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Bildung im Jahr 2050 – So werden wir in Zukunft lernen

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GoStudent Bericht: So werden wir 2050 lernen

Die Nachhilfeplattform GoStudent hat heute gemeinsam mit der britischen Zukunftsforscherin Tracey Follows den Bericht „Das Ende der Schule, wie wir sie kennen: Bildung im Jahr 2050“ veröffentlicht. Dieser innovative Bericht blickt voraus in eine Ära der Bildung, die hochgradig personalisiert, ortsunabhängig und technologiegetrieben ist.

„Lernen durch Leben“: zeit- und ortsunabhängig dank KI

Das oft rigide System Schule, wie wir es kennen, wird sich durch den technologischen Fortschritt drastisch ändern. 2050 wird „Schule“ kein physischer Ort mehr sein, sondern vielmehr eine Aktivität, die in die unterschiedlichsten Facetten des Lebens integriert ist und somit „lebensnah“ wird. Schüler:innen werden jederzeit auf Lehreinheiten zugreifen können, Pausen und Ferien werden nach individuellen Bedürfnissen eingelegt. Die Überprüfung des Lernerfolges erfolgt KI-gestützt und kontinuierlich, wodurch punktueller Prüfungsstress wegfällt.

Aktuelle Umfragen zeigen Bildungsmängel auf

Laut dem GoStudent-Bericht zur Zukunft der Bildung denken 57% der deutschen und 53% der österreichischen Schüler:innen, dass sie die Schule alleine nicht optimal auf ihren Traumberuf vorbereite. 43% der Eltern in Deutschland und 51% in Österreich meinen darüber hinaus, dass Alltagskompetenzen für die Entwicklung ihrer Kinder wichtiger seien, als Schule allein.

Persönliche Interessen und Talente bestimmen den Lehrplan

30% der deutschen und 34% der österreichischen Kinder geben langweiligen Unterricht als Grund für Konzentrationsschwierigkeiten an*. Flexibles, individualisiertes Lernen kann darauf schon bald eine Antwort geben. 2050 könnten beispielsweise Gehirn-Computer-Schnittstellen in Form von Brillen oder Earbuds Lehrer:innen und Schüler:innen bei der Entwicklung von individuellen Lehrplänen unterstützen. Dank Neurotechnologie könnten dabei nicht nur die persönlichen Interessen und Talente, sondern auch kognitive Faktoren, wie die Aufnahmebereitschaft, miteinbezogen und somit optimale Lernbedingungen geschaffen werden.

Immersive Lernwelten werden Realität

57% der 14-16-Jährigen in Europa sind davon überzeugt, dass das Metaverse sie beim effektiven Lernen unterstützen kann*. Während GoStudent mit GoVR schon heute immersive Lernerlebnisse anbietet, werden 2050 virtuelle Lernumgebungen die Norm sein und neue Möglichkeiten eröffnen. Beispielsweise könnten historische Persönlichkeiten dank Virtual Reality den Schüler:innen nie dagewesene, lebendige Einblicke in die Geschichte geben.

Felix Ohswald, Co-Founder und CEO von GoStudent, zu den Ergebnissen: “Die Bildung befindet sich an einem Wendepunkt. In der Vergangenheit war das Lernen exklusiv, sehr individuell und in hohem Maße unzugänglich. Später, als Bildung verpflichtend wurde, nahm die Zugänglichkeit zu, was aber zur Folge hatte, dass sie viel weniger personalisiert wurde. Mit dem Aufkommen neuer Technologien, insbesondere der Künstlichen Intelligenz, wird sich der Bildungsbereich noch einmal deutlich verändern. Endlich kommen nun Zugänglichkeit und Personalisierung zusammen! Um die Zukunft des Lernens aktiv mitzugestalten, müssen wir uns auf die Zukunft einlassen. Wir sind gespannt, wie sich die Bildung weiterentwickeln wird und was das für uns und unsere Mission, Bildung neu zu gestalten, bedeutet.”

Tracey Follows, Zukunftsforscherin, Autorin und Gastprofessorin für digitale Zukunft und Identität erklärt zu den Erkenntnissen: “Die Zukunft der Bildung ist unglaublich spannend und dynamisch. Mit den rasanten technologischen Fortschritten stehen wir am Anfang einer technologischen Explosion, die die gesamte Welt verändern wird. Die Bildung wird im Epizentrum dieses Wandels stehen. Der Übergang zu immersivem Lernen, KI-gesteuerter Personalisierung und kontinuierlichem Coaching wird die Art und Weise, wie wir lernen, revolutionieren. Die Bildungsreise wird auf die Interessen und Talente jedes und jeder Einzelnen zugeschnitten sein. Gleichzeitig wird das Klassenzimmer über seine physischen Grenzen hinauswachsen. Ein Blick auf das Jahr 2050 gibt uns einen Eindruck von dem, was kommen wird – und die Ergebnisse sind faszinierend.”

Mit diesem Bericht, der völlig neue Einblicke in die Zukunft der Bildung erlaubt, setzt GoStudent einen weiteren Schritt auf seinem Weg, den technologischen Fortschritt zu nutzen, um das Bildungssystem voranzubringen und vor allem die Schüler:innen beim Lernen zu fördern.

Sie finden hier den vollständigen Bericht „Das Ende der Schule, wie wir sie kennen: Bildung im Jahr 2050″ und Bildmaterial.

*Umfrageergebnisse aus dem GoStudent-Bericht zur Zukunft der Bildung

Quelle Bild und Text: GoStudent

nFRONTIER gewinnt deutsche Topmanager als Investoren und Beiräte

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nFRONTIER

Berliner Innovationsstudio nFRONTIER geht auf Wachstumskurs und präsentiert bahnbrechende Prototypen auf der IAA Mobility in München.

Das Innovationsstudio nFRONTIER hat drei namhafte Privatinvestoren gewonnen und seine weitere Expansion fort. Darüber hinaus wird das 2020 gegründete Unternehmen erstmals auf der IAA Mobility im European High-Tech Pavilion (Halle B2.D10) in München innovative Prototypen sowie bislang nie gezeigte Automobilanwendungen präsentieren.

Die drei Investoren Franz Linner, Dr.-Ing. Bernd Welzel und Dr. Rolf Scheffels bringen über ihr Investment hinaus ihre Fachexpertise und ihr Netzwerk im Top-Management internationaler Automobil-Konzerne ein.

Der deutsche Spitzenmanager Franz Linner blickt auf eine über 39-jährige Erfahrung in der internationalen Halbleiter- sowie Automobilindustrie zurück. Zuletzt war er bei einer deutschen Premium-Automobilmarke tätig, für die er u.a. den Einkauf und das Qualitätsmanagement für den gesamten NAFTA-Raum verantwortete.

Auch der zweite Investor, Dr.-Ing. Bernd Welzel, verfügt als langjähriger Top-Manager im Automobilzulieferer- sowie Elektronikbereich über ein breites, internationales Netzwerk und entsprechendes Know-How, insbesondere in Indien und China.

Als dritter im Bunde konnte Dr. Rolf Scheffels gewonnen werden, der auf eine über 20-jährige Erfahrung in Private Equity und M&A mit einem Schwerpunkt im Automobilbereich blickt. Zuletzt war Rolf Scheffels Mitglied des Vorstands der Deutschen Beteiligungs AG Frankfurt, für die er in zahlreichen Aufsichtsräten saß.

„Wir freuen uns sehr über unsere neuen Beiräte und Gesellschafter und bedanken uns für ihr Vertrauen. Mit ihrem beträchtlichen Netzwerk und Erfahrungen werden sie nFRONTIER aktiv auf seinem Wachstumskurs voranbringen”, erklärt Daniel Buening, CEO nFRONTIER GmbH. „Diese Investition versetzt uns in die Lage, nFRONTIER zielstrebig voranzutreiben und auf die nächste Ebene zu bringen. Beispielsweise planen wir gezielt weitere Standorte in Deutschland und darüber hinaus – dort, wo unsere Kunden Lösungen mithilfe innovativer Technologien suchen.”

Über die Höhe der getätigten Investitionen wurde Stillschweigen vereinbart.

Zu den derzeitigen Kunden von nFRONTIER zählen mit Motherson, Airbus, BMW, Vossloh und anderen fast ausschließlich Unternehmen, die Marktführer in ihren jeweiligen Branchen sind.

Prototypen-Premiere auf der IAA Mobility: Der PYLO Airbag-Fahrradhelm von nFRONTIER

Darüber hinaus wird nFRONTIER erstmals auf der IAA Mobility (05.-10.09. in München) im European High-Tech Pavilion (Halle B2.D10) eigene Prototypen sowie bislang nie gezeigte Produktentwicklungen vor allem für Automobilkunden präsentieren, u.a. gesten- und sprachgesteuerte Interior Designs für Fahrzeuge sowie revolutionäre User Interface Erfahrungen.

Eine echte IAA-Premiere wird der Prototyp des weltweit ersten, 3D-gedruckten Airbag-Fahrradhelms PYLO sein. Der Prototyp kombiniert viele branchenweit einzigartige Merkmale, u.a. Sicherheits- und Fahrerassistenztechnologien aus dem Automobilbereich sowie ein Airbag, der das untere Gesicht vor Verletzungen schützt, ergänzt durch eine Reihe intelligenter Sicherheits-Hightech wie LIDAR-Radarsensoren, 3D-Immersive-Sound, LED-Lichtanzeigen und vieles mehr.

Darüber hinaus präsentiert nFRONTIER auf der IAA erstmals seine wegweisende Mobilitätslösung UILA der internationalen Automobilindustrie. Der voll funktionsfähige, 3D-gedruckte Zweisitzer ist ein Hybrid aus elektrischem Lastenfahrrad und einem kleinen Elektrofahrzeug (EV) – eine echte Marktneuheit der additiven Fertigung. Das UILA setzt neue Maßstäbe in der Individualisierung, die durch additive Fertigung ermöglicht wird, und bietet eine innovative Lösung für die „last mile“ Konnektivität.

nFRONTIER beschäftigt sich mit kreativ angewandten Emerging Technologies in Soft- und Hardware und vereint die „Acht EmergingTechnologies unter einem Dach: Additive Fertigung, Augmented Reality/Virtual Reality, künstliche Intelligenz, Internet der Dinge, Robotik, generatives Design, Drohnen und fortschrittliche Visualisierung.

nFRONTIER arbeitet dabei eng mit seinen Industriepartnern Stratasys (Additive Manufacturing), Franka Emika (Tactile Robotics), Autodesk (Softwareentwicklung), Vajo (VR/XR-Produkte) und KeyShot (3D-Rendering-Software) zusammen.

Bild nFRONTIER GmbH

Quelle nFRONTIER GmbH

Adventskalender von foodloose

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Adventskalender von foodloose

Juhuuuuu! Auch dieses Jahr gibt es sie wieder: Die beiden Adventskalender von foodloose sind die perfekten Begleiter durch einen zauberhaften Dezember. Genau das Richtige für alle Schleckermäuler, die ganz ohne weißen raffinierten Zucker durch die Vorweihnachtszeit kommen wollen. Jeden Tag wartet ein leckerer foodloose-Snack hinter dem Türchen. Natürlich – wie immer – alle bio, vegan, laktose- und glutenfrei sowie ganz ohne künstliche Aromen und Zusatzstoffe.

Beide Adventskalender sind klima- und plastikneutral. Der Snack-Adventskalender ist FSC-zertifiziert. Die Kalender sind ab 1. September online auf www.foodloose.net/kaufen/winter/ vorzubestellen und ab Oktober erhältlich.

Der Bio-Nussriegel Adventskalender

Wer nicht genug von den knackigen foodloose Riegeln bekommen kann, für den ist der Bio-Nussriegel Advents-kalender genau das Richtige! Hinter den Türchen versteckt sich die große Riegel-Vielfalt von foodloose – Limited Winter Editions wie Stollen, Spekulatius, Lebkuchen und Miss Carrot inklusive. Perfekt übrigens auch zum Verschenken an Freunde, Familie oder Kolleg*innen.
Preis: 39,99€
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­Geteiltes Glück ist doppeltes Glück
Der Nussriegel-Adventskalender schafft auch Glücksmomente für andere. 1 % des Umsatzes werden im Winter 2023 an nestwärme e.V. gespendet. Durch dieses Geld unterstützt foodloose verschiedene Maßnahmen wie die ambulante Kinderkrankenpflege und -hospizarbeit, die inklusive Kinderkippe sowie Resilienz-Trainings für pflegende Eltern und Angehörige. Weitere Informationen gibt zum Projekt gibt es hier: www.nestwaerme.de

Der Bio-Snack Kalender

Der foodloose Bio-Snack Kalender überrascht jeden Tag mit einem positiven Spruch-Kärtchen und einem anderen Produkt. Er begeistert mit einem tollen Mix aus Bio-Nussriegeln, saftigen Frucht-gummis sowie cremigen Nut Butter Bites und Nut Butter Bars. Und auch am 25. Dezember versüßt ein zusätzliches Türchen den 1. Weihnachtstag.
Preis: 49,99€
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Für noch mehr Glücksmomente im Winter

foodloose spendet mit dem Verkauf dieses Adventskalenders 2% for Happiness an seinen Partner nestwärme e.V. Konkret wird mit diesem Kalender der Bau eines neuen Wohlfühlortes am Standort Trier unterstützt. Das geplante Nest versteht sich als ein Ort der Begegnung, Bildung und Beratung für Kinder und Jugendliche mit lebensbedrohlichen Erkrankungen oder intensivem Pflege- und Betreuungsaufwand. Es ist ein offenes Haus voller Liebe und Aufmerksamkeit für Familien, die Unterstützung benötigen. Für ältere Kinder und junge Erwachsene entsteht Raum für selbstständiges Wohnen außerhalb des Elternhauses. Außerdem ist ein teilstationäres Hospiz auf dem Gelände geplant. Weitere Informationen zum Projekt und weiteren Initiativen von Nestwärme gibt es hier: www.nestwaerme.de

Bild foodloose

Quelle JuLi PR & Consulting

FDP hält an Forderung nach AKW-Rückbau-Stopp fest

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Atomkraftwerk (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die FDP hat ihre Forderung nach einem Stopp des Rückbaus der Atomkraftwerke, die bis April am Netz waren, bekräftigt. „Der Rückbau findet sukzessive über viele Jahre statt, nicht sofort“, sagte FDP-Fraktionschef Christian Dürr dem „Tagesspiegel“.

„In der Situation, in der wir sind, mit unglaublichen Herausforderungen für die Wettbewerbsfähigkeit, sollten wir keine Möglichkeit aus der Hand geben.“ Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hatte zuvor gesagt, die Atomkraft in Deutschland sei ein „totes Pferd“. Dürr aber sagte, es koste „kein Geld“, nicht mit dem Rückbau zu beginnen. Man müsse darüber nachdenken, wie man in Deutschland die Grundlast „langfristig“ sicherstelle.

Unterdessen fordert die FDP, die Stromsteuer zu senken, statt einen Industriestrompreis einzuführen. Auf die Frage, ob Unternehmen dann weniger Strom sparen könnten, sagte Dürr, er halte „das Argument für falsch“. Der Staat sollte nicht den Verbrauch regulieren, sondern dafür sorgen, dass die Industrie klimaneutral werde. Deswegen müsse man technologieoffen sein, dazu gehöre auch Kernfusion.


Foto: Atomkraftwerk (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Dürr wirft SPD und Grünen in Mietenpolitik "Planwirtschaft" vor

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Wohnungen bei Anbruch der Dunkelheit am 30.08.2023, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – FDP-Fraktionschef Christian Dürr hat Pläne der Ampel-Koalitionspartner von SPD und Grünen zur Eindämmung von Mietpreisen eine Absage erteilt. „In Zeiten, in denen die Preise hoch sind, weil das Angebot zu gering ist, die Preise zu deckeln, führt nicht zu mehr Angebot“, sagte er dem „Tagesspiegel“.

Er warf SPD und Grünen eine Planwirtschaft vor: „Wir wissen, dass Planwirtschaft bereits gescheitert ist, mehrfach sogar, auch auf deutschem Boden.“ Stattdessen empfehle er, die Baukosten zu verringern. Zuvor war eine Diskussion über den Stopp von Mieterhöhungen entbrannt. Berlins Bausenator Christian Gaebler (SPD) hatte vor einigen Wochen im „Tagesspiegel“ gefordert, „Mietanstiege oder die aus Wohnungen zu erwirtschaftenden Gewinne wirksam zu begrenzen“.

Die Bundes-SPD schloss sich der Forderung an. Die Ampel-Koalition hat im Koalitionsvertrag mehrere Vorhaben zum Mieterschutz ausgemacht, darunter eine Verlängerung der Mietpreisbremse und eine Absenkung der Kappungsgrenze in angespannten Mietmärkten. SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert hatte Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) vorgeworfen, einen besseren Mieterschutz zu blockieren.


Foto: Wohnungen bei Anbruch der Dunkelheit am 30.08.2023, über dts Nachrichtenagentur

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Normenkontrollrat fürchtet weiteren Anstieg von Bürokratiekosten

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Aktenschrank (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Kosten zur Bewältigung der Bürokratie in Deutschland steigen nach Angaben des Vorsitzenden des Normenkontrollrates der Bundesregierung, Lutz Goebel, immer weiter an. „Bei Banken und Versicherungen sind es inzwischen rund sieben Prozent vom Umsatz, bei kleineren Unternehmen drei Prozent, die für den ganzen Aufwand ausgegeben werden müssen“, sagte Goebel der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe).

Es gebe zudem eine Vielzahl kleiner Unternehmen, die nicht alle Gesetze und Vorschriften kennen könnten. „Wenn sie dann dafür belangt werden, kann dies zu wirtschaftlichen Schwierigkeiten führen. Das gilt auch für Genehmigungen, die über Jahre nicht kommen“, sagte Goebel. Leider sei man von einer Halbierung der Verfahrensdauern immer noch weit entfernt. Goebel sagte weiter, der bürokratische Aufwand und die Folgekosten von Gesetzen seien mit Beginn der Legislaturperiode wieder gestiegen. „An bestehenden Gesetzen wird immer mehr angebaut.“ Damit es zum Abbau von Bürokratie komme, müsse künftig „für jede belastende Regel spätestens bis zum Ende der jeweiligen Legislaturperiode eine Entlastung in doppelter Höhe erfolgen“, forderte Goebel. Der Normenkontrollrat berät die Bundesregierung hinsichtlich des bürokratischen Aufwands von Gesetzen.


Foto: Aktenschrank (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Soldaten fordern Veteranentag – Pistorius offen dafür

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Bundeswehr-Soldaten (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts einer Vielzahl von Auslandseinsätzen fordert der Bundeswehrverband die Einführung eines Veteranentages in Deutschland. „Ein Veteranentag, öffentliche Zeremonien oder die Förderung anderer militärischer Rituale können Heimkehrern dabei helfen, ihren Platz in der gesellschaftlichen Mitte wiederzufinden“, sagte der stellvertretende Vorsitzende des Verbandes, Marcel Bohnert, der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe).

Bislang hätten sich Einsatzveteranen vor allem privat in Vereinen und Initiativen zusammengeschlossen. Dabei sei die Bundeswehr eine Parlamentsarmee. Als erstmaligen Termin schlägt der Bundeswehrverband den 9. oder 16. September vor. Das sind die Daten der Eröffnung und des Abschlusses der „Invictus Games“ in Düsseldorf. Der Vorsitzende des Reservistenverbandes, Patrick Sensburg, sagte der Zeitung: „Unsere Veteranen der Bundeswehr müssen in unserer Gesellschaft noch viel mehr Anerkennung und Aufmerksamkeit finden.“ Eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums teilte mit, Minister Boris Pistorius (SPD) könne sich einen Veteranentag „gut vorstellen“. Die Initiative dazu sollte „aus dem Parlament kommen“.


Foto: Bundeswehr-Soldaten (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Grüne und SPD gegen weitere Ausweitung "sicherer Herkunftsstaaten"

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Basar in Marokko (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Grüne und SPD lehnen den Vorschlag von CDU-Chef Friedrich Merz für eine Ausweitung der Liste sicherer Herkunftsstaaten auf Tunesien, Marokko, Algerien und Indien ab. Aus der Ampel gibt es nur von der FDP Zustimmung.

Die Grünen-Politikerin Filiz Polat, migrationspolitische Sprecherin der Bundestagfraktion, sagte dem Tagesspiegel: „Wir Grüne halten das Konzept der sicheren Herkunftsländer bekanntermaßen für falsch.“ Der Grünen-Europaabgeordnete Erik Marquardt warf Merz vor, „von der Realität abzulenken“. Er sagte, es sei „populistisch, so zu tun, als könne man Menschen zurückführen, wenn man wild sichere Herkunftsländer ausruft“. Man brauche dafür erst mal ein Land, „das die Menschen auch zurücknimmt und ihnen Perspektiven bietet“.

Kaum jemand fliehe aus sicheren Ländern nach Europa. Ähnlich äußerte sich der SPD-Innenpolitiker Hakan Demir. Leider gebe es „immer mehr Länder, die nicht sicher sind“, sagte der Bundestagsabgeordnete dem Tagesspiegel. „Eine sorglose Erweiterung von sicheren Herkunftsstaaten lehne ich ab.“

Stattdessen solle man stärker mit Migrationsabkommen arbeiten, sodass Menschen, die hier arbeiten wollten und einen Arbeitsvertrag hätten, „vereinfacht zu uns kommen“ könnten. Der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende, Konstantin Kuhle, stellte sich gegen die Linie seiner Ampel-Kollegen von SPD und Grünen: „Das deutsche Asylsystem braucht dringend eine Entlastung“, sagte er dem Tagesspiegel. Die Einstufung von Georgien und Moldau als sichere Herkunftsstaaten solle nun „ohne weitere Verzögerungen“ vorgenommen werden. „Erfüllen auch weitere Staaten die Voraussetzungen, sollte die Koalition sich einer Einstufung nicht versperren“, forderte Kuhle.

Um schneller Abschiebungen durchführen zu können, hat die Bundesregierung bei ihrer Klausur auf Schloss Meseberg beschlossen, Georgien und die Republik Moldau künftig in die Liste der sicheren Herkunftsstaaten aufzunehmen. Dadurch soll laut Innenministerin Nancy Faeser (SPD) die „irreguläre Migration“ begrenzt werden.


Foto: Basar in Marokko (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Städtetag-Präsident will mehr Geld für Integration von Flüchtlingen

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Helmut Dedy (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Mehr finanzielle Unterstützung der Städte durch Bund und Länder für die Unterbringung, Versorgung und Integration von Flüchtlingen fordert Helmut Dedy, Präsident des Deutschen Städtetags. „Es ist ja nicht mit einem Dach über dem Kopf und einem Teller Essen getan – wir wollen die Menschen ja auch integrieren. Und diese Arbeit von uns ist bei den Mitteln, die wir von Bund und Ländern bekommen, praktisch nicht eingepreist“, sagte er den Zeitungen der Mediengruppe Bayern.

„Wir brauchen endlich ein dauerhaftes System der Finanzierung, das sich dynamisch den Flüchtlingszahlen anpasst und uns Planungssicherheit gibt. Das müssen Bund und Länder bei ihrem nächsten Treffen im November endlich liefern.“ Die Städte würden zwar weiter zu ihrer Verantwortung stehen, Geflüchteten Schutz zu bieten. „Wir merken aber auch, dass die Akzeptanz in der Bevölkerung brüchiger wird“, warnt Dedy. Das vom Bundeskabinett beschlossene Wachstumschancengesetz werde laut Dedy bis 2028 für über sieben Milliarden Euro weniger Steuereinnahmen sorgen. „In den kommenden Jahren werden die Defizite nach unserer Prognose pro Jahr zwischen 8,2 und 9,6 Milliarden Euro liegen“, erklärte er. „Die kommunalen Haushalte kommen immer mehr in Schieflage.“ Die von der Bundesregierung gesetzten Fristen für die kommunale Wärmeplanung sollten aus Sicht von Dedy um ein halbes Jahr verlängert werden. „Die Städte wollen und müssen hier sorgfältig arbeiten und auch einen Puffer haben, wenn sich mal etwas verzögert“, sagte er.


Foto: Helmut Dedy (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Linke wirft FDP "fortgesetzte Angriffe auf die Rente" vor

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Rentenversicherung (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Linken-Chef Martin Schirdewan wirft der FDP „fortgesetzte Angriffe auf die Rente“ vor. „Der FDP ist es doch egal, wie lange die Menschen arbeiten, die wollen den Menschen nur möglichst wenig Rente zahlen“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

Jeder FDP-Vorschlag zur Rente laufe darauf hinaus, die Regelarbeitszeit zu verlängern, sodass Menschen, die „nach alter Rechnung normal in Rente gehen möchten, weniger bekommen“. „Jeder weiß doch, dass ein Dachdecker oder eine Krankenschwester nicht bis 70 arbeiten kann“, sagte Schirdewan und fügte hinzu: „Also bekommen sie weniger, wenn sie mit 65 oder 67 oder früher in Rente gehen.“ Er nahm bei seiner Kritik Bezug auf einen Vorstoß des stellvertretenden FDP-Vorsitzenden Johannes Vogel, der sich beim RND für ein flexibles Renteneintrittsalter ausgesprochen und dabei auch die Rente mit 63 infrage gestellt hatte. Schirdewan sagte dazu, „der FDP-Vorschlag klaut körperlich hart arbeitenden Menschen Teile ihrer Rente“.

Das betreffe auch gerade die Rente mit 63, die die FDP infrage stellt. Das sei das Gegenteil von Flexibilisierung des Renteneintrittsalters im Interesse der Beschäftigten. Dass die Ampel-Koalition auch nach dem vorläufigen Aus für die FDP-Aktienrente weiter plane, mit den „Rentengroschen arbeitender Menschen zu zocken“, sei verantwortungslos, kritisierte der Linken-Chef. „Statt Riester-, Aktien- und anderer Renten muss die gesetzliche Rente wieder zum Zentrum der Alterssicherung werden“, forderte er.

Sämtliche Kürzungsfaktoren müssten gestrichen werden. Kindererziehung, Pflegezeiten und Phasen der Erwerbslosigkeit oder von Niedriglöhnen müssten höher gewertet werden und dürften nicht zu Altersarmut führen, sagte der Linken-Politiker und wiederholte die Forderung seiner Partei nach „einer solidarischen Mindestrente von 1.200 Euro“.


Foto: Rentenversicherung (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts