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E-Bike aus dem 3D-Drucker

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super mobility e-bike 3d-drucker

Österreichisches Start-up möchte Radindustrie revolutionieren

Zwölf Monate – so lange dauert für gewöhnlich der Weg eines individuell angepassten Rads von der Bestellung bis zur finalen Auslieferung. Das österreichische Start-up Super Mobility möchte diesen Produktionsweg auf sechzehn Stunden (!) verkürzen. Die 3D-gedruckten E-Bikes sind dabei völlig individuell auf Körpergröße und Designwünsche anpassbar. Mittels Crowdinvesting-Kampagne sollen nun 800.000 Euro gesammelt werden.

Lieferengpässe und lange Wartezeiten – das waren die dominierenden Schlagzeilen der Radbranche in den vergangenen Jahren. Monatelang mussten Kunden auf ihr neues E-Bike warten, je nach gewünschter Rahmengröße oder anderer Spezifikationen konnte sich der Traum eines neuen E-Bikes weiter nach hinten verschieben. Eine Situation, die sowohl bei Radfahrerinnen und Radfahrern als auch bei Händlerinnen und Händlern für Frust sorgte.

Die beiden erfahrenen Unternehmer Verena Kreidl und Richard Hirschhuber machten sich daher auf die Suche nach alternativen Methoden, um die Radproduktion und -lieferung zu beschleunigen. Entstanden ist die Super Mobility World – ein Start-up, welches die Radindustrie revolutionieren soll. „Wir produzieren E-Bikes im 3D-Drucker“, erklärt das Führungsduo unisono: „Das Rad wird innerhalb von sechzehn Stunden mit Carbonfasern gedruckt, das jeweilige Design und die Größe kann dabei völlig individuell angepasst werden. Zum Vergleich: Aktuell würde man auf ein individuelles Rad mindestens zwölf Monate warten.“

Kreidl, zuvor als selbstständige Unternehmerin tätig, streicht die Vorteile der innovativen Radfertigung mittels 3D-Druck hervor: „Einerseits bedeutet das ein Ende der langen Wartezeiten, da ein Rad theoretisch innerhalb von drei Tagen fertig abgeholt werden kann. Andererseits können Emissionen im großen Stil eingespart werden, da sowohl die Lagerung der Einzelteile als auch der Transportweg – meist aus Asien – wegfallen.“

Ursprung in der Raumfahrttechnik

Den Grundstein für die Super Mobility World legte ein Gespräch von Richard Hirschhuber im Silicon Valley, wo er auf den vietnamesischen Gründer Sonny Vu traf. Dessen Familienunternehmen „Arevo“ ist ein Vorreiter in Sachen 3D-Drucker, ursprünglich um Teile für die Raumfahrttechnik herzustellen. Mittlerweile hat man das Geschäftsfeld um Möbel und Räder unter der Marke „Superstrata“ erweitert.

„Ich war sofort überzeugt von der Idee und habe noch am Rückflug meine Visionen für die Super Mobility World zu Papier gebracht“, erinnert sich Hirschhuber, der klare Ziele hat: „Wir möchten in den nächsten fünf Jahren in jedem Land in Europa einen 3D-Drucker für die Radproduktion stehen haben.“

Daher sicherte sich Hirschhuber, der in den vergangenen 30 Jahren an einigen Unternehmensgründungen beteiligt war und erfolgreiche Exits geschafft hat, die exklusiven Rechte für Vertrieb und Marketing des 3D-gedruckten E-Bikes für den DACH-Raum und weitere Teile Europas. „Aktuell fokussieren wir uns auf Lifestyle-Stadträder, mit Carbonfaser-Rahmen, die knapp 20-mal härter als Stahl sind. Die Räder sind somit äußerst robust und für den alltäglichen Gebrauch im hektischen Stadtverkehr perfekt geeignet“, führt Hirschhuber weiter aus.

Ein neues E-Bike, frisch aus dem Drucker, kostet zum jetzigen Zeitpunkt knapp 4.000 Euro.

Crowdinvesting als erste Finanzierung

Um die ambitionierten Pläne des Führungsduos umsetzen zu können, wird nun Kapital benötigt. Mit der Technik des Crowdinvesting-Pioniers CONDA werden mittels Nachrangdarlehen Investorinnen und Investoren gesucht. Die Zielsumme beträgt 800.000 Euro.

Investierende bekommen dafür über zehn Jahre Zinsen in der Höhe von 5,25 Prozent p.a. und am Laufzeitende eine Beteiligungsfinanzierung von 15 Prozent – damit ist eine Versechsfachung des investierten Kapitals möglich. Zudem winken je nach Investitionssumme attraktive Goodies.

„Wir möchten Investorinnen und Investoren, die an unser Unternehmen glauben, auch etwas zurückgeben und sie bestärken, selbst mit einem 3D-Bike zu fahren. Daher haben wir uns für einen Gutscheinwert entschieden, der über der Investitionssumme liegt“, führt Verena Kreidl, bei Super Mobility World für Zahlen und Finanzen zuständig, aus.

Produktion nach München bringen

Aktuell nützt man zur Fertigung der Räder die Drucker von „Arevo“, mit steigender Nachfrage soll aber auch ein erster 3D-Drucker nach Europa, genau genommen nach München oder Wien, kommen. 

„So ein Drucker kostet zwischen 800.000 und 1,2 Millionen Euro, da muss eine Anschaffung gut durchdacht sein“, erklärt Hirschhuber. „Wir sind aber davon überzeugt, dass der Markt groß genug ist, dass wir – wie eingangs erwähnt – in jedem europäischen Land einen 3D-Drucker stehen haben.“

Neben den 3D-Bikes möchte die Super Mobility World zudem verschiedene Geschäftsfelder unter ihrem Dach zusammenfügen.

Mit einem hochmodernen Sensorshirt können Vitalfunktionen gemessen und zur Leistungsfeststellung von Sportlern genutzt werden. Mit der SUPERApp können alle Daten aus dem Supershirt sowie dem im Fahrrad verbauten GPS-Tracker ausgewertet werden. Aktuell liegt aber der volle Fokus auf den Fahrrädern aus dem 3D-Drucker.

Bildquelle Super Mobility

Quelle Yield Public Relations

Berliner Investor SquareOne legt 100 Millionen EUR Fund auf

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Der Berliner Frühphaseninvestor SquareOne legt einen neuen Fund in Höhe von 100 Mio EUR auf, der in B2B Enterprise Software / SaaS Start-ups in Europa investieren wird

SquareOne will dabei der erste institutionelle Investor in der jeweiligen Firma sein. Fokus-Themen sind unter anderem Enterprise Software, Climate Tech, OpenSource und Supply Chain/Procurement. 

SquareOne wurde im Jahr 2010 unter dem Namen Paua Ventures in München gegründet. Bekannte Investments sind z.B Pipedrive, Stripe, Wandelbots oder VUE Storefront. Letzte Woche gab die Firma die Umfirmierung bekannt. „Wir haben uns zum Rebranding entschlossen, um das was wir seit 13 Jahren tun, konkret in einer Marke abzubilden, nämlich Early-Stage-Investments. Wir sind Partner von Tag 1 für unsere Portfoliofirmen und obwohl sich viel verändert hat, bleibt unsere DNA die gleiche: we’ve always been doers at heart, so Partner Christian Buchenau. 

SquareOne setzt nun die dritte Fund-Generationen mit EUR 100m auf. Investoren sind Fund of Funds und Family Offices, aber auch Mittelständler und Gründer, wie unter anderem von Instana, Signavio, Workday, Adyen oder Staffbase. Ziel war es, eine gute Mischung aus institutionellen und unternehmerischen Investoren aufzubauen. 

Die Strategie bleibt auch in SquareOne III dieselbe. “Uns begeistern Gründer, die Technologie bauen um komplexe Probleme in großen Märkten zu lösen. Wir glauben, dass jetzt eine gute Zeit ist, große und nachhaltig erfolgreiche Firmen zu bauen. Wir hatten noch nie so viele qualitativ hochwertige Gründerteams in unserem Dealflow”.  so Buchenau. In dem neuen Fund wurden bereits 14 Investments getätigt.  In vielen der Portfolio Firmen sind bekannte Start-up Szenegrößen, aber auch ehemalige DAX-Vorstände co-investiert. “Um so viel Expertise wie möglich für die Gründer zu generieren bauen wir die Captable in enger Zusammenarbeit mit ihnen sehr strategisch auf.”. Das Konzept scheint aufzugehen: In 60% der Fälle investiert ein Tier 1 US Fund als Folge-Investor in die SquareOne Portfolio Firmen. “Diese Funds sehen in uns einen “Feeder Fund” für ihren eigenen Dealflow”, so Buchenau.

Quelle Engel International Communications GmbH

Chancen und Risiken beim Unternehmensverkauf

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Unternehmensverkauf

Die Coronapandemie war der Grund für die Insolvenz vieler Unternehmen. Noch immer haben viele Firmen mit den Nachwirkungen zu kämpfen. Vor allem in Form von finanziellen Engpässen. Der letzte Ausweg ist der Verkauf des eigenen Unternehmens. Doch dabei kann es zu vielen Problemen kommen. Schließlich gilt es, den am besten geeignetsten Nachfolger zu finden. Worauf sollte man bei dem Unternehmensverkauf achten? Was sind die Risiken und was die Chancen?

Rechtzeitige Planung erforderlich

Zahlungsschwierigkeiten und Insolvenz-Gefahr können schneller kommen als gedacht – das hat uns die Coronapandemie gezeigt. Daher ist es umso wichtiger, die Nachfolge des eigenen Unternehmens frühzeitig zu planen. Mit der Unternehmensabgabe sind viele Emotionen verbunden und Inhaber schieben diese Planung lange vor sich her. Damit man jedoch den richtigen Nachfolger finden und seine Firma guten Gewissens abgeben kann, benötigt es ausreichend Zeit. Ist man mit der Planung überfordert, lohnt es sich, ein Unternehmen zu beauftragen, welches auf Unternehmensnachfolgen spezialisiert ist.

Zunächst sollte man sich jedoch erst einmal fragen, ob das eigene Unternehmen überhaupt nachfolgegeeignet ist oder eventuell vorab Änderungen getroffen werden müssen. Ein Unternehmen ist nur dann zur Nachfolge geeignet, wenn es einige Eigenschaften aufweist wie beispielsweise Wettbewerbsfähigkeit. Die Gebäude sollten gut instand gehalten sein. Außerdem müssen Rechts- und Finanzierungssituation bewertet werden. Als Inhaber sollte man sich zuletzt auch im Klaren darüber sein, wo das Unternehmen in Zukunft stehen soll. 

Chancen und Risiken

Bei einem Unternehmensverkauf besteht das größte Risiko in der Auswahl des Nachfolgers. Der falsche Nachfolger könnte unter Umständen den ganzen Zweck der Firma ändern. Im schlimmsten Fall könnte er sie in den finanziellen Ruin treiben. Und das ist ja eigentlich genau das, was man eigentlich umgehen wollte. Die Vorteile wiegen jedoch schwerer. Denn die größte Chance, die sich beim Unternehmensverkauf auftut, ist deren Fortbestand. Eine Insolvenz kann umgangen werden.

Das Unternehmen kann, wenn alles glatt läuft, in seiner Form bestehen bleiben. Die Mitarbeiter müssen nicht um ihre Arbeitsplätze bangen. Zudem können Steuereinnahmen und Wissensstand gesichert werden. Doch damit es auch so kommen kann, muss der richtige Nachfolger gefunden werden. 

Den richtigen Nachfolger finden

Mit der Suche nach dem geeigneten Nachfolger muss man sich ausgiebig beschäftigen. Es bedarf einerseits viel Aufwand und Recherche, andererseits viel Zeit. Es ist nämlich unausweichlich, mehrere Optionen durchzugehen. Je mehr Kandidaten man unter die Lupe nimmt, desto einfacher findet man den richtigen Nachfolger.

Ein guter Kandidat hat bereits Erfahrung mit der Unternehmensführung. Zudem sollte er sich auch mit der jeweiligen Branche auskennen, in der das Unternehmen tätig ist. Doch noch wichtiger ist es, dass er im Interesse seines Vorgängers handelt. Als potenzieller neuer Inhaber sollte man die Firma voranbringen wollen. Dass Inhaber und Nachfolger die gleichen Werte und Vorstellungen teilen, ist wichtig.

Daneben sollte ein Nachfolger auch bereit dazu sein, Mitarbeiter und Traditionen zu übernehmen. Daher muss man im Voraus einige Zeit mit ihm verbringen und ihm auf den Zahn fühlen. Nur so kann festgestellt werden, ob ein Kandidat wirklich ernste Absichten hat und er das Unternehmen so weiterzuführen wird, wie man es sich wünscht. Es lohnt sich auch, mit vorherigen Partnern zu sprechen. Diese können Auskunft über die Glaubwürdigkeit des Nachfolgers geben. Eventuell sind sogar Erfahrungsberichte online einzusehen.

Fazit

Ein Unternehmensverkauf ist sehr emotional für den Inhaber. Dennoch ist es die einzige Chance, das Unternehmen weiterleben zu lassen. Um das größte Risiko aus dem Weg schaffen zu können, muss man den richtigen Nachfolger finden. Dieser sollte die gleichen Werte teilen. Es gilt deswegen, sich ausgiebig mit der Nachfolgeplanung beschäftigen. Dazu ist viel Zeit und Aufwand notwendig. Potenzielle Kandidaten müssen gesichtet werden – je mehr, desto besser. Nur so kann der beste Nachfolger gefunden werden. Erst danach kann das Unternehmen vor der Insolvenz und deren Mitarbeiter vor dem Arbeitsplatzverlust gerettet werden.

Chancen & Risiken beim Unternehmensverkauf

Autor: 

Asim Qajani ist Verwaltungsrat und CEO von Green Capital und Beteiligungen AG und hat besondere Expertise in den Bereichen Finanzen und Investments. Die Firma investiert in kleine, mittelständische und große Unternehmen und verhilft diesen über die Hürden der Nachfolge. https://www.greencapital-b.ch/

Bildquelle/Fotograf: Chantal Dysli (Photography)

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Warum First-Party-Daten Cookies aus dem Marketing verdrängen

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Cookies von Drittanbietern, die Nutzer über mehrere Webseiten hinweg verfolgen, gehören bald der Vergangenheit an. Tatsächlich fokussieren sich vorausschauende Marketingexperten immer öfter auf First-Party-Daten. Das globale Technologieunternehmen Zoho erklärt, warum das sinnvoll ist.

First-Party-Daten sind Informationen über Kunden oder Interessenten, die ein Unternehmen selbst gesammelt hat. Dazu gehören zum Beispiel Informationen über das User-Verhalten auf einer Webseite oder innerhalb einer App, aber auch über Käufe, Reklamationen oder Support-Anfragen. Vorteil der Daten aus erster Hand: Sie sind sehr präzise, zuverlässig und kostengünstig – ganz im Gegensatz zu Third-Party-Daten, also Informationen, die über Tracking-Cookies von Drittanbietern gesammelt werden. Höchste Zeit also, dass Unternehmen sie verstärkt zur Verbesserung von Kundenerlebnissen einsetzen. Zoho zeigt vier Wege zu einer optimalen Customer Journey mithilfe von First-Party-Daten auf:

1. Maßgeschneiderte Angebote 

Marketingabteilungen können mit First-Party-Daten jedes Detail der Customer Journey erfassen und so ein beinahe vollständiges, einheitliches Kundenbild entwerfen. Experten finden durch Datenanalysen genau heraus, was Kunden erwarten und erstellen so gezielte und personalisierte Kampagnen. Auf diese Weise entstehen wirklich relevante Kundenerlebnisse – die Voraussetzung für eine langfristige Beziehung zu einer Marke. Schafft es das Unternehmen, durch gekonnte Datenanalyse immer wieder die Erwartungen der Verbraucher zu erfüllen oder sogar zu übertreffen, wird es mit dem Hauptpreis belohnt: Kundenloyalität. 

2. Integrierte Marketingplattformen 

First-Party-Daten sind nur hilfreich, wenn sie im Unternehmen auch optimal verarbeitet werden. Die Realität sieht aber oft anders aus, weil Branchensoftware-Lösungen für Marketingabteilungen meistens Siloanwendungen sind. Für jede Aktivität, sei es Social Media Management, E-Mail-Kampagnen oder SEO, benötigen Experten häufig ein anderes Tool. Manchmal nutzen sie bis zu einem Dutzend verschiedener Anwendungen – alles andere als effizient. Der Ausweg ist eine einheitliche Marketingplattform, die Tools und Daten integriert. So können die Marketingexperten in einem einzigen Fenster alle Aktivitäten einsehen und verwalten. 

3. Handlungsfähiger Kunden-Support

Der Kunden-Support interagiert direkt mit den Kunden und hat den größten Einfluss auf deren Erfahrung mit der Marke. Doch wie soll er einen vielleicht verärgerten Kunden betreuen und sein Anliegen verstehen, wenn ihm keine aussagekräftigen Daten vorliegen? Die Mitarbeitenden können in dieser Situation nur angemessen reagieren, wenn sie in einem Tool kontextbezogene Analysen durchführen können. So sehen sie auf einen Blick, welche Lösungsversuche bereits unternommen wurden und der Kunde muss nicht wiederholt sein Problem von vorne schildern. 

4. Weitsichtige Marketingabteilungen

Schließlich sollten Marketingabteilungen nicht aus dem Blick verlieren, dass es neben datengestützten Kampagnen noch eine ganze Reihe anderer wirkungsvoller Maßnahmen gibt. Basierend auf den bereits vorhandenen First-Party-Daten können Experten zum Beispiel hochwertige traditionelle Offline-Werbung erstellen, die ganz ohne Cookies auskommt und flexibel ist. Auf diese Weise bereichern sie den Marketing-Mix und sensibilisieren die Kunden für Datenschutz über alle Kanäle, Content-Formate und Maßnahmen hinweg. Solche Kampagnen sind zudem ein weiterer wichtiger Baustein, um langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen. Schlussendlich sind Unternehmen so auf jeden Fall auf der sicheren Seite, wenn die Datenschutzregelungen weiter verschärft werden. 

„First-Party-Daten sind zuverlässig, kostengünstig, DSGVO-konform und eine wertvolle Alternative zu Cookies“, hebt Suvish Viswanathan, Head of Marketing bei Zoho Europe hervor. „Weil die Daten präzise und realistisch sind, entstehen Kampagnen, die das Kundenerlebnis wirklich verbessern. Indem Unternehmen Daten aus erster Hand verwenden, signalisieren sie den Verbrauchern, dass sie deren Privatsphäre respektieren. Nur auf dieser Grundlage kann Vertrauen entstehen.“

Warum First-Party-Daten Cookies aus dem Marketing verdrängen

Bildquelle: Bild von Nicole auf pixabay

Quelle PR-COM GmbH

Deutscher Nachhaltigkeitspreis verliehen

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deutscher nachhaltigkeitspreis

15. Deutscher Nachhaltigkeitspreis verliehen

Prof. Dr. Nina Michaels von der FH Münster saß für die Kategorie „Next Economy Award“ in der Jury

Im Mai kam ein Brief vom Kuratorium des Deutschen Nachhaltigkeitspreises (DNP), mit der Bitte, Prof. Dr. Nina Michaelis von der FH Münster in die Jury der Kategorie „Next Economy Award“ zu berufen. Die Expertin für Nachhaltigkeit, die am Fachbereich Wirtschaft, der Münster School of Business (MSB), lehrt, folgte dem Ruf in das Gremium. Am vergangenen Freitag fand die Preisverleihung – unter anderem im Beisein von Bundeskanzler Olaf Scholz und anderer Prominenz – in Düsseldorf statt. Nun stehen die Gewinner*innen fest.

„Es war sehr spannend und es ist uns nicht leichtgefallen, aus den neun Finalist*innen drei auszuwählen: Da waren wirklich ganz tolle Ideen dabei. Wir, die Jury, haben hart diskutiert, waren uns aber im Großen und Ganzen über die drei Besten einig“, berichtet Michaelis. Und gewonnen haben: Die Installion GmbH, eine digitale Plattform, die deutschlandweit Montageaufträge für Photovoltaik, Batteriespeicher und Wallboxen an Elektriker*innen mit noch freien Kapazitäten vermittelt und den Matchingprozess in dem Sektor erheblich verbessert.

Die ProteinDistillery GmbH, die Proteine für die menschliche Ernährung aus Bierhefe herstellt und so einen viel niedrigeren ökologischen Fußabdruck hat als vergleichbare pflanzliche und tierische Proteine. Ein weiterer Gewinner ist die traceless materials GmbH, welche eine Kunststoffalternative aus Reststoffen der Agrarindustrie fertigt, die vollständig biozirkulär ist und eine mögliche Lösung für die globale Plastikverschmutzung bietet. Die Unternehmen hatten sich in einem 15-minütigen Live-Pitch präsentiert. Die Entscheidung der Jury zählte dabei zu 70 Prozent, auch die Bevölkerung konnte vorab online abstimmen und wurde mit 30 Prozent berücksichtigt.

„Wenn man in großen Unternehmen Nachhaltigkeit implementieren möchte, dauert das lange“, so Michaelis. Deshalb habe der Preis „Next Generation Award“, der seit 2015 an Start-ups vergeben wird, die den sozialen und nachhaltigen Wandel mitgestalten wollen, so eine wichtige Signalwirkung. Denn in Deutschland neige man dazu, erst einmal abzuwarten und alles zu regulieren, findet Michaelis. „Wertvoll ist, zu zeigen, welche Start-ups agile und innovative Geschäftsmodelle im Bereich Nachhaltigkeit bereits umgesetzt haben, die sich rechnen. Denn nichts zu tun, ist keine Option!“

Ergänzend zu dem Preis wünscht sich Michaelis, dass die Politik mehr finanzielle Förderprogramme auf den Weg bringt, klare Vorgaben ausspricht und mehr Anreize schafft. „Unsere Wirtschaft ist längst nicht so nachhaltig, wie wir denken, und nicht jedes Top-Management ist intrinsisch motiviert, diesen Prozess anzuschieben. Von alleine wird das nicht passieren und es muss auf allen Ebenen angesetzt werden“, so lautet das Fazit der Volkswirtin.

Bild Prof. Dr. Nina Michaelis von der FH Münster wählte mit einer 13-köpfigen Jury drei vielversprechende Start-ups in der Kategorie „Next Economy Award“ beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis aus. (Foto: privat)

Quelle FH Münster

easescreen: Frauen im Digital Signage

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easescreen Zuzana Yalcin Marketing Manager easescreen

easescreen fördert junge Frauen im Digital Signage

Mit der Beförderung der 27-jährigen Zuzana Yalcin zur Marketingleiterin bringt easescreen ein frisches Talent und eine ganz neue Perspektive ins Spiel.

Während Frauen in der AV- und Digital Signage-Branche immer noch unterrepräsentiert sind, steigt die Zahl der Frauen in höheren Managementpositionen langsam aber stetig an. Der derzeitige Kampf um Talente und die allgemeinen Bemühungen unserer Branche, junge Fachkräfte zu gewinnen, erfordern kreatives Denken und einen aufgeschlossenen Ansatz.

Eine neu gefundene Leidenschaft
Mit einem Hintergrund in der Sicherheitsbranche und einem Abschluss in Literatur entdeckte Zuzana Yalcin Digital Signage erst vor 6 Monaten, als sie sich dem in Österreich ansässigen easescreen-Team anschloss: „Ich war sofort Feuer und Flamme“, erinnert sie sich. „Ich war erstaunt, wie omnipräsent und vielseitig Digital Signage ist und wusste sofort, dass es eine erfüllende Herausforderung sein würde, für easescreen Marketing zu machen.“

Nach einigen intensiven Monaten der Einarbeitung, des Networkings und der Umstrukturierung der Abteilung wurde sie von easescreen-CEO Gerhard Pichler zur Marketingleiterin ernannt: „Schon beim Vorstellungsgespräch und in den ersten Arbeitstagen war sofort klar, dass Zuzana ein großer Gewinn für das Unternehmen sein würde.

Obwohl sie aus einer anderen Branche kommt, hat sie sofort unseren Unternehmensgeist übernommen und von Anfang an verstanden, was die Herausforderungen und Chancen sind. Besonders schätze ich ihre Tatkraft, ihre Intelligenz und ihren Eifer, ständig zu lernen und zu wachsen – in ihrer Abteilung und darüber hinaus.“

„easescreen hat eine einzigartige Geschichte zu erzählen“
„Und es ist meine Aufgabe, diese mit der Welt zu teilen“, sagt Zuzana Yalcin. Sie möchte auch Storytelling für Digital Signage-Branche im Allgemeinen betreiben: Woher kommen wir als Branche? Wohin gehen wir? Und wie können wir den Menschen auf der ganzen Welt dienen?

Zuzana Yalcin ist nicht nur im AVIXA Women’s Council DACH aktiv, sondern seit kurzem auch Mitglied bei Women of Digital Signage und des DSE Advisory Boards. Sie hofft, durch ihr Engagement die Branche voranzubringen, aber auch andere junge Frauen für die AV- und Digital Signage-Industrie zu gewinnen.

Bild Zuzana Yalcin
Marketing Manager
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Quelle easescreen Digital Signage Solution

Basketballprofi übernimmt Fitness-Spiegel-Company VAHA

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VADIM FEDOTOV

VADIM FEDOTOV BAUT MIT SEINER FIRMA BIONIQ GLOBALE GESUNDHEITSPLATTFORM

Er ist einer der führenden Gesundheitsvisionäre der Welt, der Münchener Ex- Basketballnationalspieler Vadim Fedotov. 2019 gründete er bioniq, machte innerhalb von nur drei Jahren das Unternehmen zum weltweit führenden Hersteller von personalisierten Nahrungsergänzungsmitteln. Jetzt sein nächster Scoop: die Übernahme von Europas innovativsten interaktiven Fitnessspiegel für zu Hause, VAHA.

„Gemeinsam ist es unser Ziel, Menschen auf der ganzen Welt mit der Kombination aus personalisiertem Heimtraining und maßgeschneiderter Nahrungsergänzung zu unterstützen, zu motivieren und aufzuklären, um ein möglichst erfülltes und gesundes Leben zu führen. Gesundheit hat viele entscheidende Faktoren, einer der wichtigsten ist die tägliche Aktivität, und so sind wir unglaublich stolz darauf, VAHA auf der globalen Plattform von bioniq willkommen zu heißen“, so Vadim Fedotov.

Mit der Übernahme von VAHA setzt bioniq seinen Expansionskurs fort, stärkt seine Position als innovative Gesundheitsplattform in Europa und im Nahen Osten. Derzeit ist bioniq in acht Ländern in der EMEA-Region vertreten und plant, bis Ende 2023, in vier weitere Länder zu expandieren, darunter auch in die USA.

Mit der Übernahme wird VAHA jetzt Teil der globalen Gesundheitsplattform von bioniq und erweitert sein Angebot an maßgeschneiderten Gesundheits- und Wellness-Dienstleistungen.

PERSONALISIERTES HEIMTRAINING UND MASSGESCHNEIDERTE NAHRUNGSERGÄNZUNG SIND DIE ZUKUNFT

bioniq hat derzeit mehr als 30.000 Mitglieder und bietet einen echten 360°-Ansatz für die Gesundheit. Wie das funktioniert? Jedes Mitglied checkt zunächst seinen Nährstoffhaushalt mittels eines 50-Parameter-Bluttests und einem persönlichen Fragebogen. Individuell werden dann für jedes Mitglied von Ärzten und Ernährungswissenschaftlern exklusiv Nährstoffe zusammengestellt und diese direkt nach Hause versendet. Via App analysieren Ernährungswissenschaftler die Fortschritte kontinuierlich, stehen als Coach jedem Mitglied beratend zur Seite.

„Ich habe mich als Profisportler oft schlapp und müde gefühlt, aber kein Arzt konnte mir helfen. Bis ich darauf kam, dass mir bestimmte Nährstoffe fehlen und diese ergänzt habe. Deswegen habe ich bioniq gegründet, um allen Menschen jetzt den Zugang zu maßgeschneiderter Gesundheitsoptimierung zu ermöglichen“, sagt Fedotov, der bis 2005 in der deutschen Basketball-Nationalmannschaft aktiv war und in den USA für die Buffallo Bulls in der NCAA spielte.

Die Nahrungsergänzungsmittel von bioniq werden in der Schweiz hergestellt und in einer Apotheke abgefüllt.

bioniq arbeitet seit Jahren mit renommierten Einrichtungen wie zum Beispiel dem Gesundheitsressort Lanserhof am Tegernsee zusammen. Auch die Ärzte im renommierten Londoner “Kings’s College Hospital “und der „London Global Practice“ arbeiten mit bioniq.

Aufgrund von mehr als 11 Jahren Forschung, 30 Patenten, Universitätsstudien (u. a. an der Universität Turin und der TU München) und internationalen medizinischen Veröffentlichungen sowie einer proprietären Datenbank mit über 3 Millionen biochemischen Markern setzen auch internationale Profisportler und der UFC- Verband auf bioniq-Produkte.

Führende globale VC-Fonds wie HV Capital, Rocket Internet, Porsche Ventures, Unbound Ventures und TQ Ventures unterstützen die Mission von bioniq.

„Mit VAHA, dem interaktiven Fitness-Spiegel mit über 2000 Live- und On-Demand- Fitnesskursen, können bioniq-Mitglieder zukünftig ihre maßgeschneiderte Gesundheitsoptimierung jetzt perfekt fortsetzen“, sagt Fedotov.

Die Übernahme markiert einen wichtigen Meilenstein in der Mission des Unternehmens, die globale Gesundheit bis 2025 zu verbessern, wie bioniq-CEO Vadim Fedotov sagt: „Dies ist ein Blick in die Zukunft der personalisierten Gesundheit in Form von maßgeschneiderten Wellness-Lösungen und Fitness für zu Hause, die durch Daten und Innovation angetrieben werden.“

VAHA-Gründerin Valerie Bures bleibt als Board-Member und Share-Holder weiter in der neuen Company. Mitgründer Calin Popescu fungiert weiterhin als CTO, auch in der neuen Company.

Popescu: „Durch die Kombination von personalisiertem Fitnesstraining zu Hause mit maßgeschneiderten Nahrungsergänzungsmitteln schaffen wir jetzt eine unglaubliche globale Gesundheitsplattform, um kontinuierlich Innovationen und lebensverändernde Produkte zu entwickeln.“

Jeder Körper ist anders – die Zukunft der maßgeschneiderten Gesundheitslösungen liegt in der Fähigkeit, alle Aspekte des Wohlbefindens genau auf die Bedürfnisse des eigenen Körpers individuell abzustimmen, von hochwertiger Ernährung über Nahrungsergänzung bis hin zu Bewegung.

Quelle: etone Motion Analysis GmbH/ VAHA/ bioniq

H2FLY übernimmt Leitung des HEAVEN-Projekts

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H2FLY

H2FLY, das in Stuttgart ansässige Unternehmen, das auf die Entwicklung von Wasserstoff-Brennstoffzellensystemen für Flugzeuge spezialisiert ist, übernimmt die Projektleitung im HEAVEN-Projekt. Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, einen auf Hochleistungsbrennstoffzellen und Kryotechnologie basierenden Antriebsstrang zu entwerfen, zu entwickeln und in ein bestehendes Flugzeug zu integrieren sowie anschließend im Flugbetrieb zu testen.

Nachdem H2FLY in der Rolle als Entwicklungsleiter bereits das Brennstoffzellensystem, die Integrationsplattform „HY4“ sowie die Flugzeug-Systemarchitektur samt Steuerung der Brennstoffzellen- und LH2-Tanksysteme verantwortete, leitet das Unternehmen künftig auch das Gesamtprojekt.

In der neuen Rolle koordiniert H2FLY das Projekt sowie die enge Zusammenarbeit zwischen den daran beteiligten Partnern. Das Unternehmen trägt auch die Verantwortung für das Erreichen der Projektziele gegenüber der Europäischen Kommission, die HEAVEN gemeinsam mit Spanien, Frankreich, Deutschland und Slowenien im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogramm „Horizon 2020“ fördert. 

H2FLY übernimmt die Leitung des Projekts, während der aktuellen Integrationsphase des LH2-Tanksystems. Wie das Unternehmen vor wenigen Wochen bekannt gab, wird diese Phase in den kommenden Monaten abgeschlossen. Für Anfang 2023 ist der Beginn einer umfangreichen Testkampagne mit der Integrationsplattform „HY4“ geplant, die dann als erstes Passagierflugzeug der Welt mit Flüssigwasserstoff fliegen wird.

Prof. Dr. Josef Kallo, Mitbegründer und CEO von H2FLY, sagt: „HEAVEN ist ein wegweisendes Projekt, um elementare Entwicklungen im Bereich von Wasserstoff-Antrieben voranzutreiben und damit unserem Ziel der klimaneutralen Luftfahrt einen gewaltigen Schritt näher zu kommen. Umso mehr freut es uns, nun die Gesamtprojektleitung zu übernehmen und damit die sehr gute Zusammenarbeit mit unseren etablierten Partnern noch weiter auszubauen.“

H2FLY übernimmt Leitung des HEAVEN-Projekts

Bild H2FLY – HY4

Quelle H2FLY

Bitkom zum Urteil über verpflichtende Arbeitszeiterfassung

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arbeitszeiterfassung

Berg: „Die Stechuhr passt nicht ins Homeoffice“

Am Wochenende hat das Bundesarbeitsgericht die Begründung zu seinem Urteil vom 13. September vorgelegt, nachdem Arbeitgeber verpflichtet sind, ein System zur Arbeitszeiterfassung einzuführen. Dabei nimmt das Gericht Bezug auf die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs vom 14. Mai 2019 (Rs. C-55/18 CCOO).  Die Bundesregierung will nun zeitnah einen Gesetzentwurf zur Novelle des Arbeitszeit-Gesetzes vorlegen. Dazu erklärt Bitkom-Präsident Achim Berg:

„Die Stechuhr passt nicht ins Homeoffice – und sie läuft den Interessen vieler Unternehmen und ihrer Beschäftigten zuwider. Deutschland braucht keine auf die Minute festgelegten 8-Stunden-Schichten, sondern Freiräume für eine selbstbestimmte und flexible Einteilung der Arbeit. Dazu gehört auch, zwischendurch ein privates Telefonat zu führen, zwischendurch Besorgungen zu machen, im Homeoffice für die Kinder da zu sein oder auch mal eine Runde zu joggen.

Sich für solche Aktivitäten jeweils einige Minuten aus einer Arbeitszeiterfassung auszubuchen, hilft niemandem und nervt alle. In vielen Berufen gibt es zudem keine klare Trennlinie zwischen beruflichen und privaten Tätigkeiten, etwa bei der Nutzung sozialer Medien, der Pflege des persönlichen Online-Netzwerks oder thematischen Recherchen. Eine auf Vertrauen und Flexibilität bauende Unternehmenskultur ist unabdingbar, um im internationalen Wettbewerb um Talente erfolgreich sein zu können, gerade in der digitalen Wirtschaft.

Unser Arbeitsrecht orientiert sich noch zu häufig am Bild der Industriearbeit aus der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts, nicht an der flexiblen Arbeit in unserer heutigen digitalen Welt. Wichtigste Aufgabe bei der Novelle des Arbeitszeit-Gesetzes muss sein, nicht alle Beschäftigten über einen Kamm zu scheren und insbesondere die Vorteile der Vertrauensarbeitszeit weiter nutzbar zu machen, anstatt sie zu erschweren oder gar zu verhindern.

Die Novelle des Arbeitszeit-Gesetzes ist aber auch eine Chance, die von der Realität oft überholten Norm der täglichen Höchstarbeitszeit durch eine wöchentliche Höchstarbeitszeit zu ersetzen. Sie gäbe den Beschäftigten ein deutliches Mehr an Flexibilität. Wer abends um neun noch eine Stunde Arbeit einschiebt, darf am nächsten Morgen um acht sein Diensthandy noch nicht benutzen, dies schließt die aktuelle Arbeitszeitregelung mit ihrer elfstündigen Ruhepause aus.

Der Gesetzgeber hätte hier die Chance, zumindest für Beschäftigte, die das mobile Arbeiten nutzen können, das antiquierte und praxisferne Recht an die Realität unserer digitalen Arbeitswelt anzupassen.“

Bitkom zum Urteil über verpflichtende Arbeitszeiterfassung

Titelfoto: Bild von  Gerd Altmann auf Pixabay

Quelle  Bitkom e.V.

Hotel Botánico & The Oriental Spa Garden

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Entspannung pur mit Waldbaden, Qi Gong und Klangbaden

Der Trend, aktiv in der Natur unterwegs zu sein, ist ungebrochen und hat sich während der Pandemie sogar noch verstärkt. Beim Waldbaden innere Ruhe finden, durch Qi Gong neue Energie sammeln oder mit den Klängen antiker Schalen die eigenen Kräfte bündeln – mit den neuesten Angeboten im Hotel Botánico & The Oriental Spa Garden auf Teneriffa können Gäste all das umsetzen, während ihres Aufenthaltes zu sich selbst finden und einfach mal abschalten.

Durch Waldbaden die Gesundheit optimieren

Dem Alltagsstress entfliehen und einfach mal wieder die Batterien aufladen: beim neuen Waldbaden-Package des Hotel Botánico & The Oriental Spa Garden kommen Ruhe suchende Gäste ab sofort bei geführten therapeutischen Spaziergängen auf ihre Kosten.

Bewusstes, langsames Gehen durch den Wald schärft die Sinne und lässt Körper und Geist entspannen. In den letzten 30 Jahren bewiesen zahlreiche Studien die Vorteile des Waldbadens für Körper, Geist und Seele. Die allgemeine Gesundheit wird verbessert, Wohlbefinden und Zufriedenheit erhöhen sich ebenfalls. Beim bewussten Gehen durch den Wald teilt der führende Therapeut sein Wissen über einen gesünderen Lebensstil im Einklang mit der Natur.

Mit Qi Gong die eigene Energie beherrschen

Die antike chinesische Kunst Qi Gong vereint Meditation, Konzentration und Bewegung. Ziel der Bewegungsform ist es, das Energiesystem des Körpers durch Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) zu verstehen, zu nutzen und zu verbessern. „Qi Gong“ bedeutet „Pflege der Lebensenergie“ und umfasst Spiritualität und Gesundheit. Die Kampfkunst basiert auf der Annahme, dass der Körper über ein Energiesystem verfügt und nur optimal funktioniert, solange das System genug „Chi“ (Energie) hat.

Auch wissenschaftlich ist dies fundiert, da lebende Zellen elektrisch aufgeladen sind. Mit dieser Aufladung können Wachstum und Regeneration gefördert werden und Botschaften werden durch Elektrosignale über das Nervensystem durch den Körper geleitet. 

Die Kraft der Vibrationen tibetanischer Klangbäder 

Klangbäder sind eine meditative Erfahrung. Klangfrequenzen helfen dabei, den Körper und die Seele zu entschleunigen und Spannungen zu lösen. Die Klänge werden mit Hilfe von Quarz- oder antiken tibetanischen Schalen, Röhrenglocken, Metallophonen, Aerophonen wie dem Didgeridoo sowie der menschlichen Stimme erzeugt. Die Praktiken wirken sich nachweislich positiv auf die Gesundheit aus, entspannen die Muskeln und bringen die neuronalen Gehirnaktivitäten zurück ins Gleichgewicht. Im Anschluss an die Klangtherapie genießen Buchende eine Massage, die Muskelverspannungen löst, die Blutzirkulation anregt und dadurch Stress reduziert. Die Verbindung zwischen Klangbad und Massage helfen dabei, Ängste zu lindern, das Nervensystem zu entspannen und negative Gedanken aus dem Kopf zu verbannen, während die Verbindung mit dem eigenen Körper wiederhergestellt wird. 

Quelle Bild und Text: Hotel Botánico/ c/o Global Communication Experts GmbH