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Jülich und eleQtron entwickeln modularen Quanten-Supercomputer

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Jülich und eleQtron entwickeln modularen Quanten-Supercomputer

Der Quantencomputer-Pionier eleQtron aus Siegen und das weltweit führende Supercomputer-Zentrum des Forschungszentrums Jülich schließen eine strategische Technologie-Partnerschaft. Im Rahmen des nun vertraglich vereinbarten Projekts „Entwicklungspartnerschaft Ionenfallen-Quantencomputer in NRW (EPIQ)“ entwickelt eleQtron einen Ionenfallen-Quantencomputer, der eng in die Höchstleistungsrechner-Infrastruktur des Jülich Supercomputing Centre (JSC) integriert wird. Mit dem modularen System aus Höchstleistungsrechner und Quantencomputer können zum ersten Mal hybride quantenklassische Algorithmen in den praktischen Einsatz kommen. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen fördert das weltweit einzigartige „EPIQ“-Projekt, das aus dem Netzwerk „EIN Quantum NRW“ entstanden ist, für eine Laufzeit von 4,5 Jahren mit etwa 21 Millionen Euro.

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst erklärte anlässlich der Bekanntgabe der Partnerschaft und seines Besuchs bei eleQtron in Siegen: „Nordrhein-Westfalen bietet mit seiner starken Wirtschaft die besten Voraussetzungen für die Erforschung von technologischen Innovationen. Wir wollen die bedeutende Stellung beim Quantencomputing weiter ausbauen und unser Land zum Technologieführer bei Quantentechnologien machen. Die Entwicklungspartnerschaft zwischen eleQtron und dem Forschungszentrum Jülich ist hierfür ein wichtiger Schritt. Mit ihr soll bis 2027 ein Quantencomputer – entwickelt und hergestellt von Forscherinnen und Forschern aus unserem Land – zur Serienreife weiterentwickelt werden. Dieses zukunftsweisende Projekt wird maßgeblich dazu beitragen, dass unser Land weiterhin an der Spitze von Forschung und Innovation steht. Nordrhein-Westfalen ist die deutsche Zukunftsregion für die Digitalisierung.“

NRW-Wissenschaftsministerin Ina Brandes ergänzte: „Rechenleistung wird in Zukunft der entscheidende Schlüssel sein, die großen Herausforderungen der Menschheit zu meistern. Das gilt für den Kampf gegen die Volkskrankheiten genauso wie für intelligente Mobilität und ressourcenschonende Nutzung von Energie. Quantencomputing ‚made in NRW‘ gehört international zur Spitze. Das verdanken wir der beispielhaften Erfolgsgeschichte der Universität Siegen, ihrer Ausgründung mit eleQtron und der engen Zusammenarbeit mit dem Forschungszentrum Jülich: ein echtes Leuchtturm-Projekt für den Wissenschaftsstandort Nordrhein-Westfalen.“

„Die Partnerschaft mit dem renommierten Forschungszentrum Jülich und die Auslieferung des Quantencomputers sind ein großer Meilenstein für eleQtron. Wir sind sehr froh und stolz, diesen wichtigen Innovationsbeitrag für den Technologiestandort und die Industrie in NRW zu leisten. Unser Ziel ist es, Quantencomputer als Schlüsseltechnologie der Zukunft schnell für industrielle Anwendungen marktreif zu machen. Hier in NRW haben wir ein großes Anwendungspotential in der Industrie. Diese Unternehmen können an der Spitze der Anwendungen stehen, wenn Quantencomputer auf den Markt kommen und mit ihrer disruptiven Kraft völlig neue Rahmenbedingungen für Geschäftsmodelle schaffen“, sagt Jan Leisse, Mitgründer und CEO von eleQtron. „Wir schreiben hier Zukunftsgeschichte für NRW.“

„Das Forschungszentrum Jülich hat das Quantencomputing zu einem seiner vorrangigen strategischen Ziele erklärt“, erläutert Prof. Dr. Astrid Lambrecht, Vorstandsvorsitzende des Forschungszentrums Jülich. „Gemeinsam mit einem Startup aus Nordrhein-Westfalen einen Quantencomputer zu entwickeln und zur Anwendung zu bringen, zeigt die Leistungsfähigkeit des Hochtechnologiestandorts NRW in Europa und zugleich die Effektivität des Netzwerks ‚EIN Quantum NRW‘, über das die Entwicklungspartnerschaft zustanden kam.“

Zwei Vorreiter im Deep-Tech-Bereich

Das Netzwerk ‚EIN Quantum NRW‘, in dem sich auch die NRW-Ministerien für Wirtschaft und Wissenschaft engagieren, bündelt die Quantencomputing-Kompetenzen des Landes Nordrhein-Westfalen. Anwendungsfelder für Quantencomputer werden zum einen Optimierungsaufgaben in unterschiedlichen industriellen Bereichen wie Logistik, Verkehrsoptimierung und Verfahrenstechnik sein. In den Grundlagenwissenschaften Physik und Chemie, Biologie und Medizin sowie Materialforschung findet der Quantenrechner ebenfalls Anwendung. Vielversprechende Einsatzfelder sind darüber hinaus auch Maschinelles Lernen und Training von Modellen der Künstlichen Intelligenz.

Mit der Partnerschaft haben sich zwei Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft gefunden, die beide jeweils Vorreiterrollen im Deep-Tech-Bereich einnehmen. Das Siegener Startup eleQtron fertigt Quantencomputer wie kein anderer auf der Welt, die zwei Gründer Prof. Dr. Christof Wunderlich und Dr. habil. Michael Johanning haben am Bau des ersten deutschen Quantencomputer mitgewirkt. Der von eleQtron entwickelte Quantencomputer mit MAGIC-Technologie („MAgnetic Gradient Induced Coupling“) ist technologisch vielversprechend – auch mit Blick auf die weltweite Konkurrenz. eleQtron‘s Quantencomputer sind skalierbar, immer mehr Qubits können zusammengeschlossen werden. Die „Magie“ dahinter: die Qubits werden nicht einzeln mit Lasern, sondern mit Hochfrequenzwellen gesteuert.

Seit 2015 hat sich das Forschungszentrum Jülich zum Ziel gesetzt, eine führende Entwicklungs- und Nutzergemeinschaft aus Industrie und Wissenschaft für die Anwendung von Quantencomputern in Deutschland und Europa zu etablieren. Dieser Gemeinschaft soll erstens Zugang zu Quantencomputern geboten werden, zweitens Unterstützung bei der Nutzung und drittens Zusammenarbeit bei der Entwicklung und Implementierung von Algorithmen. Zu diesem Zweck wurde durch Prof. Dr. Kristel Michielsen und Prof. Dr. Dr. Thomas Lippert am Jülich Supercomputing Centre, einem der weltweit führenden Rechenzentren, die User Facility JUNIQ – JUelicher Nutzer-Infrastruktur für Quantencomputing – geschaffen. JUNIQ bietet bereits heute Cloud-Zugriff und Unterstützung zu zwei führenden Quantencomputer-Emulatoren und einem Quantenannealer. Das erste kommerzielle gatterbasierte System, das JUNIQ anbieten möchte, soll im EPIQ-Projekt durch eleQtron ausgebaut und installiert werden.

Fertiger Quantencomputer wird 2024 ausgeliefert und 2026 ausgebaut

Der eleQtron-Quantencomuter soll im Forschungszentrum Jülich in zwei Stufen entstehen. In der ersten Stufe wird eleQtron bis Ende dieses Jahres ein Pilotsystem mit der Raumtemperatur-QPU (Quantum Processing Unit) „HiQ“ mit bis zu 30 Ionenfallen-Qubits aufbauen und im Laufe des nächsten Jahres für die Integration mit dem Jülicher Supercomputer JURECA DC installieren. In der zweiten Phase wird eleQtron das Pilotsystem zu einem Endnutzersystem mit der Kryo-QPU „HiQ+“ mit bis zu 60 Qubits ausbauen und es 2026 in Jülich installieren. Das Ziel am JSC ist, ein Hybrid-System aus Supercomputer und Quantencomputer zu schaffen. Im Zusammenspiel zwischen traditionellen digitalen Hochleistungsrechnern und den aufkommenden Quantencomputern ergibt sich global ein erhebliches Innovationspotenzial.

„Das ist insgesamt unser dritter Quantencomputer-Verkauf. Wir freuen uns sehr darüber, dass auch führende Zentren das Potenzial in unserer Technologie sehen. Wir sind gespannt auf die Zukunft und hoffen, dass die Industrieunternehmen hier in NRW erkennen, dass sie eine einzigartige Chance vor sich haben. Sie können zu den ersten Unternehmen gehören, die auf Quantencomputer setzen. Klar ist: Der Wettbewerb schläft nicht“, so eleQtron-CEO Jan Leisse weiter.

Foto eQtron-Mitarbeiter arbeiten am Quantencomputer Copyright: eleQtron / Fotograf Sichtplan

Quelle The Trailblazers GmbH

Crunchy und Salty von foodspring ist da

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Crunchy und Salty von foodspring

Wir kommen auf den salzig knackigen Geschmack: die neue Erdnussbutter Crunchy & Salty von foodspring ist da

foodspring, europäische Fitness Food Marke, die ein gesundes Leben durch köstliche, hochwertige Ernährung für jedermann fördert, hat ihr Sortiment der Erdnussbutter erweitert und die erste knusprige Textur eingeführt: die Erdnussbutter Crunchy & Salty

Steigere Dein Snack-Erlebnis mit der unwiderstehlichen Textur der Erdnussbutter Crunchy & Salty, die mit jedem Löffel für ein köstlich kanckiges Erlebnis sorgt.
Perfekt für Momente, in denen Du einen schnellen, genussvollen salzigen und belebenden Snack benötigst. Diese Creme eignet sich hervorragend als gesunder und praktischer Snack – er hält lange satt und steckt voller Energie für Deinen Körper.

Die Erdnussbutter Crunchy & Salty besteht ausschließlich aus natürlichen Zutaten: eine simple Mischung aus natürlichen Erdnüssen (99%) und einem Hauch von Salz (1%). Sie ist reich an Ballaststoffen und enthält keine zugesetzten Zucker. Mit 26g Protein pro 100g trägt sie auch positiv zu Deiner täglichen Nährstoffaufnahme bei.


So genießt Du sie:

Als Aufstrich: der perkete Begleiter für jede Tageszeit.
Als Pancake-Topping: eine großartige Möglichkeit, die foodspring Protein Pancakes mit einem köstlichen Proteinschub zu ergänzen.
Als Verfeinerung für das Porridge: für eine köstliche Variant einfach in das foodspring Protein Porridge einrühren.
Als Krönung der Frühstücks-Bowl: für eine nussige Note in die leckeren Breakfast Bowls einrühren.
Direkt aus dem Glas: wer liebt es nicht, löffelweise Aufstriche aus dem Glas zu naschen, wenn niemand hinschaut? 🙂

Die Erdnussbutter Crunchy & Salty ist unter https://www.foodspring.de/erdnussbutter-crunchy-salty für €4.99 erhältlich.

Bilder @ foodspring

Quelle STUDIO BRANDFORMANCE

Sebastian Vettel testet den Porsche 963

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sebastian vettel

Das Werksteam Porsche Penske Motorsport und Sebastian Vettel freuen sich auf den Rennstreckentest des 53-fachen Grand-Prix-Siegers mit dem Porsche 963. Der Deutsche wird in der kommenden Woche im Motorland Aragón in das Lenkrad des rund 500 kW (680 PS) starken Hypercars greifen. Porsche Penske Motorsport treibt seine Vorbereitungen auf die diesjährigen 24 Stunden von Le Mans mit einem 36-stündigen Dauerlauf in Spanien voran. Vettel hat sich bereits mit einer ausführlichen Simulator-Session auf den Kurs bei Aragón eingestimmt. Bei einem Roll-out mit dem Porsche 963 auf der Versuchsstrecke des Porsche-Entwicklungszentrums Weissach konnte der Formel-1-Champion erste Kilometer im Hybrid-Prototypen absolvieren.

Sebastian Vettel betritt mit dem Probeeinsatz Neuland:

Der vierfache Formel-1-Weltmeister sammelt erstmals Erfahrungen im Cockpit eines Hypercar-Prototypen. Der Porsche 963 geht seit 2023 in den Händen der Werksmannschaft Porsche Penske Motorsport und privater Teams in der nordamerikanischen IMSA Sportwagen-Serie und auch in der FIA Langstrecken-WM WEC an den Start. Nach drei gewonnenen IMSA-Läufen im vergangenen Jahr konnte Porsche Penske Motorsport die neue Saison in beiden Meisterschaften jeweils mit einem Sieg eröffnen. In der WEC, zu der als Höhepunkt auch die 24 Stunden von Le Mans zählen, setzt der rund 500 kW (680 PS) starke Hybridrennwagen wie das gesamte Starterfeld auf einen BioFuel-Kraftstoff. Dieser wird seit März 2022 in der WEC verwendet.

„Ich freue mich darauf, den Porsche 963 testen zu dürfen. Ich hatte in Weissach bereits die Möglichkeit das Auto während eines Rollouts etwas kennenzulernen“, sagt Sebastian Vettel. „Ich habe schon immer andere Rennserien verfolgt und die Neugier für die Langstrecke hat mich dazu animiert, es einfach mal auszuprobieren. Nun bin ich gespannt auf den Dauerlauf in Aragón und freue mich auf die Zeit hinterm Steuer. Es wird sicher eine Umstellung und etwas Eingewöhnung brauchen, aber das gesamte Team ist sehr offen und hilft mir dabei. Das wird für mich eine neue Erfahrung. Wie es danach weitergeht, wird man dann sehen – momentan gibt es noch keine weiteren Absichten für die Zukunft.“

„Wir freuen uns sehr, dass sich Sebastian Vettel für unseren Porsche 963 interessiert“, erläutert Thomas Laudenbach, Leiter Porsche Motorsport. „Es stand für uns außer Frage, dass wir seinen Wunsch nach einer Testgelegenheit gerne unterstützen und ihm eine umfangreiche Vorbereitung sowie ausreichend Zeit am Steuer unseres Hybridprototypen ermöglichen – von seinem wertvollen Feedback können wir sicher viel lernen. Unser 36-Stunden-Dauerlauf mit Porsche Penske Motorsport und unseren Werksfahrern im Motorland Aragón bietet hierfür ein perfektes Umfeld.“

Auf den Test mit dem Porsche 963 hat sich Vettel konsequent vorbereitet. Bereits am 14. März konnte er das Einsatzteam am Standort von Porsche Penske Motorsport in Mannheim kennenlernen. Einen Tag später, am 15. März, absolvierte der gebürtige Heppenheimer bei Porsche Motorsport eine ausführliche Simulator-Session. Dabei hat er sich mit den Ingenieuren sowie den Besonderheiten und den komplexen Bedienelementen des Le-Mans-Prototypen vertraut gemacht. Am 21. März schlossen sich einige Kennenlern-Kilometer mit dem Porsche 963 auf der hauseigenen Teststrecke des Entwicklungszentrums Weissach an. Für den 36-Jährigen eine ungewohnte Erfahrung: Nach 299 Grand-Prix-Starts in offenen Formel-1-Monoposti pilotierte Vettel seit langer Zeit wieder einen Rennwagen mit geschlossenem Dach. Zuvor war dies nur beim Race of Champions oder Showfahrten der Fall.

Porsche Penske Motorsport nutzt den 5,345 Kilometer langen Rundkurs des Motorland Aragón nahe Alcañiz in der kommenden Woche für einen 36-Stunden-Dauerlauf. Neben Sebastian Vettel kommen dabei die Werksfahrer Matt Campbell (Australien), Michael Christensen (Dänemark) und Frédéric Makowiecki (Frankreich) sowie Kévin Estre (Frankreich), André Lotterer (Deutschland) und Laurens Vanthoor (Belgien) zum Einsatz. Dieser Endurance-Test dient als Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt in Le Mans am 15./16. Juni. Rekordhalter Porsche peilt auf dem Circuit des 24 Heures seinen 20. Gesamtsieg an.

Um die Chancen auf den erhofften Erfolg zu erhöhen, schickt Porsche Penske Motorsport auch 2024 wieder einen dritten Hybridprototypen aus schwäbischer Fertigung in den französischen Langstreckenklassiker. Als Fahrer der Nummer 4 steht bereits der Franzose Mathieu Jaminet fest. Hinzu kommen drei weitere Porsche 963 in den Händen der Kundenmannschaften Hertz Team Jota und Proton Competition. In der neuen LMGT3-Kategorie starten zwei Porsche 911 GT3 R von Manthey EMA und Manthey PureRxcing.

Quelle Bild und Text: © 2024 Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG

Disneys HERCULES feiert umjubelte Weltpremiere in Hamburg

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Hamburgs Theaternacht der Götter: HERCULES setzt neue Maßstäbe in der Musical-Welt

In einer bemerkenswerten Premiere, die in die Annalen der Hansestadt eingehen wird, präsentierte Stage Entertainment im ausverkauften Stage Theater Neue Flora die Welturaufführung von Disneys Musical HERCULES. Dieser denkwürdige Abend vereinte eine illustre Gästeschar, bestehend aus Prominenten, Vertretern aus Wirtschaft und Kultur, Journalisten sowie Musical-Enthusiasten.

Anna Hersch und Ralf Duemmel

Die 38 Mitglieder umfassende Besetzung, flankiert vom kreativen Geist des Disney-Teams aus den USA und unzähligen engagierten Mitarbeitern hinter den Kulissen, hat in den letzten Wochen und Monaten ein eindrucksvolles Bühnenerlebnis geschaffen, das bis zur letzten Minute mit akribischer Hingabe verfeinert wurde. Das Publikum wurde in eine Welt entführt, in der spektakuläres Bühnendesign, packende Musik und atemberaubende Kostüme in jeder Sekunde für erstklassige Unterhaltung sorgen, die Besucher jeden Alters in ihren Bann zieht.

Die Handlung von HERCULES, basierend auf dem Disney-Filmhit von 1997, bereichert durch die musikalischen Beiträge des achtfachen Oscar®-Gewinners Alan Menken und David Zippel, wird durch das Ensemble mit großer Stimmkraft und dynamischen Kostümwechseln lebendig erzählt. Besonders hervorzuheben sind die fünf Musen, die als musikalisches und narratives Rückgrat des Stücks fungieren.

hercules
Mae Ann Jorolan und Laura Wontorra

Die geschäftsführende Direktorin von Stage Entertainment Deutschland, Uschi Neuss, äußerte sich euphorisch über die Herausforderung, die Weltpremiere in Hamburg auszurichten, und betonte die außerordentliche Energie, die während der Produktion im Theater herrschte. Sie hob hervor, dass das Ergebnis ein Zeugnis perfekter Unterhaltung ist, das sein Publikum mitreißt und begeistert.

Prominente Gäste wie Sylvie Meis, Laura Wontorra, Amira Pocher, Rúrik Gíslason und Florence Kasumba äußerten sich überwältigt von der Aufführung, lobten die Leistungen der Darsteller, die Musikalität und die tiefgreifende Botschaft des Musicals.

hercules
Susan Sideropoulos und Ulrike Frank

Mit der Weltpremiere von HERCULES in Hamburg hat Stage Entertainment nicht nur ein neues Kapitel in der Musicalwelt aufgeschlagen, sondern auch ein kulturelles Ereignis geschaffen, das noch lange in Erinnerung bleiben wird, während das Musical nun achtmal wöchentlich das Publikum in die mythische Welt von Olymp und Unterwelt entführt.

Bilder: © Copyright Stage Entertainment 2023

Sonntagsshopping mit Bruce Darnell

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bruce darnell @anna lena ehlers

Tausende kamen zum Sonntagsshopping mit Bruce Darnell Star-Entertainer ging mit Besucherinnen im Alstertal-Einkaufszentrum einkaufen

Tausende Menschen kamen zum Sonntagsshopping in das Alstertal-Einkaufszentrum Hamburg (AEZ) mit Bruce Darnell. Alle wollten den charismatischen Choreograf und TV-Juror und seinen legendären Lauf über den Catwalk live sehen. Unter dem Jubel der Anwesenden wählte er zwei junge Frauen und einen jungen Mann aus, die mit ihm in den 240 Geschäften der Poppenbütteler Shopping Mall einkaufen durften. Stundenlang herrschte Kreisch- und Selfie-Alarm. Strahlend erfüllte Bruce Darnell bis nach Ladenschluss alle Wünsche nach einem Selfie und ließ sich von seinen überglücklichen Fans immer wieder herzlich umarmen.

Die Eleganz internationaler Laufstege und das Flair großer Fernsehshows sind seine Welt: Am verkaufsoffenen Sonntag, den 24. März 2024, kam Bruce Darnell in das Alstertal- Einkaufszentrum Hamburg (AEZ). Zwischen 13 und 18 Uhr konnte man den Choreografen und TV-Star dort hautnah erleben. Mit seinem charismatischen amerikanischen Akzent wurde Bruce Darnell 2006 über Nacht durch die ProSieben-Sendung ‚Germany’s Next Topmodel‘ bekannt. Sein Catwalk-Coaching ist Kult. Seither eroberte er in den RTL- Erfolgsformaten ‚Deutschland sucht den Superstar‘ und ‚Das Supertalent‘ regelmäßig die Herzen eines Millionen-Publikums. Immer empathisch und liebenswert emotional.

Bruce Darnell auf dem Laufsteg

Nach seinem eleganten Lauf über den Catwalk sprach er im Talk über seine bewegte Karriere. Wie er als gebürtiger US-Amerikaner nach Deutschland kam. Bei einem Kellner- Job als Model entdeckt wurde. Internationale Laufstege und Magazine eroberte. Natürlich auch, wie es sich anfühlt, als Mensch mit schwarzer Haut vom deutschen Fernsehpublikum gefeiert zu werden. Schließlich lautete das Motto des zweiten verkaufsoffenen Sonntages in diesem Jahr ‚Integration & Inklusion‘.

Einkaufsbummel im AEZ mit Bruce Darnell

Für drei Besucher ging ein ganz besonderer Traum in Erfüllung: Sie durften mit Bruce Darnell in den Boutiquen des Alstertal-Einkaufszentrums shoppen gehen. Die Shopping Mall spendierte dafür jeweils 500 Euro. Wer in den Genuss des exklusiven Einkaufsbummels mit dem charmanten Model und Choreograf plus Gutschein kam, entschied er vor Ort im AEZ gemeinsam mit dem Publikum: Jeweils drei Frauen und drei Männer präsentierten sich auf dem Catwalk, die Kandidatinnen und der Kandidat mit dem meisten Applaus bekamen eine persönliche Styling-Tour mit Bruce Darnell.

bruce darnell @anna lena ehlers

Video-Übertragung und New-Look-Präsentation

Während der beliebte Entertainer mit seinen drei Shopping-Begleitungen in die Fashion-Welt der über 240 Geschäfte im Alstertal-Einkaufszentrum eintauchte, konnten alle anderen Kundinnen und Kunden via extra installierter Video-Walls live dabei sein. Unter Bruce Darnells Anleitung zeigten seine Begleitungen natürlich ihren neuen Look ebenfalls auf dem Laufsteg. Mit wertvollen Tipps zu Mode, Ausstrahlung und Auftreten. Es folgte ein wahrer Selfie- und Umarmungsmarathon für den Fernsehliebling. Bis nach Ladenschluss nahm sich Bruce Darnell die Zeit, jeden einzelnen Wartenden glücklich zu machen.

„Den bekanntesten deutschen Model-Coach und Juror bei uns begrüßen zu dürfen, war ein glamouröses Highlight für unsere Kundinnen und Kunden. Es unterstreicht unsere große Fashionkompetenz“, so Ludmila Brendel, Center-Managerin des Alstertal-Einkaufszentrums, welches als größtes und elegantestes Einkaufsparadies für die ganze Familie im Norden gilt.

Bilder: @ Anna-Lena Ehlers für AEZ

Quelle SOCIETY RELATIONS & Communications

Bettkanten-Drama bei 2 Minuten 2 Millionen

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matratze

Stößt Katharina Schneider Heinrich Prokop von der Bettkannte? | „2 Minuten 2 Millionen“ am Dienstag auf JOYN & PULS 4

Die Matratze mit drei Festigkeiten von Austrosleep verschafft Kund:innen nicht nur den perfekten, erholsamen Schlaf, sondern bringt auch die Business Angels ins Traumland der Investments. Trittbrettfahrer oder Solo-Trip: Welcher Deal kommt zustande?

Es ist die erste Matratze weltweit, die drei unterschiedliche Festigkeiten in einem Produkt vereint. Bei der Matratze von Austrosleep von Klaus Einböck und Thomas Eisl aus Salzburg (Bezirk Salzburg) kann die Festigkeit ganz einfach selbst bestimmt und auf die Bedürfnisse des Kunden individuell angepasst werden, je nachdem wie die Teile des Matratzen-Baukastens zusammengesetzt werden. Eine Fehlentscheidung vom Härtegrad ist damit ausgeschlossen. Um die Anordnung der Kerne anzupassen, kann die Matratzenhülle einfach mittels Reißverschlusses geöffnet werden.

Außerdem wird das Produkt in Österreich gefertigt. Eine Innovation, die die Investoren zu begeistern scheint. „Ich sehe da was, das könnte man wohl in die Höhe bringen das Ding“, meint Heinrich Prokop. „Ich tu mir nur schwer, das alleine zu tun“, gesteht er. Doch auch die anderen Business Angels sind an einem Deal interessiert, allen voran Katharina Schneider.

Der Traum jedes Festival-Betreibers: das vollautomatische Bier-Zapf-System „OneTwoBeer“

Michal Marcinko, Tamas Kozma und Mathias Fink aus Wien haben mit „OneTwoBeer“ eine Revolution bei den Bier-Zapf-Systemen entwickelt. Denn ihre Geräte sind nicht nur vollautomatisch, sondern aufgrund ihrer Größe auch mobil einsetzbar. Ob im Stadion, in Konzerthallen oder auf dem Festival-Gelände: Die automatische Schankanlage sorgt in der Nutzung für eine große Zeitersparnis und soll vier Mal so viele Getränke zapfen können, wie herkömmliche Schankanlagen.

„Ich bin fasziniert, aber ist das jetzt gleich zum Anschauen das Bier, oder?“ fängt Christian Jäger an. „Bitte gebt’s dem Christian ganz schnell ein Bier“, schaltet sich Katharina Schneider ein. Und während Jäger genüsslich verkostet, geht Heinrich Prokop dem Businessmodell auf den Grund: „Das ist nicht euer Businessmodell. […] Also Maschinen verkaufen wir nicht, hoffentlich. Hoffentlich.“ Für Christian Jäger steht fest: Heinrich Prokop ist besonders interessiert. Verrät er sich hier mit seiner Wortwahl? Hat Prokop schon gedanklich ein Angebot abgegeben?

Außerdem vor die Investoren um Eveline Steinberger, Katharina Schneider, Michael Grabner, Heinrich Prokop, Christian Jäger und Bernd Hinteregger treten am Dienstag Martina Moik und Ria Lang aus der Steiermark (Bezirk Weiz) mit „Brotmari“ und Gerald Joch & Viktoria Rokos aus Niederösterreich (Bezirk Korneuburg) mit „Soccerloop“

„2 Minuten 2 Millionen – Die PULS 4 Start-Up-Show“ immer dienstags um 20:15 Uhr auf JOYN & PULS 4

Bild © @ Gerry Frank Photography 2023

Quelle ProSiebenSat.1 PULS 4

Im Rausch der Farben und Formen

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gustav klimt

Gustav Klimt, der Meister des Jugendstils, wird in Ludwigsburg mit einer eindrucksvollen, immersiven Ausstellung geehrt, die die Besucherinnen und Besucher in seine faszinierende Welt der Farben und Formen entführt.

In einer beeindruckenden Hommage an Gustav Klimt verwandelte sich Ludwigsburg in einen Schauplatz, der die Besucherinnen und Besucher tief in das Schaffen des österreichischen Meisters eintauchen ließ. Die immersive Ausstellung, die in der malerischen Stadt stattfand, bot eine außergewöhnliche Reise durch die Welt Klimts, dessen Stil und Einfluss unverkennbar in der Kunstgeschichte verankert sind.

Gustav Klimt, geboren 1862 in Baumgarten, prägte die Kunstwelt wie wenige vor ihm. Seine Beteiligung an der Gründung der Wiener Secession zeugt von seinem Wunsch nach Erneuerung und dem Bruch mit dem Akademischen. In Ludwigsburg konnten die Besuchenden nicht nur Klimts biografische Stationen nachvollziehen, sondern auch in seine einzigartigen Kunstwerke eintauchen, die durch innovative Präsentationsformen zum Leben erweckt wurden.

Die Ausstellungsräume luden zu einer sinnlichen Erfahrung ein, in der die Grenzen zwischen Betrachter und Kunstwerk verschwammen. Wandfüllende Gemälde und detailreiche Installationen ermöglichten es, Klimts Liebe zu Goldtönen, symbolträchtigen Motiven und der Natur in all ihrer Pracht zu erleben. Besonders eindrucksvoll war die Darstellung von „Der Kuss“, bei der einzelne Elemente des Werks im Raum schwebten und sich aus dem richtigen Blickwinkel zu einem Ganzen fügten.

Interaktive Elemente, wie die virtuelle Realitätsbrille, die einen in die Gemälde eintauchen ließ, oder die Möglichkeit, eigene Interpretationen von Klimts Werken zu gestalten und zu projizieren, verstärkten das Gefühl, Teil des künstlerischen Prozesses zu sein.

Die immersive Klimt-Ausstellung in Ludwigsburg war nicht nur eine Würdigung des Künstlers selbst, sondern auch eine Feier der Kunst, die dazu einlud, über die übliche Betrachtungsweise hinauszugehen und sich aktiv mit den Werken auseinanderzusetzen. Sie bot eine seltene Gelegenheit, in die Tiefen der künstlerischen Kreativität einzutauchen und die zeitlose Schönheit von Klimts Kunst in einem modernen Kontext neu zu erleben.

Foto/Text: Pamina Fabienne Elsässer

Die E-Rechnungspflicht kommt: Worauf müssen Unternehmen sich jetzt einstellen?

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Das beschlossene Wachstumschancengesetz ist eine zentrale Maßnahme der Bundesregierung, um Unternehmen zu entlasten und das Wirtschaftswachstum anzukurbeln. In ihm ist aber auch die Verpflichtung einer elektronischen Rechnungsstellung eingegangen. Damit kommen auf Unternehmen innerhalb kurzer Zeit einige Änderungen zu. Christian Steiger, Geschäftsführer Lexware, beantwortet die wichtigsten Fragen rund um das Thema E-Rechnungen.

1. Was ist mit elektronischen Rechnungen überhaupt gemeint?

Natürlich erstellen und verschicken viele Unternehmen heute schon Rechnungen in digitaler Form. Dies geschieht jedoch häufig im PDF-Format per Mail, wie 75 Prozent der Befragten einer kürzlich von uns durchgeführten Umfrage* zeigte. Doch ist damit keine automatische und elektronische Verarbeitung möglich ist. Denn, und hier sehen wir in den kommenden Monaten Aufklärungsbedarf: Ein PDF ist keine E-Rechnung. Im Grunde handelt es sich hierbei nur um eine bildhaft repräsentierte Rechnung. Im Gegensatz dazu werden E-Rechnungen nach EU-Norm in einem strukturierten Format ausgestellt, sodass sie automatisch und elektronisch ohne Medienbrüche verarbeitet werden können. Das wissen viele Selbstständige und kleine Unternehmen nicht, vor allem diejenigen nicht, die noch mit Word und Excel oder sogar Stift und Papier arbeiten. Auch das zeigten die Umfrageergebnisse: knapp ein Drittel (31 Prozent) versendet ihre Rechnungen immer noch per Post. Und das, obwohl es zugleich heute schon Lösungen gibt, die E-Rechnungs-ready sind und den Unternehmen diese Sorge abnehmen.

2. Warum werden E-Rechnungen nun verpflichtend?

Tatsächlich müssen Unternehmen bereits seit 2023 Lieferungen und Leistungen an öffentliche Einrichtungen des Bundes als E-Rechnung abrechnen. Ganz neu ist die Pflicht zur E-Rechnung also nicht. Die jetzige Ausweitung auf den B2B-Bereich ist ein Vorgriff auf die EU-Initiative ViDA (VAT in the Digital Age). Deren Ziel ist es unter anderem, das Mehrwertsteuerrecht zu modernisieren, um Mehrwertsteuerbetrug wirksamer zu bekämpfen. Dazu war ursprünglich bis 2028 die Einführung eines elektronischen Meldesystems für innergemeinschaftliche Umsätze nebst E-Rechnungspflicht geplant. Mittlerweile ist bereits eine Verschiebung auf 2030 bzw. 2032 in Diskussion.

3. Was heißt das in der Praxis konkret für Unternehmen?

Die E-Rechnungspflicht soll in mehreren Stufen umgesetzt werden, wobei ab 1. Januar 2025 schon alle Unternehmen in der Lage sein müssen, elektronische Rechnungen zu empfangen und zu öffnen. Ein Jahr später müssen Unternehmen dann für alle inländischen Umsätze E-Rechnungen ausstellen können, einzig kleine Unternehmen mit einem Vorjahresumsatz von weniger als 800.000 Euro erhalten einen Aufschub bis 2027.

Um E-Rechnungen zu verschicken und zu empfangen, brauchen Unternehmen jedoch einen geeigneten Kommunikationsweg, um E-Rechnungen auszulesen, zu schreiben und zu verarbeiten. Zudem müssen sie gewährleisten, dass Rechnungen gemäß der GoBD (Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff) archiviert werden.

Verschiedene Wirtschaftsverbände haben schon im Frühjahr Bedenken angemeldet, dass der Zeitrahmen für Unternehmen angesichts der Breite der Wirtschaft nicht realisierbar ist. Da die Bundesregierung jedoch im Gesetz an diesem festhält, sollten Unternehmen sich so bald wie möglich damit auseinandersetzen, wie sie E-Rechnungen in ihren Betrieb integrieren können. Doch haben sich erst weniger als die Hälfte (40 Prozent) der befragten Unternehmen* über die anstehenden Änderungen bzgl. E-Rechnungen informiert und sogar 68 Prozent suchen noch nach einer geeigneten Umsetzungslösung. Das Gute dabei ist: Es gibt natürlich schon Lösungen, mit denen das problemlos machbar ist, die praktisch E-Rechnungs-ready sind und oft noch weitere nützliche digitale Funktionen bieten.

4. Gibt es dabei Ausnahmen?

Nein, betroffen sind ab 2027 Unternehmen aller Größen und Branchen, die mit anderen Unternehmen Geschäfte machen. Beide – Leistungsempfänger und leistender Unternehmer – müssen zudem im Inland ansässig sein. Dazu gehören potentiell sogar Unternehmen, die steuerfreie Leistungen erbringen, als zum Beispiel Wohnungsvermieter oder Ärzt:innen. Nur bei Kleinbetragsrechnungen unter 250 Euro braucht es auch in Zukunft keine E-Rechnung.

5. Welche Vorteile bringt die E-Rechnungspflicht Unternehmen?

Die E-Rechnungspflicht für B2B-Geschäfte sehen wir als große Chance für die Digitalisierung des deutschen Mittelstands, vom Selbstständigen bis zum Klein- und Kleinstunternehmen. Denn nun bekommen die, die bislang noch nicht auf Software und digitale Prozesse setzen, einen weiteren, dringend notwendigen Schub, die Chancen einer digitalen Unternehmenssteuerung zu nutzen und ihr Unternehmen für eine erfolgreiche digitale Zukunft aufzustellen.

Darüber hinaus sehen wir große Chancen in den strukturierten Daten der E-Rechnungen für Unternehmer:innen. Denn die E-Rechnung stellt eine neue Datenquelle dar, die wir nutzbar machen können, um z.B. Datenpflegeaufwände durch Automatisierung zu ersparen, schnellere Geschäftsprozesse zu ermöglichen oder konkrete datengestützte Empfehlungen abzuleiten, um richtige Entscheidungen zum richtigen Zeitpunkt treffen zu können.

6. Was raten Sie als Softwarehersteller Unternehmen?

Wir raten klar dazu, jetzt aktiv zu werden und nicht bis zum Stichtag mit der Umstellung zu warten. Unternehmer:innen sollten das Momentum der Pflicht für die Kür nutzen: Denn die Nutzung von Software bietet über die Erfüllung von Pflichten wie der bevorstehenden E-Rechnung derart große Chancen, die Unternehmenssteuerung zu digitalisieren, Prozesse zu automatisieren und effizienter zu arbeiten, dass jeder Tag zählt. Frühes Handeln ist auch in Anbetracht des Fachkräftemangels und der wachsenden Anforderungen an ein nachhaltiges und umweltfreundliches Geschäft ratsam.

Zudem ist davon auszugehen, dass die Unternehmen, die noch gänzlich auf Papier setzen, eine gewisse Zeit brauchen, sich mit neuen Lösungen vertraut zu machen. Der Zentralverband des deutschen Handwerks hat im Mai entsprechend angemerkt, dass insbesondere kleinere Betriebe von Übergangsregelungen und Fristverlängerungen profitieren sollten, da hier meist der Geschäftsführer solche Themen in Personalunion steuert. Ja, und trotzdem: GERADE deshalb, sollten die kleinen Betriebe nicht länger warten!

Bild:Christian Steiger

Quelle:Lexware

Hi Inov führt eine 6-Millionen-Euro-Finanzierungsrunde für das Cybersecurity-Start-up ANOZR WAY an

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Hi Inov investiert zusammen mit UI Investissement und BNP Paribas Développement in das Cybersecurity-Start-up ANOZR WAY.
ANOZR WAY schützt den digitalen Fußabdruck von Führungskräften sowie ihrer Teams. Ziel ist dabei, persönliche Computerangriffe durch Hacker auf diesen Personenkreis von Unternehmen und Organisationen zu verhindern.
Das Start-up verzeichnet ein Wachstum von 171 Prozent in 2023 und wurde mehrfach ausgezeichnet.
ANOZR WAY beabsichtigt, mithilfe der Finanzierungsrunde seine internationale Expansion fortzusetzen und noch dieses Jahr 30 Mitarbeitende einzustellen.

Hi Inov, eine deutsch-französische Venture Capital-Gesellschaft spezialisiert auf digitale B2B-Lösungen, hat an einer Serie-A-Finanzierungsrunde des Cybersecurity-Start-ups ANOZR WAY teilgenommen. Diese Finanzierungsrunde in Höhe von 6 Millionen Euro folgt auf die Seed Finanzierung im Jahr 2021. Neben Hi Inov nehmen auch die Investoren Breizh Up, verwaltet von UI Investissement, und BNP Paribas Développement an der Series-A-Runde teil. Die Investmentbank Clearwater International begleitete die Finanzierungsrunde.
Im Jahr 2023 betrug das Wachstum von ANOZR WAY 171 Prozent. Diesen Trend möchte das Start-up auf internationaler Ebene fortsetzen und bis Ende 2024 30 neue Stellen besetzen.

Alban Ondrejeck, ein ehemaliger französischer Geheimdienstoffizier, und Philippe Luc, ein früherer Versicherungsangestellte, gründeten 2019 gemeinsam ANOZR WAY. Ziel des Unternehmens ist, den digitalen Fußabdruck von Führungskräften und ihren Teams zu schützen und zu kontrollieren. Dies ist meist das erste Ziel von Hackern und das Haupteinfallstor für Computerangriffe auf Unternehmen und Organisationen.

Besonders wichtig sind dabei menschliche Schwachstellen, denn diese sind für 8 von 10 Angriffen verantwortlich. Führungskräfte sind das erste Ziel von „Social Engineering“ und Betrügereien. ANOZR WAY setzt an dieser Stelle an und verhindert das Sammeln von persönlichen Daten.

ANOZR WAY betreut bereits mehr als 70 große Unternehmen. Das Start-up rechnet mit einer starken Wachstumsentwicklung von 150 Prozent pro Jahr und plant, bis 2026 profitabel zu sein. Seit der Gründung im Jahr 2019 wurde das Unternehmen von der französischen Regierung im Rahmen des Investmentplans France 2030 gefördert und hat bereits mehrere Auszeichnungen erhalten: Unter anderem ist ANOZR WAY Gewinner des Start-up-Preises FIC 2023 (Internationales Forum für Cybersicherheit), welcher von einer Jury aus Experten des Cybersecurity-Sektors, Vertretern der ANSSI (franz. Behörde für Informationssystem-Sicherheit) und französischen Ministerien verliehen wird.

„Cyberangriffe werden immer raffinierter, insbesondere mit dem Aufkommen künstlicher Intelligenz. Daher ist der Schutz von Führungskräften und Unternehmen vor Risiken des Identitätsdiebstahls von entscheidender Bedeutung. ANOZR WAY profitiert von einem Führungsteam, das fundiertes Fachwissen und verlässliche Erfahrungen im Bereich der Cybersicherheit mitbringt. Dadurch kann das Unternehmen effektiv auf Cyberangriffe reagieren und schnell international expandieren. Die Lösung von ANOZR WAY wurde bereits von zahlreichen Kunden getestet und angenommen. Das zeigt, dass ANOZR WAY Unternehmen erfolgreich gegen Eindringlinge schützt und so wirtschaftlichen und strategischen Schäden vorbeugt,“ erklärt Dr. Wolfgang Krause, Managing Partner von Hi Inov.

„Als Investor, der für seine langfristige Unterstützung bei hochinnovativen, technologischen Lösungen bekannt ist, war Hi Inov der beste Partner für diese Finanzierungsrunde. Unser Geschäftsmodell ist erprobt und anerkannt, und dank der Unterstützung von Hi Inov und unseren Altinvestoren ist es uns nun möglich, unser Wachstum langfristig zu strukturieren und international zu expandieren. Damit kommen wir unserem Ziel, Führungskräfte und ihre Teams in der digitalen Sphäre zu schützen, einen großen Schritt näher,“ sagt Philippe Luc, CEO von ANOZR WAY.

Bild:Hi Inov Wolfgang Krause

Quelle:Hi Inov

Second Closing: hey circle erhöht Finanzierungssumme auf 2 Millionen Euro

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Das Münchner Start-up hey circle gibt Erhöhung des Kapitals um 500.000 Euro auf 2 Millionen Euro bekannt. Erst drei Monate zuvor war die Seed-Finanzierungsrunde geschlossen worden, nun ist ein zweites Closing erfolgt. An der aktuellen Finanzierung sind sowohl bestehende Geldgeber wie Capacura und Gateway, aber auch neue Business Angels beteiligt.

„Wir freuen uns sehr, dass weitere Partnerinnen und Partner mit uns den Mehrweg gehen wollen“, sagt Doris Diebold, Gründerin und Geschäftsführerin von hey circle.
„Immer mehr Investoren legen einen Investitionsfokus auf Impact Startups, die etwas fürs Klima tun. In unserem Fall kommt hinzu, dass Abfallvermeidung ein sehr greifbares Thema ist – für Verbraucher*innen und Investor*innen zugleich. Sie sehen das Potential für Mehrweg-Versandlösung von hey circle.“

hey circle skaliert Produktion und entwickelt Portfolio weiter.
Das frische Kapital fließt in den Ausbau des IT- und Sales-Teams sowie in die Skalierung der Produktion. hey circle konnte mit dem ersten Teil der Finanzierungsrunde bereits einen größeren Produktionsauftrag der Versandboxen in Auftrag gegeben, deren Auslieferung im Sommer 2024 erfolgt. Die bekannten Boxen in fünf verschiedenen Größen erhalten eine Reihe an Design-Anpassungen, um den Bedürfnissen von Kund*innen und Logistik noch besser gerecht zu werden. Ebenfalls in diesem Jahr kommt die neue XXL-Box. Vorbestellungen für alle Produkte sind bereits möglich.
Die bisherige Ökobilanz – bis zu 94 % weniger Abfall und rund Dreiviertel weniger CO2-Emissionen bei der Nutzung der Mehrweg-Versandbox – wird durch den Einsatz von Rezyklat weiter verbessert. Das Produkt-Design wurde entsprechend den Bedingungen in Logistikzentren und in Folge von Belastungstests kontinuierlich optimiert.

Mehrweg braucht besonders viele Umläufe – und ein starkes Pfandsystem
„Die Taschen und Boxen, die sich immer und immer wieder verwenden lassen, sind ein Teil der hey circle Lösung. Wir unterstützen Onlinehändler darüber hinaus mit der kompletten Integration des Mehrweg-Angebots in den Onlineshop, stellen sicher, dass die Verpackungen wieder zurückkommen und tracken die CO2-Ersparnis“, so Morris Kurz, als CTO verantwortlich für die technische Seite des Mehrweg-Angebots.
Unternehmen können sich auf www.heycircle.de über das Angebot informieren und direkt Kontakt mit einem Berater aufnehmen.

Bild:hey circle Führungsteam Steinke-Kurz-Diebold

Quelle:hey circle GmbH