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"Prinzen"-Sänger Krumbiegel singt nicht mehr alle Lieder von früher

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Sebastian Krumbiegel (Archiv), via dts NachrichtenagenturLeipzig (dts Nachrichtenagentur) – Der Sänger der „Prinzen“, Sebastian Krumbiegel, singt nicht mehr alle Lieder von früher.

Den Titel „Mein Hund ist schwul“ von 1998 habe die Band inzwischen aus dem Repertoire genommen, sagte der Musiker dem „Stern“. „Wir haben damals mit Ressentiments gespielt. Das war null homophob gemeint“, so Krumbiegel. Er sei In den letzten Jahren aber vermehrt darauf angesprochen worden, dass dieser Eindruck entstünde. „Wir haben dann heftig in der Band diskutiert, waren und sind diesbezüglich nicht einer Meinung, weil es eben auch das Argument gab, dass es doch niemals homophob gemeint war und wir uns doch unseren Humor nicht verbieten lassen sollen“, sagte der Sänger: „Aber schlussendlich singen wir es heute nicht mehr.“ Man habe genug andere Lieder.

Beim Gendern sei er „hin- und hergerissen“. „Niemand kommt in Deutschland ins Gefängnis, wenn er nicht gendert. Aber es gibt Szenen, da wirst du sofort angekreischt, wenn du nicht genderst“, sagte Krumbiegel. In anderen Szenen werde man hingegen gemieden, wenn man gendere: „Ich verstehe beide Seiten. Aber wir sollten ruhig alle miteinander mehr aushalten.“


Foto: Sebastian Krumbiegel (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Berichte: Christoph Daum ist tot

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Köln (dts Nachrichtenagentur) – Die dts Nachrichtenagentur in Halle (Saale) verbreitet soeben folgende Blitzmeldung aus Köln: Berichte: Christoph Daum ist tot. Die Redaktion bearbeitet das Thema bereits.

Weitere Details werden in wenigen Momenten gesendet.

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Bericht: Solingen-Attentäter hat sich gestellt

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Polizei (Archiv), via dts NachrichtenagenturSolingen (dts Nachrichtenagentur) – Der Attentäter von Solingen soll festgenommen worden sein.

Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) sagte am Samstagabend in den ARD-„Tagesthemen“, man habe einen „wirklich Verdächtigen“ festgenommen.

Der „Spiegel“ meldete fast zeitgleich, der 26-jährige Syrer Issa al H. habe sich am Abend einer Polizeistreife gestellt. Die Kleidung sei schmutzig und blutverschmiert gewesen.

Das Magazin schreibt weiter, der Verdächtige sei in der syrischen Stadt Deir al-Sor geboren und Ende Dezember 2022 nach Deutschland gekommen sein. In Bielefeld habe er einen Antrag auf Asyl gestellt und ein Jahr später er einen sogenannten „subsidiären Schutz“ erhalten, wie bei Flüchtlingen aus Syrien üblich. Er ist sunnitischer Muslim sein. Den Sicherheitsbehörden sei er bislang nicht als islamistischer Extremist bekannt gewesen, meldet der Spiegel weiter.

Offenbar handelt es sich nicht um den Mann, der am Abend in einem Flüchtlingsheim in Solingen nur wenige Hundert Meter vom Tatort entfernt festgenommen worden war. Diesen hatte die Polizei als einen Mann Mitte 30 identifiziert.

Am Freitagabend hatte ein bislang Unbekannter auf einem Stadtfest in Solingen drei Menschen mit einem Messer erstochen, weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt.


Foto: Polizei (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Telegram-Gründer festgenommen

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Paris (dts Nachrichtenagentur) – Die dts Nachrichtenagentur in Halle (Saale) verbreitet soeben folgende Blitzmeldung aus Paris: Telegram-Gründer festgenommen. Die Redaktion bearbeitet das Thema bereits.

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Polizei durchsucht Asylheim in Solingen – Bericht über Festnahme

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Polizei (Archiv), via dts NachrichtenagenturSolingen (dts Nachrichtenagentur) – Knapp 24 Stunden nach dem Messerangriff von Solingen mit drei Todesopfern hat die Polizei am Samstagabend ein Flüchtlingsheim durchsucht, das nur etwa 300 Meter vom Tatort entfernt ist.

Die „Bild“ meldete am Abend auf ihrer Internetseite, ein sogenannter „Mantrailer-Hund“ der Polizei habe die Ermittler auf direktem Weg vom Fundort des Messers zu dem Asylheim geführt. Nach unbestätigten Erstinformationen soll dabei ein Syrer festgenommen worden sein, es hieß, außerdem würden mehrere Bewohner befragt.

Fast zeitgleich hatte die Terrororganisation „Islamischer Staat“ über ihre Kanäle im Internet den Anschlag für sich reklamiert. Der Angreifer sei ein „Soldat des Islamischen Staats“, habe eine „christliche Versammlung“ angegriffen und den Angriff „aus Rache für Muslime in Palästina und überall“ ausgeführt, hieß es in einer Mitteilung.

Laut einem internen Polizei-Bericht soll von einem bei der Tat verletzten Zeugen angegeben worden sein, dass man den Tatverdächtigen „aus Solingen kenne“ und dieser auch Besucher einer örtlichen Moschee sei. Ein Zeuge berichtete, dass der Tatverdächtige bei seinen Tathandlungen „Allahu Akbar“ gerufen habe.

Von der zuständigen Polizei war davon nichts zu hören. Seit einer Pressekonferenz vom Nachmittag gaben die Beamten keine Informationen aus, Polizeisprecher gaben sich auf Nachfragen stets bedeckt. Auch eine Täterbeschreibung wurde von der Polizei nicht veröffentlicht, obwohl zahlreiche Zeugen den Täter gesehen haben.


Foto: Polizei (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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"Islamischer Staat" bekennt sich zu Messeranschlag von Solingen

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Solingen (dts Nachrichtenagentur) – Die Terrororganisation „Islamischer Staat“ hat den Messeranschlag von Solingen für sich reklamiert.

Die Gruppe teilte am Samstag über ihren Messenger-Dienst „Al-Amaq“ mit, der Angreifer sei ein „Soldat des Islamischen Staats“, habe eine „christliche Versammlung“ angegriffen und den Angriff „aus Rache für Muslime in Palästina und überall“ ausgeführt.

Mitteilungen über „Al-Amaq“ können nicht verifiziert werden. Die Nachricht wurde allerdings am Samstag von mehreren Experten ernst genommen und geteilt.


Foto: Bekenner-Nachricht „Islamischer Staat“ am 24.08.2024, via dts Nachrichtenagentur

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Nasa holt "Starliner"-Crew erst 2025 zurück zur Erde

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Butch Wilmore und Suni Williams (Archiv), via dts NachrichtenagenturHouston (dts Nachrichtenagentur) – Die Nasa will die „Starliner“-Crew erst Anfang 2025 zurück zur Erde holten.

Vorher soll das Raumschiff bereits im September und nach neuen Planungen nun ohne die Astronauten Butch Wilmore und Suni Williams zurückkehren, teilte die Nasa am Samstag mit. Die unbemannte Rückkehr ermögliche es, während des Heimflugs weitere Testdaten zu sammeln, ohne dabei mehr Risiken als nötig für die Besatzung einzugehen hieß es.

Der CST-100 Starliner ist ein wiederverwendbares Raumschiff, das von Boeing im Auftrag der Nasa für Flüge zur ISS entwickelt wurde. Wilmore und Williams waren im Juni im Rahmen des ersten bemannten Fluges zur Internationalen Raumstation gestartet. Dabei gab es aber Probleme: Beim Anflug des Starliners auf die Raumstation waren Heliumlecks festgestellt worden, es gab Probleme mit den Reaktionskontrolltriebwerken des Raumschiffs.

„Raumfahrt ist riskant, selbst in ihrer sichersten und routinemäßigsten Form. Ein Testflug ist von Natur aus weder sicher noch routinemäßig“, sagte Nasa-Manager Bill Nelson am Samstag. Wilmore und Williams sollen nun vorerst auf der Internationalen Raumstation bleiben und im Februar 2025 an Bord eines Dragon-Raumschiffs mit zwei weiteren Besatzungsmitgliedern nach Hause fliegen.


Foto: Butch Wilmore und Suni Williams (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: Leipzig gewinnt Auftakt gegen Bochum

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RB Leipzig - VfL Bochum am 24.08.2024, via dts NachrichtenagenturLeipzig (dts Nachrichtenagentur) – Zum Auftakt der Fußball-Bundesliga hat RB Leipzig gegen den VfL Bochum mit 1:0 gewonnen.

Dabei war der Sieg äußerst mühsam erkämpft, Antonio Nusa erzielte erst in der 59. Minute den Entscheidungstreffer. In der 85. musste Willi Orbán mit Rot vom Platz. In der Tabelle positioniert sich Leipzig vorerst auf Rang vier, Bochum ist auf Platz 17.

Neuer Spitzenreiter ist aber überraschend der SC Freiburg, der 3:1 gegen den VfB Stuttgart siegte. Der Vizemeister rutscht damit vorerst auf den 18. und damit letzten Tabellenplatz.

1899 Hoffenheim, gewann unterdessen mit 3:2 gegen Holstein Kiel, die sich immerhin über ihr erstes Bundesliga-Tor freuen durften. Hoffenheim ist damit auf Rang zwei, Kiel auf Position 15.

Der FC Augsburg spielte gegen Werder Bremen mit einem 2:2 unentschieden, beide teilten sich Platz fünf. Und der 1. FSV Mainz 05 spielte gegen den FC Union Berlin 1:1, die beiden Teams teilen sich daher den siebten Tabellenrang.


Foto: RB Leipzig – VfL Bochum am 24.08.2024, via dts Nachrichtenagentur

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FDP jetzt auch für verschärftes Waffenrecht

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Waffenverbotszone (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Messer-Attentat von Solingen zeigt die FDP Bereitschaft, das Waffenrecht für Messer nun doch zu verschärfen.

„Wir werden nun in der Bundesregierung darüber beraten, wie wir den Kampf gegen diese Art der Messer-Kriminalität weiter voranbringen“, sagte Justizminister Marco Buschmann (FDP) der „Bild am Sonntag“. Bislang hatte die FDP die Vorschläge von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) zu schärferen Messer-Verboten abgelehnt.

Die SPD erhöht derweil den Druck auf den Koalitionspartner und verlangt eine deutliche Verschärfung der Gesetze. „Dieser wahrscheinliche Terrorangriff zeigt: Deutschland hat ein Problem mit Messergewalt“, mahnte SPD-Chef Lars Klingbeil. Er fordert ein nahezu komplettes Messerverbot auf Straßen: „Für mich gibt es keinen Grund, warum Menschen Stichwaffen im Alltag mit sich führen. Es müssen alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, damit Messer von Deutschlands Straßen und Plätzen verschwinden.“ Es brauche „schnelle und konsequente Maßnahmen“. Dazu gehöre, „endlich Messerverbote erheblich auszuweiten“.

SPD-Fraktionsvize Dirk Wiese ruft die FDP auf, sich im Messer-Streit zügig zu bewegen: „Wir müssen endlich bei den Messerverboten vorankommen. Es kann nicht sein, dass hier die FDP seit Monaten sämtliche Ansätze blockiert.“ Wiese will „mehr Messerverbotszonen, Ausweitung des Trageverbots für straffällig gewordene Personen, Messer-Verbot in Bus und Bahn und eine rasche Strafverfolgung bei Verstößen“. Radikalisierte Einzeltäter stellen laut Wiese derzeit die größte Gefahr dar. „Deshalb müssen unsere Sicherheitsdienste mehr Befugnisse haben, um solche Täter frühzeitig zu entdecken.“ Das gelte besonders fürs Internet. Dafür müsste die IP-Adressenspeicherung kommen. Außerdem spricht sich Wiese für zusätzliche Kameras auf deutschen Straßen aus: „Mehr Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen kann erforderlich sein.“


Foto: Waffenverbotszone (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Polizei hat Hinweis auf "Allahu Akbar"-Ruf bei Solingen-Anschlag

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Polizei (Archiv), via dts NachrichtenagenturSolingen (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Messerangriff in Solingen mit drei Toten geht die Polizei in Nordrhein-Westfalen Hinweisen auf einen womöglich islamistisch motivierten Anschlag nach.

In dem Bericht der Polizei Solingen zu der Tat, aus der die „Welt am Sonntag“ in ihrer morgigen Ausgabe zitieren wird, steht wörtlich: „Von einem bei der Tat verletzten Zeugen wurde angegeben, dass man den unbekannten Tatverdächtigen `aus Solingen kenne` und dieser auch Besucher einer örtlichen Moschee sei. Ein Zeuge berichtete, dass der Tatverdächtige bei seinen Tathandlungen `Allahu Akbar` gerufen habe.“

Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) sagte der „Welt am Sonntag“: „Die Polizei hat alles aufgefahren, was an Ermittlungsarbeit möglich ist.“ Die Fahndung laufe „mit sehr vielen“ Ermittlern auf Hochtouren, um den Tatverdächtigen zu finden. „Jetzt gilt es Ruhe zu bewahren und die Polizei ihre Arbeit machen lassen. Die Ermittler tun alles, um diese schreckliche Tat aufzuklären“, so Reul.

Die nordrhein-westfälische Polizei vernimmt derzeit noch Zeugen zu dem Messermord auf dem Stadtfest in Solingen, wertet zahlreiche Videos und Handyfotos aus. Das sorgt für Kritik bei der Deutschen Polizeigewerkschaft. Der Vorsitzende Rainer Wendt sagte der „Welt am Sonntag“: „Der Einsatz moderner Videotechnik muss bei größeren Veranstaltungen wie solchen Volksfesten obligatorisch sein. Es kann nicht sein, dass die Polizei nach solchen Anschlägen im Dunkeln tappt und auf zufällige Aufnahmen von Zeugen angewiesen ist.“ Deutschland müsse endlich „aus dem Status der Betroffenheitsstarre in die aktive Terrorbekämpfung wechseln.“

Thorsten Frei (CDU), Parlamentarischer Geschäftsführer der Unionsfraktion im Bundestag, forderte, dass „die angestiegene Messerkriminalität stärker bekämpft werden muss.“ Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Nordrhein-Westfalen, Michael Mertens, sagte der „Welt am Sonntag“: „Auch wenn wir von einem Anschlag ausgehen müssen, wissen wir noch nicht, welche Motivation dahintersteckt.“


Foto: Polizei (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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