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Süßwaren werden häufig versteckt teurer

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Junges Mädchen isst einen Schokoladenkeks (Archiv), via dts NachrichtenagenturHamburg (dts Nachrichtenagentur) – Die Verbraucherzentrale Hamburg hat im vergangenen Jahr 104 verdeckte Preiserhöhungen bei Lebensmitteln registriert und damit so viele wie noch nie. Mit 29 Fällen waren Süßwaren die am häufigsten betroffene Warengruppe, wie eine Auswertung zeigt, über die der „Spiegel“ berichtet. Danach folgten Fertigwaren mit elf Fällen. Auch Fleisch, vegetarische Ersatzprodukte, Getränke oder Drogerieartikel waren betroffen.

Umweltministerin Steffi Lemke (Grüne) hatte zuletzt angekündigt, gegen versteckte Preiserhöhungen vorgehen zu wollen. Geplant ist demnach eine Novellierung des Verpackungsgesetzes. Die Aussichten des Vorhabens sind aber unklar, da es Widerstand aus den Reihen der FDP gibt.

Die Verbraucherzentrale Hamburg hat insgesamt fünf Produkte als „Mogelpackung des Jahres“ nominiert. Verbraucher können derzeit darüber abstimmen.


Foto: Junges Mädchen isst einen Schokoladenkeks (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Union fordert von Ampel neuen Koalitionsvertrag

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Ampel-Koalitionsvertrag (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die wirtschaftspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Julia Klöckner, fordert von der Ampel einen neuen Koalitionsvertrag, um die Wirtschaft anzukurbeln. Der Koalitionsvertrag passe nicht mehr zu den aktuellen Herausforderungen, sagte Klöckner am Donnerstag den Sendern RTL und ntv.

Die Wirtschaft in Deutschland schrumpfe, andere Volkswirtschaften stünden besser dar. Trotzdem müsse man fair sein und anerkennen, dass die Ampelregierung zu einer anderen Zeit geschlossen worden sei. „Aber jetzt wäre es richtig zu sagen: `Wir müssen uns gemeinsam wieder hinsetzen und diesen Koalitionsvertrag, dieser Zeit jetzt anpassen`“, so Klöckner.


Foto: Ampel-Koalitionsvertrag (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Künast fordert Mehrwertsteuer-Verzicht auf Grundnahrungsmittel

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Feldsalat (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Grünen-Bundestagsabgeordnete Renate Künast unterstützt die Forderung des Bürgerrats Ernährung, die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel zu streichen. „Das ist die richtige Richtung, die Mehrwertsteuer könnte zeigen, was gesund und tatsächlich Grundnahrungsmittel ist“, sagte die frühere Landwirtschaftsministerin dem „Tagesspiegel“.

Dazu müssten nach der Definition der Deutschen Gesellschaft für Ernährung etwa Obst, Nüsse, Gemüse und Vollkorn gehören, so die Grünen-Politikerin. „Es muss doch eine Struktur dafür geben, dass Grundnahrungsmittel preiswerter sind.“

Als Reaktion auf die am Mittwoch beschlossene Ernährungsstrategie forderte die Grünen-Politikerin zudem, dass deutsche Landwirte mehr Gemüse anbauen sollten. „Der Bedarf an Fleisch reduziert sich und gleichzeitig deckt die heimische Gemüse-Produktion nicht einmal 40 Prozent“, sagte Künast.

Länder wie Dänemark und die Niederlande seien schon viel weiter und hätten diesen Wirtschaftszweig für sich entdeckt. „Wir sollten in der Landwirtschaft nicht ständig zu spät sein, deswegen ist diese Strategie jetzt ein wichtiger Fingerzeig für unsere Bauern“, sagte Künast dem „Tagesspiegel“.


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Thüringer CDU hält sich Bündnis mit Wagenknecht offen

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Sahra Wagenknecht (Archiv), via dts NachrichtenagenturErfurt (dts Nachrichtenagentur) – Die CDU in Thüringen erteilt acht Monate vor der Landtagswahl einer möglichen Zusammenarbeit mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) keine Absage. „Die CDU ist gut beraten, sich auf die eigene Stärke zu konzentrieren“, sagte der Thüringer Landesvorsitzende der CDU, Mario Voigt, der „Bild“. Man werde sehen, was beim BSW „inhaltlich und personell kommt und ob sie beim politischen Wechsel helfen kann“. Die neue Partei erhält in Thüringen laut einer aktuellen Insa-Umfrage 17 Prozent Zustimmung.

Der Brandenburger CDU-Landesvorsitzende Jan Redmann zeigt sich bei der Frage nach einer möglichen Zusammenarbeit nach der Landtagswahl skeptisch: „In Brandenburg ist das BSW aktuell nichts weiter als ein Phantom“, sagte er der „Bild“. Wagenknecht habe in ihrem Gründungsteam keine Personen aus Brandenburg. „Eine Bewertung ist momentan eher die Aufgabe von Parapsychologen und Geisterjägern.“ Sachsens CDU-Regierungschef Michael Kretschmer wollte sich zu einer möglichen Zusammenarbeit mit Wagenknecht nicht äußern.


Foto: Sahra Wagenknecht (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Für eine bessere und gesunde Arbeitswelt

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DER POWER DUCK WEG

Das neue Buch „DER POWER DUCK WEG“

In fünf Schritten sicher und messbar zu motivierter Zusammenarbeit in Unternehmen
Erstes Praxishandbuch mit Krimi für eine motivierte Arbeitswelt
Die emotionale Lesereise von WIN-WIN FOR WORK Gründer Christian Czupalla

„HUMANE ZUKUNFTSWIRTSCHAFT“ statt „alte PHRASE NEW WORK“: „DER POWER DUCK WEG“ ab 18. Januar 2024 beim Haufe-Verlag. Autor des neuen Praxishandbuchs für eine motivierte Arbeitswelt ist Christian Czupalla. Gemeinsam mit seinem Gründer:innen-Team des neuen Startups WIN-WIN FOR WORK, Michaela Jüngling, Claudia Schlicht, Brigitte Bischoff, Ernesto Schmutter und Werner Schieche, hat er „Der POWER DUCK WEG“ als emotionale Lesereise mit Krimi-Teil und praktischer Anleitung geschrieben. Damit Mitarbeitende und Unternehmen gemeinsam an einer menschlichen und wirtschaftlichen Zukunft arbeiten, die für alle mehr Sinn ergibt. Denn in einer Arbeitswelt, die immer komplexer und schneller wird, ist die motivierte Zusammenarbeit in Unternehmen wichtiger denn je.

Christian Czupalla und seine Co-Autor:innen zeigen praxisnah die wirtschaftlichen und sozialen Vorteile der „HUMANEN ZUKUNFTSWIRTSCHAFT“ auf, weg von der „TOXISCHEN VERGANGENHEITSWIRTSCHAFT“. Im Buch „DER POWER DUCK WEG“ stellt das Auror:innen-Team die fünf Vital@Work-Schritte vor, die eine produktive Zusammenarbeit entscheidend und messbar verbessern. Czupalla ist der festen Überzeugung, dass NEW WORK die drängenden Fragen der „alten“ Arbeitswelt nicht umfassend beantworten konnte und wünscht sich daher „eine spürbare Diskussion über den ‚POWER DUCK WEG‘ und die ‚HUMANE ZUKUNFTSWIRTSCHAFT‘“: „Auch Kontroversen zur entstandenen ‚NEW WORK Bubble‘ mit ihren Phrasen würden mir gut gefallen,” ergänzt der WIN-WIN FOR WORK Gründer. Jürgen Fischer, verantwortlicher Produktmanager bei Haufe, ist sich sicher, dass „DIE POWER DUCK“ ihren Weg machen wird: „Was gibt es Schöneres, als ein Buch zu verlegen, das die Arbeitswelt zu einem besseren und motivierten Ort macht? Wir von der Haufe Group wünschen Christian Czupalla und dem WIN-WIN FOR WORK Team viel Erfolg mit diesem gänzlich neuen, praktischen Ansatz.“

„DER POWER DUCK WEG“: Motivation für Mitarbeitende und Unternehmen zugleich

„DER POWER DUCK WEG“ ist ein Praxisbuch mit integriertem Wirtschaftskrimi: Die fiktiven Protagonist:innen CEO Mark und CFO Andrea der Bunte Farbe AG begeben sich auf die Spurensuche nach dem „Mörder“, der die Produktivität in ihrem Unternehmen und die Motivation der Mitarbeitenden „tötet“. Diese Erkenntnis markiert den Beginn einer aufregenden Reise.

Das Ziel: den Leser:innen fünf einfache Vital@Work-Spielregeln näherzubringen, mit denen sie die produktive Zusammenarbeit von Menschen und ganzen Unternehmen sicher verbessern. Christian Czupalla über den ungewöhnlichen Ansatz dieser visuellen Methode: „Ich finde es immer wieder überraschend, wie die Produktivität in Unternehmen bewusst unsinnig ‚getötet‘ wird. Mit meinem Buch möchte ich ein schwer verdauliches Thema leicht und einfach zugänglich machen, aber vor allem auch spannend darstellen.“

Dabei lernen die Leser:innen im Praxisteil, wie VITAL@WORK als Betriebssystem für motivierende Führung und Zusammenarbeit in Unternehmen installiert wird. Sie entschlüsseln das Geheimnis der kraftvollen Gestaltungsenergie, die ein gelebtes WIN-WIN zwischen Menschen und Unternehmen entfesselt. Dank dieser praktischen Methode können Mitarbeitende und Führungskräfte die Vorteile der „HUMANEN ZUKUNFTSWIRTSCHAFT” nutzen. So motiviert „DER POWER DUCK WEG“ Menschen und Unternehmen, gemeinsam ihre Zukunftserwartungen gewinnbringend und messbar zu erfüllen.

„DIE POWER DUCK“: Sinnbild für eine bessere Arbeitswelt

Warum wählt das Autor:innen-Team ausgerechnet eine Ente als Titelheldin für das herausfordernde Thema? Weil sie im Wesen und Verhalten ein Vorbild ist: Enten pflegen ein achtsames, beschützendes Miteinander, bevorzugen Gesellschaft und suchen aktiv danach. Sie können sich ideal unterschiedlichen Lebensräumen anpassen und besitzen nicht nur ein wasserdichtes Federkleid: Sie können auch schwimmen, laufen und fliegen.

WIN-WIN FOR WORK: das Team hinter dem etwas anderen Sachbuch

Die Vereinigung von sechs Menschen mit insgesamt 200 Jahren praktischer Erfahrung aus der Arbeitswelt haben zum Startup WIN-WIN FOR WORK und damit auch zum Buch „DER POWER DUCK WEG“ geführt: Der Autor Christian Czupalla ist Professional Master Mediation und Konfliktmanagement, erfolgreicher Unternehmer, Trainer und Berater. Seit 15 Jahren vereint er die Essenz aus anerkannten Managementtheorien, Change-Management und der Systemtheorie, um daraus einen einfachen, praktischen und wirtschaftlicheren Weg als Methode für Führungskräfte und Unternehmen in ihrer Gesamtheit zu entwickeln.

Doch erst durch die kreative Zusammenarbeit mit Michaela Jüngling (HR-Managerin), Claudia Schlicht (Kommunikationsdesignerin), Brigitte Bischoff (PR-Beraterin), Ernesto Schmutter (Strategie-Experte und Unternehmensberater) sowie Werner Schieche (Vertriebsprofi) entstand daraus die Motivation, die WIN-WIN FOR WORK Community ins Leben zu rufen. Ein Netzwerk, in dem alle Mitglieder voneinander lernen und sich dabei unterstützen können, um souveräner ihre individuellen Zukunftserwartungen zu gestalten.

Das STARTUP WIN-WIN FOR WORK

WIN-WIN FOR WORK, das neue Startup für HUMANE ZUKUNFTSWIRTSCHAFT, möchte die Arbeitswelt verbessern und Unternehmen auf den Next-Level der motivierten Produktivität heben. In einem lebendigen WIN-WIN Prinzip sehen die Gründer:innen die praktische Lösung für die großen Fragen in Firmen und Organisationen, damit sie wirtschaftlich, menschlich und somit gesellschaftlich nachhaltig beantwortet werden können. Denn WIN-WIN FOR WORK ist der festen Überzeugung, dass nur Menschen, die souverän handeln und entscheiden, (selbst)bewusst den Aufgaben der immer komplexer werdenden Arbeitswelt in Unternehmen begegnen können.

BIld Autor:innen-Team Copyright: WIN-WIN FOR WORK

Haben gemeinsam das Buch „DER POWER DUCK WEG“ geschrieben: das Autor:innen-Team des neuen Startups WIN-WIN FOR WORK
v.l.n.r. hinten: Ernesto Schmutter, Werner Schieche, Christian Czupalla vorne: Biggi Bischoff, Michaela Jüngling, Claudia Schlicht

Quelle WIN-WIN FOR WORK

Stadtwerke warnen vor Kürzung der Förderung für Fernwärme

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Fernwärme-Anschluss (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Bund will den Stadtwerken 200 Millionen Euro streichen – diese schlagen nun in einem Brandbrief an die Mitglieder des Haushaltsausschusses des Bundestags Alarm. „Die in der Bereinigungsvorlage vorgeschlagene Kürzung der Förderung für die Fernwärme um 200 Millionen Euro halten wir für sachlich falsch“, heißt es im Schreiben des Stadtwerkeverbands VKU, über das die „Rheinische Post“ berichtet. „Statt einer Kürzung ist eine Erhöhung und Verstetigung nötig, wenn die Bundesregierung ihre eigenen Ziele der Wärmewende erreichen möchte.“

Wer klare Ausbauziele habe, sollte nicht genau das Gegenteil tun, „zumal der Fördertopf für effiziente Wärmenetze ohnehin schon zu klein war“, sagte VKU-Chef Ingbert Liebing. Die ehrgeizigen Zielvorgaben, die Anschlüsse an Wärmenetze verdreifachen zu wollen, würden bis Mitte der 30er-Jahre eine Förderung von drei Milliarden Euro jährlich erfordern. „Wenn die Erhöhungen nicht kommen, sondern sogar Kürzungen erfolgen, sind die Regierungsziele nicht erreichbar“, sagte Liebing der Zeitung. Mittelkürzungen führten zwangsläufig zu einem geringeren Tempo in der Wärmewende.

In ihrem Brief fordern die Stadtwerke, dass bei einer Kürzung dann in den nächsten Jahren nachgelegt werden müsse: „Sollten Sie aus Gründen der Haushaltslage an der Kürzung festhalten, so weisen wir darauf hin, dass die Aufstockung und Verstetigung in den kommenden Jahren absolute Notwendigkeit bei den nächsten Haushaltsberatungen darstellen muss.“ Die Wärmeversorgung über Wärmenetze soll von heute 14 Prozent auf künftig mehr als 40 Prozent verdreifacht werden.


Foto: Fernwärme-Anschluss (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Rohde drängt auf Ampel-Debatte über Schuldenbremse

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Dennis Rohde (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – SPD-Chefhaushälter Dennis Rohde hat sich für eine erneute Debatte in der Koalition über die Aussetzung der Schuldenbremse ausgesprochen. „Alle Voraussetzungen für die erneute Aussetzung der Schuldenbremse liegen vor“, sagte Rohde den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben). „Wir haben einen Krieg in Europa, der uns als Staat auch in den nächsten Jahren viel Geld kosten wird.“

Die SPD-Fraktion wolle dafür nicht die Bürger zusätzlich belasten, sondern die Schuldenbremse erneut aussetzen. „Im Laufe des Jahres werden wir in der Koalition erneut über die Frage diskutieren müssen.“ Der Haushaltsausschuss des Bundestags befasst sich am Donnerstag in der Bereinigungssitzung abschließend mit dem Bundeshaushalt für 2024.

Rohde kritisierte die Rolle von CDU und CSU in der Haushaltskrise. „Die Union hat die konstruktive Arbeit in der Haushaltspolitik eingestellt“, sagte der haushaltspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. „CDU und CSU sagen zwar die ganze Zeit der Bevölkerung, dass die Ampel alles kaputtspart, gleichzeitig wollen sie viel mehr sparen.“

Dazu komme von der Union aber kein einziger Vorschlag. „Sie fordern, fordern und fordern, sagen der Bevölkerung aber nicht, wie sie es machen würden“, kritisierte Rohde. In der Bereinigungssitzung werde voraussichtlich keinen einziger Antrag von CDU und CSU behandelt, weil es keinen gebe. „Das ist keine seriöse Oppositionsarbeit.“


Foto: Dennis Rohde (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bericht: Bundeswehr-Mandat soll bis Mitte Februar beschlossen werden

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Deutsches Kriegsschiff (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Das Mandat für einen Einsatz der Bundeswehr im Roten Meer im Rahmen einer EU-Mission soll wohl bis Mitte Februar vom Bundestag verabschiedet werden. Das berichtet das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Donnerstagausgaben) unter Berufung auf Teilnehmer der Sitzung des Verteidigungsausschusses des Bundestages am Mittwoch. Dort soll die Parlamentarische Staatssekretärin im Verteidigungsministerium, Siemtje Möller (SPD), den Schritt angekündigt haben und um ein verkürztes parlamentarisches Verfahren gebeten haben.

Aus der Ampelkoalition verlautete demnach, man wolle das Verfahren so schnell wie möglich in die Wege leiten. Unter dem Dach der EU-Mission, um die derzeit in der Europäischen Union gerungen wird, solle die Fregatte Hessen ins Rote Meer auslaufen. Dass dies bereits zum 1. Februar geschieht, wurde von Möller den Angaben zufolge aber dementiert.

Der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Johann Wadephul (CDU), sagte dem RND, die Sicherung der internationalen Schifffahrtswege sei für Deutschland von großer Bedeutung. „Deshalb stehen wir einer militärischen Beteiligung an der Anti-Huthi-Koalition offen gegenüber“, so Wadephul. „Für einen Hauruck-Beschluss stehen wir nicht zur Verfügung.“

Seit Ausbruch des Gaza-Krieges zwischen Israel und der islamistischen Hamas greifen vom Iran unterstützte Huthi-Rebellen immer wieder Schiffe mit angeblich israelischer Verbindung im Roten Meer an. Große Reedereien meiden zunehmend die Route. Das führt zu wirtschaftlichen Schäden.


Foto: Deutsches Kriegsschiff (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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US-Börsen lassen nach – Konjunkturschwäche Chinas belastet

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Wallstreet in New York, via dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Mittwoch nachgelassen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 37.267 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,3 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 4.739 Punkten 0,6 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 14.856 Punkten 0,6 Prozent schwächer.

Vor allem die Konjunkturschwäche Chinas bereitete Anlegern am Mittwoch Sorgen. Im vergangenen Jahr war Chinas Wirtschaft um 5,2 Prozent gewachsen. Damit wurde zwar das Ziel der Regierung erreicht. Beobachter hatten aber dennoch mit einem deutlicheren Wachstum gerechnet. Insbesondere der schwache Binnenkonsum und die Immobilienkrise gelten als Ursachen.

Unterdessen tendierte die europäische Gemeinschaftswährung etwas stärker. Ein Euro kostete am Mittwochabend 1,0882 US-Dollar (+0,06 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9190 Euro zu haben.

Der Goldpreis zeigte sich deutlich schwächer, am Abend wurden für eine Feinunze 2.006,12 US-Dollar gezahlt (-1,10 Prozent). Das entspricht einem Preis von 59,30 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank ebenfalls: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 77,99 US-Dollar, das waren 30 Cent oder 0,4 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Wallstreet in New York, via dts Nachrichtenagentur

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Britisches Parlament stimmt für Sunaks Ruanda-Asylpakt

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Rishi Sunak (Archiv), via dts NachrichtenagenturLondon (dts Nachrichtenagentur) – Das britische Parlament hat am Mittwoch erneut ein Gesetz beschlossen, nach dem Flüchtlinge ohne Prüfung eines Asylantrags nach Ruanda deportiert werden sollen. Dort soll ein Anspruch auf Asyl in dem ostafrikanischen Land geprüft werden.

Für das Gesetz stimmten 320 Abgeordnete des Unterhauses. 276 Abgeordnete stimmten dagegen.

Im November hatte das oberste Gericht des Vereinigten Königreichs über eine frühere Version des Ruanda-Plans geurteilt, dass er rechtswidrig ist. Flüchtlinge, die nach Ruanda geschickt würden, liefen Gefahr, in ihre Heimatländer zurückgeschickt zu werden, wo ihr Leben oder ihre Freiheit gefährdet wären. Zudem verwies das Gericht auf Menschenrechtsverletzungen Ruandas in der Vergangenheit, wie beispielsweise 2018, als die Polizei des Landes auf protestierende Flüchtlinge schoss.

In der Neuauflage des Gesetzes werden einige Abschnitte des britischen Menschenrechtsgesetzes in Bezug auf den Ruanda-Plan außer Kraft gesetzt. Gerichte sollen damit gezwungen werden, der Ansicht des Parlaments zu folgen, dass Ruanda sicher sei. Ob einstweiligen Anordnungen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte stattgegeben wird, sollen künftig Minister selbst entscheiden können.

Das Gesetz galt im Vorfeld als Stimmungstest für Rishi Sunaks Regierung, denn zahlreichen Hardlinern ging der eingebrachte Gesetzesentwurf nicht weit genug. In der Debatte stellte beispielsweise Robert Jenrick, ehemaliger Einwanderungsminister die Mitgliedschaft Großbritanniens in der Europäischen Menschenrechtskonvention in Frage. Bislang sind nur Russland und Weißrussland aus der Konvention ausgetreten.

Großbritannien hat Ruanda 240 Millionen Pfund für die Aufnahme von Migranten gezahlt, ohne dass das ostafrikanische Land bislang einen einzigen Flüchtling aufnehmen musste. Ruandas Präsident Paul Kagame erklärte derweil, dass sich die Bemühungen um ein Asylabkommen nicht ewig hinziehen könnten. Er würde es begrüßen, wenn die Regelung aufgehoben würde.


Foto: Rishi Sunak (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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