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Startup-Finanzierung für etalytics

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Startup-Finanzierung für etalytics: BMH und Xantaro investieren in Softwareanbieter für intelligente Lösungen zur Steigerung der Energieeffizienz

Die BMH Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen mbH, die mittelständische Beteiligungs- und Venture-Capital-Gesellschaft des Landes Hessen, beteiligt sich im Rahmen einer Pre-Series-A-Finanzierung als Lead-Investor gemeinsam mit Xantaro an etalytics. Das Darmstädter Startup entwickelt Softwarelösungen zur Steigerung der Energieeffizienz und -flexibilität durch datengestützte und energietechnische Verfahren. Die neuen finanziellen Mittel will etalytics dazu nutzen, sein Team für die weitere Skalierung auszubauen. 

Die etalytics GmbH wurde 2020 von Dr. Niklas Panten, Dr. Thomas Weber und Björn Scheurich aus der TU Darmstadt ausgegründet. Dabei verfolgten sie das Ziel, die Energieverschwendung in der Industrie zu begrenzen, Kosten sowie CO2-Emissionen einzusparen und damit einen effektiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Die Idee entstand aus den vielfältigen Erfahrungen der Forschungsprojekte, die in den vergangenen Jahren durch die Forschungsgruppe Energietechnologien und Anwendungen in der Produktion (ETA) an der TU Darmstadt durchgeführt wurden.

Und die Lösung von etalytics trifft den Puls der Zeit: Gesetzliche Vorgaben, das wachsende Umweltbewusstsein von Konsumenten und steigende Energiepreise drängen Unternehmen zu mehr Nachhaltigkeit in der Produktion. Zukunftsorientierte Betriebe müssen vor allem den Energiebedarf sowie die daraus resultierenden CO2-Emissionen aus der Fertigung reduzieren. 

„Nach wie vor wird sektorübergreifend Energie verschwendet. In Pilotprojekten haben wir beweisen können, dass ein intelligenter Betrieb von Energiesystemen den Energiebedarf bereits um bis zu 45 Prozent senken kann – mit Amortisationszeiten von unter einem Jahr“, sagt Dr. Niklas Panten, Mitgründer und CEO von etalytics. „Wir freuen uns, unsere Lösungen durch die Wachstumsfinanzierung von BMH und Xantaro weiter skalieren und unseren Beitrag gegen den Klimawandel intensivieren zu können.“

Etalytics bietet mit der etaONE®-Plattform und den etaEDGE®-IIoT-Gateways Unternehmen die digitale Infrastruktur, die sie zur Modellierung, Visualisierung, Analyse und Optimierung ihrer Energieanlagen und -systeme benötigen. Dabei setzt das Startup auf innovative, sowohl Cloud- als auch On-Premise-basierte Data-Analytics- und Machine-Learning-Technologien und transferiert diese somit aus der Forschung in die Wirtschaft. Zur Anwendung kommen sie schließlich in Rechenzentren, Produktionsbetrieben, Smarten Quartieren bzw. Cities und Gebäudekomplexen sowie bei Energieversorgern.

Mit seinen Lösungen und Produkten ist etalytics ein Pionier auf dem Feld der Betriebsoptimierung, denn keiner der bestehenden Wettbewerber fokussiert sich zum jetzigen Zeitpunkt auf Energie- und Ressourceneffizienz für industrielle versorgungstechnische Systeme. Durch die Kopplung robuster Optimierungsverfahren und Maschinelles Lernen hebt etalytics industrielles Energiemanagement auf ein neues Level. Als Plattform lassen sich mittels etaONE® jedoch auch weitere Anwendungsfelder vom technischen Monitoring, über Energiekostenmanagement über Carbon Impact Tracking bis zur Lastvorhersage und Energieeinkauf abbilden, womit Wettbewerber mittel- bis langfristig von Kundensystemen verdrängt werden können. 

„Das etalytics-Team, ihre Mission und ihre Produkte haben uns restlos überzeugt“, kommentiert Sebastian Schnell, zuständiger Investment Manager der BMH. „Angesichts der Klimaziele der Politik sehen wir ein langfristig großes Marktpotenzial für innovative und intelligente Lösungen im Bereich der Energieeffizienz.“

„Die Lösungen von etalytics eröffnen Rechenzentren und energieintensiven Unternehmen unerwartete Einsparpotentiale“, sagt Gerold Arheilger, Mitgründer und CEO von Xantaro. „Die Ergebnisse haben in der Praxis bereits absolut überzeugt. Wir freuen uns, dass wir als exklusiver Vertriebspartner von etalytics für die DACH-Region nun auch als Investor Teil der Erfolgsgeschichte sind.“

Bild: Gründer etalytics v.l.n.r.: Dr. Thomas Weber, Dr. Niklas Panten, Björn Scheurich (Quelle: etalytics)

Quelle IWK GmbH

REYL Intesa Sanpaolo berät Panolin-Gruppe beim Verkauf des Kerngeschäfts an Shell

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REYL Intesa Sanpaolo

REYL Corporate Finance (REYL CF), der Investmentbanking-Arm von REYL Intesa Sanpaolo (REYL), fungiert als alleiniger Finanzberater der PANOLIN-Gruppe beim Verkauf des Geschäftsbereichs Environmentally Considerate Lubricants (ECL) an Shell Lubricants. 

PANOLIN mit Sitz in Madetswil (Schweiz) ist ein führender internationaler Schmierstofflieferant und seit 1983 ein Pionier auf dem Gebiet der umweltverträglichen Hochleistungsschmierstoffe (ECL). Die PANOLIN-Gruppe ist ein unabhängiges Unternehmen, das sich seit 1949 im Besitz und unter der Leitung der Familie Lämmle befindet.

ECLs sind biologisch abbaubare Schmierstoffe, die zu einer nachhaltigeren Zukunft beitragen, indem sie im Vergleich zu herkömmlichen Schmierstoffen einen grösseren Schutz für Wildtiere und Ökosysteme bieten, wenn sie mit der Umwelt in Kontakt kommen. Shell, der führende internationale Energieriese, beabsichtigt, das Geschäft innerhalb von zwei Jahren nach Fertigstellung vollständig in sein globales Schmierstoffgeschäft zu integrieren. Dies steht im Einklang mit dem Shell-Konzept Powering Progress, das den Übergang zu einem Netto-Nullverbrauch bis 2050 beschleunigen soll.

Mit der nachweislichen Erfolgsbilanz in der weltweit führenden ECL-Herstellung wird das Geschäft das derzeitige Produktangebot von Shell ergänzen und das Unternehmen in die Lage versetzen, ein Akteur auf dem globalen Markt für ECLs zu sein, der in den kommenden Jahren voraussichtlich erheblich wachsen wird. 

REYL Intesa Sanpaolo fungierte als alleiniger Finanzberater von PANOLIN in allen Phasen der Transaktion, welche am 14. Dezember 2022 erfolgreich abgeschlossen wurde. 

Xavier Ledru, Leiter REYL Corporate Finance, sagt: «Wir sind stolz darauf, PANOLIN als führendes Unternehmen im Bereich der umweltfreundlichen Schmierstoffe während des gesamten Verkaufsprozesses an Shell unterstützt zu haben. Diese Transaktion ist ein weiterer Meilenstein im Geschäftsbereich Corporate Finance von REYL. Sie ist ein weiteres Beispiel für die nahtlose Zusammenarbeit mit unserer Zürcher Niederlassung im Rahmen eines umfassenden 360°-Ansatzes für die Bedürfnisse unternehmerischer Eigentümer.»

Chris Bauer, Leiter der Niederlassung in Zürich von REYL, kommentiert: «Diese Transaktion unterstreicht die Expertise von REYL in der massgeschneiderten Beratung im Rahmen komplexer Corporate Finance-Transaktionen sowohl in der Schweiz als auch international. Dies ist die erste M&A-Transaktion von REYL in der deutschsprachigen Schweiz.»

Patrick Lämmle, Mitglied des Verwaltungsrats der PANOLIN Holding AG, sagt: «Unsere Technologie hat bereits begonnen, den Status quo in der Schmierstoffherstellung zu verändern. Shell ist der perfekte Partner, um die Vision von PANOLIN in den kommenden Jahren zu verwirklichen, denn der Beitrag zur Erreichung von Netto Null (Net Zero) rückt auf der Agenda der Wirtschaftsführer immer weiter nach oben.»

REYL Intesa Sanpaolo berät Panolin-Gruppe beim Verkauf des Kerngeschäfts an Shell

Bild Xavier Ledru und Christian Bauer

Quelle b-public AG

Fotogrüße zum Valentinstag: Egal ob nah oder fern 

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bilderrahmen

Die digitalen Bilderrahmen von Aura sind das perfekte Geschenk für jede Beziehung

Zum Valentinstag am 14. Februar wird die Liebe gefeiert – und damit startet die Suche nach dem passenden Geschenk für die wichtigste Person im Leben. Aura hat die perfekte Lösung für alle Verliebten, die nicht nur auf Pralinen und Blumen setzen möchten, denn digitale Bilderrahmen erlauben es Paaren immer und überall Teil am Leben des Anderen zu haben.

Gerade für Paare in einer Fernbeziehung, die sich nicht täglich sehen, lindert Aura den Schmerz des gegenseitigen Vermissens, denn mit der Aura-App können Erinnerungen kinderleicht von überall geteilt werden. Die Rahmen bieten die Möglichkeit, stets Teil des Lebens und des Alltags der anderen Person zu sein, unabhängig von der Entfernung – so schickt man einfach einen täglichen Fotogruß an den Rahmen des Partners. Auch für Paare die gemeinsam leben ist Aura ein wunderbares Geschenk, sowohl als gemeinsames Fotoalbum im Aura Rahmen, als auch in der Aura App, wo den Paaren unbegrenzter Speicherplatz in der Cloud zur Verfügung steht, um auf alle geteilten Erinnerungen und Erlebnisse zurückzublicken. 

Die Aura Bilderrahmen haben eine intuitive Bedienoberfläche und können per App kinderleicht eingerichtet werden. Mit der App können außerdem Freunde und Verwandte eingeladen werden ihre eigenen schönsten Momente auf dem Rahmen zu zeigen. Die Software wird von Aura stets weiterentwickelt und es werden regelmäßig neue Features hinzugefügt.

Die neuesten Funktionen sind der Foto-Scanner, mit dem gedruckte oder gemalte Bilder kinderleicht dem Rahmen hinzugefügt werden können und das Einfärbe-Tool, mit dem Bilder in schwarz-weiß oder sepia Tönen zum Leben erweckt werden. Neu ist außerdem ein iOS Widget, mit dem die Bilder auf dem Rahmen auch direkt auf dem Startbildschirm des Smartphones angezeigt werden können. Außerdem verfügen die Bilderrahmen über unendlichen Cloud-Speicher, damit keine einzige Erinnerung verloren geht.

Die Rahmen können direkt im Shop auf www.auraframes.de bestellt werden und werden auf Wunsch geschenkfertig geliefert. Dann können schon vor dem Verschenken Bilder hinzugefügt werden, damit die schönsten Erinnerungen sofort bewundert werden können. Die Aura Rahmen werden zudem in einer schönen, bereits geschenkfertigen Box geliefert – ohne Rechnung oder Preisinformation, um die Überraschung nicht zu verderben.

Die Bilderrahmen sind in vielen verschiedenen Größen und Farben erhältlich, wodurch sie sich perfekt in jedes Zuhause einfügen. In Deutschland sind aktuell drei verschiedene Aura Bilderrahmen verfügbar. Der neue Carver (UVP 159€) ist in den Farben Gravel oder Sea Salt erhältlich, Mason (UVP 199 €) in den Varianten White Quartz oder Graphite und Mason Luxe (UVP 259 €) in den Farben Pebble oder Sandstone.

Quelle SWORDFISH PR

Lösungen für moderne Mitarbeiterbindung

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HR-Software-Entwickler HiBob startet Events, die Unternehmen in Krisenzeiten befähigen, ihre Mitarbeitenden zu halten

Fachkräftemangel, Remote Work und die weltpolitischen Krisenzeiten. HiBob, Entwickler des HR-Tools Bob, erkennt den Bedarf von Unternehmen, die eigenen Mitarbeitenden an sich zu binden, ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln und sich als attraktiver Arbeitgeber auf dem Arbeitsmarkt zu positionieren. Mit Live- und Online-Events, die auf entsprechende HR-Themen einzahlen, will HiBob 2023 Unternehmen unterstützen.

Fachkräftemangel, Arbeitnehmermarkt, Great Resignation, Remote Work – das sind die Herausforderungen, vor denen Unternehmer*innen und Personalverantwortliche neben den derzeitigen weltpolitischen Krisen stehen. Die veränderten Anforderungen an die Arbeitswelt durch die jungen Generationen, Generation Y und Generation Z, nicht zu vergessen.

Unternehmen müssen sich nicht nur bemühen, neues Personal zu finden, sie müssen bestehendes Personal halten. HR-Software-Entwickler HiBob hat diesen Bedarf erkannt und will Firmen als Veranstalter von Live- und Online-Events zu HR-Themen unterstützen und befähigen, sich auch in Krisenzeiten als attraktiver Arbeitgeber auf dem Arbeitsmarkt zu positionieren. Der Fokus aller Aktivitäten wird auf den Themen Flexibilität, mentale Gesundheit und Wohlbefinden, Gen Z sowie Female Leadership liegen. Sämtliche Veranstaltungen, live und digital, werden entsprechend dieser Themen ausgerichtet.

Das erste Live-Event fand am 7. Dezember unter dem Titel „Let’s Talk Gen Z – Die neue Generation am Arbeitsmarkt“ in Berlin statt. Die geladenen Panellist*innen sprachen über mögliche Lösungen für Unternehmen, um ihre jungen Mitarbeitenden besser an sich zu binden. Die Expert*innen stimmten überein: Arbeitgebende sollten in das Potenzial ihrer jungen Angestellten investieren und ihnen mehr Platz für persönliche Entwicklung und Lernen einräumen.

Melanie Wagner, Country Managerin DACH von HiBob, wertet den Abend als Erfolg: “Unsere Diskussion hat gezeigt, dass die Generationen nicht verallgemeinert werden können. Man muss den Mitarbeitenden individuell begegnen. Wir sind alle Menschen – auch im Arbeitskontext. Unsere im Oktober veröffentlichte ,Young Generation in Tech‘-Studie zeigt, dass die Führungsqualitäten und das Gefühl von Sicherheit am Arbeitsplatz für die jungen Generationen entscheidende Faktoren bei der Berufswahl sind.

In den derzeitigen Krisenzeiten verstärkt sich dieses Bedürfnis. Wir wollen genau hier ansetzen und mit unseren Veranstaltungen 2023 Unternehmen und Mitarbeitende unterstützen. Die Themen Flexibilität, hybrides Arbeiten, mentale Gesundheit und Wohlbefinden sowie Female Leadership sind nicht nur in aller Munde, sondern entscheidende Faktoren, die, wenn man sie richtig angeht, dafür sorgen, dass man die Mitarbeitenden nachhaltig an das eigene Unternehmen bindet.“ 

Gemeinsam mit Kooperationspartner Likeminded, einem Plattform-Anbieter für mentales Wohlbefinden, will HiBob im Februar ein Panel Event und im Oktober 2023 eine Kampagne mit dazugehörenden Events zu den Themen mentale Gesundheit und Wohlbefinden gestalten.Im Frühjahr 2023 wird HiBob gemeinsam mit Pult, einer Plattform für hybrides Arbeiten, ein Event zum Thema flexible Arbeitswelt veranstalten. 

Im September 2023 ist darüber hinaus ein Webinar zur internationalen Week of Happiness geplant. Für November 2023 ist ein weiteres Event angesetzt, das sich mit den jungen Generationen am Arbeitsmarkt beschäftigen wird. Grundlage des Events werden die Studienergebnisse der ,Young Generation in Tech‘-Studie 2023 sein.

Titelbild Melanie Wagner CM Dach

Quelle schoesslers GmbH

invoicefetcher® und Amazon Business kooperieren

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invoicefetcher

invoicefetcher® und Amazon Business starten technische Kooperation und Integration zum automatisierten Abruf von Rechnungen für Kunden.

Der deutsche Cloud-Dienstleister invoicefetcher® und Amazon Business haben gerade eine neue Integration zur Unterstützung des automatischen Abrufs von Eingangsrechnungen gestartet.

Das auf Automatisierungslösungen für Eingangsrechnungen spezialisierte Unternehmen mit Sitz in Schönefeld hat durch die Zusammenarbeit mit Amazon Business neue technische Maßstäbe für seine Kunden gesetzt. Abgerufene Rechnungen können automatisiert und nahtlos in verschiedene Buchhaltungs- oder Buchhaltungsvorbereitungssysteme exportiert werden, wodurch Kunden Zeit und Aufwand sparen.

„Wir freuen uns sehr über die mit Amazon Business entwickelte Lösung.“, erklärt Strauch. „Gemeinsam mit Amazon Business und unseren Kunden gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung der vollautomatisierten Zustellung von digitalen Buchhaltungsunterlagen. Mit invoicefetcher® haben wir einen neuen Maßstab für die Übertragung, den Export und die gemeinsame Nutzung von Rechnungsdokumenten gesetzt“, fügt er hinzu. Die Zusammenarbeit zeigt auch, dass in-voicefetcher® und die auf seine Kernthemen abgestimmten Lösungen längst erfolgreich am Markt etabliert sind.

Bild Kathrin Vogel, Phillip-Strauch und Klaus Jungnickel Fotograf/Bildquelle: Andreas Herz

Quelle invoicefetcher UG (haftungsbeschränkt)

Wie Handwerksbetriebe auf Instagram herausstechen

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Handwerksbetriebe

Expertin gibt Tipps, worauf zu achten ist und welche Fehler es zu vermeiden gilt

Der Fachkräftemangel stellt viele Handwerksbetriebe vor große Herausforderungen. Die meisten Unternehmen nutzen jedoch weiterhin herkömmliche Kanäle, um neue Mitarbeiter für sich zu gewinnen. Die Suche auf Jobportalen oder in Anzeigen der Agentur für Arbeit funktioniert allerdings nicht mehr, da sich die qualifizierten Mitarbeiter bereits alle schon in einer Beschäftigung befinden.

„Um neue Mitarbeiter von sich zu überzeugen, sollten Unternehmen heute vor allem auf Onlinepräsenz und Social Media setzen“, sagt Recruiting-Expertin Vivien Schaible. In diesem Artikel verrät sie, wie sich Handwerksbetriebe auf Instagram präsentieren können und worauf sie dabei achten sollten, wenn sie sich von der Konkurrenz abheben wollen.

Authentische Einblicke geben

Durch soziale Medien wie Instagram können Unternehmen heutzutage durchaus neue Mitarbeiter auf sich aufmerksam machen, sollten dabei jedoch einige Dinge beachten. So lebt Instagram vor allem von Bildern und Videos: Wer sich hier als attraktiver Arbeitgeber präsentieren möchte, sollte daher vor allem Einblicke in den Arbeitsalltag geben. So schaffen Fotos und Berichte von Mitarbeitern schnell Vertrauen und lassen das Unternehmen gleich viel authentischer und nahbarer erscheinen.

Filter und Suchregionen nutzen

Wer die Funktionen von Instagram richtig einzusetzen weiß, kann das soziale Netzwerk sehr gut als Werbeplattform nutzen. So verfügt Instagram über eine große Datenbank mit vielen relevanten Informationen über die Nutzer, wodurch man als Unternehmen für die Suche nach neuen Mitarbeitern gezielt Filter setzen kann, um potenzielle Bewerber etwa nach Alter, Interessen und derzeitigen Job zu sortieren. 

Außerdem können Handwerksbetriebe die Suche auch speziell auf ihre Region eingrenzen, um Bewerber aus ihrem Umfeld anzusprechen und die Erfolgsquote zu erhöhen. Wer bei der Schaltung seiner Anzeigen die geschilderten Filter einsetzt, kann sich daher viele bei klassischer Werbung auftretende Streuverluste sparen.

Fehler vermeiden

Zudem gehen zu viele Handwerksbetriebe davon aus, allein schon die Existenz eines Instagram Accounts könnte neue Mitarbeiter auf den Betrieb aufmerksam machen. Oft sind dann auf den Accounts zunächst nur die eigenen Mitarbeiter und Freunde oder Bekannte des Unternehmens unterwegs – ohne zielgerichtete Werbung geht es also auch auf den sozialen Medien nicht. Hier können Unternehmen etwa Werbebanner nutzen, die Bewerber immer wieder auf den eigenen Betrieb aufmerksam machen, wenn diese sich bereits interessiert gezeigt haben.

Des Weiteren sollten Betriebe aus der Handwerksbranche nicht den Fehler begehen, etwa aus Zeitmangel den einmal eingerichteten Instagram-Account zu vernachlässigen: Es ist besser, überhaupt keinen Account zu haben, als einen schlechten Eindruck von seinem Unternehmen zu geben. Hier gilt es also, langfristig zu denken und für die Betreuung seiner Social-Media-Accounts erfahrene Experten zu beauftragen.

Gezielt wechselbereite Arbeitnehmer ansprechen

Zusammengefasst kann es also sehr hilfreich sein, sich auf Instagram eine Marke als Arbeitgeber zu schaffen und sich mit einem gut gepflegten Account von der Konkurrenz abzuheben. Wer sich dazu die nötige Zeit nimmt und mit seinem Social-Media-Auftritt allmählich in die Öffentlichkeit rückt, kann durch Anzeigen und Kampagnen qualifizierte Arbeitnehmer aus der Region auf sich aufmerksam machen.

Autor

Vivien Schaible ist die Gründerin und Geschäftsführerin der Recruiting Fabrik. Sie unterstützt mittelständische Unternehmen aus der Industrie und dem Handwerk dabei, qualifizierte Fachkräfte aus ihrer Region zu finden und für sich zu gewinnen. Dabei setzt die Expertin zusammen mit ihrem Team auf ein ganzheitliches Social Media Recruiting und sorgt so bei ihren Kunden für einen kontinuierlichen Bewerberfluss.

Mehr Informationen dazu unter: https://recruitingfabrik.de/

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

PropTech Powerhouse e.V. holt Katrin Mohr als neue Geschäftsführerin des Digital Hub Cologne

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Ab dem 1. Januar 2023 übernimmt Katrin Mohr die Geschäftsführung des Digital Hub Cologne. Sie folgt auf den bisherigen Interim-Geschäftsführer Florian Warnken.

Katrin Mohr besitzt über 18 Jahre Erfahrung in der digitalen, nachhaltigen Innovationswicklung und Transformation verschiedener Tech-Sektoren insbesondere in neuen und aufstrebenden Märkten. Als ergebnisorientierte, umsetzungsstarke Digitalexpertin verfügt die Informatikerin und MBA-Absolventin der Kellogg-WHU über einen breiten Erfahrungsschatz, den sie als Führungskraft bei Branchenführern wie der BMW AG und der DEUTSCHEN TELEKOM AG erfolgreich unter Beweis gestellt hat. In ihrer Funktion als Business Expertin und Startup-Mentorin bei renommierten Inkubatoren und Acceleratoren gestaltet sie innovative und zukunftsfähige Strategien entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Christine Damke, Vorstandsvorsitzende des PropTech Powerhouse e.V., alleiniger Gesellschafter des Digital Hub Cologne: „Katrin Mohr zeichnet sich durch ihr Streben nach Exzellenz und ihren Fokus auf die Digitalisierung von Geschäftsmodellen aus. Wir freuen uns darauf, dass Katrin Mohr als neue Geschäftsführerin des Digital Hub Cologne ihre Erfahrungen in der Digitalen Transformation einbringt und wir dadurch weitere attraktive Angebote für unsere Vereinsmitglieder im PropTech Powerhouse entwickeln können. Sie kann dabei auf die hervorragende Vorarbeit des Teams vom Digital Hub Cologne und ihres Vorgängers Florian Warnken aufbauen, bei dem wir uns an dieser Stelle sehr herzlich für sein Engagement bedanken.“

Katrin Mohr, designierte Geschäftsführerin des Digital Hub Cologne: „Mit Blick auf die gewaltigen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und technischen Herausforderungen der Energie- und Klimawende gilt es, schnell und effizient mehr Innovation, Digitalisierung und Nachhaltigkeit umzusetzen. Ich freue mich daher auf die spannende Aufgabe, über den Digital Hub Cologne die Vereinsmitglieder im PropTech Powerhouse e.V. gezielt bei ihren digitalen und nachhaltigen Projekten zu begleiten.“

Bild Foto: Katrin Mohr, Geschäftsführerin des Digital Hub Cologne

Quelle Bild und Text: Digital Hub Cologne GmbH

CRIF Studie: So können Banken die Zufriedenheit ihrer Kunden steigern

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Studie zeigt Banken Kundenerwartungen und Optimierungspotenziale auf

71 Prozent der Deutschen erwarten von ihren Kreditinstituten mehr Hilfsbereitschaft in Zeiten finanzieller Schwierigkeiten. Zu diesem Ergebnis kommt die repräsentative Umfrage „Banking on Banks“ des Informationsdienstleisters CRIF. Im Juli 2022 wurden im Rahmen der Studie 1.000 deutsche Verbraucher befragt, um zu untersuchen, wie sich die gestiegenen Lebenshaltungskosten in den kommenden zwölf Monaten auf die Nachfrage nach Finanzdienstleistungen auswirken werden. Die Studie zeigt auf, welche Bereiche Banken Potenziale bieten, um in Zeiten finanziellen Drucks Kundenbindung und Kundenzufriedenheit zu stärken. 

Verbraucher stehen vor neuen Herausforderungen

Die Pandemie, Inflation, der Ukraine-Krieg und die Energiekrise haben in diesem Jahr zu deutlich gestiegenen finanziellen Belastungen der deutschen Verbraucher geführt. In der Folge erwarten 37 Prozent der befragten Deutschen, dass sich ihre finanzielle Situation in den nächsten zwölf Monaten verschlechtern wird. „Viele deutsche Verbraucher stehen in den kommenden zwölf Monaten vor Herausforderungen, die sie so noch nicht kennen. Um sie zu bewältigen, suchen sie nach Orientierung und Unterstützung“ ordnet Dr. Frank Schlein, Geschäftsführer von CRIF Deutschland, ein.

„Unsere Befragung zeigt, dass viele Bankkunden es ihren Banken anrechnen, wenn es denen gelingt, auf die jeweilige Situation der Kunden angepasste, individuelle Unterstützung zu bieten. Das zeigt für Banken Chancen auf.“ So geben 41 Prozent der Studienteilnehmer an, dass Banken ihre Produkte und Dienstleistungen in der aktuellen Situation besser auf die Bedürfnisse der einzelnen Kunden abstimmen sollten.

Viele Ansätze für mehr Kundenzufriedenheit

Die Ergebnisse der Studie zeigen eine Reihe von Feldern auf, denen sich Banken annehmen können, um ihr Angebot stärker an die Nachfrage anzupassen und die Zufriedenheit ihrer Kunden zu verbessern. So ist beispielsweise jeder dritte Deutsche (36 Prozent) der Meinung, Banken sollten angesichts der aktuellen Lage verstärkt auf ihre Kunden zugehen, um ihnen dabei zu helfen, bei Dienstleistungen wie Versicherungen Geld zu sparen. Auch beim Vermögensaufbau wünschen sich 36 Prozent der Befragten jetzt mehr Unterstützung von Seiten ihrer Bank.

Für Schlein sind Digitalisierungsmaßnahmen eine Möglichkeit, um die aufgedeckten Potenziale über verschiedene Anwendungsbereiche hinweg auszuschöpfen: „Vor allem unter den 18- bis 34-Jährigen ist der Wunsch nach stärkerer Digitalisierung der Prozesse groß: Rund jeder Dritte (32 Prozent) wünscht sich Unterstützung auf digitalem Wege. Darüber hinaus lassen sich mit digitalen Lösungen aber auch viele Themen angehen, die von allen befragten Altersgruppen genannt werden: Beispielsweise zusätzliche Hilfe bei der Verbesserung ihrer Kreditwürdigkeit (26 Prozent), Unterstützung bei der Finanzplanung (24 Prozent) oder eine frühere Warnung vor finanziellen Engpässen (24 Prozent). Für all diese Anwendungsgebiete gibt es mittlerweile passende digitale Instrumente.“

Mit digitalen Lösungen zum bedarfsgerechten Angebot 

An der Bereitschaft persönliche Daten zu teilen, mangelt es nicht: Viele deutsche Verbraucher halten es für denkbar, zusätzliche persönliche Daten weiterzugeben – vorausgesetzt, es würde ihnen beispielsweise die Kreditaufnahme erleichtern (30 Prozent) oder dazu beitragen, ihr Kreditlimit zu erhöhen (25 Prozent). Unter diesen Voraussetzungen ist die Bereitschaft unter den 18- bis 34-Jährigen noch stärker ausgeprägt. In dieser Altersgruppe würden knapp 40 Prozent vermehrt persönliche Daten freigeben.

„Private Informationen sind ein sensibles Gut, mit dem verantwortungsbewusst, datenschutzkonform und kundenorientiert umgegangen werden muss“, kommentiert Schlein. „Um das Vertrauen zu stärken, müssen Banken ihren Kunden beweisen, dass sie etwas davon haben, ihre Daten zu übermitteln.“

Besonders bereitwillig geben Kunden ihre Daten dann heraus, wenn sie anhand derer vor finanziellen Problemen gewarnt (43 Prozent) oder dabei unterstützt werden, ihre monatlichen Ausgaben zu senken (42 Prozent). „Innovationen in den Bereichen Datenpflege, Analyse und digitale Dienste beinhalten großes Potenzial für die Kundenbindung“, meint Schlein. „Banken können auf diese Weise ihr Angebot maßgeschneidert für den einzelnen Kunden verbessern, ihn bei den Herausforderungen der Inflation unterstützen und so das Vertrauen stärken.“

Banken müssen sich auf neue Lage der Verbraucher einstellen

Dass das Thema in den kommenden Monaten für alle Banken relevant wird, zeigen die Erwartungen der deutschen Verbraucher: Laut CRIFs Studie befürchtet jeder Dritte (33 Prozent), dass sein Lebensstandard im kommenden Jahr sinkt. Jeder Vierte (26 Prozent) rechnet sogar mit Schwierigkeiten, Rechnungen begleichen oder Kredite bedienen zu können. Um das zu verhindern, suchen 65 Prozent der Deutschen einen Weg, um in den kommenden zwölf Monaten die Ausgaben für Essen, Energie und andere lebensnotwendige Güter zu senken. Jeder Dritte (35 Prozent) hält es dabei für wahrscheinlich, einen Nebenverdienst aufnehmen zu müssen, um die gestiegenen Kosten zu stemmen.

Die Banken werden im Falle einer finanziellen Notsituation laut Umfrage dennoch als Stabilitätsanker wahrgenommen. Nach der Familie ist die Bank für die Teilnehmer der zweitbeliebteste Ansprechpartner, wenn es um die Bewältigung individueller Finanzprobleme geht. Von den Deutschen, die erwarten, auf neue Schulden angewiesen zu sein (15 Prozent), würden sich 27 Prozent an ihre Bank wenden, um einen Kredit zu beantragen.

Häufig wird aber zuerst in der Familie gefragt (33 Prozent) oder auf staatliche Unterstützung (26 Prozent) gesetzt. Auch hier zeigt sich: Gelingt es Banken, ihre Dienstleistungen zu verbessern, können sie Chancen nutzen und Potenziale ausschöpfen.

Für die CRIF-Studie „Banking on Banks“ wurden vom 8. bis 25. Juli 2022 insgesamt 7.000 Teilnehmende aus sechs europäischen Ländern befragt (Frankreich, Deutschland, Italien, die Tschechische Republik, Slowakei und das Vereinigte Königreich). Für die Aussagen zum Konsumenten-Verhalten in Deutschland wurde eine gewichtete, repräsentative Stichprobe von 1.000 volljährigen Deutschen ausgewertet. Die Studie zeigt sowohl die Beziehung europäischer Konsumenten zu ihren Banken während der kommenden finanziell schwierigen Phase als auch deren Erwartungen an ihre Finanzlage auf.

CRIF Studie: So können Banken die Zufriedenheit ihrer Kunden steigern

Bild Dr. Frank Schlein, Geschäftsführer CRIF Deutschland

Quelle redRobin. Strategic Public Relations GmbH.

momox ist nun eine europäische Aktiengesellschaft

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momox

Mit der Eintragung am 14.12.2022 ins Handelsregister ist die Umwandlung von momox zu einer Europäischen Aktiengesellschaft (Societas Europaea, SE) formal abgeschlossen. momox firmiert damit ab sofort als momox SE. Mit der neuen Rechtsform unterstreicht das führende Re-Commerce Unternehmen seine internationale Ausrichtung und setzt seine Wachstumsstrategie konsequent fort. Der Firmensitz bleibt in Berlin. Ein IPO ist zum aktuellen Zeitpunkt nicht geplant.

2004 in Berlin gegründet, ist momox das führende Re-Commerce Unternehmen Europas mit mehr als 2.250 Mitarbeiter:innen an drei Standorten. momox hat seit seiner Gründung mehr als 350 Millionen Bücher, Medienartikel und Kleidung aus zweiter Hand erfolgreich gehandelt und bietet mit seinem Geschäftsmodell allen Menschen Zugang zu nachhaltigem Konsum und der Kreislaufwirtschaft. Für das Geschäftsjahr 2021 verzeichnete das Unternehmen einen Umsatz von 335 Millionen Euro. 

momox hat sich bereits im August 2022 in Business Units neu aufgestellt. Die Teams in den verschiedenen Marketing und Pricing Bereichen fokussieren sich so stärker und effizienter auf die jeweilige Kategorie. Die Business Unit Books & Media wird von Stefan Klostermann in der neu geschaffenen Position Chief Commercial Officer Books & Media geleitet. Lenia Karallus verantwortet die Business Unit Fashion als CCO Fashion. Mit der internen Neuaufstellung schafft momox eine größere Autonomie und ein klares Verständnis der Verantwortlichkeiten innerhalb der Units.

Heiner Kroke, der das Unternehmen seit 2013 leitet, ist auch weiterhin CEO und Vorstandsvorsitzender. Auch Christian von Hohnhorst, seit 2019 CFO, bleibt im Vorstand. Bei den Aufgaben und Verantwortungen der beiden gibt es keine Veränderungen. Auch die Verantwortlichkeiten des Senior Management Teams innerhalb der Business Units – darunter fallen  Lenia Karallus CCO (Unit Fashion), Stefan Klostermann CCO (Books & Media), Marco Trettin (CTO) und Alexandra Schulz (Director HR) – bleiben unverändert. 

Heiner Kroke, CEO und Vorstandsvorsitzender der momox SE, kommentiert die Eintragung der neuen europäischen Rechtsform: „In den vergangenen Jahren ist momox kontinuierlich stark gewachsen. Wir sind das größte Re-Commerce Unternehmen Europas und blicken stolz auf diese Entwicklung zurück.

Nicht nur unsere Kundinnen und Kunden, sondern auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in zahlreichen europäischen Ländern und darüber hinaus zu Hause. Mit der Umwandlung in eine SE unterstreichen wir unsere internationale Ausrichtung und Steuerung unseres Geschäfts. Gleichzeitig stärken wir unsere Position als attraktiver Arbeitgeber und Vorreiter im Re-Commerce Sektor – und agieren dabei stets im Sinne einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft.” 

momox ist nun eine europäische Aktiengesellschaft

Bild Heiner Kroke

Quelle PIABO PR GmbH

6 Tipps für die Zusammenarbeit zwischen Datenexperten und Entscheidern

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So führen Datenanalysen zum Erfolg

Datenanalyse ist und darf kein Selbstzweck im Unternehmen sein, sondern soll das Geschäft verbessern und so zum Umsatzmotor werden. Langfristig leisten sich Unternehmen nur dann eine Datenanalyse, wenn der ROI (Return on Investment) stimmt. Oft sind Algorithmen und Software nicht das Problem, wenn die Ergebnisse nicht stimmen, sondern die Umsetzung der Analysen.

Um Datenanalysen erfolgreich umzusetzen, ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Business-Entscheidern und Datenwissenschaftlern entscheidend. Mit den folgenden 6 Tipps lässt sich die Teamarbeit deutlich verbessern.

Tipp 1: Gegenseitiges Verständnis fördern und vermitteln

Der Wert von Datenanalysen ist heute in vielen Unternehmen angekommen. Die Datenanalyse ist ein hervorragender Wegweiser, der Unternehmen ein tieferes Verständnis geben kann, was sie exakt tun müssen, um Ziele – unter anderem eine höhere Kundenzufriedenheit – zu erreichen. Die Technologie ebnet den Weg dorthin: Mehr Daten, Möglichkeiten zur Datenspeicherung, Rechenleistung, komplexe Algorithmen, fortgeschrittene Analysesoftware, kombiniert mit Künstlicher Intelligenz und Machine Learning eröffnen eine Fülle neuer Chancen für jedes Unternehmen.

Auf dem Weg dorthin zeigt sich aber oft eine Hürde, die auftritt, wenn zwei unterschiedliche Welten aufeinanderprallen. Sowohl bei Business-Entscheidern als auch Datenwissenschaftlern gibt es Wissenslücken im Hinblick auf die jeweils andere Seite. So legen Data Scientists naturgemäß einen starken Fokus auf Algorithmen und vernachlässigen den Bezug zum Business. Zudem sprechen sie eine andere Sprache als die Mitarbeiter der Marketing-, HR- und Logistik-Abteilungen.

Die Wissenslücke zu schließen, ist beim Zusammenrücken weder Ziel noch realistisch, aber schon einige Grundlagen können das Verständnis für die „andere Seite“ enorm fördern. Datenwissenschaftler können zum Beispiel mehr Verständnis dafür entwickeln, welche Auswirkungen die Analysen und die Empfehlungen auf das Unternehmen haben werden. Grundwissen in Marketingkonzepten wie Personalisierung oder Storytelling kann helfen, die Ergebnisse der Analysen den Entscheidern verständlicher zu vermitteln. Umgekehrt helfen Grundlagen der Datenanalyse bei einem Verständnis für Daten allgemein und um Methoden, Aufwand und Ergebnisse zu verstehen – genauer gesagt, sich daran zu gewöhnen, Entscheidungen mit oder auf der Basis von Daten zu fällen.

Tipp 2: Kollaboration fördern

In der Praxis hilft es, sofort mit gemischten Teams zu starten und zu arbeiten, statt die Teams in ihren Disziplinen zu trennen und dann später zusammenzubringen. Ziel ist eher die Zusammenarbeit ab Tag 1 des Projekts oder am Anfang eines agilen Sprints. Das gelingt am besten mit Tandem-Teams aus IT und Business. 

Digitale Tools wie Dokumente in der Cloud wie Google Docs, Zugriff auf visualisierte Ergebnisse der Datenanalyse, etwa Torten- und Balkendiagramme, und Kommunikationstools wie Slack fördern die Kommunikation. Definierte Prozesse für Abstimmungen, zum Beispiel wann ein Review-Prozess stattfinden soll, fördern den Austausch. Ein kontinuierlicher Review-Prozess ist bei der Datenanalyse unerlässlich. Denn hier kann schon ein falsch gesetztes Komma enorme Auswirkungen haben und sogar falsche Prognosen nach sich ziehen.

Tipp 3: Fehler erlauben und lernen

Die Arbeit mit Daten geht mit einem gewissen Umdenken bis zu einem Kulturwandel im Unternehmen einher, der wichtig für den Erfolg, aber in der Umsetzung schwierig ist. Die Arbeit mit Daten bedeutet oft Neues auszuprobieren. Und umgekehrt aus dem, was nicht funktioniert, zu lernen und den Kurs mit diesem Wissen zu korrigieren. Wichtig ist ein konstruktiver Umgang mit Fehlern. Fehler sollten nicht als etwas Negatives angesehen werden, sondern als Grundlage, um daraus zu lernen. Datenbasiert zu arbeiten bedeutet also auch, eine gesunde Fehlerkultur im Unternehmen zu etablieren.

Tipp 4: Die Grundlagen schaffen

Zu den eher ungeliebten Aufgaben der Datenwissenschaftler gehört, sich mit Problemen wie Datensilos oder unsauberen Daten beschäftigen zu müssen. Nicht nur für die Business-Entscheider, sondern für viele Abteilungen im Unternehmen ist es daher wichtig, möglichst saubere Daten zu liefern und sie zu pflegen. Eine hohe Datenqualität fördert die Arbeit der Datenwissenschaftler. Dazu gehören Aufgaben wie: Daten aktuell halten, von Redundanzen befreien und nicht mehr benötigte Daten regelmäßig löschen. Das mag im Alltag lästig sein – etwa dem Vertrieb als ein Mehraufwand erscheinen. Aber es ist wichtig, solche Prozesse zu verankern, um sich später die Arbeit zu erleichtern.

Auch der Umstieg von veralteten Systemen, die problematische Daten erzeugen, ist oft ein wichtiger Schritt hin zu mehr Datenqualität. Der Umstieg bedeutet ebenfalls etwas Mehraufwand, der sich aber später auszahlen wird.

Tipp 5: Den Kunden in den Mittelpunkt stellen

Bei Analysen und Businessentscheidungen ist es nützlich, immer wieder zu erinnern, worum es eigentlich geht: den Kunden. Datenanalyse und die Arbeit mit Daten darf nie zum Selbstzweck werden, sondern soll am Ende immer das Kundenerlebnis insgesamt, also etwa einen bestimmten Abschnitt vor oder beim Kauf verbessern. Bei der Planung von Marketing-Maßnahmen gilt es daher auch zu testen, ob die Kunden darauf überhaupt Wert legen. Auch bei der Umsetzung von Aktionen lohnt sich der vorherige Blick in die KPIs (Key Performance Indicators).

Tipp 6: Datenzentriertes Denken schrittweise fördern

Der Weg von der Arbeit mit Daten hin zum datenzentrierten Unternehmen ist lang, und die Transformation geschieht nicht von heute auf morgen. Hilfreich auf dem Weg zum Ziel ist es, die Akzeptanz von Daten im Unternehmen in allen Abteilungen zu fördern. Das fällt oft gerade dann schwer, wenn Daten ungeliebte Wahrheiten zutage bringen – etwa was in einer Abteilung nicht funktioniert. 

Oliver Rozić, Vice President Product Engineering bei Sage, kommentiert: „Eine erfolgreiche Datenarbeit setzt voraus, eingefahrene Denkweisen und Hierarchien aufzubrechen. Denn bei bestimmten Themen hat der Datenexperte einfach mehr Wissen als andere – auch als der CEO. Solche Veränderungen lassen sich aber nicht von heute auf morgen umsetzen. Ein schrittweises Vorgehen die beste Erfolgsstrategie.“

6 Tipps für die Zusammenarbeit zwischen Datenexperten und Entscheidern

Bild Oliver Rozić, Vice President Product Engineering bei Sage

Quelle LEWIS Communications GmbH