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Finanzierungszusagen für 54 Start-ups

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Start-up BW Pre-Seed

Finanzierungszusagen für 54 Start-ups – Erfolgreiches Jahr im Förderprogramm Start-up BW Pre-Seed 

Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut: „Start-ups zu unterstützen, ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer Wirtschaftspolitik. Start-up BW Pre-Seed ist auch 2024 ein wichtiger Baustein unserer Start-up-Förderung.“

54 junge Unternehmen konnten in diesem Jahr über das Förderprogramm Start-up BW Pre-Seed des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus und der L-Bank gefördert werden. „Start-ups zu unterstützen, ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer Wirtschaftspolitik“, betonte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus. „Mit 54 geförderten Unternehmen und einem Förderbudget von insgesamt sieben Millionen Euro gehört Start-up BW Pre-Seed zu unseren Vorzeigeprogrammen in der Start-up-Förderung. Auch im kommenden Jahr werden wir wieder spannende junge Unternehmen und deren Gründerinnen und Gründer über Start-up BW Pre-Seed fördern.“

Programm wird fortgesetzt

In der sechsten und letzten Auswahlrunde des Jahres kamen noch einmal acht Unternehmen zum Zug, die jetzt einen formalen Antrag auf Unterstützung stellen können. Maximal 200.000 Euro können je Unternehmen bewilligt werden. Davon übernimmt das Land 80 Prozent, die restlichen 20 Prozent trägt ein Co-Investor. Dessen Beteiligung ist eine der Grundvoraussetzungen für die Förderfähigkeit durch Start-up BW Pre-Seed. Eine andere ist der Baden-Württemberg-Bezug des Unternehmens, der garantiert, dass die Förderung der Wirtschaftskraft und dem Arbeitsmarkt am Standort Baden-Württemberg zugutekommt.

Zuständig für die Bewilligung der Anträge, die Auszahlung der Fördermittel und die Prüfung der Verwendung ist die Landeskreditbank Baden-Württemberg. Die Vorsitzende des L-Bank-Vorstands, Edith Weymayr, hob besonders die Breite und Vielfalt des Programms hervor: „Branchenverteilung und Standorte der geförderten Unternehmen sind ein Ausweis nicht nur für die Fördervielfalt dieses Programms, sondern für die Innovationskraft der baden-württembergischen Wirtschaft“, sagte Weymayr. „Zukunftsbranchen haben eine Heimat im Südwesten, das hat das vergangene Jahr erneut bewiesen.“

Ergebnisse der letzten Auswahlrunde 2023

In der sechsten Auswahlrunde des Jahres haben Unternehmen aus den Bereichen Energie, Gesundheit, Ernährung, Kreislaufwirtschaft und Beratungsdienstleistung eine Förderzusage erhalten und können jetzt den formalen Antrag stellen:

  • EVERSION Technologies GmbH, Konstanz – Ganganalyse mit Hilfe einer Messsohle im Schuh und einer App sowie Herstellung von datenbasierten individuellen Einlagen (www.eversion.tech)
  • Kunveno, Stuttgart – digitale Plattform zur Pflege und Verbesserung interner Kommunikations- und Wertschätzungskultur (www.kunveno.de)
  • LOKORA GmbH, Nürtingen – digitale Vermarktungs- und Logistikplattform zur Vernetzung von regionalen Erzeuger- und Handelsbetrieben im Lebensmittelbereich (www.lokora.de)
  • MELT-Ing GmbH, Mannheim – Entwicklung und Herstellung von Pufferspeichern in Form von Phasenwechselplatten für Wände und Fassaden
  • nextx UG, Heidelberg – interaktive Job- und Bewerbungsplattform (www.next-x.de)
  • StrategyBridgeAI GmbH, München/Heilbronn – KI-basierte Unternehmens- und Branchenanalysen (www.strategybridge.ai)
  • Voxel Sound UG, Breisach am Rhein – Herstellung maßgeschneiderter Ohrstöpsel mithilfe einer Smartphone-Scan-App und KI-basierter Nachbearbeitungssoft-ware (www.voxel-sound.com)
  • WeSort.AI GmbH, Schefflenz – KI-Technologie für die Abfallanalyse und Sortierung in Entsorgungsanalgen (www.wesort.ai)

Weitere Informationen:

Mit dem Programm Start-up BW Pre-Seed fördert das Land Baden-Württemberg seit 2018 Gründungsvorhaben. Bislang konnten über das Programm rund 240 junge innovative Unternehmen in allen Landesteilen unterstützt werden.

Über die Förderfähigkeit eines Start-ups entscheidet ein zentrales Entscheidungsgremium bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, der L-Bank, des Betreuungspartners und der Landesgesellschaften beziehungsweise landesnahen Beteiligungen.

Ausführliche Informationen unter:

Titelbild/ Bildquelle: Bild von Gerd Altmann für pixabay

Quelle Redaktion Buttenmüller

Erzeugerpreise sinken weiter

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Stahlproduktion (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte in Deutschland sind im November 2023 weiter deutlich gesunken. Sie waren um 7,9 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mit.

Im Oktober hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat noch bei -11,0 Prozent gelegen. Die Entwicklung ist weiterhin insbesondere auf einen Basiseffekt aufgrund des hohen Preisniveaus im Vorjahr zurückzuführen. Wie das Bundesamt weiter mitteilte, gingen die Erzeugerpreise im November gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent zurück. Energie war im November um 21,4 Prozent billiger als im Vorjahresmonat, gegenüber Oktober fielen die Energiepreise um 1,4 Prozent.

Den höchsten Einfluss auf die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei Energie hatten die Preisrückgänge für Strom. Die Strompreise fielen über alle Abnehmergruppen betrachtet gegenüber November 2022 um 30,8 Prozent (-1,5 Prozent gegenüber Oktober). Erdgas in der Verteilung kostete über alle Abnehmergruppen hinweg 21,4 Prozent weniger als im November 2022. Gegenüber dem Vormonat sanken die Erdgaspreise um 1,5 Prozent. Mineralölerzeugnisse waren um 9,4 Prozent billiger als im November 2022, gegenüber Oktober sanken diese Preise um 3,9 Prozent.

Leichtes Heizöl kostete 15,7 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (-9,9 Prozent gegenüber Oktober), die Preise für Kraftstoffe waren um 9,0 Prozent niedriger (-3,5 Prozent gegenüber Oktober). Ohne Berücksichtigung von Energie waren die Erzeugerpreise 0,3 Prozent höher als im November 2022, gegenüber Oktober sanken sie geringfügig um 0,1 Prozent. Die Preise für Vorleistungsgüter waren im November 2023 um 4,1 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Gegenüber dem Vormonat sanken sie um 0,2 Prozent.

Der Preisrückgang im Vorjahresvergleich wurde vor allem durch die Preisentwicklung für Metalle und chemische Grundstoffe verursacht: Metalle waren 10,5 Prozent billiger als im November 2022, gegenüber dem Vormonat sanken die Metallpreise um 0,4 Prozent. Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen kosteten 16,3 Prozent weniger als im November 2022. Die Preise für Betonstahl in Stäben sanken im Vorjahresvergleich um 24,6 Prozent. Chemische Grundstoffe waren insgesamt 9,9 Prozent billiger als im Vorjahresmonat. Besonders stark sanken die Preise gegenüber November 2022 für Düngemittel und Stickstoffverbindungen (-40,9 Prozent).

Futtermittel für Nutztiere waren 21,2 Prozent billiger als im November 2022, Papier und Pappe ebenfalls 21,2 Prozent. Die Preise für Holz sanken um 17,3 Prozent, für Kunststoffe in Primärformen um 9,2 Prozent. Hohe Preissteigerungen gegenüber November 2022 gab es dagegen bei Transportbeton (+24,2 Prozent), Zement (+23,8 Prozent), Kalk und gebranntem Gips (+17,4 Prozent); Baukies und natürliche Sande kosteten 17,0 Prozent mehr, Hohlglas 16,5 Prozent. Die Preise für Verbrauchsgüter waren im November um 3,7 Prozent höher als im November 2022, gegenüber Oktober blieben sie unverändert, so das Bundesamt weiter.

Nahrungsmittel waren 3,4 Prozent teurer als im Vorjahr, hier sanken die Preise gegenüber Oktober geringfügig um 0,1 Prozent. Zucker kostete 24,7 Prozent mehr als im November 2022, verarbeitete Kartoffeln 20,7 Prozent mehr. Obst- und Gemüseerzeugnisse waren 13,9 Prozent teurer als im November 2022, ebenso Schweinefleisch. Billiger als im Vorjahresmonat waren insbesondere nicht behandelte pflanzliche Öle (-30,8 Prozent), deren Preise im Jahr 2022 besonders stark gestiegen waren.

Die Preise für Butter sanken im November 2023 um 21,7 Prozent gegenüber November 2022, für Käse und Quark um 14,8 Prozent und für Kaffee um 5,6 Prozent. Gebrauchsgüter waren im November 2023 um 4,0 Prozent teurer als ein Jahr zuvor, insbesondere bedingt durch die Preisentwicklung bei Möbeln (+4,3 Prozent gegenüber November 2022). Gegenüber Oktober stiegen Preise für Gebrauchsgüter um 0,1 Prozent. Investitionsgüter waren 4,2 Prozent teurer als im Vorjahresmonat, insbesondere verursacht durch die Preissteigerungen bei Maschinen (+4,9 Prozent gegenüber November 2022) sowie bei Kraftwagen und Kraftwagenteilen (+3,7 Prozent gegenüber November 2022). Gegenüber Oktober 2023 blieben die Preise für Investitionsgüter unverändert.


Foto: Stahlproduktion (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Feel Good Food For Every. Day – mit Every. Foods ins neue Jahr

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Wir allen kennen das Gefühl, etwas ändern zu wollen. Alte Gewohnheiten über Bord zu werfen, damit wir uns einfach wieder wohl(er) in unserer Haut  fühlen. Der Veganuary ist für viele der perfekte Einstieg in eine pflanzenbasierte Ernährung, die nicht nur gesundheitliche Vorteile für unseren Körper bringen kann, sondern auch zum Erhalt unserer Umwelt und zum Wohl der Tiere beiträgt.

Every. Foods liefert uns dabei genau die passenden veganen Gerichte ins Haus, die wir für den Start einer neuen Routine benötigen.

Die Mahlzeiten sind alle gesund und ausgewogen, schnell in nur 10 Minuten aufgewärmt und schmecken einfach superlecker. Im praktischen Abonnement sparen wir uns ab sofort sogar das schwere Tragen von Einkaufstüten und bekommen die Produkte nicht nur tiefgekühlt bis an die Haustür geliefert, sondern dank der Schockfrostung auch immer erntefrische Zutaten auf unseren Tisch.

Every. Everyday. Und der Veganuary kann kommen.


So einfach geht gesundes Essen mit Every. 

Auswahl an einer Vielzahl ausgewogener, leckerer und veganer Gerichte# Rein natürliche Zutaten, ohne künstliche Aromen oder Geschmacksverstärker# Bestellung ab 6 Gerichten im Abonnement möglich

Maximale Flexibilität durch individuelle Lieferfrequenz

Minimierung von Lebensmittelverschwendung

kein schweres Tragen der Einkäufe

Nachhaltig durch weniger Verpackungsmüll als beim Kauf der Zutaten für dieselben Gerichte im Supermarkt

Every. unterstützt mit seinen Produkten den Weg zu einer gesunden und bewussten Ernährung, schont dabei Ressourcen und kann den CO2 Fußabdruck deutlich reduzieren.

Über Every.

Das Start-Up aus Berlin wurde 2020 von Benjamin Ahlers und Casimir Rob gegründet mit dem Ziel, gesundes, hochwertiges Essen jederzeit bequem von zu Hause oder vom Büro aus zu genießen. Die rein pflanzlichen Bowls gibt es in einer Vielzahl an ausgewogenen, abwechslungsreichen Rezepturen wie Nudel- oder Reisgerichte. Sie sind perfekt für alle, die Wert auf eine gesunde Ernährung legen, aber wenig Zeit zum Kochen und Zubereiten haben. Die Every. Gerichte sind vegan, ohne Zusatz-oder Konservierungsstoffe, klimaneutral und in nur 10 Minuten fertig zubereitet. Feel Good Food, einfach und ohne Aufwand.

Die Every. Produkte sind Online unter every-foods.com im Abo erhältlich. Sie kosten ab 6,99€ pro Gericht.

Bild Every.

Quelle  Sonja Berger Public Relations

GfK: Verbraucherstimmung hellt sich zum Jahresende auf

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Menschen in einer Fußgängerzone (Archiv), via dts NachrichtenagenturNürnberg (dts Nachrichtenagentur) – Die Verbraucherstimmung in Deutschland hat sich zum Jahresende insgesamt aufgehellt. Die GfK und das Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM) geben den sogenannten „Konsumklimaindex“ mit -25,1 Punkten an und damit 2,5 Punkte höher als im Vormonat (revidiert -27,6 Punkte).

Mit diesen Ergebnissen legt das Konsumklima nach einer zuletzt eher stagnierenden Entwicklung wieder zu. Ein etwas höherer Wert wurde zuletzt im August dieses Jahres mit -24,6 Punkten gemessen. „Ob es sich beim aktuellen Anstieg um den Beginn einer nachhaltigen Erholung der Konsumstimmung handelt, bleibt abzuwarten“, sagte Rolf Bürkl, Konsumexperte beim NIM. „Nach wie vor sind die Sorgen der Konsumenten groß. Geopolitische Krisen und Kriege, stark steigende Lebensmittelpreise sowie die Diskussionen um die Aufstellung des Staatshaushaltes für das Jahr 2024 sorgen nach wie vor für Verunsicherung. Folglich ist auch das Niveau des Konsumklimas derzeit noch überaus niedrig.“

Wesentliche Stütze der positiven Entwicklung des Konsumklimas in diesem Monat ist die Einkommenserwartung: Sie legt im Dezember um 9,8 Punkte gegenüber dem Vormonat zu und klettert damit auf -6,9 Punkte; ein besserer Wert wurde zuletzt im Juli 2023 mit -5,1 Punkten gemessen. Im Sog verbesserter Einkommensaussichten legt auch die Anschaffungsneigung spürbar zu: Der Indikator gewinnt nach einer etwa eineinhalbjährigen Stagnationsphase 6,2 Punkte hinzu und weist damit -8,8 Punkte auf; höher lag die Konsumstimmung mit -2,1 Punkten zuletzt im März 2022. Trotz der deutlichen Zuwächse liegt das Niveau der Anschaffungsneigung derzeit noch unter dem Niveau der beiden Lockdowns während der Corona-Pandemie 2020/2021. Der Konjunkturpessimismus unter den Verbrauchern ging zum Jahresende weiter zurück: Der Indikator steigt auf -0,4 Punkte. Das sind 1,9 Zähler mehr als im Vormonat, gegenüber dem entsprechenden Zeitraum des Vorjahres beträgt das Plus knapp zehn Punkte.


Foto: Menschen in einer Fußgängerzone (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Kosten für deutsche Brigade sprengen Litauens Planungen

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Bundeswehr-Soldat (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin/Vilnius (dts Nachrichtenagentur) – Die Beteiligung an den Kosten für die dauerhafte Stationierung einer deutschen Kampfbrigade in Litauen bereitet dem baltischen Staat erhebliche Probleme. Das geht aus einer vertraulichen Korrespondenz der deutschen Botschaft in Vilnius an die Bundesregierung hervor, über die der „Spiegel“ berichtet.

Schon die Infrastrukturfinanzierung in den nächsten zwei Jahren stelle für Litauen „ein gewaltiges finanzielles Problem“ dar, heißt es in der Korrespondenz. Der Militärattaché der deutschen Botschaft in Litauen berichtet darin von seinen Eindrücken vor Ort: „Hinter vorgehaltener Hand werden in litauischen Regierungskreisen Finanzierungssorgen im Zusammenhang mit der Stationierung einer deutschen Brigade in Litauen geäußert“, schreibt er. Die Litauer seien davon überzeugt, ausschließlich für militärische Infrastruktur aufkommen zu müssen. Bei Wohnquartieren für Bundeswehrkräfte würden sie sich nur „anteilig“ beteiligen, da die Einrichtungen für die Deutschen „deutlich“ über dem Standard für litauische Soldaten lägen.

Nicht zuständig sehen sich die Litauer demnach für den Bau von Schulen und Kindergärten. „Abgesehen von Grund und Boden, den man zur Verfügung stellen würde, so hört man in Vilnius, seien diese Baukosten zu 100 Prozent von Deutschland zu finanzieren“, heißt es in dem Papier vom November. Das interne Schreiben ist nicht nur ans Außenamt gerichtet, der Verfasser bittet ausdrücklich darum, seinen Bericht umgehend dem Generalinspekteur der Bundeswehr, allen wichtigen Abteilungsleitern im Wehrressort sowie der „Gruppe 23“ im Bundeskanzleramt vorzulegen, die dort alle Themen rund um die Bundeswehr bearbeitet. Das Dokument endet mit der Prognose: „Auf Deutschland kommen hinsichtlich der Finanzierung von Infrastruktur in Litauen schwierige Verhandlungen zu.“

Am Montag unterschrieben Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) und sein litauischer Amtskollege Arvydas Anušauskas einen Fahrplan für die dauerhafte Stationierung einer deutschen Kampfbrigade in Litauen. Bis 2027 soll der rund 5.000 Soldaten starke Verband einsatzfähig sein.


Foto: Bundeswehr-Soldat (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Lang offen für Änderungen bei Agrardiesel

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Ricarda Lang am 15.12.2023, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Grünen-Chefin Ricarda Lang mahnt die Ampelkoalition beim Haushaltskompromiss zum Zusammenhalt, zeigte sich jedoch zugleich offen für Änderungen beim Agrardiesel. Die Regierung von SPD, Grünen und FDP habe mit dem Kompromiss Sicherheit für 2024 geschafft: „Damit stehen nun alle drei Partner vor der Wahl: Stabilität oder Profilierung“, sagte Lang dem „Tagesspiegel“ (Mittwochausgaben).

„Ich kann nur an alle innerhalb der Koalition appellieren, sich zusammenzureißen. Es braucht jetzt Ruhe. Wer hingegen einzelne Punkte rauszieht, ohne Gegenvorschläge zu machen, zieht sich aus der Verantwortung“, sagte sie weiter. Ihren Parteifreund, Landwirtschaftsminister Cem Özdemir, verteidigte Lang trotz des Umstands, dass Özdemir Sparmaßnahmen wie die Streichung der Agrardieselsubvention infrage gestellt hatte.

Der Landwirtschaftsminister habe sich „den Sorgen und auch der Wut der Bauern gestellt und zugehört“. Das erfordere Mut. Lang lobte, dass er sich um Alternativen bemühe, obwohl es sich um eine klimaschädliche Subvention handelt. Özdemir suche nun gemeinsam mit dem Finanzminister nach Lösungen, „um die Bauern nicht zu stark zu belasten“.


Foto: Ricarda Lang am 15.12.2023, via dts Nachrichtenagentur

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Wirtschaftsweise Schnitzer warnt vor Änderungen an Haushaltseinigung

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Monika Schnitzer (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Chefin der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, hat sich gegen Änderungen an der Haushaltseinigung der Ampelkoalition ausgesprochen. „Es war zu erwarten, dass es nach der Haushaltseinigung Proteste von denen geben würde, die dadurch negativ betroffen sind“, sagte Schnitzer der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgaben).

„Zur Ehrlichkeit gehört aber: Man kann nicht den Rotstift ansetzen, ohne jemandem wehzutun. Die Koalitionspartner haben sich auf diese Sparmaßnahmen im Rahmen eines Gesamtpakets gemeinsam geeinigt. Dann muss man dieses Gesamtpaket auch gemeinsam vertreten und verteidigen“, mahnte die Vorsitzende des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. „Man kann nicht nach einer mühsam erzielten Einigung diese gleich wieder einseitig infrage stellen. Einzelne Elemente davon im Nachhinein wieder infrage zu stellen und anderen den schwarzen Peter zuzuschieben, mag manchem aus wahltaktischen Gründen sinnvoll erscheinen. Aber wenn man das Paket wieder aufdröselt, kann das Ergebnis nur sein, dass andere belastet werden, die dann ihrerseits protestieren“, sagte Schnitzer.

Vor allem die FDP und die SPD-Bundestagsfraktion hatten nach Protesten gegen Streichungen der Förderung für Landwirte und für E-Autos Änderungen am Sparpaket verlangt.


Foto: Monika Schnitzer (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Hausärzteverband warnt vor Notstand in Praxen

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Behandlungszimmer beim Arzt (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts der hohen Zahl von Atemwegserkrankungen und steigender Corona-Infektionen hat der Hausärzteverband vor einem Notstand in den Praxen gewarnt. „Wir erleben aktuell genau das, wovor wir bereits im Sommer gewarnt haben: Die Hausarztpraxen laufen einmal mehr auf dem Zahnfleisch – und das, obwohl die Grippesaison noch gar nicht angefangen hat“, sagte der Vorsitzende des Hausärzteverbandes, Markus Beier, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochausgaben).

„Die Wartezeiten werden immer länger, vielerorts kriegt man überhaupt keine Termine mehr“, fügte er hinzu. Für den einzelnen Patienten bleibe kaum noch Zeit. Das seien die konkreten Folgen der politischen Fehlentscheidungen in den vergangenen Jahren, so der Verbandschef. Beier forderte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) erneut auf, einen Krisengipfel zur Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung einzuberufen. Dabei müsse es unter anderem um die Entbudgetierung der hausärztlichen Leistungen gehen und um den Abbau von Bürokratie. „Ansonsten werden immer mehr Menschen schlichtweg ohne Hausarztpraxis dastehen“, warnte der Hausärzte-Chef. Zum Aufruf des Ärzteverbandes Virchow-Bund, die Praxen aus Protest zum Jahreswechsel geschlossen zu halten, äußerte sich Beier allerdings zurückhaltend. „Grundsätzlich ist es für die Hausarztpraxen häufig besonders schwierig die Praxen komplett zu schließen, denn sie gewährleisten die Akutversorgung, die in der Regel keinen Aufschub duldet“, sagte er.


Foto: Behandlungszimmer beim Arzt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Forsa: 17 Prozent der Deutschen bereit zur Landesverteidigung

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Bundeswehr-Soldaten (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nur 17 Prozent der Bundesbürger wären „auf jeden Fall“ bereit, Deutschland im Falle eines militärischen Angriffs auch selbst mit der Waffe zu verteidigen, 19 Prozent würden dies „wahrscheinlich“ tun. Das ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag des „Stern“.

Eine große Mehrheit von 61 Prozent wäre der Erhebung zufolge wahrscheinlich nicht oder auf keinen Fall bereit, im Falle eines militärischen Angriffs Deutschland selbst mit der Waffe zu verteidigen. Der Anteil derer, die auf keinen Fall dazu wären, liegt mit 40 Prozent fast doppelt so hoch wie bei derselben Umfrage im Mai 2022. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hatte kürzlich davon gesprochen, dass Deutschland angesichts der internationalen Gefahren „kriegstüchtig“ und wehrhaft werden müsse.


Foto: Bundeswehr-Soldaten (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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US-Börsen legen zu – Ölpreis steigt weiter

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Wallstreet in New York, via dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Dienstag zugelegt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 37.558 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,7 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 4.768 Punkten 0,6 Prozent stärker, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 15.003 Punkten 0,7 Prozent fester. „In den USA bleibt der S&P 500 nach dem großen Optionsverfall vom vergangenen Freitag gut abgesichert“, kommentierte Thomas Altmann von QC Partners den Handelstag. „Das Volumen der ausstehenden Put-Optionen ist mit dem Verfall zwar erwartungsgemäß zurückgegangen, es liegt aber fast 30 Prozent höher als nach dem Dezember-Verfall des vergangenen Jahres.“ Der Ölpreis stieg unterdessen stark und nähert sich der 80-Dollar-Marke: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 79,55 US-Dollar, das waren 2,1 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Dienstagabend stärker: Ein Euro kostete 1,0977 US-Dollar (0,51 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9110 Euro zu haben.


Foto: Wallstreet in New York, via dts Nachrichtenagentur

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