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Ex-Ministerpräsident Sellering besorgt über Zustand der SPD

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Erwin Sellering  (Archiv), via dts NachrichtenagenturSchwerin (dts Nachrichtenagentur) – Erwin Sellering (SPD), früherer Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern, zeigt sich besorgt über den Zustand seiner Partei. In einem Gastbeitrag für die Online-Ausgabe des Magazins Cicero wirft er die Frage auf, ob sie sich noch den Aufgaben einer Volkspartei stelle: „Das Handeln der SPD in den letzten Jahren weckt große Zweifel, ob dies noch ihrem Selbstverständnis entspricht.“

Das jahrzehntelange Herzensanliegen der Sozialdemokraten sei für sehr viele Menschen im Land nicht mehr als vordringliches Ziel der Partei erkennbar, so Sellering. „Als sozial und gerecht wurde es immer verstanden, dass jenen geholfen wird, die sich nicht selbst dabei helfen können, ihren Weg zu machen.“ Viele Menschen hätten inzwischen aber den Eindruck gewonnen, dass dies nicht mehr der Fall sei.

„Es geht nicht nur um das Problem, dass aus dem Bürgergeld längst de facto ein bedingungsloses, leistungsloses Grundeinkommen geworden ist. Eine Tatsache, die mit der Idee der Sozialdemokratie einfach unvereinbar ist. Und es geht auch nicht nur darum, dass Vermögende und Besserverdienende in unserem Land weniger zum sozialen Ausgleich beitragen als anderswo auf der Welt.“

Auch beim Thema Migration ermahnte er seine Partei, die „klare Mehrheit der Menschen in unserem Land“ habe „kein Verständnis dafür, wenn humanitäre Wunschvorstellungen die Regierung an entschlossenem Handeln hindern“ oder wenn administrative Schwierigkeiten und Versäumnisse immer wieder zu Bedrohungslagen führten. „Die Regierung dieses Landes muss für klare und sichere Verhältnisse sorgen. Sonst verliert sie die Menschen und die Zustimmung zur Demokratie.“

Die Positionierung der SPD im Krieg zwischen Russland und der Ukraine bereitet Sellering ebenfalls Sorge. Es sei wichtig, „nicht in den Chor derer einzustimmen, die den in den Wahlergebnissen in Thüringen und Sachsen zum Ausdruck kommenden Wunsch nach Frieden als ostdeutsche Verblendung abtun wollen“. Die derzeitige öffentliche Debatte laufe „nicht selten in unerträglicher Weise von oben herab“. Immer wieder gebe es den Tenor, der Osten brauche eben noch etwas demokratische Nachhilfe aus dem Westen. Sellerings Fazit: „Ist aber nicht die Kriegsbereitschaft im Westen eher zu hinterfragen als die Friedensüberlegungen im Osten?“


Foto: Erwin Sellering (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Forsa: FDP fällt auf drei Prozent

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Bijan Djir-Sarai und Christian Lindner (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die FDP ist in der von Forsa gemessenen Wählergunst weiter abgerutscht. In der wöchentlichen Erhebung des Meinungsforschungsinstituts im Auftrag der Sender RTL und ntv verlieren die Liberalen zwei Punkte und kommen nur noch auf drei Prozent.

Die Unionsparteien gewinnen unterdessen einen Prozentpunkt hinzu und könnten aktuell bei einer Bundestagswahl mit 33 Prozent der abgegebenen Stimmen rechnen. Der Anteil der sonstigen Splitterparteien wächst leicht auf zwölf Prozent. Die Werte für die SPD (14 Prozent), die Grünen (elf Prozent), die Linke (drei Prozent), die AfD (17 Prozent) und das BSW (sieben Prozent) verändern sich in der Woche nach den beiden Landtagswahlen im Osten nicht.

Bei der Kanzlerpräferenz gewinnen sowohl Olaf Scholz (SPD) als auch Friedrich Merz (CDU) jeweils einen Prozentpunkt hinzu. Wenn sie den Bundeskanzler direkt wählen könnten, würden sich bei der Alternative Scholz vs. Merz somit derzeit 28 Prozent für Friedrich Merz und 24 Prozent für Olaf Scholz entscheiden. Fast die Hälfte der Wahlberechtigten (48 Prozent) würde sich weder für Scholz noch für Merz entscheiden.

Die Daten wurden vom 3. bis 9. September erhoben. Datenbasis: 2.500 Befragte.


Foto: Bijan Djir-Sarai und Christian Lindner (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bericht: Mögliches russisches Attentat in Deutschland vereitelt

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Generalbundesanwalt (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Deutsche Ermittler haben möglicherweise ein russisches Attentat in Deutschland verhindert. Das berichtet das Nachrichtenportal T-Online unter Berufung auf einen Beschluss des Bundesgerichtshofs.

Drei im Juni festgenommenen mutmaßlichen Agenten wirft der Generalbundesanwalt demnach vor, einen Ukrainer in Frankfurt am Main ausgespäht zu haben. Russische Geheimdienste als Auftraggeber gelten dem Portal zufolge als naheliegend. Nicht auszuschließen seien Pläne für einen staatlichen Auftragsmord oder eine Entführung.

Wie T-Online weiter berichtet, wurden inzwischen Haftbefehle erlassen. Den Männern wird demnach geheimdienstliche Agententätigkeit vorgeworfen. Die Untersuchungshaft dauert an.


Foto: Generalbundesanwalt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Neue Technologien und nachhaltige Entwicklung

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Technologien Auf der TIF tauschten sich die Forschenden des KIT unter anderem mit Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, und Cem Özdemir, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, aus. (ausf. BU am Textende, Foto: LMI)

Thessaloniki International Fair: Robert Habeck informiert sich über nachhaltige Technologien aus dem KIT

Effiziente Strom- und Wärmeversorgung, nachhaltige Mobilität oder Lösungen gegen Energiearmut – diese und weitere Themen präsentieren Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) derzeit auf der Thessaloniki International Fair (TIF) in Griechenland. Bei der Messe, die als bedeutendste des Landes gilt und bei der neue Technologien, Innovationen sowie nachhaltige Entwicklung im Mittelpunkt stehen, ist Deutschland in diesem Jahr Gastland. Bei seinem Besuch des 6 000 Quadratmeter großen „German Pavilion“ tauschte sich Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des KIT über ihre aktuelle Forschung aus. Auch Cem Özdemir, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, besuchte den Stand des KIT.

Die TIF, die zum 88. Mal stattfindet, fördert kreative und strategische Kooperationen auf nationaler und internationaler Ebene. Die Veranstalter rechnen mit rund 210 000 Besucherinnen und Besuchern sowie 1 500 Ausstellern. Unter der Dachmarke „Made in Germany“ präsentieren Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Vereine aus ganz Deutschland gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) ihre Innovationen.

„Neue Technologien spielen eine entscheidende Rolle im Kampf gegen den Klimawandel. Nur so können wir nachhaltige Lösungen und innovative Ansätze für effiziente Energiesysteme, die Reduktion von Emissionen und die Förderung einer Kreislaufwirtschaft entwickeln“, sagt Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz. „Ich freue mich über den Austausch mit den Forschenden des KIT auf der TIF, die durch interdisziplinäre Forschung und enge Zusammenarbeit mit der Industrie Maßstäbe für eine umweltfreundlichere Zukunft setzen.“

„Das KIT kooperiert mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft auf der ganzen Welt, unter anderem auch in Griechenland. Die Messe ist eine hervorragende Plattform, um den Transfer in die Industrie und Gesellschaft zu fördern, Innovationen vorzustellen, Beziehungen mit Einrichtungen in Thessaloniki zu pflegen und neue Kontakte zu knüpfen“, sagt Professor Thomas Hirth, Vizepräsident Transfer und Internationales des KIT.

Nachhaltige Energieversorgung, Mobilität und Stadt der Zukunft

Unter dem Motto „Research and Innovation for a Sustainable Future“ präsentieren die Forschenden des KIT ihre Innovationen zu Themen wie nachhaltige Mobilität, effiziente Energiespeicher, Wohnen in Zeiten des Klimawandels oder Luftqualität in der Atmosphäre und in Städten.

So zeigen die Forschenden im Projekt „BiFlow“ neue Möglichkeiten für eine kosten- und platzeffiziente Strom- und Wärmeversorgung auf. Voraussetzung für den Ausbau erneuerbarer Energien sind entsprechende Speicherkapazitäten. In BiFlow entsteht ein Hybridspeichersystem, das die Vorteile der Lithium-Ionen-Batterie, wie zum Beispiel eine hohe Energie- und Leistungsdichte sowie ein hoher Wirkungsgrad, mit den Vorteilen der Vanadium-Flow-Batterie, etwa ihre lange Lebensdauer und ihre Nichtbrennbarkeit, verbindet. Zusätzlich dienen die Elektrolyttanks der Vanadium-Flow-Batterie als Wärmespeicher. Diese Wärme wird bei Bedarf für das Warmwasser des Gebäudes genutzt, was den Gesamtwirkungsgrad des Systems erhöht.

Mit dem Projekt „OTRACE“ wollen die Forschenden des KIT den im öffentlichen Nahverkehr stattfindenden Wandel von dieselbetriebenen Fahrzeugen hin zu alternativen Antrieben vorantreiben. Um deren Energieverbrauch zu senken und damit die Reichweite zu erhöhen, vernetzen die Forschenden die Daten aus Fahrzeugen beziehungsweise Fahrzeugflotten. Zu diesem Zweck werden Informationen aus den Fahrzeugen in eine Cloud übermittelt und dort ausgewertet, um Energiesparpotenziale im Fahrzeug zu erschließen.

Neben den beiden Exponaten am Stand des KIT präsentieren die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weitere Forschungsergebnisse und Projekte, halten Vorträge zu ihren Themen und nehmen an Podiumsdiskussionen teil. Außerdem tauschen sie sich mit weiteren Vertreterinnen und Vertretern aus der Politik wie dem Bundesministerium für Digitales und Verkehr und mit Kooperationspartnern direkt aus Thessaloniki wie der Aristotle University of Thessaloniki, dem CERTH – The Centre for Research & Technology oder dem Thessaloniki Innovation & Technology Center aus.

Bild Auf der TIF tauschten sich die Forschenden des KIT unter anderem mit Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, und Cem Özdemir, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, aus. (ausf. BU am Textende, Foto: LMI)

Quelle Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

MARK TWAIN AM NECKAR

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mark twain Stadtführer Klaus Mombrei als Mark Twain bei einer Schifffahrt auf dem Neckar; Bildnachweis: TMBW / Gregor Lengler
Stadtführer Klaus Mombrei als Mark Twain bei einer Schifffahrt auf dem Neckar; Bildnachweis: TMBW / Gregor Lengler

Wir waren mit Stadtguide Klaus Mombrei unterwegs und haben Heidelberg und die Region auf den Spuren des amerikanischen Schriftstellers entdeckt

Der Neckar ist nicht der Mississippi. Aber auch rund um Heidelberg kann man aufregende Abenteuer erleben – wenn man Mark Twain heißt und ein Schriftsteller auf der Suche nach Geschichten ist. Notfalls erfindet man welche. So erzählt der amerikanische Autor in seinem Buch „Bummel durch Europa“ etwa, dass er den Neckar mit einem Floß befahren habe: „Wir glitten still zwischen den grünen, duftenden Ufern dahin, mit einem Gefühl der Freude und Zufriedenheit, das immerzu wuchs.“ Dann allerdings sei das Floß an einen Brückenpfosten in Heidelberg geknallt und gekentert. Glücklicherweise konnte die Besatzung laut Twain das rettende Ufer erreichen. Ob der Text der Wahrheit entspricht? Vermutlich nicht, aber Twain schrieb ja keine Reportagen, sondern Reiseliteratur.

Eine lange Europatour

Doch beginnen wir mit dem Anfang: Am 25. April 1878 kommt Mark Twain mit seiner Familie im Hamburger Hafen an und reist bald weiter nach Süddeutschland. Er braucht einen Tapetenwechsel und Stoff für ein neues Buch, weil er Geldsorgen hat. Luzern, Venedig und Mailand – Mark Twain kommt herum. Etwa anderthalb Jahre bleibt die Familie in Europa. Dem Autor gefällt der Kontinent, er lernt sogar etwas Deutsch. Fast uneingeschränkt angetan ist Mark Twain von Heidelberg und der Region am Neckar, in die er viele Ausflüge unternimmt.

Er schreibt: „Man wird nie müde, in den dichten Wäldern umherzustöbern, die alle diese hohen Neckarberge bis an ihre Gipfel umkleiden.“ Und so notiert er begeistert, wenn auch leicht ironisch: „Deutschland im Sommer ist die Vollendung des Schönen, aber niemand, der nicht auf einem Floß den Neckar hinuntergefahren ist, hat die äußersten Möglichkeiten dieser sanften und friedlichen Schönheit wirklich begriffen und ausgekostet.“

Und weil der Amerikaner gleich mehrere Passagen seines Reisebuchs Heidelberg widmet, hat er dort ein zeitgenössisches Alter Ego gefunden: Guide Klaus Mombrei führt als Mark Twain verkleidet durch die Stadt – im weißen Anzug, mit Gehstock und Hut. „Ich bin irgendwann gefragt worden, ob ich das mal machen würde“, erzählt Mombrei. Und dann hat er die eher zufällig übernommene Rolle mit so viel Leben gefüllt, dass er nicht mehr aus ihr herauskam und wollte. Mittlerweile macht er solche Touren nur noch ab und zu auf Anfrage, so wie heute mit uns: Wir erkunden die Altstadt und fahren ein Stück auf dem Neckar.

Denn Mark Twain schreibt auch Überraschendes über den Fluss und die Burgen, über Heilbronn und Bad Wimpfen. An einer Stelle heißt es: „An vielen Stellen ist der Neckar so schmal, dass man einen Hund hinüberwerfen kann, wenn man einen hat (…)“. Der Schriftsteller, der eigentlich Samuel Langhorne Clemens heißt, residiert damals über der Stadt Heidelberg in Alberts Schlosshotel, das es nicht mehr gibt. Er genießt die Aussicht aufs Wasser und die Stadt. Sie liege in einer Schlucht, die die Form eines Hirtenstabes habe, notiert er. Und weiter über das abendliche Heidelberg: „Ich habe niemals eine Aussicht genossen, die einen so stillen und beglückenden Zauber besessen hätte.“ Klar, dass Gäste aus den USA sich hier an seine Fersen und Verse heften.

„Howdy, howdy, liebe Freunde in Deutschland“, begrüßt uns denn auch der unechte Mark Twain am riesigen Weinfass im Heidelberger Schloss und erklärt mit schelmischem Unterton, dass in dem Fass einst gar kein Wein lagerte, sondern Sahne. Man hört dem Guide gerne zu – und irgendwann vermischt sich alles: der originale Mark Twain, sein Heidelberger Alter Ego, die Region am Neckar einst und jetzt, Fiktion und Realität. Das ist reizvoll und macht Spaß und hätte vermutlich auch Mark Twain gut gefallen, denn auch der liebte ja die Ironie und das Spiel mit Wahrheiten.

Weiter geht’s zum Studentenkarzer in der Altstadt. Der ist berühmt, weil hier die wegen Ruhestörung einsitzenden Studenten vergangener Zeiten die Wände bemalten. Mark Twain schreibt: „Ich glaube nicht, dass ich mich jemals in einem Raum befunden habe, der reicher al fresco ausgemalt war.“ Am Neckaranleger schließlich steigen wir auf ein Schiff der Weißen Flotte, brechen zur „Vier-Burgen-Rundfahrt“ auf. Sie führt bis nach Neckarsteinach und zurück, durch einen idyllischen Teil des Neckartals. Bei Kaffee und Kuchen halten wir Ausschau nach den Sehenswürdigkeiten, die auch Twain einst kennenlernte, wie etwa Neckargemünd und den Dilsberg, und blättern im „Bummel durch Europa“: Mark Twain wandert damals am Fluss entlang, aber nur kurz. Mit einem Freund bricht er zu Fuß von Heidelberg nach Heilbronn auf, nimmt dann aber doch lieber den Zug.

Zurück macht die Reisegruppe dann jene Floßfahrt, die so dramatisch endet. Und auch wenn das ausgedacht ist, der Neckar und die Flöße könnten Mark Twain doch zu seiner Fortsetzung der Tom-Sawyer-Geschichte inspiriert haben, erzählt Klaus Mombrei augenzwinkernd. „Huckleberry“ heißt in amerikanischem Englisch „Heidelbeere“. Heidelbeere, Heidelberg, Floßfahren, da macht doch etwas klick, oder? Ob diese Story stimmt? Vielleicht auch geflunkert. Zwischen Mississippi und Neckar liegen ja nun wirklich Welten. Aber: „Die Abenteuer des Huckleberry Finn“ werden das bekannteste Buch Mark Twains.

Info-Kasten:

Mehr über Heidelberg findet man unter heidelberg-marketing.de und über die Region unter tg-odenwald.de

Bild Dürfen wir vorstellen? Guide Klaus Mombrei alias Mark Twain auf dem Neckar; Bildnachweis: TMBW / Gregor Lengler

Quelle WIR SIND SÜDEN. Tourismus Marketing GmbH

Sterbefallzahlen im August leicht über Niveau der Vorjahre

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Friedhof (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Die Sterbefallzahlen in Deutschland sind im August 2024 etwas höher als in den Vorjahren ausgefallen. Insgesamt starben nach einer am Dienstag veröffentlichten Hochrechnung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 79.975 Menschen und damit zwei Prozent mehr als im Mittel der Jahre 2020 bis 2023.

Zeitgleich mit Hitzespitzen in weiten Landesteilen stiegen die Sterbefälle in der letzten Augustwoche allerdings deutlich über den entsprechenden Vergleichswert (+neun Prozent) hinaus an. In den restlichen Augustwochen lagen die Sterbefallzahlen in dessen Bereich oder darunter. Dass im Zusammenhang mit Hitze die Sterbefallzahlen ansteigen, ist ein bekannter Effekt, der in Sommermonaten häufiger zu beobachten ist.

Das Euromomo-Netzwerk zur Beobachtung von Sterblichkeitsentwicklungen ordnet Befunde zur Übersterblichkeit auf Basis einer eigenen Hochrechnung unvollständiger Meldungen und eines eigenen Übersterblichkeitskonzepts europaweit vergleichend ein: Im August wurde dort in den meisten Ländern keine Abweichung („no excess“) von den erwartbaren Entwicklungen festgestellt. In einzelnen Wochen gab es maximal moderate Abweichungen („moderate excess“) in Italien, Spanien, Griechenland, Slowenien und der Schweiz.


Foto: Friedhof (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Studie: Mietendeckel würde Probleme am Wohnungsmarkt nicht lösen

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Köln (dts Nachrichtenagentur) – Nach Einschätzung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) würde die Einführung eines bundesweiten Mietendeckels die Probleme am Wohnungsmarkt in Deutschland nicht lösen. Laut der am Dienstag veröffentlichten Untersuchung im Auftrag der Friedrich-Naumann-Stiftung wäre Wohnraum im Gegenteil sogar noch knapper.

Laut der Studie führte der Deckel in Berlin dazu, dass die Mieten während seiner Gültigkeit schnell sanken – in der Spitze um elf Prozent, gleichzeitig habe sich aber auch die Zahl der inserierten Wohnungen halbiert. Für Vermieter sei es oft lukrativer gewesen, Wohnungen zu verkaufen oder in Ferienwohnungen umzuwandeln.

Letztlich hätten in erster Linie ältere und einkommensstarke Mieter, die selten umziehen, vom Mietendeckel profitiert. Für wohnungssuchende Familien sei es dagegen deutlich schwieriger geworden, eine passende Wohnung zu finden, so das IW. Vermieter investierten zudem weniger in die Wohnungen, wodurch sich die Qualität vieler Wohnungen deutlich verschlechtert habe.

Würde eine Mietpreisregulierung nach Berliner Vorbild überall dort eingeführt, wo heute schon eine Mietpreisbremse gilt, hätte dies laut Institut „gravierende Folgen“: Die Anzahl der inserierten Wohnungen würde um über 60 Prozent von 280.000 neu inserierten Wohnungen auf rund 108.000 Wohnungen innerhalb eines Jahres sinken. Dies würde die ohnehin vielerorts schon schwierige Suche nach einer Mietwohnung erheblich erschweren.

„Statt auf Mietpreisregulierungen zu setzen, sollte die Politik den Wohnungsbau in den Städten vorantreiben, das Umland attraktiver gestalten und gezielte sozialpolitische Maßnahmen ergreifen, wie etwa die Treffsicherheit von Sozialwohnungen zu erhöhen“, sagte IW-Immobilienexperte Michael Voigtländer. „Nur so kann die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt nachhaltig verbessert werden.“


Foto: Graffiti mit Schriftzug „Mieten runter“ (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Studie: Deutsche bewerten ihre Schulen als mittelmäßig

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Gang in einer Schule (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Die Deutschen bewerten die allgemeinbildenden Schulen in ihrem jeweiligen Bundesland als mittelmäßig, nämlich im Schnitt mit der Schulnote 3,01. Dabei gibt es allerdings deutliche Unterschiede zwischen den Bundesländern, wie das Münchener Ifo-Institut am Dienstag mitteilte.

Die höchste Meinung von ihren Schulen hat demnach die Bevölkerung in Bayern mit einer Durchschnittsnote von 2,77, denn dort vergeben 41 Prozent die Noten 1 oder 2. Es folgen Hamburg mit 2,92 und Sachsen mit 2,94, dann Baden-Württemberg mit 2,95 und das Saarland mit 2,97. Am Ende liegen Thüringen und Sachsen-Anhalt mit je 3,17 und Bremen mit 3,50.

„Die Bewertung der Bildungspolitik des eigenen Bundeslandes ist sogar noch schlechter als die der Schulen“, sagte die stellvertretende Leiterin des Ifo-Zentrums für Bildungsökonomik, Katharina Werner. „Nur 20 Prozent der Deutschen vergeben die Noten 1 oder 2.“

Einig sind sich die Bürger zu 78 Prozent, dass die Staatsausgaben für Schulen steigen sollen. Die Zustimmungswerte hierzu sind über alle Bundesländer hinweg hoch und reichen von 73 Prozent in Bayern bis 86 Prozent in Brandenburg. „Außerdem sind viele Reformvorschläge zur Stärkung der Basiskompetenzen mehrheitsfähig“, sagte Ifo-Expertin Vera Freundl. So stimmen 68 Prozent der Deutschen für einen verpflichtenden Kindergarten ab vier Jahren. 81 Prozent sind für verpflichtende Sprachtests mit viereinhalb Jahren und gegebenenfalls verpflichtenden Deutschunterricht.

79 Prozent sind für ein tägliches 20-minütiges Lesetraining in Grundschulen. Dass alle Schulkinder, die das Lernziel in einem Fach nicht erreichen, an kostenlosem Nachhilfeunterricht teilnehmen, der aus Steuergeldern finanziert wird, wollen 69 Prozent. 52 Prozent befürworten Ganztagsschulen bis 15 Uhr. Die Zustimmungswerte zur Ganztagsschule reichen dabei von 44 Prozent in Rheinland-Pfalz und 47 Prozent in Bayern bis 65 Prozent in Hamburg.

Der Lehrkräftemangel wird 79 Prozent der Bürger zufolge negative Auswirkungen auf die zukünftigen Schülerleistungen haben. 66 Prozent denken, dass zunehmende Unterschiede im familiären Hintergrund der Kinder und Jugendlichen die schulischen Leistungen negativ beeinflussen werden. Beim zukünftigen Einfluss von Digitalisierung und KI auf die Schülerleistungen sind die Deutschen gespalten: 39 Prozent befürchten einen negativen Einfluss auf die zukünftigen Schülerleistungen, 49 Prozent erwarten hingegen einen positiven Einfluss.


Foto: Gang in einer Schule (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Union lässt Teilnahme an Migrationstreffen weiter offen

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Ankunftszentrum für Flüchtlinge (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Union lässt ihre Teilnahme an dem für Dienstagnachmittag geplanten Migrationstreffen weiter offen. „Zunächst einmal muss man sagen, dass die Voraussetzungen, die wir letzten Dienstag beim Gespräch im Bundesinnenministerium besprochen haben, bis heute nicht vorliegen“, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Thorsten Frei, am Morgen dem Fernsehsender „Welt“.

„Wir waren so verblieben, dass die Bundesregierung uns eine abgestimmte Antwort darauf gibt, ob sie wie wir auch die Zurückweisung an den Grenzen als Möglichkeit ansieht und das sozusagen als Kernbestandteil eines Pakets die weiteren Gespräche bestimmt.“ Diese Nachricht habe man bis heute nicht bekommen. Man werde noch die Situation zu bewerten haben, so Frei. „Aber Fakt ist, dass die Voraussetzungen, die wir besprochen haben, nicht vorliegen.“

Die FDP unterstrich derweil mit Blick auf das Treffen die Notwendigkeit einer Obergrenze für Geflüchtete. Die Schwelle von 100.000 Menschen pro Jahr solle nicht überschritten werden, sagte FDP-Fraktionsvize Konstantin Kuhle dem Sender ntv. Diese Zahl wird in der Migrationsdebatte aktuell häufiger genannt, zuletzt von Bayerns Ministerpräsident Söder und FDP-Chef Lindner.

Kuhle sagte: „Wir hatten in diesem und im letzten Jahr ungefähr 300.000 Asylanträge in Deutschland. Von diesen 300.000 Asylanträgen ist ungefähr die Hälfte berechtigt. Also es stellt sich nach einem langen Verfahren heraus, etwa die Hälfte ist zu Recht nach Deutschland gekommen, ist wirklich politisch verfolgt. Und dann bin ich mit 150.000 schon relativ nah an dieser Grenze von 100.000. Ich finde das gar nicht so sehr aus der Luft gegriffen.“


Foto: Ankunftszentrum für Flüchtlinge (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Existenzgründung Ahrensburg

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Existenzgründung Ahrensburg – Mehr Sichtbarkeit für Marke & Webseite 18.11.2024

In unserem kostenlosen Existenzgründung Workshop in Berlin „Mehr Sichtbarkeit für Marke & Webseite“ zeigen wir Beispiele von realen Kunden für die Sichtbarkeit deiner Webseite. Wichtige Erkenntnisse und Analysen liefern dir als StartUp, Gründer oder Selbstständiger Antworten für deine Marke und Webseite. Wir zeigen dir, wie fernab der ganzen Technik & Tricks eine Steigerung von Sichtbarkeit, Präsenz und Imagewachstum möglich ist.

Im Beitrag zur Gründerwoche Berlin gibt es geballtes Know-How mit dem Speaker, Autor und Agenturinhaber Thorsten Ruhle. Als Marketing-Experte ist er bereits seit 24 Jahren Jahren mit UrbanDivision (www.urbandivision.de) zum Thema Markenaufbau, Webseite und Vermarktung erfolgreich aktiv.

An wen richtet sich dieser Online Marketing Workshop?

– StartUps
– Selbstständige
– inhabergeführte Unternehmen
– Existenzgründer
– Gründende von Social- oder Green Startups
– Gründende im Nebenerwerb

Thema: „Mehr Sichtbarkeit für Marke & Webseite“ – Existenzgründer Workshop in Berlin im Rahmen der Gründerwoche 2024
Art des Workshops: SEO, Marken und Marketing Workshop
Termin: Montag, 16.11.2024 / 17 – 19 Uhr
Dauer: 2 Stunden
Ort: UrbanDivision | An der Strusbek 10 | 22926 Ahrensburg (bei Hamburg)
Teilnahme: kostenlos
WICHTIG: Teilnehmeranzahl auf max 20 Personen beschränkt

Anmeldung: https://urbandivision.de/existenzgruendung-ahrensburg-seo-und-marketing-workshop-18-11-2024/

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Quelle Text: UrbanDivision – Online Marketing | Web Design | SEO