Start Blog Seite 1119

Doozer wird 10 Jahre alt: Digitale Prozesse für die Innenraumsanierung feiern Jubiläum

0

Die Doozer Real Estate Systems GmbH bietet eine Softwarelösung für die Wohnungswirtschaft, die die Sanierung leerstehender Wohnungen durch digitale Prozesse deutlich verkürzt. Gleichzeitig nutzen Handwerksbetriebe die Plattform, um Zeit zu sparen. Entscheidend hierfür ist das digitale Prozessmanagement, das die Akquise von Aufträgen und die Bearbeitung erleichtert. Dass dieses Konzept aufgeht, beweisen beeindruckende Zahlen: Über Doozer wurden bislang ein Bauvolumen von etwa 1,1 Milliarden Euro abgewickelt und über 150.000 Aufträge vergeben. Gute Gründe, um im April 2024 auf das zehnjährige Firmenjubiläum anzustoßen.

Die Doozer Real Estate Systems GmbH feiert im April 2024 ihr zehnjähriges Firmenjubiläum. Das Berliner Unternehmen ist 2014 angetreten, um die Sanierungsprozesse rund um leerstehende Wohnungen zu revolutionieren. Gründer Nicholas Neerpasch – selbst Architekt – gab den Startschuss, Sanierungen effizienter, leichter verständlich sowie kostensparender abzubilden und dafür die Möglichkeiten der Digitalisierung zu nutzen. Die Idee einer Softwarelösung für die Wohnungswirtschaft war geboren – und lernte zügig laufen.

„Insbesondere für große Immobilienunternehmen mit Zehntausenden an Wohneinheiten stellen Sanierungen echte Mammutaufgaben dar. Sie bringen einen großen organisatorischen Aufwand mit sich, fordern die Einbindung verschiedener Gewerke und sind mit unzähligen Teilprozessen verknüpft. Die Chancen der Digitalisierung wurden dabei lange ausgeklammert“, erinnert sich Nicholas Neerpasch, Gründer und Geschäftsführer, Doozer Real Estate Systems GmbH. „Deshalb sind wir mit Doozer angetreten, um Abläufe bei der Innenraumsanierung zu standardisieren. Mit unserer Cloud-basierten Software bilden Wohnungsunternehmen anstehende Sanierungsprozesse schnell und einfach ab.“

Die Standardisierung der Prozesse macht Doozer neben den großen auch für kleine und mittlere Wohnungsunternehmen interessant. Über die Plattform können sie eine Vielzahl an Innenraumsanierungen abwickeln – stets mit gleichbleibender Qualität. „Ich erinnere mich noch an die Anfänge, als wir zusammen mit unseren Kunden die ersten Schritte gegangen sind und analoge Sanierungsprozesse in die digitale Welt von Doozer überführt haben. 2018 stand dann der erste Relaunch mit unserer 2.0 Version an. Doozer überzeugte mit noch mehr Schnelligkeit und einer intuitiveren Benutzeroberfläche – Merkmale, die bis heute wesentliche Charakterzüge geblieben sind“, fasst Carsten Petzold, Geschäftsführer, Doozer Real Estate Systems GmbH zusammen.

Bis heute hat Doozer in mehreren Projekten, beispielsweise mit degewo, der LEG Immobilien SE, der Tectareal Property Management GmbH oder der Hilfswerk-Siedlung gezeigt, wo die größten Benefits der Plattform liegen: den reduzierten Leerstandszeiten dank einer signifikant schnelleren Auftragsvergabe. Wie in einem Onlineshop können auch kaufmännische Angestellte die gewünschten Leistungen mit wenigen Mausklicks zusammenstellen und Sanierungen bei verfügbaren Handwerksunternehmen beauftragen.

„Leerstandszeiten von bis zu fünf Monaten sind bei analogem Vorgehen Standard. Mit Doozer kann die Wohnungswirtschaft rund 2 Monate schneller wieder vermieten. Denn Effektivität und Zeitersparnis reduzieren die Durchlaufzeiten der einzelnen Prozessabschnitte“, so Carsten Petzold.

An die bisherigen Erfolge knüpft das Unternehmen direkt an: Aktuell hat das Team Doozer um eine Standard-API (Application Programming Interface) erweitert. Dadurch ist die vollständige Integration von Doozer-Aufträgen beispielsweise in bestehende ERP-Systeme möglich. Diese offene Schnittstelle unterstützt gleichfalls Handwerksbetriebe, um Auftragsabwicklungssysteme anzubinden. Ein zeitintensives Hin- und Herspringen zwischen Lösungen entfällt und Kunden schaffen freie Kapazitäten.

Als Komplettlösung für die Leerraumsanierung hat sich Doozer über die Jahre weiterentwickelt. Mängelmanagement, Nachtragsmanagement oder digitale Leistungsverzeichnisse ergänzen das Spektrum. „Die Wohnungswirtschaft ändert sich stetig. Ein großer Schmerz liegt heute in den gestiegenen Zinsen und hohen Baukosten. Deshalb steht für uns die weitere Reduktion der Leerstandszeiten klar im Fokus. Mit Features rund um Auswertungen und Analysen wie auch Big-Data-Komponenten streben wir künftig eine noch schnellere Neuvermietung an“, resümiert Nicholas Neerpasch.

Bild:Carsten und Nicholas Bildrechte Doozer

Quelle:FUCHSKONZEPT GmbH

Marcel Hutfilz: FIDLOCK Ambassador aus Überzeugung

0

Sicherheit und Qualität haben für den Berliner E-Mobilitätsspezialisten oberste Priorität

Vor neun Jahren war Marcel Hutfilz mit der Gründung von Scooterhelden Berlin (www.scooterhelden.de) einer der ersten deutschen Fachhändler, die sich auf Elektrokleinfahrzeuge spezialisiert hatten. Die Geschäftseröffnung war im wahrsten Sinne des Wortes ein Sprung ins kalte Wasser, aber ermöglichte es ihm die neuesten E-Boards, E-Scooter & Co zu testen. In der E-Mobilitätszene ist seine Expertise sehr geschätzt, da er höchsten Wert auf Qualität und Sicherheit legt. Sein YouTube-Kanal hat sich zu einer zentralen Anlaufstelle für E-Mobilitätsfragen entwickelt. Nach dem Test verschiedener Produkte aus dem FIDLOCK Portfolio (www.fidlock.com) dürfen diese bei Marcel Hutfilz auf keiner Tour mehr fehlen. Die patentierten magnet-mechanischen Technologien bieten Befestigungslösungen u. a. für Smartphone, Trinkflaschen und Action-Cams.

E-Mobilität – ein generationsübergreifendes Thema

E-Mobilität bietet nicht nur Fahrspaß, sondern auch die Chance unseren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Heute benutzen viele Leute E-Scooter, E-Bikes & Co. als Fortbewegungsmittel für ihre täglichen Wege, beispielsweise zur Arbeit, zur Schule oder einfach nur zum Einkaufen. Die E-Mobilität ist kein Trend mehr, sondern die Zukunft der Mobilität in den Innenstädten – davon ist Marcel Hutfilz überzeugt.

Als er 2015 sein erstes Geschäft für Elektrokleinfahrzeuge in Berlin eröffnete, wurde er von Branchenexperten belächelt. Bereits nach zwei Jahren benötigte er größere Geschäftsräume, um potenziellen Kunden ein breiteres Produktportfolio anbieten zu können. Gleichzeitig hat er es sich zur Aufgabe gemacht, die neuesten Entwicklungen zu testen und seine Erkenntnisse und Tipps in Blogbeiträgen und Videos zu teilen. Sein Enthusiasmus für die E-Mobilität und sein Qualitätsanspruch an Technik und Sicherheit sind sehr gefragt. Über 81.000 User haben allein seinen YouTube-Kanal abonniert – Tendenz steigend.

Marcel Hutfilz – Neuheiten gegenüber immer aufgeschlossen

Die Leidenschaft des Berliner E-Mobilitätsexperten schlägt nicht nur für die kleinen wendigen E-Scooter, E-Roller & Co, sondern auch für praktisches Equipment. In einer Welt, die von Eile und Komplexität geprägt ist, gibt es Augenblicke, die auch einen Profi wie Marcel Hutfilz staunen lassen. Genau das ist ihm mit den FIDLOCK Gadgets passiert. Einen Verschluss zu öffnen und zu schließen mag trivial erscheinen, aber für FIDLOCK ist es mehr als das. Das Hannoveraner Unternehmen schafft durch einfache, sichere und intuitive Verschlusstechnologien eine Anziehungskraft, die den Alltag auf eine bemerkenswerte Art und Weise vereinfacht.

Mit den verschiedenen patentierten magnet-mechanischen Technologien bietet FIDLOCK Befestigungslösungen für Smartphone, Trinkflasche und andere Utensilien. Im Rahmen eines Tests hat Marcel Hutfilz einen neuen am Markt erhältlichen E-Scooter mit der VACUUM handlebar base flex und seinem hochwertigen Smartphone ausgestattet. Während der ausgiebigen Testfahrt versorgte ihn sein Smartphone jederzeit mit allen wichtigen Informationen – ohne zu verrutschen oder sich ungewollt zu lösen. Auch der PINCLIP action cam mount hat es ihm angetan. Mit nur einer Hand konnte er während der Fahrt einen Positionswechsel seiner Action-Cam – die auf keiner Testfahrt fehlen darf – vornehmen.

FIDLOCK einfach nur anziehend ….

Ende 2023 stand Marcel Hutfilz vor einer wichtigen Entscheidung – den Fokus vollständig auf seinen Online-Kanal @scooterhelden zu legen. Sein stationäres Ladengeschäft hat er verkauft. Heute bringt er seine persönlichen Ressourcen noch stärker in die Förderung der E-Mobilität ein.

Für wen eignet sich ein Offroad E-Scooter? Unterstützen die innovativen Features von E-Kabinenrollern die Sicherheit? – Diesen und vielen weiteren Fragen widmet sich Marcel Hutfilz heute. Bei all seinen Tests hat er immer FIDLOCK Produkte im Gepäck.

„Die FIDLOCK Gadgets halten. Egal ob ich über Kopfsteinpflaster, Bordsteinkanten, Pfützen oder Waldboden fahre – mein Handy ist immer sicher befestigt. Auf längeren Touren nehme ich gern eine Wasserflasche mit. Die ist mit dem TWIST System praktisch und elegant beispielsweise am E-Scooter oder E-Bike befestigt. Das einfache einhändige Befestigen und Lösen von Smartphone, Trinkflasche & Co ist mir wichtig für eine intuitive und praktische Nutzung“, betont Marcel Hutfilz. „Aus vollster Überzeugung bin ich Markenbotschafter für FIDLOCK geworden.“

Bild:@Scooterhelden – Marcel Hutfilz mit E-Scooter

Quelle:FIDLOCK GmbH

Junge Union kritisiert Haldenwang-Äußerungen zu Meinungsfreiheit

0

Johannes Winkel (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Junge Union (JU) kritisiert die öffentlichen Aussagen des Präsidenten des Bundesamts für Verfassungsschutz, Thomas Haldenwang, zu seinem Verständnis von Meinungsfreiheit.

„Die Äußerungen von Haldenwang sind bedenklich“, sagte der JU-Vorsitzende Johannes Winkel der „Welt“. „Er überschreitet bewusst die Grenzen seiner Zuständigkeit, indem er sich in den politischen Meinungswettkampf begibt.“

In der Unionsfraktion ist man zurückhaltender; Haldenwang ist selbst CDU-Mitglied. Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Alexander Throm (CDU), sagte: „Der Verfassungsschutz ist unser Frühwarnsystem für verfassungsfeindliche Umtriebe. Dazu muss er sich ein Gesamtbild über Personen und Organisationen verschaffen, das schon immer auch Äußerungen oder Taten unterhalb der Strafbarkeitsschwelle zur Gesamtmeinungsbildung einbezogen hat. Es braucht dabei jeweils eine Kommunikation, die keine Zweifel an der Überparteilichkeit des Verfassungsschutzes aufkommen lassen darf.“

Die SPD-Fraktion stellt sich hinter den Verfassungsschutzchef: „Thomas Haldenwang setzt bewusst eine Debatte um die Grenze der Meinungsfreiheit in Gang. Mittelbar gelingt es so, Bewusstsein für die latente und jahrzehntelang dauernde Grenzverschiebung in politischen Debatten durch die extreme Rechte zu schärfen“, sagte der innenpolitische Sprecher Sebastian Hartmann. Der Verfassungsschutz könne auch unterhalb der Schwelle der Strafbarkeit tätig werden, „als Ausdruck der wehrhaften Demokratie“.

Die Grünen-Fraktion positioniert sich ähnlich. Ihre parlamentarische Geschäftsführerin Irene Mihalic sprach von der Pflicht des Verfassungsschutzes, sich mit Entwicklungen unterhalb der Strafbarkeitsschwelle auseinanderzusetzen. „Ich will das gar nicht auf den Rechtsextremismus verengen. Auch bei der Beobachtung der islamistischen Szene oder anderer Formen des Extremismus ist es von großer Wichtigkeit, den gesamten Prozess, wo aus Worten Taten werden, fest im Blick zu haben.“


Foto: Johannes Winkel (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

O.J. Simpson gestorben

0

O.J. Simpson (Archiv), via dts NachrichtenagenturLas Vegas (dts Nachrichtenagentur) – O.J. Simpson ist tot. Der ehemalige Football-Spieler und Schauspieler starb bereits am Mittwoch im Alter von 76 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung, wie seine Familie am Donnerstag mitteilte.

Internationale Aufmerksamkeit erlangte Simpson besonders 1994 durch den Verdacht, er habe seine Ex-Frau Nicole Brown Simpson und deren Bekannten Ronald Goldman ermordet. Bereits seine Festnahme sowie der Prozess in dem Fall lösten ein breites Medienecho aus. Er wurde von den Geschworenen freigesprochen. Auch das Urteil wurde kontrovers diskutiert.

Zuvor war Simpson in den USA als Football-Spieler bekannt geworden. Sowohl im College als auch während seiner NFL-Karriere von 1969 bis 1979 erhielt er zahlreiche individuelle Auszeichnungen. Nach seinem Karriereende wand er sich verstärkt der Schauspielerei zu. Insbesondere durch seine Rolle als Detective Nordberg in der „Die nackte Kanone“-Trilogie an der Seite von Leslie Nielsen wurde er auch außerhalb der USA bekannt. Der dritte Teil von 1994 war sein letzter Film.

2008 wurde Simpson wegen eines Überfalls zu mindestens neun und maximal 33 Jahren Haft verurteilt. 2017 wurde er vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen und der Rest seiner Strafe zur Bewährung ausgesetzt.


Foto: O.J. Simpson (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

JuLi-Chefin knüpft Ampel-Verbleib der FDP an Schuldenbremse

0

Franziska Brandmann (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesvorsitzende der Jungen Liberalen, Franziska Brandmann, macht den Erhalt der Schuldenbremse zur Bedingung für den Verbleib der FDP in der Ampelkoalition. Auf die Frage, ob sie ihrer Partei den Verbleib in der Koalition raten würde, sagte sie dem „Focus“: „Wir brauchen eine Wirtschaftswende bei Einhaltung der Schuldenbremse. Nur wenn das in den kommenden Haushaltsverhandlungen möglich ist, bin ich für den Verbleib in der Ampel.“

Im Streitgespräch mit Brandmann kritisiert die Co-Vorsitzende der Grünen Jugend, Svenja Appuhn, diese Haltung scharf: Der von Brandmann vorgeschlagene Sparkurs wäre „ein Kaputtmachprogramm“ für Deutschland. „Das sollte keine grüne und übrigens auch keine sozialdemokratische Partei mittragen“, appelliert sie. Bei Einhaltung der Schuldenbremse sei die Ampel „kein tragbares politisches Projekt mehr“, findet die Co-Sprecherin der Grünen Jugend. „Dann kann man sich gleich Rückschrittskoalition nennen“, sagte sie. Ein kaputtgesparter Sozialstaat sei ein Sicherheitsrisiko für Deutschland, denn Russland und andere Diktaturen würden versuchen, „unsere Demokratie von innen zu spalten“.

Brandmann entgegnete: „Wenn es SPD und Grüne bei 370 Milliarden Euro Steuereinnahmen durch den Bund nicht schaffen, ordentliche Politik ohne neue Schulden zu machen, müssen diese beiden Parteien die Regierung verlassen. Die nächsten Haushaltsverhandlungen werden das entscheiden.“


Foto: Franziska Brandmann (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

RKI erklärt Grippe- und RSV-Welle für beendet

0

Robert-Koch-Institut (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Grippewelle und die RSV-Welle in Deutschland sind beendet. Das teilte das Robert-Koch-Institut am Donnerstag in seinem aktuellen Wochenbericht zu akuten respiratorischen Erkrankungen mit.

Demnach endete die Grippewelle nach 15 Wochen mit der Woche vom 18. bis 24. März. Die RSV-Welle begann drei Wochen früher und kam bereits in der Woche vom 4. bis 10. März zu Ende. Die Inzidenz schwerer akuter respiratorischer Infektionen ist seitdem weiter gesunken.

Dennoch zirkulierten weiterhin Influenzaviren, hieß es. Das Infektionsgeschehen werde jedoch zunehmend von Erkältungsviren wie Rhinoviren, humanen Metapneumoviren und humanen saisonalen Coronaviren bestimmt.

Auch die Zahl der gemeldeten Corona-Fälle ist aktuell gering. Seit Mitte Dezember ist zudem im Abwassermonitoring die Viruslast kräftig zurückgegangen und liegt derzeit auf einem niedrigen Niveau.


Foto: Robert-Koch-Institut (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Klimaschädliche Emissionen der Bundeswehr steigen

0

Bundeswehr-Auto (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der CO2-Ausstoß der Bundeswehr nimmt zu. Das geht aus einer Kleinen Anfrage der Gruppe Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) im Bundestag hervor, über die der „Spiegel“ berichtet.

Im Jahr 2022 stiegen die demnach Emissionen auf 1,77 Millionen Tonnen, 2021 waren es noch 1,71 Millionen Tonnen. Für das vergangene Jahr gibt es laut Bundesregierung nur einzelne Zahlen, aber noch keine Gesamtbilanz. Der Trend steigender Emissionen hält damit weiter an. Zwischen 2019 und 2021 gab es etwa einen deutlichen Zuwachs um 18 Prozent. Der Anstieg ist vor allem auf Aufrüstung zurückzuführen, das Militär erhielt von der jetzigen Regierung ein „Sondervermögen“ von 100 Milliarden Euro.

In der Antwort listet die Bundesregierung die Anzahl der Militärübungen mit Kampfjets auf und die Flugstunden, teils auch mit Zahlen aus dem vergangenen Jahr. Demnach flog etwa der Eurofighter 2023 insgesamt 14.771 Stunden, im Jahr davor waren es 14.592. Der Militärflieger stößt pro Flugstunde elf Tonnen CO2 aus. Das ist ungefähr so viel Kohlendioxid, wie ein Deutscher durchschnittlich in einem Jahr produziert.

Auch bei anderen Flugzeugen der Luftwaffe stieg die Zahl der Flugstunden an, bei einigen sank sie jedoch. Die Bundeswehr bilanziert bisher jedoch nur Emissionen im Inland. Auslandseinsätze sind weiterhin nicht berücksichtigt, wie aus der Anfrage hervorgeht. Auch im Inland wird nicht alles gezählt. So werden die klimaschädlichen Emissionen der Waffenproduktion im Sektor Industrie aufgelistet, tauchen aber in den Bilanzen der Bundeswehr nicht auf.

Gefragt danach, ob die Bundeswehr mit einem weiteren Anstieg der CO2-Emissionen rechne, wenn sie sich dauerhaft an das Zwei-Prozent-Ziel der Nato halte, heißt es in der Antwort, man sehe „keinen Widerspruch zwischen der Erfüllung des Zwei-Prozent-Ziels und den deutschen Klimazielen“.

Sevim Dagdelen, außenpolitische Sprecherin der Gruppe BSW im Bundestag, sagte, die Aufrüstung konterkariere die Klimapolitik der Regierung: „Die Ampelregierung macht sich und ihre Klimaschutzpolitik mit der beispiellosen Aufrüstung gänzlich unglaubwürdig.“ Sie glaubt auch nicht, dass es ein großes CO2-Einsparpotenzial bei der Truppe gibt.

Die Bundeswehr sieht vor allem bei synthetischen Kraftstoffen die meisten Klimaschutz-Potenziale. Allerdings sei das eher „perspektivisch“ und erst mit „zunehmend verfügbarer Marktverfügbarkeit“ umsetzbar. Wasserstoff und Elektroantriebe seien hingegen eher eine Option für „Nischenanwendungen“, heißt es in der Antwort.


Foto: Bundeswehr-Auto (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

EVERDROP AB SOFORT IN 7 EUROPÄISCHEN MÄRKTEN

0
everdrop

Niederländischer Einzelhandels-Gigant Albert Heijn nimmt beliebteste Refill-Reiniger ins Sortiment / Neuer everdrop Webshop bedient Kund:innen in NL & BE

Das Münchner Nachhaltigkeits-Start-up everdrop expandiert weiter international: Ab sofort sind everdrop Produkte bei der führenden niederländischen Einzelhandels-Kette Albert Heijn erhältlich. Zum Launch nehmen 650 Filialen nun die vier beliebtesten everdrop Refill-Putzmittel in die Regale: den WC-Reiniger sowie die Power-Pulver Bad, Küche und Universal. Außerdem ist ab sofort der niederländische Webshop www.everdrop.nl online – dabei werden Kund:innen-Bestellungen werden auch nach Belgien geliefert.

“Damit bringen wir unsere Mission, den Menschen zu helfen, ihren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren und nachhaltiges Leben zum neuen Standard zu machen, in viele weitere europäische Haushalte”, sagt everdrop Co-Founder David Löwe. “Nachdem wir schon erfolgreich in DACH, Italien und Frankreich aktiv sind, steht nun auch der Schritt in den niederländischen und belgischen Markt für unsere langfristige Strategie der Internationalisierung und unsere Weiterentwicklung zu einer echten Multichannel-Marke”, so Co-Founder Chris Becker.

everdrop Facts
2020 Launch der ersten everdrop Putzmittel-Tabs
seitdem über 40 Haushalts- und Körperpflege-Produkte
alle everdrop Produkte verzichten auf Einwegplastik und unnötige Chemie – und reduzieren bis zu 95% CO2 im Transport
komplett plastikfreie Spülmaschinen-Tabs Testsieger bei der Stiftung Warentest (2/24)
everdrop Produkte haben bisher schon über 15,5 Millionen Einwegplastik-Flaschen eingespart sowie Tausende Tonnen chemische Rohstoffe und CO2-Emissionen
seit Sommer 2023 B Corp-zertifiziert
aktiv in Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Frankreich, Niederlande, Belgien

Quelle Bild und Text everdrop GmbH

Klingbeil für Jugendoffiziere an Schulen

0

Bundeswehr-Soldat (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – SPD-Chef Lars Klingbeil spricht sich für Besuche von Jugendoffizieren in Schulen aus, um Nachwuchs für die Bundeswehr zu gewinnen. „Ich finde, jeder junge Mensch sollte sich einmal mit der Frage auseinandersetzen, ob er oder sie einen Dienst für dieses Land leisten möchte“, sagte Klingbeil dem „Spiegel“.

„Bei der Bundeswehr oder auch in einem freiwilligen sozialen, kulturellen, ökologischen Jahr.“ Solche Fragen gehörten „natürlich auch in die Schule“, so Klingbeil. Schüler müssten wissen, was der Soldatenberuf bedeute und welche Karrieremöglichkeiten es bei der Bundeswehr gebe. „Solche Fragen können Jugendoffiziere beantworten“, sagte Klingbeil.

Bundesbildungsminister Bettina Stark-Watzinger (FDP) hatte kürzlich gefordert, Jugendoffiziere der Bundeswehr in Schulen einzusetzen, um Kinder über den Krieg in der Ukraine aufzuklären. Jugendoffiziere arbeiten für den Informationsdienst der Bundeswehr. Die meisten Bundesländer haben Kooperationsvereinbarungen mit der Bundeswehr. Jugendoffiziere kommen auf Einladung der Schulen und sollen in den Klassen 9 bis 13 Auftrag und Aufgaben der Bundeswehr erläutern.

Zuletzt sprachen sich die Grüne Jugend und die Lehrergewerkschaft GEW gegen solche Kooperationen aus. Laut Verteidigungsministerium gab es 2023 rund 5.600 Veranstaltungen mit etwa 158.000 Teilnehmern. Nach Angaben der Bundeswehr steigt die Nachfrage der Schulen.


Foto: Bundeswehr-Soldat (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Bräuche und Traditionen erleben

0
Traditionen Sonnwendfeuer im Rofangebirge © Gabriele Grießenböck

Besondere Alpbachtaler Bräuche und Traditionen erleben: Grasausläuten, Bergfeuer und Almrosenblüte

Im Alpbachtal weiß man, wie man sich auf den Sommer vorbereitet: Was mit dem Aufwecken des Grases beginnt, steigert sich mit der Almrosenblüte und gipfelt in den Bergfeuern. Es ist eine wundervolle Mischung aus Brauchtum, Traditionen und Naturwundern.

Das Grasausläuten verabschiedet die kalte Jahreszeit und weckt das Gras auf

Die winterliche Kälte wird in Tirol mit einem lauten Brauch vertrieben: dem Grasausläuten. Nie gehört? Im Alpbachtal gibt es diese schöne Tradition in der Zeit des Viehauftriebs und Weidebeginns zu beobachten, rund um den Georgstag Ende April. Dann ziehen Kinder aus der Region mit Glocken und Schellen lärmend über die Felder und von Hof zu Hof und verabschieden die kalte Jahreszeit. Sie läuten das Gras heraus und wollen es zum Wachsen anregen.
Ein Junge übernimmt dabei die Rolle des Melchers (Melkers), er lädt die anderen Buben ein, ihm zu folgen. Ebenfalls wählt er unter allen Mädchen des Dorfes zwei aus, die die Aufgabe der Sennerinnen übernehmen. Für alle Kinder ist das eine große Ehre. Der Brauch des Grasausläutens, der bis in die dreißiger Jahre zurückgeht, verläuft immer über die gleiche Route und passiert die gleichen Stationen. Auf dem Egghof gibt es für Melcher und Sennerinnen zwischendurch eine Stärkung und zum Abschluss beim Holzinger eine Jause. Und eine süße Belohnung und etwas Taschengeld dürfen auch nicht fehlen.

Almrosenblüte: Wandern durch rosa Landschaften

Pretty in Pink: Von Mitte Juni bis Mitte Juli färben sich die Berge des Alpbachtals rosa. Dann ist die Zeit der Almrosenblüte – quasi auch eine liebgewonnene Tradition – und die Landschaft verwandelt sich in eine unglaubliche Blütenpracht. Die perfekte Zeit für eine außergewöhnliche Wanderung, schließlich blühen die Almrosen großflächig direkt neben den Wegen. Ein besonderer Tipp für so eine farbenfreudige Wanderung ist der Panoramaweg Wiedersberger Horn, der an der Bergstation der Wiedersbergerhornbahn startet. Die Tour dauert rund anderthalb Stunden und ist ideal für Familien. Wer es bequemer mag, fährt einfach nur mit den Alpbacher Bergbahnen auf das Wiedersberger Horn und den Reither Kogel. Dort blüht es überall rund um die Bergstationen.

Wenn die Berge brennen: Herz Jesu Feuer und Sonnenwendfeier

Während die Almrosen beginnen ihre Blüten zu zeigen, wird es oben auf den Bergen feurig. Am zweiten Sonntag nach Fronleichnam werden traditionell die Herz Jesu Feuer entzündet. Diese gehen zurück auf den Herz-Jesu-Schwur im Jahr 1796, mit dem die Tiroler Einheit im Kampf gegen die Franzosen und Bayern gezeigt werden sollte. Zum Zeichen des Schwurs wurden damals Bergfeuer entfacht und diese Tradition hat sich bis heute fortgesetzt. Wenn heute die Berge brennen, sind es große Feuerbilder (zum Beispiel ein großes Kreuz), die aus Fackeln oder kleinen Lagerfeuern bestehen.

Eine Woche nach den Herz Jesu Feuern (am 22. Juni 2024) wird dann Sonnwend gefeiert. Dieser Brauch stammt aus dem Mittelalter und hat im Alpbachtal eine lange Tradition. Jedes Jahr bereiten Mitglieder aus diversen Vereinen ihre Höhenfeuer vor. Für Urlauber sind diese beiden feurigen Bräuche hundertprozentig einen Ausflug wert: Die Feuerbilder auf den Bergen sind ein stimmungsvoller Anblick.

Bergbahnen: Freie Fahrt mit der Alpbachtal Card

Die Almrosenblüte und zahlreihe weitere Ausflugsziele sind mit den Alpbachtaler Sommerbergbahnen entspannt erreichbar. Man gelangt in nur wenigen Minuten auf das Wiedersberger Horn oder den Reither Kogel und kann dort seine Wanderung beginnen. Mit der Alpbachtal Card ist übrigens jede Fahrt kostenlos. Sie ist quasi ein All-inclusive-Ticket: Bei Ankunft erhält man die Alpbachtal Card automatisch und ohne Zusatzkosten in seiner Unterkunft. Sie bietet zahlreiche weitere Vergünstigungen und Zugang zu saisonalen Aktivitäten wie historische Stadtführungen, Eintritte in Museen und Badeseen sowie freie Fahrten mit den Regiobussen.

Über das Alpbachtal im Sommer

Die Tourismusregion Alpbachtal, inmitten der Kitzbüheler Alpen, dem Rofangebirge und den Brandenberger Alpen, beheimatet neun authentische Dörfer sowie Rattenberg, die kleinste Stadt Österreichs. Darunter befindet sich das für seinen traditionellen Holzbaustil bekannte Alpbach, das als Österreichs schönstes Dorf ausgezeichnet wurde. Das Alpbachtal ist eine zertifizierte Wanderregion mit 500 Kilometern Wanderwegen und vielen sehenswerten Routen und Touren.
Das ursprüngliche und bekannte Alpental ist von Salzburg und München nur anderthalb Stunden entfernt. Gäste profitieren automatisch von der Alpbachtal Card, die kostenfreien Zugang zu zahlreichen Aktivprogrammen.

Weitere Informationen sind unter www.alpbachtal.at verfügbar.

Bild Sonnwendfeuer im Rofangebirge © Gabriele Grießenböck

Quelle genböck pr + consult GmbH