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10 Jahre German Brand Award: Rekord-Convention, namenhafte Preisträger*innen und Vorstellung der Ipsos-Studie zum EU-AI-Act
Zur Preisverleihung des German Brand Award kamen am 25. Juni rund 800 Gäste in der Uber Eats Music Hall in Berlin zusammen, um herausragende Markenarbeit zu würdigen. Bereits vor der Award Show diskutierten 39 Speaker auf drei Bühnen im Rahmen der German Brand Convention über Zukunftsthemen der Markenführung. Zudem stellte Ipsos erstmals die Studie „Zwischen Effizienz und Vertrauensverlust – Wie viel KI verträgt eine Marke?“ vor.
„In Zeiten globaler Krisen, ökonomischer Unsicherheit und dem Boom von AI und Automatisierungsprozessen braucht es Marken, die Visionen transportieren und Haltung zeigen. Unser diesjähriges Motto Brand Forward bringt diese Notwendigkeit auf den Punkt“, sagt Lutz Dietzold, CEO des German Design Council.
Zehn Jahre German Brand Award
Anlässlich seines zehnjährigen Bestehens positioniert sich der German Brand Award als größte Plattform für ganzheitliche Markenführung im DACH-Raum und darüber hinaus. Mit 1.676 Einreichungen aus 18 Ländern verzeichnet der vom German Design Council ausgerichtete Wettbewerb eine hohe internationale Beteiligung.
Neben der starken Resonanz aus Deutschland mit 85 Prozent der Einreichungen unterstreichen insbesondere Beiträge aus der Schweiz, Österreich und China das wachsende internationale Interesse am Award.
Einreichungen zeigen aktuelle Branchentrends
Der German Brand Award zeichnet Persönlichkeiten, Unternehmen und Teams aus, die mit innovativen Markenstrategien neue Maßstäbe setzen.
Mit dem Einreichungsschluss gingen 1.287 Projekte in den Disziplinen Excellent Brands und Excellence in Brand Strategy and Creation ins Rennen. Weitere 389 Einreichungen entfielen auf 16 Zusatzkategorien.
Besonders stark vertreten waren die Bereiche Health & Pharmaceuticals, Transport & Mobility sowie Industry, Machines & Engineering.
Best of Best und Ehrenpreisträger ausgezeichnet
Unter den insgesamt 569 ausgezeichneten Projekten wurden 488 Winner, 68 Gold Awards und 13 Best of Best-Auszeichnungen vergeben.
Zu den wichtigsten Preisträgern gehören:
- Best AI Project of the Year: Flatex (Cash Cow Farmers Werbeagentur GmbH)
- Best AI Project of the Year: Emmie – Wie die Marke zur Dialog-Plattform wird (R+V Allgemeine Versicherung AG)
- Brand Efficiency of the Year: Liquid Images – AI Image Generator (Merck KGaA)
- Brand Experience of the Year: Telekoms Digital Brand Experience – electronicbeats.net (WAF GmbH)
- Brand Innovation of the Year: Brand Relaunch SUITX (Ottobock SE & Co. KGaA)
- Brand Revival of the Year: From B·A·D to great (BG prevent GmbH)
- Brand Strategy of the Year: Pioneering WATER AI for You (WILO SE)
- Corporate Brand of the Year: Swisscom: Monsterprinzessin (Swisscom AG)
- Employer Brand of the Year: Privatmolkerei Bechtel (schmid und kreative)
- Lighthouse Project of the Year: WAGO Darts Challenge 2025 (WAGO GmbH & Co. KG)
- Newcomer Brand of the Year: AUMOVIO – The Adaptive Powerhouse for Future Mobility (Peter Schmidt Group GmbH)
- Product Brand of the Year: GimCat Near Nature (H. von Gimborn GmbH)
- Sustainable Brand of the Year: EcoFlow (EcoFlow Europe s.r.o.)
- Brand Manager of the Year: Philip Hitschler-Becker
- Best Purpose of the Year: LifeTeachUs gGmbH
- Creative of the Year: Henning Klimczak
- Startup of the Year: wurde am Abend der Award Show bekannt gegeben.
Ipsos präsentiert Studie zum Einsatz von KI
Exklusiv auf der German Brand Convention stellte Gunther Theophile, Director Brand Health Tracking and Creative Excellence bei Ipsos, erstmals die Studie „Zwischen Effizienz und Vertrauensverlust – Wie viel KI verträgt eine Marke?“ vor.
Zu den wichtigsten Erkenntnissen zählen:
- Die große Mehrheit der Konsumentinnen und Konsumenten fordert eine Kennzeichnung KI-generierter Inhalte.
- KI-gestützte Kampagnen werden gleichzeitig als sympathischer, emotionaler und aktivierender wahrgenommen.
- Viele KI-generierte Inhalte wirken inzwischen so authentisch, dass sie von Konsumenten nicht mehr erkannt werden.
- Entscheidend für die Wirkung einer Kampagne ist weniger der tatsächliche KI-Einsatz als die Wahrnehmung der Zielgruppe.
- In sensiblen Bereichen wie NGOs, Politik, Bio-Lebensmitteln, Reisen oder Beauty kann eine transparente KI-Kennzeichnung die Kampagnenwirkung sogar verbessern.
Rekordprogramm mit 39 Speakern
Mit 39 Speakern, drei Bühnen und zehn Panels war die German Brand Convention 2026 die größte ihrer Geschichte. Gleichzeitig zählt sie inzwischen zu den bedeutendsten Networking-Events für Markenverantwortliche in Deutschland.
Im Mittelpunkt standen unter anderem Diskussionen über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Markenführung, Markenarbeit in Krisenzeiten sowie die Frage, wie Unternehmen Jubiläen als Chance zur Erneuerung nutzen können.
Eingeleitet wurde das Programm durch die Live-Pitches der nominierten Startups für den Titel Startup of the Year, darunter SUPER POP, ATMOS Space Cargo und die Moelk GmbH.
German Brand Award blickt auf zehn erfolgreiche Jahre zurück
Seit seiner Premiere vor zehn Jahren hat sich der German Brand Award von einem Branchentreffen mit rund 250 Gästen zu einer internationalen Plattform für erfolgreiche Markenführung entwickelt. Heute nehmen mehr als 750 Markenverantwortliche aus Unternehmen unterschiedlichster Größen an der Award Show teil.
„Wir blicken stolz zurück auf jede einzelne Award Show und den einzigartigen Mix aus Wissensaustausch, Netzwerken und dem gemeinsamen Feiern von Teamerfolgen“, sagt Stefan Anderl, Vice President Awards beim German Design Council.
Bildcredits Credits: Grand Visions
Quelle Rat für Formgebung Service GmbH



















