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Bank of England signalisiert vorsichtigen Kurswechsel

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Bank of England
Foto von April LaRusse (Quelle: Insight Investment)

Den heutigen Zinsentscheid der Bank of England (BoE) kommentieren April LaRusse, Head of Investment Specialists bei Insight Investment, Tomasz Wieladek, Chef-Volkswirt für Europa bei T. Rowe Price und James Lynch, Portfoliomanager bei Aegon Asset Management:

1. Geldpolitik im Balanceakt: BoE signalisiert vorsichtigen Kurswechsel

Kommentar von April LaRusse, Head of Investment Specialists bei Insight Investment:

„Die Bank of England hatte heute einen schwierigen Balanceakt zu bewältigen: Sie musste einen Schritt in Richtung künftiger Zinssenkungen machen, gleichzeitig aber eine ausreichend restriktive Haltung einnehmen, um den Optimismus an den Märkten in Grenzen zu halten. Wir sind der Ansicht, dass sie diese Aufgabe recht gut bewältigt hat. Es wurden keine Hinweise auf eine weitere Straffung der Geldpolitik gegeben, aber es wurde deutlich gemacht, dass weitere positive Inflationsdaten erforderlich sind, bevor der Lockerungszyklus beginnen kann. Um dieser Botschaft Nachdruck zu verleihen, stimmten zwei Mitglieder des Ausschusses für eine weitere Zinserhöhung, während nur ein Mitglied für eine Lockerung stimmte. Wir gehen nach wie vor davon aus, dass die Bank vorsichtiger agieren wird, als die Märkte erwarten, und dass die Lockerung gradueller ausfallen wird als anderswo.“

2. Bank of England hält an ihrer Politik fest: Entscheidende Arbeitsmarktdaten kommen am Montag

IG Bau EZB Bank of England
Foto von Tomasz Wieladek (Quelle: T. Rowe Price)

Kommentar von Tomasz Wieladek, Chef-Volkswirt für Europa bei T. Rowe Price:

Die Bank of England hat auf ihrer heutigen Sitzung den geldpolitischen Kurs beibehalten. Das geteilte Abstimmungsergebnis deutet darauf hin, dass der Ausschuss in unterschiedliche Richtungen tendiert. Diejenigen Mitglieder, die den Arbeitsmarktdaten und den aktuellen Produktionserhebungen mehr Bedeutung beimaßen, sprachen sich für eine Zinserhöhung aus. Diejenigen, die der Meinung sind, dass die derzeitige straffe Geldpolitik die Nachfrage letztlich erheblich belasten wird, und die sich eher von den jüngsten Inflationsdaten leiten lassen, zogen eine Zinssenkung vor. Die Mehrheit der Mitglieder des MPC sprach sich auf dieser Sitzung für eine Beibehaltung der Politik aus.

Dennoch sprach sich der MPC teilweise gegen sofortige Zinssenkungen aus. Der MPC erklärte zwar, dass der Ausschuss den Zeitraum, in dem der Leitzins auf dem derzeitigen Niveau bleiben muss, im Auge behalten werde, doch war die Mehrheit des MPC der Ansicht, dass mehr Beweise erforderlich seien, bevor mit Zinssenkungen begonnen werden könne. In der Prognose des MPC, die von der Entwicklung der Marktzinsen abhängig war, lag die VPI-Inflation in zwei Jahren bei 2,3 % und in einem Jahr bei 1,9 %. Die Tatsache, dass die derzeitige Entwicklung der Marktzinsen, die eine erste Zinssenkung im Mai oder Juni vorsah, immer noch zu einer über dem Zielwert liegenden Inflation führt, ist ein zweites starkes Signal dafür, dass die derzeitigen Marktpreise für die erste Zinssenkung noch zu optimistisch sind. Mit anderen Worten, dies ist ein Hinweis darauf, dass der MPC den August für einen wahrscheinlicheren Zeitpunkt für die erste Zinssenkung hält.

Natürlich kann die Veröffentlichung der revidierten Daten zur Arbeitslosenquote am kommenden Montag diese Prognosen erheblich verändern. Wenn die jüngste Arbeitslosenquote auf unter 4 % revidiert wird, dann sind die heutigen Projektionen für einen raschen Inflationsrückgang zu optimistisch. Liegt sie jedoch über 4,5 %, wird die Inflation schneller zurückgehen als vom MPC erwartet.

3. Ein langer Weg, aber noch nicht am Ziel

Bank of England
Foto von James Lynch (Quelle: Aegon AM)

Kommentar von James Lynch, Portfoliomanager bei Aegon Asset Management:

Die Bank of England stimmte dafür, die Zinssätze bei 5,25 % zu belassen, allerdings mit einer Dreiteilung: 1 Stimme sprach sich für eine Zinssenkung aus, 2 stimmten für eine Anhebung der Zinssätze und 6 stimmten für eine Beibehaltung.

Vor dem Hintergrund, dass die Inflation schneller als erwartet fällt, die Löhne schneller als erwartet sinken und das BIP-Wachstum bei 0 % liegt, erwarten die meisten eine Zinssenkung in diesem Jahr, die Frage ist nur wann?

In der Pressekonferenz hatte Gouverneur Andrew Bailey die wenig beneidenswerte Aufgabe, die Sichtweise eines gespaltenen Ausschusses zu vermitteln, und es war eine schmerzhafte Angelegenheit. Er begann mit der guten Nachricht, dass der Rückgang der Inflation zwar weit fortgeschritten, aber noch nicht am Ziel sei, und stellte fest, dass die „Forward Guidance“, also die Ausrichtung der Leitzinsen nach oben, aus dem Text gestrichen wurde: „Eine weitere Straffung der Geldpolitik wäre erforderlich, wenn es Anzeichen für einen anhaltenden Inflationsdruck gibt.

Dies war jedoch genau der Grund, der in der Pressekonferenz genannt wurde, warum die restriktiven Zinssätze, die wir jetzt haben, länger beibehalten und nicht gesenkt werden sollen, da sie besorgt sind, dass sie, obwohl die Inflation schneller als erwartet gesunken ist, mit einer anhaltenden Inflation rechnen müssen. Worauf konzentrieren sie sich also? Das Augenmerk liegt auf der Dienstleistungsinflation, die im Dezember mit 6,4 % zu hoch war. Wenn diese schneller als erwartet sinkt, ist auch mit einer schnelleren Zinssenkung zu rechnen.

Auf der einen Seite wird erklärt, man solle die längerfristige Persistenz der Inflation als Grund für die Beibehaltung der Zinssätze betrachten, auf der anderen Seite weist Bailey darauf hin, dass vor der MPC-Sitzung im März zwei Lose von Inflations- und Arbeitsmarktdaten eingehen werden und es „wichtig sei, diese Sitzung lebendig zu halten“.

Bank of England signalisiert vorsichtigen Kurswechsel

Foto von April LaRusse (Quelle: Insight Investment), Tomasz Wieladek (Quelle: T. Rowe Price) und James Lynch (Quelle: Aegon AM)

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Stamp weist Kritik an fehlenden Migrationsabkommen zurück

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Joachim Stamp (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Sonderbevollmächtigte der Bundesregierung für Migrationsabkommen, Joachim Stamp (FDP), hat Kritik des hessischen Ministerpräsidenten Boris Rhein (CDU) an seiner Arbeit zurückgewiesen. „Das ist doch ganz normal, dass politische Mitbewerber an so einem Jahrestag was Negatives über einen sagen“, sagte Stamp dem TV-Sender „Welt“ am Donnerstag.

Rhein hatte unter anderem kritisiert, dass es bislang keine Migrationsabkommen zur Rücknahme von Staatsangehörigen aus Hauptherkunftsländern wie der Türkei gebe. Stamp sieht sich dafür offenbar nicht verantwortlich. „Herr Rhein weiß ganz genau, dass die Gespräche in der Türkei natürlich nicht von Deutschland isoliert geführt werden, sondern auf Ebene auch der Europäischen Union und dass es natürlich ein großes Interesse gibt, auch die EU-Türkei-Erklärung wiederzubeleben bzw. auch zu verlängern“, sagte er. „Das wird aber auch auf europäischer Ebene angegangen.“

Stamp legte Rhein nahe, sich lieber verstärkt um Abschiebungen zu kümmern. „Meine herzliche Einladung an Boris Rhein – für die Rückführungen sind ja die Länder zuständig – sich auch dort zu konzentrieren. Mir hat ein Kollege aus der Union gerade letztens gesagt, dass eine der letzten Wortmeldungen von Wolfgang Schäuble gewesen ist, dass man beim Thema Migration weniger öffentlich schwadronieren sollte, sondern alle konsequent an den Maßnahmen arbeiten“, sagte der Sonderbeauftragte. „Und dazu lade ich alle herzlich ein.“

Dass nun die Erwartungen auf ihn projiziert werden, hält Stamp für überzogen. „Es wäre anmaßend, das mit meinem Amt zu verknüpfen. Es ist ein Baustein in einem Gesamtkonzept.“ Nur wenn „wirklich viele Maßnahmen greifen, werden wir mehr Ordnung in das System bekommen; die eine leichte Lösung gibt es nicht“, so Stamp weiter. „Die Migrationspartnerschaften sind ein Baustein eines Gesamtkonzepts, aber dazu gehören eben auch noch wesentliche andere Bausteine wie der EU-Außengrenzschutz.“

Im nächsten Monat plant Stamp eine Reise nach Kolumbien, um auch dort über Migrationsabkommen zu verhandeln. Mit Kenia, Usbekistan und Kirgisistan sei man auf einem guten Weg.

Dort, wo man nicht direkt mit Regierungen verhandeln kann oder will, müsse man auch verstärkt mit Nachbarregionen reden, sagte der Migrationsbeauftragte. „Bei Syrien oder Afghanistan, da ist es ganz wichtig, dass wir auch Nachbarländer unterstützen, was die Aufnahme von Migranten dort in der Region angeht, um eben zu verhindern, dass zu viele sich auf den Weg machen“, sagte Stamp. So könne man versuchen, „möglichst viele durch geschickte Maßnahmen auch in den Regionen zu halten“.


Foto: Joachim Stamp (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Bundestag beschließt neuen Zuschnitt einzelner Wahlkreise

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Wähler in einem Wahllokal (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Bundestag hat eine Änderung des Bundeswahlgesetzes beschlossen. Für den entsprechenden Entwurf stimmten am Donnerstag in einer namentlichen Abstimmung 383 Abgeordnete. 276 Abgeordnete sprachen sich gegen die Änderung aus und zwölf enthielten sich.

Der Gesetzentwurf sieht die Umverteilung eines Wahlkreises von Sachsen-Anhalt nach Bayern vor, da die bisherige Verteilung der Wahlkreise auf die Länder nicht mehr deren Bevölkerungsanteil entspricht. Danach soll die Zahl der Wahlkreise in Sachsen-Anhalt aufgrund der dort rückläufigen Bevölkerungsentwicklung von bislang neun auf acht reduziert und dazu der bisherige Wahlkreis Anhalt aufgelöst werden.

Im Gegenzug soll in Bayern aus Teilen der bisherigen Wahlkreise Augsburg-Land, Neu-Ulm und Ostallgäu ein zusätzlicher Wahlkreis gebildet werden, wie aus dem Gesetzentwurf weiter hervorgeht. Die Bevölkerungszahl der bisherigen Wahlkreise Augsburg Land und Ostallgäu liegt bislang um jeweils mehr als 25 Prozent über dem Durchschnitt aller Wahlkreise, was laut Bundeswahlgesetz eine Neuabgrenzung zwingend erforderlich macht. Der neu zu bildende Wahlkreis soll nach dem Willen der Ampel-Fraktionen den Namen „Memmingen – Unterallgäu“ erhalten.

Neben der Anpassung der Wahlkreise zur Berücksichtigung der Entwicklung der Bevölkerungsverteilung wollen die Koalitionsfraktionen mit der Vorlage zudem die Beschreibung von Wahlkreisen anpassen. Diese sei aufgrund von Gebiets- und Verwaltungsreformen in mehreren Ländern nicht mehr zutreffend.

Änderungen der Wahlkreiszuschnitte beeinflussen nach der neuen von der Ampelkoalition verabschiedeten Wahlrechtsreform die Zahl der Sitze der Parteien des Bundestages im Regelfall nicht. Darüber entscheidet die Zweitstimme. Die Wahlkreise spielen lediglich eine Rolle für die Direktmandate. Diese werden künftig nur noch durch die mit den Erststimmen erlangten Sitze vergeben. Überhangmandate soll es nicht mehr geben, sodass die Zahl der in den Wahlkreisen erlangten Direktmandate keinen Einfluss mehr auf die Sitzanteile im Bundestag nimmt.


Foto: Wähler in einem Wahllokal (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Hannovers Oberbürgermeister Onay kritisiert Bezahlkarten-Pläne

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Belit Onay (Archiv), via dts NachrichtenagenturHannover (dts Nachrichtenagentur) – Der Oberbürgermeister von Hannover, Belit Onay (Grüne), steht den Plänen von Bund und Ländern, eine bundesweite Bezahlkarte für Asylbewerber einzuführen, skeptisch gegenüber. „Ich glaube, das ist ein falscher Ansatz“, sagte der Grünen-Politiker dem „Stern“.

Die Leistungen, die Asylbewerber in Deutschland erhielten, deckten gerade so das Existenzminimum ab. „Wenn wir Menschen einschränken, wie wir es in der Vergangenheit mit den sogenannten Sachleistungen getan haben, dann merken wir das im gesellschaftlichen Zusammenleben.“

Die Hoffnung der Politik, mit Bezahlkarten Anreize für Migration nach Deutschland zu verringern, teilt der Oberbürgermeister nicht. „Das wird meiner Meinung nach nicht diesen Effekt haben. Ob jemand flieht, hängt weniger von den Leistungen ab und wie er sie bekommt, sondern von der Frage der Sicherheit oder wo man Verwandte hat.“ Die Geldkarte könne bei wenigen Personen zwar einen gewissen Effekt haben. „Aber nicht in der Masse, wie man sich das erhofft“, so Onay.

In Hannover wird bereits seit Herbst letzten Jahres mit der sogenannten „Social Card“ ein ähnliches System getestet. Die Karte soll Menschen ohne Bankkonto den Zugang zum bargeldlosen Zahlungsverkehr ermöglichen. Das sind zum einen Asylbewerber, aber auch andere Menschen, die Sozialleistungen beziehen. Anders als von Bund und Ländern geplant, funktioniert die Karte in Hannover jedoch ohne Einschränkungen: Sie kann in jedem Geschäft eingesetzt werden und auch Bargeld kann damit am Automaten abgehoben werden. Eine Überwachung der Transaktionen findet nicht statt.

„Wir haben uns bewusst für eine diskriminierungsfreie und barrierefreie Bezahlmöglichkeit entschieden. Auf Bundesebene geht es mehr um Abschreckung. Das ist nicht unsere Linie“, sagte Onay. „Wir hatten von Anfang an immer den Ansatz, mit der Karte zu digitalisieren und Verbesserungen anzubieten. Das ist auch gelungen.“


Foto: Belit Onay (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Drei SPD-Länder für längere Subvention von Agrardiesel

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Bauernproteste (Archiv), via dts NachrichtenagenturSchwerin/Hannover/Saarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – Die SPD-geführten Länder Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Saarland wollen die von der Ampelkoalition beschlossene Kürzung der Agrardiesel-Subventionierung vorerst stoppen. Für die Bundesratssitzung am Freitag brachten die drei Landesregierungen einen entsprechenden Entschließungsantrag ein, über den der „Tagesspiegel“ berichtet.

Der Antrag verlangt, „einen deutlich längeren Zeitraum für den Abbau der Agrardiesel-Steuerrückerstattung vorzusehen, um die Entwicklung und den Umstieg auf alternative Kraftstoffe, sowie praxistaugliche und wirtschaftlich tragbare alternative Antriebstechnologien zu ermöglichen“.

Damit stellen sich die sozialdemokratischen Ministerpräsidenten Manuela Schwesig (Mecklenburg-Vorpommern), Stephan Weil (Niedersachsen) und Anke Rehlinger (Saarland) formal gegen die Linie ihres Parteifreundes, Bundeskanzler Olaf Scholz. Die SPD-geführten Länder werben für das „gesamtstaatliche Ziel der Klimaneutralität“. Dafür sei es nötig, „klimaschädliche Subventionen sukzessive abzubauen“. Dabei gelte es jedoch, „mit Augenmaß vorzugehen, um Wettbewerbsnachteile für die deutsche land-, forst- und fischereiwirtschaftliche Primärproduktion gegenüber anderen europäischen Ländern möglichst gering zu halten“.

Für die Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft bedürfe es eines Innovations- und Marktanreizprogramms, „um den Umstieg auf klimafreundliche Kraftstoffalternativen und damit die Abkehr von fossilbasierten Antrieben zu ermöglichen“, heißt es in dem Antrag unter dem Titel „Agrarwirtschaft im Dialog nachhaltiger und krisenfester gestalten“.


Foto: Bauernproteste (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Union übt scharfe Kritik an Scholz` "Mimosen"-Aussage

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Olaf Scholz am 31.01.2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach der Generaldebatte im Bundestag übt die Union scharfe Kritik am Auftritt von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und seinen Attacken gegen Oppositionsführer Friedrich Merz (CDU). „Erst taucht er wochenlang ab, dann greift er die Opposition unfair an“, sagte die wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion, Julia Klöckner, sagte der „Rheinischen Post“ (Freitagsausgabe).

Das sei „nicht souverän, das ist nicht staatsmännisch, das klingt eher hilflos“. Der CDU-Abgeordnete Tilmann Kuban sagte der „Rheinischen Post“, die Union habe dem Kanzler mehrfach die Hand gereicht, etwa beim „Sondervermögen“ für die Bundeswehr oder dem „Deutschlandpakt“ zur Reduzierung illegaler Migration. „Olaf Scholz hat mit seinen Tricks und seinem Auftritt nicht nur das Tischtuch zerschnitten, sondern den ganzen Tisch zersägt.“

„Nicht nur die Ampel, auch wir zweifeln zu Recht an den Fähigkeiten des Bundeskanzlers.“ In der Generation der jüngeren Abgeordneten werde man aber weiter „vernünftige Kontakte zu den anderen Fraktionen pflegen und darauf hoffen, dass dieses Verhalten der führenden Sozialdemokraten keine Schule macht“, sagte Kuban.

Scholz hatte am Mittwoch gesagt, Merz teile gerne gegen die Regierung auch „unter der Gürtellinie“ aus, aber wenn er selbst kritisiert werde, sei er eine „Mimose“.


Foto: Olaf Scholz am 31.01.2024, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Dax bleibt am Mittag im Minus – Adidas unter Druck

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Frankfurter Börse (Archiv), via dts NachrichtenagenturFrankfurt am Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Donnerstag nach einem bereits schwachen Start in den Handelstag bis zum Mittag weiter im Minus geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 16.860 Punkten berechnet, 0,3 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag.

„Die europäischen Investoren lassen sich nicht so schnell erschüttern und bleiben weiterhin selektiv auf der Käuferseite bei den deutschen Aktien“, sagte Marktanalyst Andreas Lipkow. „Im Fokus stehen die Titel der Deutschen Bank, Infineon und Siemens Healthineers.“ Die Deutsche Bank hatte zuletzt zwar sinkende Gewinnzahlen veröffentlicht, die fielen aber weniger schwach aus als befürchtet.

„Verkauft werden derzeit die Aktien von Adidas, Zalando und Bayer.“ Der Sportartikelhersteller enttäuschte mit seinen Gewinnaussichten offenbar die Erwartungen vieler Anleger.

„Der Drops ist noch nicht gelutscht und die Zuversicht für die europäische Konjunktur, ab der zweiten Jahreshälfte, bleibt bestehen“, so Lipkow. Es warteten zudem neue Impulse auf die Marktteilnehmer in Form der anstehenden Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA und den Quartalszahlen einiger großer US-Technologiekonzerne wie Apple, Amazon und Meta. „Das kann die Karten zum Beginn des Handelsmonats Februar noch einmal neu mischen“, sagte Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Donnerstagnachmittag etwas schwächer. Ein Euro kostete 1,0806 US-Dollar (-0,08 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9254 Euro zu haben. Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 81,23 US-Dollar, das waren 68 Cent oder 0,8 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Frühling in Wien

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Frühling Quality Hotel Vienna

Frühling in Wien – Im Quality Hotel Vienna am Schlosspark Schönbrunn wohnen und die Stadt erkunden

Wien zählt zu den grünsten Städten der Welt. Im Frühling durch die vielen traumhaften Parks zu spazieren, bleibt unvergessen. Bei milden Temperaturen durch die Stadt bummeln und ihre Sehenswürdigkeiten entdecken. In einem Schanigarten Platz nehmen und sich kulinarisch verwöhnen lassen. Den Prater besuchen, Kunst und Kultur genießen – im Frühling ist es besonders schön in der Metropole an der Donau. Wer im Quality Hotel Vienna wohnt, der startet an der Haustür zu seinen Entdeckungstouren.

Familien könnten es nicht besser treffen: Das einladende Haus liegt direkt am Schlosspark Schönbrunn und nur wenige Schritte von dem beliebten Tiergarten entfernt. Die exzellente Lage macht es einfach, vom Stephansdom über das Sissi Museum bis hin zur Nationalbibliothek alle Highlights und besonderen Plätzchen der Stadt zu erkunden. In den Zimmern des Quality Hotels kann man sich wunderbar wohlfühlen und eine erholsame Pause vom Trubel der Stadt genießen. Geräumige Familienzimmer kommen Groß und Klein entgegen.

Von den Executive Zimmern schweift der Blick weit über die Dächer der beeindruckenden Stadt. Fünf komfortable Zimmerkategorien stehen zur Wahl und treffen jeden Geschmack. Städtereisende wohnen hier mit Top-Quality, wie der Name schon sagt. Und wer zum Arbeiten kommt, der nutzt den hellen, komfortablen Meetingraum. Räumlichkeiten bis 102 Personen stehen für Tagungen zur Verfügung. Ein professionelles Tagungsteam kümmert sich um erfolgreiche Veranstaltungen. Besonders praktisch: Direkt am Hotel gibt es In- und Outdoor-Parkplätze (19 Euro pro Nacht).

Bild Quality Hotel Vienna

Quelle mk salzburg

Bring your kids, sail the seas

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familux yachts

Auf zu neuen Ufern: Die Familux Yachts erfahren ein Level up. Ein neuer Luxus-Katamaran sticht ab Sommer 2024 mit Familien in der atemberaubenden Adria in See. Abenteuer, Entspannung und Genuss in der Meeresbrise und das alles bestens betreut – ganz nach den Wünschen großer und kleiner Segler.

Willkommen an Board der neuen Familux One. Segeltörns mit Familux erreichen 2024 eine neue Dimension. Der neueste Flottenzuwachs – der Lagoon 50 – ist ein Meisterwerk der Eleganz und Innovation. Mit einer imposanten Länge von 14,75 Meter und einer großzügigen Breite von 8,10 Meter erwartet Familien der höchste Komfort auf hoher See. Der Luxus-Katamaran kann von Mittwoch bis Mittwoch gebucht werden. An Bord befinden sich vier gemütliche Doppelkabinen und – wie auch auf der Familux Two – genügend Platz für die erfahrene Crew. Skipper, Hostess und Koch kümmern sich während des gesamten Törns professionell um ihre Gäste und sorgen dafür, dass das Erlebnis im „schwimmenden Hotel“ unvergesslich wird.

Der Erwerb eines eigenen Lagoon 50 Segelkatamarans ist ein bedeutender Meilenstein für die junge Produkterweiterung der Premium Resortgruppe und ermöglicht außergewöhnliche Übernachtungsmöglichkeiten sowie naturverbundene Reiseerlebnisse der Extraklasse. Bis Oktober schippern nun die neue Familux One (Mittwoch bis Mittwoch) und die Familux Two (Samstag bis Samstag) hinaus auf das Meer Kroatiens. Groß und Klein genießen Spaß und Abenteuer ebenso wie ruhige Momente der Erholung in traumhafter Kulisse. Deutschsprachige Skipper und Kinderbetreuer sorgen dafür, dass auch die Eltern unbeschwert die Seele auf den Wellen baumeln lassen können.

Der ortskundige „Captain“ ist der Mann für die Geheim- und Lieblingsziele. Er bringt Familien an zauberhafte Plätze fernab des Touristentrubels und hat immer ein offenes Ohr für die individuellen Wünsche und Bedürfnisse seiner Gäste. Von exklusiven Weinverkostungen bis hin zum actionreichen Zip-Lining oder einer nächtlichen Kanufahrt mit Lichtspielen lässt er der Fantasie freien Lauf. Kroatien zählt nicht umsonst zu den führenden nautischen Destinationen der Welt. Entlang der 6.278 km langen kroatischen Küste erwarten Familien 1.244 Inseln, Klippen und Riffe, moderne Yachthäfen und lebhafte Marinas. Die Gastfamilie „regiert das Meer“ und bestimmt die Route. Es geht dorthin, wo es am besten gefällt, wo die Lust aufkommt zum Höhlen erkunden oder Surfen, zum Flanieren oder Schnorcheln u. v. m.

Wie von den Familux Resorts gewohnt, besticht auch Familux Yachts mit einem kulinarischen Programm zum Dahinschmelzen. Wer möchte, kommt mit dem Yacht-Koch zum Markt, um frisch einzukaufen und zaubert dann an Bord Gourmetgerichte. Die ganze Familie darf mithelfen. Da werden schon mal wertvolle Kochtipps ausgetauscht. Wenn Feinschmecker einen Abend an Land essen möchten, können sie auf die Empfehlungen des Skippers vertrauen und die Spezialitäten eines lokalen Restaurants genießen. Ein wahrlich kulinarisches Highlight und zugleich authentisches Erlebnis ist das „Grillen am Felsen“ – Genuss auf allen Ebenen.

Die Segeltörns 2024 klingen verlockend. Am 15. Mai 2024 geht es los mit „Early Fish“. Danach entführen, „Vitamin Sea“, „Sunny Weeks“, „Ocean Breeze“, „Croatia’s Miracles” und „Golden Fall” auf das blaue Meer.

„Von Familien für Familien“ ist die Philosophie von Familux. Die weltweit erste und einzige Premium-Hotelgruppe ausschließlich für Familien mit Kindern (Familux Resorts Alpenrose in Lermoos, Dachsteinkönig in Gosau, Familux Resort Oberjoch und das neue The Grand Green im Thüringer Wald) bringt ihre Expertise für wertvoll gestaltete Familienzeit mit „Familux Yachts“ auf neue Höhepunkte – und auf das Wasser.

Bildquelle Familux Yachts

Quelle mk salzburg

Inflation im Euroraum sinkt auf 2,8 Prozent

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Geldautomat in den Niederlanden (Archiv), via dts NachrichtenagenturLuxemburg (dts Nachrichtenagentur) – Die jährliche Inflation im Euroraum ist im Januar 2024 minimal gesunken. Sie wird auf 2,8 Prozent geschätzt, gegenüber 2,9 Prozent im Dezember, teilte die EU-Statistikbehörde Eurostat am Donnerstag mit.

Gegenüber dem Vormonat gingen die Preise um 0,4 Prozent zurück. Die als „Kerninflation“ bezeichnete Teuerung, also der Preisanstieg ohne Energie, Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak, sank im Jahresvergleich auf 3,3 Prozent, nach 3,4 Prozent im Vormonat.

Die Kategorie „Lebensmittel, Alkohol und Tabak“ wird laut Eurostat die höchste jährliche Rate aufweisen (5,7 Prozent, gegenüber 6,1 Prozent im Dezember), gefolgt von „Dienstleistungen“ (4,0 Prozent, unverändert gegenüber Dezember), „Industriegütern ohne Energie“ (2,0 Prozent, gegenüber 2,5 Prozent im Dezember) und „Energie“ (-6,3 Prozent, gegenüber -6,7 Prozent im Dezember).

Die höchste Inflationsrate misst Eurostat in Estland mit 5,0 Prozent. In Finnland und Italien liegt sie laut Eurostat unterdessen nur bei 0,7 bzw. 0,9 Prozent. Für Deutschland berechnet Eurostat die Inflationsrate mit 3,1 Prozent, wobei eine andere Methode verwendet wird als vom Statistischen Bundesamt, welches am Mittwoch eine Teuerungsrate von 2,9 Prozent gemeldet hatte.


Foto: Geldautomat in den Niederlanden (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts