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Ersten säen, dann ernten. Wie erfolgreiches Marketing tatsächlich funktioniert (Teil 1)

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Marketing

Heute morgen flattert mir ein Newsletter von Boris Thomas ins Mailpostfach. Die Überschrift verführt mich zum Lesen. „Ich bin genervt von der sogenannten „Coaching- und Speakerszene“, titelt Boris Thomas, der selbst bekannter Speaker und Coach ist, aber auch erfolgreicher Unternehmer. Seine Vorfahren haben den Lattenrost Latoflex erfunden.

Er schreibt: „Ich vermisse diese gute alte Zeit! Wo es einfach um „die Sache“ ging.Als nicht jede Veranstaltung der Einstieg in einen „Salesfunnel“ war.Wo nicht immer gleich gepitcht wurde. Und Menschen auf einer Bühne standen, weil sie etwas zu sagen hatten. Und nicht, weil sie genug dafür bezahlt haben.Ich gehe nicht mehr auf diese sogenannten Kongresse, welche am Ende nur reine Verkaufsveranstaltungen sind.Ich habe echt Sehnsucht nach diesem alten Echten.“ 

Peng. Das sitzt. Genau das habe ich mir in letzter Zeit auch häufiger gedacht. Klar, Online-Marketing ist super, aber viele Funnel führen dennoch ins Leere. Der Grund: Unternehmer und Agenturen haben ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Da werden komplizierte Funnels aufgebaut, Webseiten und Landingpages kreiert, E-Mail-Kaskaden erdacht um Leads zu generieren. Tausende Euros werden ausgegeben um ein perfektes digitales Verkaufssystem zu erstellen. Und trotzdem kenne ich viele, ambitionierte Unternehmer die damit kein Stück voran gekommen sind. Ernüchterung und Wut. Meistens über sich selbst. Trotz hoher Investitionen und modernster digitaler Methoden klappt es nicht. Häufig liegt es dann an zwei Problemen. 

1. Es wird viel zu wenig über die Zielgruppe nachgedacht (wer kauft mein Produkt wirklich, und vor allem warum). 

2. Das grundlegende Vertrauen fehlt, weil die Zielgruppe den Unternehmer und/oder das Produkt nicht kennt. 

Erschwerend kommt hinzu, daß viele Verbraucher auch schon reichlich negative Erfahrungen im Onlineshopping gemacht haben. Der Verbraucher ist also skeptisch, wenn da im Internet ein Funnel aufgebaut wird, mit dem offensichtlichen Ziel eine E-Mailadresse mit einem „Freebe“ einzusammeln, um dann die vorgefertigte E-Mail-Serie abzufeuern. Das nervt halt.

Was also tun? Nachdenken! Dafür brauchen Unternehmer übrigens auch keine Speaker oder Coaches, sondern einfach nur gesunden Menschenverstand und einen Blick in die eigenen Verkaufsdaten. Die Zielgruppe sollte sehr leicht identifiziert werden können. Der Blick in die Aufträge zeigt doch, wer bisher gekauft hat. Und dann suchen wir eben sogenannte „look a likes“, Menschen die ähnlich sind wie die die bereits bei mir gekauft haben. Auf die Frage: Wer ist ihre Kernzielgruppe, bekomme ich häufig sehr pauschale Antworten. Im Grunde ja alle. Echt?????

Natürlich kann in einer Kinderboutique auch ein 80jähriger Opa einen Strampler kaufen, aber 80 % der Kunden sind eben Mütter mit Kindern unter 3 Jahren. Selbstverständlich kauft auch die Oma Strampler, der Ausgangspunkt für den Kauf ist aber fast immer eben die Mutter (mit ihren Kindern unter 3 Jahren. Und auf diese Zielgruppe sollte sich dann die Unternehmerin der Kinderboutique im Marketing auch konzentrieren. Und dafür braucht es keinen komplizierten Funnel. Dafür braucht es Bekanntheit und Vertrauen bei der Zielgruppe im Einzugsgebiet der Anbieterin. Unterstellen wir, die Zielgruppe ist jetzt klar (es könnte natürlich auch sein, daß  Omas die richtige Zielgruppe ist, aber auch das finden UnternehmerInnen mit ein paar einfachen Kundengesprächen heraus). 

Unterstellen wir weiter, daß in einem Stadtteil, z.B. einem Veedel von Kölle 30.000 Menschen leben und die Zielgruppe eben Mütter sind. 10 % der 80 Mio. BundesbürgerInnen sind Mütter mit minderjährigen Kindern. Das bedeutet, dass im Beispiel des Kölner Stadtviertels 3.000 Mütter mit minderjährigen Kindern leben. Und genau für die (und nicht für alle 30.000 BürgerInnen, oder 15.000 weiblichen Mitbürgerinnen muss jetzt eine zündende Marketingidee her. 

Und jetzt muss wieder der gesunde Menschenverstand herhalten. Was tun Mütter eigentlich? Wie informieren sie sich? Was konsumieren sie täglich? In welchem Medium habe ich die Geringsten Streuverluste? Welches Medium ist am glaubwürdigsten? Welche Maßnahme fällt auf?

Fragen, die Unternehmerinnen mit ein bisschen nachdenken durchaus selbst beantworten können, ohne einen teuren Coach zu fragen. Ach ja – bezahlbar muss die Marketingidee natürlich aus sein.

Dieses Gedankenspiel können Sie übrigens mit jeder Branche, jedem Produkt anstellen. Die notwendigen Zahlen finden Sie bequem im Internet. Die Zahl der Mütter mit minderjährigen Kindern habe ich beim statistischen Bundesamt gefunden. Das war im wahrsten Sinne des Wortes kinderleicht. 

Und jetzt zum Medium, daß günstig ist, laserscharf meine Mütter mit Kindern unter 3 Jahren erreicht, glaubwürdig ist und die Zielgruppe überzeugt. Tataaaa. Das kann z.B. das gute, alte Fernsehen sein. Und dabei meine ich Sender wie RTL, Vox, n-tv etc. Häääääääää????, staunt der Kölner. Yes. Wie es dem längste tot gesagten Medium Fernsehen  wirklich geht und wie UnternehmerInnen den Weg dort hin finden, beschreibe ich genau hier nächste Woche.

Über den Autor:
Axel Link ist Medienpionier und baute im Team der ersten Stunde das „Frühstücksfernsehen“ für RTL  auf.
4 Jahre war Axel Link Mitglied im Rundfunkrat des WDR und gründete 2012 den ersten eigenen TV Senders SYLT1.

https://www.tvlink.de

Ersten säen, dann ernten. Wie erfolgreiches Marketing tatsächlich funktioniert (Teil 1)

Foto: Axel Link Privat

Rufe aus CDU nach Migrationsabkommen mit Libyen

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Libyen (Archiv), über dts NachrichtenagenturBrüssel (dts Nachrichtenagentur) – Der CDU-Europaabgeordnete und Vorsitzende der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament, Daniel Caspary, drängt die EU dazu, sowohl mit der von der EU anerkannten Regierung als auch mit den Machthabern im Osten Libyens über Migrationsabkommen zu verhandeln. „Die Machthaber im Osten Libyens haben auch Interessen, bei denen wir als Europäische Union helfen können“, sagte Caspary dem Nachrichtenportal T-Online.

„Das ist dann ein Geben und Nehmen.“ Die EU müsse die Staaten in Nordafrika dabei unterstützen, ihre Grenzen gegen irreguläre Migration zu schützen. „Die jetzige Situation führt dazu, dass nur der, der am meisten Geld zusammenkratzen und damit die Schlepper finanzieren kann, es zu uns schafft.“ Das sei untragbar.

Das bedeute nicht, dass Menschenrechte hintenangestellt werden. Diese Kritik hatte es etwa nach dem Deal mit Tunesien gegeben, den die EU im Juli schloss. „Migration ist auch deswegen ein herausforderndes Thema, weil über allem steht, dass wir über Menschen reden und über die Menschenwürde, die zu beachten ist“, so Caspary. „Wir haben aber in den letzten Jahren erlebt, was passiert, wenn man die Menschenhändler gewähren lässt, wenn man die Migrationsströme nicht unterbindet. Das führte nicht zu einer Lösung des Problems, sondern zu einer Verschärfung.“

Er wies in dem Zusammenhang auch auf die Situation in Deutschland hin und kritisierte den Kurs der Bundesregierung: „Wir sind jetzt wirklich in einer Situation, in der die Städte und Gemeinden bei uns in Deutschland massiv überfordert sind. Von daher muss man einen anderen Weg probieren, und ich wünsche mir, dass da auch die politischen Wettbewerber irgendwann ein Einsehen haben“, sagte er T-Online. „Besonders SPD und Grüne haben da offensichtlich ein Erkenntnisproblem.“


Foto: Libyen (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Network-Marketing: 9 Tipps für unternehmerischen Erfolg

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Das Network-Marketing hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer beeindruckenden Alternative zu den traditionellen Geschäftsmodellen entwickelt. Mit seinem einzigartigen Ansatz bietet es eine Fülle von Vorteilen, die es von herkömmlichen unternehmerischen Ansätzen abheben. In diesem Beitrag werden wir uns eingehend mit den herausragenden Vorteilen des Network-Marketings im Vergleich zu traditionellen Geschäftsmodellen beschäftigen.

Wir werden die essenziellen Aspekte beleuchten, die das Network-Marketing zu einer attraktiven Möglichkeit machen, finanziellen Erfolg und persönliche Entwicklung zu erreichen. Von geringem Startkapital und flexibler Arbeitszeitgestaltung bis hin zu unterstützender Teamarbeit und dem Potenzial für passives Einkommen – die Vorzüge dieser Vertriebsmethode eröffnen spannende Perspektiven für Menschen auf der Suche nach unternehmerischer Freiheit und beruflichem Erfolg.

Lasst uns einen genaueren Blick auf die neun Tipps werfen, die die Vorteile des Network-Marketings verdeutlichen und Wege aufzeigen, wie man diese einzigartige Chance optimal nutzen kann.

Wähle ein seriöses Unternehmen: Bevor du dich für ein Network-Marketing-Unternehmen engagierst, ist gründliche Recherche unerlässlich. Achte auf eine etablierte Firmengeschichte, hochwertige Produkte oder Dienstleistungen und eine klare, transparente Vergütungsstruktur. Ein seriöses Unternehmen bildet die solide Basis für deinen zukünftigen Erfolg im Network-Marketing.

Baue ein starkes Netzwerk auf: Der Schlüssel zum Erfolg im Network-Marketing liegt in einem starken und engagierten Netzwerk von Menschen, die deine Vision teilen. Konzentriere dich darauf, Beziehungen zu Menschen aufzubauen, die an deinem Erfolg interessiert sind und gemeinsam mit dir ihre Ziele erreichen wollen.

Nutze Online-Plattformen: Die Möglichkeiten des Internets sind ein Segen für Network-Marketing-Profis. Nutze Social-Media-Plattformen, um deine Reichweite zu vergrößern, potenzielle Kunden zu erreichen und neue Teammitglieder zu gewinnen. Eine starke Online-Präsenz kann entscheidend sein, um dein Geschäft auszubauen.

Bleibe konsistent: Beständigkeit ist unverzichtbar, wenn es darum geht, im Network-Marketing erfolgreich zu sein. Setze klare Ziele und arbeite kontinuierlich daran, sie zu erreichen. Erfolg kommt nicht über Nacht, aber mit Ausdauer und konsequenter Arbeit kannst du langfristig positive Ergebnisse erzielen.

Sei ein guter Kommunikator: Effektive Kommunikation ist der Schlüssel zum Aufbau erfolgreicher Beziehungen im Network-Marketing. Lerne, die Vorteile deiner Produkte oder Dienstleistungen klar und überzeugend zu vermitteln. Höre aufmerksam zu, um die Bedürfnisse und Wünsche deiner Kunden und potenziellen Partner besser zu verstehen.

Baue Beziehungen auf: Network-Marketing ist mehr als nur Verkaufen – es geht um den Aufbau von tiefen Beziehungen. Investiere Zeit und Mühe, um echte Verbindungen zu Menschen herzustellen. Zeige Interesse an ihren Zielen und Bedenken und sei bereit, sie auf ihrem Weg zu unterstützen.

Schulung und Weiterbildung: Die Welt des Network-Marketings ist dynamisch und ständig im Wandel. Bleibe auf dem Laufenden, indem du dich regelmäßig weiterbildest. Investiere in Schulungen und Workshops, um deine Fähigkeiten und Kenntnisse zu erweitern und auf dem neuesten Stand zu bleiben.

Stehe zu deinem Produkt: Glaube an die Produkte oder Dienstleistungen, die du vertreibst, und stehe hinter ihrer Qualität. Authentizität und Leidenschaft sind ansteckend und werden von Kunden und potenziellen Partnern geschätzt.

Teile dein Wissen: Großzügigkeit zahlt sich aus. Teile dein Wissen und deine Erfahrungen mit anderen, sei es mit deinem Team oder potenziellen Kunden. Indem du anderen hilfst, erfolgreich zu sein, wirst du selbst erfolgreicher. Die Bereitschaft, anderen zu helfen, ist ein zentraler Aspekt des Network-Marketings und schafft eine positive Dynamik in deinem Geschäft.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Network-Marketing eine bemerkenswerte Alternative zu traditionellen Geschäftsmodellen darstellt, die mit einer Vielzahl von Vorteilen aufwarten kann. Die in diesem Beitrag vorgestellten neun Tipps verdeutlichen, warum immer mehr Menschen sich für diese innovative Vertriebsmethode entscheiden, um ihre unternehmerischen Ziele zu verwirklichen.

Durch die Möglichkeit, mit vergleichsweise geringem Startkapital einzusteigen und ein eigenes Unternehmen aufzubauen, eröffnet das Network-Marketing Menschen mit begrenzten finanziellen Mitteln eine attraktive Chance auf unternehmerischen Erfolg. Die flexible Arbeitszeitgestaltung ermöglicht eine bessere Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben, was für viele eine wertvolle Bereicherung darstellt.

Die Unterstützung und Teamarbeit, die im Network-Marketing kultiviert werden, schaffen eine motivierende Umgebung, in der sich Vertriebspartner gegenseitig fördern und zum Erfolg beitragen. Diese enge Gemeinschaft ist ein wichtiger Faktor für das Wachstum und die Stabilität eines jeden Unternehmens.

Ein herausragender Vorteil des Network-Marketings ist zweifellos das Potenzial für passives Einkommen. Durch den Aufbau eines eigenen Teams und die Förderung der Vertriebspartner entsteht die Möglichkeit, langfristig stabile Einkommensströme zu generieren, auch wenn man persönlich weniger aktiv ist.

Die Bereitschaft, sich kontinuierlich weiterzubilden und in die eigene persönliche Entwicklung zu investieren, ist unerlässlich, um im Network-Marketing erfolgreich zu sein. Die Dynamik dieser Branche erfordert Anpassungsfähigkeit und Offenheit für neue Techniken und Strategien.

Letztendlich zeichnet sich das Network-Marketing durch eine Kultur der Großzügigkeit und Zusammenarbeit aus. Die Bereitschaft, anderen zu helfen und sie auf ihrem Weg zum Erfolg zu unterstützen, ist ein grundlegender Aspekt dieser Vertriebsmethode.

Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass Erfolg im Network-Marketing Zeit, Engagement und Ausdauer erfordert. Es gibt keine schnellen Erfolge, sondern einen kontinuierlichen Prozess des Aufbaus und der Entwicklung. Mit den richtigen Fähigkeiten, der richtigen Einstellung und dem Einsatz dieser neun Tipps kann das Network-Marketing jedoch zu einer erfüllenden und lohnenden Karrierewahl werden.

Insgesamt bietet das Network-Marketing eine einzigartige Gelegenheit, die Vorteile von unternehmerischer Selbstständigkeit, finanzieller Freiheit und persönlicher Entwicklung zu vereinen. Es bleibt eine spannende und dynamische Branche, die Menschen auf der Suche nach einem lohnenden Weg zur Verwirklichung ihrer Träume ermutigt.

Titelfoto: Bild von Werner Heiber auf Pixabay

Daten als Spielzeug: Ein kritischer Blick auf den neuen Trend der KI-gesteuerten Bildtransformationen

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Barbie

In der Ära der Digitalisierung, in der Daten als das neue Gold gelten, hat sich ein Trend entwickelt, der gleichermaßen faszinierend wie beunruhigend ist. Menschen laden Fotos von sich selbst und ihren Kollegen auf eine KI-gesteuerte Website namens „Bairbie.me“ hoch, um diese in humorvolle Barbie- oder Ken-Bilder zu transformieren.

Unser Bildergebnis, gefüttert mit einem KI Bild liefert: https://www.bairbie.me/result/f82ee6cf-2039-4ea8-a489-28d6b0450c5f

Die Barbie-Puppe, 1959 von der amerikanischen Geschäftsfrau Ruth Handler ins Leben gerufen, hat sich von einem simplen Spielzeug zu einem kulturellen Phänomen entwickelt. Mit über einer Milliarde verkauften Puppen weltweit ist Barbie eine der bekanntesten Marken der Welt. Seit den späten 1980er Jahren hat sich die Marke zu einem Multimedia-Franchise entwickelt, das Videospiele, computeranimierte Filme und einen Live-Action-Film aus dem Jahr 2023 umfasst.

Ruth Handler war nicht nur die Erfinderin der Barbie-Puppe, sondern auch Mitbegründerin des renommierten Spielzeugherstellers Mattel, den sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Elliot ins Leben rief. „1945 wurde Mattel von Harold Matson, Elliot Handler und dessen Frau Ruth Handler in einer Garage gegründet. Der Firmenname setzt sich zusammen aus Matsons Spitzname „Matt“ und „Elliot“.“ laut wikipedia.

Sie fungierte als erste Präsidentin des Unternehmens. Es ist wichtig zu betonen, dass die KI-Website „Bairbie.me“ keineVerbindung zu Mattel hat.

Die neueste Entwicklung in der „Barbie“-Welt ist die KI-Website „Bairbie.me“. Nutzer können Fotos hochladen und die KI verwandelt sie in ein Barbie- oder Ken-Bild. Dies hat zu einem Trend geführt, bei dem Menschen Fotos von Kollegen hochladen, oft ohne deren ausdrückliche Zustimmung, um ein humorvolles Bild zu erzeugen. Doch während dies auf den ersten Blick harmlos erscheinen mag, wirft es ernsthafte Fragen zur Privatsphäre und zum Datenschutz auf.

Die Idee dahinter ist allerdings pfiffig. Nicht jeder ist fit im Bereich Bildgenerierung und auch faceswap (das digitale Tauchen zweier Gesichter) ist nicht jedem ein Begriff. Eine verständliche Internetseite mit Uploadfunktion des eigenen Bilds, faceswap im Hintergrund und man erhält die nahezu personalisierte „Barbie“, respektive „Ken“. Wen das Wasserzeichen stört, kann es gegen eine Gebühr entfernen lassen.

Doch was geschieht mit diesen Daten und welche Implikationen könnte dies für unsere Privatsphäre haben?

Jede hochgeladene Datei enthält Daten, die gespeichert, analysiert und potenziell für andere Zwecke verwendet werden können. Daher sollten die Nutzungsbedingungen der Webseite sorgfältig gelesen werden. Es ist wichtig, die Zustimmung der Person einzuholen, bevor man ihr Foto hochlädt. Ein Blick in die „terms“ https://www.bairbie.me/terms macht schon beim Überfliegen wieviel Rechte man tatsächlich noch an dem generierten Foto hat.

Auch der Hinweis:  „It is your responsibility to check the Terms of Service periodically for changes.“ will beachtet werden.

Auf der Seite: A Fvnway Project,Designed and Built by Rvnway .
Auch hier keine Verwandtschaft mit der bekannten App Runway!

In einer Zeit, in der Datenschutz und Privatsphäre immer mehr an Bedeutung gewinnen, ist es von entscheidender Bedeutung, dass wir uns der Risiken bewusst sind und verantwortungsbewusst handeln. Denn während es unterhaltsam sein kann, mit unseren Daten zu „spielen“, sollten wir nicht vergessen, dass sie auch wertvoll und schützenswert sind. Das Thema: wem können wir unsere Daten anvertrauen, wird noch sehr relevant.

Was kommt als Nächstes? Die Daten werden gerendert und wir bekommen die Puppe per Post nach Hause geliefert, das wäre sicher auch für Mattel spannend. Wie reagiert Mattel auf Bairbie.me ?

Daten als Spielzeug: Ein kritischer Blick auf den neuen Trend der KI-gesteuerten Bildtransformationen

Über den Autor:

Stefan Kny ist Mitverleger der Fundscene Media / Publisher Gang und Chefredakteur des AI:Magazins.

Bundesregierung berät am Dienstag erneut über Lage in Niger

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Auswärtiges Amt (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung will am Dienstag erneut über die Lage in Niger beraten. „Der Krisenstab der Bundesregierung tritt im Laufe der nächsten Stunden erneut im Auswärtigen Amt zusammen“, sagte ein Ministeriumssprecher am Dienstagmittag in Berlin der dts Nachrichtenagentur.

„Wir stehen mit allen unseren Partnern in einem engen Austausch zur Lageentwicklung“, fügte er hinzu. Ob dabei auch über eine mögliche Evakuierung deutscher Staatsbürger im westafrikanischen Land gesprochen wird, ließ der Sprecher offen. Am Montag hatte es aus dem Auswärtigen Amt noch geheißen, dass man „bis jetzt“ keine dahingehenden Pläne getroffen habe. Zuletzt hatte aber Frankreich angekündigt, im Laufe des Tages damit zu beginnen, seine Staatsangehörigen auszufliegen.

Unterdessen hat sich der Ton zwischen den verschiedenen Anrainerstaaten des Niger weiter verschärft. So haben etwa die im Westen an den Niger grenzenden Länder Burkina Faso und Mali angekündigt, dass sie eine militärische Intervention der westafrikanischen Staatengemeinschaft Ecowas als Kriegserklärung bewerten würden. In beiden Ländern war ebenfalls das Militär durch einen Putsch an die Macht gekommen.


Foto: Auswärtiges Amt (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Bind-X sichert sich 10 Millionen Euro

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Spezialist für biologische Bindung von Materialien baut internationale Expansion aus und bereitet weitere Markteintritte in Landwirtschaft, Bergbau und Infrastruktur vor.

Bind-X, ein schnell wachsendes Technologieunternehmen im Bereich der industriellen Biotechnologie, hat eine Finanzierungsrunde über 10 Millionen Euro erfolgreich abgeschlossen. Die Mittel wurden von namhaften Investoren aus dem In- und Ausland (HG Ventures, K&K 1, Saxovent, Greeneering Invest) bereitgestellt und werden dazu beitragen, die Biologisierung und Dekarbonisierung von etablierten Industrien voranzutreiben.

Im Fokus des weiteren Wachstums der Bind-X liegen Produkte zum alternativen Unkrautmanagement in der Landwirtschaft, zur ökologischen Staubunterdrückung in der Bergbauindustrie und zur Reduktion von Bitumen im Straßenbau.

„Wir freuen uns über die Partnerschaft mit Bind-X und darauf, dieses Expertenteam in wichtigen Innovationsbereichen und der Entwicklung neuer Produktanwendungen zu unterstützen“, sagt John Glushik, Managing Director von HG Ventures, dem Corporate-Venture-Arm der Heritage Group mit Hauptsitz in Indianapolis, USA.

Die jüngste Investitionsrunde zeigt das kontinuierliche Vertrauen der Investoren in die versatile Technologie-Plattform Bind-Tech® und das wegweisende Engagement der Firma, ganze Industrien nachhaltiger und effizienter zu gestalten. Durch den Einsatz von innovativen Bindern sparen die Kunden von Bind-X schon heute Megatonnen an CO2 ein.

“Unsere neuen Gesellschafter ergänzen das bestehende Konsortium ideal. Ihre relevante Branchenerfahrung wird die aktuelle Dynamik noch verstärken und zu starkem Wachstum in unseren Kernmärkten führen”, so Kay Balster, Principal beim High-Tech Gründerfonds (HTGF).

„Wir sind begeistert über das große Interesse an unserer Series B Finanzierungsrunde und dankbar für das Vertrauen, das sowohl unsere Bestandsgesellschafter (HTGF und Vantage Value) als auch neue Investoren in Bind-X setzen“, sagt Martin Spitznagel, Gründer und CEO von Bind-X. „Diese Finanzierung wird es uns ermöglichen, unsere globale Expansion weiter voranzutreiben, unsere Produktionskapazitäten entsprechend zu steigern und unser Team an mittlerweile drei internationalen Standorten weiter auszubauen.“

„Wir sind hocherfreut, dass Bind-X in schwieriger werdenden Zeiten der Finanzierungen eine signifikante Runde einwerben konnte. Das Biotech-Unternehmen ist ein tolles Beispiel für eine neuartige Technologie, von denen es viele im IZB gibt. Unser Dank gilt auch den Geldgebern, die nicht nervös werden und an Bind-X und den Standort glauben. Ich bin sicher, dass Bind-X seine revolutionäre Technologie weiter im Markt platzieren und seine Vision vorantreiben wird, die Nachhaltigkeit und Rentabilität von Industrien durch die Optimierung, Anpassung und Industrialisierung biotechnologischer Prozesse zu verbessern“, so Dr. Peter Hanns Zobel, Geschäftsführer IZB, über das erfolgreiche Start-up, das seinen Sitz am Innovations- und Gründerzentrum Biotechnologie in Martinsried bei München hat.

Bild: Bind-X Geschäftsleitung (v.l.n.r.): Dr. Luitpold Fried, CTO; Dr. Martin Krehenbrink, CPO; Martin Spitznagel, CEO und Heinz Schwan, CFO (nicht auf dem Bild)

Quelle Fördergesellschaft IZB mbH

TRYB® konnte die aktuelle Finanzierungsrunde erfolgreich mit einer Unternehmensbewertung von über 30 Millionen Euro abschließen.

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Das TRYB®-Konzept umfasst sowohl Produkte als auch weiterführende Services rund um gesunde Ernährung. / © TRYB®

Die Kölner Pretabolic Health Science GmbH, Fasten-Innovator sowie Hersteller und Vertreiber des intelligenten Fastendrinks TRYB®, hat seine aktuelle Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen und konnte ein bekanntes Family Office von sich überzeugen. Der bestehende Gesellschafterkreis, zu dem unter anderem Familienunternehmer Marcus Bauer gehört, wird ab jetzt durch das bekannte Kölner Investoren-Ehepaar Ute Reißdorf und Dr. Heribert Landskron-Reißdorf erweitert. Die Unternehmensbewertung in dieser Serie-A Runde beträgt 30 Millionen Euro.

Die Pretabolic Health Science GmbH steht mit einer innovativen, wissenschaftlich fundierten Fasten-Methode rund um den intelligenten Fastendrink TRYB® für alltagstaugliches Fasten. Das umfassende Konzept basiert auf ernährungswissenschaftlichen Forschungsergebnissen und wird fortlaufend von einem Team aus Ernährungswissenschaftler:innen weiterentwickelt, um die positiven Auswirkungen des Fastens für jede:n zugänglich und erlebbar zu machen. Der Erfolg gibt dem Start-up recht: Schon kurz nach der Markteinführung zum Jahresbeginn wurde der TRYB®-Fastendrink bereits mehrere tausend Mal verkauft und konnte einen großen Kundenstamm aufbauen.

Auf Wachstumskurs

Nach diesem erfolgreichen Start beginnt für das Unternehmen nun die erste Expansionsphase mit neuer Unterstützung: Die bekannte Kölner Familie Reißdorf konnte nicht nur als starker Investor gewonnen werden, sondern erweitert auch den Entscheiderkreis der Gesellschaft, zu der auch der Familienunternehmer Marcus Bauer, Gesellschafter und Aufsichtsratsvorsitzender der Bauer Gruppe, gehört. Die Pretabolic Health Science GmbH plant künftig vor allem den intensiven Geschäftsausbau in der DACH-Region sowie die Internationalisierung im gesamten europäischen Ausland. Zudem wird – wissenschaftlich fundiert und auf Basis des TRYB®-Fastenprinzips – an der Erweiterung der Produktpalette gearbeitet.

Gemeinsam noch stärker

„Wir freuen uns sehr, Ute Reißdorf und Dr. Heribert Landskron-Reißdorf als neue Investoren im Gesellschafterkreis zu haben und in ihnen Partner gefunden zu haben, die unser Fasten-Konzept und unsere Vision von einer ganzheitlich nachhaltigen Ernährungsweise teilen. Dass sie diesen Weg gemeinsam mit uns aktiv gestalten wollen, ist eine große Bereicherung. Ihre jahrzehntelange Erfahrung und das Know-how in der Getränkebranche sind für uns die ideale Ergänzung und von unschätzbarem Wert für die Entwicklung von TRYB® und weiteren Produkten“, so Tea Meiner, CEO.

Auch Dr. Heribert Landskron-Reißdorf freut sich auf die gemeinsame Zusammenarbeit und erkennt in TRYB® ein Produkt mit großer Zukunft: „Wir beobachten schon seit geraumer Zeit das enorme Potenzial des Food Health Sektors und sind sowohl von der Nachhaltigkeit des TRYB®-Fastenkonzepts als auch von der Innovationskraft des Teams überzeugt. Daher war es für uns ein logischer Schritt zu investieren und die TRYB®-Erfolgsstory mitzuschreiben“, so Landskron-Reißdorf.

Bild Das TRYB®-Konzept umfasst sowohl Produkte als auch weiterführende Services rund um gesunde Ernährung. / © TRYB®

Quelle Counterpart Group GmbH

Snack-Neuheiten von Freche Freunde Kids

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freche freunde

Freche Freunde Kids Müsliriegel und Knusper Kugeln

schon bald ist Schulanfang. Viele Eltern suchen deshalb nach passenden Snacks, die nicht zu süß oder zu fettig sind und die sie ihren Kindern mit gutem Gewissen in die Brotdose oder Freizeittasche packen können. Deshalb präsentiert Freche Freunde Kids im August 2023 zwei neue Müsliriegel sowie Knusper Kugeln, die praktisch für unterwegs sind.

Ab in die Pause! Mit den neuen Freche Freunde Kids Müsliriegeln

Die beiden Riegel werden aus natürlichen Bio-Zutaten und ganz ohne Zusatz- und Aromastoffe sowie ohne künstliche Farbstoffe hergestellt. Dafür kommen sie mit Vollkorn sowie einem leckeren Fruchtanteil daher. Und das Beste: Die Müsliriegel sind mit dem Nutri-Score A bewertet, enthalten 35 Prozent weniger Zucker als vergleichbare Müsliriegel und haben einen hohen Ballaststoffgehalt. Damit beweist Freche Freunde Kids, dass Leckeres für Schulkinder auch ohne Quatsch auf der Zutatenliste auskommt.

Die Freche Freunde Kids Müsliriegel gibt es in den Geschmacksrichtungen:

Kalles Müsliriegel – Banane & Kakao (6er Pack, UVP: 3,59 Euro, erhältlich bei dm)
Kiras Müsliriegel – Kirsche & Apfel (6er Pack, UVP: 3,59 Euro, erhältlich bei dm)
Die Riegel kommen im praktischen 6er Pack daher, sind einzeln verpackt und passen so in jede Brotdose, jeden Sportbeutel oder ganz frech in die Hosentasche – und das, ohne zu schmelzen, zu kleben oder zu bröseln.

Super crispy und soo lecker! Die neuen Knusper Kugeln von Freche Freunde Kids

Für den kleinen Knusper-Snack zwischendurch sind die Freche Freunde Kids Knusper Kugeln genau das Richtige – denn sie landen mit einem Haps im Mund. Deshalb sind sie ideal für die Brotdose und wie gemacht zum Teilen. Die crunchy Schoko-Knusper Kugeln kommen mit fruchtigen Blaubeer- und Erdbeerstückchen sowie Fairtrade Kakao daher und sind wie alle Freche Freunde Kids Produkte mit dem Nutri-Score A bewertet.

Bibis Knusper Kugeln – Kakao, Blaubeere & Erdbeere (30 Gramm, UVP: 1,49 Euro, exklusiv bei dm)

So geht Frühstück! Die Freche Freunde Kids Cerealien

Für den frechen Start in den Schultag gibt es seit diesem Mai übrigens auch Frühstückscerealien von Freche Freunde Kids. Auch hier wird auf gute Zutaten für ein gutes Gewissen gesetzt. Und natürlich auf Geschmacksrichtungen, die Kinder lieben.

Die Freche Freunde Kids Cerealien gibt es in den folgenden Sorten:

Bobs Schoko Chips – Kakao & Banane: Die Alternative zur meist gefragtesten Cerealien Sorte – ganz ohne Zusatzstoffe, dafür mit Fair Trade Kakao und vollem Geschmack. (275 Gramm, UVP 3,79 Euro)

Eddas Knusper-Müsli – Beeren-Mix: Ein besonders fruchtiges und knuspriges Müsli dank einem Mix aus rosa-roten Knusperclustern, Cornflakes, Reispops und knackigen Himbeer- und Erdbeerstückchen. (280 Gramm, UVP 3,99 Euro)

Alfreds Zimt Pops – Apfel & Zimt: Ein weiterer Cerealien-Klassiker in kindgerechter Neuauflage mit leckeren Zimt-Geschmack und einer feinen Apfelnote. (275 Gramm, UVP 3,79 Euro)

Die Freche Freunde Kids Cerealien sind unter anderem bei dm, REWE, Müller sowie online bei Rossmann, Amazon und anderen Märkten erhältlich.

Weitere Infos zu Freche Freunde Kids gibt es unter www.frechefreunde.de/kids

Quelle erdbär GmbH

Drei Zutaten für ein erfolgreiches Szenario

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Soft Landing Szenario

Ein aktueller Investmentausblick von Eurizon:

In der ersten Hälfte des Jahres 2023 gingen die Märkte von einem positiven Szenario aus, und zwar von einem Soft Landing nach den Inflationsturbulenzen der Zeit nach Corona. Soft Landing: Wie alle Slogans läuft auch dieser Gefahr, durch häufige Wiederholung zu einem leeren Schlagwort zu werden. Von einem erfolgreichen Szenario spricht man, wenn die überhitzte und inflationäre Phase der Wirtschaft (Hot Economy) endet, ohne in die entgegengesetzten Turbulenzen, d. h. eine Rezession (Hard Landing), zu geraten. Die Ereignisse bewegen sich in diese Richtung. Damit aber das Szenario einer nicht überhitzten Konjunktur ohne harte Landung weiterhin Gültigkeit hat, müssen drei Entwicklungen verfolgt werden.

Zum einen muss die Inflation vollständig auf ein niedriges und stabiles Niveau zurückgehen. In den USA, wo die Gesamtinflation im Jahresvergleich im Juni auf 3 % gesunken ist, ist dieser Prozess bereits in vollem Gange. Die Kerninflation ist mit 4,8 % im Jahresvergleich zwar immer noch hoch, sie folgt aber dem Rückgang, der bereits bei den stärker energiebezogenen Faktoren zu beobachten ist. Vor allem in der Eurozone muss sich der Inflationsabbau beschleunigen. Hier liegt die Inflation mit 5,5 % im Jahresvergleich zwar unter ihrem Höchststand vom Oktober (10,6 %), ist aber immer noch zu hoch, vor allem in der Kerninflation, die noch keine eindeutigen Anzeichen für eine Trendwende erkennen lässt.

Die zweite Entwicklung, auf die in den kommenden Monaten zu achten ist, betrifft die Zentralbanken, die das Ende des Inflationsdrucks verkünden und die Zinserhöhungen beenden müssen. Was die Fed betrifft, so gehen die Märkte nach der Anhebung im Juli von einer Wartephase aus. Es ist jedoch auch wahrscheinlich, dass die Tonlage noch einige Zeit hart bleiben wird, sodass der Raum für mögliche weitere Erhöhungen offen bleibt, sollte sich der Rückgang der Inflation verlangsamen.

Für die EZB rechnet der Markt mit einer letzten Anhebung um 25 BP im Herbst und anschließend mit stabilen Zinssätzen. Selbst in diesem Fall wird die EZB es nicht eilig haben, die Phase der Straffung für beendet zu erklären, und sie wird sich den Spielraum für eine erneute Anhebung offen halten, sollte die Notwendigkeit dazu bestehen. Es ist verständlich, dass die Zentralbanken angesichts des immer noch positiven Wirtschaftswachstums den Kampf gegen die Inflation nicht zu früh für gewonnen erklären wollen.

Es ist besser, jetzt über das Ziel hinauszuschießen, als später mit negativen Überraschungen konfrontiert zu werden. Als gesichert gilt jedoch die Annahme, dass die Straffung der Geldpolitik sowohl in den USA als auch in der Eurozone im Herbst endet. Und 2024 dürfte dann ein Jahr mit sinkenden Zinsen werden und das Umfeld dürfte sich nach der Inflation wieder normalisiert haben.

Der dritte Bestandteil des positiven Szenarios, der wichtigste und vielleicht am meisten diskutierte, ist die Widerstandsfähigkeit der Wirtschaft. Die allgemeinen Prognosen zu Jahresbeginn sagten für 2023 eine makroökonomische Verlangsamung voraus, ohne das Risiko einer Rezession auszuschließen. Stattdessen hat die Wirtschaftstätigkeit, trotz der von den Zentralbanken Vertrauensindizes für vorgenommenen starken Straffung der Geldpolitik positiv überrascht.

Die Möglichkeit einer abrupten Verlangsamung als Spätfolge der Zinserhöhung bleibt jedoch das Hauptrisikoszenario. Um dies zu verhindern, muss sich die Industrietätigkeit nach der starken Abschwächung der letzten Monate, die ihrerseits eine 55 Folge der Überproduktion nach dem Corona-Boom ist, wieder stabilisieren. Gleichzeitig ist eine Abschwächung des Dienstleistungssektors wünschenswert, d. h. der Inlandsnachfrage, die immer noch zu stark ist und dafür verantwortlich ist, dass der Rückgang der Kerninflation bisher nur langsam ist.
Dieser ideale Übergang zwischen dem Industrie- und dem Dienstleistungssektor wird das Element sein, das es zu beobachten gilt und das, wenn es sich manifestiert, dafür sorgen kann, dass die Konjunktur sowohl in den USA als auch in der Eurozone in einem nachhaltigen Tempo voranschreitet.

In einem Umfeld, das sich von der überhitzten Wirtschaft des Jahres 2022 wegbewegt, um auf einen nachhaltigen, weichen Wachstumspfad zu kommen, ohne jedoch eine stärkere Abbremsung, also ein Hard Landing, auszuschließen, erscheint das derzeitige Zinsniveau als attraktiv.
Der Fed-Satz von 5,0 bis 5,5 % und der EZB-Satz von 4,0 bis 4,5 % sind als Notniveaus zu betrachten. Ab 2024 wird nach der Inflation eine Normalisierungsphase einsetzen, die den kurzfristigen Zinsfutures zufolge Mitte 2025 in den USA bei 3,0 bis 3,5 % und in der Eurozone bei 2,5 bis 3,0 % liegen soll.

Wenn man von diesen Erwartungen ausgeht, sind die aktuellen kurz- und mittelfristigen Anleihezinsen ein Schnäppchen, und die längerfristigen Zinsen stellen eine gute Versicherung gegen das Risiko einer unerwartet starken Konjunkturabschwächung dar. In diesem Fall würden die Zinsen schneller sinken als derzeit angenommen.

Unter den Unternehmensanleihen weisen Investment-Grade-Anleihen ein attraktives Risiko-Ertrags-Profil auf, da in den hohen Fälligkeitssätzen und Spreads bereits ein gewisser Grad an wirtschaftlicher Abschwächung berücksichtigt ist. Ein höheres Volatilitätsrisiko besteht bei Hochzinsanleihen.
Interessant sind Anleihen aus Schwellenländern, wo die Zentralbanken Spielraum haben, um einer möglichen Konjunkturabschwächung entgegenzuwirken.

Die Aktienmärkte waren die größten Nutznießer des moderaten Umfelds, das sich bisher in den Inflations- und Konjunkturdaten zeigte. Ähnlich wie im letzten Jahr sind die Aktienmärkte aufgrund des Gegenwinds durch die Verlangsamung der Erträge, der Erwartung eines verlängerten Konjunkturzyklus und eines baldigen Endes der Zinserhöhungen gestiegen. Infolgedessen erscheinen die absoluten Bewertungen (Kurs-Gewinn-Verhältnis, KGV) nun weniger attraktiv, insbesondere für den US- Aktienmarkt.

Mittelfristig gesehen sind die Bewertungen der Aktienmärkte nicht zu hoch und ermöglichen nach wie vor mittelfristige Renditen, die im historischen Durchschnitt liegen. Jeder Schluckauf oder jede Verzögerung bei einem der drei oben genannten Schlüsselelemente (verzögerter Inflationsrückgang, anhaltende Straffung der Zentralbanken, Abschwächung der Makrodaten) kann jedoch die Volatilität an den Märkten, die für das positive Szenario eingepreist sind, wieder anheizen.

Der Verlierer des moderaten Umfelds ist der US- Dollar. Dies liegt zum einen daran, dass die Fed als erste die Zinserhöhungen einstellen wird, und zum anderen daran, dass eine Rückkehr der Unsicherheit dazu führt, dass die Währungen, die gemeinhin als sichere Häfen gelten, weniger stark nachgefragt sind. Sollte sich das Szenario eines Soft Landings bestätigen, könnte der US-Dollar weiter fallen. Doch kurzfristig könnte er eine Verschnaufpause einlegen, nachdem er die Marke von 1,13 gegenüber dem Euro erreicht hat.

Drei Zutaten für ein erfolgreiches Szenario

Foto: Bild von Colin Behrens auf Pixabay

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PM-International gibt die Beförderung von David Wensinger bekannt

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david wensinger pm-international

PM-International freut sich, die Beförderung von David Wensinger zum Chief Operations & Finance Officer Americas im Hauptsitz Americas mit Wirkung vom 1. August 2023 bekannt zu geben.

David Wensinger ist seit mehr als einem Jahr als General Manager of Finance and Operations in den Vereinigten Staaten ein fester Bestandteil des HQ Americas. In dieser Zeit hat er sein Engagement für Spitzenleistungen, seinen strategischen Weitblick und seine herausragenden Managementfähigkeiten immer wieder unter Beweis gestellt und damit einen wichtigen Beitrag zum Wachstum und Erfolg des Unternehmens geleistet.

Als Chief Operations & Finance Officer Americas wird David Wensinger eine zentrale Rolle bei der Überwachung und Optimierung des Tagesgeschäfts, der Steigerung der betrieblichen Effizienz und der Gewährleistung höchster Kundenzufriedenheit spielen. Sein Fachwissen in den Bereichen Finanzen, Betrieb und Geschäftsentwicklung wird die Fähigkeit von PM-International weiter stärken, unseren Kunden und Partnern in ganz Amerika außergewöhnliche Produkte und Dienstleistungen zu liefern.

„Diese Beförderung spiegelt Davids außergewöhnliche Führungsqualitäten, seine umfangreiche Erfahrung und seine wertvollen Beiträge zu unserem Unternehmen wider“, erklärt Rolf Sorg, Gründer und CEO von PM-International.

Bild PM-Internationals COO und CFO Americas David Wensinger

Quelle PM-International AG