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Urban Mining Spezialist weiter auf Wachstumskurs

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ScrapBees sammelt 2,3 Millionen Euro ein

Das Startup ScrapBees GmbH – in Deutschland bekannt unter der Verbrauchermarke SchrottBienen – hat eine Seed-Finanzierungsrunde über 2,3 Millionen Euro erfolgreich abgeschlossen. An der Runde beteiligten sich der High-Impact Investor BonVenture, Faraday Venture Partners aus Spanien und der Frühphasen-Investor Cohors Fortuna Capital, außerdem Business Angels und ein Family Office. ScrapBees ist Vorreiter bei der Digitalisierung des Schrotthandels in Städten und Ballungsgebieten. Unter www.schrottbienen.de können Kunden ihr Altmetall benennen und es anschließend abholen sowie fachgerecht entsorgen lassen. Mit dem frischen Kapital wird das Startup aus Neuss das Geschäft ausbauen, die Prozesse der Plattform weiterentwickeln und weitere Städte erschließen.

Mit dem Ziel, möglichst viel an bisher ungenutzten wertvollen Rohstoffen dem Recycling-Kreislauf zurückzuführen, gründeten Florian Kriependorf und Sebastian Kopsan gemeinsam mit Thilo Hamm den digitalen Schrottplatz ScrapBees. Schnell, transparent und nur mit wenigen Klicks können Kunden die SchrottBienen zur Abholung von Metallschrott bestellen. Das Material wird vor Ort digital erfasst und somit Teil des virtuellen Schrottplatzes.

Die Metalle werden analysiert, gewogen und dann zum professionellen Abnehmer gefahren. Für wertvolle Materialien erhält der Kunde zeitnah eine digitale Gutschrift. Ein Jahr nach dem operativen Start erzielte ScrapBees in 2022 mit knapp 50 Mitarbeitern bereits einen Umsatz von etwa einer Million Euro und hat mittlerweile mehr als 8.000 Kunden.

Nachhaltige Lösung für einen Milliardenmarkt
„Die aktuelle Energiekrise und der zunehmende Rohstoffmangel erfordern, dass sämtliche Ressourcen gesichert werden müssen“, sagt Florian Kriependorf, Gründer der ScrapBees GmbH. „Nachhaltiger Abbau ungenutzter urbaner Rohstoffe ist der Kern und die Idee unserer SchrottBienen. Das Urban Mining findet lokal statt, in der Produktion, auf Baustellen und in den Kellern unserer Kunden. Unsere Lösung hilft, Altmetall konsequent und effizient zu recyceln. Dass wir damit richtig liegen, bestätigt uns die wachsende Zahl zufriedener Kunden – gleichermaßen im B2B und privaten Bereich.“

Nikolaj Klebert, Investment Manager bei BonVenture, dem ersten Impact Investor in Deutschland, betont: „Wir sind überzeugt von der smarten technischen Lösung, die jede Warenbewegung digital in Echtzeit abbildet, und ihrer exzellenten operativen Umsetzung, die das erfahrene Team der ScrapBees als Marktführer anbietet: Dadurch wird nicht nur das Rückführen von Metallrohstoffen in den Kreislauf mittels Urban Mining sichergestellt, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Transparenz von Herkunft und Qualität im undurchsichtigen Rohstoffmarkt geschaffen.“

Die fortschreitende Knappheit an weltweiten Rohstoffreserven an Nickel, Zink, Kupfer oder auch Eisen belastet die metallerzeugende Industrie. Zusätzlich steht sie vor der Herausforderung der sogenannten Dekarbonisierung – der Reduzierung von CO₂-Emissionen mit dem langfristigen Ziel, keine Treibhausgasemissionen durch Wirtschaftstätigkeiten mehr auszustoßen. Metallhersteller setzen daher vermehrt auf Recyclingstoffe. Allein 2022 sammelten die SchrottBienen mehr als 2.000 Tonnen Metallschrott, wovon ansonsten ein Großteil als Sperrmüll verbrannt worden wäre. Die Wiederverwertung von Metallschrott spart nicht nur Primärrohstoffe, sondern verringert zudem CO₂-Emissionen, und ist eines der Kernelemente zur Erzeugung von „Green Steel“.

Dezentrales Modell sorgt für schnelles Wachstum
Mit der Lösung für das First Mile Pickup von Altmetall bietet ScrapBees einen Rundum-Service für den Kunden. Derzeit verfügt das Unternehmen bereits über mehr als 20 Fahrzeuge, die das Altmetall bei Haushalten, Handwerkern und Betrieben einsammeln. Nach dem Start im Ruhrgebiet, sind die fleißigen Bienen mittlerweile in Hamburg, Stuttgart, Mannheim, Nürnberg und Frankfurt sowie in Sachsen und Thüringen unterwegs. Weitere Städte und Regionen sollen folgen.

„Wir sehen ein großes Potential im Urban Mining“, sagt Thilo Hamm. „Dank digitaler Hilfsmittel schaffen wir es, auch schon kleinste Mengen Altmetall effizient abzuholen und einem fachgerechten Recycling zuzuführen. Unsere selbstentwickelte Software hilft nicht nur bei einer effizienten Routenplanung, sondern auch dabei, den jeweils besten Abnehmer zu finden, um den Ertrag im Verkauf zu optimieren.“

Bild ScrapBees Geschäftsführung: Thilo Hamm, Sebastian Kopsan, Florian Kriependorf (v.l.n.r.), Copyright: ScrapBees

Quelle HOSCHKE & CONSORTEN Public Relations GmbH

Choco gegen Lebensmittelverschwendung

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choco
Choco Founders by Saskia Uppenkamp | Photographer

Das Geschäft von Choco wächst rasant, da die Foodservice-Branche nach Digitalisierung verlangt und die Technologie von Choco führend im Markt ist

Choco, das Foodtech-Start-up, das die Foodservice-Branche revolutionieren und die Lebensmittelverschwendung beseitigen will, hat sich gerade eine neue Finanzierung in Höhe von 25 Millionen Euro von hochkarätigen Investoren gesichert, darunter Bessemer Venture Partners, G Squared, Coatue Management, Insight Partners und Left Lane Capital. Diese jüngste Investitionsrunde wurde von internen Investoren vorangetrieben, die erneut in Choco investiert haben – ein Beleg für den Erfolg des Unternehmens, sein Potenzial für weiteres Wachstum und seine Bewertung von 1,2 Milliarden US-Dollar.

Die Mission von Choco, das Lebensmittelsystem zu digitalisieren und Lebensmittelverschwendung zu beseitigen, hat das schnelle Wachstum des Unternehmens seit seiner Gründung im Jahr 2018 vorangetrieben. Die Automatisierungssoftware des Unternehmens bringt Transparenz und Effizienz in das Lebensmittel-Ökosystem, was zu einer höheren Kundenzufriedenheit, höheren Margen und vor allem zu einer Verringerung der Lebensmittelverschwendung führt. Die Choco Software wird von Foodservice-Betreibern, Großhändlern und Distributoren in ganz Europa und den USA eingesetzt.

Als einer der Hauptverursacher des Klimawandels ist die Lebensmittelverschwendung ein wichtiges Problem, das Choco durch die Förderung der Digitalisierung und Effizienz im Lebensmittelsystem lösen will.

„Wir freuen uns sehr über diese neue Finanzierung, die es uns ermöglicht, unsere Produktentwicklung zu beschleunigen und unser digitales Angebot weiter auszubauen“, sagte Daniel Khachab, CEO von Choco. „Diese jüngste Investition ist ein Beweis für die harte Arbeit und das Engagement unseres Teams sowie für die Fortschritte, die wir bei der Umgestaltung der Foodservice-Branche gemacht haben. Wir freuen uns darauf, unsere Mission, die Nachhaltigkeit im Lebensmittelsystem voranzutreiben und die Lebensmittelverschwendung zu eliminieren, weiterzuverfolgen.“

Choco ist auf Märkten in den USA und Europa aktiv, darunter Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Österreich und Belgien.

„Choco hat seit seiner Gründung eine starke Entwicklung gezeigt und war bereits maßgeblich an der Digitalisierung des Lebensmittel-Ökosystems beteiligt“, sagte Larry Aschebrook, geschäftsführender Gesellschafter von G Squared. „Wir glauben, dass die gesamte Lebensmittelbranche und insbesondere der Foodservice massiv digitalisiert werden muss, um langfristig überlebensfähig zu sein. Gerade die letzten zwei Jahre haben gezeigt, dass die gesamte Branche vor großen Herausforderungen steht. In der Digitalisierung sehen wir das größte Potenzial, diese Herausforderungen zu meistern. Choco treibt nicht nur die Digitalisierung voran, sondern ebnet allen Akteuren im Ökosystem Lebensmittel den Weg ins digitale Zeitalter. Wir freuen uns darauf, dass Choco auch in Zukunft mit dem innovativsten und intuitivsten Produkt zur Modernisierung der Branche beiträgt.“

Bild Choco Founders by Saskia Uppenkamp | Photographer

Quelle DEDERICHS REINECKE & PARTNER

konfetti sammelt 2 Millionen Euro ein

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konfetti

konfetti baut die führende Plattform für lokale Kurse und Teamevents und unterstützt Kursanbieter mit maßgeschneiderten SaaS-Lösungen

konfetti, der SaaS-enabled Marketplace für lokale Kurse und Teamevents, hat in einer Seed-Runde weitere 2 Millionen Euro eingesammelt, um europaweit zur ersten Anlaufstelle für lokale Kurse und Teamevents zu werden.

Das von Wolfgang Mauer und Tobias Fezer gegründete Unternehmen wird das neue Kapital nutzen, um die Plattform und die eigenen SaaS-Produkte durch weitere Funktionen zu ergänzen und die Expansion voranzutreiben. Für viele Kursanbieter bleibt die Digitalisierung und Vermarktung ihrer Kurse eine Herausforderung. „Papier und Stift, Telefon und E-Mail sind nicht mehr zeitgemäß und kundenorientiert”, erklärt Tobias Fezer, “wir lösen genau das und durch die Integration des konfetti Checkouts können Kursanbieter ihre Website um einen leistungsstarken Online-Shop erweitern”.

Über 750 Partner nutzen bereits konfetti
Derzeit nutzen über 750 Partner in Deutschland und Österreich konfetti und vermarkten mehr als 3.000 Kurse über die Plattform. “Es gibt bereits gut 70 Kategorien: Darunter Kochkurse, Backkurse, Töpferkurse, Malkurse, Cocktailkurse und Tastings”, berichtet Wolfgang Mauer. Gestartet 2021 in Berlin, können Nutzer nun Kurse in über 250 Städten finden und buchen. Hunderte Firmenkunden nutzen konfetti als erste Anlaufstelle für die Organisation und Buchung von Teamevents und Firmenfeiern.

Mehr als eine Buchungsplattform
konfetti erlaubt es Anbietern, ihr Unternehmen mit einer All-in-One-Software zu verwalten und ihren Umsatz zu steigern. Dabei werden die Kurse aktiv vermarktet. Gleichzeitig haben Kursanbieter signifikant weniger administrative Arbeit. Viele Prozesse, die bis dato mit Stift und Papier, Telefon und E-Mail gemanagt wurden, können nun über die konfetti Plattform abgewickelt werden. Darüber hinaus sind beispielsweise Rechnungsstellung und Abrechnung vollständig automatisiert und finanzamtkonform, was unnötige Abstimmungen mit dem eigenen Steuerberater des Unternehmens reduziert.

Dominic Mölzl betreibt eine der besten Cocktailbars in München: “Seit Februar 2022 biete ich Cocktailkurse in meiner Cocktailbar an. Neben der Plattform verkaufe ich meine Events auch über den konfetti Checkout auf meiner Website. Und was soll ich sagen? Es könnte nicht besser laufen. konfetti ist die Lösung für lokale Kursanbieter.”

New Work macht Teamevents wichtiger
Durch die Pandemie und den Fachkräftemangel sind Unternehmen auf hybride Arbeitsmodelle umgestiegen. Der geringere persönliche Kontakt zwischen den Mitarbeitern erschwert die Teambildung in Zeiten von New Work und schwächt die Unternehmenskultur. Teamevents haben sich als effektive Maßnahmen erwiesen, um Mitarbeiter zusammenzubringen und die persönliche Identifikation mit dem Unternehmen zu stärken.

Während in den letzten Jahren erfolgreiche Plattformen z.B. für touristische Aktivitäten entstanden sind, besteht eine Marktlücke für lokale Kurse und Teamevents. Dabei ist der Markt groß: Mehr als 100.000 Kursanbieter gibt es allein in Deutschland.“Für uns als über Europa verteiltes Team war der digital geleitete Cocktailkurs ein echtes Highlight. Wir hatten echt Spaß mit dem Kursleiter und der Espresso Martini hat allen sehr gemundet”, sagt Juliane Leupold, Senior Communications Manager bei Tinder.

„Wir sind davon überzeugt, dass konfetti die ideale Plattform für die Buchung lokaler Kurse und Teamevents geschaffen und einen neuen Standard für Kunden und Kursanbieter gesetzt hat“, sagt Speedinvest Partner, Julian Blessin. „In kürzester Zeit haben Tobias und Wolfgang ein beeindruckendes Portfolio an Partnern und einen wertschöpfenden SaaS-enabled Marketplace aufgebaut, von dem sowohl Kunden als auch lokale Anbieter profitieren.”

konfetti genießt weiterhin die Unterstützung der früheren Investoren
konfetti freut sich, dass der europäische Early-Stage Top-VC Speedinvest als Lead-Investor einsteigt und mit Peak, Angel Invest, dem Atomico Angel Fund und Plattformexperten Sameer Singh renommierte Co-Investoren an die Vision von konfetti glauben.

Im Rahmen einer Pre-Seed Finanzierung haben im September 2021 die HelloFresh Gründer Thomas Griesel und Dominik Richter, Gorillas Gründer Jörg Kattner, Frühphaseninvestor Shio Capital, die Zenjob Gründer Frederik Fahning, Fritz Trott und Cihan Aksakal, Amazon Manager Markus Meel, Unternehmer Martin Axnick sowie Unternehmer Ludwig Cramer-Klett in konfetti investiert.

Quelle Bild und Text: Konfetti GmbH

Münchner Fintech-Startup schließt Series A erfolgreich ab

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10 Millionen Dollar Investment für finway

Mit der Investition will das Münchner Fintech-Startup sein Wachstum und die Produktentwicklung vorantreiben, um europäischen KMUs mittels modernem Ausgabenmanagement und Echtzeit-Budgetierungssoftware zu besserer Kostenkontrolle in Krisenzeiten zu verhelfen.

finway, das deutsche Finanz-Betriebssystem für KMUs, erhält eine Series A Finanzierung in Höhe von 9,2 Millionen Euro (10 Millionen Dollar). Die Runde wird angeführt von Capital 49, einem early-stage Venture Fond unter der Leitung der Gründer des globalen Fintech-Unicorns Airwallex.

Weitere neue Investoren sind Force Over Mass, ein auf Fintechs spezialisierter Fond aus Großbritannien und renommierte Gründer wie das Family Office von Paul Forster, Mitgründer des Jobportals Indeed. Bestehende Investoren, u.a. btov Partners und die 10x Group um Felix Haas, haben sich ebenfalls an der neuen Investitionsrunde beteiligt.

In Europa gibt es derzeit mehr als 23 Millionen KMUs. Die große Mehrheit, annähernd 80 %, hat ihre Finanzprozesse noch nicht vollständig digitalisiert.
Ausgaben- und Kostenkontrolle sind besonders in letzter Zeit zu zentralen Faktoren geworden. Der Bedarf an automatisierten Lösungen, die Einblick in Echtzeit-Finanzdaten ermöglichen und überholte, analoge Arbeitsmethoden in der Buchhaltung ablösen, war noch nie so groß wie heute.

finway ersetzt den ineffizienten, fragmentierten KMU-Finanztool-Markt durch eine zentrale Plattform. Mit seiner Komplettlösung deckt finway Ausgaben- und Reisekostenmanagement sowie Budgetplanung und vorbereitende Buchhaltung ab. Dadurch können KMUs eine Vielzahl zeitintensiver und fehleranfälliger manueller Aufgaben eliminieren und mittels intelligenter Workflows ihre Kreditorenbuchhaltung komplett digitalisieren. Mit diesem ehrgeizigen Ansatz hat finway den Finger am Puls der Zeit und ist zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

In nur zwei Jahren hat finway mehr als 400 Kunden in der DACH-Region gewonnen, darunter MILES Mobility, Alasco und Recup, und hat sich in kürzester Zeit zu einer der am schnellsten wachsenden B2B-Fintech-Plattformen in Deutschland entwickelt.
Das neue Investment wird das finway-Team in erster Linie für die Weiterentwicklung seiner Softwarelösung verwenden, um den wachsenden Kundenstamm bei Herausforderungen wie der besseren Kostenkontrolle noch stärker unterstützen zu können.

„Es ist kein Geheimnis, dass Technologie die Zukunft des Geldes und des Bankwesens grundlegend verändert. finway stellt sich dieser Herausforderung, indem es eine Lösung entwickelt, die Finanzprozesse automatisiert und die Effizienz für KMUs steigert“, sagte Jack Zhang, Mitgründer von Airwallex und Capital 49. „Wir freuen uns sehr, die Investitionsrunde anzuführen und ein Ökosystem zu stärken, das mit unserer Vision übereinstimmt, die Zukunft der Finanzdienstleistungen für moderne Unternehmen neu zu gestalten.“

„Wir sind begeistert von der Unterstützung engagierter, erfolgreicher Investoren, die das Potenzial von Fintech im B2B-Bereich erkennen“, sagt Jennifer Dussileck, Mitgründerin und Co-CEO von finway. „Der Bedarf an effizienten und automatisierten Finanzprozessen war noch nie so groß wie heute, da Kostenkontrolle aufgrund der wirtschaftlichen Herausforderungen immer mehr an Bedeutung gewinnt. Dies ist der richtige Zeitpunkt für finway, um weiter zu wachsen und unsere Vision von produktiven, reibungslosen und mühelosen Finanzprozessen in jedem KMU zu verwirklichen.“

Quelle Bild und Text: finway GmbH

Neue Produktlinie für Lilienthal Berlin

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Virtuoso Collection nachhaltige Taschen von Lilienthal Berlin

Die nachhaltigen Taschen der Virtuoso Collection

Das Classic Briefcase, der Minimalist Backpack und der Essential Backpack – das sind Lilienthal Berlins drei neue klimaneutrale Taschenmodelle der Virtuoso Collection aus Recycling-Leder. Neben Armbanduhren und Sonnenbrillen erweitert das Berliner Unternehmen seine Produktpalette nun um eine dritte Accessoire-Kategorie.

„Wir freuen uns sehr, unser Repertoire an Lifestyle-Produkten mit unserer neuen nachhaltigen Taschenkollektion zu erweitern und Lilienthal so immer mehr zur Multi-Product-Brand zu entwickeln“, so Jacques Colman, Co-Gründer und -Geschäftsführer von Lilienthal Berlin. „Unser Motto dabei: Puristisches Design meets Funktionalität. Dabei war uns wichtig, dass jedes der drei Virtuoso-Modelle auf unterschiedliche Weise genutzt werden kann – in der Freizeit, im Büro oder sowohl als auch.“

Gut organisiert in der Uni oder im Büro: Das Virtuoso Classic Briefcase für die Ordnungsfans

Das Classic Briefcase besticht durch sein geradliniges und übersichtliches Design. Als klassische Aktentasche mit einem Fassungsvermögen von 9 Litern enthält sie ein großes Reißverschlussfach mit zwei Plätzen für Dokumente und einem für Laptops zwischen 13 und 17 Zoll. Für lose Habseligkeiten, wie zum Beispiel Stifte, Handy oder Schlüssel, kann der Organizer genutzt werden. Erhältlich in den Farben Schwarz, Blau, Braun und Khaki, wird das Classic Briefcase entweder in der Hand oder durch den abnehmbaren sowie an die Körpergröße anpassbaren Gurt über der Schulter getragen.

Der praktische Helfer im Alltag: Der Virtuoso Minimalist Backpack für die Organisationsliebhaber

Mit einem Volumen von 16 Litern, aufgeteilt in zwei separate Reißverschlussfächer für Laptops, Dokumente und kleinere Einzelteile sowie eine Fronttasche für den schnellen Zugriff, sorgt der Minimalist Backpack für die einfache Organisation des alltäglichen Lebens. Im schlichten schwarzen, blauen, hellgrauen, khaki- oder sandfarbenen Design und mit extraflachen Gurten ist der Rucksack ein gleichermaßen stylischer wie bequemer Weggefährte bei allen Freizeitaktivitäten.

Für alle Eventualitäten gerüstet: Der Virtuoso Essential Backpack für die Spontanen

Der Essential Backpack mit einem Stauraum von 21 Litern und den vielen unterschiedlichen großen wie kleinen (Reißverschluss-)Fächern, ist ein effizienter und strapazierfähiger Alltagsbegleiter – sowohl für das Büro als auch für die Freizeit.

Mit den extraflachen Gurten und dem atmungsaktiven Rückenpolster bietet der Rucksack in Schwarz, Braun, Khaki oder Hellgrau nicht nur einen hohen Tragekomfort, sondern verhindert auch bei heißen Temperaturen oder sportlichen Aktivitäten, wie zum Beispiel Radfahren, durch die Luftzirkulation die Schweißbildung.Die drei Modelle sind wasserfest sowie nachhaltig gefertigt durch die Verwendung von hochwertigem Recycling-Leder. Das Innenfutter und die Reißverschlüsse bestehen aus recyceltem Polyester. Und weil alle bei der Produktion anfallenden Emissionen kompensiert werden, tragen die Taschen zudem das Siegel „zu 100 Prozent klimaneutrales Produkt“.

Quelle Lilienthal Berlin

tonies holt Christopher Becker als Director Licensing & Partnerships

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christopher becker

Bei tonies, der international führenden digitalen Audio-Plattform für Kinder mit der preisgekrönten Toniebox, hat Christopher Becker zum 15. Februar als neuer Director Licensing & Partnerships angefangen.

Der 43-Jährige verfügt über einen reichen Erfahrungsschatz in den Bereichen Lizenzierung, Partnerschaften und Geschäftsentwicklung und wird bei tonies insbesondere den Auf- und Ausbau weltweit relevanter Partnerschaften verantworten, die angesichts der weiteren Internationalisierung des Düsseldorfer Unternehmens an Bedeutung gewinnen. Becker wird an Markus Langer, Chief Content Officer bei tonies, berichten.

„Ich freue mich, Christopher Becker als unseren neuen Director Licensing & Partnerships bei tonies begrüßen zu dürfen“, betont Markus Langer: „Ich bin fest davon überzeugt, dass Christopher einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der strategischen Lizenzierung leisten wird und wir so das weitere Wachstum von tonies mit einem starken Content-Angebot vorantreiben können.“

Christopher Becker kommt von Sesame Workshop, der unabhängigen Nonprofit Media- und Bildungs-Organisation, die weltweit das IP der Sesamstraße hält. Zuvor war er als Head of Licensing für bei The Walt Disney Company in der Schweiz tätig und verantwortete für Disney in Deutschland die STAR WARS Integration u.a. von LEGO und HASBRO. Darüber hinaus hat er umfangreiche Kenntnisse und Erfahrungen im Marketing und im Aufbau eines Spielzeugvertriebsunternehmens von Grund auf gesammelt, unter anderem im Mittleren Osten.

Bild Christopher Becker, neuer Director Licensing & Partnerships bei tonies (Foto: privat)
Quelle tonies GmbH

Seed-Finanzierung für Green Convenience

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Green Convenience

Seed-Finanzierung für Green Convenience: BMH beteiligt sich an einzigartiger Automated Delivery Individualization für Pakete

Die BMH Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen mbH hat sich als Leadinvestor an der Seed-Finanzierungsrunde der Green Convenience GmbH beteiligt. Das Maintaler Startup entwickelt eine Software, die mithilfe von Künstlicher Intelligenz einen erfolgreichen Erstzustellversuch von Paketen garantiert und so Kosten und Emissionen in der Logistik reduziert. Das eingeworbene Kapital wird Green Convenience für die weitere Produktentwicklung sowie für Marketing und Vertrieb verwenden.

Die Green Convenience GmbH wurde 2020 von Benjamin Dauth mitgegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, das „Problem der letzten Meile“ als zentrales Effizienz- und Umweltproblem in der Paketzustellung zu lösen. Mit der „letzten Meile“ wird die Etappe von der finalen Verteilstation an die jeweilige Konsumentenadresse bezeichnet. Dabei scheitert weltweit jeder fünfte Erstzustellversuch, was zu Kosten- und Emissionsanstiegen von durchschnittlich 25 Prozent führt. Existierende Lösungsansätze wie Packstationen oder Abstellgenehmigungen können die Zielkonflikte zwischen Effizienz, Liefererlebnis und Verkehrsreduktion bislang nicht nachhaltig lösen.

Mit ihrer Automated Delivery Individualization (ADI) bietet Green Convenience hierfür einen bislang einzigartigen Lösungsansatz an. Mittels KI-basierter Big-Data-Analytik und Handystandortdaten trifft die Software unter höchsten Sicherheitsstandards präzise Vorhersagen über die Anwesenheit von Konsumenten. So können individualisierte Zustellfenster ermittelt werden, welche sich regelmäßig und vollautomatisch aktualisieren.

Die bereits im Vorfeld der Gründung auf globale Datenschutzkonformität und Anwendbarkeit geprüfte Software garantiert so, bei vollständiger Integration in das Transport-Management-System von Online-Händlern und Zustellern, einen erfolgreichen Erstzustellversuch. Online-Händler und Zustellern gelingt es dadurch bis zu 45 Prozent Kosten und Emissionen einzusparen. Zudem erhöht das verbesserte Liefererlebnis nachweislich die Kundenbindung.

Inzwischen hat Green Convenience mit dem Logistikunternehmen Grünfuchs seinen ersten Pilotkunden akquiriert und ein Patent zum Schutz seiner Technologie eingereicht. Ebenfalls ist das Produkt zertifiziert datenschutzkonform. Das Startup profitierte seit seiner Gründung von der Accelerator-Partnerschaft mit dem House of Logisitics & Mobility (HOLM). Seit August 2021 arbeitet Green Convenience zusätzlich mit der TU Darmstadt zusammen, zunächst bei der Entwicklung seines Minimum Viable Products, nun unterstützen wissenschaftliche Mitarbeitende der TU Darmstadt das Startup-Team bei der weiteren Produktentwicklung im Rahmen eines Förderprogramms.

„Gemeinsam mit unseren neuen Partnern wollen wir die Grenzen dessen verschieben, was mit KI-gestützter Anwesenheitsvorhersage möglich ist“, sagt Benjamin Dauth, Mitgründer und Geschäftsführer von Green Convenience. „Mit der weltweiten Nutzung unserer Lösung streben wir eine Reduzierung der CO2-Emissionen von 113,8 Millionen Tonnen und der Zustellkosten von 872,2 Milliarden Euro an.“

„Green Convenience verfügt mit seiner ADI-Lösung über ein hervorragendes Marktpotenzial und kann einen äußerst effektiven Beitrag zur nachhaltigen Transformation der Wirtschaft leisten“, ergänzt Lena Lang, zuständige Investment-Managerin der BMH, die u. a. den Fonds Hessen Kapital III (EFRE) GmbH verwaltet. „Das Geschäftsmodell ist zudem schnell, kosteneffizient und global skalierbar und das Team um Benjamin Dauth damit optimal für weiteres Wachstum aufgestellt.“

Bild Green Convenience (Quelle: Green Convenience GmbH)

Quelle IWK GmbH

300 neue Franchise-Verträge bis 2027

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Mrs.Sporty

Mrs.Sporty bietet neue Gründungschancen mit optimiertem Business-Konzept

Selbstständig sein und seine Leidenschaft zum Beruf machen – viele träumen davon, aber die Hürden sind oft sehr hoch. Franchise stellt daher eine beliebte Option für diejenigen dar, die bei der Gründung nicht auf sich alleine gestellt sein möchten. Denn Franchise ermöglicht mithilfe eines erfolgserprobten Business-Konzepts sowie dem Support und Erfahrungsaustausch einer ganzen Unternehmer-Community einen einfacheren Einstieg ins Unternehmertum.

Wer über eine Selbstständigkeit im Bereich Fitness und Gesundheit nachdenkt, der ist bei Mrs.Sporty an der richtigen Adresse. Denn die Fitness-Franchisemarke, die von Niclas Bönström zusammen mit Tennislegende Stefanie Graf gegründet wurde, hat ihr Business-Konzept weiterentwickelt und öffnet damit die Türen für noch mehr neue Franchise-Partner*innen. Ihr Ziel: 300 neue Franchise-Verträge bis 2027.

„Die Nachfrage nach Sport- und Gesundheitsangeboten wächst zunehmend. Daher suchen wir für Standorte in Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Menschen, die ihre Begeisterung für Sport und einen gesunden Lebensstil an andere weitergeben möchten“, erklärt Niclas Bönström. Auch Quereinsteiger*innen jeden Alters sind willkommen. Denn das Franchise-System unterstützt mit Know-how-Transfer, Ausbildung und Beratung sowohl während der Gründung als auch während des Unternehmertums.

Der Zeitpunkt für eine Unternehmensgründung in der Fitness- und Gesundheitsbranche ist optimal, denn die Nachfrage nach entsprechenden Angeboten ist hoch und wächst weiter. Grund ist vor allem der demografische Wandel in Verbindung mit dem wachsenden Gesundheitsbewusstsein in der Bevölkerung. „Die Menschen wollen möglichst lange gesund und fit bleiben und sich wohlfühlen“, fasst Niclas Bönström zusammen. „Ihnen ist bewusst, dass Sport und ein gesunder Lebensstil dafür entscheidend sind und einen wichtigen Ausgleich zu einem Alltag bilden, den wir zunehmend sitzend verbringen.“ Daher möchte Mrs.Sporty an zahlreichen Standorten neue Clubs eröffnen und dazu in den kommenden drei Jahren 300 neue Franchise-Verträge abschließen.

Gründung mit Franchise – darauf kommt es an
Eine Gründung mit Franchise eignet sich vor allem für diejenigen, die auf eine bereits etablierte Geschäftsidee zurückgreifen möchten, von den Erfahrungen anderer Unternehmer*innen profitieren wollen oder Quereinsteiger*innen mit wenig Erfahrung in der Branche sind. Sie erhalten vom Franchise-Geber die notwendige Unterstützung. „Bei uns sind das neben der Bereitstellung eines schlüsselfertigen Konzepts unter anderem Schulungen an unserer Mrs.Sporty-Academy, Beratung, beispielsweise bei der Standortwahl sowie der Businessplanerstellung, oder die Bereitstellung von Marketingmaßnahmen“, sagt Nina Schawe-Ben Achour, die als Head of Franchise Development DACH bei Mrs.Sporty die Gründungen betreut.

Die Mrs.Sporty-Franchisepartner*innen stehen dabei auch untereinander im Austausch und teilen Ideen und Erfolge. Dennoch bleiben die Franchise-Partner*innen zu jeder Zeit selbstständige Unternehmer*innen. Mehrere hundert Partner*innen haben sich so bereits erfolgreich mit dem Konzept von Mrs.Sporty selbstständig gemacht.

Das sollten Franchise-Partner*innen mitbringen
Wichtigste Voraussetzung für die Gründung mit Mrs.Sporty sind neben einem Eigenkapital von mindestens 10.000 Euro die Begeisterung für Sport und die Arbeit mit Menschen, Führungsstärke sowie eine offene Art. „Partner*innen eröffnen in der Regel einen neuen Club oder aber übernehmen einen bestehenden Club als Nachfolger*in. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, einen eigenen, bereits bestehenden Sportclub zu einem Mrs.Sporty-Club umzuwandeln“, stellt Nina Schawe-Ben Achour fest. Welche Standorte zur Gründung zur Verfügung stehen, erfahren Interessent*innen unverbindlich bei den Business Consultants.

„Bestes Fitnessstudio“ – ein ausgezeichnetes Konzept
Für die Gründung nutzen die angehenden Unternehmer*innen das erprobte Konzept von Mrs.Sporty, das erst vor kurzem zum wiederholten Mal von Focus und Deutschland Test als „bestes Fitnessstudio“ ausgezeichnet wurde. Seit 2004 ist das Konzept bereits erfolgreich am Markt etabliert und speziell auf Frauen und ihre Bedürfnisse ausgerichtet. „Wir möchten alle Frauen dabei unterstützen, ihr Wohlfühl-Ich zu erreichen. Unabhängig von Alter, Zielen oder sonstigen Faktoren bieten wir eine urteilsfreie Trainingsumgebung. Dabei verstehen wir uns nicht als reines Fitnessstudio, sondern als ganzheitlicher Anbieter mit Angeboten aus den Bereichen Fitness, Ernährung und Gesundheit“, so Niclas Bönström.

Um sich an die Nachfrage am Markt anzupassen, hat Mrs.Sporty ihr Konzept im letzten Jahr weiterentwickelt und erweitert. Dazu verbindet das System maximale Individualität, Flexibilität und Digitalisierung. „Jede Frau ist individuell und hat daher auch unterschiedliche Ziele und Anforderungen an die Trainingsbedingungen. Mit dem erweiterten Konzept können wir darauf eingehen – egal, ob sie etwas gegen Rückenschmerzen tun, abnehmen oder den Beckenboden stärken möchte“, beschreibt Niclas Bönström.

Interessent*innen, die mehr zum Thema Franchise, dem Mrs.Sporty-Konzept und den Gründungsmöglichkeiten mit Mrs.Sporty erfahren möchten, finden weiterführende Informationen auf der Website https://www.mrssporty-franchise.com. Mithilfe des Online-Tests „Selbstständigkeit mit Mrs.Sporty Franchise“ können sie herausfinden, ob sie alle Anforderungen für eine Selbstständigkeit in der Fitness- und Gesundheitsbranche mit Mrs.Sporty erfüllen. Zudem haben Interessent*innen die Möglichkeit, hier einen unverbindlichen Beratungstermin mit den Business-Consultants zu vereinbaren.

Bild Mrs.Sporty bietet neue Gründungschancen mit optimiertem Business-Konzept © Mrs.Sporty

QuelleFortis PR OHG

Digitale Schädlingsbekämpfung

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Bayern Kapital und Born2Grow beteiligen sich an Seed-Finanzierungsrunde für traplinked

Bayern Kapital, einer der erfahrensten und aktivsten Investoren der deutschen High-Tech-Finanzierungslandschaft, und der auf wachstumsstarke Start-ups in zukunftsweisenden Technologien spezialisierte Seed-Fonds BORN2GROW beteiligen sich gemeinsam an traplinked.

Das Nürnberger Start-up entwickelt Permanent Monitoring Systeme und vernetzte Fallen für die Bekämpfung und das Monitoring von Ratten, Mäusen, Insekten und anderen Schädlingen. Bei dem Investment, das insgesamt 2,3 Mio. EUR umfasst, sind auch mehrere Business Angels engagiert.

Die traplinked GmbH wurde 2019 von Tim Kirchhof in Nürnberg gegründet und produziert fernüberwachte automatische Schädlingsfallen sowie eine begleitende Software, die von Befalls- und Behandlungsdokumentation über Einsatz-Routineplanung sowie Monitoring bis hin zu Rechnungsschreibung alle Büroarbeiten eines Schädlingsbekämpfers abdeckt.

Die Idee für das Start-up reifte während einer Werkstudententätigkeit des Gründers in einem Schädlingsbetrieb. Hier erkannte Kirchhof das enorme Potenzial zur Automatisierung von Arbeitsabläufen, das insbesondere in der täglichen monotonen Arbeit mit Fallenboxen, in denen keine Fänge zu verzeichnen waren, lag.

Mit der Kombination aus drahtloser Kommunikation und Sensortechnik trägt traplinked seither erheblich zur Digitialisierung der Schädlingsbekämpfungsindustrie bei. Die intelligenten Sensormodule JERRY und TOM überwachen und dokumentieren den Zustand von Fallenboxen mit Echtzeit-Benachrichtigungen über mehrere Standorte hinweg und machen Schlagfallen so zu einer zeit- und kosteneffektiven Bekämpfungsmethode von Schädlingen aller Art. So können der Lebensmittelverlust, die Verbreitung von Krankheiten und der Einsatz umstrittener, mit Nachteilen und Risiken gespickter Giftköder erheblich reduziert werden.

Bisher hat traplinked europaweit mehr als 55.000 Sensormodule verkauft. Mit den neuen finanziellen Mitteln sollen die Internationalisierungsstrategie weiter vorangetrieben sowie die Hardware – insbesondere in den Bereichen Konnektivität und Künstliche Intelligenz zur automatischen Datenauswertung – ausgebaut werden. Ein weiterer Fokus liegt auf der Monetarisierung der hauseigenen traplinked-Software.

Daniel Pelikan, CEO von traplinked, kommentiert: „Die Hardware war unser Markteintritt. Diesen haben wir sehr erfolgreich umgesetzt. Mit dem frischen Kapital setzten wir den Fokus nun auf die Software. Unser Ziel ist es bis 2024 rund 1.000.000 ARR zu generieren.“

Manuel Böhringer, Investmentmanager von BORN2GROW ergänzt: „Das Marktpotenzial in der Schädlingsbekämpfung ist riesig. Wir sind davon überzeugt, gemeinsam mit dem starken Gründerteam von traplinked den Markt für digitale Schädlingsbekämpfung zu revolutionieren.“

„Das Eingrenzen von Schädlingseffekten wird im Rahmen der Erderwärmung zunehmend wichtiger und gleichzeitig schwieriger“, kommentiert Monika Steger, Geschäftsführerin von Bayern Kapital. „Durch den Verzicht auf Giftköder und andere Toxika arbeitet traplinked hier mit einem nachhaltigen Ansatz am Puls der Zeit, weshalb wir das Unternehmen gerne mit unserer Beteiligung unterstützen.“

Bild Das traplinked-Team

Quelle IWK GmbH

MedTech Startup entwickelt innovative Behandlungsmethode für Patienten mit Lungenversagen

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HBOX Therapies

Die HBOX Therapies GmbH erhält ein vom TechVision Fonds angeführtes Erst-Investment in Höhe von 2,3 Mio. €. Co-Investoren sind der High-Tech Gründerfonds sowie Business Angel Prof. Dr. Peter Borges. Das MedTech Startup HBOX Therapies hat eine Technologie entwickelt, die eine lungenschonende Behandlung von Beatmungspatienten ermöglicht. „Diese Technologie schützt perspektivisch nicht nur Patienten vor den vielen Begleitschäden der invasiven Beatmung, sie kann auch unser Gesundheitssystem entlasten, indem sie langwierige Krankheitsverläufe bis hin zu Sterbefällen reduziert“, sagt Bernhard Kugel, Geschäftsführer des TVF.

Hinter dem 2021 gegründeten Spin-Off der RWTH Aachen steht ein erfahrenes Management-Team, das bereits seit 2013 zusammenarbeitet. Die Gewinner des „StageTwo Deep Tech Award 2022“[1] wollen mit dem frischen Kapital einen Prototyp entwickeln und so einen großen Schritt in Richtung klinischer Prüfung gehen. Diese ist Voraussetzung für die CE-Zertifizierung, um die Technologie möglichst schnell für Patienten mit Lungenversagen zugänglich zu machen.

Erste Alternative zur invasiven Beatmung
Die etablierte Behandlungsmethode der invasiven mechanischen Ventilation (IMV) führt häufig zu Lungenschäden, Pneumonien oder Zwerchfellfunktionsstörungen – insbesondere bei vorbelasteten Patienten. Zudem müssen Patienten oft über Wochen wieder von der IMV entwöhnt werden. Als letzte Behandlungsoption folgt bisher die ECMO[2] – eine künstliche Lunge, die jedoch mit großen Kanülen und hohen Blutflussraten ebenfalls sehr belastend ist. Für eine schonendere Sauerstoffversorgung entwickelten die Aachener Forscher die patentierte Plattformtechnologie HBOX (Hyperbaric Blood Oxygenation): Wie bei herkömmlichen ECMO-Therapien wird Sauerstoff direkt ins Blut verabreicht und die Lunge dadurch entlastet.

Einzigartig ist, dass der Austausch von Kohlenstoffdioxid und Sauerstoff durch das erhöhte Druckniveau wesentlich kleinere Blutvolumina erfordert. Dies macht die Behandlung weniger invasiv und ermöglicht, dass die Patienten während der Behandlung wach sind und spontan atmen können. Die HBOX-Technologie kann dadurch auch mit der etablierten nicht-invasiven oder invasiven mechanischen Ventilation (NIV bzw. IMV) kombiniert und zu früheren Zeitpunkten angewandt werden als bisherige ECMO-Verfahren.

„Unser Verfahren bietet im Vergleich zu den bisherigen Methoden viele Vorteile“, so Dr. Peter Schlanstein, Co-Gründer von HBOX Therapies. „Es sorgt dafür, dass Ärzte gar nicht oder erst zu einem späteren Zeitpunkt auf die invasive Beatmung umstellen müssen. Das reduziert potenziell die Liegedauer, die Entwöhnungszeit und das Sterberisiko der Patienten.“

Immer mehr Lungenkrankheiten in alternder Gesellschaft
„Der demografische Wandel, die Zunahme an respiratorischen Erregern sowie stärkere Luftverschmutzung werden dazu führen, dass immer mehr Menschen mit Lungenkrankheiten zu kämpfen haben“, so Kugel. „Wir verfolgen die Entwicklung von HBOX Therapies schon seit einigen Jahren und sehen enormes Potenzial für eine ‚Break-Through-Technologie‘, die auch für weitere Anwendungsbereiche einsetzbar sein wird.“

Das Management-Team von HBOX Therapies besteht aus den Gründern und Gesellschaftern Dr. Peter Schlanstein, Dr. Matthias Menne und Niklas Steuer. Vor der Gründung arbeiteten sie viele Jahre am Institut für Angewandte Medizintechnik (AME) der RWTH Aachen zusammen und sind in ihren Bereichen hochspezialisiert.


[1] Stage Two ist der größte universitäre Startup-Wettbewerb Europas, der Studenten und Forschende dabei unterstützt, ihre Ideen zu Geschäftsmodellen zu machen. Das Netzwerk möchte Investoren über nationale Grenzen hinaus vernetzen und ihnen Zugang zum internationalen Markt verschaffen.

[2] ECMO: Die extrakorporale Membranoxygenierung (= Sauerstoffaufnahme über eine Membran, außerhalb des Körpers) ist ein medizinisches Verfahren, bei dem eine Maschine vorübergehend die Funktion der Lunge übernimmt, also den Körper mit Sauerstoff versorgt.

Bild Gründerteam

Quelle VOCATO public relations GmbH