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KORREKTUR: Offener Brief: 17 Thüringer Landräte und OBs waren vor AfD und BSW

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AfD-Wahlplakat zur Landtagswahl in Thüringen (Archiv), via dts NachrichtenagenturErfurt (dts Nachrichtenagentur) – 17 Thüringer Landräte und Oberbürgermeister haben gut eine Woche vor der Landtagswahl gemeinsam einen offenen Brief verfasst, in dem sie vor AfD und BSW warnen.

Landtag und Landesregierung könnten Fragen guter Wirtschaftspolitik, besserer Bildung, Sicherheit und Migration, über soziale Infrastruktur, medizinische Versorgung und gutes Leben in Stadt und Land entscheiden. „Insbesondere vom BSW und von der AFD haben wir hierzu bislang nichts Konkretes gehört. Im Gegenteil, dieses wirre Gerede von Remigration, der Ausweisung von Staatsbürgern mit Migrationshintergrund und ausländischen Personen, würde dazu führen, dass in unseren Krankenhäusern und Pflegeheimen das Licht ausgeht.“

Um die Landkreise und Städte in Thüringen „würden Firmen und Investoren einen großen Bogen machen, wenn Extremisten hier Verantwortung hätten“, heißt es in dem offenen Brief, was unzweifelhaft als Breitseite gegen die AfD gemeint ist.

Aber auch das BSW, das mit der nicht zur Wahl stehenden Sahra Wagenknecht und dem Slogan „Ohne Frieden ist alles nichts“ wirbt, bekommt sein Fett weg: Zwar sei es wichtig für Frieden und Freiheit einzutreten, darüber könne aber bei der Landtagswahl gar nicht entschieden werden, so die 17 Landräte und Oberbürgermeister. „Daher ist unser Appell und unsere Forderung an alle Bewerber zum Thüringer Landtag ganz klar: Wir erwarten Thüringer Antworten zu Thüringer Themen“. Wer den Menschen in einem Landtagswahlkampf Glauben mache, dass die Wahl über Krieg und Frieden entscheide, „der täuscht die Wähler“.

Unterschrieben haben den Brief Michael Brodführer (CDU, Wartburgkreis), Kurt Dannenberg (von CDU nominiert, Gera), Onno Eckert (SPD, Gotha), Peggy Greiser (von SPD/Linke nominiert, Schmalkalden-Meiningen), Marion Frant (CDU, Eichsfeld), Christian Herrgott (CDU, Saale-Orla-Kreis), Antje Hochwind-Schneider (SPD, Kyffhäuserkreis), Andreas Horn (CDU, Erfurt), Matthias Jendricke (SPD, Nordhausen), Christian Karl (CDU, Sömmerda), Peter Kleine (u.a. von CDU nominiert, Weimar), André Knapp (CDU, Suhl), Uwe Melzer (CDU, Altenburger Land), Ulli Schäfer (CDU, Greiz), Christiane Schmidt-Rose (CDU, Weimarer Land), Johann Waschnewski (CDU, Saale-Holzland-Kreis) und Marko Wolfram (SPD, Saalfeld-Rudolstadt).

In Thüringen gibt es insgesamt 17 Landkreise und fünf kreisfreie Städte, außerdem hat Eisenach als sogenannte „Große Kreisstadt“ auch einen Oberbürgermeister. Der hat aber nicht unterschrieben, ebenso wie fünf weitere Kommunalchefs.


Foto: AfD-Wahlplakat zur Landtagswahl in Thüringen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Scholz sieht Lufthansa-Rettung als Vorbild für Meyer Werft

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Olaf Scholz (Archiv), via dts NachrichtenagenturPapenburg (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) will der angeschlagenen Meyer Werft nur vorübergehend unter die Arme greifen – wie zuvor schon der TUI und der Lufthansa. Man wolle die „Grundlage für eine gute Zukunft auf privatwirtschaftlicher Basis“ legen, sagte der SPD-Politiker nach seiner Teilnahme an einer Betriebsversammlung des Unternehmens in Papenburg. „Wenn jetzt für eine gewisse Zeit der Bund und auch das Land hier einsteigen, dann machen sie das nicht, um für immer Partner zu bleiben.“

Scholz nannte die Werft ein „industrielles Kronjuwel für Deutschland“ und lobte die Arbeiter des Unternehmens. „Was hier gearbeitet wird, ist beste deutsche Arbeit“, sagte er. Deshalb müsse und werde man dafür sorgen, dass „das hier weiter eine große Kraft entfalten kann in der Region und für unser Land“.

Einen Grund für die missliche Lage der Werft sieht der Bundeskanzler in der Corona-Pandemie. Der Bund werde nun seinen Teil zur Lösung beitragen, wenn alle anderen Akteure mitziehen. Man sei bereits sehr weit. Nun brauche es etwa noch die Zustimmung der Europäischen Union und des Deutschen Bundestages.

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) rechtfertigte die Kosten der Rettung für Bund und Land. „Das ist für das Land Niedersachsen mit nicht unerheblichen Anstrengungen verbunden, das ist wahr, aber wir sind sicher, das sind Anstrengungen, die lohnen sich im wahrsten Sinne des Wortes“, so Weil. „Nicht nur, was die Arbeitsplätze angeht, sondern hinterher auch was Steuern und Sozialversicherungsbeiträge angeht.“

Der maritime Koordinator der Bundesregierung, Dieter Janecek (Grüne), warnte davor, bei der Meyer Werft bereits von einem fertigen Rettungskonzept zu sprechen. „Am heutigen Tag können wir noch nichts verkünden, außer dass wir weiter Fortschritte machen“, sagte Janecek der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe). „Noch sind wir aber nicht über der Ziellinie.“

Es gebe noch einige Fragen zu beantworten. „Die Prüfung von Tragfähigkeitsgutachten, die komplizierten Fragen der Finanzierung, die Frage der Zustimmung durch den Haushaltsausschuss des Bundestags und der EU-Kommission, um nur einige zu nennen“, sagte er. „Wir hoffen, spätestens bis Mitte September zu einem positiven Ergebnis zu kommen. In den nächsten Wochen wird es also noch mal ins Eingemachte gehen.“

Entscheidend werde sein, dass „wir für dieses Weltunternehmen eine positive Zukunftsperspektive beschreiben und zugleich verantwortlich mit den Steuergeldern umgehen“, sagte der Grünen-Politiker. Die konkrete Finanzierungslücke bei der Werft liege bei rund 400 Millionen Euro. „Hier geht es um eine Eigenkapitalaufstockung. Bund und Land sind über die Deckung dieser Lücke im Gespräch, damit Banken der Werft neue Kredite geben können“, sagte Janecek. „Das andere sind staatliche Bürgschaften für die Absicherung der Aufträge.“

Der Bestellwert für ein neues Kreuzfahrtschiff gehe schnell über eine Milliarde Euro hinaus, und der Markt habe nach der Pandemie wieder massiv angezogen, erklärte er. „Vom Käufer bekommt die Werft aber anfangs nur 20 Prozent Anzahlung, die restlichen 80 Prozent erst bei der Auslieferung. Es braucht also eine Bauzeitfinanzierung. Gegenwärtig decken wir solche Lücken mit Bürgschaften bereits bei den Konverter-Plattformen“, sagte der Grünen-Politiker.

Die FDP im Deutschen Bundestag warnte vor einem dauerhaften Staatsengagement. „In den noch laufenden Gesprächen ist das Ziel eine überbrückende Hilfe für die Meyer Werft, keine dauerhafte Staatsbeteiligung“, sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Christoph Meyer den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben). „Dazu werden die noch offenen Fragen mit der EU-Kommission und den Banken innerhalb der nächsten Wochen geklärt.“

Seiner Ansicht nach könne der Bund in regionalen wirtschaftspolitischen Fragen nur zurückhaltend agieren. Das Land Niedersachsen trage die Hauptverantwortung, so Meyer.


Foto: Olaf Scholz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Endlich wieder Schnee und Pistenzauber

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Skipisten Sudelfeld Quelle: baronvisions (Bergbahnen Sudelfeld)

Am 15. Dezember 2024 ist es wieder soweit: Familien schnappen sich die Ski und starten zum großen Ski-Opening am Sudelfeld. Mit Spaß und Action für Groß und Klein.

Die Skischule Top On Snow Sudelfeld und die Bergbahnen Sudelfeld veranstalten einen bunten Tag zum Start in den Winter. Auf dem Programm stehen von 10 bis 15 Uhr Neuheiten-Tests, Führungen hinter die Kulissen der Bergbahnen, Skipräparationsvorführungen, Skilehrer-Guiding und vieles mehr.

Die Schneefans freuen sich: Knapp 80 Kilometer südlich von München genießen Skifahrer den Pistenspaß in der Skiregion Sudelfeld, einem der größten und beliebtesten Skigebiete Bayerns. Weitläufige Abfahrten für jeden Anspruch, eingebettet in die herrliche Wendelsteinregion, warten auf große und kleine Skihasen. Mit modernen 8er- und 6-er Sesselbahnen geht es komfortabel und schnell nach oben. Auch die Anreise nach Bayrischzell ist ganz einfach: Der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund und die Bayerische Regiobahn fahren stündlich von München nach Bayrischzell.

Von dort fährt der kostenlose Skibus direkt zur Talstation der Waldkopfbahn, wo das Servicezentrum die Skifahrer mit jedem Komfort erwartet – vom Skiservice und -verleih bis hin zum Skishop, von der Skischule über das moderne Anfängergelände bis zum beheizten Skidepot. Familien schätzen die guten Bedingungen für die kleinen Skifahrer am Sudelfeld. Zwei Kinderareale, Profi-Ski- und Snowboardkurse und der Actionwelt-Snowpark sind ganz auf Kinder eingestellt.

Jeden Freitag von Dezember bis März (außerhalb der Ferien) von 14.30 bis 16.30 Uhr treffen sich die Shred Kids und die Ski Kids zu einer gemeinsamen, lustigen Session im Schnee. In urigen Almhütten und Berggasthöfen, auf sonnigen Terrassen und in gemütlichen Stuben lassen sich die Skifahrer kulinarisch verwöhnen.

Bergbahnen Sudelfeld
Kirchplatz 2 83735 Bayrischzell Deutschland
www.bergbahnen-sudelfeld.de

Bild Skipisten Sudelfeld Quelle: baronvisions (Bergbahnen Sudelfeld)

Quelle mk salzburg

Immer mehr Haushalte nutzen Smart-Home-Technologie

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Reinigungsroboter (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Immer mehr Haushalte in Deutschland nutzen Smart-Home-Technologie. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom, die am Donnerstag veröffentlicht wurde.

46 Prozent der Menschen in Deutschland geben demnach an, mindestens eine Smart-Home-Technologie im Einsatz zu haben. 2022 waren es 43 Prozent, 2020 37 Prozent und 2018 erst 26 Prozent. Insbesondere Senioren stehen Smart-Home-Technologien immer offener gegenüber: Mittlerweile nutzen 30 Prozent der Menschen zwischen 65 und 74 Jahren mindestens eine solche Anwendung. Bei den über 75-Jährigen sind es allerdings erst sechs Prozent.

Mit Blick auf die aktuelle Verbreitung von Smart-Home-Technologien stehen smarte Lampen und Leuchten an der Spitze, die in 41 Prozent der Haushalte im Einsatz sind (2022: 36 Prozent). Danach folgen mit 36 Prozent smarte Heizkörperthermostate, die vor zwei Jahren noch von 25 Prozent der Deutschen genutzt wurden. Smarte Steckdosen liegen mit 31 Prozent auf Platz drei (2022: 21 Prozent).

In jedem vierten Haushalt (26 Prozent) dreht ein Staubsauer-Roboter seine Runden (2022: 22 Prozent). Nach wie vor 18 Prozent lassen einen Rasenmäher-Roboter im Garten ans Werk. Fensterputz-Roboter (ein Prozent) sind dagegen äußerst selten im Einsatz. Eine smarte Video-Überwachung besitzen 21 Prozent der Befragten und 18 Prozent smarte Alarmanlagen. Hier gab es im Vergleich zum Jahr 2022 leichte Rückgänge (Smarte Video-Überwachung: 25 Prozent; smarte Alarmanlagen: 24 Prozent).

Die Tools sind oftmals im gesamten Haus bzw. der gesamten Wohnung verteilt. Die meisten haben sie im Wohnzimmer (54 Prozent) und im Schlafzimmer (47 Prozent) oder im Gartenbereich (42 Prozent) im Einsatz. Esszimmer (28 Prozent) und Küche (25 Prozent) liegen ebenfalls vorn. Bei einem Zehntel der Nutzer befinden sie sich auch im Kinderzimmer. 34 Prozent geben an, das gesamte Haus bzw. die ganze Wohnung mit Smart-Home-Geräten ausgestattet zu haben.

65 Prozent bedienen ihre Geräte und Anwendungen per Sprachbefehl, vor zwei Jahren waren es 55 Prozent. In der Regel wird hierfür ein stationärer Sprachassistent verwendet, wobei mobile Sprachassistenten über das Mobiltelefon oder die Smartwatch ebenfalls eine große Rolle spielen. 90 Prozent steuern ihre Geräte per App auf ihrem Handy, 44 Prozent per Tablet-App und 28 Prozent über ein smartes Display. 14 Prozent verwenden eine Fernbedienung.

Es gibt unter vielen Nutzern allerdings auch Sicherheitsbedenken. So haben 55 Prozent Sorge, dass sie über Smart-Home-Anwendungen überwacht werden. Fünf Prozent geben an, ihrerseits Smart-Home-Anwendungen zu nutzen, um Familienmitglieder oder die Nachbarschaft zu kontrollieren.

Mehr als die Hälfte der Nicht-Nutzer (54 Prozent) fürchtet sich vor Hacker-Angriffen. 43 Prozent haben Angst vor dem Missbrauch ihrer persönlichen Daten und 36 Prozent sorgen sich um ihre Privatsphäre. Vielen sind die Geräte auch zu teuer (31 Prozent) oder die Bedienung erscheint ihnen zu kompliziert (27 Prozent).

Für die Erhebung befragte Bitkom Research von der 25. bis zur 29. Kalenderwoche 2024 telefonisch 1.193 Personen ab 16 Jahren.


Foto: Reinigungsroboter (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Saisonstart mit den Skistars

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saisonstart Herrliche Wintertage Quelle: Hochfirst

Top Quality Skiing trifft auf die Profis des alpinen Skizirkus: Am 23. und 24. November 2024 finden in Gurgl die Auftaktrennen für den Slalom-Weltcup statt. Mit dem Audi FIS Ski Weltcup Damen und Herren Slalom setzt Gurgl neue Maßstäbe als Austragungsort. Auch der frühe Termin ist kein Zufall: In Gurgl beginnt der Winter früher als anderswo. Skifahrer können sich auf einen langen Winter mit High-End-Skiing freuen. Ski-In & Ski-Out vom Allerfeinsten bietet das Alpen-Wellness Resort Hochfirst*****.

Direkt vom Hochfirst auf die 3.000er Gipfel

Am hinteren Ende des Ötztals thront das Skigebiet Obergurgl-Hochgurgl, eines der exklusivsten und schneesichersten Skigebiete der Alpen. Schneesicher, weil sich die sonnigen Pisten in Höhenlagen zwischen 1.800 und 3.080 Meter Höhe in die Gebirgslandschaft schmiegen. Exklusiv, weil moderne Bergbahnen die Wintersportler bequem und ohne Wartezeiten zu den Ausgangspunkten ihrer erlebnisreichen Abfahrten bringen. Selten genießen Skifahrer derart viel Platz für ihre Schwünge. Von November bis April sind Skifahrer, Snowboarder und Freerider bei allerbesten Bedingungen in ihrem Element.

Alpines Hideaway direkt an der Piste

Es gilt als eine der traditionsreichsten Adressen im Tiroler Ötztal, vor allem aber als eine der exklusivsten und besten: Das Alpen-Wellness Resort Hochfirst*****. Zum Ruf des seit 90 Jahren familiengeführten 5-Sterne Resorts trägt zum einen die großartige Lage inmitten einer imposanten Bergkulisse bei, zum anderen sein exzellenter Service, die hervorragende Ausstattung und der charmante Luxusfaktor, der in jeder Ecke spürbar ist.

Die großzügige Architektur und der ausgeprägte Servicegedanke machen das Hochfirst zu einer unvergleichlichen Genussadresse. Luxuriöse Wohnwelten und ein exklusiver Beauty- & Spa Bereich erwarten die Wintergäste. Das großzügige „Alpen Spa“ eröffnet auf 1.500 m² eine exklusive Wellness- und Spa-Landschaft mit wärmenden Saunawelten und erholsamen Ruhezonen. Der In- & Outdoorpool im Angesicht der weißen Berggipfel schafft eine prickelnde Verbindung von draußen und drinnen. Die „Hochfirst Beauty“ verwöhnt mit exklusiven japanischen Treatments von Sensai. Den ganzen Tag ist die Hingabe zu erlesenen Speisen und Getränken spürbar.

Am Abend verwöhnt das Küchenteam im Restaurant mit einem exquisiten 6-Gang-Gourmet Menu, das Bodenständigkeit kreativ interpretiert und in den glanzvoll gedeckten Stuben für höchst angenehme Überraschungen am Gaumen sorgt. Im Weinkeller lagern erlesene Tropfen aus den besten Anbaugebieten der Welt. Die exklusive Vinothek „Santé“ bietet den stilvollen Rahmen für Weinverkostungen mit dem Sommelier oder für ein exklusives Private Dining mit Fondue oder Gourmet Menu. Kulinarische Meisterwerke erwarten Feinschmecker im ausgezeichneten À-la-carte-Restaurant „Gourmetstube Hochfirst“.

Entspannte „Quality-Time“ für Familien

Skiurlaub mit Kindern kann so bequem sein: Direkt hinter dem Hochfirst lernen die Skianfänger am Übungsgelände mit ihren Skilehrern spielerisch das Skifahren. Die Ganztagesbetreuung durch die Kinderskischule Obergurgl gibt den Eltern die Möglichkeit, das traumhafte Skigebiet voll und ganz auszukosten oder im exklusiven „Alpen Spa“ zu entspannen. Auch der Skischul-Sammelplatz befindet sich direkt hinter dem Hotel. Im „Hochfirst Kids Club“ erwartet die kleinsten Gäste ein abwechslungsreiches Programm mit liebevoller Betreuung.

In der Winterruhe liegt die Kraft

Auch wer nicht auf den Ski vom Berg ins Tal schwingt, kommt in Obergurgl mit der kraftvollen Bergnatur in Berührung: Beim Langlaufen, Winterwandern, Skitourengehen, Rodeln, Eislaufen und Schneeschuhwandern. Sportbewusste Wintergäste können auf knapp 12 Kilometer Langlaufloipe auf Klassik- und Skatingstrecken, Höhen- und Übungsloipen ihre Kondition unter Beweis stellen. Nur drei Minuten vom Hochfirst entfernt, steigen sie in das Langlauf-Erlebnis ein. Die Skischule Obergurgl bietet Langlauf-Kurse an. Rund um Obergurgl verführen 12 Kilometer Winterwanderwege zu romantischen Spaziergängen durch die tiefverschneite Gebirgslandschaft.

Die Ötztaler Alpen sind ein wahres Paradies für jeden Skitourengeher. Herausfordernde Routen warten auf die Profis, die Anfänger können bei leichteren Routen in die alpine Welt schnuppern. Eine drei Kilometer lange, kurvenreiche Naturrodelbahn führt von der Berg- bis zur Talstation der Hochgurglbahn.

Traditionshaus seit 1934

Das Hochfirst blickt auf eine lange Tradition zurück, welche über Generationen hinweg ein Credo geeint hat: Gutes in Perfektion zu vollenden. „Wir sind dankbar, unser 90-jähriges Jubiläum in der kommenden Wintersaison feiern zu dürfen“, so die Gastgeberfamilie Fender, „Heute blicken wir mit Stolz auf zahlreiche Auszeichnungen, die bestätigen, dass das Hochfirst zu den führenden Adressen der alpinen Skihotels gehört.“

Ski Opening Package (20.11.24–01.12.24)
Leistungen: 4 Tage wohnen inklusive aller Hochfirst Wohlfühlleistungen, 1 Teilmassage, 3-Tages-Skipass, gratis Skitest – Preis p.P.: ab 1.346 Euro

Alpen-Wellness Resort Hochfirst*****

Gurglerstraße 123
6456 Obergurgl
Tel.: +43/5256/63250
info@hochfirst.com
https://www.hochfirst.com/

Bild:Herrliche Wintertage Quelle: Hochfirst

Quelle mk Salzburg

Tradition im Winterparadies des Arlbergs

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winterparadies Außenansicht bei Tag Quelle: Marcel A. Mayer (Hotel Zürserhof)

Der Zürserhof – „Quiet Luxury“ aus Tradition im Winterparadies des Arlbergs

Wenn Tradition geschätzt wird und Neues behutsam seinen Platz findet, dann entsteht eine Hotellegende, die in der Urlaubswelt eine außergewöhnliche Rolle spielt. Das Hotel Zürserhof *****s ist ein exklusives Haus, das Geschichte schreibt und der stilvollen Lebensart Raum gibt. Gäste von Hotelierfamilie Skardarasy tauchen in eine unvergleichliche Welt des legeren Luxus ein.

Das Grand Resort an den Pisten von Zürs zählt seit Jahrzehnten zur High End Hotellerie in Österreich und weit über die Grenzen hinaus. Hohes Niveau in allen Bereichen zeichnen den Zürserhof damals wie heute aus. Hannes und Laura Skardarasy führen das Juwel am Arlberg mit viel Persönlichkeit, Gespür und Esprit. Permanente Investitionen in die Qualität des Hauses und persönliche Gastfreundschaft sind für sie Ehrensache. Die schönen Wohnwelten – modern wie klassisch – präsentieren sich einladend mit eleganter Einrichtung, Design, Atmosphäre und viel Komfort.

Neues, handverlesenes Interieur verleiht dem Hotel-Entree und dem großzügigen Barbereich wohliges Flair. Im gemütlichen Ambiente trifft man sich zum genussvollen Aperitif und zum netten Plausch mit der Gastgeberfamilie. Nach dem Dinner in ein Sofa sinken und den Pianoklängen und der rauchigen Stimme von Eddie am Flügel lauschen – Traditionen, die das Herz und die Seele des Zürserhofs widerspiegeln.

Vor den Toren des Zürserhofs schwingen die Skifahrer über die Pisten des Arlbergs – eine hochalpine Winterwelt, die Wintersportlern das größte zusammenhängende Skigebiet Österreichs und Schneesicherheit bis weit ins Frühjahr bietet. Bis auf 2.800 Meter Höhe tauchen Skifahrer in die weiße Pracht ein. Freerider aus nah und fern schwärmen von den Tiefschneeabfahrten im Hochgebirge. Ein unvergleichliches Skierlebnis setzt die Tradition von Eleganz und Exklusivität im Zürserhof fort.

Die Skiguides des Hauses, die auf jahrzehntelange Erfahrung zurückblicken, bieten den Gästen auf Wunsch einen begleiteten Skitag in der Arlberger Bergwelt. Ski in – Ski out gehört im Zürserhof ebenso zum großen Wintergefühl wie die traumhafte Sonnenterrasse direkt an der Piste. In der Filiale von Sport Brändle im Zürserhof können Skifahrer professionelle Ausrüstung ausleihen. Mit Schneeschuhen, Rodel oder Langlaufski geht es auf sanfte Touren in die abwechslungsreiche Landschaft.

Familie Skardarasy pflegt eine jahrzehntelange Hoteltradition, die für unzählige (Stamm-)Gäste zum Lifestyle gehört. Jede Generation findet im Resort ein Freizeit- und Erholungsangebot, das am Arlberg seinesgleichen sucht. Wenn die Skier Pause haben, geht es in die resorteigene Tennishalle, zum Fitness oder Basketball. Die Eltern genießen die Me-Time, während die Kinder in der Kinderbetreuung bestens aufgehoben sind und viel Spaß haben.

Der Zürserhof widmet dem Wohlbefinden viel Raum, Zeit und Exzellenz. Das großzügige Aureus Spa ist ein edler Rückzugsort, um Körper und Seele etwas Gutes zu tun. Ein vitalisierendes Treatment und eine entspannende Massage bilden den Auftakt für eine Auszeit in dem eleganten Spa mit eigenem LadiesSpa. Ausgiebig saunieren, in den warmen Pool eintauchen und den Blick hinaus in den Schnee schweifen lassen. Der großzügige Panorama-Ruheraum mit knisterndem Kaminfeuer bietet die ideale Kulisse, um den tanzenden Schneeflocken vor den Fenstern zuzusehen.

Das stilvolle Spa harmoniert perfekt mit der umgebenden alpinen Natur und schafft eine Atmosphäre vollkommener Entspannung. Im Family Spa entspannen Groß und Klein gemeinsam. Die Kinder toben sich im großen Pool aus. Speziell für sie gibt es Dampfbäder und Duftsaunen mit niedrigen Temperaturen. Die Schokoladen-Massage ist der Renner bei den kleinen Wellnessfreunden.

Seit jeher genießt das Fine Dining im gepflegten Ambiente im Zürserhof den besten Ruf. Neben Heurigenbuffet, Fondue Chinoise oder mediterranen Abenden lockt ein Galadinner mit verführerischem Dessertbuffet. Mit sagenhaften 200 exquisiten Käsespezialitäten aus aller Welt ist das Käsebuffet jede Kostprobe wert. Die Z Lounge bereichert die kulinarische Welt des Hotels. Der Wohlfühlort lädt ein, edle Weine, erlesene Spirituosen und andere Köstlichkeiten zu genießen. Im Weinkeller lagern erlesene Weine, Champagner und Whiskys.

Im Hotel Zürserhof wird mit großer Sorgfalt auf die kulinarischen Bedürfnisse von Kindern geachtet. Kleine Feinschmecker sind herzlich beim betreuten Kinderessen in familienfreundlicher Umgebung willkommen, was das Esserlebnis für Kinder zu einem lustigen und entspannten Teil ihres Urlaubs macht.

Die Freude, mit der Familie Skardarasy ihren Zürserhof führt, spürt jeder Gast. Heimelige Geborgenheit erfüllt das Haus, das seit vielen Jahren aus der Winterwelt am Arlberg nicht mehr wegzudenken ist. Ein internationales Publikum weiß zu schätzen, wie sich hier Tradition und Moderne nahtlos verbinden. Sie erleben eine unvergleichliche Eleganz und Qualität, die durch eine entspannte und menschliche Note große Sympathie weckt.

Bild Außenansicht bei Tag Quelle: Marcel A. Mayer (Hotel Zürserhof)

Quelle mk Salzburg

Zahl der Pendler gestiegen

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Fahrgäste am Bahnsteig einer Berliner U-Bahn, via dts NachrichtenagenturBerlin/Bonn (dts Nachrichtenagentur) – Die Zahl der Pendler in Deutschland ist 2023 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

Zum Stichtag 30. Juni pendelten im vergangenen Jahr 20,48 Millionen Deutsche zur Arbeit, das waren etwa 140.000 Beschäftigte mehr als im Jahr 2022 (20,34 Millionen), teilte das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) am Donnerstag mit. Der Anteil der Pendler blieb dagegen mit knapp 60 Prozent stabil, da sich 2023 auch die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten gegenüber dem Vorjahr erhöht hat.

Unter den 80 deutschen Großstädten zieht weiterhin München die meisten Arbeitskräfte aus dem Umland an. Im Jahr 2023 wohnten 454.900 der in München Arbeitenden außerhalb der Stadtgrenzen. Dahinter folgten Frankfurt am Main (404.800), Hamburg (391.900), Berlin (391.200) und Köln (305.200). Hamburg verzeichnete mit einem Plus von 13.200 pendelnden Beschäftigten gegenüber 2022 den größten Anstieg. Es folgten München (+10.900), Berlin (+8.800) und Düsseldorf (+8.300).

Der durchschnittliche einfache Arbeitsweg blieb mit 17,2 Kilometern gegenüber dem Vorjahr unverändert. 7,13 Millionen Pendler legten im Jahr 2023 auf dem Weg zur Arbeit mehr als 30 Kilometer zurück, 2022 waren es 7,07 Millionen. Mehr als 50 Kilometer legen 3,96 Millionen zurück (2022: 3,91 Millionen) und 2,28 Millionen mehr als 100 Kilometer (2022: 2,25 Millionen).

Die Liste der kreisfreien Städte und Landkreise mit den längsten durchschnittlichen Pendeldistanzen führen die Landkreise Märkisch-Oderland (Brandenburg, 27,4 Kilometer), Ludwigslust-Parchim (Mecklenburg-Vorpommern, 27,3 Kilometer) und Altmarkkreis Salzwedel (Sachsen-Anhalt, 27 Kilometer) an. Besonders lang sind die Arbeitswege darüber hinaus auch in den Landkreisen Landsberg am Lech (Bayern, 26,9 Kilometer) und Pfaffenhofen an der Ilm (Bayern, 26,3 Kilometer).

Nach Angaben des BBSR können 90 Prozent der Bevölkerung in Deutschland mindestens eine Bus- oder Bahnhaltestelle mit wenigstens täglich 20 Abfahrten fußläufig gut erreichen. Dicht besiedelte Landkreise sind jedoch in der Regel besser an den öffentlichen Verkehr angebunden als dünn besiedelte. Zu beachten ist bei den Zahlen, dass die Statistik lediglich den Wohnort und den Arbeitsort von sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zum Stichtag 30. Juni 2023 ausweist.


Foto: Fahrgäste am Bahnsteig einer Berliner U-Bahn, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

XO Life sichert 7 Mio. Euro für internationale Expansion

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Dr. Friderike Bruchmann hat XO Life gegründet und nun 7 Millionen frisches Kapital eingesammelt. Copyright: Steffen Roth

XO Life sichert 7 Mio. Euro für internationale Expansion – und will damit Facebook, TikTok und Google für Arzneimittelinformationen ersetzen

XO Life, ein führendes Digital-Health-Startup aus Deutschland, hat mit dem ImpactMonitor™ eine Meta-Plattform entwickelt, die Patient:innen vertrauenswürdige Gesundheitsinformationen, Therapieüberwachung sowie Unterstützung und Austausch mit anderen Patient:innen bietet.

Ein Konsortium aus vier Risikokapitalgesellschaften investiert 7 Millionen Euro in die internationale Expansion der ImpactMonitor™-Plattform, die eine Alternative zu herkömmlichen Suchen wie auf Google, Facebook, TikTok oder Instagram darstellt. Die Hauptinvestoren sind Sandwater und Grazia Equity mit Beteiligung von Vi Partners und Bayern Kapital. Bestehende Investoren wie Aescuvest, Winning Mindset Ventures und Isartal Ventures sind erneut beteiligt.

Patient:innen haben ein großes Bedürfnis nach Information und Kommunikation, wenn sie eine Diagnose oder ein Medikament erhalten. 70 Prozent recherchieren mindestens einmal pro Woche online, wobei Google und Facebook die erste Wahl sind. Allerdings sind Online-Inhalte oft für Suchmaschinen optimiert und statt kuratierter Informationen bekommen Suchende Werbung ausgespielt. Nur 8 von 10 Patient:innen vertrauen daher Online-Informationen. Sie fühlen sich allein gelassen und unsicher.

„Diese Investition wird es uns ermöglichen, unsere Technologie weiterzuentwickeln und international zu expandieren. Nachdem wir unseren Erfolg auf dem deutschen Markt unter Beweis gestellt haben, möchten wir die globalen gesundheitlichen Herausforderungen angehen und unsere innovativen Lösungen einem breiteren Publikum zugänglich machen“, sagt Dr. Friderike Bruchmann, Mitbegründerin und CEO von XO Life.

ImpactMonitor™: Meta-Plattform für digitale Patientenunterstützung

XO Life hat eine Meta-Plattform entwickelt, die als digitaler Begleiter für Patienten in Bezug auf ihre Medikamente, Produkte, Therapien und Krankheiten dient. Die Plattform versorgt Patient:innen mit verifizierten medizinischen Informationen, sammelt Feedback, sogenannte von Patient:innen berichtete Ergebnisse, bietet reale Einblicke von anderen Betroffenen und ermöglicht Austausch sowie medizinische Unterstützung.

Pharma- und MedTech-Hersteller sowie andere Akteure des Gesundheitswesens bieten spezifische Produkt- und Therapiebereiche über die Plattform an. Die ImpactMonitor™-Plattform hilft Herstellern und Forschungseinrichtungen (letzteren kostenlos), die Bedürfnisse und Präferenzen von Patient:innen zu ermitteln und unterstützt die Entwicklung neuer patientenorientierter Therapien.

Um ein objektives und kostenloses Nutzererlebnis zu gewährleisten, gibt es keine exklusiven Inhalte oder Sponsoring durch Hersteller. Die Registrierung auf der ImpactMonitor™-Plattform erfolgt schnell, kostenlos und einfach über Mac, PC oder die App für iOS und Android.

7 Millionen Euro für die internationale Expansion der ImpactMonitor™-Plattform

Die Investitionsrunde wird von dem norwegischen VC Sandwater und dem deutschen VC Grazia Equity angeführt. Der Schweizer VC VI Partners und der öffentliche VC Bayern Kapital sind Co-Investoren. Bestehende Investoren wie Aescuvest, Winning Mindset Ventures und Isartal Ventures sowie zahlreiche weitere Investoren und Family Offices aus dem Gesundheits- und Pflegebereich beteiligen sich ebenfalls an dieser Finanzierungsrunde.

Morten E. Iversen, Partner bei Sandwater, erklärt: „Wir sind begeistert von den einzigartigen Chancen und Möglichkeiten der Meta-Plattform von XO Life. Wir sind überzeugt, dass die ImpactMonitor™-Plattform eine wichtige Lücke im Gesundheitswesen schließen wird, indem sie umfassende Gesundheitsinformationen und Patientenunterstützung in ganz Europa und darüber hinaus bietet.“

Jochen Klüppel, Partner bei Grazia Equity, betont: „XO Life hat eine beeindruckende digitale Metaplattform entwickelt und aufgebaut. Unterstützt von einem starken VC-Konsortium kann das Team, das über technische Expertise in Medizin, Naturwissenschaften und Informationstechnologie verfügt und Talente aus mehr als 13 Nationen vereint, die ImpactMonitor™-Plattform auf das nächste Level heben. Wir setzen auf die Besten der Besten, um eine ganze Branche zu revolutionieren!“

Arnd Kaltofen, Partner bei Vi Partners, ergänzt: „Die Kombination aus fundierten medizinischen Informationen und einer intuitiven Plattform ist auf die heutigen Patienten Bedürfnisse zugeschnitten. Darüber hinaus liefert die Impact-Monitor™-Plattform Ärzten, medizinischen Einrichtungen und Unternehmen wertvolle Erkenntnisse über die Bedürfnisse und Präferenzen der Nutzer:innen und kann so die Entwicklung neuer, patientenorientierter Therapien unterstützen.“

Markus Mrachacz, Geschäftsführer bei Bayern Kapital, sagt: „Die intuitive Plattform von XO Life bietet Patient:innen validierte medizinische Informationen und liefert medizinischen Einrichtungen und Pharmaunternehmen bessere Einblicke in die Fragen und Bedürfnisse von Patienten. Diese Kombination macht XO Life für uns zu einer spannenden Chance im Bereich der digitalen Gesundheit.“

Bild: Dr. Friderike Bruchmann hat XO Life gegründet und nun 7 Millionen frisches Kapital eingesammelt.
Copyright: Steffen Roth

Quelle Startup Communication GmbH

Habeck attackiert Union

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Robert Habeck (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – In der Debatte um mögliche Koalitionen nach der Bundestagswahl hat Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) die Union scharf attackiert.

Wenn die CDU in Sachsen die Grünen – unwidersprochen von Parteichef Friedrich Merz – „zum Hauptgegner erklärt und in ihrer Kampagne die Grünen mit einem Rasenmäher stutzen will, während zeitgleich die AfD eine andere, freiheitsverachtende Republik schaffen will, dann sind da die Maßstäbe doch arg durcheinander geraten“, sagte der Wirtschaftsminister den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Es herrsche eine Debattenkultur, in der „viel auf Missgunst“ ausgelegt sei. „Das ist kaum auszuhalten.“

Habeck kritisierte auch die Haltung von CDU und CSU bei der Energiewende. „Die größte Gefahr für die Förderung von Wärmepumpen ist die Union, die alles abwickeln wird“, sagte er. Die staatliche Unterstützung für den Einbau von Wärmepumpen sei „sicher, so lange ich Minister bin“, fügte er hinzu.

Zugleich relativierte Habeck den Satz von Grünen-Chef Omid Nouripour, wonach die Ampel eine „Übergangsregierung“ sei. Nouripour habe „über die Zeit nach Ende der Merkel-Ära gesprochen“, sagte der Vizekanzler. „Nach 16 Jahren befindet sich Deutschland in einem Übergang: Die Ära Merkel ist zu Ende gegangen, aber die neue Ära ist noch nicht da.“ Die Ampel müsse jetzt die unterlassenen Entscheidungen der Merkel-Zeit nachholen.

„Damit sind wir wirklich weit gekommen. Aber die Krisen haben sich zugespitzt“, so Habeck. „Menschen spüren die Folgen der Inflation, die Verunsicherung ist groß, der weitere Reformbedarf auch. Und wir müssen Deutschlands geopolitische Rolle in Europa und der Welt definieren und füllen.“ Dafür werde man „für eine nächste Legislaturperiode für die politischen Mehrheiten werben müssen“. Auf die Nachfrage, ob es noch eine Ampel-Ära werden könne, sagte Habeck: „Niemand kann sagen, wie der politische Zieleinlauf im September 2025 sein wird.“

Der Vizekanzler warnte vor einem vorzeitigen Ende der Ampelkoalition. „Ein leichtfertiges Spielen mit Neuwahl verbietet sich. Nicht umsonst steht im Grundgesetz, dass ein Bundestag für vier Jahre gewählt wird“, so Habeck. „Wir können und sollten tun, was die Menschen zurecht von uns erwarten: Unseren Job machen.“


Foto: Robert Habeck (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Bauernverband erwartet stark unterdurchschnittliche Getreideernte

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Weizen (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Deutsche Bauernverband geht in diesem Jahr von einer stark unterdurchschnittlichen Getreideernte aus. Die 40-Millionen-Tonnen-Marke beim Getreide werde in diesem Jahr mit 39,3 Millionen Tonnen verfehlt, heißt es in der am Donnerstag veröffentlichten Erntebilanz des Verbands. Im Vorjahr wurden noch rund 42 Millionen Tonnen Getreide geerntet.

Der seit zehn Jahren anhaltende Abwärtstrend der Erntemengen setzt sich damit wohl fort. Sowohl die Erntemengen als auch zum Teil die Qualitäten haben laut Verband in einigen Regionen unter den wiederkehrenden und zum Teil sehr starken Niederschlägen massiv gelitten.

Nach den aktuellen Zahlen liegt die Erntemenge beim Weizen mit 18,0 Millionen Tonnen deutlich unter der des Vorjahres (2023: 21,2 Millionen Tonnen). Aufgrund der ungünstigen Witterungsbedingungen zur Aussaatzeit im Herbst ist die Anbaufläche von Winterweizen in diesem Jahr um rund 330.000 Hektar zurückgegangen, was einer der Gründe für die geringe Erntemenge ist. Aber auch die erneut gesunkenen Hektarerträge spiegeln den Abwärtstrend beim Winterweizen wider.

Bei der Wintergerste liegt die diesjährige Erntemenge mit 8,9 Millionen Tonnen ebenfalls unter der Vorjahresmenge von 9,5 Millionen Tonnen. Die Winterrapsernte 2024 liegt mit einem Durchschnittsertrag von 33,8 dt/ha auf einem ähnlich niedrigen Niveau wie im Vorjahr (33,5 dt/ha). Durch eine geringere Anbaufläche ist zudem die Gesamterntemenge beim Raps auf 3,7 Millionen Tonnen gesunken (2023: 3,9 Millionen Tonnen).

Die Herbstkulturen wie Zuckerrüben, Mais, Kartoffeln sowie Gemüse konnten hingegen größtenteils von den Niederschlägen profitieren. Insbesondere die Kartoffeln leiden laut Bauernverband jedoch stark unter Kraut- und Knollenfäule. Und auch bei den Zuckerrüben treten neue Krankheiten wie Stolbur oder das Syndrome Basses Richesses (SBR) vermehrt auf.

Im Obstbau sind derweil erhebliche Schäden, vor allem durch Spätfröste zu verzeichnen. Zudem sorgten Restriktionen beim Pflanzenschutz sowie der Mindestlohn für eine „schwierige Gesamtsituation“, so der Verband. Beim Wein wird nach ersten Schätzungen über die Anbaugebiete hinweg ebenfalls eine unterdurchschnittliche Menge erwartet.

„Eine extrem nasse Witterung von Herbst bis Frühsommer, fehlende Sonne und schließlich immer wieder Niederschläge zur Erntezeit, die die Mähdrescher häufig ausbremsten – all das hat unsere Bauern in diesem Jahr vor enorme Herausforderungen gestellt“, sagte `der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied. „Hinzu kommen teilweise Frostschäden zur Blütezeit bei Raps sowie im Obst- und Weinbau.“

Die stark unterdurchschnittliche Getreideernte zeige einmal mehr „die deutlich spürbaren Auswirkungen des Klimawandels und verfehlter gesetzgeberischer Vorgaben“, so Rukwied. „Um Erträge und Qualitäten auch in Zukunft zu sichern, müssen praxisferne und nicht-praktikable Vorgaben gestrichen werden.“ Es könne etwa nicht sein, dass Qualitätsweizen nachgefragt werde, die Landwirte aber „aufgrund immer neuer Vorschriften“ nur noch Futterweizen erzeugen könnten.


Foto: Weizen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts