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Spitzen-Ökonom Rajan siegt Chinas Wirtschaftsmodell "am Ende"

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Sicherheitskräfte in China (Archiv), über dts NachrichtenagenturChicago/Peking (dts Nachrichtenagentur) – Der frühere Chefökonom des Internationalen Währungsfonds (IWF) Raghuram Rajan sieht keine rasche Erholung der chinesischen Wirtschaft voraus, falls das politische System dort nicht grundlegend verändert wird. „Ich glaube, dass das bisherige chinesische Modell des exportorientierten Wachstums am Ende ist“, sagte Rajan der am Donnerstag erscheinenden Ausgabe der Wochenzeitung „Die Zeit“.

China habe sich zu lange auf den Exportsektor und Investitionen in die Infrastruktur konzentriert. „Aber auf der Exportseite ist der industrielle Westen jetzt vorsichtiger geworden, immer mehr Einfuhren aus China zuzulassen“, so der Ökonom. „Auf der Infrastrukturseite haben sie jetzt sämtliche Straßen und Hochgeschwindigkeitszüge gebaut, die sie in nächster Zeit gebrauchen können. Also was jetzt?“ Volkswirtschaften im Entwicklungsstadium Chinas, so Rajan, müssten sich nun eigentlich auf einen Ausbau des Dienstleistungssektors spezialisieren, auf Forschung, Design, Innovation und kreative Branchen.

In China gelinge das aber nicht, weil die Kommunistische Partei ein zunehmend unfreies Regime mit Denkverboten und starren Zielvorgaben schaffe. Rajan, der heute Ökonomie an der Universität Chicago lehrt, hatte zuvor die Notenbank von Indien geleitet und war von 2003 bis 2006 der Chefökonom des IWF. Einer seiner Doktorstudenten war Jörg Kukies, der heute als führender Wirtschaftsberater im Kanzleramt arbeitet. In der „Zeit“ kritisierte Rajan die Entscheidung der Bundesregierung, zweistellige Milliardensubventionen fürs Anlocken internationaler Chipfabrikanten auszugeben: „Diese Art von Industriepolitik schafft üblicherweise eine Oase von sehr gut bezahlten Fachkräften rings um die Fabrik. Natürlich gibt es dadurch lokale Belebungseffekte, die zugereisten Hightech-Ingenieure müssen ja auch ihre Wäsche zur Reinigung bringen, aber ist das zehn oder zwanzig Milliarden Euro wert? Ich glaube eher an ein Wachstum von unten.“

Es sei nicht mal klar, dass die Ansiedlung solcher Fabriken durch US-amerikanische oder taiwanesische Konzerne die Versorgungssicherheit mit Chips in Deutschland sicherstelle. „Besser wäre es doch, die Chips selbst herzustellen“, so der Ökonom.


Foto: Sicherheitskräfte in China (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Studie: Klimawandel mitverantwortlich für Kanadas Waldbrände

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Feuerwehr auf einer Drehleiter (Archiv), über dts NachrichtenagenturQuébec (dts Nachrichtenagentur) – Die Erderhitzung hat die Wahrscheinlichkeit extremer Wetterlagen, die Waldbrände begünstigen, im Osten Kanadas mehr als verdoppelt. Das ist das Ergebnis einer Studie von Wissenschaftlern des renommierten Imperial College sowie von Wissenschaftlern aus Kanada und der Niederlande.

Darin wollten sie untersuchen, wie sich der Klimawandel auf die ungewöhnlich schweren Waldbrandsaison in Kanada im Zeitraum von Mai bis Juli diesen Jahres auswirkte. Die Studienautoren haben dafür das wetterbedingte Risiko für Waldbrände analysiert („Fire weather“). Dass diese Wetterlagen im Osten Kanadas auftreten, ist demnach durch die Erderhitzung doppelt so wahrscheinlich geworden. Den Berechnungen zufolge sollten sie etwa alle 20 bis 25 Jahre auftreten.

Das tatsächlich beobachtete Extremwetter im Mai bis Juli 2023 in Québec ist aufgrund des Klimawandels etwa 50 Prozent intensiver geworden. Dass Extremwetter dieser Intensität auftreten ist mindestens sieben Mal wahrscheinlicher geworden. Die Studienautoren warnen, dass die Wahrscheinlichkeit und Intensität von Waldbränden weiter zunehmen wird, wenn die menschengemachte Erderhitzung weiter fortschreitet. Die Brände haben mindestens 13,1 Millionen Hektar Wald verbrannt.

Über 150.000 Menschen mussten evakuiert werden, 17 Menschen starben.


Foto: Feuerwehr auf einer Drehleiter (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Umfrage: Hälfte der AfD-Anhänger hat ausgeprägt autoritäre Ansichten

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Logo vor AfD-Parteitag (Archiv), über dts NachrichtenagenturAllensbach (dts Nachrichtenagentur) – Etwa die Hälfte der AfD-Anhänger ist als gefestigt rechtsradikal anzusehen oder hat ausgeprägt autoritäre Ansichten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Donnerstagausgabe).

Für die Einordnung wurde eine sogenannte Rechtsextremismus-Skala verwendet, für die die Einstellungen zu mehreren Aussagen abgefragt wurden. Die andere Hälfte der AfD-Anhänger unterstütze die Partei aus Protest, so die Schlussfolgerung der Umfrage. Derzeit sind zwei Prozent der Gesamtbevölkerung rechtsradikal, weitere 12 Prozent haben ausgeprägt rechte, teils autoritäre Ansichten, wie die Erhebung zeigt. Ihnen stehen am anderen Ende des politischen Spektrums ein Prozent Linksradikale und sieben Prozent teilweise autoritär denkende ausgeprägt Linke gegenüber.

Das entspricht weitgehend dem 2019 gemessenen Bild. Bei der Sonntagsfrage sind die Werte für CDU und CSU (29 Prozent), SPD (19 Prozent) und FDP (7 Prozent) im Vergleich zum Vormonat unverändert geblieben. Die Grünen fallen von 16 auf 14 Prozent zurück, die AfD verbessert sich von 18 auf 19 Prozent. Für die Linke wurden fünf Prozent gemessen.

Andere Parteien kommen auf zusammen sieben Prozent. Befragt wurden zwischen dem 4. und 16. August persönlich-mündlich insgesamt 1.026 Personen.


Foto: Logo vor AfD-Parteitag (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Steuereinnahmen legen wegen Sondereffekt im Juli kräftig zu

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Schuldenuhr (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Steuereinnahmen von Bund und Ländern sind im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat um mehr als 15 Prozent auf gut 69 Milliarden Euro gestiegen. Das berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ (Donnerstagausgaben).

Wesentlicher Treiber der Entwicklung war allerdings ein Sondereffekt, der sich nach Angaben aus Ministeriumskreisen nicht wiederholen wird. So legte das Aufkommen der Binnenumsatzsteuer um 23 Prozent zu, weil Einnahmen aus der Vergangenheit aufgrund einer technischen Neuregelung zwischen Bund und Ländern erst jetzt verbucht werden konnten. Allein auf diesem Wege flossen im Juli zusätzlich 2,8 Milliarden Euro in die Staatskasse. Davon gingen 1,4 Milliarden an den Bund, 1,3 Milliarden an die Länder und 100 Millionen an die Gemeinden.

Obwohl die zusätzlichen Einnahmen in der Steuerschätzung vom Mai noch nicht berücksichtigt sind, stehen sie den Angaben zufolge nicht zur Finanzierung weiterer politischer Projekte zur Verfügung. „Neue Spielräume für den Haushalt ergeben sich nicht“, hieß es in den Kreisen. Das gelte umso mehr, als im Haushaltsvollzug des Jahres 2023 bereits jetzt neue Risiken und Mehrausgaben zutage getreten seien. Im ersten Halbjahr waren die Steuereinnahmen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum noch um zwei Prozent auf knapp 400 Milliarden Euro gesunken.

Grund war die lahmende Konjunktur. Für die zweite Jahreshälfte rechnen Experten angesichts steigender Löhne und einer zu erwartenden Erholung des privaten Konsums mit höheren Einkommen- und Umsatzsteuereinnahmen. Beide Steuerarten zusammengenommen machen den Löwenanteil der Staatseinnahmen aus. Hinzukommen dürfte ein Plus bei der Energiesteuer, da die Regierung wegen der hohen Ölpreise im Sommer vergangenen Jahres einen Tankrabatt gewährt hatte.


Foto: Schuldenuhr (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Ex-Staatssekretär Güntner wird neuer Chef der Autobahngesellschaft

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Stellenanzeige für die Autobahn GmbH (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Michael Güntner, früherer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, oll die Leitung der bundeseigenen Autobahn GmbH übernehmen. Das berichtet das „Handelsblatt“ (Donnerstagsausgabe) unter Berufung auf Kreise des Aufsichtsrates.

Demnach haben sich die Spitzen des Kontrollgremiums auf diese Personalie geeinigt. Der Aufsichtsrat soll die Personalie am kommenden Dienstag beschließen. Mit der Entscheidung für Güntner setzt auch Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) nun auf seinen ehemaligen Staatssekretär. Dieser war noch unter Vorgänger Andreas Scheuer (CSU) eingestellt worden und hatte sich dort maßgeblich als Aufsichtsratsvorsitzender der Autobahngesellschaft um die zahlreichen Probleme in der Organisation gekümmert.

Zuvor war Güntner Direktor der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und gilt als Kenner des Parlamentsbetriebs. Ebenso zu seinen Stationen gehört das Bundesinnenministerium, wo er sich um den Zivil- und Katastrophenschutz kümmerte. Im Verkehrsministerium kümmerte sich Güntner um Probleme wie die Neuausrichtung der Bahnpolitik, die Einführung der Pkw-Maut oder den Aufbau der neuen Autobahnverwaltung. Unter Wissing half er dem neuen Minister noch mehr als ein halbes Jahr, die Probleme rund um die Autobahngesellschaft anzugehen.

Grund war die plötzlich vollgesperrte Autobahntalbrücke bei Lüdenscheid auf der A 45, die für ein Chaos in der Region sorgte und zeigte, wie dramatisch es um die deutsche Infrastruktur bestellt ist. Zuletzt war Güntner wieder als Anwalt tätig und wird vermutlich kurzfristig seine neue Aufgabe aufnehmen können. Damit endet eine monatelange Vakanz einer der wichtigsten Bundesgesellschaften im Infrastrukturbereich.


Foto: Stellenanzeige für die Autobahn GmbH (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Haben die Märkte heute Morgen auf die PMI-Daten für die Eurozone überreagiert?

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Inflation Großbritannien EZB PMI Fed Quantitative Tighting Bank of England BoE Lohn
Foto von Tomasz Wieladek (Quelle: T. Rowe Price)

Die Veröffentlichung der PMI-Daten kommentiert Tomasz Wieladek, Chief European Economist bei T. Rowe Price:

Das Abgleiten des PMI in die Rezession wird die EZB nicht davon abhalten, die Zinsen im September zu erhöhen. Der Anstieg der Dienstleistungspreise in der heutigen PMI-Veröffentlichung kompensiert die rückläufigen Konjunkturdaten in der Analyse der EZB. Infolge der schwachen Konjunkturdaten preisen die Geldmärkte eine Zinserhöhung der EZB im September nur noch mit einer Wahrscheinlichkeit von 40 % ein. Allerdings haben die Geldmärkte nur auf die Konjunkturdaten reagiert und damit vermutlich die Preisentwicklung ignoriert, die für die Einschätzung und Reaktion der EZB ebenso wichtig ist.

Die PMI-Daten von heute Morgen zeigen einen sehr schwachen PMI für das verarbeitende Gewerbe, obwohl er sich im Monatsvergleich leicht verbessert hat. Die Schwäche des Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe ist auf eine Lockerung der Lieferketten und eine Verlangsamung der weltweiten Nachfrage nach Industriegütern zurückzuführen. Dies trifft exportorientierte Volkswirtschaften wie Deutschland besonders hart. Obwohl viele Ökonomen darauf hingewiesen haben, dass ein hoher Auftragsbestand eine Erholung des verarbeitenden Gewerbes im dritten Quartal 2023 unterstützen könnte, zeigt der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe, dass der Auftragsbestand auf ein normales Niveau zurückgekehrt ist. Aufgrund der sehr schwachen globalen Nachfrage, insbesondere aus China, ist es daher wahrscheinlicher, dass der Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes im Euroraum im dritten und vierten Quartal 2023 sehr schwach bleiben wird.

Bis heute hat der robuste PMI für den Dienstleistungssektor im Vergleich zum schwachen PMI für das verarbeitende Gewerbe darauf hoffen lassen, dass der Euroraum trotz der Straffung der Geldpolitik durch die EZB eine weiche Landung erleben könnte. Jedoch bestätigt der drastische Rückgang des PMI für den Dienstleistungssektor heute, dass der Euroraum dabei ist, in eine Rezession zu rutschen. Angesichts der angespannten makrofinanziellen Bedingungen, die die EZB durch ihre rasche Straffung der Geldpolitik geschaffen hat, gehe ich daher davon aus, dass sich der PMI für den Dienstleistungssektor den Sommer über weiter verschlechtern wird.

Der heute veröffentlichte Einkaufsmanagerindex zeigte, dass der Preisdruck im Dienstleistungssektor zugenommen hat. Die Dienstleistungsinflation im Euroraum ist nach den jüngsten Daten stärker als erwartet. Die im Einkaufsmanagerindex enthaltenen Preisindizes für Dienstleistungen waren in den vergangenen zwei Jahren einer der zuverlässigsten Indikatoren für die Teuerung im Dienstleistungssektor. In Deutschland stiegen im August sowohl die Einkaufs- als auch die Verkaufspreise für Dienstleistungen deutlich an. Im gesamten Euroraum zogen die Einkaufspreise für Dienstleistungen an, was auf einen künftigen Anstieg der Verkaufspreise für Dienstleistungen hindeuten könnte. Der Anstieg des Preisdrucks im Dienstleistungssektor in der heutigen Veröffentlichung dürfte die negativen Konjunkturdaten der heutigen PMI-Veröffentlichung in etwa ausgleichen. Die europäische Wirtschaft rutscht eindeutig in die Stagflation.

Das Mandat der EZB ist jedoch auf Preisstabilität ausgerichtet. Und die politischen Entscheidungsträger haben in letzter Zeit der tatsächlichen Inflation mehr Bedeutung beigemessen als Inflationsprognosen, die auf Umfragen und Indikatoren der realen Wirtschaftsaktivität basieren. Die jüngste Reaktionsweise der EZB deutet daher darauf hin, dass schlechte Meldungen über die Preisentwicklung negative Konjunkturnachrichten weitgehend ausgleichen werden.

 

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Trotz dieser deutlichen Anzeichen für ein Abgleiten der Wirtschaft im Euroraum in die Rezession wird die EZB ihre Geldpolitik im September weiter straffen, da die Inflationsdaten seit der Sitzung im Juli stabil geblieben sind. Seit der Juli-Sitzung sind die VPI-Kerninflationsdaten stärker als erwartet ausgefallen, die Inflationserwartungen der Finanzmärkte haben ein Rekordhoch erreicht und Experten haben ihre langfristigen Erwartungen für die Kerninflation nach oben revidiert. Gleichzeitig zeigt die Verbraucherumfrage der EZB, dass die dreijährigen Inflationserwartungen von 2,5 % im Mai auf 2,3 % im Juni gesunken sind. Auch die Industrieproduktion schwächte sich im Juni in einigen wichtigen Ländern deutlich ab, während sie im Euroraum insgesamt zulegte. Das reale BIP-Wachstum stieg im zweiten Quartal um 0,3 % gegenüber dem Vorquartal und fiel damit besser aus als erwartet. Die Arbeitslosenquote verharrt auf einem Rekordtief.Die meisten Daten sprechen daher weiterhin für eine Zinserhöhung im September.

 

Es ist möglich, dass die EZB den Einkaufsmanagerindizes weniger Bedeutung beimisst, weil sie in den letzten Quartalen die reale Wirtschaftstätigkeit weniger gut widerspiegeln. Die Korrelation zwischen dem PMI für das verarbeitende Gewerbe und der tatsächlichen Aktivität im verarbeitenden Gewerbe in der Eurozone liegt seit der Pandemie nur noch bei etwa 0,2, während die Korrelation zwischen dem PMI für den Dienstleistungssektor und der tatsächlichen Aktivität im Dienstleistungssektor mit 0,7 immer noch hoch ist. Ich glaube, dass sich die Anlagepreise irgendwann an die neue Realität einer schwächeren Dienstleistungskonjunktur anpassen werden, aber erst, wenn die EZB ihre Zinserhöhungen einstellt. Der EUR/USD-Wechselkurs und die europäischen Aktienkurse korrelieren stark mit dem Gesamt- und dem Dienstleistungs-Einkaufsmanagerindex. Sobald die EZB ihre Zinserhöhungen einstellt, wird der Euro gegenüber dem US-Dollar an Wert verlieren, und die europäischen Aktienkurse werden wahrscheinlich in den kommenden Monaten als Reaktion auf die anhaltende Verschlechterung der PMIs im Dienstleistungssektor fallen.

 

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Haben die Märkte heute Morgen auf die PMI-Daten für die Eurozone überreagiert?

Foto von Tomasz Wieladek (Quelle: T. Rowe Price)

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Can-Am setzt auf ein noch intensiveres Fahrerlebnis

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Foto: BRP 2023 Viktor Radics

Valcourt, Quebec, Can-Am, eine Marke der BRP Inc. (TSX:DOO; NASDAQ:DOOO), hat jüngst seine Neuheiten für das Modelljahr 2024 im Bereich seines 3-Wheeler-Produktangebots vorgestellt. Ein Schwerpunkt liegt in der  Verbesserung der Konnektivität für die Fahrer; alle Can-Am Spyder F3 und RT Modelle sind nun mit einem völlig neuen 10,25“-Touchscreen-Farbdisplay mit Apple CarPlay ausgestattet. Die Technologie wird in die bestehende BRP Connect Plattform integriert und ermöglicht es, Apple CarPlay und alle damit kompatiblen Apps zu nutzen.

„Wir sind  bestrebt, das Fahrerlebnis durch Innovationen fortlaufend zu verbessern“, sagt Martin Ethier, Marketing Director für Can-Am bei BRP. „Die Einführung von Apple CarPlay ist ein großer Schritt in diese Richtung und greift direkt das Feedback auf, das wir von Can-Am Besitzern aus aller Welt erhielten. Unsere Fahrer werden nun eine intelligentere und sicherere Möglichkeit haben, während der Fahrt in Verbindung zu bleiben.“

Optische Verbesserungen beim Can-Am Spyder 2024

  • Alle 2024er Can-Am Spyder F3 Modelle erhalten verbesserte LED-Scheinwerfer, die bei Einbruch der Dämmerung für mehr Sicht und bessere Sichtbarkeit sorgen und dem Spyder F3 eine kühne, moderne Optik verleihen.
  • Die Can-Am Spyder F3 Limited Special Series wird in der zeitlosen Farbe Cognac erhältlich sein. Dazu ist sie zukünftig mit 10-Speichen-Felgen ausgestattet. Das macht ihn zu einem noch größeren Eye-Catcher.
  • Das Modell Can-Am Spyder F3 Limited erhält einen neuen Sport-Kühlergrill für eine verbesserte optische Präsenz.
  • Der Can-Am Spyder F3-S, das am stärksten auf Sportivität ausgerichtete aller Can-Am Spyder Modelle, kehrt mit eleganten Verkleidungen in Monolith Black, einem roten Rahmen und komplett schwarzen 10-Speichen-Felgen zurück.
  • Der Can-Am Spyder RT Sea-to-Sky, Can-Ams Luxus-Tourenmodell der Spitzenklasse, erhält die gänzlich  neue Farbe Vegas White Satin in Kombination mit der Felgenfarbe Mokka. Das betont Optik und Fahrgefühl des ultra-komfortablen Modells noch stärker.

Produktangebot: Noch mehr optische Highlights beim Can-Am Ryker 2024

Das vielseitige Modell Can-Am Ryker Rally ist jetzt mit Felgen in Hyper Silver ausgestattet, die seine Allroad-Optik noch stärker unterstreichen.

Das Can-Am Ryker Produktangebot ist die perfekte Wahl für alle, die ein wirklich spaß-orientiertes und einfach zu bedienendes Fahrzeug zu erschwinglichen Preisen suchen. Mit den in vielen verschiedenen Farben erhältlichen Verkleidungssätzen steht die individuelle Gestaltung bei jedem Besitzer eines Can-Am Ryker nun noch stärker im Vordergrund.

Meilensteine: Die Highlights eines ereignisreichen Jahres für Can-Am

  1. Jubiläum 
    Das Jahr 2023 markiert das 50. Jubiläum von Can-Am – einem Unternehmen, das von Anfang an mit Leidenschaft, Kreativität und einer rebellischen Einstellung die Grenzen des Konventionellen sprengte. Die ungewöhnliche Reise begann mit dem Gewinn der ISDE- und Motocross-Meisterschaften und setzte sich nahtlos fort. Etwa mit der Einführung des Can-Am ATV (All-Terrain-Vehicle), des innovativen Produktangebots 3-rädriger Can-Am Fahrzeuge sowie der preisgekrönten Can-Am Side-by-Side-Fahrzeuge. Sie sehen: Can-Am hat seine Agenda schon immer auf eigene Weise verfolgt und das wird sich auch in Zukunft nicht ändern!

International Female Ride Day 2023
Can-Am hat mit 34 Prozent den höchsten Frauenanteil bei allen Fahrzeugbesitzern im Onroad-Segment. Auch die Facebook-Gruppe WOOR (Women Of On-Road) zählt mehr als 18.000 Mitglieder. Damit setzt sich Can-Am weiterhin dafür ein, das Gesicht des Motorradfahrens zu verändern und die Straße verstärkt für Frauen zu öffnen. In diesem Zusammenhang beteiligt sich Can-Am jedes Jahr im Mai am International Female Ride Day (IFRD), der Frauen aus der ganzen Welt zusammenbringt, um diejenigen zu feiern, die für den Nervenkitzel des Fahrens leben. In diesem Jahr organisierte Can-Am rund um den Globus mehrere Fahrten mit Hunderten von Teilnehmerinnen auf 3-rädrigen Can-Am Fahrzeugen, um die Power und die Freiheit des Motorradfahrens zu feiern.

Die Zusammenarbeit mit The Shoe Surgeon
Can-Am setzt sich weiterhin dafür ein, unterschiedlichste  Menschen für das Motorradfahren zu begeistern. Ein Beispiel dafür ist die Zusammenarbeit mit der Designer-Marke The Shoe Surgeon. Das Ergebnis sind drei individuelle Can-Am Ryker 3-Rad-Fahrzeuge zusammen mit drei von Can-Am inspirierten Schuhmodellen, die jeweils die Grenzen der Kreativität ausreizen und die Themen „Inklusion“, „Erbe“ und „Liebe zum Fahren“ aufgreifen. Die Fahrzeuge werden dafür eingesetzt, Aufklärungsarbeit zu leisten und Geld für die Bekämpfung von Einschüchterung und die Förderung von positivem Verhalten zu sammeln, was das globale soziale Anliegen von BRP ist. Klicken Sie HIER, um mehr über die Zusammenarbeit mit The Shoe Surgeon zu erfahren.

Aktuelle Informationen zum Einzelhandelsgeschäft – Can-Am 3W
Can-Am 3W ist weiterhin auf Wachstumskurs – mit einem Zuwachs des Marktanteils in Nordamerika um 20 Prozentpunkte in den letzten drei Jahren, wobei sich der Einzelhandelsumsatz in den letzten vier Jahren mehr als verdoppelt hat. Neueinsteiger machen einen beträchtlichen Anteil aus, denn 61 Prozent der neuen Can-Am Besitzer sind neu im Segment der 3-rädrigen Fahrzeuge, und 40 Prozent der neuen Can-Am Besitzer sind neu im On-Highway-Segment (2-rädrig oder 3-rädrig).

Titelfoto: Copyright BRP 2013 / Viktor Radics

Can-Am setzt auf ein noch intensiveres Fahrerlebnis

 

Stark-Watzinger stellt "KI-Aktionsplan" vor

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Bettina Stark-Watzinger am 23.08.2023, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung will die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz in Deutschland mithilfe eines „KI-Aktionsplans“ vorantreiben. Ziel sei, dass man eine „Führungsrolle“ einnehme, sagte Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) am Mittwochmittag in Berlin.

„Die individuelle Nutzung von generativer KI hat nochmal eine neue Dimension erreicht“, fügte sie hinzu. Nach Gesprächen mit Unternehmern und Forschern während des Sommers sehe sie sich darin bestätigt, dass Deutschland eine „exzellente Ausgangsbasis“ für die Zukunft habe, man müsse jedoch neue Impulse setzen, um der rasanten Entwicklung in diesem Bereich Rechnung tragen zu können. Der „KI-Aktionsplan“ sei diesbezüglich ein Update zur KI-Strategie der Bundesregierung. „KI ist eine Schlüsseltechnologie und als solche wie Elektrizität Ausgangspunkt für zahlreiche Entwicklungen, Innovationen und Produkte.“

Sie bringe Chancen für Wissenschaft, Wachstum und Wohlstand, aber auch für die Wettbewerbsfähigkeit und den gesellschaftlichen Mehrwert in Deutschland. Die Bundesregierung stellt dafür insgesamt über 1,6 Milliarden Euro für die Förderung der Branche bereit. Die Gelder sollen unter anderem für die Förderung von wissenschaftlicher Grundlagenforschung sowie den Ausbau der digitalen Infrastruktur bereitgestellt werden. Zudem wolle man Start-ups gezielt fördern, so soll etwa der Zugang zu Daten durch das „Forschungsdaten-Gesetz“ vereinfacht werden, so Stark-Watzinger.

Insgesamt habe man elf Handlungsfelder identifiziert.


Foto: Bettina Stark-Watzinger am 23.08.2023, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Empfehlungsmarketing: Welche Strategien garantieren den Erfolg?

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Erfolgsstrategien für das Empfehlungsmarketing im Network-Marketing

In der dynamischen Welt des Marketings, wo Konsumgewohnheiten sich ständig weiterentwickeln und Marktsättigung allgegenwärtig ist, nimmt das Empfehlungsmarketing eine Sonderstellung ein. Es ist nicht nur ein alter Hase in der Branche – es ist auch einer der beständigsten. Warum? Weil es auf dem grundlegendsten Prinzip beruht: Menschen vertrauen den Meinungen und Empfehlungen ihrer Freunde, Familie und Kollegen.

Im Kontext des Network-Marketings, einem Geschäftsmodell, das stark von persönlichen Beziehungen und Netzwerkbildung abhängt, gewinnt das Empfehlungsmarketing an exponentieller Bedeutung. Doch trotz seiner Bedeutung sind nicht alle Empfehlungsmarketing-Strategien gleich geschaffen. Einige erzeugen signifikante Resultate, während andere ins Leere laufen. In diesem Beitrag möchten wir einige bewährte Erfolgsstrategien aufdecken, die das Empfehlungsmarketing im Network-Marketing in die Höhe katapultieren können.

1. Authentizität und Vertrauen
Das Fundament jedes erfolgreichen Empfehlungsmarketings ist Authentizität. Menschen kaufen von Menschen, denen sie vertrauen. Pflegen Sie echte Beziehungen zu Ihrem Netzwerk und empfehlen Sie Produkte oder Dienstleistungen, an die Sie wirklich glauben.

2. Einsatz digitaler Tools
Nutzen Sie moderne Technologien, um Ihr Empfehlungsprogramm zu automatisieren und zu skalieren. Tools wie CRM-Systeme oder spezialisierte Empfehlungssoftware können helfen, den Prozess zu optimieren und gleichzeitig wertvolle Daten zu sammeln.

3. Weiterbildung und Training
Ständige Weiterbildung in den Bereichen Produktkenntnis und Verkaufstechniken ist unerlässlich. Je besser Sie und Ihr Team ausgebildet sind, desto wahrscheinlicher werden Sie zu vertrauenswürdigen Beratern anstatt zu reinen Verkäufern.

4. Incentivierung
Motivieren Sie Ihre Kunden und Teammitglieder, Empfehlungen auszusprechen, indem Sie attraktive Anreize bieten. Dies kann von Rabatten bis hin zu exklusiven Produkten oder Dienstleistungen reichen.

5. Fokus auf Qualität, nicht Quantität
Es mag verlockend sein, möglichst viele Empfehlungen zu sammeln, doch die Qualität einer Empfehlung ist weitaus wichtiger. Eine qualitativ hochwertige, gut platzierte Empfehlung kann weit mehr bewirken als dutzende unpassende.

6. Feedback als Wachstumsmotor nutzen
Aktives Feedback ist Gold wert. Nutzen Sie Kundenfeedback, um Ihr Angebot stetig zu verbessern und Ihr Empfehlungsmarketing zu verfeinern.

7. Erzählen Sie Geschichten
Storytelling ist eine mächtige Technik im Empfehlungsmarketing. Durch das Teilen von Erfolgsgeschichten oder Kundentestimonials schaffen Sie emotionale Verbindungen und erhöhen die Glaubwürdigkeit Ihrer Empfehlungen.

8. Integration von Social Media
Nutzen Sie die Macht sozialer Netzwerke, um Ihr Empfehlungsmarketing zu stärken. Durch gezieltes Teilen von Inhalten, Erfolgsgeschichten und Kundenbewertungen auf Plattformen wie Facebook, Instagram oder LinkedIn können Sie Ihre Reichweite enorm erweitern und organische Interaktionen fördern.

9. Personalisierte Ansprache
Jeder Kunde und Geschäftspartner ist einzigartig. Durch eine individuelle und personalisierte Ansprache, beispielsweise durch segmentierte E-Mail-Kampagnen oder spezifische Angebote, können Sie die Wahrscheinlichkeit von Empfehlungen erhöhen. Menschen fühlen sich wertgeschätzt, wenn sie das Gefühl haben, dass Angebote speziell auf sie zugeschnitten sind.

10. Nachhaltige Beziehungspflege
Es reicht nicht aus, nur einmal eine Empfehlung zu erhalten. Pflegen Sie die Beziehungen zu Ihren Empfehlern und Kunden kontinuierlich. Dankeschön-Aktionen, regelmäßige Updates und exklusive Einblicke oder Schulungen können dazu beitragen, dass Ihre Geschäftspartner und Kunden sich langfristig engagiert und wertgeschätzt fühlen und weiterhin Empfehlungen aussprechen.

Fazit

Empfehlungsmarketing im Network-Marketing bietet eine beispiellose Gelegenheit, Unternehmen auf authentische und wirkungsvolle Weise zu wachsen. Während traditionelle Marketingstrategien oftmals einen erheblichen finanziellen Aufwand erfordern, setzt das Empfehlungsmarketing auf das Vertrauen und die Beziehungen zwischen Menschen. Dies macht es nicht nur kosteneffektiv, sondern auch glaubwürdiger.

Die vorgestellten Strategien – von der Authentizität über den Einsatz digitaler Tools bis hin zur Integration von Social Media und der Pflege nachhaltiger Beziehungen – zeichnen ein Bild von einem multidimensionalen Ansatz. Dieser Ansatz erfordert nicht nur das Verständnis der Bedürfnisse und Wünsche Ihrer Zielgruppe, sondern auch die kontinuierliche Anpassung an sich verändernde Markttrends und Technologien.

In einer Zeit, in der der Konsument mehr denn je im Mittelpunkt steht und die Beziehungen zwischen Unternehmen und Kunden ständig neu definiert werden, stellt das Empfehlungsmarketing im Network-Marketing sicher, dass Unternehmen nicht nur gehört, sondern auch empfohlen werden. Unternehmen, die diese Strategien erfolgreich umsetzen, positionieren sich optimal, um in einem wettbewerbsintensiven Umfeld zu florieren.

Abschließend lässt sich sagen: Das wahre Potenzial des Empfehlungsmarketings liegt nicht nur in der Generierung von Leads oder Verkäufen, sondern in der Schaffung eines loyalen Netzwerks, das als Botschafter für Ihre Marke agiert. Und in einer Welt, in der das Wort eines zufriedenen Kunden Gold wert ist, bietet das Network-Marketing eine solide Plattform für nachhaltigen Erfolg.

Titelbild Bildquelle Bild von PublicDomainPictures  auf pixabay

Spritpreise kaum verändert

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Tankstelle am 21.08.2023, über dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Die Spritpreise in Deutschland haben sich in der vergangenen Woche kaum verändert. Ein Liter Super E10 kostete am Dienstag im bundesweiten Mittel 1,860 Euro und damit 0,2 Cent mehr als in der Vorwoche, teilte der ADAC am Mittwoch mit.

Ein Liter Diesel kostete gegenüber der Vorwoche unverändert 1,769 Euro je Liter. In der Vorwoche waren die Preise für Diesel und Benzin noch jeweils gestiegen. Trotz nahezu unveränderter Preise ist das Niveau für beide Sorten laut ADAC im Moment weiterhin „deutlich zu hoch“. Der Unterschied bei den Preisen für die Kraftstoffsorten vergrößerte sich durch die jüngste Entwicklung: Ein Liter Diesel kostet jetzt im Schnitt 9,1 Cent weniger als ein Liter E10.


Foto: Tankstelle am 21.08.2023, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts