Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts der im kommenden Jahr beginnenden Generalsanierung der Bahn warnen die Länder vor Problemen beim Schienenersatzverkehr (SEV) durch marode Straßen und Brücken. Wie die „Rheinische Post“ (Donnerstagausgaben) berichtet, fordern die Verkehrsminister den Bund als Initiator der Sanierung auf, die Nutzung des Straßennetzes für die Busse sicherzustellen.
„Dabei ist zu berücksichtigen, dass kontinuierlich Erhaltungsmaßnahmen an Fahrbahnen durchgeführt werden und die Tragfähigkeit einiger Brücken eingeschränkt ist“, heißt es in einem gemeinsamen Papier, über das die Zeitung berichtet. Ein Sprecher des Bundesverkehrsministeriums sagte der „Rheinischen Post“, die Bahn sei aufgefordert, sich frühzeitig mit den Straßenbauverwaltungen und der Autobahn GmbH abzustimmen, „um eine koordinierte Durchführung von Bauarbeiten zu ermöglichen und möglichst störungsfreien Schienenersatzverkehr sicherzustellen“. Im Juli 2024 startet der Konzern mit der Sanierung des ersten Korridors der Riedbahn. 150 Überland- und Gelenkbusse sollen dann als Ersatz eingesetzt werden.
Die Länder fordern darüber hinaus, dass sich der Bund an den erheblichen Kosten für den Schienenersatzverkehr „zwingend“ beteiligt. Laut Zeitung laufen dazu derzeit Gespräche, da der Bund für die Finanzierung und auch die Durchführung von Schienenersatzverkehren nicht zuständig ist.
Foto: Bauarbeiten an der Bahnstrecke Halle (Saale) – Leipzig bei Kanena (Archiv) (Archiv), über dts Nachrichtenagentur
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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Grünen-Chef Omid Nouripour hat den Kabinettsbeschluss verteidigt, dass Geflüchtete künftig schneller die Möglichkeit bekommen, eine Beschäftigung aufzunehmen. „Unsere Unternehmen suchen händeringend nach Arbeitskräften – gleichzeitig dürfen viele Geflüchtete, die zu uns gekommen sind, nicht hier arbeiten“, sagte Nouripour den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben). 
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Deutschland droht in den kommenden Monaten trotz weiter ausbleibender Gaslieferungen aus Russland wohl kein Mangel an Brennstoff. „Wir sind viel, viel besser vorbereitet als vor zwölf Monaten: Wenn wir einen normalen Winter bekommen, sollte es keine größeren Probleme geben“, sagte der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, der „Süddeutschen Zeitung“ (Donnerstagausgaben). 
Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Nach der kurzweiligen Öffnung des ägyptischen Grenzübergangs Rafah zum Gazastreifen, durch welche zahlreiche EU-Bürger das Konfliktgebiet verlassen konnten, hat sich der Außenbeauftragte der EU, Josep Borell, bei den USA und Katar für die Vermittlung des Abkommens bedankt. „Wir danken Ägypten für seine humanitären Bemühungen, die es den Menschen, auch den Verletzten, ermöglichen, den Gazastreifen geordnet zu verlassen, sowie den USA und Katar, die dieses humanitäre Abkommen vermittelt haben“, sagte Borell am Mittwochabend. 
New York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Mittwoch zugelegt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 33.275 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,7 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. 
Dortmund (dts Nachrichtenagentur) – In der zweiten Runde des DFB-Pokals hat Borussia Dortmund mit 1:0 gegen die TSG Hoffenheim gewonnen. Die Mannschaften kamen gut ins Spiel, es entwickelte sich ein interessanter Schlagabtausch mit vielen Chancen auf beiden Seiten. 
Washington (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Notenbank lässt den Leitzins im Dollarraum wie von den meisten Marktteilnehmern erwartet unverändert. Er werde weiter in einer Spanne zwischen 5,25 und 5,50 Prozent liegen, teilte die Fed am Mittwoch mit. 
Rafah (dts Nachrichtenagentur) – Die ersten Deutschen haben den Gazastreifen über den ägyptischen Grenzübergang Rafah verlassen können. „Nach intensiven Bemühungen konnte ein Team unserer Botschaft Kairo soeben die ersten ausgereisten Deutschen am Grenzübergang in Rafah in Empfang nehmen“, teilte das Auswärtige Amt am frühen Mittwochabend mit. 
Moskau (dts Nachrichtenagentur) – Noch bevor westliche Partner der Ukraine Kampfjets vom Typ F-16 übergeben haben, hat der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu angekündigt, die Flugzeuge innerhalb weniger Wochen abschießen zu wollen. Angesichts der Erfolge der Luftabwehr der russischen Streitkräfte werde die Vernichtung der F-16-Jets etwa 20 Tage dauern, sagte Schoigu am Mittwoch in Moskau. 
Wien (dts Nachrichtenagentur) – Auf dem jüdischen Teil des Zentralfriedhofs in Wien ist es in der Nacht auf Mittwoch offenbar zu einer Brandstiftung gekommen. „Der Vorraum der Zeremonienhalle ist ausgebrannt“, schreibt Oskar Deutsch, Präsident der Israelitischen Religionsgesellschaft in Österreich, am Mittwoch auf X/Twitter.