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Lightyear: Bernd Martens wird neuer Chief Operating Officer

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Bernd Martens Lightyear

Das Hightech-Unternehmen Lightyear, Hersteller des ersten Solarautos der Welt, ernennt Dr. Bernd Martens zum neuen Chief Operating Officer (COO). Martens bringt drei Jahrzehnte Branchenerfahrung mit und verantwortet nun die Überwachung kritischer Betriebsbereiche bei Lightyear – dazu gehören Produktion, Einkauf und Qualitätskontrolle.

Neue strategische Möglichkeiten

Bislang stand Martens dem Hightech-Experten Lightyear als leitender Berater zur Seite. Nun soll er das Unternehmen strategisch beim Übergang von der Produktion seines ersten Solar-Elektroauto-Modells (Lightyear 0) zur Entwicklung und Herstellung des Massenmarktmodells unterstützen: dem Lightyear 2. Sein Vorgänger, Hans Heijmans, ist jetzt Geschäftsführer des Lightyear-Teams. Er entwickelte die patentierte Solarpanel-Technologie von Lightyear. Durch sie kann das Unternehmen seine Mission zu grünerer Mobilität für jeden und überall vorantreiben.

„Ich freue mich darauf, Lightyear als COO zu unterstützen und Mobilität für Verbraucher nachhaltiger sowie bequemer zu gestalten“, sagt Bernd Martens, COO von Lightyear. „Unser erstes Ziel wird es sein, den Lightyear 2 als Business Case umzusetzen – und das unter besonderer Berücksichtigung von Technologie, Kosten, Budgets, Qualität und Zeit. Hier begleite ich sämtliche Schritte der Produktion. Als Teil des Teams ich Lightyear außerdem dabei helfen, seine Zuliefererbasis und seine Rolle als hocheffizienter Auftragsfertiger weiter auszubauen.“

Umfangreiche Erfahrung im Automobilbereich

Martens‘ Karriere begann vor über dreißig Jahren bei Mercedes und setzte sich im Laufe der Jahre in den höheren Führungsebenen bei Volkswagen sowie Audi in der ganzen Welt fort – darunter Deutschland, Brasilien, Mexiko und Italien. Seine Expertise in den Bereichen Finanzierung, Beschaffung und IT haben ihn zu einem zuverlässigen Berater in der Automobilindustrie gemacht.

Lex Hoefsloot, CEO und Mitbegründer von Lightyear: „Wir gestalten Mobilitätstechnologien neu, indem wir jedes Element überdenken und über den Tellerrand schauen. Dabei legen wir großen Wert darauf, unsere Expertise noch weiter zu verbessern. Nur so können wir saubere Mobilität für einen breiteren Markt entwickeln. Und daher sind wir dankbar, Bernd Martens als COO mit an Bord zu haben. Sein umfangreiches Wissen wird uns helfen, unsere operativen Prozesse zu optimieren und unsere Marktposition zu stärken.“

Diese Ankündigung erfolgt, nachdem das Unternehmen Ende November mit dem Lightyear 0 erfolgreich die Produktion seines ersten Solar-Elektrofahrzeugs begonnen hat. Die erste Kundenauslieferung soll noch in diesem Jahr erfolgen.

Lightyear: Bernd Martens wird neuer Chief Operating Officer

Bild Dr. Bernd Martens, COO von Lightyear

Quelle TEAM LEWIS

The Lift – Fiverr startet Online-Hub für Unternehmer:innen in der Rezession 

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the lift

Das Ressourcenzentrum bietet Tools, Kurse und On-Demand-Hilfe von Fiverr-Talenten zur Bewältigung unsicherer Wirtschaftslagen.

Fiverr International Ltd. (NYSE: FVRR), revolutioniert die Art und Weise, wie die Welt zusammenarbeitet. Heute veröffentlicht das Unternehmen ein Informationsportal rund um das Thema Rezession namens The Lift. Die Website richtet sich an Unternehmer:innen kleiner und mittelständischer Betriebe und bietet praktische Hilfestellungen sowie Artikel und Anleitungen von Expert:innen.

Die Themen reichen von der finanziellen Bewertung bis hin zu Geschäftsstrategien, Marketingtaktiken und den Möglichkeiten einer Liquid Workforce. Nach diesem Prinzip verteilt man die Arbeit im Unternehmen agil und passt die Personalressourcen an aktuelle Bedingungen an.  

Fiverr hat sich außerdem mit zwei weiteren Unternehmen zusammengeschlossen: Fiverrs langjähriger Partner Payoneer (NASDAQ: PAYO), das Unternehmen für den digitalen Handel, das grenzüberschreitende Zahlungen ermöglicht, und Xero (ASX:XRO), der globale Anbieter von Buchhaltungssoftware für kleine Unternehmen, unterstützen „The Lift“ ebenfalls. Sie bieten zusätzliche Einblicke und Inhalte für Unternehmer:innen, die eine schwierige wirtschaftliche Phase erfolgreich meistern wollen. Im Rahmen der Partnerschaft erhalten Fiverr-Nutzer:innen zudem vier Monate lang 50% Rabatt auf ihr Xero-Abonnement und 25$ Cashback bei Payoneer.

„Weltweit sehen sich junge Unternehmer:innen aufgrund des wirtschaftlichen Abschwungs mit besonderen Herausforderungen und unvorhersehbaren finanziellen Engpässen konfrontiert“, sagt Gali Arnon, CMO von Fiverr. „Als Plattform ist Fiverr bestrebt, jedem dabei zu helfen, seine Geschäftsziele zu verwirklichen – auch in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit. Mit The Lift nutzen wir das Fachwissen unserer Freiberufler:innen-Community sowie die Expertise unserer wichtigsten Partner, um Führungskräften eine Anleitung zu geben, wie sie ihr Unternehmen im kommenden Jahr erfolgreich starten, skalieren oder weiterentwickeln können.“

Die globale Wirtschaftskrise hat Auswirkungen auf Unternehmen jeder Größe, aber die finanziellen Belastungen, die mit einem wirtschaftlichen Abschwung einhergehen, können für kleine und mittelständische Unternehmer:innen eine besondere Herausforderung darstellen. Diese Unternehmen arbeiten oft mit geringeren Gewinnspannen und weniger Personal, während sie gleichzeitig versuchen, zu expandieren und auf dem Markt Fuß zu fassen. 

Laut einer aktuellen Umfrage von Fiverr Business mussten fast 80 % der kleinen und mittelständischen Unternehmen aufgrund des wirtschaftlichen Abschwungs ihre Fixkosten (Miete, Versicherung usw.) im Vergleich zu den variablen Kosten (Personal, Sozialleistungen usw.) überprüfen. Dennoch gaben 78 % der KMUs in den USA an, dass sie ihre Zukunftsaussichten optimistisch einschätzen. 77 % sind der Meinung, dass freiberufliche Talente den Unternehmen in Zeiten des wirtschaftlichen Abschwungs helfen könnten. Mit der Einführung von The Lift möchte Fiverr Unternehmer:innen – von denen viele noch nie eine Rezession erlebt haben – unterstützen und ihnen dabei helfen, ihre Strategien zu überdenken, flexibel zu bleiben und gestärkt aus dieser Zeit hervorzugehen.

„Mit den richtigen Services und Informationen sind Führungskräfte gut gerüstet, um sich in der aktuellen Wirtschaftslage zurechtzufinden und die sich bietenden Chancen zu nutzen“, so Robert Clarksin, Chief Revenue Officer bei Payoneer. „Als Unternehmen, das sich für die Erweiterung von Geschäftsmöglichkeiten einsetzt, sind wir bestrebt, unsere Ressourcen und unser Wissen zu bündeln, um KMUs und Unternehmer:innen in dieser Zeit und darüber hinaus zu unterstützen.“

„Ich bin immer wieder von der Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit kleiner Unternehmen beeindruckt, die in Zeiten des makroökonomischen Gegenwinds neue Herausforderungen bewältigen und Chancen erkennen“, sagt John Coldicutt, Marketing Director bei Xero. „Indem sie sich auf ihre Kolleg:innen und Berater:innen verlassen sowie Plattformen wie das Ressourcenzentrum von Fiverr nutzen, können sie ihr Selbstvertrauen zurückgewinnen und in schwierigen Zeiten agil bleiben.“

„The Lift“ – Fiverr startet Online-Hub für Unternehmer:innen in der Rezession 

Quelle s.immer communications GmbH

Statement zu Apple Lieferschwierigkeiten & Foxconn

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Peter_Windischhofer©Marko Mestrovic

refurbed Co-Founder Peter Windischhofer: Jede:r hat die Wahl: Wer sich nicht für die Kreislaufwirtschaft entscheidet, entscheidet sich damit für Foxconns „geschlossenen Kreislauf“

Die Bezeichnung ‚geschlossener Kreislauf‘ klingt ja im ersten Moment fast positiv. Gemeint ist damit allerdings, dass durch die Zero-Corona-Politik in China derzeit rund 200.000 Menschen im Foxconn-Werk nicht erlaubt wird, das Betriebsgelände nach der Arbeit zu verlassen, um die Produktionsschwierigkeiten des iPhone 14 nicht noch weiter zu verschärfen.

Denn die laufende und unnötige Neu-Produktion von Elektronik verschlingt eben nicht nur Unmengen an Metallen, Wasser und sonstigen Ressourcen, sondern benötigt auch Unmengen an Menschen, die unter zweifelhaften Bedingungen arbeiten, damit wir als Teil der westlichen Konsumgesellschaft das neueste iPhone unterm Weihnachtsbaum liegen haben. Was es weiter auf die Spitze treibt: Das alles wird für ein Produkt in Kauf genommen, dessen ‚Verbesserungen‘ gegenüber dem iPhone 13 selbst echte Tech-Fans nur noch bedingt spüren.

Die Lieferschwierigkeiten von Apple und die Produktionsbedingungen in Zhengzhou beweisen eindrucksvoll: Wir brauchen keine neuen und besseren iPhones mit noch mehr Kameras. Wir brauchen Handys, die länger leben und einfacher reparierbar sind. Nicht mehr nur für unsere Umwelt, sondern auch dringend für die Menschen, die gezwungenermaßen Teil der Lieferkette sind.

Wir tragen eine Verantwortung für die Geschehnisse in Zhengzhou

Natürlich können wir jetzt schockiert sein über die Bilder von Menschen, die über Zäune klettern, um ihrem Arbeitgeber zu entkommen. Und es wäre einfach für uns, so zu tun, als ob es sich dabei um ein Problem handelt, das fernab von uns selbst stattfindet und für das wir keine Verantwortung tragen. Dabei sind es schlichtweg Bilder, die uns unser eigenes Konsumverhalten vorführen. In Zhengzhou werden mehr als 70 Prozent aller weltweit produzierten iPhones hergestellt.

Jeder Mensch, der versucht hat, für das Weihnachtsfest ein neues iPhone 14 zu ergattern, muss damit leben, Teil dieses menschenverachtenden Systems zu sein. Das ist der nicht ausgewiesene Preis, der – neben einem Wasserverbrauch von rund 13.000 Liter und einem CO2-Ausstoß von rund 79 Kilogramm CO2 pro Neugerät – ebenfalls auf dem Preisetikett des iPhone 14 stehen sollte!

Bild Peter Windischhofer©Marko Mestrovic

Quelle PIABO PR GmbH

Erweiterung des Managements bei Unzer

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Pacal Beij CCO Unzer

Unzer ernennt Pascal Beij zum Chief Commercial Officer (CCO) 

Das Zahlungsunternehmen Unzer erweitert sein Managementteam und begrüßt Pascal Beij als Chief Commercial Officer (CCO). Beij wird ab sofort die Geschäftsentwicklung und -strategie in den Bereichen Vertrieb und Marketing leiten.   

Die Ernennung ist Teil der Strategie von Unzer, Unternehmen mit integrierten Zahlungs- und Softwarelösungen zu versorgen. Robert Bueninck, CEO von Unzer, kommentiert: “Mit Blick auf unsere Strategie war die Ernennung von Pascal eine naheliegende Entscheidung. Wir freuen uns, einen so erfahrenen Manager willkommen zu heißen, der sich voll und ganz dafür einsetzt, den Kunden ein nahtloses Einkaufserlebnis über alle Kanäle hinweg zu bieten.“   

Zuvor arbeitete Beij beim Zahlungsdienstleister Planet, wo er zuletzt als Senior Vice President Retail das Geschäft in Zentraleuropa leitete. Er blickt auf über zwanzig Jahre Erfahrung im Bereich Zahlungsverkehr und Finanzdienstleistungen zurück. Zu seine Schwerpunktthemen zählte die Kundenreise. So hat er es sich unter dem Stichwort „Verbundener Handel“ zur Aufgabe gemacht, Vertriebskanäle und Zahlmethoden ganzheitlich zu denken, um Händlern eine konsistente Erfahrung zu bieten. 

Pascal Beij erklärt: „Die Art und Weise, wie Verbraucher heutzutage einkaufen und die verschiedenen Vertriebskanäle nutzen, ist immer individueller und vielfältiger. Händler müssen sich auf diese Gewohnheiten einstellen und einen Partner finden, der diese komplexen Prozesse nicht nur versteht, sondern auch beherrscht. Unzer ist solch ein Partner, und deshalb freue ich mich, das Unternehmen als CCO zu unterstützen.“ 

Robert Bueninck fügt hinzu: „Wir bieten Dienstleistungen und Produkte, die über das Bezahlen hinausgehen. Mit unserer Plattform, unseren Zahlungsprodukten und unseren Dienstleistungen verfügen Händler über eine Bandbreite an Möglichkeiten, die ihr tägliches Geschäftsleben vereinfachen. Pascal teilt unsere Vision und kann Händler dafür begeistern, die eigenen Vertriebskanäle mit Zahlmethoden und Softwarelösungen zu vernetzen. Zudem weiß er, wie man den Bekanntheitsgrad und das Profil der Marke steigert. Ich bin überzeugt, dass wir mit Pascal die perfekte Person für diese Aufgabe gefunden haben.“ 

Unzer hat sich zum Ziel gesetzt, den Handel bei seiner Transformation zu begleiten. Erst im November hatte Unzer seine Plattform UnzerOne vorgestellt, die Offline- und Online-Shops über verschiedene Geräte und Märkte hinweg miteinander verbindet. Damit ist es Händlern fortan möglich, sämtliche Vertriebswege samt Kunden-, Verkaufs- und Produktdaten an einer Stelle einzusehen und zu nutzen. Künftig will Unzer über die Plattform zusätzliche Services und Software anbieten, die Händler wie in einem Appstore flexibel hinzubuchen können. 

Quelle Unzer GmbH

Klimawirkung von Neubauprojekten

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Quantum und right° schließen Entwicklungspartnerschaft

Quantum und right° schließen Entwicklungspartnerschaft

Mit einer jüngst geschlossenen Entwicklungspartnerschaft gehen die Quantum Immobilien AG und das Climate Tech Unternehmen right° neue Wege, um die Klimawirkung von Neubauprojekten zu berechnen. Dabei soll ein methodischer Ansatz entwickelt werden, um die Klimawirkung eines geplanten Gebäudes oder Quartiers in Grad Celsius auszudrücken und so in direkten Bezug zum 1,5 °C-Ziel des Pariser Klimavertrags zu setzen.

„Für uns ist es sehr wichtig, die ökologische Zukunftsfähigkeit von Neubauten mit einer verlässlichen Maßzahl bewerten zu können. Im Projektentwicklungsprozess können wir so rechtzeitig wirksame Maßnahmen ergreifen. Gleichzeitig können unsere Investoren in der Bestandsphase anhand einer leicht greifbaren Zahl die Klimawirkung ihres Investments einordnen“, sagt Celia-Isabel Vietmeyer, Vorstandsmitglied von Quantum.

Für right° handelt es sich bei dem Projekt um eine Weiterentwicklung der bestehenden X-Degree Compatibility (XDC) Methodik, mit der das Frankfurter Unternehmen die Klimawirkung von Unternehmen und Investmentportfolios in Grad Celsius berechnet. Nachdem die Methodik 2021 in Partnerschaft mit Vonovia und GLS Bank für Bestandsgebäude erarbeitet wurde, sollen nun auch Neubauten als zusätzliches Anwendungsfeld hinzukommen.

„Die enge Zusammenarbeit mit Branchenakteuren ist für uns ein Grundsatz, mit dem wir schon seit Jahren beste Erfahrungen machen. Mit XDC möchten wir über Branchen und Assetklassen hinweg eine wissenschaftsbasierte Entscheidungsgrundlage anbieten, die immer praxisnah und anwendbar bleibt. Für Neubauten haben wir mit Quantum den idealen Partner gefunden, der unsere Vision teilt und versteht, dass nur 1,5 °C-konforme Gebäude langfristig zukunftstauglich sein können“, kommentiert Hannah Helmke, Gründerin und Geschäftsführerin von right°.

In einer ersten Entwicklungsphase wird ein Berechnungsansatz erarbeitet, bei dem die Emissionsintensität und Klimawirkung eines Bauvorhabens über eine Analyse der involvierten Lieferanten und Dienstleister erfolgt. „So eröffnen wir ganz neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Immobilien- und Realwirtschaft, um gemeinsam den 1,5 °C-konformen Neubau voranzubringen“, so Helmke.

„Mit Grad Celsius als neuer Kennzahl wird der Blick frei für die langfristigen klimabezogenen Risiken und möglichen Kosten, etwa durch strengere Regulierung oder erschwerte Finanzierung“, ergänzt Vietmeyer.

Erste Ergebnisse der Entwicklungspartnerschaft werden im März 2023 erwartet.

Bild Celia-Isabel Vietmeyer, Vorstandsmitglied der Quantum Immobilien AG. Foto: Peter Hönnemann

Quelle right°

Kontakt zu Milliardären aufbauen – So gelingt es jedem

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superconnector

Nicht immer kommt es darauf an, was man weiß, sondern wen man kennt. Es ist ein wirkungsvolles Networking-Tool zu wissen, wie man um eine Vorstellung bittet. Man kann schnell Kontakt zu Milliardären gewinnen, wenn man von einem gut vernetzten Bekannten, dem sogenannten Superconnector, vorgestellt wird. Erfreut man sich jedoch selbst daran, neue Leute kennenzulernen und sie einander vorzustellen, kann man auch selbst zu einem Superconnector werden.

So würde die Connection zu Milliardären noch einfacher von der Hand gehen. Doch dazu sind einige Dinge notwendig. Was macht einen Superconnector aus? Und wie wird man einer und kann Kontakte zu Milliardären knüpfen?

Das ist ein Superconnector

Der Superconnector ist eine Person, die Kontakte zu verschiedensten Menschen aus unterschiedlichen Branchen pflegt. Als Superconnector, weiß man über das Know-How und den Nutzen jeder dieser Personen Bescheid. Außerdem kennt man sie so gut, dass man sie jederzeit anrufen kann. Die Aufgabe besteht darin, die Menschen zueinander zu bringen und gegenseitig vorzustellen. Entscheidend ist es dabei, den Nutzen beider Personen im Vorhinein herauszufinden und bei der Vorstellung zur Sprache zu bringen. So kann man auch selbst, neue Kontakte knüpfen und eine Verbindung mit sehr vermögenden Leuten aufbauen. 

Die Verknüpfung zweier Kontakte ist also die große Hürde, die es zu überwinden gilt. Hier lautet die Devise: Übung macht den Meister. Dabei ist es wichtig, dass man eine vorteilhafte Bindung aufbaut, von denen beide Seiten profitieren können. Die Basis davon ist der gegenseitige Nutzen. Es ist nicht nur eine ordentliche Portion Empathie, sondern auch ein gewisses Talent erforderlich. Doch das sind beides Eigenschaften, die man mit der Zeit aufbauen kann. Denn nicht jeder hat sie von Anfang an.

Das wichtigste dabei ist, dass man als Superconnector den aufrichtigen Wunsch besitzt, etwas Gutes tun zu wollen. Es gilt, den Personen aus dem eigenen Netzwerk weiterzuhelfen, ohne einen eigenen Nutzen zu erwarten. Ein Superconnector ist zuletzt bekannt dafür, großartige Vorstellungen zu arrangieren. Das hat auch einen positiven Nebeneffekt. Wenn man nämlich für gute Kontakte und Vorstellungen bekannt ist, wird man geschätzt und weiterempfohlen. So vergrößert sich das eigene Netzwerk immer weiter.

Die Eigenschaften eines Superconnectors

Jeder Superconnector muss zuallererst Motivation und Freude haben, Bekanntschaften aufzubauen und zu pflegen. Wenn man dann noch gut darin ist, Personen einander vorzustellen, kann man im Gedächtnis bleiben. Wie bereits erwähnt, ist dazu eine gewisse Empathie notwendig. Weiterhin sollte man bei jeder Vorstellung eine Idee oder ein Ziel im Hinterkopf haben. Sofern nämlich die Probleme anderer gelöst werden, könnten sich auch gute Gelegenheiten für einen selbst ergeben.

Es gilt, Events mit vielen interessanten Persönlichkeiten zu veranstalten. Auch damit kann man in Erinnerung bleiben. Und es ergeben sich meist sogar neue Kontakte. Bevor man sich mit einer Person trifft, sollte auch eine Recherche zu ihr durchgeführt werden. So hat man die Möglichkeit, sich auf sie abzustimmen und eventuell sogar etwas zu geben. Das muss nicht unbedingt materiell sein, aber zumindest bleibt man so meist in Erinnerung. Zunächst ist es wichtig, stets mehr abzuliefern als man vorher angibt. Man kann so ein gutes Image erhalten sowie Vertrauen gewinnen. Letztendlich ist ein gutes Netzwerk, die wichtigste Essenz eines Superconnectors. 

Die ersten Schritte zum Superconnector

Die Grundlage jedes Superconnectors ist ein großes Netzwerk mit vielen verschiedenen Kontakten. Der Aufbau davon wird viel Zeit in Anspruch nehmen und ist auch nicht ganz leicht. Es gilt, die Personen ausfindig zu machen, die einem auch zukünftig einen Nutzen bringen können. Fragen, die man sich deshalb stellen sollte, sind folgende:

1. Welche Menschen haben bereits das, was ich haben will?

2. Wo halten sich diese Menschen auf?

3. Was ist die beste Zeit und was der passende Ort, diese Menschen kennenlernen?

4. Was muss ich haben, um für diesen Menschen wertvoll zu sein?

5. Wen aus meinem Netzwerk kann ich um Rat fragen, welche Fragen ich diesen Menschen stellen sollte, um das Meiste für mich rauszuholen?

6. Wer kann für mich das Intro machen und uns vernetzen?

Anhand dieser Fragen lassen sich nützliche Kontakte ausmachen. So ist man dem Titel des Superconnectors schon einen Schritt weiter. Im Folgenden muss man sich dann um den Kontaktaufbau dieser Menschen bemühen.

Fazit

Sicherlich ist es nicht jedermanns Wunsch, ein Superconnector zu werden. Jedoch kann es Möglichkeiten eröffnen, von denen man nicht wusste, dass man sie hat. Als Superconnector ist es nicht nur einfach Menschen untereinander zu connecten, man kann auch ganz leicht selbst die Kontakte knüpfen, die man sich wünscht – wie beispielsweise zu Milliardären. Alle Eigenschaften dafür kann man sich selbst aneignen. Ein gutes Netzwerk kann zuletzt das gesamte weitere Leben beeinflussen. Daher kommt es auch darauf an, wen man kennt und nicht, wen man kennt.

Kontakt zu Milliardären aufbauen – So gelingt es jedem

Bildquelle/Fotograf: Daniela Glunz

Autor:

Andre Löwe ist Unternehmer und Investor. Durch seine innovative Anlagestrategie konnte er sich in der Finanzwelt einen Namen als Finanzexperte machen. Zurzeit verwaltet er mit seinem Team mehrere Millionen Euro seiner Klienten. Den Aufbau seiner Unternehmungen und seines aktuellen Lebens hat er sich als Super-Connector ermöglicht.

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

das boep feiert Geburtstag: 7 Jahre hochwertige Naturkosmetik für die ganze Familie

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boep med

Seit ihrer Gründung 2015 haben die Ärztin Dr. Michaela Hagemann und ihr Bruder Tilman Kreuder ihr Unternehmen samt Produktsortiment kontinuierlich ausgebaut.

Vor sieben Jahren gründete Dr. Michaela Hagemann gemeinsam mit ihrem Bruder Tilman Kreuder das Start-up das boep – aus eigenen finanziellen Mitteln. Ihre Vision: zart duftende Naturkosmetik für Babys in zeitgemäßem Design.

Diese unbesetzte Nische entdeckt Dr. Michaela Hagemann nach der Geburt ihrer ersten Tochter. Sie beschließt, die Marktlücke zwischen klassischer Naturkosmetik mit entsprechendem Duft und Design und konventionellen Pflegeprodukten mit ansprechendem Parfum und Verpackung zu schließen. Forbes listet sie daraufhin bei „30 under 30“. Was 2015 beim Blick ins Drogerie-Regal als Idee mangels Alternativen begann, ist heute eine Erfolgsgeschichte.

Mittlerweile vertreiben die Geschwister hochwertige Naturkosmetik für die ganze Familie. Über 20 Produkte finden sich in ihrem das boep-Onlineshop sowie bei ausgewählten Partnern im Einzelhandel. Dazu gehören alle knapp 2100 Filialen des Drogeriemarkts „dm“ in Deutschland und 400 in Österreich, 21 Filialen „Basic, Bio für alle“, „Babyone“, zahlreiche Concept-Stores und Apotheken. In diesem Jahr startete außerdem die Zusammenarbeit mit 2200 Rossmann- Filialen in Deutschland.

Vor sieben Jahren entwickelte die damals 25-jährige Michaela Hagemann mit Unterstützung eines renommierten Naturkosmetik-Herstellers aus dem Allgäu eine eigene Pflegeserie. Ihre Besonderheit: gute, natürliche Inhaltsstoffe mit angenehmem Duft in ansprechendem Design. Sie produzierte exakt die Pflege, die sie sich nach der Geburt ihrer ersten Tochter für ihr Kind wünschte – und nicht finden konnte. Sorgfältig wählte die Ärztin Inhaltsstoffe aus, von denen sie wusste, dass sie für sensible Babyhaut geeignet sind.

Dieser Grundsatz gilt bis heute. Alle Produkte sind dermatologisch getestet, nach den strengen Richtlinien für Naturkosmetik zertifiziert und ohne Mineralöle, Parabene, Silikone, Paraffine, PEGs und synthetische Duftstoffe hergestellt. Das Sortiment wird in Deutschland produziert und ist ausnahmslos vegan.

Seit ihrer Unternehmensgründung bauen die Geschwister das Produktsortiment konsequent aus. Die das boep- Babypflegeserie hat sich zur Naturkosmetikmarke für die ganze Familie entwickelt. Von Mandelöl, Babycreme und Schwangerschaftspflege über Lippenpflege, Shampoo und Anti-Ziep-Kämmspray bis hin zu mineralischer Sonnencreme – das boep bietet Produkte für jede Lebensphase.

Was für die Produkte gilt, gilt auch für das Unternehmen. Dr. Michaela Hagemann und Tilmann Kreuder pflegen ein familienfreundliches Arbeitsumfeld und leben Vereinbarkeit von Familie und Beruf aktiv vor. Sie leiten ihr Unternehmen gemeinsam als Doppelspitze und ziehen drei bzw. zwei Kinder im Alter von 8 Wochen bis 8 Jahren groß.

das boep feiert Geburtstag: 7 Jahre hochwertige Naturkosmetik für die ganze Familie

Bildquelle das boep

Quelle das boep GmbH 

Orderlion übernimmt französischen Mitbewerber Supli 

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Orderlion übernimmt Mitbewerber Supli für schnelle Expansion in Frankreich

Orderlion, ein führender europäischer Anbieter von Softwarelösungen für die Digitalisierung der B2B Food Supply Chain, gibt die Übernahme von Supli (www.supli.fr) bekannt. Das in Frankreich ansässige und ausschließlich dort operierende Startup hat sich seit seiner Gründung ebenso wie Orderlion auf die Entwicklung innovativer digitaler Lösungen zur Optimierung der Supply Chain in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie spezialisiert. Die Übernahme ermöglicht es Orderlion, seine Software-as-a-Service (SaaS)-Plattform ab sofort in Frankreich einzuführen und das internationale Wachstum des Unternehmens zu beschleunigen.

Durch den Zusammenschluss mit Supli stärkt Orderlion seine Position als wichtiger Akteur auf dem europäischen Markt für die digitale Transformation von KMU, die entlang der B2B Food Supply Chain tätig sind. Die eigens entwickelte Technologie von Orderlion  bietet seinen Kunden eine umfassende und integrierte Lösung, die alle Aspekte der Lebensmittel- und Getränkelieferkette abdeckt – von der Bestellungsabwicklung über das Vertriebsmanagement bis hin zum Kundensupport und Zahlungen. Orderlion ermöglicht KMU mithilfe seiner Software, interne Abläufe zu optimieren, Kosten zu senken und den Umsatz zu steigern.

Aus Konkurrenten werden Partner

Supli wurde 2018 von Romain Rousselet und Antoine Gutierrez mit der gleichen Zielsetzung wie Orderlion gegründet, um Unternehmen aus der “Food & Beverage” (F&B) -Industrie dabei zu unterstützen, effizienter und nachhaltiger zu werden. Seit Gründung ist das Unternehmen auf 50 Mio. € Gross Merchandise Volume (GMV) gewachsen und zählt branchenführende Lieferanten und Großhändler Frankreichs zu seinen Kunden, die ihre Geschäfte über die B2B-eCommerce-Plattform von Supli abwickeln. Die Übernahme markiert einen Meilenstein in der Entwicklung des Markts, in dem sich Unternehmen mit unterschiedlichen Geschäftsmodellen durchzusetzen versuchen. 

Bestehende Kunden von Supli wurden im Rahmen der Transaktion bereits auf die digitale Plattform von Orderlion umgestellt und eingebunden, was unterstreicht, dass es sich bei Orderlions Technologie um das umfassendste und leistungsstärkste eCommerce-Betriebssystem (eCommerce OS) für Lebensmittellieferanten und -großhändler auf dem Markt handelt. Alle Mitarbeiter sowie die beiden Gründer von Supli, die vor dem Start des Unternehmens in Paris und New York in der Unternehmensberatung tätig waren, gehören ab sofort zum Team von Orderlion. Die Expertise des Supli-Teams aus der eigenen Produktentwicklung sowie die umfangreichen Erfahrungen aus bestehenden Kundenbeziehungen fließen fortan in die weitere Verbesserung der Orderlion-Plattform ein.

„Die Übernahme von Supli ist ein wichtiger Schritt in unserer Strategie, unsere Präsenz in Europa auszubauen“, sagt Stefan Strohmer, Co-Founder & CEO von Orderlion. „Supli hat ein starkes lokales Team aufgebaut, das uns in unserem Bestreben der Expansion stärkt, und wir freuen uns darauf, die Vorteile unserer Lösung einer wachsenden Anzahl an Unternehmen in Frankreich zugänglich zu machen.“

„Es ist ein großer Meilenstein und der Beginn eines neuen Kapitels für uns, nun Teil von Orderlion zu sein“, kommentiert Romain Rousselet, ehemaliger Gründer und CEO von Supli. „Wir haben nach ersten Gesprächen schnell erkannt, wie stark die Visionen unserer beiden Unternehmen übereinstimmen und dass wir durch die Kombination unserer Teams und Technologieplattformen den Wert, den wir unseren Kunden bieten, erheblich steigern können. Wir freuen uns sehr darauf, das Geschäft von Orderlion in Frankreich gemeinsam auszubauen.“

Ein eCommerce-Betriebssystem für einen fragmentierten, unterdigitalisierten Markt

Mit dem Ziel, die beste vertikale Branchenlösung anzubieten, die genau auf die Bedürfnisse von F&B-Lieferanten zugeschnitten ist, ermöglicht das eCommerce Operating System (OS) von Orderlion KMUs entlang der Lebensmittel- und Getränkelieferkette, ihre eigenen mobilen Apps für die digitale Auftragsabwicklung einzurichten, die sich nahtlos in ihre bestehenden ERP-Systeme integrieren. Mit seinem wachsenden Funktionsumfang ermöglicht Orderlion seinen Kunden zudem u.a. das einfache Upselling neuer und saisonaler Produkte, um den Umsatz im Durchschnitt um 35% zu steigern, und die Digitalisierung der gesamten Zahlungsabwicklung, um bis zu 95% der damit verbundenen Prozesskosten zu sparen.

Mit seinem Team aus HORECA- und SaaS-Branchenexperten hat Orderlion ein äußerst kapitaleffizientes Geschäftsmodell mit einem wachsenden GMV von mehr als $150 Mio. aufgebaut. Orderlions SaaS-Lösung wird derzeit von Kunden in fünf Ländern (Deutschland, Schweiz, Österreich, Großbritannien und Frankreich) genutzt. Trotz der COVID-19-Krise, die die globale Lebensmittelindustrie nach wie vor stark beeinträchtigt, wurde das Produkt bereits sehr früh angenommen und kann kontinuierliche Wachstumsraten verzeichnen.

Nach dem Eintritt von Orderlion in den französischen Markt wird die vor Kurzem verkündete Pre-Series-A-Finanzierung des Unternehmens in Höhe von $4 Mio. Dollar für die weitere internationale Expansion, den Ausbau des Teams und die Erweiterung der Produktpalette verwendet. Mit einem über mehrere Länder ortsunabhängig arbeitenden Team, das sich aus 10 Nationalitäten zusammensetzt, ist Orderlion bereits auf dem besten Weg, das selbstgesteckte Ziel zu erreichen, in den kommenden Jahren ein vollständig global agierendes Unternehmen zu werden.

Bild Patrick Schubert und Stefan Strohmer Orderlion

Quelle nōted – a story studio

Prodlane sammelt 760.000 EUR für die Digitalisierung

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prodlane

Prodlane, die SaaS-Plattform für datengetriebenes Produktmanagement in Industrieunternehmen, hat eine 760.000 EUR Pre-Seed-Finanzierungsrunde abgeschlossen. Die Runde wird von einem Schweizer Family Office mit industriellem Hintergrund angeführt. Beteiligt ist außerdem die S2S Ventures AG sowie Business Angels aus Industrie, Produkt- und Personalmanagement. Prodlane wird die Finanzierung für den Ausbau des Vertriebs- und Entwicklungsteams und für den Markteintritt verwenden.

Die Entwicklung von Produkten in Industrieunternehmen ist sehr komplex, involviert eine Menge Daten und Stakeholder und braucht mehrere Jahre. Die Produktmanager spielen in diesem Zusammenhang eine entscheidende Schlüsselrolle. Sie verfügen jedoch über keine geeignete Software, wie es zum Beispiel bei Produktmanagern aus dem IT-Bereich der Fall ist.

Prodlane’s SaaS-Plattform ist der kollaborative Arbeitsbereich für Produktmanagement in Industrieunternehmen. Die Software fördert datengetriebene Entscheidungen und schafft eine vernetzte und vollständig rückverfolgbare Projektdokumentation. So ermöglicht Prodlane mittleren und großen Unternehmen eine schlanke Prozessdurchführung und intelligentes Wissensmanagement.

Cynthia Jurytko, Verwaltungsratspräsidentin, und Arnout Devos, Investment Partner bei der S2S Ventures AG, kommentieren: „Der Markt für industrielle Produktinnovation und Digitalisierung ist riesig und jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt, ihn zu erschließen. Prodlane verfügt über umfassende Erfahrung im Produktmanagement und tiefgreifendes Software-Know-how. Das Team ist für den Markteintritt damit optimal gerüstet.“

Carolin Maier, CEO & Co-Founder von Prodlane, ergänzt: „Unsere SaaS-Plattform wird Industrieunternehmen dabei unterstützen, Prozesse im Produktmanagement signifikant zu optimieren. Wir haben eine von veralteter Software geplagte Zielgruppe und freuen uns darauf, den Markt aufzumischen! Die Finanzierungsrunde ist für uns ein erster wichtiger Schritt, um dieses Produkt auf den Markt zu bringen. Ich bin stolz auf unser starkes Team und freue mich auf die weitere gemeinsame weitere Reise.“

Prodlane sammelt 760.000 EUR für die Digitalisierung

Fotograf: Bildquelle Fabian Thüroff

Quelle Prodlane GmbH

Fünf Trends für die digitale Werbung

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Die Werbewelt ist ständig in Bewegung. Die Experten für digitale Werbung des Marketing-Analytics-Startups Nexoya verraten, welche Entwicklungen 2023 wichtig werden: Nach einem pandemiebedingten Rückgang steigen die Werbeausgaben wieder. Videos bleiben beliebt, doch die Aufmerksamkeitsspanne der Nutzer sinkt.

Daher werden die Inhalte kürzer und der Kontext gewinnt an Bedeutung. Während die Vielfalt der Channels zunimmt und ein strategisch geplanter Mix wichtiger wird, sinkt der Return on Advertising Spend, kurz ROAS. KI automatisiert immer mehr Publisher-Plattformen und führt so zu einer effektiveren Anzeigenschaltung. Der Datenschutz wird strenger; dies erfordert einen Ersatz für Multi-Touch-Attribution-Modelle. Nexoya sieht außerdem Potenzial darin, das Konzept des Marketing-Mixed-Modelling für die digitale Werbung zu nutzen. 

Trend 1: Werbeausgaben steigen
Die Ausgaben für digitale Werbung haben 2022 voraussichtlich um 8,6 Prozent zugelegt, so das Ergebnis eines aktuellen Berichts von Insider Intelligence. Die Pandemie hatte zuvor seit 2020 zu einer Verlangsamung geführt, sodass die Ausgaben nur um 5,8 Prozent stiegen. Angetrieben wird der derzeitige Aufschwung durch das anhaltende Wachstum der Social-Media-Plattformen und der Werbung auf Marktplätzen wie Amazon. Für 2023 wird ein zweistelliges Plus erwartet. Formate, die besonders stark wachsen werden, sind Video mit plus 19,2 Prozent und soziale Medien mit plus 18,4 Prozent. Auch die Ausgaben für Werbeformate auf mobilen Endgeräten werden mit einer Steigerung von 23,1 Prozent in den nächsten zwei Jahren voraussichtlich stark zunehmen.

Trend 2: Video- und kontextbasierte Werbung legen zu
Videos sind weiterhin sehr beliebt, vor allem auf Social-Media-Plattformen. Im kommenden Jahr werden die Nutzer noch mehr Videoinhalte über alle digitalen Kanäle hinweg konsumieren. Plattformen wie TikTok, BeReal, Youtube-Stories und Instagram-Stories verbreiten immer mehr kurze Videoinhalte und verstärken diesen Trend weiter. Marco Hochstrasser beobachtet als Mitgründer und CEO von Nexoya den digitalen Werbemarkt seit fünf Jahren genau. Er erklärt: „Die Aufmerksamkeitsspanne der Nutzer nimmt weiter ab. Werbetreibende Unternehmen müssen ihre Werbestrategien anpassen, um den Anforderungen dieser neuen Ära des digitalen Marketings gerecht zu werden. Unternehmen sind bestrebt, ihren Zielgruppen relevante und zielgerichtete Werbung zu bieten, sodass wir auch eine Zunahme der kontextbasierten Werbung sehen werden.“

Trend 3: Channel-Vielfalt steigt, ROAS sinkt
Entscheidend für den Erfolg in der digitalen Werbung sind der richtige Mix und die Vielfalt der Kanäle. Viele Marketing-Verantwortliche konzentrieren sich auf Google und Meta. Doch es gibt auch neue Anbieter auf dem Markt, die man im Auge behalten sollte, beispielsweise Hive Social und Mastodon. Hive Social ist eine Social-Media-Plattform, die sich auf die Privatsphäre der Nutzer und die Erstellung von Inhalten konzentriert. Mastodon ähnelt Twitter, basiert aber auf Open Source und läuft dezentral. Beide Plattformen bieten eine Nutzererfahrung, die sich sehr von Google und Meta unterscheidet. Sie sollten bei der Entwicklung der Marketing- und Werbestrategie für 2023 auf jeden Fall in die Überlegungen einbezogen werden. Darüber hinaus gibt es lokale Plattformen, die für die Kanalvielfalt wichtig sein können. Ein Beispiel ist naoo aus der Schweiz.

Nexoya optimiert auf Basis von Künstlicher Intelligenz digitale Multi-Channel-Marketingkampagnen. Das Start-up verwaltet in seiner SaaS-Plattform mehr als sechs Prozent der gesamten Ausgaben für digitale Werbung in der Schweiz. Die aggregierten, anonymisierten und standardisierten Daten seiner Kunden geben Nexoya Einblicke in Entwicklungen des Werbemarktes. Flavia Wagner, Head of Customer Experience, hat die Daten hinsichtlich des Returns on Advertising Spend ausgewertet: „Unsere ROAS-Analyse zeigt, dass die Vielfalt der Werbekanäle einen großen Einfluss auf die Performance haben kann. So sehen wir an unseren Daten, dass Werbetreibende, die eine Vielzahl von Channels nutzen, einen durchschnittlichen ROAS-Anstieg von bis zu 20 Prozent im Vergleich zu jenen feststellen, die das nicht tun. Und wir müssen davon ausgehen, dass diese Tendenz sich fortsetzt, da immer mehr Werbetreibende im digitalen Werbemarkt aktiv werden.“ 

Trend 4: Publisher profitieren von KI und Automatisierung 
Die großen Publisher nutzen für ihre Plattformen zunehmend Künstliche Intelligenz und Automatisierung, um leistungsfähige und effektive Anzeigen zu erstellen. Facebooks Advantage+ und Googles Perfmax sind zwei Beispiele für diesen Trend. Advantage+ ist die Facebook-eigene KI, die bei der Optimierung der Anzeigenerstellung und -platzierung hilft. Perfmax ist ein Werkzeug, das die Erstellung von Anzeigen automatisiert. Beide Tools helfen Werbetreibenden, Leistung und Effizienz bei der Erstellung von Anzeigen zu steigern. Marco Hochstrasser sagt: „Natürlich funktionieren diese Technologien nicht für jeden gleich gut. Unsere Daten zeigen, dass etwa die Hälfte der Werbetreibenden, die PerfMax verwenden, bessere Ergebnisse erzielen. Das bedeutet, dass diese Technologien zur automatischen Erstellung und Platzierung von Anzeigen ein großes Potenzial haben. Wir erwarten ähnliche Entwicklungen von anderen Publishern sowie von Google & Meta. Es gibt einen klaren Trend, den Prozess der Anzeigenerstellung und deren Platzierung für die richtige Zielgruppe zu automatisieren.“ In vielen Fällen führt die Automatisierung von Prozessen zu besseren Ergebnissen und verschafft den Werbetreibenden Zeit, sich auf andere Dinge zu konzentrieren „Das bedeutet auch, dass die Anzeigen mit größerer Wahrscheinlichkeit relevanter und effektiver sind, da sie von Algorithmen und nicht von Menschen erstellt und ausgerichtet werden“, sagt Marco Hochstrasser.

Trend 5: Datenschutz erfordert Ersatz für Multi-Touch-Attribution-Modelle
Der Datenschutz ist ebenfalls ein Thema, das weit über das kommende Jahr hinaus wichtig bleiben wird. Mit den neuen Datenschutzbestimmungen steigt in den Marketingabteilungen der Bedarf an einem Ersatz für die Multi-Touch-Attribution, kurz MTA. Attributionsmodelle liefern Werbetreibenden Informationen darüber, welche Bedeutung die einzelnen Touchpoints in der Customer Journey ihrer Kunden haben. Das bedeutet, dass Vermarkter neue Wege finden müssen, um Conversions zu verfolgen und zuzuordnen. „Im nächsten Jahr werden wir einen starken Fokus auf First-Party-Daten, kreatives Storytelling und Personalisierung sehen. Dies sind alles Trends, die dazu beitragen werden, erfolgreichere Kampagnen zu erstellen, die gute Ergebnisse liefern und gleichzeitig die Privatsphäre der Verbraucher respektieren“, sagt Marco Hochstrasser.

Er ist sich sicher, dass sich die digitale Werbung in den nächsten Jahren spürbar verändern wird: „Einer der größten Trends, den wir vorhersagen, ist die breite Verwendung und Kombination von verschiedenen Marketing-Mixed-Modellen. Dieser Ansatz kombiniert Elemente des traditionellen und des digitalen Marketings und nutzt statistische Datenanalysen, um einen ganzheitlichen Blick auf den Kundenstamm zu erhalten. Hier gibt es noch viele Unsicherheiten und auch Raum für Falschinterpretationen, aber in diesem Bereich wird sich 2023 viel bewegen.“ Marketing-Mixed-Modelling hilft Werbetreibenden, besser zu verstehen, wo das Potenzial jedes einzelnen Marketingkanals liegt und wie die verschiedenen Kanäle miteinander interagieren. Eigentlich ist es ein langbewährtes Konzept, aber seine professionelle Anwendung auf das digitale Marketing steckt noch in den Kinderschuhen.

Fünf Trends für die digitale Werbung: 2023 bringt mehr Videos, mehr Kontext, mehr Vielfalt, mehr KI und mehr Datenschutz

Bild Videos erfreuen sich weiterhin einer hohen Beliebtheit, vor allem auf Social-Media-Plattformen. Im kommenden Jahr werden die Nutzer noch mehr Videoinhalte über alle digitalen Kanäle hinweg konsumieren. (Foto: Adem AY on Unsplash)

Quelle Sabrina Ortmann, Nexoya