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Das Impact Travel Startup socialbnb schließt erste Finanzierungsrunde mit siebenstelligem Betrag ab. Mit dem frischen Kapital plant das Unternehmen, die nachhaltige Reiseplattform weiter auszubauen und nachhaltigen Tourismus weltweit zu fördern.

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„Diese Finanzierung markiert einen wichtigen Meilenstein in unserer Mission, den Tourismus neu zu denken“, erklärt Nils Lohmann, Mitgründer und Geschäftsführer von socialbnb. „Das Jahr 2024 hat durch Proteste gegen Massentourismus in Destinationen wie Barcelona, wie kein anderes gezeigt, dass es neue Ansätze braucht, die nicht auf Kosten der Umwelt oder der lokalen Bevölkerung gehen. Mit der Unterstützung unseres Investorenboards können wir socialbnb’s Vision eines sozial und ökologisch verantwortlichen Tourismus weiter vorantreiben.“

Das Investorenteam besteht aus Rolf Schrömgens, Gründer und ehemaliger Geschäftsführer von Trivago und Gründer von brafe.space, sowie Wilfried Gillrath und Heiko von Tschischwitz, ehemalige Gründer von Lichtblick Group und Dr. Gero Ritzenhöfer, Gründer und Geschäftsführer der Ritzenhoefer GmbH.

Mit der neuen Finanzierung plant socialbnb, vor allem das neue Produkt der Impact Experiences auszubauen. Diese Pakete kombinieren einzigartige Unterkünfte und Aktivitäten bei einem socialbnb Impact Host und ermöglichen es Reisenden so noch tiefer in das Reiseziel einzutauchen.

Bild: founders

Quelle:socialbnb GmbH

Die Fachkräftestrategie der Bundesregierung für Indien ist ein guter Anfang – aber reicht das wirklich?

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Die heute vom Kabinett beschlossene Fachkräftestrategie für Indien zeigt, dass Deutschland die dringende Notwendigkeit erkannt hat, qualifizierte Fachkräfte aus Indien gezielt anzuwerben. Die Ankündigungen, Visa-Prozesse zu beschleunigen und Berufsabschlüsse einfacher anzuerkennen, sind Schritte in die richtige Richtung. Besonders erfreulich sind die Digitalisierung der Antragsverfahren und die geplanten Sprachkurse bereits in Indien. Diese Maßnahmen können den Weg für indische Pflegekräfte nach Deutschland erheblich erleichtern.

Doch es bleibt die Frage: Wird das reichen?

Es gibt nach wie vor erhebliche Hürden, die durch die reine Vereinfachung von Verfahren nicht beseitigt werden. Die Anerkennung von Pflegeabschlüssen ist in Deutschland immer noch Ländersache – ein Flickenteppich aus verschiedenen Regelungen, die für indische Pflegekräfte verwirrend und abschreckend sein können. Eine bundesweit einheitliche Lösung ist längst überfällig. Nur so können wir sicherstellen, dass qualifizierte Pflegekräfte nicht monatelang auf die Anerkennung ihres Abschlusses warten müssen, während dringend Fachkräfte benötigt werden.

Meine Forderungen sind klar:

Eine bundesweit einheitliche Anerkennung von Pflegeabschlüssen, die die Qualifikationen indischer Pflegekräfte schneller und einfacher akzeptiert. Es kann nicht sein, dass ausgebildete Pflegekräfte Monate oder gar Jahre auf die Anerkennung ihres Abschlusses warten müssen, während sich der Pflegenotstand hier in Deutschland immer weiter zuspitzt.
Klar definierte Wege zur beruflichen Integration: Pflegekräfte müssen von Anfang an unterstützt werden – mit Sprachkursen, Mentoring-Programmen und gezielten Fortbildungen. Die Möglichkeit, sich beruflich weiterzuentwickeln, ist entscheidend, damit sie langfristig bleiben und sich nicht abgehängt fühlen.
Mehr Investitionen in Wohnraum und soziale Infrastruktur: Es reicht nicht, Fachkräfte anzuwerben, wenn wir sie dann vor der Hürde überfüllter Wohnungs- und Kindertagesstätten stehen lassen. Wir müssen dafür sorgen, dass sie und ihre Familien in Deutschland eine echte Perspektive haben.

Die Anwerbung indischer Pflegekräfte darf nicht nur als kurzfristige Lösung des Fachkräftemangels betrachtet werden. Es geht darum, Menschen in unser Land zu holen, die hier langfristig leben und arbeiten wollen. Dafür brauchen wir nicht nur schnellere Visa und Anerkennungen, sondern ein umfassendes Konzept, das diese Menschen auch in unserer Gesellschaft willkommen heißt. Gerade vor dem Hintergrund, dass es in Teilen der Gesellschaft zunehmend ausländerfeindliche Vorstellungen gibt, müssen wir bewusst eine Willkommenskultur schaffen, die den Wert und die Würde dieser Fachkräfte anerkennt und ihnen echte Perspektiven bietet. Skandinavische Länder machen es uns vor.

Deutschland kann und muss hier besser werden. Nur so können wir wirklich von der Zuwanderung profitieren und gleichzeitig die dringend benötigte Unterstützung für unser lückenhaftes Pflegesystem sichern.

Bild: Baicy Terbrüggen mit Pflegekräften Foto: Kaam-in

Quelle:Sputnik GmbH

Das grüne Paradies

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Die Artenvielfalt auf den Inseln von Tahiti

Die Inseln von Tahiti sind weltweit bekannt für ihre atemberaubenden Landschaften und ihre außergewöhnliche Artenvielfalt. Eingebettet in die unberührte Schönheit der Südsee ist es ein Ort, an dem Natur und Mensch in Harmonie zusammenleben. Von majestätischen Bergen und tiefen Tälern bis hin zu weißen und schwarzen Sandstränden – jede Ecke dieser Inseln erzählt eine Geschichte von beeindruckender natürlicher Vielfalt. Für Reisende, die auf der Suche nach unvergesslichen Erlebnissen inmitten einer einzigartigen Naturkulisse sind, bietet Tahiti eine Fülle an Möglichkeiten, die Tier- und Pflanzenwelt Französisch-Polynesiens zu entdecken und zu genießen.

Die Naturwunder der Inseln von Tahiti umfassen eine reiche Vielfalt: Die berühmten Faarumai-Wasserfälle in der Gemeinde Tiarei bilden inmitten üppiger Vegetation ein zauberhaftes Schauspiel. Das Papenoo-Tal, ein Naturschutzgebiet, verzaubert mit grünen Bergen, reißenden Flüssen und tropischer Flora. Der Belvédère de Tahiti bietet einen spektakulären Panoramablick über die Insel, während der Pointe Venus in Mahina nicht nur für seinen malerischen Strand, sondern auch für seinen ikonischen Leuchtturm bekannt ist. Hier landeten einst europäische Entdecker, heute zieht der schwarze Sandstrand Besucher aus aller Welt an. Die Jardins de Vaipahi bestechen durch ihre botanische Vielfalt, schattige Pfade und Wasserfälle, die zu entspannten Spaziergängen einladen.

Zudem beheimaten die Inseln von Tahiti eine einzigartige biologische Vielfalt mit einer Vielzahl endemischer Arten. Das Naturschutzgebiet schützt seltene Vogelarten wie den Tahiti-Monarch sowie fast 400 Pflanzenarten, von denen viele als bedroht gelten. Die farbenprächtigen Korallenriffe bieten Lebensraum für tropische Fische, Schildkröten, Delfine, Mantarochen, Haie und sogar Buckelwale, die in bestimmten Jahreszeiten beobachtet werden können. Die Gewässer rund um die Inseln bieten ideale Bedingungen für Schnorcheln und Tauchen, um diese faszinierende Unterwasserwelt hautnah zu erleben.

Auf den Inseln von Tahiti haben die Menschen eine tiefe, respektvolle Beziehung zur Natur, die sich in traditionellen Praktiken widerspiegelt. Ein Beispiel dafür ist das Rahui, eine alte Methode zum Schutz der Artenvielfalt, bei der der Fang bestimmter Tierarten zeitweise verboten wird, um deren Bestände zu regenerieren.

Der Schutz der natürlichen Ressourcen ist ein zentrales Anliegen in Französisch-Polynesien. Naturschutzgebiete und Maßnahmen zur nachhaltigen Bewirtschaftung der Meere, wie das Biosphärenreservat Fakarava, tragen maßgeblich dazu bei, die empfindliche Balance des Ökosystems zu erhalten. Auf den Marquesas-Inseln wurde zudem ein spezielles Schutzprogramm entwickelt, um Meeresschildkröten vor den Gefahren durch Fischernetze und Schiffsverkehr zu bewahren. In Huahine unterstützen lokale Gemeinschaften den Schutz der Haie, während auf den Tuamotu-Inseln nachhaltige Fangmethoden zur Erhaltung des empfindlichen Meeresökosystems gefördert werden.

Auch die üppigen Wälder und Täler der Inseln von Tahiti verbergen viele Schätze. Pflanzen wie der Pandanus, der für das traditionelle Kunsthandwerk genutzt wird, oder der Brotbaum, dessen Frucht eine Grundzutat der polynesischen Küche darstellt, sind nur einige der faszinierenden Arten, die hier gedeihen. Auch die berühmte Tahiti-Vanille, eine der weltweit begehrtesten Vanillesorten, wächst auf vielen Inseln des Archipels. Die Tiare Tahiti, eine kleine weiße Blume mit einem charakteristischen Duft, ist ein Symbol der Inseln und wird oft als Schmuck getragen. Auf der Insel Moorea beeindruckt besonders der Anbau der Queen Tahiti-Ananas, die für ihre Süße und Saftigkeit bekannt ist.

Für Naturliebhaber bieten die Inseln von Tahiti zudem zahlreiche Wanderwege, die durch tropische Wälder, vorbei an versteckten Wasserfällen und zu atemberaubenden Aussichtspunkten führen. Abseits der Städte enthüllt die Insel eine wilde und unberührte Natur, die Besucher in Staunen versetzt. Besonders die Lagunen und Strände an der Westküste Tahitis laden zum Entspannen und Erkunden der farbenprächtigen Unterwasserwelt ein.

Die Inseln von Tahiti setzen sich aktiv für einen verantwortungsvollen Tourismus ein, der im Einklang mit der Umwelt steht. Die Förderung von Öko-Tourismus, nachhaltigen Hotels und umweltfreundlichen Aktivitäten trägt dazu bei, dieses Paradies zu bewahren und gleichzeitig Besuchern die Möglichkeit zu bieten, die beeindruckende Natur und Kultur der Inseln hautnah zu erleben.

Bild:© Tahiti Tourisme

Quelle:Tahiti Tourisme

Stromnetzentgelte sinken in manchen Regionen um mehr als 200 Euro

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Moderne Stromzähler (Archiv), via dts NachrichtenagenturBonn (dts Nachrichtenagentur) – Vom 1. Januar 2025 an werden die Stromnetzkosten zwischen den Verteilnetzbetreibern neu verteilt – mit der Folge, dass Verbraucher in Flächenländern mit viel Wind- und Solarenergie weniger für ihren Strom zahlen werden.

Laut Zahlen der Bundesnetzagentur, über welche die FAZ berichtet, spart ein Durchschnittshaushalt im Netz der WEMAG in Mecklenburg-Vorpommern im kommenden Jahr mehr als 200 Euro an Netzentgelten. Bei der Schleswig-Holstein Netz sind es etwa 150 Euro. „Die Netzentgelte in Regionen mit starkem Zubau von Wind und Sonne sinken spürbar“, sagte Behördenchef Klaus Müller. „Jetzt sind die Lieferanten am Zug, diese Vorteile auch an die Kunden weiterzugeben.“

Die Bundesnetzagentur ermittelt in Zukunft jedes Jahr neu, welche Netzbetreiber durch die Integration erneuerbarer Energien und den dadurch notwendigen Netzausbau besonders belastet sind. Ein Teil ihrer Kosten wird dann bundesweit auf alle knapp 900 Netzbetreiber verteilt. Im kommenden Jahr profitieren 178 Unternehmen und damit deren Kunden erstmals von dem neuen Mechanismus, wie die Zahlen zeigen, über die die FAZ berichtet. Die 178 Netzbetreiber können Kosten in Höhe von 2,4 Milliarden Euro weiterverteilen.

Tendenziell eher belastet werden hingegen Verbraucher in den Stadtstaaten sowie den dicht besiedelten Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Sie zahlen vom 1. Januar an einen Aufschlag auf ihre Stromrechnung.


Foto: Moderne Stromzähler (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Kellner hält Mehrheit für AfD-Verbotsantrag für realistisch

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Michael Kellner (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – In der Debatte um einen AfD-Verbotsantrag zeigt sich der Grünen-Bundestagsabgeordnete Michael Kellner optimistisch, dass das Vorhaben eine Mehrheit im Bundestag finden kann.

„Ich halte es überhaupt nicht für ausgeschlossen, dass der Antrag am Ende auch eine Mehrheit im Bundestag finden wird“, sagte Kellner der „Rheinischen Post“ (Freitagsausgabe). „Insgesamt kommt Bewegung in die Debatte, sehr viele Abgeordnete unterstützen die Initiative. Deswegen sollten wir nicht länger warten, sondern die Debatte jetzt im Bundestag führen“, so der Grünen-Abgeordnete, der zugleich Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium ist.

„Mich treibt eine tiefe Sorge um, wie gefährdet unsere Demokratie inzwischen ist. Deswegen muss die Debatte zur Überprüfung der AfD jetzt im Bundestag, in der Herzkammer der Demokratie geführt werden“, sagte Kellner. „Der Bundestag kann eine Partei nicht verbieten, wir Abgeordnete haben aber die Pflicht, unsere Demokratie vor extremistischen Kräften zu schützen, die Bewertung liegt beim Bundesverfassungsgericht“, so der Grünen-Politiker weiter.


Foto: Michael Kellner (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Israelische Medien melden Tötung von Hamas-Führer Sinwar

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Gaza (dts Nachrichtenagentur) – Die dts Nachrichtenagentur in Halle (Saale) verbreitet soeben folgende Blitzmeldung aus Gaza: Israelische Medien melden Tötung von Hamas-Führer Sinwar. Die Redaktion bearbeitet das Thema bereits.

Weitere Details werden in wenigen Momenten gesendet.

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Designierte Linken-Spitze sieht keine Koalitionsoption im Bund

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Linken-Parteitag (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die designierten Linken-Vorsitzenden Ines Schwerdtner und Jan van Aken können sich nicht vorstellen, dass ihre Partei im Fall eines erneuten Einzugs in den Bundestag mitregiert. „Auf Bundesebene stellt sich im Moment keine Koalitionsfrage“, sagte Schwerdtner dem „Spiegel“.

„Es gibt mit Grünen und SPD schlicht zu wenig Überschneidungen.“ Auf Länderebene müsse man im Einzelfall schauen, wo was passen könne, sagte sie.

Schwerdtner und van Aken kandidieren am Wochenende in Halle für den Parteivorsitz. Schwerdtner erklärte, die Partei müsse zuerst die Verankerung in der Bevölkerung stärken. „Es wäre unglaubwürdig, wenn wir sagen, mit 5,1 Prozent können wir die Schlüsselsektoren vergesellschaften. Aber wir werden Forderungen aufstellen, mit denen sich das Leben der Menschen konkret verbessert.“

Erfolgreiche Kampagnen könne man auch machen, wenn man nicht in der Regierung ist, sagte van Aken. „Ich habe ja lange für Greenpeace gearbeitet – die haben nie mitregiert und trotzdem viel gewonnen. Die Linke hat den Mindestlohn durchgesetzt, ohne mitzuregieren.“


Foto: Linken-Parteitag (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bundesregierung plant Nationalen Aktionsplan gegen Menschenhandel

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Nancy Faeser und Marco Buschmann (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung will einen Nationalen Aktionsplan gegen Menschenhandel entwickeln. Der Maßnahmenkatalog werde derzeit erarbeitet und soll im Frühjahr 2025 verabschiedet werden, teilte die Bundesregierung am Donnerstag mit.

Geplant seien Maßnahmen, die von Prävention und Strafverfolgung bis hin zur Unterstützung von Betroffenen und der Zusammenarbeit auf internationaler Ebene reichen. Ziel sei es, die strukturellen Rahmenbedingungen weiter zu verbessern, um Menschenhandel in Deutschland und grenzüberschreitend noch effektiver zu bekämpfen, so die Bundesregierung.

Mit der Erarbeitung will die Bundesregierung entsprechende Vorgaben der EU-Richtlinie gegen Menschenhandel umsetzen. Berücksichtigt werden sollen alle Formen von Menschenhandel – von sexueller Ausbeutung bis hin zur Arbeitsausbeutung.

Am Donnerstag hat zudem das Deutsche Institut für Menschenrechte seinen „Monitor Menschenhandel in Deutschland“ im Auftrag der Bundesregierung vorgelegt. Demnach haben Ermittlungsbehörden in Deutschland zwischen 2020 und 2022 insgesamt 3.155 Betroffene von Menschenhandel identifiziert. Das sind durchschnittlich fast drei Betroffene pro Tag. Von diesen drei Personen war im Schnitt eine Person männlich und zwei weiblich. Das Verhältnis variiert jedoch stark zwischen den Ausbeutungsformen. Laut Bundeskriminalamt (BKA) handelt es sich bei mehr als jeder vierten Person um Minderjährige.

Im gleichen Zeitraum haben dem Bericht zufolge 3.704 Personen, bei denen der Verdacht auf Menschenhandel oder Ausbeutung vorlag, Beratung bei spezialisierten Fachberatungsstellen oder arbeitsrechtlichen Beratungsstellen gesucht. Das sind mehr als drei Personen täglich.

„Erstmals stehen mit dem Monitor Menschenhandel in Deutschland der Öffentlichkeit Daten zu Betroffenen aller Ausbeutungsformen für alle Bundesländer zur Verfügung, die sich über mehrere Jahre hinweg vergleichen lassen und über die Hellfeldzahlen des BKA hinausgehen“, sagte Naile Tanis, Leiterin der Berichterstattungsstelle Menschenhandel. Die Datenlage müsse kontinuierlich verbessert werden. „Nur so können das Ausmaß der Menschenrechtsverletzungen und die Lücken im Hilfesystem sichtbar werden. Dies trägt dazu bei, politische Entscheidungen evidenzbasiert zu treffen und den Zugang der Betroffenen zu ihren Rechten zu gewährleisten.“

Die europäischen Vorgaben verpflichten Deutschland nicht nur zu effektiver Strafverfolgung und Prävention, sondern machen auch Vorgaben für Schutz und Unterstützung der Betroffenen. „Die Bundesländer setzen die Vorgaben bisher sehr unterschiedlich um, auch hinsichtlich der Rechte der Betroffenen. Ob Betroffene Hilfe erfahren und ihre Rechte wahrnehmen können, darf jedoch nicht davon abhängen, wo sie sich in Deutschland aufhalten“, resümierte Tanis.

Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) sieht in dem Bericht ein „starkes Signal“, da es der erste Bericht seiner Art ist, der alle bestehenden staatlichen und nichtstaatlichen Daten zusammenfasst und auswertet. „Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, von Menschenhandel Betroffene noch besser zu schützen“, sagte sie. Dafür schaffe der Nationale Aktionsplan Menschenhandel die erforderlichen Möglichkeiten.

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) erklärte, dass durch Menschenhandel „Menschen zur Ware gemacht“ und ihr Leben „brutal aufs Spiel gesetzt“ würden. „Wir wollen die Täter zur Verantwortung ziehen, ihre Netzwerke zerschlagen und die Opfer schützen“, sagte sie. „Alle unsere Maßnahmen zur Prävention, Strafverfolgung und zum Opferschutz werden wir jetzt in einem neuen Nationalen Aktionsplan gegen Menschenhandel bündeln.“

Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) will die Zusammenarbeit von Bund und Ländern bei der Strafverfolgung verbessern. „Menschenhändler nutzen Zwangslagen skrupellos aus, um andere Menschen auszubeuten“, sagte der FDP-Politiker. „Wir müssen entschlossen gegen diese verabscheuungswürdige Kriminalitätsform vorgehen – auch und gerade mit den Mitteln des Strafrechts.“


Foto: Nancy Faeser und Marco Buschmann (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Kellner glaubt an Ampel-Mehrheit für "Sicherheitspaket"

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Michael Kellner (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Michael Kellner (Grüne), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, geht davon aus, dass es bei der Bundestagsabstimmung am Freitag eine Ampel-Mehrheit für das sogenannte „Sicherheitspaket“ geben wird. „Ich glaube, dass man eine Ampel-Mehrheit dafür hinbekommt“, sagte der Grünen-Politiker den Sendern RTL und ntv am Donnerstag.

Es seien auch viele Punkte in dem Paket, die den Grünen besonders wichtig waren. „Dass es beispielsweise im Waffenrecht Verschärfungen gibt, damit Leute, die beispielsweise straffällig geworden sind, nicht an Waffen kommen. Das finde ich richtig und wichtig“, so Kellner. „Das haben wir lange gefordert.“

Auch Verschärfungen im Umgang mit sogenannten Dublin-Flüchtlingen sieht das Sicherheitspaket vor. Ausreisepflichtigen Asylbewerbern sollen Leistungen gestrichen werden, wenn nach den Dublin-Regeln ein anderes EU-Land für sie zuständig ist und einer Ausreise nichts entgegensteht. „Das gefällt nicht allen. Aber insgesamt würde ich sagen, es ist ein Paket, wo auch Punkte drin sind, die uns total wichtig waren. Und ich bin überzeugt davon: Die Ampel wird da morgen eine Mehrheit haben“, so Kellner.

Er selbst werde dem Sicherheitspaket zustimmen. „Ich werde Ja sagen“, erklärte der Grünen-Politiker.


Foto: Michael Kellner (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Winter in den SCHLADMING APPARTEMENTS

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Spaß im Schnee Quelle: Christine Höflehner Photography (Schladming-Appartements)

„Schladming Appartements“: Persönlicher Service und über 250 Unterkünfte für den perfekten Winterurlaub

Wer Schnee und Berge, Wintersport auf und abseits der Pisten und das große Winterfeeling liebt, kommt gerne in die Ferienregion Schladming-Dachstein. Hier wartet unter anderem das größte Skigebiet Österreichs auf Wintergenießer – und nicht nur das. Die „Schladming Appartements“ eröffnen seltene Möglichkeiten, die schönsten Tage des Jahres mit viel Freiraum und Privatsphäre zu genießen. Über 250 Appartements und Ferienwohnungen, Ferienhäuser, Chalets und Hütten sowie Aparthotels in der Region sind unter www.schladming-appartements.at direkt zu buchen. Und das Beste: Hinter den Schladming Appartements stehen Menschen, die lieben, was sie tun, die ansprechbar sind und ein offenes Ohr für die Wünsche ihrer Gäste haben – ein Guest Experience Team, das Insider-Tipps hat, die viele Insta-Posts oder Reise-Blogs übertreffen.

Exklusive Extras

Service wird bei den Schladming Appartements großgeschrieben – hier geht man gerne die berühmte extra Meile für seine Gäste. Im Herzen von Schladming befindet sich das Servicebüro der Urlaubsprofis. Darüber hinaus können sich die Gäste rund um die Uhr auf eine persönliche Betreuung verlassen – ein Angebot, das man sonst nur selten findet. Doch das ist längst nicht alles: Wer bei Schladming Appartements bucht, kann sich über eine Vielzahl exklusiver Zusatzleistungen freuen. Sei es der morgendliche Brötchenservice oder das einzigartige Frühstückskisterl. Oder der Erlebnisshop, in dem Gäste „Magic Moments“ buchen können – vom Helikopterflug bis zum Privatkoch. Vom Gratisparkplatz bis zur kostenlosen Abholung vom Bahnhof, vom Skipass-Service bis zur Kühlschrankfüllung in den voll ausgestatteten Küchen und vielem mehr geht das Angebot der Schladming Appartements weit über eine klassische Vermittlungsplattform hinaus und setzt neue Maßstäbe in Sachen Komfort und Gästebetreuung.

« An alles gedacht »
Parken for free
Bahnhofabholung for free
Vollausgestattete Küchen
Digitaler Gästeführer
Gitterbetten und Hochstühle for free
W-Lan for free in allen Unterkünften
Brötchen- & Frühstücksservice
Catering & Take away Services & Lieferdienst
Skipass-Service
Wäschewechsel auf Wunsch for free
Smart Late Check-In & Early Check-In
Steirischer Apfelsaft als Welcome
Kühlschrankbefüllung
Dogs Welcome Package

Winterstart – Ski Opening in Schladming 06. bis 08. Dezember 2024

Das alljährliche Ski Opening in Schladming hat seinen festen Platz im Eventkalender der österreichischen Alpen. Auch in diesem Jahr wird der Start in die Wintersaison mit einem dreitägigen Mega-Event und internationalen Top-Stars gefeiert. Von 6. bis 8. Dezember 2024 werden Bryan Adams (06.12.), Sting (07.12.) und Simply Red (08.12.) den Gästen auf der Ski Opening Bühne ordentlich einheizen. Für alle, die live dabei sein wollen, bieten die Schladming Appartements die perfekte Unterkunft – vom gemütlichen Chalet bis zur geräumigen Ferienwohnung – für die besten (Party)Freunde, die ganze Familie oder ein cooles Wochenende zu zweit.

Ski in-Ski out Appartements

Für einen unvergesslichen Winterurlaub haben die Schladming Appartements eine vielfältige Auswahl an Unterkünften mit direktem Zugang zu den Pisten im Programm. Von Ski-in/Ski-out-Appartements und Ferienwohnungen bis hin zu geräumigen XXL-Ferienhäusern und exklusiven Boutique-Aparthotels – viele davon mit Pool und Sauna – ist für jeden Wintersportfan das Richtige dabei. Alle Unterkünfte werden von dem erstklassigen, persönlichen Service der Schladming Appartements begleitet. Darüber hinaus profitieren Gäste von der Schladming Bonuscard, die attraktive Vergünstigungen bei Sportshops, Skikursen und in Restaurants bietet. Dank flexibler Stornobedingungen – kostenfrei bis 14 Tage vor Anreise – steht einem sorgenfreien Winterurlaub nichts im Wege.

Mitten in Ski amadé – einem der größten Skigebiete Österreichs

Die Region Schladming-Dachstein, Teil von Ski amadé, bietet Wintersportlern mit der Schladminger 4-Berge-Skischaukel direkten Zugang zu vier miteinander verbundenen Skibergen. Auf insgesamt 230 hervorragend präparierten Pistenkilometern finden sowohl Anfänger als auch Profis optimale Bedingungen vor. Moderne Liftanlagen, urige Skihütten und spektakuläre Panoramablicke sorgen für ein einzigartiges Wintererlebnis. Besonders beliebt sind die Funparks, Funslopes und das berühmte Nachtskifahren auf der Planai, das eine ganz besondere Atmosphäre schafft.

Erlebnisse abseits der Pisten

Auch abseits der Skipisten erwartet Winterfans in Schladming ein vielfältiges Freizeitangebot: Winter- und Schneeschuhwanderungen, rasante Rodelabfahrten auf der beleuchteten Hochwurzenbahn oder romantische Pferdeschlittenfahrten durch die verschneite Berglandschaft sorgen für unvergessliche Erlebnisse. Langläufer kommen in der Ramsau mit 435 km perfekt gespurten Loipen voll auf ihre Kosten. Zahlreiche Wellnessangebote laden zur Entspannung ein, während Eislaufen, Eisstockschießen und Wintererlebnisparks für Spaß und Unterhaltung bei Groß und Klein sorgen.

Der perfekte Tipp für einen entspannten Winterurlaub: Die Naturchalets am Gradenbach bei Schladming. Sie folgen dem Slow-Living-Konzept, das dazu einlädt, den Alltag hinter sich zu lassen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Hier zu wohnen bedeutet, echte, unverfälschte Erholung zu erleben – in einer Umgebung, die den Lebensrhythmus entschleunigt und wieder in Einklang mit der Natur bringt.

Das Motto „Love.Trust.Care“ verkörpert die Philosophie der Schladming Appartements: Liebe zum Detail, Vertrauen in exzellenten Service und aufrichtige Fürsorge für jeden Gast. Diese Werte spiegeln sich in jeder Erfahrung wider, sodass sich die Gäste in einer Atmosphäre von Herzlichkeit und Geborgenheit rundum wohlfühlen.

Bild Spaß im Schnee Quelle: Christine Höflehner Photography (Schladming-Appartements)

Quelle mk Salzburg