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CDU will Grenzkontrollen innerhalb der EU

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Grenze Polen-Deutschland bei Frankfurt (Oder), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – In der aktuellen Migrationskrise fordert die Union eine Ausweitung der Grenzkontrollen. Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) sagte der „Welt am Sonntag“: „Wir alle haben dazugelernt. Wir brauchen zumindest vorübergehend auch Binnengrenzkontrollen.“

Die „illegale Migration“ müsse „nicht nur an den EU-Außengrenzen“, sondern auch an den deutschen Grenzen kontrolliert werden. Die Kommunen seien am Rand ihrer Belastbarkeit. „Es ist allerhöchste Zeit, dass der Kanzler das Thema endlich zur Chefsache macht“, sagte Rhein.

Thorsten Frei (CDU), der Parlamentarische Geschäftsführer der Union im Bundestag sagte der „Welt am Sonntag“: „Wenn die Bundesregierung nicht endlich gegensteuert, werden wir in diesem Jahr deutlich mehr als 300.000 Asylanträge verzeichnen. Dass die Innenministerin in einer solchen Krise nur die Grenzkontrollen zu Österreich verlängert, ist vollkommen unzureichend.“ Es bedürfe der „umgehenden Ausdehnung der Grenzkontrollen auf unsere Landesgrenzen zur Schweiz und zu Tschechien“, so Frei. Darüber hinaus müssten auch die flexiblen Kontrollen verstärkt werden, „damit stationäre Kontrollen nicht einfach umgangen werden“.

Alexander Throm (CDU), der innenpolitische Sprecher der Union, ergänzte: „Wer in der EU bereits erfolglos einen Asylantrag gestellt hat, sollte nicht einfach ins nächste Land laufen und sein Glück von Neuem versuchen dürfen. Deshalb fordert die Unionsfraktion im europäischen Recht eine Klarstellung, dass die Bundespolizei in diesen Fällen zurückweisen kann.“ Deutschland benötige in der seiner Meinung nach „schwersten Migrationskrise seit Jahren“ die Möglichkeit, „an den hauptsächlich betroffenen Grenzen lageangepasste, stationäre Kontrollen durchzuführen“, so Throm. Am Freitag beantragte die Unionsfraktion, die Kontrollen je nach Lage auf weitere Binnengrenzen auszuweiten, solange die EU-Außengrenze nicht „hinreichend geschützt“ ist.

Der Antrag wurde allerdings von der Mehrheit der Ampel-Fraktionen abgelehnt. Der SPD-Migrationsexperte Lars Castellucci sagte der „Welt am Sonntag“: „Die Union kippt in den Nationalismus. Wir stehen zu offenen Grenzen, sonst stehen dort bald auch wieder Urlauber, Pendler und Waren im Stau. Stationäre Grenzkontrollen sind immer nur das letzte Mittel.“

Diese Maßnahmen seien zwar an der Grenze zu Österreich derzeit „zu vertreten“, die Ampel-Koalition wolle aber „Flucht unnötig machen, alternative Möglichkeiten der legalen Einreise zur Aufnahme von Arbeit oder Ausbildung schaffen, das Schlepperunwesen bekämpfen und die Zusammenarbeit in Europa verbessern“. Für Stephan Thomae, den Parlamentarischen Geschäftsführer der FDP, gilt es, die „Freizügigkeit im Schengenraum mit allen Mitteln zu verteidigen“. Es sei trotzdem sinnvoll, „dass die Binnengrenzkontrollen an der deutsch-österreichischen Grenze verlängert wurden, um die Hauptroute irregulärer Migration nach Deutschland besser zu kontrollieren“. An anderen deutschen Grenzabschnitten sei „die Schleierfahndung ein erfolgreiches Mittel, das ähnlich hohe Aufgriffszahlen aufweist wie stationäre Grenzkontrollen“.

Diese beeinträchtige den kleinen Grenzverkehr, den Austausch von Waren und den Reiseverkehr nicht. Wichtig sei vor allem der EU-Außengrenzschutz. Marcel Emmerich, Obmann der Grünen im Innenausschuss, kritisierte in der „Welt am Sonntag“: „Stationäre Grenzkontrollen finden schon seit 2015 statt und führen nicht dazu, dass Flüchtlinge nicht an die deutsche Grenze kommen.“ Die Kontrollen seien „gänzlich ineffektiv“, die „Wagenburgmentalität von Union und AfD“ könne die Weiterwanderung von Asylsuchenden nicht effektiv eindämmen.

Bislang werden nur am Grenzabschnitt zwischen Bayern und Österreich stationäre Grenzkontrollen durchgeführt, dort gibt es mit Abstand die meisten Zurückweisungen. Immerhin 14.675 waren es 2022 laut Zahlen des Bundesinnenministeriums. An allen übrigen Landgrenzen waren es nur 4.467. Grenzpolizisten zufolge werden dort auch Asylsuchende zurückgewiesen.


Foto: Grenze Polen-Deutschland bei Frankfurt (Oder), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Formel 1: Leclerc holt Pole in Aserbaidschan

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Charles Leclerc / Ferrari, über dts NachrichtenagenturBaku (dts Nachrichtenagentur) – Beim Großen Preis von Aserbaidschan geht Charles Leclerc am Sonntag von Startplatz eins ins Rennen. Der Ferrari-Pilot holte am Freitag die erste Pole seit Oktober letzten Jahres in Singapur.

Für Ferrari ist es insgesamt die erste Pole seit Austin 2022 – damals stand Sainz ganz vorne. Hinter Leclerc dürfen am Sonntag Verstappen, Perez, Sainz und Hamilton starten. Die Formel 1 fährt an diesem Wochenende erstmals nach einem neuen Modus: Der Samstag wird als eigenständige Veranstaltung aus dem Rennwochenende herausgelöst, das Sprintrennen bekommt mit dem „Shootout“ eine eigene Qualifikation und das Ergebnis hat keine Auswirkungen mehr auf das Hauptrennen.


Foto: Charles Leclerc / Ferrari, über dts Nachrichtenagentur

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Baden-Württembergs Umweltministerin erwartet Windkraft-Boom

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Windräder, über dts NachrichtenagenturStuttgart (dts Nachrichtenagentur) – Baden-Württembergs Umweltministerin Thekla Walker (Grüne) erwartet beim Ausbau der Windkraft in den nächsten Jahren einen Boom im Land. „Bei den Treffen mit den Vertretern der Landkreise, der Kommunen und der Windkraftbranche höre ich, dass die Zahl der Projekte in der Pipeline regelrecht explodiert“, sagte sie dem „Mannheimer Morgen“ (Samstagausgabe).

Nach der großen Flaute habe sich der Wind buchstäblich gedreht. „Wir haben jetzt starken Rückenwind“, sagte sie. Die Ministerin bekräftigte, dass die Vorgabe von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) – 1.200 bis 1.300 neue Windräder bis 2030 – eingehalten werde. Die Koalitionspartner würden nun bei der Energiewende an einem Strang ziehen: „Es ist schon so, dass es jetzt zusammen mit der CDU richtig vorwärtsgeht. Das ist eine andere Grundlage als in der vergangenen Legislaturperiode.“

Scharfe Kritik übte die Ministerin daran, dass es beim neuen bundesweiten Heizungsgesetz „viele Fehlinformationen in der Öffentlichkeit“ gegeben habe. „Interessierte Kreise stechen etwas durch, das verkürzt oder im Falle eines Heizungsverbots schlicht falsch ist, und dann wird darüber öffentlich diskutiert. Da kann ich schon verstehen, dass jemand, der so eine Heizung im Keller hat, denkt: Um Gottes willen, was kommt da auf mich zu“, sagte Walker.


Foto: Windräder, über dts Nachrichtenagentur

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Finch auf Platz eins der deutschen Album-Charts

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Mann mit Kopfhörern, über dts NachrichtenagenturBaden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – Der Rapper Finch steht mit seinem neuen Album „Dorfdisko Zwei“ an der Spitze der offiziellen deutschen Album-Charts. Das teilte die GfK am Freitag mit.

Die Vorwochensieger von Metallica („72 Seasons“) rutschen auf Platz zwei ab. BTS-Mitglied Agust D folgt mit „D-Day“auf Rang drei. Jethro Tull erreicht mit „Rökflöte“ den vierten, Schlagersängerin Maite Kelly („Love, Maite – Das Beste… bis jetzt“) den fünften Platz. In den Singlecharts steht „Twenty 4 Tim“ mit „Icecream“ an der Spitze.

Dahinter rangieren Udo Lindenberg und Apache 207 („Komet“, zwei) sowie die Rapper Bonez MC und Gzuz („Cinnamon Roll“, drei). Die offiziellen deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab.


Foto: Mann mit Kopfhörern, über dts Nachrichtenagentur

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Weltraumabenteuer feiert Weltpremiere im Science Dome

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Der kleine Major Tom im Science Dome der experimenta

Der kleine Major Tom im Science Dome der experimenta

Großes Kino in der experimenta: Am 27. April feierte der Animationsfilm „Der kleine Major Tom – Aufbruch ins Ungewisse“ seine Weltpremiere im Science Dome. Flankiert wurden die ersten beiden Aufführungen vom Liveauftritt des Sängers und Figurenerfinders Peter Schilling sowie einem Expertentalk mit dem Produzenten und Regisseur des Films, Peter Popp.

Mit gleich zwei Aufführungen hat das Science Center experimenta am 27. April die Weltpremiere des Animationsfilms „Der kleine Major Tom – Aufbruch ins Ungewisse“ gefeiert. Als Stargast trat Peter Schilling, dessen internationaler Hit „Major Tom (Coming Home)“ im Film vorkommt, mit seiner Band auf. Schilling ist auch Ideengeber der gleichnamigen Kinderbuchreihe, auf der das Kuppeldom-Abenteuer basiert. „Dass aus meiner Idee im Jahr 2016, einen kleinen Astronauten für Kinder zu entwickeln, in so kurzer Zeit so etwas Großes entstanden ist, das hätte ich mir wirklich nicht träumen lassen. Ich bin stolz auf die Teams, die an dem Projekt gearbeitet haben, und einfach nur überwältigt“, sagte Schilling nach seinem Auftritt.

Das Filmprojekt ist eine Zusammenarbeit des Musikers mit dem Produzenten und Regisseur Peter Popp. Das Ergebnis ist ein einzigartiges 25-minütiges Weltraumabenteuer, das speziell für die Fulldome-Projektion entwickelt wurde, und sich an Kinder ab sechs Jahren, Schulklassen und Familien richtet. Der Film erzählt die spannende Geschichte des sensiblen Astronauten Tom und seiner impulsiven Freundin Stella, die über sich hinauswachsen müssen, um die Erde vor einer großen Gefahr zu retten.

Fakten über Weltraum und Klimawandel im Fokus
Im Film erfahren die Zuschauerinnen und Zuschauer viel Wissenswertes über den Weltraum und die Raumfahrt, aber auch welche Folgen der Klimawandel für das Leben auf der Erde hat. Beeindruckende Bilder aus dem All auf den blauen Planeten zeigen dessen Schönheit und Zerbrechlichkeit. Als ein gigantischer Hurrikan auf die Erde zurast, müssen sich die beiden jungen Astronauten ganz eigenen Herausforderungen stellen: Tom überwindet seine Ängste und findet den Mut, auf einen Weltraumspaziergang zu gehen. Währenddessen erkennt Stella, wie wichtig Achtsamkeit und Teamwork für einen erfolgreiche Weltraummission sind. Das Publikum kann mit Tom und Stella mitfühlen, wenn es deren Träume und Enttäuschungen miterlebt und die jugendlichen Hauptfiguren erfahren, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen.

Überwältigende Zuschauerresonanz
Der Abend der Weltpremiere war ein voller Erfolg: Neben den Ehrengästen, Pressevertreterinnen und -vertretern waren Familien mit Kindern eingeladen, die sichtlich Spaß an Film, Konzert und dem Expertentalk hatten. Besonders begehrt waren Autogramme von Peter Schilling und gemeinsame Fotos mit dem „Walking Act“, einer großen Plüschfigur des kleinen Majors Tom. „Eine Filmpremiere in der experimenta zu erleben, ist einfach ein echtes Highlight. Es war schön, zu sehen, wie begeistert das Publikum war. Für uns ist es sehr wichtig, für Kinder neue Formate zu finden, die Themen wie Raumfahrt und Nachhaltigkeit altersgerecht und mit Spaß vermitteln“, fasst Prof. Dr. Bärbel Renner, Geschäftsführerin der experimenta, ihre Eindrücke von der Premiere zusammen.

Ab dem 29. April – zeitgleich mit dem weltweiten Filmstart – läuft „Der kleine Major Tom – Aufbruch ins Ungewisse“ regelmäßig im Science Dome der experimenta. Das Programm befindet sich auf der Website www.experimenta.science.

Quelle Bild und Text: experimenta gGmbH

Softwareunternehmen One Data feiert 10-jähriges Jubiläum

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One Data feiert 10-jähriges Jubiläum

Wertschöpfung und Nachhaltigkeit per AI: Softwareunternehmen One Data feiert 10-jähriges Jubiläum

Es begann 2013 mit einer starken Vision zur umfassenden Vernetzung von Daten und einem Startteam von drei Personen. Damals noch als Passauer Start-up und unter dem Namen ONE LOGIC. Anfang des Jahres hat sich das Softwareunternehmen zu One Data umfirmiert und beschäftigt mittlerweile rund 300 Mitarbeitende aus 30 Nationen. Über 70 Kunden nutzen die Software der Data-Science und AI-Spezialisten, um aus den gewaltigen Datenmengen mithilfe von Artificial Intelligenz (AI) echten Mehrwert zu schöpfen, darunter Unternehmen wie die SCHOTT AG, die thyssenkrupp Steel Europa AG oder die Markant AG, Europas größte Handelskooperation.

Vor allem in den vergangenen Jahren ist das Unternehmen mit seiner Software One Data Cartography rasant gewachsen, so dass sich die Anzahl der Mitarbeitenden seit 2020 verdoppelt hat. Experten aus über 30 Nationen arbeiten an den vier Standorten Passau, München, Frankfurt und Berlin – und ein Ende des Wachstumskurses ist nicht in Sicht. Das liegt vor allem daran, dass mit One Data Cartography eine passgenaue Software für einen hochaktuellen und grundlegenden Wandel bereitsteht, was den Umgang mit Daten angeht.

Data Mesh – so der Fachbegriff des sozio-technischen Ansatzes – bringt die Datenhoheit wieder zurück zu den eigentlichen Experten in den Fachabteilungen von Unternehmen. „‚Dezentralität‘ und ‚Datenprodukte‘ heißen die Schlagworte. Sie versprechen nicht weniger als die vollständige und nachhaltige Wertschöpfung aus sämtlichen Unternehmensdaten“, erklärt Dr. Andreas Böhm, Gründer und Geschäftsführer der One Data GmbH.

80 Prozent Zeitersparnis bei der Datenaufbereitung
„Alle Unternehmen streben nach mehr Produktivität, Wertschöpfung und Nachhaltigkeit. Was Sie dafür aber zunächst brauchen, ist eine Software, mit der sie sämtliche Daten verstehen, verknüpfen und qualitätsgesichert nutzen können – egal in welchen Silos sie derzeit liegen. Genau das war meine Vision und diese Aufgabe leistet unsere Software, stark automatisiert und per AI“, bringt Böhm das Produkt und die Erfolgsgeschichte von One Data auf den Punkt. Viele Konzepte für den Umgang mit Daten sind demnach zu starr und so liegen die Daten ungenutzt in Data Lakes oder Data Warehouses.

Hier ist mit dem Data-Mesh-Ansatz seit einigen Jahren ein neuer Trend zu beobachten, der auf einen dezentralen Umgang mit Daten setzt: „Die Fachbereiche von Unternehmen verwalten ihre Daten wieder selbst – sie kennen sie ja auch am besten –, stellen sie aber qualitätsgesichert dem gesamten Unternehmen für die Wertschöpfung zur Verfügung. Das nennt man dann ‚Datenprodukte‘ und ebendie kann man mit unserer Software kollaborativ, in hoher Qualität und sehr schnell erzeugen.

80% beträgt die Zeitersparnis unseren Erfahrungen nach. Statt also jedes Mal, wenn Daten benötigt werden, bei null anzufangen, können die Teams im Unternehmen sehen, was bereits vorhanden ist und dann den Zugriff auf die benötigen Datenprodukte anfordern. Auch die Entwicklung von datenbasierten Business-Lösungen gelingt in der Folge doppelt so schnell“, so Böhm weiter.

Der Blick auf die komplexen Datenlandschaften von Unternehmen, Organisationen und Supply Chains hat sich in den vergangenen Jahren entscheidend gewandelt – nicht zuletzt auf Basis einer umfassenden Digitalisierung, die eine übergreifende und datengetriebene Steuerung und einen 360-Grad-Blick auf Daten miteinschließt. „Einfach gesagt: Nur die Analyse von vernetzten Daten kann beitragen, neue Werte im Unternehmen zu erschließen.

Wir alle stehen mit dem Klimawandel, knappen Ressourcen und veränderten globalen Verkehrs- und Warenströmen vor neuen Herausforderungen. Darauf müssen wir kluge Antworten finden. Und diese liegen direkt vor unseren Augen – in den Daten. Durch das Vernetzen von Daten schaffen wir handfeste wirtschaftliche Vorteile: Die Ergebnisse sind resilientere Lieferketten, produktivere Herstellungsprozesse und präzisere Forecasts und wir haben gleichzeitig die Möglichkeit unsere Ressourcen damit zu schonen“, erläutert Böhm weiter.

Interaktive Landkarte generiert Überblick über Datenlandschaft
Möglich macht dies unter anderem eine automatisiert generierte, interaktive Visualisierung per Datenlandkarte, in der jeder Datensatz mit einem Hexagon dargestellt wird. So entsteht ein wabenartiges Bild der Datenlandschaft. Dank verschiedener Ansichten – etwa die Rohdatensicht für Datenanalysten oder der Business-View für die Fachbereiche – können die Nutzer sich sehr schnell und einfach einen vollständigen Überblick verschaffen, die Datenqualität automatisiert verbessern und Muster erkennen.

Zudem lassen sich die Daten verknüpfen und als Datenprodukte unternehmensweit in beliebigen Geschäftsanwendungen nutzbar machen. „Die Nachfrage ist hoch. Das liegt auch daran, dass viele Unternehmen in der Vergangenheit bereits große Hoffnungen in AI & Co gesetzt haben, die aufgrund der unzureichenden Datenintegration nicht erfüllt wurden. Nun liefern wir Unternehmen ein Werkzeug, um den Traum von der AI-getriebenen Innovation und Wertschöpfung nicht mehr nur zu träumen“, so Böhm zu den Fähigkeiten der Software.

Die praktische Anwendung zählt: SCHOTT erreicht schnell innovative Ziele dank Data Mesh
Zwar klingen Themen wie „Data Mesh“, „Dezentralisierung“ und „Datenprodukte“ sehr abstrakt, doch ihre praktische Umsetzung in einer Software wie One Data Cartography zeigt, welches Potenzial darin steckt. Jüngstes Beispiel: SCHOTT, einer der führenden Hersteller von High-Tech-Werkstoffen rund um Spezialglas. Dort entschied man sich gegen eine zentralisierte Datenarchitektur, um die Daten aus Silos zu befreien, entsprechende Datenteams zu entlasten und das Wissen der Fachbereiche wieder zurück zu den Daten zu holen. Mit dem Einsatz von One Data Cartography schuf das Unternehmen hierzu eine Art „Marktplatz für Datenprodukte“, auf den alle erforderlichen Abteilungen zugreifen können – ohne jedes Mal bei null anzufangen.

Mit der Software senken hoch-automatisierte Daten-Preparationsprozesse den manuellen Aufwand für die Datenintegration und zugleich ist sichergestellt, dass sich die Daten überall verwenden lassen (Interoperabilität). Dies eröffnet SCHOTT beispielsweise die automatisierte Berechnung optimaler Einstellungen für Maschinen zum Glaswalzen auf Basis historischer Daten per AI und Machine Learning. Das spart Zeit sowie Kosten – und etabliert einen Vorgang, der auf Basis vorhandener Daten immer besser wird.

„In beinahe allen Unternehmen gibt es heute eine zentrale Abteilung, die für die Datenverwaltung zuständig ist. Die zentralen Teams werden mit Anfragen überhäuft, verfügen aber meistens nicht über das notwendige Domänenwissen, um die Daten gewinnbringend einzusetzen und ihr ganzes Potential zu heben. Wir wollen das Konzept umdrehen und die Datenverwendung demokratisieren“, erläutert Martin Kemmer, Head of Smart Factory & OT4.0 bei SCHOTT und führt weiter aus: „Dank One Data können wir verschiedene Datenquellen vernetzen und unsere gesamte Datenlandschaft in einer Landkarte visualisieren und im Handumdrehen qualitätsgesicherte Datenprodukte erstellen, den einzelnen Fachbereichen bereitstellen sowie für alle leicht zugänglich und damit zur Entscheidungsfindung nutzbar zu machen.“

Immer komplexere (Daten-)Welten lassen sich nicht mit zentralistischen Systemen beherrschen. Die unternehmerische Datenlandschaft der Zukunft basiert daher auf Vernetzung statt Zentralität. „Mit One Data können Unternehmen nun das auf Vernetzung ausgelegte Data-Mesh-Konzept technologisch umsetzen und machen damit den Weg frei für eine neue, effizientere und nachhaltigere Art der Wertschöpfung aus Daten,“ so Böhms Fazit.

Quelle Bild und Text: One Data GmbH

Stylish und nachhaltig

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EGO Movement und m-way spannen zusammen

EGO Movement und m-way spannen zusammen

In den Filialen des grössten Schweizer E-Bike-Retailers m-way sind künftig die preisgekrönten Bikes von EGO Movement erhältlich. Durch die neue Partnerschaft in den Bereichen Verkauf und Service, wollen die Mobilitätsexperten die Zukunft der umweltfreundlichen Fortbewegung entscheidend mitgestalten.

Der preisgekrönte, innovative Hersteller für E-Bikes und E-Cargo-Bikes, EGO Movement hat eine neue Partnerschaft mit der größten und führenden Detailhandelskette für E-Bikes in der Schweiz m-way abgeschlossen. Die Zusammenarbeit soll der Kundschaft noch mehr Möglichkeiten zur umweltfreundlichen Mobilität bieten.

EGO Movement ist bekannt für elegante Linien, die sowohl mit dem Red Dot Design Award als auch mit dem German Brand Award ausgezeichnet wurden. Zudem steht das Unternehmen für innovative Technologie, wie etwa die neue EGO Connectivity-Plattform und App. Dies passt zu m-ways Engagement für Nachhaltigkeit und die Versorgung der Kundinnen und Kunden mit dem neuesten Standard an umweltverträglichen Beförderungsmitteln.

Die E-Bikes von EGO Movement sind in einer breiten Palette von Modellen erhältlich, darunter Citybikes, Trekkingbikes und Cargo-Bikes, die auf die Bedürfnisse verschiedener Fahrerinnen und Fahrer zugeschnitten sind. Jedes Bike wird sorgfältig und mit viel Liebe zum Detail hergestellt und bietet eine Reihe von individuellen Anpassungsmöglichkeiten wie etwa Farbe und Zubehör.



Erfahrenes Verkaufs- und Serviceteam von m-way

Daniel Meyer, CEO von EGO Movement, zeigt sich begeistert von der Partnerschaft und den zusätzlichen Möglichkeiten für die aktuellen und zukünftigen Kundinnen und Kunden von EGO Movement. «Wir freuen uns sehr, dass man unsere E-Bikes nun nicht nur in unseren acht EGO-Flagship-Stores, sondern in jedem der 35 m-way Shops in der ganzen Schweiz entdecken und testen kann.

Die kompetenten Mitarbeitenden von m-way stehen unseren Kundinnen und Kunden nun bei allen Fragen und Anliegen zur Seite und helfen ihnen, das perfekte E-Bike und das passende Zubehör zu finden.» Auch das erfahrene Serviceteam von m-way, bestehend aus routinierten Technikern und Monteuren, wird EGO Movement-Kundinnen und -Kunden den gleichen ausgezeichneten Service und Garantiesupport bieten wie den m-way-Kunden.

Auch Frank Simon Aeschbacher, CEO der Swiss E-Mobility Group (SEMG), der Eigentümer von m-way zeigt sich positiv: «Wir freuen uns über die Partnerschaft mit EGO Movement und darüber, dass wir unseren Kundinnen und Kunden nun zusätzlich die qualitativ hochwertigen und stylish designten E-Bikes von EGO Movement anbieten können. Die Bikes ergänzen unser bestehendes E-Bike-Angebot perfekt und bieten noch mehr Auswahl, wenn es darum geht, ein umweltfreundliches Verkehrsmittel und ein tolles Design zu wählen. Wir bei m-way wissen, wie wichtig ein nachhaltiger Transport ist und welche positiven Auswirkungen dieser auf unsere Umwelt haben kann.

Deshalb sind wir ständig auf der Suche nach neuen und innovativen Wegen, um unserer Kundschaft die besten E-Bikes und Dienstleistungen zu bieten, die ihren individuellen Bedürfnissen entsprechen», so Frank Simon Aeschbacher weiter. «Wir glauben, dass diese Partnerschaft mit EGO Movement ein weiterer Schritt ist, um dieses Ziel zu erreichen.»

Bilder EGO Movement

Quelle blackbird/berlin

Bericht: Weiter hohe Aktivität russischer Spione

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Kreml, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Enttarnung und die Ausweisung von mindestens 35 russischen Geheimdienstoffizieren aus Moskaus Botschaft in Berlin wird wohl zu keinem Rückgang der Spionagetätigkeit in Deutschland führen. Das berichtet der „Focus“ unter Berufung auf Experten mehrerer Sicherheitsbehörden.

Diesen gingen demnach sogar vom Gegenteil aus und erwarteten ein noch aggressiveres Vorgehen Russlands. Denn schon kurz nachdem mehrere als Diplomaten getarnte Agenten von der bevorstehenden Ausweisung erfahren hatten, sollen diese ihren Zuträgern und Quellen mitgeteilt haben, dass neue Agentenführer bald mit ihnen Kontakt aufnehmen würden. Nach Erkenntnissen der deutschen Spionageabwehr fungierten zuletzt mehr als 120 in Deutschland akkreditierte Diplomaten in Wirklichkeit als Agentenführer. Sie sollen versucht haben, Informanten aus Politik, Wirtschaft, Militär und Forschungseinrichtungen zum Teil mit hohen Geldbeträgen anzuwerben.

„Den Rauswurf von 35 Geheimdienstoffizieren stecken die Russen locker weg“, sagte Klaus Werda, früherer Spionageabwehrchef in Brandenburg. „Die drei Moskauer Geheimdienste SWR, FSB und GRU haben sehr gut ausgebildete Leute, die können aus dem Vollen schöpfen.“ Ein ranghoher Verfassungsschützer sagte, der Spionageeinsatz in Deutschland gelte als Privileg und sei für viele ehrgeizige Offiziere eine Auszeichnung. Die diplomatische Immunität schütze zudem vor einer Strafverfolgung.

Im aktuellen Fall der Agentenausweisung hatten deutsche und russische Behörden laut „Focus“ zunächst eine diskrete Vorgehensweise beschlossen. Das durch den Ukraine-Krieg ohnehin schwierige Verhältnis beider Staaten sollte demnach nicht noch weiter belastet werden. Mit der Abreise der Botschaftsmitarbeiter aus Berlin kündigte jedoch das russische Außenministerium „Vergeltungsmaßnahmen“ gegen die „feindlichen Handlungen“ an und forderte 20 deutsche Diplomaten auf, das Land zu verlassen.


Foto: Kreml, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

SPD-Politiker fordert Verbot personalisierter Werbung

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Computer-Nutzerin, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Schleswig-Holsteins SPD-Fraktionschef Thomas Losse-Müller fordert wegen der großen technischen Fortschritte bei der Verwendung künstlicher Intelligenz (KI) ein Verbot von personalisierter Online-Werbung. „Die Gefahr der Manipulation ist riesig“, sagte er dem „Spiegel“.

KI mache es möglich, Werbung so zu individualisieren, dass sie „nur einer einzigen Person ausgespielt wird“, während die Kosten für eine Anzeige „gegen null“ gingen. Insbesondere bei der Werbung politischer Parteien und Gruppierungen könnten „auf die Einzelperson maßgeschneiderte Verschwörungserzählungen verbreitet werden“. Das sei eine „große Gefahr für unsere politische Kultur“, so Losse-Müller. Es gebe zwar viele sinnvolle Anwendungen von KI, „sie darf aber nicht genutzt werden, um ohnehin schon bestehende Filterblasen weiter zu verfestigen“.


Foto: Computer-Nutzerin, über dts Nachrichtenagentur

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Dax dreht nach Jahreshoch ins Minus – Datenflut erwartet

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Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, über dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax hat das zu Handelsbeginn markierte neue Jahreshoch nicht halten können und bis zum Mittag relativ deutlich ins Minus gedreht. Um 12:30 Uhr stand der Index bei rund 15.765 Punkten und damit 0,2 Prozent unter Vortagesschluss.

Eine Fülle an Konjunkturdaten und Unternehmensberichten ergießen sich am Freitag über die Finanzmärkte, was stets für schnelle Richtungsänderungen sorgen kann. „Jedes Mal, wenn sich eine Entrichtung durch die entsprechende Nachrichtenlage herausgebildet hat, kommt eine vollkommen entgegengerichtete Nachricht oder Impuls in die Finanzmärkte und kehrt den Trend wieder um“, kommentierte Marktanalyst Andreas Lipkow den Handel. Klar positiv gestimmt waren Anleger von Covestro, wo nach einem besser als befürchtet ausgefallenen Jahresauftakt nun darauf gesetzt wird, einen operativen Gewinn auf Vorjahresniveau einzufahren – die Aktie legte bis zum Mittag über sechs Prozent zu. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Freitagnachmittag schwächer.

Ein Euro kostete 1,0990 US-Dollar (-0,32 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9099 Euro zu haben. Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 78,91 US-Dollar, das waren 54 Cent oder 0,7 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

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