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feld.energy sammelt 1,7 Millionen Euro in Pre-Seed-Runde ein, um den Ausbau von Agri-Photovoltaik zu beschleunigen

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  • feld.energy, ein innovatives Unternehmen im Bereich der Agri-Photovoltaik, hat in einer Pre-Seed-Finanzierungsrunde 1,7 Millionen Euro eingesammelt
  • Die Runde wurde von HV Capital angeführt und von Angel Invest, CoInvest (Marc Diekmann), Karljo Seilern, Cord Amelung, Alex Mahr, Christian Hardenberg, Niklas Rickmann (MVST Ventures), Jan Rabe und Colin Hanna unterstützt
  • Das Unternehmen strebt an, den sich schnell entwickelnden und wachsenden Agri-PV-Markt in Deutschland anzuführen

feld.energy, ein Pionier im Bereich der Agri-Photovoltaik (Agri-PV), gab heute bekannt, dass es eine Pre-Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 1,7 Millionen Euro abgeschlossen hat. Diese Runde wurde von HV Capital angeführt und durch Angel Invest, CoInvest (Marc Diekmann), Karljo Seilern, Cord Amelung, Alex Mahr, Christian Hardenberg, Niklas Rickmann (MVST Ventures), Jan Rabe und Colin Hanna unterstützt.

feld.energy bietet eine einfache Lösung für die Doppelnutzung landwirtschaftlicher Flächen: Zusätzlich zur landwirtschaftlichen Nahrungsmittelproduktion können Landwirte ihre Flächen auch zur Stromerzeugung durch Photovoltaik-Anlagen nutzen. So können sie pro Hektar Land einfach und schnell bis zu 4.000 Euro generieren. feld.energy bietet Landwirten somit eine einzigartige Möglichkeit, ihre Einnahmequellen zu steigern: Der landwirtschaftliche Hauptnutzen bleibt erhalten und gleichzeitig wird nachhaltige Energie produziert. feld.energy leistet damit nicht nur einen entscheidenden Beitrag zur Energiewende, sondern stärkt auch die Widerstandsfähigkeit der Landwirtschaft.

Deutschland hat sich das Ziel gesetzt, bis 2050 rund 60 Prozent des Endenergieverbrauchs aus erneuerbaren Energien zu decken und fossile Brennstoffe zu ersetzen. Die Vorhaben im Bereich Agri-PV leisten hierzu einen erheblichen Beitrag. Neben der Möglichkeit der Doppelnutzung landwirtschaftlicher Flächen gelingt es mit Hilfe von Agri-PV auch, den Wasserverbrauch in der Landwirtschaft zu senken und zusätzliche Einkommensquellen für Landwirte zu schaffen, was die Resilienz gegenüber Ernteausfällen erhöht. Das Fraunhofer ISE sieht das Potenzial von Agri-PV bei 2.900 GW allein in Deutschland.

Dr. Adrian Renner, Gründer und CEO: „Ich freue mich sehr, dass wir unsere Pre-Seed-Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen haben. Das ist für uns nicht nur ein finanzieller Meilenstein – es ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer Zukunft, in der Landwirtschaft und saubere Energie Hand in Hand gehen. Unsere Mission ist einfach, aber tiefgreifend: die Landwirtschaft widerstandsfähiger und nachhaltiger zu machen, indem wir die Kraft der Sonne nutzen. Mit unserer Technologie können wir Landwirten helfen, ein stabiles Einkommen zu sichern, klimafreundlichen Strom zu erzeugen und die Abhängigkeit der Gesellschaft von traditionellen Energiequellen zu verringern.

Diese Finanzierung wird es uns ermöglichen, unsere Vision Wirklichkeit werden zu lassen, ein starkes Team aufzubauen und uns einer Zukunft zu nähern, in der Stromerzeugung im Einklang mit der Landwirtschaft steht. Wir sind unseren Investoren sehr dankbar, dass sie uns vertrauen und unsere Vision teilen, sodass wir den ersten von vielen Schritten auf diesem Weg gehen können.“

David Kuczek, General Partner bei HV Capital: „Wir freuen uns sehr, erneut mit Dr. Adrian Renner zusammenzuarbeiten – einem Serienunternehmer aus dem HV-Portfolio. Er gründete zuvor die Global Savings Group, ein führendes Unternehmen im Bereich Consumer Internet. Mit seiner Erfahrung im Aufbau erfolgreicher Unternehmen sind wir überzeugt, dass Adrian den Agri-PV-Sektor transformieren kann. „Wir freuen uns darauf, Teil dieser Reise zu sein, bei der sich Agri-PV als Motor der deutschen Energiewende voll entfaltet.“

feld.energy wird die Mittel nutzen, um seine Vision zu verwirklichen: Eine Zukunft, in der die Doppelnutzung landwirtschaftlicher Flächen zur Norm wird, die sowohl den Landwirten als auch dem Planeten zugute kommt. Um der wachsenden Nachfrage nach Lösungen bei der Energiewende gerecht zu werden und das Wachstum zu beschleunigen, wird das Unternehmen die Finanzierung nutzen, um seine operativen Kapazitäten zu stärken und das Team auszubauen.

Bild: Dr. Adrian Renner, Founder und CEO feld.energy

Quelle:HV Capital

Große Fische im Datenmeer: Warum KI im Gesundheitssektor die Großen bevorzugt

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Artificial Intelligence transformiert die Gesundheitsbranche – doch profitieren davon vorerst vor allem die Mega Caps. Sie haben die Ressourcen, die Daten und das Know-how, um aus dieser technologischen Revolution die größten Vorteile zu ziehen. Wie groß ist das Potenzial für den Sektor und wo liegen die Chancen für kleinere Akteure?

Die Macht der großen Datenmengen
Der Gesundheitssektor hat einen enormen Vorteil beim Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI): Er verfügt über riesige Datenmengen, die für innovative Anwendungen unerlässlich sind. Mit der wachsenden Integration von KI im Gesundheitswesen rücken große Pharma- und Biotechnologiekonzerne wie Eli Lilly, Novo Nordisk und Amgen zunehmend ins Rampenlicht. Die Wertschöpfung durch KI konzentriert sich derzeit stark auf die Mega und Large Caps, da diese neben den umfangreichen Datenbeständen auch über das nötige Kapital verfügen, um KI-Projekte maßgeblich voranzutreiben. Durch Kooperationen mit Tech-Giganten wie Microsoft und Nvidia steigern Unternehmen im Gesundheitssektor ihre KI-Kompetenzen und verkürzen Entwicklungszyklen erheblich. Diese Allianzen eröffnen neue Möglichkeiten für personalisierte Medizin und roboterunterstützte Behandlungen – Bereiche, in denen kleinere Akteure nur schwer Schritt halten können.

Artificial Intelligence als exklusiver Treiber des Marktvorteils
Die Dominanz US-amerikanischer Unternehmen im Bellevue-AI-Health-Portfolio ist teilweise auf die Entwicklung im Bereich künstliche Intelligenz zurückzuführen. Sie spiegelt die enorme Investitionskraft und die KI-freundliche Infrastruktur der USA wider.

Die USA investieren sechsmal mehr in medizinische Forschung als die drei größten europäischen Länder. Die meisten großen KI-Technologieanbieter – wie z.B. Nvidia, Microsoft und Qualcomm – sind zudem ebenfalls in den USA ansässig, was die Zusammenarbeit erleichtert und die Innovationskraft weiter antreibt.

Unternehmen wie Roche und Novartis zeigen, wie europäische Unternehmen im KI-Bereich mithalten können. Während Genentech (Roche) in Zusammenarbeit mit Nvidia auf Generative Artificial Intelligence (GenAI) setzt, um schneller zu diagnostizieren und Therapien zu entwickeln, hat Novartis bereits 2019 das AI Innovation Lab ins Leben gerufen. Damit verfolgt Novartis das Ziel, CAR-T-Zelltherapien für die Krebsimmuntherapie präziser zu gestalten und so personalisierte Behandlungen zu ermöglichen.

Schwellenländer bleiben außen vor – für den Moment
Spannend ist auch die Frage, wie sich KI-Investments in Schwellenländern entwickeln werden. Trotz der IT-Kompetenz in Indien, Brasilien und Teilen Afrikas finden sich in diesen Märkten kaum Unternehmen im Portfolio des Bellevue AI Health Fonds. Grund hierfür ist die zu geringe Marktkapitalisierung und ein niedriger Bellevue AI Affinity Score, der als Bewertungsskala für KI-Investitionen im Fonds dient. Eine Ausnahme ist QuantumPharm, ein auf KI und robotergestützte Arzneimittelentwicklung spezialisiertes Unternehmen mit Sitz in Shenzhen, das wir als vielversprechenden Vorreiter im Portfolio halten.
Schwellenländer könnten in der Zukunft jedoch eine Rolle spielen, insbesondere wenn die Eintrittsbarrieren durch fallende Technologiekosten sinken. Diese Entwicklung könnte mittelständischen Unternehmen Zugang zu Daten und KI-Technologien bieten und so die Basis für eine breitere Beteiligung am KI-getriebenen Gesundheitsmarkt schaffen.

KI-Entwicklung in Nischenmärkten
Im Bereich der Mid Caps sind folgende zwei Unternehmen interessant: Procept BioRobotics hat mit seiner Hydros-Roboterplattform für die Entfernung von Prostatagewebe einen entscheidenden Schritt gemacht. Die Plattform nutzt KI für die OP-Planung und verfügt über Einweg-Endoskop-Hardware, was zu schnelleren, sichereren und konsistenteren Ergebnissen führt – unabhängig von der Erfahrung des Chirurgen. Mit knapp 450 bereits installierten Robotern bietet Hydros durch die hohe Integration und vereinfachte Workflows ein enormes Potenzial für die breitere Marktakzeptanz. Dexcom erschließt mit seiner Produktinnovation ein neues Kundensegment im Bereich Diabetes. Mit dem kürzlich zugelassenen Stelo-Glukosesensor bietet das Unternehmen ein «Wearable» für Diabetiker, die kein Insulin benötigen. Dieser Sensor hilft, den Einfluss von Bewegung und Ernährung auf den Blutzuckerspiegel besser zu verstehen. Dexcom erweitert damit sein Angebot über insulinabhängige Patienten hinaus und bietet Lösungen, die eine breitere Nutzerbasis ansprechen.

Fazit: Alles bleibt beim Alten – oder doch nicht?
Der Gesundheitssektor ist wie kaum ein anderer prädestiniert für den Einsatz von künstlicher Intelligenz. Durch die Fülle an Daten, die hier täglich generiert wird, ergeben sich nahezu unbegrenzte Möglichkeiten für personalisierte Diagnostik, präzise Therapieentwicklungen und effiziente klinische Studien. Große Pharma- und Biotechunternehmen können diese Datenmenge mithilfe ihrer erheblichen Ressourcen und ihrer Erfahrung im Umgang mit sensiblen Gesundheitsinformationen optimal nutzen. KI ermöglicht es ihnen, komplexe Muster in großen Datensätzen zu erkennen und so die Effizienz ihrer Forschungs- und Entwicklungsprozesse deutlich zu steigern. Der Sektor wird so zum Beispiel durch KI getriebene medizinische Bildanalysen oder die Identifikation neuer Wirkstoffe revolutioniert.

Für kleinere Akteure mag es herausfordernd sein, diese Dynamik zu adaptieren, doch auch für sie ergeben sich Chancen – etwa durch Kooperationen und spezialisierte Nischenanwendungen, die das KI-Potenzial nutzen, ohne dass sie selbst große Datenmengen oder Ressourcen vorhalten müssen.

Bild:Marcel Fritsch

Quelle:TE Communications GmbH

Was hoher Krankenstand und viel Verkehr gemeinsam haben …

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… und welche Rolle Blickkontakt in Videokonferenzen dabei spielt

In den ersten zwei Dritteln des Jahres hat die Krankheitswelle in Deutschland den Höchstwert aus 2023 bereits erreicht. Auf 100 Versicherte kamen in den Monaten Januar bis August 225 Ausfälle – die erwartbar hohen Zahlen im letzten Jahresdrittel nicht miteinbezogen.[1] „Beim genauen Blick auf die Zahlen fällt auf, dass neben klassischen Atemwegserkrankungen psychische Erkrankungen in den Fokus rücken und deren Anzahl sich im Zeitraum von zehn Jahren um fast die Hälfte erhöht hat. Zu den Gründen hierfür zählen möglicherweise zugenommene Belastungen durch globale Krisen oder die Verdichtung in der Arbeitswelt“, beleuchtet Markus Vollmer, COO und Co-Founder der Casablanca.AI GmbH. Es gibt noch weitere Ursachen: „Digitale Kommunikation hat sich spätestens in Zeiten der Corona-Pandemie verändert beziehungsweise weiterentwickelt. Homeoffice beziehungsweise generell mobiles Arbeiten und allgemein eine Vielzahl von Videokonferenzen stehen heute auf der Tagesordnung. Dieser Wandel bringt nicht nur viele Vorteile, sondern auch Gefahren für verschiedene Arten körperlicher und mentaler Belastung mit sich“, sagt er. Bekannt ist dieses Phänomen als „Zoom-Fatigue“.

Etwas bleibt aus
Es finden immer mehr Video-Konferenzen, Seminare oder Online-Meetings statt. In der Folge entstehen oft Erschöpfung, Konzentrationsprobleme, Ungeduld oder Reizbarkeit. „Auch andere körperliche Symptome wie Kopf- und Rückenschmerzen lassen sich beobachten. Immer wiederkehrende und lang andauernde Meetings wirken sich hier negativ aus. Ein Zusammenhang mit den steigenden Krankheitszahlen ist auf jeden Fall zu erkennen“, berichtet Vollmer. Die Stanford University, die Universität Göteborg und das Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) haben zu Zoom-Fatigue bereits tiefgehende Studien angestoßen. Das Ergebnis bestätigt: Digitale Kommunikation führt zu einer psychologischen und physiologischen Belastung des menschlichen Körpers.[2] „Zum einen bedingen dies organisatorische Faktoren, zum anderen aber vor allem technische Aspekte – Stichwort Blickkontakt. Der fehlt oder ist in Videokonferenzen unnatürlich, was das Interpretieren nonverbaler Signale erschwert und somit bei vielen zu mehr Erschöpfung führt“, so Vollmer. „Viele verzweifeln bereits an den beiden unterschiedlichen Positionen des Bildes vom Gesprächspartner auf dem Bildschirm und der Kamera – zumeist auf dem oberen Rand des Bildschirms.“

Andersherum gedacht
Künstliche Intelligenz bietet in diesem Zusammenhang gezielt Hilfe. Die Software Casablanca beispielsweise stellt Blickkontakt in Videokonferenzen her, indem sie mithilfe von KI den Kamerawinkel korrigiert, solange der Anwender auf den Bildschirm schaut. Vollmer sagt: „Langfristige und nachhaltige Gesundheit der Mitarbeiter rückt so in den Fokus, ebenso wie das Aufrechterhalten menschlicher Bindung aus dem Homeoffice. Denn diese Faktoren spielen beim Unternehmenserfolg eine entscheidende Rolle, krankheitsbedingte Arbeitsausfälle oder fehlende beziehungsweise ineffektive Zusammenarbeit wirken sich dagegen deutlich negativ aus.“ Dabei zudem besonders für Arbeitgeber wichtig: Produktivität der Angestellten geht mit der technischen Ausstattung einher. So zeigt eine Studie der Harvard University in Zusammenarbeit mit der Boston Consulting Group (BCG) aus dem Jahr 2023, dass die Produktivität von Beratern bei Aufgaben um circa 25 Prozent stieg und auch die Qualität verbesserte sich um mehr als 40 Prozent. Gleichzeitig erhöht sich die Bearbeitungsgeschwindigkeit um circa 12 Prozent.[3] „Wenn diese Anpassung noch für mehr Gesundheit sorgt, ist das eine Win-win-win-Situation“, fasst der COO zusammen.

Mehr Menschlichkeit im digitalen Raum
Doch vielen – gerade großen – Unternehmen scheint zuletzt das Thema Homeoffice ein Dorn im Auge. Sie wollen ihre Mitarbeiter zurück ins Büro holen, bezweifeln teilweise, dass die Menschen im Homeoffice wirklich arbeiten. „Dabei ist die Rechnung einfach: Je mehr Menschen sich im Büro treffen, desto leichter stecken sie sich an. Das wiederum erhöht den Krankenstand und senkt dementsprechend die Arbeitsleistung“, merkt Vollmer an. „Statt eines Rückrufs sollten Verantwortliche an den technischen Möglichkeiten ansetzen. Es geht vor allem um den richtigen Einsatz von Homeoffice und die Beseitigung bestehender Nachteile. Blickkontakt in Videokonferenzen verändert das Arbeiten und sorgt letztlich so auch für mehr Nachhaltigkeit.“ Denn: Mehr Menschen im Büro bedeuten besonders morgens und abends lange Staus und viel Verkehr auf den hiesigen Straßen, was so zu einem höheren CO2-Ausstoß führt. Funktionieren Videocalls dagegen wie sie sollten – nämlich mit Blickkontakt –, sind sie ein sinnvolles und wirkungsvolles Kommunikationsmittel. Nur auf diese Weise lassen sich viele Gespräche auch ortsunabhängig führen.

Bild: Markus Vollmer Quelle Casablanca.AI GmbH

Quelle:Borgmeier Public Relations

Klein, fein und stimmungsvoll: Die Weihnachtszeit in der Donauregion

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Die Weihnachtszeit in der Donauregion

Direkt an der Donau bietet das liebevoll geführte Riverresort Donauschlinge**** Raum und Zeit, den Alltag hinter sich zu lassen und die stillste Zeit des Jahres mit Wellness, kulinarischen Genüssen und Mußestunden in der Natur zu feiern. Kleine, feine Adventmärkte und Veranstaltungen in der Region stimmen auf das große Fest ein. Das Hotel ist festlich geschmückt. Bei einem wärmenden Punsch in der gemütlichen Feuerlounge im Freien taucht man in die Weihnachtsstimmung ein und lässt die Seele baumeln.

Am Heiligen Abend entfaltet sich der Weihnachtszauber im Riverresort Donauschlinge wie in alten Zeiten. Traditionelle Weihnachtslieder und Gedichte erfüllen das Haus mit festlicher Atmosphäre, während sich die winterliche Donaulandschaft in ihrer stillen Pracht präsentiert. Dazu zaubert das Küchenteam ein köstliches Weihnachts-Dinner. Am 25. Dezember sorgt ein gemütlicher Musikabend für eine stimmungsvolle Umrahmung der Feiertage.

Die schöne Wellnessoase des Riverresorts ist der ideale Ort, um die Weihnachtszeit entspannt zu verbringen. Mit ihrer einladenden Saunalandschaft, dem wohligen Indoorpool und den liebevoll gestalteten Ruheinseln ist sie der perfekte Ort, um sich zurückzulehnen. Wohltuende Massagen, verwöhnende Beauty-Anwendungen, belebende Wickel und Packungen revitalisieren Körper und Geist und sorgen für ein rundum gutes Gefühl. Besonders gemütlich wird es freitags, wenn die Wellnesswelt zum Late-Night-Spa einlädt. Bei sanftem Kerzenschein und einem Glas prickelndem Prosecco können Genießer bis 22 Uhr in romantischer Atmosphäre verweilen. Da hat der Weihnachtsstress keine Chance.

Alles dreht sich ums Wohlfühlen und Loslassen. Ob bei Yoga oder Klangschalen-Meditationen oder einfach bei einem leckeren Apfelstrudel und einer heißen Schokolade, die an kalten Tagen glücklich machen. Geführte Winterwanderungen begleiten aktive Naturgenießer durch die abwechslungsreiche Wanderregion. Das Naturwunder Schlögener Schlinge lädt zum Durchatmen an der frischen Luft ein. Im Hotelrestaurant werden Feinschmecker mit regionalen Schmankerln und hausgemachten Mehlspeisen verwöhnt.

Die Donau.ALLinclusive.Leistungen des Riverresort Donauschlinge runden die Weihnachtsszeit ab. Ganztägiges Schlemmen ist ebenso im Zimmerpreis inkludiert wie ein abwechslungsreiches Aktivprogramm. Montag bis Freitag von 12 bis 15 Uhr gibt es 20 Prozent Ermäßigung auf Wellnessanwendungen.

Donau Advent (22.–24.11.24, 29.11.–01.12.24, 06.–08.12.24, 13.–15.12.24)
Leistungen: 3 Tage/2 Nächte, Donau.ALLinclusive, 1 Eintritt in die Waldweihnacht am Baumkronenweg Kopfing, 1 Wohlfühl- oder 1 Gesichtsmassage (je 20 Min.), Late Night Spa (jeden Freitag Wellness bis 22 Uhr) mit Kerzenschein und Prosecco – Preis p. P.: ab 223 Euro

Weihnachten wie es früher war (21.–28.12.24)
Leistungen: 5 Tage/4 Nächte, Donau.ALLinclusive, besinnliche Weihnachtsfeier, festliches 6-Gänge-Weihnachtsdinner, 1 x Punsch im weihnachtlich geschmückten Innenhof, gemütlicher Musikabend am 25.12., 20 % Nachlass auf Verlängerungsnächte (ab 21.12 bis 29.12.) – Preis p. P.: ab 549 Euro

Bild Blick auf die Donauschlinge im Winter Quelle: Riverresort_Donauschlinge

Quelle mk Salzburg

Gedruckte Sensorfolien für die Energiewende und industrielle Anwendungen von Morgen: Der TGFS beteiligt sich an der Flexora GmbH

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Der TGFS Technologiegründerfonds Sachsen investiert zusammen mit der TUDAG und einem weiteren privaten Investor einen siebenstelligen Betrag im Zuge einer Seed-Finanzierung in die Flexora GmbH. Das Dresdner Sensorik-Start-up nutzt organische Elektronik und ein innovatives Druckverfahren, um eine große Anzahl an Sensoren und Auswerteelektronik auf flexible Folien aufzubringen. Flexora reduziert damit den Installations- und Integrationsaufwand für Sensortechnik auf ein Minimum und ermöglicht flächenhafte Datenerfassung. Mit dem Investment sollen nun Fertigungskapazitäten aufgebaut und das Unternehmen weiterentwickelt werden.

Der TGFS Technologiegründerfonds Sachsen beteiligt sich gemeinsam mit der TUDAG und einem weiteren privaten Investor an der Flexora GmbH. Flexora ist eine Ausgründung aus der Technischen Universität Dresden (Institut für Angewandte Physik). Das Start-up entwickelt auf biegsamer Folie gedruckte Sensoren, welche kostengünstig herzustellen und leicht installierbar sind. Diese ermöglichen flächenhafte Sensorik mit Echtzeit-Datenanalyse zur Verbesserung von Anlagen und Prozessen sowie weitere neuartige Anwendungen.
Gegründet wurde das Unternehmen als Spin-Off 2022 von Dr. Michael Sawatzki-Park (CTO), Clemens Haist (CEO), Dr. David Kneppe (Head of Production) und Kivanc Ararat (Head of Engineering) unter Beteiligung von Institutsdirektor Prof. Dr. Karl Leo. Ziel des internationalen und interdisziplinären Gründerteams ist es, mit Flexora die Datenerhebung über größere Flächen hinweg einfach und kosteneffizient zu ermöglichen. Die Kunden sind Hersteller und Betreiber von größeren Anlagen im Bereich der Energie- und Prozesstechnik. Mit den von Flexora bereitgestellten Daten können die Anlagen sowie damit verbundene Prozesse besser gesteuert werden, wodurch die Ressourceneffizienz steigt. CTO Dr. Michael Sawatzki-Park führt aus: „Wir lösen das Problem der geringen Verfügbarkeit von Sensordaten über große Flächen mithilfe einer Sensorfolie, die eine Vielzahl an gedruckten Sensoren enthält und sich wie eine zweite Haut auf nahezu jede beliebige Oberfläche aufkleben lässt. Einmal angebracht lassen sich damit verschiedene Parameter, wie Temperatur, Druck oder Beschädigungen, in Echtzeit und über große Flächen hinweg überwachen. Mithilfe einer handlichen Auswertebox, deren Funktionalitäten zukünftig in die Folie integriert werden, können die erhobenen Daten kabellos auch über große Strecken übertragen werden.“
Die Technologie der Sensorhaut selbst basiert auf der Kombination von eigens entwickelten Sensoren mit organischer Dünnschicht-Elektronik. Diese Technologie lässt sich durch eine additive Fertigungsmethode im Rolle-zu-Rolle-Verfahren besonders kostensparend herstellen. Durch den geringeren Material- und Energieverbrauch ergibt sich im Vergleich zu herkömmlicher Sensorik neben Kostenvorteilen auch eine bessere CO2-Bilanz.
Der TGFS investiert gemeinsam mit der TUDAG und einem weiteren privaten Investor einen siebenstelligen Betrag in das Unternehmen. Die Mittel der Seed-Runde dienen dem Aufbau von Fertigungskapazitäten am Standort Dresden sowie der allgemeinen Unternehmensentwicklung. Sören Schuster, Geschäftsführer des TGFS, zur aktuellen Transaktion: „Die im industriellen Umfeld verwendeten Daten über Anlagen und Prozesse werden zum Großteil von physischen Sensoren generiert. Die auf dem Markt vorhandenen Sensorlösungen sind allerdings lediglich darauf ausgelegt, wenige und lokal begrenzte Messpunkte abzudecken. Geringe Flexibilität, Verkabelung und schlecht integrierbare Bauformen sind dabei herausfordernd. Hier bietet Flexora mit seinen flexiblen Sensorfolien den Kunden einen echten Mehrwert in der Anwendung. Das hochmotivierte Gründerteam hat uns mit seiner Idee klar überzeugt. Wir freuen uns, gemeinsam die Entwicklung voranzutreiben.“

Bild:Gründer Flexora

Quelle:CFH Management GmbH

Conduktor, die Datenmanagement-Plattform für Streaming, schließt eine 30-Millionen-Dollar-Runde der Serie B ab, um der großen Nachfrage gerecht zu werden

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Die jüngste Finanzierungsrunde wird die Expansion von Conduktor in den USA beschleunigen. Die Produktentwicklung bestätigt, dass die Akzeptanz von Daten-Streaming bei Unternehmenskunden deutlich zunimmt.

Conduktor, die führende, auf Daten-Streaming spezialisierte Enterprise Data Management (EDM)-Plattform, gab heute den Abschluss einer Serie-B-Finanzierungsrunde in Höhe von 30 Millionen US-Dollar bekannt. Die Runde wurde von RTP Global angeführt, mit Beteiligung von M12 (Microsofts Venture Fund), Ansa und Accel, die Conduktors Serie-A-Runde anführten.

Da Unternehmen weiterhin Daten in einem noch nie dagewesenen Tempo generieren, wird die Herausforderung der Verwaltung und Skalierung von Echtzeit-Datenarchitekturen immer größer. Streaming ist entscheidend für die Entscheidungsfindung und den Betrieb unternehmenskritischer Anwendungen. Es treibt den Datenfluss in Unternehmen voran und liefert sichere, qualitativ hochwertige Informationen für neue und zukünftige Anwendungsfälle – einschließlich KI.

Conduktor überbrückt die Lücke zwischen Dateninfrastruktur und operativer Exzellenz und gibt Unternehmen mit einer einzigartigen Proxy-basierten Lösung die Kontrolle über ihre Daten direkt an der Quelle. Indem die Lösung Daten abfängt, bevor sie in das System eindringen, stellt sie von Anfang an einen qualitativ hochwertigen, konformen Datenfluss sicher und verhindert so frühzeitig Probleme. Dieser sogenannte „Shift Left“-Ansatz ermöglicht es Unternehmen, die Datenqualität und -kontrolle bereits in einem früheren Stadium der Pipeline zu berücksichtigen und so die Risiken in den nachgelagerten Phasen zu reduzieren. Durch die No-Code-Integration und die mehrschichtigen Richtlinien können Firmenproblemlos ihre Sicherheit und Richtlinien überprüfen und einhalten, ohne den Anwendungscode zu ändern.

Mit der Finanzierung wird Conduktor die Expansion in den USA sowie die Produktentwicklung vorantreiben. So können mehr Unternehmen den wachsenden Anforderungen an Echtzeitdatengerecht werden, um auf ihrem Weg zur digitalen Transformation wettbewerbsfähig zu bleiben. Darüber hinaus festigt Conduktor seine Position an der Spitze eines globalen Stream-Processing-Marktes, der voraussichtlich von 22,34 Milliarden US-Dollar im Jahr 2023 auf 185 Milliarden US-Dollar im Jahr 2032 wachsen wird.

„Bevor es Conduktor gab, fehlte den Unternehmen die Flexibilität, ihre Daten-Streaming-Strategie so zu definieren und zu implementieren, dass sie wirklich auf ihre spezifischen Bedürfnisse und Geschäftsziele abgestimmt war“, sagt Nicolas Orban, CEO und Mitbegründer von Conduktor. „Sie waren gezwungen, Kompromisse einzugehen, die ihr Potenzial einschränkten. Das ist genau das, was wir mit unserem unabhängigen Layer ändern wollen. Die Expansion in den USA ist ein wichtiger Meilenstein. Mit der Unterstützung unserer Investoren verfeinern wir nicht nur das Daten-Streaming, sondern definieren neu, wie Unternehmen mit ihren Daten skalieren und Werte schaffen.“

Conduktor unterstützt große globale Unternehmen wie BMW Group, Capital Group, Flix, SIX Group, DraftKings und Lufthansa, die sich auf die Lösung verlassen, um ihre Daten-Streaming-Strategievoranzutreiben und in großem Umfang mit sicheren Prozessen zu arbeiten.

Oftmals beginnen Unternehmen mit der Einführung von Daten-Streaming-Technologien und stellen dann fest, dass ihre Infrastruktur nicht ausreichend genutzt wird, wenn sie nicht in Mitarbeiter, Prozesse und Compliance investieren. An dieser Stelle setzt Conduktor an und schließt die Lücke zwischen Technologie und operativer Exzellenz. Das skalierbare Framework lässt sich mit Apache Kafka und Plattformen wie Confluent, Amazon MSK und Microsoft Azure integrieren.

Durch die Optimierung der Datennutzung und -freigabe im gesamten Unternehmen stellt Conduktor sicher, dass Firmen ihre Investitionsrendite aus dem Daten-Streaming maximieren und ihr Potenzial in greifbaren Wert umwandeln.

Diese Flexibilität macht Conduktor äußerst wertvoll für regulierte Branchen wie Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen und Einzelhandel, in denen die Datenverwaltung in Echtzeit für den sicheren Austausch von Patientendaten oder sensiblen Kundeninformationen, die Einhaltung von Datenschutzbestimmungen und die betriebliche Effizienzentscheidend ist. Conduktor ist in der Lage, Sicherheitsverletzungen sowie die Gefährdung von personenbezogenen Daten zu erkennen und die Verschlüsselung und Maskierung von Daten in Echtzeit zu gewährleisten. Darüber hinaus vereinfacht es die Verwaltung des grenzüberschreitenden Datenaustauschs und gewährleistet globale Sicherheit und Compliance. Dies gelingt durch die dynamische, kontextbezogene Kennzeichnung von Ressourcen und die automatische Durchsetzung von Richtlinien.

„Die Explosion von Echtzeitdaten und KI verändert Branchen und wir kratzen nur an der Oberfläche des Potenzials“, sagt Orson Stadler, Principal bei RTP Global. „Conduktor ermöglicht es Unternehmen, neue Einnahmequellen zu erschließen und die Effizienz ihrer Abläufe zu steigern, was noch vor wenigen Jahren unvorstellbar war und einen echten Einfluss auf den Markt hat. Wir freuen uns, ihr weiteres Wachstum zu unterstützen.“
„Daten sind das wertvollste Gut in der modernen Geschäftswelt und verändern Branchen durch Echtzeit-Einsichten“, sagt James Wu, Partner bei M12. „Da sich dieser Wandel beschleunigt, ist eine sichere und effiziente Datennutzung entscheidend, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Conduktor ist perfekt positioniert, um diese Entwicklung anzuführen, und wir freuen uns, das Unternehmen in seiner nächsten Wachstumsphase zu unterstützen.“

Bild:Nicolas und Stéphane

Quelle:WorkingWords

Deutschlands größte Series-A-Finanzierung für ein AgriTech-Startup: Klim sichert sich 22 Millionen US-Dollar zur Förderung des globalen Übergangs zur regenerativen Landwirtschaft

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Das Berliner Startup Klim sichert sich eine Series-A-Finanzierung, um die globale Expansion zu beschleunigen und sein Angebot an Finanzdienstleistungen auszubauen. Die Finanzierungsrunde wird von BNP Paribas angeführt; daneben sind europäische und US-amerikanische Impact Investoren und VCs beteiligt.

Klim auf Expansionskurs: Das AgriTech-Startup aus Berlin hat erfolgreich eine Series-A-Finanzierung in Höhe von 22 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Das 2020 gegründete Unternehmen gilt als der führende europäische Anbieter von sogenannten Insetting-Lösungen. Konkret unterstützt Klim Lebensmittelunternehmen dabei, ihre Lieferketten auf eine regenerative Landwirtschaft umzustellen, damit resilient zu gestalten und aktiven Klimaschutz zu betreiben. Die Finanzierungsrunde wird von BNP Paribas, Europas größter Bank, angeführt. An der Runde beteiligen sich zudem weitere namhafte Investoren wie Earthshot Ventures, Rabobank, Agfunder, Norinchukin Bank, Achmea, Ananda Impact Ventures und Elevator Ventures, die Corporate-Venture-Capital-Einheit der Raiffeisen Bank International. Bislang ist es keinem anderen AgriTech-Startup aus Deutschland in diesem Jahr gelungen, eine Series-A-Finanzierung in dieser Größenordnung abzuschließen.

Klim verfolgt die Mission, den Übergang der Lebensmittel- und Agrarindustrie zur regenerativen Landwirtschaft weltweit zu beschleunigen und so die zunehmenden Herausforderungen der industriellen Landwirtschaft zu lösen. Dazu zählt in erster Linie die fortschreitende Zerstörung unserer Böden, die sich maßgeblich im Verlust von Bodenkohlenstoff äußert. Die moderne Landwirtschaft trägt etwa 20% zum jährlichen Treibhausgasausstoß bei. So wurden seit ihrem Beginn ca. 500 Milliarden Tonnen CO₂ aus Böden in die Atmosphäre freigesetzt. Durch die Zerstörung von Bodenkohlenstoff werden Böden anfälliger für klimawandelbedingte Ertragsverluste, was nicht zuletzt die Ernährungssicherheit gefährdet. Klim hat sich zum Ziel gesetzt, diese Entwicklung durch die Umstellung auf regenerative Landwirtschaft umzukehren. Denn regenerierte, gesunde Böden speichern tonnenweise Kohlenstoff, was erheblich zur Klimalösung beiträgt und gleichzeitig das Risiko von Ernteausfällen reduziert. Nur so können Lebensmittelunternehmen eine zuverlässige Versorgung mit hochwertigen Produkten gewährleisten.

Auf seiner digitalen Plattform hat das Startup ein umfassendes Angebot für Landwirte entwickelt, damit diese den Übergang zur regenerativen Landwirtschaft gezielt planen und umsetzen können. Landwirte erhalten beispielsweise eine digitale agronomische Beratung zur gezielten Förderung der Bodengesundheit und können sich zudem mit anderen Betrieben über ihre Erfahrungen austauschen. Darüber hinaus hilft Klim den Landwirten bei der Finanzierung des Wandels und senkt so entscheidend deren Risiko für die Umstellung. Denn: Neben einer fehlenden agronomischen Unterstützung ist es bislang vor allem der mangelnde Zugang zum notwendigen Übergangskapital, der eine der entscheidenden Hürden für die Umstellung der Betriebe auf eine regenerative Bewirtschaftung darstellt.

Internationale Expansion und weitere Optimierung der Plattform

Aktuell nutzen über 3.500 Landwirte die Klim-Plattform; zusammengenommen bewirtschaften sie mehr als 700.000 Hektar Land. Das entspricht etwa fünf Prozent der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche in Deutschland. Darüber hinaus arbeitet Klim bereits mit zahlreichen, weltweit agierenden Lebensmittelunternehmen zusammen – darunter globale Konsumgüterhersteller wie Nestlé, Kaufland und Aryzta. Dank der Unterstützung von Klim ist es den Unternehmen nun möglich, ihre Scope-3-Emissionen maßgeblich zu verringern, ihre Lieferketten wieder resilient zu gestalten und somit vor allem die Qualität ihrer Lebensmittel zu verbessern.

„Unser globales Lebensmittelsystem befindet sich im Umbruch und die regenerative Landwirtschaft steht im Mittelpunkt dieser Transformation“, erklärt Dr. Robert Gerlach, CEO von Klim. „Lebensmittelunternehmen müssen und wollen diese Transformation anführen – doch sie können das nicht ohne die Zusammenarbeit mit den Landwirten. Mit unserer digitalen Plattform für Landwirte und unseren Insetting-Lösungen für die Lebensmittelbranche ermöglicht es Klim, die regenerative Transformation der Branche erheblich zu beschleunigen. Unser Ansatz ist dabei konsequent landwirtefreundlich. Denn nur, wenn wir die Interessen von Lebensmittelunternehmen und Landwirtinnen vereinen, können wir diesen Wandel global und nachhaltig skalieren. Klim ist der Partner für beide Seiten und treibt so die größte landwirtschaftliche Revolution seit der Grünen Revolution voran, um maximalen Impact für Klimaschutz, Ernährungssicherheit und Biodiversität zu erreichen.“

Mit Hilfe des eingesammelten Kapitals will Klim nun die Internationalisierung beschleunigen, das Angebot auf der digitalen Plattform weiter ausbauen und eine neue Reihe an Finanzdienstleistungen einführen. Die Maßnahmen sind somit ein wichtiger weiterer Schritt zur weltweiten Skalierung der regenerativen Landwirtschaft. Darüber hinaus tragen die Partnerschaften von Klim mit führenden globalen Banken, darunter BNP Paribas, entscheidend dazu bei, die Value Proposition des Startups gegenüber seinen Kunden zu stärken und so den benötigten Wandel in der Landwirtschaft systematisch zu fördern.

„Transformative Rolle bei der Neugestaltung globaler Lieferketten für Lebensmittel“

Für Lead-Investor BNP Paribas passt die Mission von Klim ideal zu den strategischen Investmentzielen der europäischen Großbank: „Die Unterstützung von Unternehmen, die den Übergang zu einer nachhaltigen Wirtschaft vorantreiben, steht im Mittelpunkt unserer Mission bei BNP Paribas“, sagt Maha Keramane, Head of the Positive Impact Business Accelerator von BNP Paribas. „Die innovative Plattform von Klim und der Ansatz zur Skalierung der regenerativen Landwirtschaft passen perfekt zu unserem Selbstverständnis, wonach wir gezielt Lösungen fördern, die den Klimawandel mindern und so zum Aufbau widerstandsfähiger Ökosysteme beitragen. Wir sind überzeugt, dass Klim eine transformative Rolle bei der Neugestaltung globaler Lieferketten für Lebensmittel spielen wird.“

Auch Elevator Ventures, ein aktiver Investor in AgriTech- und FinTech-Startups, erkennt das große Potenzial, das das Geschäftsmodell des Berliner Startups birgt. „Klim löst eines der drängendsten Probleme unserer Zeit: wie wir eine wachsende Bevölkerung nachhaltig ernähren und gleichzeitig die Ökosysteme unseres Planeten wiederherstellen können“, sagt Maximilian Schausberger, Managing Director von Elevator Ventures. „Die digitale Plattform hält zusätzlich zum Informationsangebot für Landwirte ein attraktives Vergütungssystem für sie bereit. Das ist genau die Basis, die es braucht, um nicht nur die Landwirtschaftsbranche im großen Stil zu transformieren, sondern auch, um das Geschäftsmodell von Klim schnell zu skalieren. Wir freuen uns, Teil dieser Reise zu sein.“

Henrieke Hoftijzer, Investment Director bei Achmea Innovation Fund, ist überzeugt vom ganzheitlichen Ansatz, den Klim verfolgt: “Mit Hilfe unserer Investition in Klim hoffen wir, den Übergang zur regenerativen Landwirtschaft gemeinsam zu beschleunigen und so das gesamte Ökosystem rund um die Nahrungsmittel- und Agrarbranche für diese Mission begeistern zu können. Wir sind überzeugt, dass wir zusammen mit Klim eine resiliente Nahrungsmittelversorgung sicherstellen können. Das kommt dann letztlich allen zugute: den Landwirten, der Umwelt und uns als Gesellschaft.”

Ähnlich äußert sich auch Martijn Scholtes, Head of Corporate Venturing bei Rabo Investments, dem Investmentarm der Rabobank: „Um wirklich systematisch etwas zu verändern, müssen wir das gesamte Ökosystem rund um Food & Agribusiness einbeziehen. Das Angebot von Klim passt hier perfekt zum Ziel der Rabobank, unseren Kunden aus der Landwirtschaft den Übergang zu nachhaltigen Praktiken zu erleichtern und Großhandelskunden wirksame Lösungen zur Dekarbonisierung zur Verfügung zu stellen.“

Nach Ansicht von Klim-CEO Robert Gerlach markiert die Series A nun einen entscheidenden Meilenstein in der Entwicklung des Startups. „Mit Hilfe des eingesammelten Kapitals können wir unseren globalen Impact maximieren und beschleunigen”, sagt der 44-Jährige und ergänzt: „Zusammen mit vielen erstklassigen Finanzinstituten an unserer Seite sind wir außerdem in einer starken Position, um unsere globalen Aktivitäten durch den Eintritt in neue Märkte zu verstärken und unser Angebot weiter zu skalieren.”

Bild:v.l.n.r.: Felix Jacobsen, Lutz Wildermann (VP Agriculture), Robert Gerlach, Nina Mannheimer, Adiv Maimon(Bildquelle: Klim GmbH).

Quelle: Alive Communication GmbH

Mediation und Coaching für internationale Mitarbeiter

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Interkulturelle Dorothee Haag arbeitet selbstständig als Interim HR Managerin, Coachin und Trainerin

4 Herausforderungen und Lösungen

Interkulturelle Fähigkeiten sind zu einem unverzichtbaren Erfolgsfaktor geworden.

Internationale Teams bereichern Unternehmen durch ihre Vielfalt und ihren Ideenreichtum, doch das Zusammenspiel unterschiedlicher Kulturen und Kommunikationsstile bringt auch Herausforderungen mit sich. Die erfahrene HR-Managerin und Trainerin Dorothee Haag beleuchtet vier zentrale Problemfelder, denen internationale Teams häufig begegnen, und zeigt praktische Lösungsansätze. Diese Strategien zielen darauf ab, kulturelle Unterschiede zu überwinden, effektive Kommunikation zu fördern und ein harmonisches, produktives Arbeitsumfeld zu schaffen.

1. Herausforderung: Unterschiedliche Kommunikationsstile

In interkulturellen Teams treffen oft sehr unterschiedliche Kommunikationsgewohnheiten aufeinander. Während in manchen Kulturen direkter Ausdruck und Kritik geschätzt werden, legen andere Wert auf Zurückhaltung und indirekte Kommunikation. Diese Unterschiede können zu Missverständnissen und Spannungen führen.
Lösung: Interkulturelle Kommunikations-Workshops
Ein gezieltes Kommunikationstraining vermittelt den Teammitgliedern interkulturelle Sensibilität und zeigt ihnen, wie sie Missverständnisse vermeiden können. In Workshops lernen internationale Mitarbeiter:
Direkte und indirekte Kommunikation zu erkennen und zu deuten,
auf nonverbale Signale zu achten, die in manchen Kulturen eine zentrale Rolle spielen,
klar und verständlich zu kommunizieren, um Missverständnisse zu reduzieren.
Diese Workshops schaffen ein Verständnis für die kulturellen Hintergründe der Kommunikation und legen die Grundlage für eine offene, respektvolle Teamatmosphäre.

2. Herausforderung: Konflikte durch unterschiedliche Arbeitskulturen

Internationale Teams vereinen Menschen mit verschiedenen Arbeitsstilen und Erwartungen. Während einige Kulturen formale Hierarchien und strikte Regeln bevorzugen, schätzen andere Flexibilität und eine offene Arbeitsstruktur. Diese Diskrepanz kann zu Konflikten führen, die das Teamklima belasten.
Lösung: Teambuilding und Mediation zur Klärung
Durch gezielte Teambuilding-Maßnahmen und Mediation können kulturelle Unterschiede geklärt und ein besseres Verständnis füreinander geschaffen werden. In gemeinsamen Sessions erfahren die Teammitglieder mehr über die Werte und Erwartungen ihrer Kollegen und lernen, die unterschiedlichen Arbeitskulturen zu schätzen. Konkrete Schritte umfassen:
Teambuilding-Workshops, die Teammitglieder durch gemeinsame Aktivitäten näher zusammenbringen,
Mediationsgespräche, die Raum für offene Diskussionen bieten und Konflikte frühzeitig lösen können,
Austausch über Werte und Ziele, um eine gemeinsame Arbeitskultur zu etablieren, die die verschiedenen Arbeitsstile respektiert.
Diese Maßnahmen fördern nicht nur die Zusammenarbeit, sondern stärken das Vertrauen und die Motivation der Teammitglieder.

3. Herausforderung: Anpassung an verschiedene Führungsstile

Internationale Teams setzen sich häufig aus Menschen zusammen, die an unterschiedliche Führungsstile gewöhnt sind. In einigen Kulturen erwarten Mitarbeiter klare Anweisungen und autoritäre Führung, während in anderen eine partnerschaftliche und selbstverantwortliche Arbeitsweise bevorzugt wird. Diese Differenzen können Unsicherheit und Spannungen hervorrufen.
Lösung: Führungskräfte-Coaching für flexibles Leadership
Ein Führungskräfte-Coaching hilft Managern, ihre Führungsstrategie an die Bedürfnisse eines kulturell vielfältigen Teams anzupassen. Die Führungskräfte lernen, ihren Stil flexibel zu gestalten und die unterschiedlichen Erwartungen der Teammitglieder zu berücksichtigen. Das Coaching bietet:
Anleitung für situatives Führen, bei dem Führungskräfte zwischen direkter und partnerschaftlicher Führung wechseln können,
Strategien für eine offene Feedback-Kultur, die Raum für Austausch und Verständnis schafft,
Methoden zur Förderung des gegenseitigen Vertrauens, damit alle Teammitglieder ihre Potenziale entfalten können.
Durch die Anpassung des Führungsstils werden internationale Mitarbeiter motiviert und fühlen sich verstanden und unterstützt.

4. Herausforderung: Stress und Isolation durch kulturelle Anpassung

Die Eingewöhnung in eine neue Kultur und ein neues Arbeitsumfeld ist oft mit Stress und Unsicherheiten verbunden. Internationale Mitarbeiter können sich isoliert fühlen, was sich negativ auf ihre Zufriedenheit und Leistung auswirkt.
Lösung: Mentoren-Programme und Mental-Health-Coaching
Um internationalen Mitarbeitern den Einstieg zu erleichtern, bietet sich ein Mentoren-Programm an, in dem erfahrene Kollegen als Ansprechpartner fungieren. Zusätzlich hilft Mental-Health-Coaching, Stress abzubauen und sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Diese Programme umfassen:
Mentoren-Programme, bei denen neuen Mitarbeitern ein erfahrener Kollege zur Seite steht,
Mental-Health-Coaching, das Techniken zur Stressbewältigung und Anpassung vermittelt,
Teamaktivitäten, die die soziale Integration fördern und das Zugehörigkeitsgefühl stärken.
Solche Maßnahmen tragen entscheidend dazu bei, dass sich internationale Mitarbeiter in ihrer neuen Arbeitsumgebung willkommen und wertgeschätzt fühlen.

Fazit

In einer globalisierten Arbeitswelt sind interkulturelle Fähigkeiten essenziell. Mediation und Coaching bieten wertvolle Unterstützung, um die Zusammenarbeit in internationalen Teams erfolgreich zu gestalten. Die Tipps von Dorothee Haag zeigen, dass gezielte Maßnahmen wie Kommunikations-Workshops, Teambuilding, Führungskräfte-Coaching und Mentoring-Programme die interkulturelle Kompetenz im Team stärken und ein harmonisches Miteinander fördern können. So schaffen Unternehmen eine Arbeitsatmosphäre, in der Vielfalt als Stärke genutzt wird und alle Teammitglieder ihr volles Potenzial entfalten können.

Autorin

Dorothee Haag arbeitet selbstständig als Interim HR Managerin, Coachin und Trainerin. Mit langjähriger Erfahrung im Personalbereich und einer tiefen Leidenschaft für die Entwicklung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt sie Unternehmen und Bildungseinrichtungen.

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Warum deine Lebensgeschichte eine wertvolle Inspiration für andere ist

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Leben Beate Fischer ist Expertin für maßgeschneiderte Texte und Freude am Schreiben

„Ich bin dann mal weg“, nannte Hape Kerkeling die Erinnerungen an seine Wanderung auf dem Jakobsweg und hat damit Millionen von Menschen inspiriert.
Michelle Obama hat ihre Geschichte in ihrem Buch „Becoming“ erzählt. Sie schreibt über ihre Wurzeln und darüber, wie sie zu einer selbstbewussten und einflussreichen Frau wurde. Vielleicht denkst du jetzt: Das sind berühmte Menschen. Natürlich haben die etwas zu sagen. Aber ich? Was soll an mir schon besonders sein?
Meine Antwort ist klar: Alles ist an dir besonders. Niemand ist wie du. Du bist einzigartig. Du hast so viel zu geben.

Echt sein

Auch das Leben von Anna Wimschneider schien nichts Besonderes zu sein. Die niederbayerische Bäuerin schrieb ihre Geschichte ungeschminkt auf und das 1984 erschiene Buch wurde zu einem der erfolgreichsten autobiografischen Texte in Deutschland. Es wurde mehrfach aufgelegt und verfilmt. Woran das lag? Meiner Meinung nach vor allem an der Authentizität. Anna Wimschneider erzählt von den Höhen und Tiefen ihres Lebens, von ihrer Familie, harter Arbeit, Leid und eher seltenen Lichtblicken. Wie das Leben damals so spielte – und auch heute oft noch spielt.

Viele Menschen lesen gerne Geschichten über bekannte Persönlichkeiten. Dadurch fühlen sie sich ihnen näher. Noch näher fühle ich mich aber Menschen „wie du und ich“, die offen über ihre Erlebnisse und Erfahrungen berichten. Die sich zeigen, wie sie sind, mit ihren Stärken und Schwächen. Die ihre Erkenntnisse teilen und so meinen Blickwinkel weiten können. Aha, denke ich dann oft, so kann man das auch sehen. Spannend. Oder: Genauso empfinde ich das auch. Schön, dass ich eine Gleichgesinnte gefunden habe.

Was unter der Oberfläche liegt

Manchmal muss man genauer hinschauen. Aber man findet immer das Besondere, das in jedem Menschenleben steckt. Jemand lebt sein ganzes Leben an einem Ort, ist seit dreißig Jahren mit derselben Person verheiratet, übt über diese Zeit denselben Beruf aus. Ist das langweilig? Nein.
Spannend ist zum Beispiel: Ist dieser Mensch dabei glücklich? Ja? Wie macht er das? Was ist sein Geheimnis für eine gelingende Beziehung? Wie ist er seinem Heimatort verbunden? Welche tragfähigen Verbindungen sind privat und im Beruf gewachsen?

Das kann viele Leute inspirieren. Besonders in unserer schnelllebigen Zeit. Oder ist dieser Mensch unglücklich? Genauso spannend. Aus welchem Grund hält er an der Beziehung fest? Liegen dahinter Verletzungen und Fesseln? Engt ihn der Heimatort ein und lässt ihn verzweifeln? Das ist der Stoff, aus dem Krimis und Tragödien gemacht sind.

Bist du weit gereist, bist in andere Kulturen eingetaucht und hast von ihnen gelernt? Bist du beruflich erfolgreich und kennst Strategien, die auch andere voranbringen können? Und bist du ein Familienmensch, dem das Wohl seiner Lieben über alles geht?

Über all diese Erfahrungen und Lebensfragen zu schreiben, kann die Augen öffnen und dem Leben eine andere Richtung geben. Dem eigenen Leben und dem Leben anderer.

Für Familie, Freunde, Öffentlichkeit?

Du kannst deine Geschichte für die Öffentlichkeit aufschreiben. Aber Lebensgeschichten können auch ein „Familiengedächtnis“ für einen vertrauten Kreis sein, in dem die eigenen Erinnerungen und weiter zurückliegende Familienerinnerungen aufbewahrt werden. Man kann sie an zukünftige Generationen weitergeben. Sie können dazu beitragen, dass die Kinder oder Enkelkinder ihre Eltern oder Großeltern besser verstehen – und andersrum. Das Erinnern und das Aufschreiben helfen auch, sich selbst besser zu verstehen, mit sich oder anderen ins Reine zu kommen. Und Geschichten aus dem Leben können Gesprächsanlässe zwischen den Generationen sein: „Hast du tatsächlich halbnackt und bekifft beim Woodstock-Festival getanzt, Mama?“ „Wie war das, Opa, als du kurz vor dem Mauerbau in den Westen flüchten wolltest und geschnappt wurdest?“ „Wie fühlst du dich, Leoni, wenn dich jemand in den Sozialen Medien beschimpft?“ In jedem Leben warten kleine und große Geschichten darauf, aufgeschrieben und erzählt zu werden.

Lebensbeschreibung

Der Begriff der Biografie setzt sich aus den griechischen Wörtern „bios“, also „Leben“, und „gráphein“, also „schreiben“, zusammen. Biografie bedeutet also: Lebensbeschreibung. Eine Autobiografie ist eine Lebensbeschreibung, die jemand über sich selbst verfasst hat.

Die Biografie beschreibt das Leben aus der subjektiven Sicht eines Menschen. Dazu gehören beispielsweise seine Erfahrungen und Erkenntnisse, seine Lebensweise, sein familiärer, kultureller, sozialer und gesellschaftlicher Hintergrund. Die Biografie ist also unsere „Innensicht“, die mit dem geschichtlichen Kontext verknüpft ist. Wir alle sind „Kinder unserer Zeit“. In meiner Kindheit hatte noch lange nicht jeder Haushalt ein Telefon – und wenn, dann mit Wählscheibe und Kabel. Heute haben schon Kinder Smartphones und können sich in Sekundenschnelle mit der ganzen Welt verbinden.

In unserer subjektiven Lebensbeschreibung sind wir echte Zeitzeugen. Wir deuten geschichtliche Ereignisse aus unserer Perspektive und bewahren ein Stück Alltagsgeschichte auf. Wir stellen dar, was wir gelernt haben, transportieren unsere Werte, zeigen unsere Persönlichkeit und setzen Zeichen für eine Welt, wie wir sie uns vorstellen.

Autor:

Beate Fischer ist Expertin für maßgeschneiderte Texte und Freude am Schreiben. Sie unterstützt und begleitet Menschen als Biografin und Trainerin für Biografiearbeit, Texterin und Autorin, freie Lektorin und Journalistin, Schreibcoach und Schreibpädagogin – und als Mensch.

Fotografin: Denise Claus

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Heusgen fordert Zugehen auf Trump

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Christoph Heusgen (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Der Chef der Münchner Sicherheitskonferenz Christoph Heusgen schlägt vor, mit dem künftigen US-Präsidenten Donald Trump das Gespräch zu suchen. „Wichtig ist, ihn nicht zu ignorieren, sondern auf ihn zuzugehen, Kontakte zu den Leuten in seinem Umfeld zu pflegen“, sagte der ehemalige Berater von Angela Merkel der „Augsburger Allgemeinen“.

Der Sicherheitsexperte appelliert, die finanziellen Verpflichtungen der Nato-Partner bei den Verteidigungsausgaben einzuhalten. „Wenn wir jetzt tatsächlich die 2-Prozent-Marke überschreiten, tun wir das natürlich in unserem eigenen Interesse, aber gegenüber Trump können wir es als Eingehen auf seine Forderungen darstellen“, sagte Heusgen. Dabei müssten auch Kontakte zu Trumps Umfeld gepflegt werden, um Vereinbarungen zu treffen.

Gerade im Umgang mit Putin dürften Deutschland und Europa sich keinen Illusionen hingeben. „Das Einzige, was der Kreml respektiert, ist eine Politik der Stärke“, sagte Heusgen. Deshalb gebe es trotz angespannter finanzieller Lage und Friedenssehnsucht keine Alternative, als die Ukraine zu unterstützen. „Am besten natürlich gemeinsam mit den USA, ansonsten eben als Europa“, betonte der MSC-Chef.

Heusgen war ab 2005 außen- und sicherheitspolitischer Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel und von 2017 bis 2021 Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen. Seit 2022 leitet er die Münchner Sicherheitskonferenz, der frühere Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg löst ihn nach der kommenden Konferenz im Februar 2025 in dieser Funktion ab.


Foto: Christoph Heusgen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts