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Die klassische Karriereleiter – ein Auslaufmodell?

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Fiverr-Umfrage zeigt: Knapp die Hälfte der deutschen Unternehmen (47 %) setzt bereits auf individuelle Karrierewege bei den Mitarbeiter:innen. Denn diese haben verstärkt den Wunsch, das eigene Fachgebiet zu erweitern oder den Arbeitsbereich zu wechseln (38 %). 43 % der Unternehmen haben bereits alle Titel abgeschafft oder planen dies.

Fiverr (NYSE: FVRR), verändert die Art und Weise, wie die Welt zusammen arbeitet. Heute veröffentlicht das Unternehmen die Ergebnisse einer Umfrage, die Ende Mai unter 1.000 Führungskräften in Deutschland durchgeführt wurde. Fiverr hat die Lage in Unternehmen hinsichtlich der großen Themen Recruiting, Fachkräftemangel und Flexibilität im Job unter die Lupe genommen und herausgefunden: Potenzielle Mitarbeiter:innen und bestehende Belegschaften fordern nicht nur flexible Arbeitszeiten und Bürotage, sondern auch individuelle, auf sie zugeschnittene Karrierewege. Die Herausforderungen für Unternehmen sind demnach nicht nur struktureller, sondern auch inhaltlicher Natur.

Lifelong Learning statt Titel 
Das Erklimmen der traditionellen Karriereleiter scheint nicht mehr so erstrebenswert zu sein wie früher, insbesondere für die jüngere Generation. So versucht fast jedes zweite befragte Unternehmen in Deutschland seinen Mitarbeiter:innen Weiterbildungsmöglichkeiten und individuelle Karrierewege anzubieten (47 %). Die Hälfte (50 %) macht sich daher das Konzept des lebenslangen Lernens zu eigen und bietet regelmäßige Weiterbildungen an und fördert informelles Lernen durch interne Plattformen zum Wissensaustausch und Peer-Learning. Zeitgleich wird es für Teammitglieder immer einfacher, in andere Abteilungen zu wechseln (40 %). Es geht heute also weniger um einen geradlinigen Aufstieg auf der Karriereleiter, sondern um einen dynamischen Ansatz bei der beruflichen Entwicklung – im Sinne eines “Karrieregitters”. Jeweils etwa vier von zehn Unternehmen setzen zudem bereits auf flache Hierarchien (38 %) und haben alle Titel abgeschafft oder planen dies (43 %).

Steigende Anzahl von Quereinsteiger:innen 
Diese Entwicklung wird auch im Recruiting-Prozess deutlich: 28 % der befragten Führungskräfte können mehr Quereinsteiger:innen verzeichnen. Im Zuge dessen zeigt sich, dass die Soft Skills immer wichtiger werden (27 %) und fast ein Viertel (24 %) der Befragten gibt an, dass die Fähigkeiten der Bewerber:innen wichtiger sind als die Abschlüsse. Im Hinblick auf die Digitalisierung und den verstärkten Einsatz von KI-Technologien gewinnen besonders digitale Fähigkeiten an Relevanz. 25 % der Umfrageteilnehmer:innen sagen, dass digitale Kompetenz inzwischen in nahezu allen Jobs benötigt wird.
Da wundert es nicht, dass Unternehmen auch in Anbetracht des Fachkräftemangels Schwierigkeiten haben, Mitarbeiter:innen mit dem richtigen Fachwissen zu finden (42 %). Fehlenden Fähigkeiten werden in den folgenden Bereichen genannt:
• IT / Technik – 22 %
• Finanzen – 21 %
• Marketing – 18 %

Um global wettbewerbsfähig zu bleiben, spielen auch internationale Fachkräfte in Unternehmen eine wichtige Rolle. Das gaben gut vier von zehn (41%) Führungskräften an. Aufgrund der Globalisierung und der steigenden Bedeutung virtueller Arbeitsmodelle können Unternehmen weltweit die besten Talente suchen und gewinnen. Internationales Recruiting spiegelt die Bedeutung kultureller Vielfalt und globaler Perspektiven wider. Laut Umfrage fordert bereits über ein Drittel (37 %) der Mitarbeiter:innen eine vielfältige, gleichberechtigte und integrative Belegschaft.

Strukturen für eine flexible Belegschaft
Externe Expert:innen ergänzen zunehmend bestehende Belegschaften. Vor allem im Bereich IT und Digitalisierung setzen Unternehmen immer häufiger auf die Unterstützung von Freelancer:innen. IT/ Technik gehört neben Marketing und Finanz-/Rechnungswesen zu den drei Top Bereichen, in denen externe Talente eingesetzt werden. 81 %* der Befragten sind der Meinung, dass Freiberufler:innen neue Technologien im Unternehmen vorantreiben.

Jeweils 4 von 5 befragten Führungskräfte bestätigen* zudem die folgenden Aussagen:
• Freiberufler:innen werden heute eher langfristig im Unternehmen eingesetzt – 82 %*
• Ohne Freelancer:innen könnten wir einige unserer Projekte nicht realisieren – 81 %*
• Freiberufler:innen sind sowohl für Projekte als auch für den laufenden Betrieb wichtig – 80 %*

Da immer mehr Unternehmen zunehmend auf die Expertise von Freelancer:innen setzen, werden auch entsprechende Integrationsprozesse immer wichtiger. Die Einbildung von Freiberufler:innen ist für 27 % der befragten Führungskräfte ein großer Trend in der aktuellen Arbeitswelt. So hat fast die Hälfte (48 %) der befragten Unternehmen einen Chief Freelance Officer bzw. eine Person, die explizit für die Integration von Externen zuständig ist. Daneben verfügt mehr als ein Drittel über spezielle Prozesse zur Integration. Und nur bei 32 % der befragten Unternehmen kümmert sich die HR-Abteilung um die Freelancer:innen.

„Es besteht ein eindeutiger Bedarf an einem flexibleren Karrieremodell mit neuen Perspektiven. Heutzutage sollte eine Karriere die Möglichkeit bieten, dynamisch zwischen verschiedenen Projekten, Fähigkeiten und Erfahrungen zu wechseln und dabei eine kontinuierliche persönliche und berufliche Entwicklung fördern“, sagt Florian Müller, Country Manager DACH bei Fiverr. „Zukunftsgerichtete Unternehmen werden das Fachwissen von Festangestellten mit der Flexibilität von qualifizierten Freiberufler:innen vereinen und eine lebendige Arbeitskultur fördern, die die unterschiedlichen Lebenswege ihrer Mitarbeiter:innen respektiert und berücksichtigt.“

Bild:Fiverr Auslaufmodell Karriereleiter

Quelle:s.immer communications GmbH

Fan-Forscher sieht nur geringe Vorfreude auf Heim-EM

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Public Viewing im Berliner Biergarten BRLO (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Vorfreude der deutschen Fußballfans auf die Heim-Europameisterschaft ist nach Einschätzung des Fanforschers Harald Lange verhalten. Schuld sei der Deutsche Fußballbund (DFB). „Der DFB ist zum Feindbild geworden“, sagte Lange, der das Institut für Fankultur an der Universität Würzburg leitet, dem „Tagesspiegel“ (Donnerstagausgabe).

Auch die Identifikation mit der deutschen Nationalmannschaft habe gelitten, sagte der Sportwissenschaftler. Dem Kicker auf der Straße falle es zunehmend schwer, sich mit dem Produkt Nationalmannschaft zu identifizieren. „Denn genau das ist die Nationalmannschaft geworden, ein Produkt. Perfekt durchgeplant, aber ohne Seele“, kritisiert der Fanforscher. Der DFB habe die Identifikation, das Bindeglied für jede Fankultur, leichtfertig aufs Spiel gesetzt, aber bis heute nicht verstanden, wie groß dieser Verlust ist. „Man setzt auf den Event-Fan, die große Masse, aber man vernachlässigt die Mitglieder an der Basis. Das ist fatal“, so Lange.

Echte Fans vergraule der DFB, indem der Verband immer wieder mit Aktionen auffalle, die sich gegen die Fankultur richteten. „Es werden inzwischen drakonische Strafen verhängt, wenn jemand Pyrotechnik zündet“, gibt Lange zu bedenken. Aber je mehr Strafen es gebe, desto mehr Böller würden ins Stadion gebracht. „Die Fans wollen sich nicht drangsalieren lassen“, sagte der Fanforscher.


Foto: Public Viewing im Berliner Biergarten BRLO (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

China-Zölle: Elaris-CEO Lars Stevenson warnt vor schwerwiegenden Folgen für die europäische Autoindustrie

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Inmitten der aktuellen Debatte um mögliche Strafzölle für chinesische Elektroautos warnt Lars Stevenson, CEO des deutschen Elektroauto-Anbieters Elaris AG, vor erheblichen Herausforderungen für die europäische Automobilindustrie und kritisiert die wirtschaftspolitische Unberechenbarkeit dieser Überlegung.

„Die Entscheidung ist wirtschaftspolitisch sehr schwierig, weil jetzt auch die chinesische Seite mit neuen Importregelungen für europäische Autos reagieren wird. Damit wird einer der größten Märkte der Welt für uns nicht einfacher.

Der chinesische Markt für E-Mobilität wächst stark – und genau deshalb ist die Entscheidung kaum nachvollziehbar. Es wäre besser, den heimischen Markt zu stärken, als zu versuchen, chinesische Hersteller zu ‚bestrafen‘. China hat bereits 2015 mit der Vorbereitung und Planung der Transformation von Verbrennungsmotoren zur E-Mobilität begonnen. Ein solch gewaltiger Prozess hin zu neuen Antriebs- und Versorgungssystemen kann nicht wie bei uns von der Wirtschaft allein gestaltet werden. Es gibt keine Verlässlichkeit für langfristige Investitionen, weil immer wieder neue Förderungen aufgelegt und wieder gestrichen werden. Das ist ein echtes Problem.

Die Entscheidung aus Brüssel wird Elaris in Zukunft nicht treffen, weil wir als deutscher Hersteller entsprechende Maßnahmen getroffen haben und noch treffen werden.“

Bild:Elaris CEO Lars Stevenson

Quelle:public imaging GmbH

100 Mio. USD für Cognigy: Düsseldorfer KI-Champion schließt Series-C-Runde erfolgreich ab

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Unternehmen weltweit setzen bei der Digitalisierung ihrer Customer Journey auf die Technologie von Cognigy. Mit neu eingeworbenen Mitteln soll eines der erfolgreichsten KI-Unternehmen Deutschlands nun noch mehr Marktanteile erobern.

Cognigy, ein weltweit führender Anbieter von KI-gestützter Kundenservice-Automatisierung („KI-Agenten“), hat eine Series-C-Finanzierungsrunde in Höhe von 100 Millionen US-Dollar erfolgreich abgeschlossen. Angeführt wurde die Runde von Lead-Investor Eurazeo, zudem haben sich unter anderem die Bestandsinvestoren Insight Partners, DTCP und DN Capital erneut engagiert. Die neuen Mittel sollen das Wachstum und den Ausbau der Technologieführerschaft von einem der deutschen Top-KI-Unternehmen weiter beschleunigen.

Cognigy wurde im Jahr 2016 von Philipp Heltewig, Sascha Poggemann und Benjamin Mayr in Düsseldorf gegründet. Cognigy bietet eine marktführende KI-Plattform, mit der Unternehmen KI-Agenten für ihren Kundenservice entwickeln, betreiben und deren Performance analysieren können. Große Marken wie die Lufthansa Group, Toyota, Mercedes Benz, Bosch, Henkel, ERGO, E.ON oder Mister Spex nutzen Cognigy, um ihren Kunden jederzeit personalisierten, sprachen- und kanalübergreifenden Support anbieten zu können.

Die KI-Agenten von Cognigy vereinen das Beste aus beiden Welten, Generative AI und Conversational AI: Sie können mit natürlicher Sprache tausende Serviceanfragen zeitgleich entgegennehmen und Kundenanliegen autonom bearbeiten. Die Automatisierung von Standardanfragen ermöglicht es menschlichen Mitarbeitern im Kundendienst und in Callcentern indes, sich auf die komplexeren Anfragen zu konzentrieren und für sie individuelle Lösungen zu finden. Während dieser anspruchsvolleren Konversationen übernehmen die Cognigy-KI-Agenten die Rolle des Copiloten, indem sie denmenschlichen Support-Mitarbeitern während des Telefonats oder des Chats in Echtzeit hilfreiche Beratungsinformationen und Kontext für das Gespräch zur Verfügung stellen. Am Ende bearbeiten die KI-Agenten die Interaktion vollständig automatisiert nach. Damit bietet Cognigy Unternehmen schon heute eine konkrete, wertschöpfende Anwendung von künstlicher Intelligenz zur Steigerung von Effizienz und Kundenzufriedenheit.

Starkes Momentum in globalem Wachstumsmarkt

Wie groß die Nachfrage nach KI-basierten Lösungen im Kundenservice ist, zeigt das über Jahre dreistellige Wachstum von Cognigy. Allein in den vergangenen zwölf Monaten wurden auf der Cognigy-Plattform Hunderte Millionen von Interaktionen abgewickelt. Laut Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner wird sich der Markt für Conversational AI bis zum Jahr 2032 von 8,2 Milliarden US-Dollar (2023) auf 36 Milliarden US-Dollar fast vervierfachen.

Um seine führende Rolle in diesem Zukunftssektor weiter auszubauen, plant Cognigy die neuen finanziellen Mittel in die Beschleunigung seiner globalen Expansion sowie in die Weiterentwicklung seiner Technologien im Bereich Conversational AI und Generative AI zu investieren, um künftig noch leistungsfähigere Kundenservice-Lösungen mit konkretem Mehrwert anzubieten.

Vor wenigen Jahren war KI noch ein Buzzword. Heute sind Lösungen wie unsere Teil einer völlig neuen Bewegung. KI-Agenten sind bei unseren Kunden schon heute Teil der Workforce. Die einstige Science-Fiction von künstlicher Intelligenz ist damit längst in der Business-Welt angekommen“, sagt Philipp Heltewig, Co-Gründer und CEO von Cognigy. „Gerade im Kundenservice ist das Automatisierungspotenzial immens. Branchenübergreifend erkennen Mega-Brands weltweit zunehmend ihren Bedarf an skalierbaren Lösungen für effiziente und personalisierte Kundeninteraktionen. Cognigy bietet ihnen genau das: Unsere KI-Agenten können zahlreiche Standardanfragen automatisiert zeitgleich lösen und gleichzeitig durch Leistungsfähigkeit und Rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit die Kundenzufriedenheit und –bindung deutlich verbessern. Die Finanzierungsrunde versetzt uns in die Lage, dieses Marktmomentum voll zu nutzen, unsere globale Präsenz auszubauen und gleichzeitig unsere Plattform weiter zu optimieren.“

„Den bestmöglichen Kundenservice zu bieten, ist für Unternehmen essenziell. Gleichzeitig ist es eine der Herausforderungen, die sich durch alle Sektoren und Branchen zieht und die bisher noch nicht durch den Einsatz von Technologie gelöst werden konnte. Cognigy hat dafür eine Enterprise-Level-Orchestrierungsplattform für KI-Agenten entwickelt, die gemeinsam mit menschlichen Service-Mitarbeitern hocheffektiven, personalisierten Kundenservice kanalübergreifend möglich macht“, sagt Raluca Ragab von Lead-Investor Eurazeo Growth. „Im Rahmen unserer Recherchen haben wir mit verschiedenen Cognigy-Kunden gesprochen und ausnahmslos alle davon empfehlen Cognigy weiter, unter anderem, weil die Plattform einen hohen Automatisierungsgrad ermöglicht, selbst bei einem Volumen von mehreren Millionen Kundenservice-Gesprächen. Diese Einschätzung wird auch von Gartner in ihrem aktuellen Peer Insights Report bestätigt. Wir freuen uns deshalb, Cognigy und seine Mission, den Kundenservice zu revolutionieren, zu unterstützen“, ergänzt Romain Mombert von Eurazeo Growth.

„Wir sehen weiterhin ein enormes Potenzial im KI-Ansatz von Cognigy für den Kundenservice“, sagte Teddie Wardi von Insight Partners. „Die innovative Technologie und das starke Führungsteam von Cognigy positionieren das Unternehmen in einzigartiger Weise, um den Markt für die Automatisierung des Kundendienstes in Unternehmen anzuführen. Cognigys Status als Marktführer ist allgemein anerkannt, wie die Spitzenplatzierungen in den Gartner- und Forrester-Berichten zur Konversations-KI zeigen. Wir freuen uns, ihre Vision und ihr Wachstum zu unterstützen.“

Globale Marken setzen auf Cognigy

„KI-gestützter Kundenservice ist die Zukunft für jedes große Unternehmen“, sagt auch Nick Allgaier, Product Manager Digital Assistants bei Lufthansa. „Die KI-Agenten von Cognigy liefern sofortigen und personalisierten Service, der zum essentiellen Bestandteil unseres Betriebs geworden ist und jedes Jahr Millionen von Kunden hilft. Wir gratulieren Cognigy zu ihrer Finanzierung und freuen uns auf weitere Innovationen.“

„Toyotas Fahrzeughalter und Fahrzeughalterinnen vertrauten bereits vor dem Hype der KI im Kundenservice. Und warum? Weil es funktioniert. Mit den KI-Agenten von Cognigy bleiben wir an der Spitze und bieten Kundinnen und Kunden und Autohäusern einen echten Mehrwert“, sagt Peter-Pascal Meik, Manager Innovation & Projects bei Toyota.

„KI-basierte Voice- und Chatbots können Unternehmen dabei helfen, ihren Kundenservice auf die nächste Stufe zu heben. Die einzigartige Kombination aus Generative und Conversational AI von Cognigy ermöglicht es Unternehmen wie ERGO, KI-Agenten der nächsten Generation im Kundenservice einzusetzen, und dabei flexibel, skalierbar und compliance-konform zu bleiben“, sagt Hanbing Ma, Head of Innovation & Digital Transformation bei ERGO.

Bild:Cognigy vereint Conversational AI und Generative AI zu leistungsfähigen KI-Agenten, die bereits im Kundenservice zahlreicher Marken erfolgreich im Einsatz sind Copyright: Cognigy GmbH

Quelle:Schwartz Public Relations

Neue KI-Plattform NEXperts bringt Female Power in die Tech-Branche

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Die Berliner Digitalagentur qwp hat im April auf dem Rocketeers-Festival in Augsburg das Portal NEXperts vorgestellt, eine neuartige Plattform für Kompetenz im Themenbereich Künstliche Intelligenz (KI). Mit dem Launch von NEXperts bringt qwp ein innovatives Konzept auf den Markt, das drei Welten umfasst: eine Academy mit individuellen Learning-Formaten, eine Community für Austausch, Vernetzung und Inspiration sowie einen Club als Talent Pool. NEXperts zielt darauf ab, KI-Themen ganzheitlich begreifbar zu machen und setzt dabei im Unterschied zur Konkurrenz gezielt auf weibliche Expertise.

Zentraler Bereich von NEXperts ist die Academy, in der vom NEXperts-Team kuratierte Expert*innen ihre eigenen Lerninhalte rund um KI präsentieren, vermarkten und einem breiten Publikum zugänglich machen können. Das NEXperts-Modell basiert auf dem Plattform-Gedanken und bringt Expert*innen aus unterschiedlichen fachlichen, beruflichen und sozialen Hintergründen zusammen. Dies unterscheidet NEXperts von anderen „geschlossenen“ KI-Weiterbildungsanbietern. Teilnehmende profitieren von einem breiten Spektrum an Dozent*innen, die aktuelle und praxisnahe Inhalte vermitteln. Im Kontrast zur großteils männlich dominierten Tech-Branche startet die NEXperts-Academy mit ausschließlich weiblichen Expert*innen. „NEXperts stärkt nicht nur das KI-Weiterbildungsangebot in der DACH-Region, sondern auch generell die Diversität in der Tech-Branche,“ betont qwp-Geschäftsführerin Tina Schäfer.

Ein besonderes Merkmal der NEXperts Academy ist die flexible Preisgestaltung: Die Expert*innen können die Preise für ihre Learning-Angebote selbst festlegen, immer in Abstimmung mit dem NEXperts-Team. Derzeit liegen die Preise zwischen 99 und 790 Euro, es gibt aber auch kostenlose Einstiegskurse sowie Gratis-Angebote wie Whitepaper, E-Books, Infografiken, E-Learnings oder kostenlose Kurse, die von den Expert*innen bereitgestellt werden, um Interesse zu wecken. „Neben reinen Lernangeboten bieten wir auch die Community zum Wissensaustausch unter Gleichgesinnten an – sowie den Club, wo sich KI-Expert*innen miteinander vernetzen und Projekte gemeinsam staffen können,“ ergänzt Michael Quast, Gründer und Geschäftsführer von qwp.

Bild:NEXperts-und-Tina-Frauenanteil-in-KI

Quelle:qwp GmbH

Renault Group positioniert sich mit Exotec als Innovationsführer in der Automobillogistik

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Die Renault Group hat sich für Exotec® zur Automatisierung des Logistikzentrums in Villeroy entschieden. Die Integration der Skypod®-Lösung stellt einen weiteren Schritt im technologischen Transformationsprozess der Renault Group dar.
Über 190 Skypod®-Roboter automatisieren zukünftig den Teilefluss vom Wareneingang bis zum Versand und verkürzen so die Bearbeitungszeit der Kundenbestellungen um das Sechsfache.
Die Lösung verbessert zudem die Arbeitsbedingungen und senkt den Energieverbrauch des Standorts um 30 Prozent im Vergleich zur vorherigen Lösung.

Der Renault-Konzern hat in Villeroy eine vollautomatische Logistikanlage der neuen Generation mit einem System von Exotec vorgestellt. Skypod®-Roboter erleichtern die Arbeit, indem sie Artikel aus bis zu 12 Metern sicher kommissionieren können. Die Kommissionierzeit für Ersatzteile wird durch das System halbiert und auch die Lagerfläche kann aufgrund der Höhe der Regale reduziert werden.

Eine flexiblere Logistiklösung

Flexibilität und Anpassungsfähigkeit an sich ändernde Produktionsanforderungen zeichnen die innovative Logistiklösung von Exotec aus. Diese ist skalierbar und kann jederzeit durch zusätzliche Lagermodule, Roboter oder Änderungen an der Fördertechnik angepasst werden und entspricht damit perfekt den dynamischen Anforderungen der täglichen Abläufe am Standort Villeroy.

Die Roboter von Exotec sind autonom und mit hochentwickelten Navigations- und Handhabungsfunktionen ausgestattet. Ihr kompaktes Design und ihre Manövrierfähigkeit ermöglichen es ihnen, sich schnell und effizient in komplexen logistischen Umgebungen zu bewegen.

Derzeit sind in Villeroy 191 Roboter je nach Bedarf für Kommissionierung, Inventur, Einlagerung oder Verdichtung im Einsatz. Exotec bietet somit eine flexible und skalierbare Lösung für das Management des Produktflusses in Logistikzentren.

Eine automatisierte Lösung in drei Schritten

Der Einsatz von Robotern in der Lagerlogistik ist heute unverzichtbar, angefangen bei der Lagerung der Trays bis hin zur Bereitstellung für die Vorbereitung der Aufträge:

Injektion: Die in der Anlage einzulagernden Paletten werden automatisch in 60-Liter-Behälter befüllt. Diese werden dann von einem Roboter in die Lagerregale transportiert:
Kommissionierung: Nach Eingang der Kundenbestellungen werden die Kommissionieraufträge den jeweiligen Kommissionierstationen zugeordnet. Ein Roboter nimmt anschließend die Artikelnummern auf und bringt die Teile zu den Kommissionierstationen. Dieser Vorgang wiederholt sich für jeden bestellten Artikel.
Versand: Anschließend werden die Pakete zum Versandbereich transportiert, wo sie versiegelt, und zu den Versanddocks gebracht und auf Lastwagen verladen werden.
Die neue Anlage trägt nicht nur zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der Sicherheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort Villeroy bei, sondern ist auch eine maßgeschneiderte Antwort auf die Kundenbedürfnisse und -anforderungen: kürzere Lieferzeiten und ein effizienterer Kundendienst.

Der Logistikstandort von Villeroy auf höchstem Leistungsniveau

In Spitzenzeiten kann die neue Anlage mit 14 Kommissionierstationen fast 4.000 Auftragszeilen pro Stunde kommissionieren. Die Zeit für einen Auftrag (vom Start bis zur Auslieferung des Pakets an den Versand) beträgt aktuell 20 Minuten. Früher dauerte dieser Prozess oft zwei Stunden. Durch das Skypod®-System wird aber nicht nur Zeit gespart, die Lösung ermöglicht es zudem, den Energieverbrauch des Standorts im Vergleich zur vorherigen Lösung um 30 Prozent zu senken.

Das Logistikzentrum in Villeroy bearbeitet derzeit bis zu 40.000 Auftragszeilen pro Tag mit 110.000 Artikeln, von denen 20.000 durch das neue Logistik-Tool verwaltet werden. Es deckt sowohl die neuesten als auch ältere Fahrzeugmodelle ab und ermöglicht es der Renault Group, Wartungs- und Reparaturlösungen auf höchstem Niveau anzubieten.

„Wir sind stolz auf die Zusammenarbeit mit Exotec bei der Ausstattung unserer Lieferkette mit Skypod®-Robotern und auf die Tatsache, dass unser Standort in Villeroy damit an der Spitze der Innovation steht. Dank der neuen Lösung und der engagierten Teams konnten wir die Anzahl der Bestellungen um 25 Prozent steigern und unser Engagement für die Kundenzufriedenheit, die für uns weiterhin oberste Priorität hat, verstärken“, sagt Xavier Lhors, Director of After-Sales Logistics bei der Renault Group.

Bild:Renault Group positioniert sich mit Exotec als Innovationsführer (Bild: Exotec)

Quelle:Exotec Deutschland GmbH

Kurznachrichten: Donauregion feiert Bruckner, Großglockner Hochalpenstraße geehrt und New York Times liebt die Schwarzwälder Kirschtorte

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Ausstellung zum 200. Geburtstag von Anton Bruckner im Stift St. Florian – Konzerte auf dessen Flügel lauschen

Wenn einer der berühmtesten Söhne Oberösterreichs seinen 200. Geburtstag feiert, muss das natürlich ausgiebig zelebriert werden. Rund um seine Wirkungsstätten in der Donauregion in Oberösterreich sind dem Komponisten Anton Bruckner unter anderem eine große Ausstellung im Stift St. Florian, zahlreiche Konzerte und Führungen gewidmet. Beim theaterSPECTACELs Wilhering wird das Stück „Bruckners Affe“ (den gab es wirklich) aufgeführt. Auch der Sinfoniewanderweg von Bruckners Geburtsort Ansfelden bis St. Florian wurde neugestaltet. Mit vielen spannenden Stationen – digital, analog und musikalisch.
Bruckner-Ausstellungen finden in ganz Oberösterreich statt, die größte aber – „Wie alles begann. Bruckners Visionen“ – ist im Stift St. Florian (noch bis zum 27. Oktober 2024). Hier verbrachte der Komponist 13 Jahre, zunächst als Sängerknabe, später als Lehrer und provisorischer Stiftsorganist. Anhand einer Vielzahl von Dokumenten, multimedialen Präsentationen und Tonträgern können die Besucher Bruckners Träume und Visionen erleben. Ebenfalls im Stift St. Florian warten zwei besondere Hörerlebnisse: Besucher können den Klang von Antons Bruckners Orgel und seines Bösendorfer-Flügels erleben. Jeden Samstag um 18 Uhr bringen Musiker den historischen Flügel, der den Komponisten fast 50 Jahre begleitete, zum Klingen. Ein kleiner Geheimtipp: Wer Bruckner ganz nah sein möchte, der kann im Stift St. Florian im Brucknerzimmer übernachten. Im Zimmer 4 am Prälatengang schlief der Komponist stets, wenn er das Stift besuchte.

Nationalpark Hohe Tauern: Großglockner Hochalpenstraße geehrt

Aller guten Dinge sind drei: Die Großglockner Hochalpenstraße im Nationalpark Hohe Tauern ist von gleich drei Reisemedien zu einer der schönsten Passstraßen weltweit gekürt worden. So erklärt Lonely Planet Österreichs höchstgelegene Passstraße zu einem der neun schönsten Roadtrips in Europa und das Lifestyle-Magazin wmn.de sieht sie auf Platz drei der schönsten Straßen der Welt. T-Online listet sie unter den Top 10 der schönsten Passstraßen. Und in alle drei Fällen gilt – absolut zurecht.
Auf der Großglockner Hochalpenstraße ist es wahrlich nicht einfach, den Blick auf der Straße zu halten. Die 48 Kilometer lange Straße schlängelt sich 36 Kehren bergauf und bergab, passiert als höchsten befahrbaren Punkt die Edelweiß-Spitze auf 2.571 Meter. Das denkmalgeschützte Bauwerk ist ein wahres Naturerlebnis mit phänomenalen Ausblicken auf über 30 Dreitausender. Darunter der Großglockner, der mit seinen 3.798 Metern der höchste Berg Österreichs ist. Dazu säumen klare Bergseen, grüne Almwiesen und eine aufregende Tierwelt den Wegesrand. Wer genau hinschaut, kann Steinböcke, Steinadler, Murmeltiere, Apollofalter und Alpenhummeln entdecken. Tipp: Unterwegs auf der Großglockner Hochalpenstraße kann man mit einem Tagesticket übrigens 15 Ausstellungen, sieben Themenwanderwege und verschiedene Spielplätze kostenlos besuchen.

DreiWelten Guide: Von der New York Times gefeiert – wo es die originale Schwarzwälder Kirschtorte zu probieren gibt

Wenn das keine große Ehre ist: Vor kurzem hat die New York Times die Schwarzwälder Kirschtorte – übersetzt Forest Cake – zum beliebtesten Dessert der Welt gekürt. Dieses leckere Backwerk aus Schokoladen-Biskuit, Kirschwasser, Sauerkirschen-Kompott und leicht gesüßter Schlagsahne. Wo man im Schwarzwald die Torte noch nach dem Original-Rezept verkosten kann, erfährt man im neuen DreiWelten Guide, dem ersten Reiseführer für das Gebiet zwischen Schwarzwald, Rheinfall und Bodensee. Im Café des Museum Triberg verrät Inhaber Manfred Musat: „Ich habe als Einziger das Originalrezept der letzten Konditorei in Triberg für die Original Schwarzwälder Kirschtorte.“ Das Rezept stammt von dem in Riedlingen geborenen Konditor Josef Keller, der 1915 in Bad Godesberg die erste Torte gebacken haben soll. Keller gab das Wissen an August Schäfer weiter, der nach seiner Lehrzeit das Originalrezept 1929 mit nach Triberg brachte.
Die berühmte Torte ist natürlich nicht die einzige kulinarische Spezialität in der DreiWelten-Region: Der neue Reiseführer gibt Ausflug-Tipps, wo man ein lecker-schmelzendes Chäsbrot und Schwarzwälder Schinken auf den Teller bekommt oder an – mit der DreiWeltenCard kostenlosen – Brauereibesichtigungen teilnehmen kann.
Apropos DreiWelten Card: Mit ihr können Urlauber 130 kostenfreie Erlebnisse genießen. Vom Schwimmbad, im Theater, auf Mini- und Golfplätzen, in Parks, Schlössern und Museen sowie bei Schiff- und Bahnfahrten. Gäste bekommen sie in rund 80 Partnerunterkünften.

Bildquelle:WGD Donau Oberösterreich Tourismus GmbH/CMVisuals und Michael Stabentheiner undSchwarzwald Tourismus GmbH

Quelle:genböck pr

US-Zentralbank lässt Leitzins weiterhin unverändert

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US-Dollar (Archiv), via dts NachrichtenagenturWashington (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins im Dollarraum wie von den meisten Marktteilnehmern erwartet zum siebten Mal in Folge unverändert. Er werde weiter in einer Spanne zwischen 5,25 und 5,50 Prozent liegen, teilte die Fed am Mittwoch mit. Es handelt sich dabei um den höchsten Wert seit mehr als zwei Jahrzehnten.

Zwar deuteten die jüngsten Indikatoren darauf hin, dass sich die Wirtschaftstätigkeit weiterhin in einem soliden Tempo entwickele, so die Währungshüter. In den letzten Monaten habe es „mäßige weitere Fortschritte“ bei der Erreichung des Inflationsziels von zwei Prozent gegeben. Zwar habe sich die Inflation abgeschwächt, befände sich aber weiterhin auf einem hohen Niveau.

Die Zahl der Arbeitsplätze sei weiterhin stark gestiegen und die Arbeitslosenquote niedrig geblieben. „Die wirtschaftlichen Aussichten sind ungewiss, und der Ausschuss widmet den Inflationsrisiken weiterhin große Aufmerksamkeit“, hieß es erneut.

Anfang März hatte Fed-Chef Jerome Powell erklärt, dass es wahrscheinlich angemessen sein werde, „irgendwann in diesem Jahr“ damit zu beginnen, den restriktiven geldpolitischen Kurs zu lockern. Seitdem waren allerdings auch vermehrt Stimmen aus der Fed-Führung laut geworden, die in Zweifel gezogen haben, dass die Zinssenkungen auch noch kommen. Die Märkte erwarten derzeit, dass die Zinssenkungen erst im Dezember beginnen.


Foto: US-Dollar (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Von Mensch und Maschinen: Nehmen Chefs ihre Geräte wichtiger als ihre Mitarbeitenden?

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„Der Gerät wird nie müde, der Gerät schläft nie ein, der Gerät ist immer vor der Chef im Geschäft.“ Was der Schöpfer einer Fleischschneidemaschine in den 00er Jahren als Verkaufsargument anpries und damit zu einem frühen Interneterfolg wurde, steht als Quintessenz weiterhin bei vielen Chef:innen hoch im Kurs: Maschinen erledigen Arbeit zuverlässig – zuverlässiger als manche Mitarbeitende. Deshalb investieren einige Firmenverantwortliche Unmengen in ihre Gerätschaften. Personal klassifizieren sie als Kostenblock. Sie analysieren den Absatzmarkt, gehen hier strategisch vor. Nicht aber beim Personal. Ist diese Fokussierung die richtige Einstellung in Zeiten von Fachkräftemangel?

Natürlich kommt kein Betrieb heute weit, ohne gewisse Abläufe zu automatisieren oder zumindest digitale Helfer in den Arbeitsalltag zu integrieren. Unternehmen im herstellenden Gewerbe sind auf entsprechende Maschinen angewiesen. Ein stillstehendes Band bedeutet Umsatzverlust. Doch selbst, wenn ein produzierendes Unternehmen ein Produkt quasi ohne menschliches Zutun herstellen könnte, müssten im Backoffice, im Sales und vielen anderen Bereichen weiterhin Menschen arbeiten – ohne sie ist ein Unternehmen nur eine Anhäufung von Geräten. Wer soll die Maschinen bedienen, wenn die Kräfte fehlen? Also woher kommt die Fokussierung auf Nichtmenschliche Helfer?

Psychologische Komponente
„Die aktuelle Zeit stellt Unternehmen vor vielfältige Herausforderungen“, bekundet Psychologin Dr. Daniela Dolle, die Menschen und Organisationen in ihrer Entwicklung begleitet. „Tatsächlich werden nach meinem Eindruck dann schnell mitarbeiterbezogene Themen von absatznäheren, operativeren Themen verdrängt – ob von Gerätschaften im klassischen Sinne oder ganz einfach von aktuellen Anliegen der Kundschaft.“
Um diese Beobachtung zu verdeutlichen, nützt die Maslow’sche Bedürfnispyramide. Demnach befriedigen Menschen zuerst Bedürfnisse auf den unteren Stufen, wozu beispielsweise physiologische Faktoren zählen, bevor sie sich Bedürfnissen auf höheren Stufen wie sozialen Punkten widmen können. Auf den unternehmerischen Kontext übertragen, agieren demnach viele Firmen insbesondere in der aktuell fordernden Zeit eher auf der unteren, existenziellen Ebene. Sie wollen so durch markt-, produkt- und kundenbezogene Themen den Fortbestand sichern. „Analog wäre eine Investition in personalrelevante, kulturentwickelnde, mitarbeiterorientierte Themen eher eine Art „Luxus“, den man sich erst gönnt, wenn auf der unteren Ebene „alles geregelt“ und ökonomischer Erfolg weiterhin gesichert ist“, so Dr. Dolle.

Maschinen schmieren
Gerätschaften zu kaufen und ab dann nur noch für eventuell anfallende Reparaturen Kosten zu tragen, klingt dementsprechend verlockend. Doch geht diese Rechnung nicht so einfach auf. Maschinenkosten teilen sich in zeitbezogene und nutzungsbezogene Kategorien. Nutzungsbezogene Kosten, wie Kraftstoff, Schmierung oder Reparaturen, fallen nur bei Gebrauch der Apparatur an. Zeitbezogene Kosten entstehen unabhängig von der Nutzung – also auch bei Nichtverwendung des Gerätes. Dazu gehören beispielsweise:

Raumkosten für die Miete
Energiekosten
Instandhaltungskosten für Wartungsarbeiten und Reparaturen
Kosten für Betriebsstoffe wie Öle und Fette
Kalkulatorische Abschreibungen für die Maschine selbst
Kalkulatorische Zinsen für Sachanlagen im Unternehmen

Gerätschaften sind also auch nach der Anschaffung nicht umsonst. Ganz abgesehen davon, dass auch im Produktionsprozess immer wieder neue Maschinen auf den Markt gebracht werden, die versprechen, effizienter, präziser, quantitativer und qualitativer zu arbeiten, als die Vorgängermodelle.
„Seit der Industrialisierung ersetzen Unternehmer Mitarbeiter durch Maschinen in dem Glauben, sie würden so effizienter wirtschaften“, bringt Silke Masurat, Gründerin und Geschäftsführerin des Zentrums für Arbeitgeberattraktivität, an. „Dabei stellen diese Gerätschaften vor allem auf dem heutigen Stand der wirtschaftlichen Prozesse gar nicht mehr das Zünglein an der Waage dar. Nahezu alle Konkurrenten verfügen über maschinelle Helfer. Der entscheidende Parameter für Unternehmenserfolg, Leistung und Wettbewerbsvorteile ist der Faktor Mensch.“

Masurat erfasst mit ihrem Team und der Universität St. Gallen jährlich einen Querschnitt des deutschen Mittelstandes und beobachtet die Merkmale für erfolgreiche und in Schieflage geratene Unternehmen. Als ein Kriterium für gewinnbringende Leistung gehört Digitalisierung und ein gewisser Grad an Automatisierung. „Erfolgreiche Unternehmer, die zukunftskräftig aufgestellt sind, verstehen, dass ihre Mitarbeitenden diejenigen sind, die das Unternehmen vorantreiben und den Unterschied machen. Deshalb behandeln sie sie dementsprechend gut und sorgen dafür, dass sie sich am Arbeitsplatz wohlfühlen“, so die zeag-Gründerin.
„Eine wettbewerbsfähige Ausrichtung der Arbeitgeberattraktivität ist längst notwendige Bedingung für nachhaltigen unternehmerischen Erfolg geworden, also in der Pyramide nach unten gerutscht“, bekräftigt auch Dr. Dolle. Demnach können ohne die richtigen Fachkräfte Firmen ihre Kunden nicht hinreichend bedienen, Schlüsselprojekte nicht vorantreiben und Innovationen nicht weiterdenken. „Mitarbeiterorientierung ist kein „Luxusgut“ für gute Zeiten, sondern notwendige Bedingung für Existenzsicherung geworden.“

Werte erkennen und einordnen
Diese Debatte führt im Endeffekt zu einem Schmerzpunkt: die große Dissonanz zwischen interner und externer Strategie. Fachkräfte sind knapp, diese Wahrheit ist mittlerweile in allen Branchen und Unternehmensgrößen angekommen. Dennoch gehen Unternehmenslenker:innen anders an diese Problematik heran, als an ihre externen Herausforderungen – obwohl sie genauso umsatzschmälernde und zukunftsgefährdende Konsequenzen mit sich bringt. „In Bezug auf ihre Maschinen, ihre Absatzmärkte, ihre Produktinnovationen gehen Chef:innen strategisch und analytisch vor. Sie wissen, wie es um den Absatzmarkt bestellt ist. Sie führen regelmäßig Kundenbefragungen durch. Sie wissen, wer ihre Wettbewerber sind und wie diese vorgehen“, bringt Masurat an. „Sie treffen ihre strategischen Entscheidungen analytisch. Wenn ich mir Mittelständische Unternehmen anschaue, beobachte ich, dass oft in diesem Feld nicht strategisch vorgegangen wird. Obwohl auch im Fachkräftemarkt die gleichen Marketing- und Strategiegesetze gelten, wie im Absatzmarkt.“

Dabei können viele bestehende Analyse- und Lösungsansätze auf das Gewinnen und Halten von Mitarbeitenden übertragen werden. Ein Teil dessen ist die Analyse des Status quo. Umfangreiche Mitarbeiterbefragungen zeigen nicht nur die Stellschrauben, an denen noch gedreht werden muss. Sie loben in vielerlei Hinsicht auch das Unternehmen, wenn die Arbeitgeberattraktivität stimmt. „Ihre Kunden fragen sie nach ihrer Meinung – da halten Chef:innen auch ein kritisches Feedback aus und geben es deduziert weiter an ihre Mitarbeitenden, um Service und Produkte zu optimieren. Bei ihren Mitarbeitenden, ihren internen Kunden, machen sie das nicht. Sie machen irgendetwas aus dem Baugefühl heraus. Das ist ein Kardinalfehler.“
Der erste Schritt ist offene Kommunikation in alle Richtungen. Viele Unternehmen fürchten negative Kritik – und übersehen dabei den positiven Einfluss von gutem Feedback. „Sie sollten stolz sein auf das, was sie leisten! Meiner Erfahrung nach sind viele besser als sie denken“, stärkt Silke Masurat KMUs den Rücken. Mit offener und wertschätzender Kommunikation klappt es dann nicht nur mit den Werksmaschinen, sondern auch mit den Fachkräften. Schließlich sind es die Menschen, die den Umsatz erwirtschaften.

Bild:zeag pexels (c) Helena Lopes

Quelle:Borgmeier Public Relations

Hochkarätige Sport-Events im sommerlichen St. Anton am Arlberg/Tirol Wenn die Wadln brennen

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Zur warmen Jahreszeit begegnen sich in St. Anton am Arlberg Bergfexe, Grenzgänger und Ausdauer-Cracks. Denn vor der markanten Alpenkulisse des österreichischen „Weltdorfs“ haben sich zahlreiche sommerliche Sport-Events etabliert. Bei den Wettkämpfen geht es oft rasant und kräftezehrend zu – ob auf zwei Rädern oder zu Fuß. Entschärfte Bedingungen locken auch gemütliche oder ganz junge Teilnehmer an die Starts. Ebenso willkommen ist jeder Gast, der die Tiroler Bergluft lieber als Zuschauer genießt. Neben dem überarbeiteten „Bergsport Festival“ für alle Ansprüche zu Saisonbeginn dürfen sich unerschrockene Athleten im Sommer 2024 erstmals auf einen kuriosen Hindernislauf namens „Wadlbeisser“ freuen. Wer klimaneutral per Bahn anreist, steigt direkt im Dorfzentrum von St. Anton am Arlberg aus dem Zug. Die Gemeinde beherbergt den höchstgelegenen ICE-Bahnhof weltweit

Top-Events im Sommer 2024

Bergsport Festival von 28. bis 30. Juni
Ob bergerfahren oder Einsteiger, interessiert an neuen Sportarten oder auf der Suche nach einer Kenntnisvertiefung: Alpine Bewegungsfreuden in all ihren Facetten erleben Besucher des Bergsport Festivals von 28. bis 30. Juni 2024 in St. Anton am Arlberg. Ob es ums E-Biken, Wandern, Hochtouren, Klettern, Trailrunning, Rennrad fahren, Kajaken, Paragliden oder Yoga geht – im Rahmen von geführten Touren und Kursen teilen Guides ihr wertvolles Wissen, damit Urlauber ihren Bergsommer sicher und bestens vorbereitet genießen können. Ausgangspunkt ist an allen Tagen die große Expo Area im Dorfzentrum von St. Anton am Arlberg. Gäste testen sich durch die neueste Ausrüstung und E-Bikes namhafter Hersteller verschiedener Outdoor-Marken. Abgerundet wird das Wochenende von einem vielfältigen Programm, darunter Live-Musik, eine „Movie-Night“ sowie Aktivitäten für Kids.
Montafon Arlberg Marathon am 29. Juni
Den vielleicht schönsten Bergmarathon der Alpen schätzen Teilnehmer für seine Härte, doch er belohnt dafür immer wieder mit traumhaften Ausblicken. Grenzüberschreitend und fernab vom Autoverkehr geht’s über 42 Kilometer Forst- und Wanderwege (1.500 Höhenmeter) von der Montafoner Gemeinde Silbertal über das Winterjöchle nach St. Anton am Arlberg. Wer sich die Marathon-Distanz nicht zutraut, kann trotzdem teilnehmen: Es gibt zwei kürzere Varianten sowie einen Kindertrail.

Filmfest St. Anton von 21. bis 24. August
Das alpine Outdoor-Filmfestival hat seinen festen Platz in St. Anton am Arlberg. Unter dem Motto „Berge, Menschen, Abenteuer“ treffen seit 28 Jahren Extremsportler, Filmemacher und bergaffine Zuschauer im Spätsommer aufeinander. Was diese Großveranstaltung besonders charmant macht, ist das familiäre Flair der Tiroler Berggemeinde: In entspannter Atmosphäre teilen die Protagonisten und Regisseure ihre Erlebnisse mit dem Publikum und kommentieren ihre Aufnahmen live.

NEU: Arlberger Wadlbeisser am 31. August
„Sightseeing auf die harte Tour“ lautet das Motto des kuriosen Hindernislaufs, der im Sommer 2024 erstmals in St. Anton am Arlberg stattfindet. Beim Arlberger Wadlbeisser treten die Trailrunner angeheizt von DJ-Sounds, Moderator und Zuschauern in zwei stattlichen Distanzen an – auf siebeneinhalb Kilometer Strecke zwischen Berg und Dorf kommen 350 Höhenmeter und 15 Hindernisse. Noch Extremere wagen sich an die 13,5 Kilometer lange Variante und bezwingen dabei 700 Höhenmeter sowie 24 Hindernisse.

Mountain Yoga Festival von 5. bis 8. September
Die wohltuende Umgebung von St. Anton am Arlberg verleiht diesem Yoga Festival Retreat-Charakter. Im Spätsommer werden sich zum neunten Mal wieder viele Yogabegeisterte treffen, um inmitten der Natur gemeinsam zu praktizieren. Das Programm umfasst ganz unterschiedliche Stilrichtungen und Level und ist somit auch für Einsteiger geeignet. Jenseits der Matte vervollständigen geführte Wanderungen, Workshops, Vorträge, sanfte Klänge und gesunde Küche mit regionalen Zutaten das ganzheitlich ausgerichtete Angebot.

Line Dance Festival von 13. bis 15. September
Ein Wochenende im Zeichen von Rhythmen, Cowboyhüten und Stiefeln: Zum sechsten Mal verwandelt sich die Tiroler Gemeinde St. Anton am Arlberg beim Line Dance Festival in eine einzige Tanzfläche. Teilnehmer aus Nah und Fern feiern gemeinsam das, was den Line Dance ausmacht: pure Lebensfreude. Auf den gelungenen Weltrekordversuch im Jahr 2010 folgte ein echter „Boom“ – 2024 soll ein neuer Rekord her, im Zuge dessen 20 durchchoreografierte Tänze in einer Stunde gemeistert werden müssen.

Bild:Outdoor-Begeisterte versammeln sich von 28. bis 30. Juni 2024 beim „Bergsport Festival“ in St. Anton am Arlberg.
© TVB St. Anton am Arlberg/Fotograf Patrick Bätz

Quelle:AHM Kommunikation