selbst auf einer ganz neuen Ebene wahrnehmen.

Fazit

Simone Poots Reise zum UrTon zeigt, dass der Weg zur inneren Berufung oft in den leisen Momenten beginnt. Es erfordert Mut, aus alten Mustern auszusteigen und sich dem zuzuwenden, was tief in einem selbst schwingt. Der UrTon ist für Simone der Schlüssel zu einem erfüllten Leben – eine Schwingung, die Menschen zu sich selbst zurückführt und sie in ihrer Essenz berührt.

FAQs
1. Was ist der UrTon und warum ist er so wichtig?
Der UrTon ist die individuelle Grundfrequenz, die in jedem Menschen seit der Geburt schwingt. Er repräsentiert die Essenz eines Menschen und kann dabei helfen, Blockaden zu lösen, das innere Gleichgewicht wiederherzustellen und sich mit dem authentischen Selbst zu verbinden.
2. Wie kann der UrTon zur persönlichen Transformation führen?
Durch die Arbeit mit dem UrTon kommen Menschen in Berührung mit ihrer tiefsten inneren Frequenz, was emotionale und körperliche Blockaden lösen kann. Diese Verbindung schafft Klarheit, stärkt die Selbstwahrnehmung und führt zu einem authentischeren und erfüllteren Leben.
3. Was unterscheidet Simones Frequenzarbeit von der klassischen Musik?
Während die Musik oft im Außen bleibt und sich auf Töne und Melodien konzentriert, arbeitet Simone mit den inneren Frequenzen, die tief in jedem Menschen schwingen. Der Fokus liegt auf dem inneren Klang, der persönliche Resonanz und Transformation ermöglicht.

Autor:

Simone Poot hat sich seit ihrer Kindheit der Musik, den Tönen und Frequenzen verschrieben. Trotz eines Rückschlags in ihrer Gesangskarriere gründete sie erfolgreich eine Musikschule, die sie 30 Jahre lang leitete. Nach einer inspirierenden Reise auf dem Jakobsweg entdeckte sie ihre wahre Berufung als UrTon-Bestimmerin und hilft nun Menschen, durch ihre individuelle Frequenz ein erfülltes Leben zu führen.
https://deinurton.de/

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

feld.energy sammelt 1,7 Millionen Euro in Pre-Seed-Runde ein, um den Ausbau von Agri-Photovoltaik zu beschleunigen

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  • feld.energy, ein innovatives Unternehmen im Bereich der Agri-Photovoltaik, hat in einer Pre-Seed-Finanzierungsrunde 1,7 Millionen Euro eingesammelt
  • Die Runde wurde von HV Capital angeführt und von Angel Invest, CoInvest (Marc Diekmann), Karljo Seilern, Cord Amelung, Alex Mahr, Christian Hardenberg, Niklas Rickmann (MVST Ventures), Jan Rabe und Colin Hanna unterstützt
  • Das Unternehmen strebt an, den sich schnell entwickelnden und wachsenden Agri-PV-Markt in Deutschland anzuführen

feld.energy, ein Pionier im Bereich der Agri-Photovoltaik (Agri-PV), gab heute bekannt, dass es eine Pre-Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 1,7 Millionen Euro abgeschlossen hat. Diese Runde wurde von HV Capital angeführt und durch Angel Invest, CoInvest (Marc Diekmann), Karljo Seilern, Cord Amelung, Alex Mahr, Christian Hardenberg, Niklas Rickmann (MVST Ventures), Jan Rabe und Colin Hanna unterstützt.

feld.energy bietet eine einfache Lösung für die Doppelnutzung landwirtschaftlicher Flächen: Zusätzlich zur landwirtschaftlichen Nahrungsmittelproduktion können Landwirte ihre Flächen auch zur Stromerzeugung durch Photovoltaik-Anlagen nutzen. So können sie pro Hektar Land einfach und schnell bis zu 4.000 Euro generieren. feld.energy bietet Landwirten somit eine einzigartige Möglichkeit, ihre Einnahmequellen zu steigern: Der landwirtschaftliche Hauptnutzen bleibt erhalten und gleichzeitig wird nachhaltige Energie produziert. feld.energy leistet damit nicht nur einen entscheidenden Beitrag zur Energiewende, sondern stärkt auch die Widerstandsfähigkeit der Landwirtschaft.

Deutschland hat sich das Ziel gesetzt, bis 2050 rund 60 Prozent des Endenergieverbrauchs aus erneuerbaren Energien zu decken und fossile Brennstoffe zu ersetzen. Die Vorhaben im Bereich Agri-PV leisten hierzu einen erheblichen Beitrag. Neben der Möglichkeit der Doppelnutzung landwirtschaftlicher Flächen gelingt es mit Hilfe von Agri-PV auch, den Wasserverbrauch in der Landwirtschaft zu senken und zusätzliche Einkommensquellen für Landwirte zu schaffen, was die Resilienz gegenüber Ernteausfällen erhöht. Das Fraunhofer ISE sieht das Potenzial von Agri-PV bei 2.900 GW allein in Deutschland.

Dr. Adrian Renner, Gründer und CEO: „Ich freue mich sehr, dass wir unsere Pre-Seed-Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen haben. Das ist für uns nicht nur ein finanzieller Meilenstein – es ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer Zukunft, in der Landwirtschaft und saubere Energie Hand in Hand gehen. Unsere Mission ist einfach, aber tiefgreifend: die Landwirtschaft widerstandsfähiger und nachhaltiger zu machen, indem wir die Kraft der Sonne nutzen. Mit unserer Technologie können wir Landwirten helfen, ein stabiles Einkommen zu sichern, klimafreundlichen Strom zu erzeugen und die Abhängigkeit der Gesellschaft von traditionellen Energiequellen zu verringern.

Diese Finanzierung wird es uns ermöglichen, unsere Vision Wirklichkeit werden zu lassen, ein starkes Team aufzubauen und uns einer Zukunft zu nähern, in der Stromerzeugung im Einklang mit der Landwirtschaft steht. Wir sind unseren Investoren sehr dankbar, dass sie uns vertrauen und unsere Vision teilen, sodass wir den ersten von vielen Schritten auf diesem Weg gehen können.“

David Kuczek, General Partner bei HV Capital: „Wir freuen uns sehr, erneut mit Dr. Adrian Renner zusammenzuarbeiten – einem Serienunternehmer aus dem HV-Portfolio. Er gründete zuvor die Global Savings Group, ein führendes Unternehmen im Bereich Consumer Internet. Mit seiner Erfahrung im Aufbau erfolgreicher Unternehmen sind wir überzeugt, dass Adrian den Agri-PV-Sektor transformieren kann. „Wir freuen uns darauf, Teil dieser Reise zu sein, bei der sich Agri-PV als Motor der deutschen Energiewende voll entfaltet.“

feld.energy wird die Mittel nutzen, um seine Vision zu verwirklichen: Eine Zukunft, in der die Doppelnutzung landwirtschaftlicher Flächen zur Norm wird, die sowohl den Landwirten als auch dem Planeten zugute kommt. Um der wachsenden Nachfrage nach Lösungen bei der Energiewende gerecht zu werden und das Wachstum zu beschleunigen, wird das Unternehmen die Finanzierung nutzen, um seine operativen Kapazitäten zu stärken und das Team auszubauen.

Bild: Dr. Adrian Renner, Founder und CEO feld.energy

Quelle:HV Capital

Große Fische im Datenmeer: Warum KI im Gesundheitssektor die Großen bevorzugt

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Artificial Intelligence transformiert die Gesundheitsbranche – doch profitieren davon vorerst vor allem die Mega Caps. Sie haben die Ressourcen, die Daten und das Know-how, um aus dieser technologischen Revolution die größten Vorteile zu ziehen. Wie groß ist das Potenzial für den Sektor und wo liegen die Chancen für kleinere Akteure?

Die Macht der großen Datenmengen
Der Gesundheitssektor hat einen enormen Vorteil beim Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI): Er verfügt über riesige Datenmengen, die für innovative Anwendungen unerlässlich sind. Mit der wachsenden Integration von KI im Gesundheitswesen rücken große Pharma- und Biotechnologiekonzerne wie Eli Lilly, Novo Nordisk und Amgen zunehmend ins Rampenlicht. Die Wertschöpfung durch KI konzentriert sich derzeit stark auf die Mega und Large Caps, da diese neben den umfangreichen Datenbeständen auch über das nötige Kapital verfügen, um KI-Projekte maßgeblich voranzutreiben. Durch Kooperationen mit Tech-Giganten wie Microsoft und Nvidia steigern Unternehmen im Gesundheitssektor ihre KI-Kompetenzen und verkürzen Entwicklungszyklen erheblich. Diese Allianzen eröffnen neue Möglichkeiten für personalisierte Medizin und roboterunterstützte Behandlungen – Bereiche, in denen kleinere Akteure nur schwer Schritt halten können.

Artificial Intelligence als exklusiver Treiber des Marktvorteils
Die Dominanz US-amerikanischer Unternehmen im Bellevue-AI-Health-Portfolio ist teilweise auf die Entwicklung im Bereich künstliche Intelligenz zurückzuführen. Sie spiegelt die enorme Investitionskraft und die KI-freundliche Infrastruktur der USA wider.

Die USA investieren sechsmal mehr in medizinische Forschung als die drei größten europäischen Länder. Die meisten großen KI-Technologieanbieter – wie z.B. Nvidia, Microsoft und Qualcomm – sind zudem ebenfalls in den USA ansässig, was die Zusammenarbeit erleichtert und die Innovationskraft weiter antreibt.

Unternehmen wie Roche und Novartis zeigen, wie europäische Unternehmen im KI-Bereich mithalten können. Während Genentech (Roche) in Zusammenarbeit mit Nvidia auf Generative Artificial Intelligence (GenAI) setzt, um schneller zu diagnostizieren und Therapien zu entwickeln, hat Novartis bereits 2019 das AI Innovation Lab ins Leben gerufen. Damit verfolgt Novartis das Ziel, CAR-T-Zelltherapien für die Krebsimmuntherapie präziser zu gestalten und so personalisierte Behandlungen zu ermöglichen.

Schwellenländer bleiben außen vor – für den Moment
Spannend ist auch die Frage, wie sich KI-Investments in Schwellenländern entwickeln werden. Trotz der IT-Kompetenz in Indien, Brasilien und Teilen Afrikas finden sich in diesen Märkten kaum Unternehmen im Portfolio des Bellevue AI Health Fonds. Grund hierfür ist die zu geringe Marktkapitalisierung und ein niedriger Bellevue AI Affinity Score, der als Bewertungsskala für KI-Investitionen im Fonds dient. Eine Ausnahme ist QuantumPharm, ein auf KI und robotergestützte Arzneimittelentwicklung spezialisiertes Unternehmen mit Sitz in Shenzhen, das wir als vielversprechenden Vorreiter im Portfolio halten.
Schwellenländer könnten in der Zukunft jedoch eine Rolle spielen, insbesondere wenn die Eintrittsbarrieren durch fallende Technologiekosten sinken. Diese Entwicklung könnte mittelständischen Unternehmen Zugang zu Daten und KI-Technologien bieten und so die Basis für eine breitere Beteiligung am KI-getriebenen Gesundheitsmarkt schaffen.

KI-Entwicklung in Nischenmärkten
Im Bereich der Mid Caps sind folgende zwei Unternehmen interessant: Procept BioRobotics hat mit seiner Hydros-Roboterplattform für die Entfernung von Prostatagewebe einen entscheidenden Schritt gemacht. Die Plattform nutzt KI für die OP-Planung und verfügt über Einweg-Endoskop-Hardware, was zu schnelleren, sichereren und konsistenteren Ergebnissen führt – unabhängig von der Erfahrung des Chirurgen. Mit knapp 450 bereits installierten Robotern bietet Hydros durch die hohe Integration und vereinfachte Workflows ein enormes Potenzial für die breitere Marktakzeptanz. Dexcom erschließt mit seiner Produktinnovation ein neues Kundensegment im Bereich Diabetes. Mit dem kürzlich zugelassenen Stelo-Glukosesensor bietet das Unternehmen ein «Wearable» für Diabetiker, die kein Insulin benötigen. Dieser Sensor hilft, den Einfluss von Bewegung und Ernährung auf den Blutzuckerspiegel besser zu verstehen. Dexcom erweitert damit sein Angebot über insulinabhängige Patienten hinaus und bietet Lösungen, die eine breitere Nutzerbasis ansprechen.

Fazit: Alles bleibt beim Alten – oder doch nicht?
Der Gesundheitssektor ist wie kaum ein anderer prädestiniert für den Einsatz von künstlicher Intelligenz. Durch die Fülle an Daten, die hier täglich generiert wird, ergeben sich nahezu unbegrenzte Möglichkeiten für personalisierte Diagnostik, präzise Therapieentwicklungen und effiziente klinische Studien. Große Pharma- und Biotechunternehmen können diese Datenmenge mithilfe ihrer erheblichen Ressourcen und ihrer Erfahrung im Umgang mit sensiblen Gesundheitsinformationen optimal nutzen. KI ermöglicht es ihnen, komplexe Muster in großen Datensätzen zu erkennen und so die Effizienz ihrer Forschungs- und Entwicklungsprozesse deutlich zu steigern. Der Sektor wird so zum Beispiel durch KI getriebene medizinische Bildanalysen oder die Identifikation neuer Wirkstoffe revolutioniert.

Für kleinere Akteure mag es herausfordernd sein, diese Dynamik zu adaptieren, doch auch für sie ergeben sich Chancen – etwa durch Kooperationen und spezialisierte Nischenanwendungen, die das KI-Potenzial nutzen, ohne dass sie selbst große Datenmengen oder Ressourcen vorhalten müssen.

Bild:Marcel Fritsch

Quelle:TE Communications GmbH

Was hoher Krankenstand und viel Verkehr gemeinsam haben …

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… und welche Rolle Blickkontakt in Videokonferenzen dabei spielt

In den ersten zwei Dritteln des Jahres hat die Krankheitswelle in Deutschland den Höchstwert aus 2023 bereits erreicht. Auf 100 Versicherte kamen in den Monaten Januar bis August 225 Ausfälle – die erwartbar hohen Zahlen im letzten Jahresdrittel nicht miteinbezogen.[1] „Beim genauen Blick auf die Zahlen fällt auf, dass neben klassischen Atemwegserkrankungen psychische Erkrankungen in den Fokus rücken und deren Anzahl sich im Zeitraum von zehn Jahren um fast die Hälfte erhöht hat. Zu den Gründen hierfür zählen möglicherweise zugenommene Belastungen durch globale Krisen oder die Verdichtung in der Arbeitswelt“, beleuchtet Markus Vollmer, COO und Co-Founder der Casablanca.AI GmbH. Es gibt noch weitere Ursachen: „Digitale Kommunikation hat sich spätestens in Zeiten der Corona-Pandemie verändert beziehungsweise weiterentwickelt. Homeoffice beziehungsweise generell mobiles Arbeiten und allgemein eine Vielzahl von Videokonferenzen stehen heute auf der Tagesordnung. Dieser Wandel bringt nicht nur viele Vorteile, sondern auch Gefahren für verschiedene Arten körperlicher und mentaler Belastung mit sich“, sagt er. Bekannt ist dieses Phänomen als „Zoom-Fatigue“.

Etwas bleibt aus
Es finden immer mehr Video-Konferenzen, Seminare oder Online-Meetings statt. In der Folge entstehen oft Erschöpfung, Konzentrationsprobleme, Ungeduld oder Reizbarkeit. „Auch andere körperliche Symptome wie Kopf- und Rückenschmerzen lassen sich beobachten. Immer wiederkehrende und lang andauernde Meetings wirken sich hier negativ aus. Ein Zusammenhang mit den steigenden Krankheitszahlen ist auf jeden Fall zu erkennen“, berichtet Vollmer. Die Stanford University, die Universität Göteborg und das Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) haben zu Zoom-Fatigue bereits tiefgehende Studien angestoßen. Das Ergebnis bestätigt: Digitale Kommunikation führt zu einer psychologischen und physiologischen Belastung des menschlichen Körpers.[2] „Zum einen bedingen dies organisatorische Faktoren, zum anderen aber vor allem technische Aspekte – Stichwort Blickkontakt. Der fehlt oder ist in Videokonferenzen unnatürlich, was das Interpretieren nonverbaler Signale erschwert und somit bei vielen zu mehr Erschöpfung führt“, so Vollmer. „Viele verzweifeln bereits an den beiden unterschiedlichen Positionen des Bildes vom Gesprächspartner auf dem Bildschirm und der Kamera – zumeist auf dem oberen Rand des Bildschirms.“

Andersherum gedacht
Künstliche Intelligenz bietet in diesem Zusammenhang gezielt Hilfe. Die Software Casablanca beispielsweise stellt Blickkontakt in Videokonferenzen her, indem sie mithilfe von KI den Kamerawinkel korrigiert, solange der Anwender auf den Bildschirm schaut. Vollmer sagt: „Langfristige und nachhaltige Gesundheit der Mitarbeiter rückt so in den Fokus, ebenso wie das Aufrechterhalten menschlicher Bindung aus dem Homeoffice. Denn diese Faktoren spielen beim Unternehmenserfolg eine entscheidende Rolle, krankheitsbedingte Arbeitsausfälle oder fehlende beziehungsweise ineffektive Zusammenarbeit wirken sich dagegen deutlich negativ aus.“ Dabei zudem besonders für Arbeitgeber wichtig: Produktivität der Angestellten geht mit der technischen Ausstattung einher. So zeigt eine Studie der Harvard University in Zusammenarbeit mit der Boston Consulting Group (BCG) aus dem Jahr 2023, dass die Produktivität von Beratern bei Aufgaben um circa 25 Prozent stieg und auch die Qualität verbesserte sich um mehr als 40 Prozent. Gleichzeitig erhöht sich die Bearbeitungsgeschwindigkeit um circa 12 Prozent.[3] „Wenn diese Anpassung noch für mehr Gesundheit sorgt, ist das eine Win-win-win-Situation“, fasst der COO zusammen.

Mehr Menschlichkeit im digitalen Raum
Doch vielen – gerade großen – Unternehmen scheint zuletzt das Thema Homeoffice ein Dorn im Auge. Sie wollen ihre Mitarbeiter zurück ins Büro holen, bezweifeln teilweise, dass die Menschen im Homeoffice wirklich arbeiten. „Dabei ist die Rechnung einfach: Je mehr Menschen sich im Büro treffen, desto leichter stecken sie sich an. Das wiederum erhöht den Krankenstand und senkt dementsprechend die Arbeitsleistung“, merkt Vollmer an. „Statt eines Rückrufs sollten Verantwortliche an den technischen Möglichkeiten ansetzen. Es geht vor allem um den richtigen Einsatz von Homeoffice und die Beseitigung bestehender Nachteile. Blickkontakt in Videokonferenzen verändert das Arbeiten und sorgt letztlich so auch für mehr Nachhaltigkeit.“ Denn: Mehr Menschen im Büro bedeuten besonders morgens und abends lange Staus und viel Verkehr auf den hiesigen Straßen, was so zu einem höheren CO2-Ausstoß führt. Funktionieren Videocalls dagegen wie sie sollten – nämlich mit Blickkontakt –, sind sie ein sinnvolles und wirkungsvolles Kommunikationsmittel. Nur auf diese Weise lassen sich viele Gespräche auch ortsunabhängig führen.

Bild: Markus Vollmer Quelle Casablanca.AI GmbH

Quelle:Borgmeier Public Relations

Klein, fein und stimmungsvoll: Die Weihnachtszeit in der Donauregion

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Die Weihnachtszeit in der Donauregion

Direkt an der Donau bietet das liebevoll geführte Riverresort Donauschlinge**** Raum und Zeit, den Alltag hinter sich zu lassen und die stillste Zeit des Jahres mit Wellness, kulinarischen Genüssen und Mußestunden in der Natur zu feiern. Kleine, feine Adventmärkte und Veranstaltungen in der Region stimmen auf das große Fest ein. Das Hotel ist festlich geschmückt. Bei einem wärmenden Punsch in der gemütlichen Feuerlounge im Freien taucht man in die Weihnachtsstimmung ein und lässt die Seele baumeln.

Am Heiligen Abend entfaltet sich der Weihnachtszauber im Riverresort Donauschlinge wie in alten Zeiten. Traditionelle Weihnachtslieder und Gedichte erfüllen das Haus mit festlicher Atmosphäre, während sich die winterliche Donaulandschaft in ihrer stillen Pracht präsentiert. Dazu zaubert das Küchenteam ein köstliches Weihnachts-Dinner. Am 25. Dezember sorgt ein gemütlicher Musikabend für eine stimmungsvolle Umrahmung der Feiertage.

Die schöne Wellnessoase des Riverresorts ist der ideale Ort, um die Weihnachtszeit entspannt zu verbringen. Mit ihrer einladenden Saunalandschaft, dem wohligen Indoorpool und den liebevoll gestalteten Ruheinseln ist sie der perfekte Ort, um sich zurückzulehnen. Wohltuende Massagen, verwöhnende Beauty-Anwendungen, belebende Wickel und Packungen revitalisieren Körper und Geist und sorgen für ein rundum gutes Gefühl. Besonders gemütlich wird es freitags, wenn die Wellnesswelt zum Late-Night-Spa einlädt. Bei sanftem Kerzenschein und einem Glas prickelndem Prosecco können Genießer bis 22 Uhr in romantischer Atmosphäre verweilen. Da hat der Weihnachtsstress keine Chance.

Alles dreht sich ums Wohlfühlen und Loslassen. Ob bei Yoga oder Klangschalen-Meditationen oder einfach bei einem leckeren Apfelstrudel und einer heißen Schokolade, die an kalten Tagen glücklich machen. Geführte Winterwanderungen begleiten aktive Naturgenießer durch die abwechslungsreiche Wanderregion. Das Naturwunder Schlögener Schlinge lädt zum Durchatmen an der frischen Luft ein. Im Hotelrestaurant werden Feinschmecker mit regionalen Schmankerln und hausgemachten Mehlspeisen verwöhnt.

Die Donau.ALLinclusive.Leistungen des Riverresort Donauschlinge runden die Weihnachtsszeit ab. Ganztägiges Schlemmen ist ebenso im Zimmerpreis inkludiert wie ein abwechslungsreiches Aktivprogramm. Montag bis Freitag von 12 bis 15 Uhr gibt es 20 Prozent Ermäßigung auf Wellnessanwendungen.

Donau Advent (22.–24.11.24, 29.11.–01.12.24, 06.–08.12.24, 13.–15.12.24)
Leistungen: 3 Tage/2 Nächte, Donau.ALLinclusive, 1 Eintritt in die Waldweihnacht am Baumkronenweg Kopfing, 1 Wohlfühl- oder 1 Gesichtsmassage (je 20 Min.), Late Night Spa (jeden Freitag Wellness bis 22 Uhr) mit Kerzenschein und Prosecco – Preis p. P.: ab 223 Euro

Weihnachten wie es früher war (21.–28.12.24)
Leistungen: 5 Tage/4 Nächte, Donau.ALLinclusive, besinnliche Weihnachtsfeier, festliches 6-Gänge-Weihnachtsdinner, 1 x Punsch im weihnachtlich geschmückten Innenhof, gemütlicher Musikabend am 25.12., 20 % Nachlass auf Verlängerungsnächte (ab 21.12 bis 29.12.) – Preis p. P.: ab 549 Euro

Bild Blick auf die Donauschlinge im Winter Quelle: Riverresort_Donauschlinge

Quelle mk Salzburg

Gedruckte Sensorfolien für die Energiewende und industrielle Anwendungen von Morgen: Der TGFS beteiligt sich an der Flexora GmbH

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Der TGFS Technologiegründerfonds Sachsen investiert zusammen mit der TUDAG und einem weiteren privaten Investor einen siebenstelligen Betrag im Zuge einer Seed-Finanzierung in die Flexora GmbH. Das Dresdner Sensorik-Start-up nutzt organische Elektronik und ein innovatives Druckverfahren, um eine große Anzahl an Sensoren und Auswerteelektronik auf flexible Folien aufzubringen. Flexora reduziert damit den Installations- und Integrationsaufwand für Sensortechnik auf ein Minimum und ermöglicht flächenhafte Datenerfassung. Mit dem Investment sollen nun Fertigungskapazitäten aufgebaut und das Unternehmen weiterentwickelt werden.

Der TGFS Technologiegründerfonds Sachsen beteiligt sich gemeinsam mit der TUDAG und einem weiteren privaten Investor an der Flexora GmbH. Flexora ist eine Ausgründung aus der Technischen Universität Dresden (Institut für Angewandte Physik). Das Start-up entwickelt auf biegsamer Folie gedruckte Sensoren, welche kostengünstig herzustellen und leicht installierbar sind. Diese ermöglichen flächenhafte Sensorik mit Echtzeit-Datenanalyse zur Verbesserung von Anlagen und Prozessen sowie weitere neuartige Anwendungen.
Gegründet wurde das Unternehmen als Spin-Off 2022 von Dr. Michael Sawatzki-Park (CTO), Clemens Haist (CEO), Dr. David Kneppe (Head of Production) und Kivanc Ararat (Head of Engineering) unter Beteiligung von Institutsdirektor Prof. Dr. Karl Leo. Ziel des internationalen und interdisziplinären Gründerteams ist es, mit Flexora die Datenerhebung über größere Flächen hinweg einfach und kosteneffizient zu ermöglichen. Die Kunden sind Hersteller und Betreiber von größeren Anlagen im Bereich der Energie- und Prozesstechnik. Mit den von Flexora bereitgestellten Daten können die Anlagen sowie damit verbundene Prozesse besser gesteuert werden, wodurch die Ressourceneffizienz steigt. CTO Dr. Michael Sawatzki-Park führt aus: „Wir lösen das Problem der geringen Verfügbarkeit von Sensordaten über große Flächen mithilfe einer Sensorfolie, die eine Vielzahl an gedruckten Sensoren enthält und sich wie eine zweite Haut auf nahezu jede beliebige Oberfläche aufkleben lässt. Einmal angebracht lassen sich damit verschiedene Parameter, wie Temperatur, Druck oder Beschädigungen, in Echtzeit und über große Flächen hinweg überwachen. Mithilfe einer handlichen Auswertebox, deren Funktionalitäten zukünftig in die Folie integriert werden, können die erhobenen Daten kabellos auch über große Strecken übertragen werden.“
Die Technologie der Sensorhaut selbst basiert auf der Kombination von eigens entwickelten Sensoren mit organischer Dünnschicht-Elektronik. Diese Technologie lässt sich durch eine additive Fertigungsmethode im Rolle-zu-Rolle-Verfahren besonders kostensparend herstellen. Durch den geringeren Material- und Energieverbrauch ergibt sich im Vergleich zu herkömmlicher Sensorik neben Kostenvorteilen auch eine bessere CO2-Bilanz.
Der TGFS investiert gemeinsam mit der TUDAG und einem weiteren privaten Investor einen siebenstelligen Betrag in das Unternehmen. Die Mittel der Seed-Runde dienen dem Aufbau von Fertigungskapazitäten am Standort Dresden sowie der allgemeinen Unternehmensentwicklung. Sören Schuster, Geschäftsführer des TGFS, zur aktuellen Transaktion: „Die im industriellen Umfeld verwendeten Daten über Anlagen und Prozesse werden zum Großteil von physischen Sensoren generiert. Die auf dem Markt vorhandenen Sensorlösungen sind allerdings lediglich darauf ausgelegt, wenige und lokal begrenzte Messpunkte abzudecken. Geringe Flexibilität, Verkabelung und schlecht integrierbare Bauformen sind dabei herausfordernd. Hier bietet Flexora mit seinen flexiblen Sensorfolien den Kunden einen echten Mehrwert in der Anwendung. Das hochmotivierte Gründerteam hat uns mit seiner Idee klar überzeugt. Wir freuen uns, gemeinsam die Entwicklung voranzutreiben.“

Bild:Gründer Flexora

Quelle:CFH Management GmbH

Conduktor, die Datenmanagement-Plattform für Streaming, schließt eine 30-Millionen-Dollar-Runde der Serie B ab, um der großen Nachfrage gerecht zu werden

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Die jüngste Finanzierungsrunde wird die Expansion von Conduktor in den USA beschleunigen. Die Produktentwicklung bestätigt, dass die Akzeptanz von Daten-Streaming bei Unternehmenskunden deutlich zunimmt.

Conduktor, die führende, auf Daten-Streaming spezialisierte Enterprise Data Management (EDM)-Plattform, gab heute den Abschluss einer Serie-B-Finanzierungsrunde in Höhe von 30 Millionen US-Dollar bekannt. Die Runde wurde von RTP Global angeführt, mit Beteiligung von M12 (Microsofts Venture Fund), Ansa und Accel, die Conduktors Serie-A-Runde anführten.

Da Unternehmen weiterhin Daten in einem noch nie dagewesenen Tempo generieren, wird die Herausforderung der Verwaltung und Skalierung von Echtzeit-Datenarchitekturen immer größer. Streaming ist entscheidend für die Entscheidungsfindung und den Betrieb unternehmenskritischer Anwendungen. Es treibt den Datenfluss in Unternehmen voran und liefert sichere, qualitativ hochwertige Informationen für neue und zukünftige Anwendungsfälle – einschließlich KI.

Conduktor überbrückt die Lücke zwischen Dateninfrastruktur und operativer Exzellenz und gibt Unternehmen mit einer einzigartigen Proxy-basierten Lösung die Kontrolle über ihre Daten direkt an der Quelle. Indem die Lösung Daten abfängt, bevor sie in das System eindringen, stellt sie von Anfang an einen qualitativ hochwertigen, konformen Datenfluss sicher und verhindert so frühzeitig Probleme. Dieser sogenannte „Shift Left“-Ansatz ermöglicht es Unternehmen, die Datenqualität und -kontrolle bereits in einem früheren Stadium der Pipeline zu berücksichtigen und so die Risiken in den nachgelagerten Phasen zu reduzieren. Durch die No-Code-Integration und die mehrschichtigen Richtlinien können Firmenproblemlos ihre Sicherheit und Richtlinien überprüfen und einhalten, ohne den Anwendungscode zu ändern.

Mit der Finanzierung wird Conduktor die Expansion in den USA sowie die Produktentwicklung vorantreiben. So können mehr Unternehmen den wachsenden Anforderungen an Echtzeitdatengerecht werden, um auf ihrem Weg zur digitalen Transformation wettbewerbsfähig zu bleiben. Darüber hinaus festigt Conduktor seine Position an der Spitze eines globalen Stream-Processing-Marktes, der voraussichtlich von 22,34 Milliarden US-Dollar im Jahr 2023 auf 185 Milliarden US-Dollar im Jahr 2032 wachsen wird.

„Bevor es Conduktor gab, fehlte den Unternehmen die Flexibilität, ihre Daten-Streaming-Strategie so zu definieren und zu implementieren, dass sie wirklich auf ihre spezifischen Bedürfnisse und Geschäftsziele abgestimmt war“, sagt Nicolas Orban, CEO und Mitbegründer von Conduktor. „Sie waren gezwungen, Kompromisse einzugehen, die ihr Potenzial einschränkten. Das ist genau das, was wir mit unserem unabhängigen Layer ändern wollen. Die Expansion in den USA ist ein wichtiger Meilenstein. Mit der Unterstützung unserer Investoren verfeinern wir nicht nur das Daten-Streaming, sondern definieren neu, wie Unternehmen mit ihren Daten skalieren und Werte schaffen.“

Conduktor unterstützt große globale Unternehmen wie BMW Group, Capital Group, Flix, SIX Group, DraftKings und Lufthansa, die sich auf die Lösung verlassen, um ihre Daten-Streaming-Strategievoranzutreiben und in großem Umfang mit sicheren Prozessen zu arbeiten.

Oftmals beginnen Unternehmen mit der Einführung von Daten-Streaming-Technologien und stellen dann fest, dass ihre Infrastruktur nicht ausreichend genutzt wird, wenn sie nicht in Mitarbeiter, Prozesse und Compliance investieren. An dieser Stelle setzt Conduktor an und schließt die Lücke zwischen Technologie und operativer Exzellenz. Das skalierbare Framework lässt sich mit Apache Kafka und Plattformen wie Confluent, Amazon MSK und Microsoft Azure integrieren.

Durch die Optimierung der Datennutzung und -freigabe im gesamten Unternehmen stellt Conduktor sicher, dass Firmen ihre Investitionsrendite aus dem Daten-Streaming maximieren und ihr Potenzial in greifbaren Wert umwandeln.

Diese Flexibilität macht Conduktor äußerst wertvoll für regulierte Branchen wie Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen und Einzelhandel, in denen die Datenverwaltung in Echtzeit für den sicheren Austausch von Patientendaten oder sensiblen Kundeninformationen, die Einhaltung von Datenschutzbestimmungen und die betriebliche Effizienzentscheidend ist. Conduktor ist in der Lage, Sicherheitsverletzungen sowie die Gefährdung von personenbezogenen Daten zu erkennen und die Verschlüsselung und Maskierung von Daten in Echtzeit zu gewährleisten. Darüber hinaus vereinfacht es die Verwaltung des grenzüberschreitenden Datenaustauschs und gewährleistet globale Sicherheit und Compliance. Dies gelingt durch die dynamische, kontextbezogene Kennzeichnung von Ressourcen und die automatische Durchsetzung von Richtlinien.

„Die Explosion von Echtzeitdaten und KI verändert Branchen und wir kratzen nur an der Oberfläche des Potenzials“, sagt Orson Stadler, Principal bei RTP Global. „Conduktor ermöglicht es Unternehmen, neue Einnahmequellen zu erschließen und die Effizienz ihrer Abläufe zu steigern, was noch vor wenigen Jahren unvorstellbar war und einen echten Einfluss auf den Markt hat. Wir freuen uns, ihr weiteres Wachstum zu unterstützen.“
„Daten sind das wertvollste Gut in der modernen Geschäftswelt und verändern Branchen durch Echtzeit-Einsichten“, sagt James Wu, Partner bei M12. „Da sich dieser Wandel beschleunigt, ist eine sichere und effiziente Datennutzung entscheidend, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Conduktor ist perfekt positioniert, um diese Entwicklung anzuführen, und wir freuen uns, das Unternehmen in seiner nächsten Wachstumsphase zu unterstützen.“

Bild:Nicolas und Stéphane

Quelle:WorkingWords

Deutschlands größte Series-A-Finanzierung für ein AgriTech-Startup: Klim sichert sich 22 Millionen US-Dollar zur Förderung des globalen Übergangs zur regenerativen Landwirtschaft

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Das Berliner Startup Klim sichert sich eine Series-A-Finanzierung, um die globale Expansion zu beschleunigen und sein Angebot an Finanzdienstleistungen auszubauen. Die Finanzierungsrunde wird von BNP Paribas angeführt; daneben sind europäische und US-amerikanische Impact Investoren und VCs beteiligt.

Klim auf Expansionskurs: Das AgriTech-Startup aus Berlin hat erfolgreich eine Series-A-Finanzierung in Höhe von 22 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Das 2020 gegründete Unternehmen gilt als der führende europäische Anbieter von sogenannten Insetting-Lösungen. Konkret unterstützt Klim Lebensmittelunternehmen dabei, ihre Lieferketten auf eine regenerative Landwirtschaft umzustellen, damit resilient zu gestalten und aktiven Klimaschutz zu betreiben. Die Finanzierungsrunde wird von BNP Paribas, Europas größter Bank, angeführt. An der Runde beteiligen sich zudem weitere namhafte Investoren wie Earthshot Ventures, Rabobank, Agfunder, Norinchukin Bank, Achmea, Ananda Impact Ventures und Elevator Ventures, die Corporate-Venture-Capital-Einheit der Raiffeisen Bank International. Bislang ist es keinem anderen AgriTech-Startup aus Deutschland in diesem Jahr gelungen, eine Series-A-Finanzierung in dieser Größenordnung abzuschließen.

Klim verfolgt die Mission, den Übergang der Lebensmittel- und Agrarindustrie zur regenerativen Landwirtschaft weltweit zu beschleunigen und so die zunehmenden Herausforderungen der industriellen Landwirtschaft zu lösen. Dazu zählt in erster Linie die fortschreitende Zerstörung unserer Böden, die sich maßgeblich im Verlust von Bodenkohlenstoff äußert. Die moderne Landwirtschaft trägt etwa 20% zum jährlichen Treibhausgasausstoß bei. So wurden seit ihrem Beginn ca. 500 Milliarden Tonnen CO₂ aus Böden in die Atmosphäre freigesetzt. Durch die Zerstörung von Bodenkohlenstoff werden Böden anfälliger für klimawandelbedingte Ertragsverluste, was nicht zuletzt die Ernährungssicherheit gefährdet. Klim hat sich zum Ziel gesetzt, diese Entwicklung durch die Umstellung auf regenerative Landwirtschaft umzukehren. Denn regenerierte, gesunde Böden speichern tonnenweise Kohlenstoff, was erheblich zur Klimalösung beiträgt und gleichzeitig das Risiko von Ernteausfällen reduziert. Nur so können Lebensmittelunternehmen eine zuverlässige Versorgung mit hochwertigen Produkten gewährleisten.

Auf seiner digitalen Plattform hat das Startup ein umfassendes Angebot für Landwirte entwickelt, damit diese den Übergang zur regenerativen Landwirtschaft gezielt planen und umsetzen können. Landwirte erhalten beispielsweise eine digitale agronomische Beratung zur gezielten Förderung der Bodengesundheit und können sich zudem mit anderen Betrieben über ihre Erfahrungen austauschen. Darüber hinaus hilft Klim den Landwirten bei der Finanzierung des Wandels und senkt so entscheidend deren Risiko für die Umstellung. Denn: Neben einer fehlenden agronomischen Unterstützung ist es bislang vor allem der mangelnde Zugang zum notwendigen Übergangskapital, der eine der entscheidenden Hürden für die Umstellung der Betriebe auf eine regenerative Bewirtschaftung darstellt.

Internationale Expansion und weitere Optimierung der Plattform

Aktuell nutzen über 3.500 Landwirte die Klim-Plattform; zusammengenommen bewirtschaften sie mehr als 700.000 Hektar Land. Das entspricht etwa fünf Prozent der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche in Deutschland. Darüber hinaus arbeitet Klim bereits mit zahlreichen, weltweit agierenden Lebensmittelunternehmen zusammen – darunter globale Konsumgüterhersteller wie Nestlé, Kaufland und Aryzta. Dank der Unterstützung von Klim ist es den Unternehmen nun möglich, ihre Scope-3-Emissionen maßgeblich zu verringern, ihre Lieferketten wieder resilient zu gestalten und somit vor allem die Qualität ihrer Lebensmittel zu verbessern.

„Unser globales Lebensmittelsystem befindet sich im Umbruch und die regenerative Landwirtschaft steht im Mittelpunkt dieser Transformation“, erklärt Dr. Robert Gerlach, CEO von Klim. „Lebensmittelunternehmen müssen und wollen diese Transformation anführen – doch sie können das nicht ohne die Zusammenarbeit mit den Landwirten. Mit unserer digitalen Plattform für Landwirte und unseren Insetting-Lösungen für die Lebensmittelbranche ermöglicht es Klim, die regenerative Transformation der Branche erheblich zu beschleunigen. Unser Ansatz ist dabei konsequent landwirtefreundlich. Denn nur, wenn wir die Interessen von Lebensmittelunternehmen und Landwirtinnen vereinen, können wir diesen Wandel global und nachhaltig skalieren. Klim ist der Partner für beide Seiten und treibt so die größte landwirtschaftliche Revolution seit der Grünen Revolution voran, um maximalen Impact für Klimaschutz, Ernährungssicherheit und Biodiversität zu erreichen.“

Mit Hilfe des eingesammelten Kapitals will Klim nun die Internationalisierung beschleunigen, das Angebot auf der digitalen Plattform weiter ausbauen und eine neue Reihe an Finanzdienstleistungen einführen. Die Maßnahmen sind somit ein wichtiger weiterer Schritt zur weltweiten Skalierung der regenerativen Landwirtschaft. Darüber hinaus tragen die Partnerschaften von Klim mit führenden globalen Banken, darunter BNP Paribas, entscheidend dazu bei, die Value Proposition des Startups gegenüber seinen Kunden zu stärken und so den benötigten Wandel in der Landwirtschaft systematisch zu fördern.

„Transformative Rolle bei der Neugestaltung globaler Lieferketten für Lebensmittel“

Für Lead-Investor BNP Paribas passt die Mission von Klim ideal zu den strategischen Investmentzielen der europäischen Großbank: „Die Unterstützung von Unternehmen, die den Übergang zu einer nachhaltigen Wirtschaft vorantreiben, steht im Mittelpunkt unserer Mission bei BNP Paribas“, sagt Maha Keramane, Head of the Positive Impact Business Accelerator von BNP Paribas. „Die innovative Plattform von Klim und der Ansatz zur Skalierung der regenerativen Landwirtschaft passen perfekt zu unserem Selbstverständnis, wonach wir gezielt Lösungen fördern, die den Klimawandel mindern und so zum Aufbau widerstandsfähiger Ökosysteme beitragen. Wir sind überzeugt, dass Klim eine transformative Rolle bei der Neugestaltung globaler Lieferketten für Lebensmittel spielen wird.“

Auch Elevator Ventures, ein aktiver Investor in AgriTech- und FinTech-Startups, erkennt das große Potenzial, das das Geschäftsmodell des Berliner Startups birgt. „Klim löst eines der drängendsten Probleme unserer Zeit: wie wir eine wachsende Bevölkerung nachhaltig ernähren und gleichzeitig die Ökosysteme unseres Planeten wiederherstellen können“, sagt Maximilian Schausberger, Managing Director von Elevator Ventures. „Die digitale Plattform hält zusätzlich zum Informationsangebot für Landwirte ein attraktives Vergütungssystem für sie bereit. Das ist genau die Basis, die es braucht, um nicht nur die Landwirtschaftsbranche im großen Stil zu transformieren, sondern auch, um das Geschäftsmodell von Klim schnell zu skalieren. Wir freuen uns, Teil dieser Reise zu sein.“

Henrieke Hoftijzer, Investment Director bei Achmea Innovation Fund, ist überzeugt vom ganzheitlichen Ansatz, den Klim verfolgt: “Mit Hilfe unserer Investition in Klim hoffen wir, den Übergang zur regenerativen Landwirtschaft gemeinsam zu beschleunigen und so das gesamte Ökosystem rund um die Nahrungsmittel- und Agrarbranche für diese Mission begeistern zu können. Wir sind überzeugt, dass wir zusammen mit Klim eine resiliente Nahrungsmittelversorgung sicherstellen können. Das kommt dann letztlich allen zugute: den Landwirten, der Umwelt und uns als Gesellschaft.”

Ähnlich äußert sich auch Martijn Scholtes, Head of Corporate Venturing bei Rabo Investments, dem Investmentarm der Rabobank: „Um wirklich systematisch etwas zu verändern, müssen wir das gesamte Ökosystem rund um Food & Agribusiness einbeziehen. Das Angebot von Klim passt hier perfekt zum Ziel der Rabobank, unseren Kunden aus der Landwirtschaft den Übergang zu nachhaltigen Praktiken zu erleichtern und Großhandelskunden wirksame Lösungen zur Dekarbonisierung zur Verfügung zu stellen.“

Nach Ansicht von Klim-CEO Robert Gerlach markiert die Series A nun einen entscheidenden Meilenstein in der Entwicklung des Startups. „Mit Hilfe des eingesammelten Kapitals können wir unseren globalen Impact maximieren und beschleunigen”, sagt der 44-Jährige und ergänzt: „Zusammen mit vielen erstklassigen Finanzinstituten an unserer Seite sind wir außerdem in einer starken Position, um unsere globalen Aktivitäten durch den Eintritt in neue Märkte zu verstärken und unser Angebot weiter zu skalieren.”

Bild:v.l.n.r.: Felix Jacobsen, Lutz Wildermann (VP Agriculture), Robert Gerlach, Nina Mannheimer, Adiv Maimon(Bildquelle: Klim GmbH).

Quelle: Alive Communication GmbH