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CNC24 ernennt Markus König zum Chief Financial Officer

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markus könig
Die B2B-Beschaffungsplattform wächst personell weiter: Mit Markus König holt sich CNC24 einen erfahrenen Finanz- und Industrieexperten an Bord. Als Chief Financial Officer (CFO) übernimmt König ab sofort die Leitung der Finanzabteilung.

Der Diplom-Ingenieur hat sich durch seine langjährige Erfahrung in der Investment-Banking Sparte der Schweizer Credit Suisse eine tiefe Expertise in der Umsetzung von Private Equity- und Kapitalmarkttransaktionen (wie z.B. Börsengängen) angeeignet. König war danach in Kalifornien an der renommierten Stanford Graduate School of Business, wo er viele Berührungspunkte mit der Venture Capital Industrie im Silicon Valley hatte.

Durch sein starkes Interesse für Social Entrepreneurship (soziales Unternehmertum) entschied sich König für eine berufliche Station in Afrika, wo er zuvor als Group CFO beim Technologie-Inkubator Level 5 Lab neben der Umstrukturierung der Unternehmensgruppe auch den Aufbau des Finanzteams leitete.

Seit 2018 begleitet er als Start-up Adviser und Interim Manager Unternehmen und (Social) Start-ups in ihrer Früh- und Wachstumsphase und berät sie bei der strategischen und finanziellen Ausrichtung ihres Geschäftsmodells. Dieses Know-how bringt er ab sofort beim Smart Manufacturer CNC24 ein. Als CFO verantwortet König neben dem strategischen und operativen Finanzmanagement auch die Einführung innovativer Finanzprodukte für Lieferanten und Kunden.

„Wir sind sehr froh darüber, mit Markus einen so erfahrenen Spezialisten für den Bereich Finanzen und Investments gefunden zu haben. Wir vertrauen schon länger auf seine Beratungsexpertise und seine Venture-Capital-Erfahrung wird uns sehr dabei helfen, unser Geschäftsmodell weiter auszubauen“, sagt Willi Ruopp, Co-Founder und CEO von CNC24.

„Ich kenne CNC24 nun schon seit einiger Zeit und war sofort von dem innovativen Geschäftsmodell überzeugt. Nun freue ich mich sehr darauf, gemeinsam mit einem großartigen Team die digitale Plattform weiter voranzutreiben und die erste Wahl für Industrieunternehmen bei der digitalen Bauteilbeschaffung zu werden“, äußert sich Markus König zu seiner neuen Position als CFO.

Quelle schoesslers GmbH

On-Demand neu gedacht

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homeride

On-Demand neu gedacht: HomeRide bündelt die Innenstadt in einer App und sichert Pre-Seed-Finanzierung

Das RetailTech-Start-up HomeRide erhält unter der Führung des Company Builders XPRESS Ventures eine Pre-Seed-Finanzierung. Das Jungunternehmen überzeugte dabei mit dem Konzept, die Produktverfügbarkeit von lokalen Einzelhändlern auf einer Plattform zusammenzuführen und Kund:innen erstmals Shop-übergreifende Same-Day-Lieferungen zu ermöglichen.

Dieses Einkaufsversprechen soll mit Hilfe einer technologischen Integration zu namhaften Handelsketten sowie Logistikpartnern und ohne den Aufbau zusätzlicher Logistikkapazitäten wirtschaftlich nachhaltig umgesetzt werden. An der aktuellen Runde beteiligen sich neben XPRESS unter anderem der Frühphasen-Investor SchneiderGolling und Business Angels wie Xentral-CEO und -Gründer Benedikt Sauter, hagebau Connect-Geschäftsführer Marco Werner sowie Start-up-Recruiter Melina Brandstetter und Felix Finger.

Eine Stadt, ein Shop
Die Idee von HomeRide basiert auf einer engen Partnerschaft mit der Innenstadt, wodurch bestehende Lagerinfrastrukturen und Standortvorteile intelligent genutzt werden. Kund:innen können Produkte von angebundenen, lokalen Händlern über die HomeRide-App bestellen und erhalten sie noch am selben Tag im gewählten Zeitfenster. Dabei können insbesondere Verbundkäufe kombiniert werden, wie es bereits auf horizontalen e-Commerce-Plattformen gängig sind.

Neu ist jedoch, dass über HomeRide beispielsweise Haushaltselektronik, Medikamente und Lebensmittel in einem Warenkorb gebündelt werden und von Einzelhändlern vor Ort bereitgestellt werden.

Das technologische Herzstück ist dabei HomeRides Software, welche Preise, Produktverfügbarkeiten und aktuelle Angebote von angebundenen Handelspartnern in Echtzeit abbildet. Durch zielgruppen-gerechtes Kuratieren von Produktkategorien und intelligente Such-Metriken werden sowohl Bedarfe des Alltages als auch kurzfristige Besorgungen bedient. In HomeRide integrierte Einzelhändler profitieren durch ihr gemeinsames Angebot von einem weiteren Online-Kanal, während das zusätzlich geplante Click&Collect weitere Kundschaft in die Läden ziehen soll.

Auf der letzten Meile Zustellung setzt HomeRide auf ein Partnernetzwerk agiler, nachhaltiger Dienstleister. Routenbezogene Lastenräder und zukünftig elektrische Vans sparen sowohl CO₂ als auch lange Wartezeiten beim Kunden ein. Durch kombinierte Prozesse in der Abholung und Kommissionierung zwischen Logistikern und lokalem Handel nutzt HomeRide vorhandene Warenlager und Lieferflotten, ohne eigene Kapazitäten aufzubauen. Während der Fokus bisher auf der Kölner Innenstadt liegt, werden zudem Vorstandgebiete als attraktive Zielregionen in Angriff genommen.

Zukunft der Delivery Economy
Matthias Friese, Managing Partner bei XPRESS Ventures, sagt zu der Finanzierung: „On-Demand definiert heute Convenience. HomeRide ist aber nicht das nächste Quick-Commerce-Start-up – vielmehr schaffen sie eine erste, wirklich übergreifende Wareninfrastruktur im Einzelhandel. Wir sehen im Team und in ihrer Technologie das Potenzial, die Delivery Economy weiterzudenken.”

„Unser Ziel ist es, die Innenstadt online verfügbar zu machen. Jedoch hat ein alleiniger Einzelhändler nicht die dafür benötigte Produkt- und Online-Reichweite. Wir bündeln daher Warenhausketten und „Local Heroes“ in einer digitalen Einkaufserfahrung für Kundinnen und Kunden. Damit arbeiten wir gerade in der jetzigen Transformationsphase mit und nicht gegen den Einzelhandel.”, so Hendrik Lallensack Co-Founder und COO von HomeRide.

HomeRide hat aktuell über 30 Partnerhändler angebunden, darunter unter anderem MediaMarktSaturn, BUTLERS, SuperBioMarkt und toom. Kund:innen können bereits im Kölner Raum online bestellen und auf ein Wareninventar von über 1 Millionen Produkte zugreifen. Im Laufe des Jahres ist der Rollout in weitere Metropolregionen geplant.

Quelle PIABO PR GmbH

Mindset beyond Ego

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VUCA

Mindset beyond Ego: Ein Mix aus Führungs-, Gründer- und Coaching-Gen, um in Krisenzeiten zu bestehen

Mehr denn je haben Menschen und Unternehmen Schwierigkeiten, den volatilen, unsicheren, komplexen und vieldeutigen Zeiten des heutigen Geschäftslebens zu trotzen. Bei zunehmender Schnelllebigkeit und mangelnder Verlässlichkeit von Entscheidungen können sich selbst langjährige Erfahrungsträger:innen kaum über Wasser halten und klagen über schwindenden Fokus.

Sich und andere in der VUCA-Welt führen: Ständige Anpassung des alten und des neue Ichs

„Tagtäglich kann ich beobachten, wie Mitarbeitende und Unternehmen mit wechselnden Dynamiken umgehen, die die Konjunkturen, sich verändernde Märkte und jetzt eben die VUCA-Welt auslösen. Gerade in den Jahren der Pandemie tat sich mir dazu ein glasklares Bild auf, auf wie vielen Wegen gerade Manager:innen versuchen, sich an das zunehmend turbulente Geschäftsumfeld anzupassen. Dabei sind die  Ergebnissen für sie und ihre Organisation völlig unterschiedlich, teilweise mit dramatischem Ausgang“, konstatiert Dr. Johanna Dahm, Organisationsberaterin und Entscheidungs-Expertin, CEO der Dahm International Consulting.

Was ist die VUCA-Welt und warum sind Entscheidungen hier so relevant?

Das Akronym VUCA ist in aller Munde, doch wofür steht es eigentlich? – Volatilität – Art, Geschwindigkeit, Volumen, Ausmaß und die Dynamik von Veränderungen nehmen zu, scheinen unkontrollierbar und die Richtung, aus der sie kommen, sind diffus

  • Unsicherheit – Problemen und Ereignissen können nicht vorhergesehen und in Ausmass nicht bestimmt werden
  • Komplexität – Problemen und das Chaos, das jede Organisation umgibt sind darum verwirrend, weil bewährte Lösungswege nicht mehr greifen
  • Ambiguität/Mehrdeutigkeit – Die zunehmend ungreifbare Realität und die mangelnde Definiertheit von Bedingungen

Ob nun im wettbewerbsintensiven, globalen Dienstleistungsgeschäft, als regionaler Aufsteiger aus den Wachstumsstaaten oder als spezialisierte Boutique mit sehr fragmentiertem Geschäft – alle Organisationen fast jeder Größen sind mit diesen Herausforderungen konfrontiert: Die Entscheidung für neue Geschäftsmodelle angesichts der Risiken, Chancen und Möglichkeiten drängt. Neue Businessmodelle unterscheiden sich indes deutlich von denen, die sich bis in die 2000er Jahren großteils stabil, wenn auch mit niedrigem Wachstum bewährt hatten.

Jetzt aber drängen sowohl auf der Anbieter- als auch auf der Käuferseite viel mehr Player auf die Märkte. Dabei werden etablierte oft von denen überholt, die sich noch im „Lernmodus“ befinden, aber schneller neue „Goldstandards“ mit hochwertigen Kundenerlebnissen produzieren: Das Event steht mehr und mehr im Vordergrund, was bedeutet: Gerade Mitarbeitende mit Kundenkontakt müssen sehr schnell mehrere und neue Fähigkeiten beherrschen, um die dynamischen Veränderungen und Chancen nutzen zu können und so genannte „Wow“-Momente zu bieten.

Ehemals technik- und informationsgetriebene Businesses mutieren zu kontaktfreudigen, beziehungsorientierten Geschäften, selbst wenn ein Mangel an erfahrenen Fachleuten vorherrscht. Darunter leiden die Führungskräfte intern mehr als End-Kund:innen, da erstere noch zu sehr vom alten gewinnmaximierenden Ehrgeiz getrieben sind, das Unternehmen sowohl finanziell als auch global schneller als je zuvor wachsen zu lassen. Während die Menschen im Ladengeschäft nach Freude, Erlebnis und Miteinander dürsten und nicht nach der Expertise des technischen Beraters.

Während sich hier Konzerne und Mittelstand mit der Anpassung des Unternehmensklimas, der Kultur an Kundenbedürfnisse und -Leidenschaften noch schwertun, verlieren sie Berufsstarter, Fach- und auch Führungskräfte nicht nur ans Ausland sondern auch an StartUps und moderne GreenTech Unternehmen, die nicht nur eine andere Art Kundenkontakt pflegen, sondern diese teils als ihre Familie bezeichnen und sogar zur Mitbestimmung, zum Co-Design auffordern und in Prozesse einbinden: Kleiner, dynamischer, durch ihre „Per-se-Agilität“ an Marktveränderungen angepasst, bieten hier die Führungsteams die Voraussetzungen, die VUCA verlangt:

Wir sind alle Gründer, Coaches und unsere eigenen Führungskräfte!

Seit langem klagen Unternehmen über mangelndes Engagement, zu wenig ausgeprägtes unternehmerisches Denken und Selbstführung ihrer Mitarbeitenden – eine andere Welt, buchstäblich„a New World and New Work“ dagegen im Jungen Unternehmertum, den Spin Offs und Ausgründungen: „Mal bin ich Berater, mal Teamleiter, mal Teil eines Teams. Und mal alles gleichzeitig, wenn ich in mehreren Projekten parallel arbeite. Das verlangt ein hohes Mass an Selbstdisziplin, damit ich den Fokus nicht verliere. Und ich lerne jeden Tag dazu, was am besten gelingt, wenn ich mich ganz auf die anderen einlasse. Und ich empfehle jedem, der so arbeitet, sich immer wieder zu reflektieren: was lief gut, was kann ich besser machen.

Schliesslich sind wir nicht perfekt“, so Tobias Bünemann, der nach 27 Jahren seine Anstellung als Geschäftsführer in einem der grössten deutschen Architekturbüros aufgegeben und sich mit eigenem StartUp und Team selbständig gemacht hat. Christina Buchholz, die nach 15 Jahren Führungstätigkeit in einem IT Unternehmen ihre Beratung für High Risk Management gründet, bestätigt: „Im Angestelltenverhältnis sollte mehr Unternehmergeist und Selbstcoaching gefördert werden, als dass man so skeptisch alldem gegenüber steht. Genau diese Gene braucht man doch, um Change voranzutreiben, um Veränderungen zu bewältigen. Und das sollte unabhängig von der Art der Anstellung sein“.

Beide arbeiten mit Dr. Johanna Dahm zusammen, die als Unternehmerin, als Beraterin und  als Business Angel ein ein starkes Gespür nicht nur für Zahlen sondern auch für Menschen und deren Entscheidungsschwächen hat. In ihrer Vergangenheit als Managerin eines globalen Unternehmens und Teil größerer Top-Managementteams sind ihre Entscheidungen sehr geschätzt: „Sie hat eine beständige Fähigkeit, Klarheit, Orientierung und Struktur gerade da zu geben, wo wir uns oft im Operativen verrennen“, so die Führungskraft eines globalen HighTech Unternehmens, „das und ihr Humor, ihre charismatische Art machen sie bei den Leads und beim Team gleich doppelt beliebt, selbst wenn sie in ihrer Botschaft immer klar ist und uns vor deutliche To Dos stellt: Handeln ist jetzt angesagt“.

Johanna Dahm selbst war zeit ihrer Berufstätigkeit zu eigenverantwortlichen Entscheidungen gezwungen: Die mehrfache Gründerin hatte schon früh Personalverantwortung, bald kam internationale Führungsverantwortung in globalen Beratungs- und Industrie-Unternehmen dazu: „Ob nach 9/11, der Finanz- und Wirtschaftskrise oder bei Verlusten von Patenten – immer bedeuten Turbulenzen und Krisen neue Möglichkeiten und neue Geschäftsmodelle. Das Management ist dafür verantwortlich, ob sich eine Organisation an die neuen und sich ändernden Marktbedingungen anpasst oder eben nicht.

Das hat immer mit Upskilling, Reorganisation, Umstrukturierung zu tun, auch mit der Bereitschaft zu strategischen Kooperationen sogar mit Marktbegleitern. Verpasst das Leadership dieses Momentum, kann das schwerwiegende Folgen bis hin zum Niedergang haben. Der Seismograph ist immer die Fluktuation der Mitarbeitenden – die zeigt das Anpassungsversagen“, so Johanna Dahm

Über den Tellerrand hinausschauen, von Beispielen lernen: Atlas der Entscheider

Dahm stellt Lern- und Beratungserfahrungen gerade aufgrund der Schnelllebigkeit der Zeit nicht nur in Beratung und Coaching, auch Keynote zur Verfügung, sie agiert auch als Herausgeberin, um Wissen schnell verfügbar und diskutabel zu machen. „Der Atlas der Entscheider“ entstand eben aus dem Grund, lernende Organisationen über Schlüsselpersonen miteinander zu vernetzen, Problemstellungen, Lösungsansätze ebenso wie Erfolge klar zu kommunizieren und eine Community zu gründen, die eine gemeinsame Absicht hat, nämlich in einer herausfordernden und unsicheren Zeit wieder eine Perspektive zu erarbeiten“, erklärt Dahm.

Sie erläutert weiter, dass gerade Angestellte, unabhängig ob mit oder ohne Führungsverantwortung aufgrund der Überlastung mit operativen Aufgaben dazu neigen, sich „von von einer Welt der Probleme, deren Lösung schnelle Analyse trotz gewisser Ungewissheiten Entscheidungen erfordern, hin zu einer Welt der Dilemmata, bewegt, aus der wir nicht mehr herausfinden“. Darum gibt sie zusammen mit Mitherausgebern aus der Finanzwirtschaft, der Psychologie und  Informationstechnologie die Buchreihe „Atlas der Entscheider“ heraus, um zu zeigen, was persönliche Entwicklung, Business und Erfolg trotz VUCA jetzt erfordern:

  • V-sion, eine klare Absicht bzw. Zielsetzung ohne Kompromisse
  • U-rsachen und Risiken, die dieses Ziel zum Scheitern bringen könnten, Dahm spricht auch vom „Worst Case Szenario“
  • K-nappe Zeit zum Entscheiden, statt endlos zu recherchieren und zu vertagen
  • A-lternative Wege zu Ziel, falls Plan A nicht funktioniert, sollte Plan B vorhanden sein.

Der erste Band des „Atlas der Entscheider“ berichtet anhand 35 Beispielen von Unternehmer:innen, Selbständigen und auch leitenden Angestellten, wie ein Überleben in Krise und Wandel funktionieren kann. Mutige, entschlossene Führung, Selbstcoaching durch die Komplexität und ein Gründergeist im Sinne der Neugierde, der Experimentierfreude und der Fehlertoleranz sind allen gemein. Doch werden die Leser:innen auch Anregungen zu

  • Teamkommunikation und Klarheit
  • Visions-Arbeit
  • Kreatives Teamwork
  • Relevanz des Zuhörens
  • neuen Denk-, Arbeits- und Führungsstilen vorfinden

„Noch immer stehen viele gerade alteingesessene Unternehmensvertreter:innen der Idee der Führungskraft als Coach sehr skeptisch gegenüber“, bemerkt Dahm mit Bedauern „und sie sehen gar nicht, wie viel Einsparpotenzial gerade hier gegenüber Personalentwicklung und externen Massnahmen bis hin zum Rekrutierungsaufwand liegt. Rechnet man das mal durch, spart die lernende, coachende Organisation gegenüber der traditionell hierarchisch geführten Millionen von Euro. Und das einfach durch einen Mentoring-Führungsstil statt des klassischen command-controls. Entgegen aller Ängste sehen wir aus den Studien und aus der Praxis, dass niemand das eigene Ego einbüsst, die Arbeit besser bewältigt wird und Mensch wie Organisation nur gewinnen“, schließt Johanna Dahm.

Kurzfristige wie langfristige Erfolge von Entscheidungen und Anpassungsfähigkeit sichtbar zu machen, ist Anliegen des zweiten Bandes des „Atlas der Entscheider“ mit dem Untertitel „Von der Entscheidung zum Erfolg“:   Beispiele aus namhaften Unternehmen wie BOSCH und Volkswagen, Neu- und Ausgründungen ebenso wie aus dem innovativen Mittelstand illustrieren die Fähigkeiten, die gelernt, die verlernt und neu dazu gelernt werden müssen. Allem voran die Akzeptanz, dass sich viele Wissensbestände so schnell ändern und Informationen und Erkenntnisse schnell irrelevant werden. „Was mit Demut vor der aktuellen Zeit und dem Vertrauen in sich und andere einhergeht, auch diese Herausforderungen bewältigen zu können“.

Über Dr. Johanna Dahm

Johanna Dahm, CEO Dahm International Consulting, mit Sitz in Frankfurt, berät, coacht und unterstützt als Entscheidungsexpertin Menschen und Organisationen in der Geschäftsfeldentwicklung. Sie kooperiert mit internationalen Hochschulen, Think Tanks und Personalberatungen . Sie hat selbst zwei Unternehmen gegründet, seit 2020 mehr als 14 Unternehmen durch die Gründungsphase begleitet und ist an mehreren dieser Unternehmungen beteiligt.

Bild Dr. Johanna Dahm, Organisationsberaterin und Entscheidungs-Expertin, CEO der Dahm International Consulting Foto/Fotograf: Dominik Pfau

Quelle JANE UHLIG PR

Sourcerie Pre-Seed-Runde in Höhe von 1,8 Millionen Pfund

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sourcerie

Sourcerie: Vorwerk Ventures und Playfair Capital stecken 1,8 Millionen Pfund in Start-up von Ex-Palantir und -L’Oreal-Managerinnen

Sourcerie, das eine Community-gesteuerte Datenplattform und Personalisierungssoftware für die Beauty-Industrie entwickelt, schloss im vergangenen Jahr eine Pre-Seed-Runde in Höhe von 1,8 Millionen Pfund ab, die von Playfair Capital und Vorwerk Ventures geleitet wurde.

Das Unternehmen hat sein erstes Produkt auf den Markt gebracht, einen personalisierten Marktplatz für Verbraucher:innen, Einzelhändler:innen und Marken. Er wird auf einzigartige Weise durch ein Empfehlungssystem angetrieben, die von seiner nutzergesteuerten Datenplattform unterstützt wird.

Das Empfehlungssystem gleicht Marken und Produkte mit mehr als drei Milliarden unterschiedlichen Nutzerprofilen ab. Das ermöglicht nicht nur ein vollständig maßgeschneidertes Einkaufserlebnis für jede:n Einzelne:n mit einer Genauigkeit von über 90 Prozent, sondern auch die Möglichkeit, Produkte über Marken und Einzelhändler:innen hinweg aus einer Hand zu kaufen.

Kristin Cardwell und Alex Beyer gründeten Sourcerie nach erfolgreichen Karrieren in den Bereichen Tech, Beauty und Start-ups.

„Wir waren von unseren eigenen persönlichen Problemen frustriert”, sagt Cardwell, „die verschreibungspflichtigen Steroide haben mein Ekzem verschlimmert und ich wollte unbedingt andere Wege finden, um die Krankheit in den Griff zu bekommen, was dazu führte, mit anderen Menschen mit Ekzemen wie Alex zu sprechen. Ich fand es am hilfreichsten, Empfehlungen für neue Produkte von Leuten wie ihr zu bekommen, und dachte mir: Können wir nicht einen Weg finden, dies zu skalieren? Da ich weiß, wie wichtig Bewertungen sind – fast 80 Prozent der Kund:innen geben an, dass Bewertungen den größten Einfluss auf ihre endgültige Kaufentscheidung haben – schien dies ein logischer Ansatzpunkt zu sein.”

„Gleichzeitig”, fügte sie hinzu, „ist der 500 Milliarden Dollar schwere globale Markt für Beauty und Körperpflege fragmentiert und für die Verbraucher frustrierend zu navigieren. Außerdem wird es für die Branche immer schwieriger, ein breiteres Spektrum an unterschiedlichen Verbraucher:innen zu bedienen, da es immer mehr Nischenprodukte und -marken gibt, die täglich auf den Markt kommen. Wir haben vor, sowohl für die Verbraucher:innen als auch für die Anbieter:innen zur wichtigsten Plattform für alle Entscheidungen im Bereich der Körperpflege zu werden, ähnlich wie Farfetch zur führenden Plattform für Luxusmode geworden ist.”

„Beauty ist ein riesiger Markt, aber ein technologischer Nachzügler”, sagt Beyer, „die Nutzung unübersichtlicher Daten ist in jeder Branche schwierig, aber bei der Personalisierung von Beauty-Produkten gibt es so viel mehr Nuancen, die nur durch die Skalierung des Inputs der Community erfasst werden können. Die Datenplattform und die Software, die wir entwickeln, haben so viele potenzielle Anwendungsfälle für die gesamte Branche.

Wir sind bereits in Gesprächen mit vielen unserer Lieferantenpartner:innen über mögliche Anwendungen, die von datengesteuerten Kaufentscheidungen bis hin zu White-Label-Empfehlungen in Geschäften reichen. Die Beauty-Branche und der Einzelhandel haben sich in der Vergangenheit schwer getan, Personen mit technischem Know-How zu finden, die dies leisten können, aber das ist etwas, was nur wir mit unserer Expertise und unserer Plattform leisten können.”

Eine Reihe bemerkenswerter Angels mit einschlägiger operativer Erfahrung nahmen teil, darunter Sandrine Deveaux, EVP Future Retail bei Farfetch, Mandeep Singh, Mitgründer von Trouva, Renee Parker, ehemalige Leiterin von Amazon Luxury Beauty, Vanessa Goddevrind, ehemalige EMEA-Leiterin des Beauty-Bereichs bei McKinsey, Jason Scott, ehemaliger Leiter des US-Startup-Ökosystems von Google, und Joe Falter, Mitgründer von Zapp und ehemaliges Mitglied des Jumia-Gründungsteams.

Auch namhafte Partner:innen aus europäischen Fonds beteiligten sich an der Runde, darunter Laura Connell, Partnerin bei Atomico, Anna Sweeting, Gründerin von Vaultier7, und Claire Cherry, Partnerin bei Joyance.

Katharina Neuhaus, Principal bei Vorwerk Ventures, kommentierte: „In einer Welt, in der Kund:innen zunehmend von der Auswahl und den Informationen überwältigt werden, freuen wir uns sehr, Alex und Kristin zu unterstützen, die einen wirklich datengesteuerten Ansatz entwickeln, der es Millionen von Menschen ermöglicht, die für sie am besten geeigneten Produkte zu finden.”

Jeevan Sunner, Principal bei Playfair Capital, kommentierte: „In den letzten Jahren ist die Zahl der Marken und E-Commerce-Plattformen im Bereich Beauty und Körperpflege explodiert, was es schwieriger denn je macht, sich zurechtzufinden. Wir freuen uns sehr, Kristin und Alex dabei zu unterstützen, den Status quo zu verändern und Verbraucher:innen und Anbieter:innen zu helfen, objektive, datengestützte Entscheidungen zu treffen, wenn es um einen der persönlichsten Aspekte unseres Lebens geht.”

Beyer begann ihre Karriere als eine der ersten Mitarbeiter:innen von Palantir in New York und half einigen der weltweit größten Unternehmen bei der Integration und Analyse von Daten, um ihre wichtigsten Geschäftsentscheidungen zu treffen. Cardwell begann ihre Karriere bei L’Oreal und arbeitete dann mit dem CEO von WPP an dem 1 Milliarden US-Dollar schweren Digital- und Datengeschäft des Unternehmens.

Anschließend leiteten und vergrößerten beide verschiedene von US-Venture-Unternehmen finanzierte Start-ups und internationale Scale-ups, von Function of Beauty bis Refinery29. Cardwell ist auch eine der Mitbegründer:innen von Alma Angels, einer in London ansässigen Angel-Community, deren Mitglieder seit ihrer Gründung im Jahr 2019 Hunderte von Gründerinnen unterstützt haben.

Seit dem Abschluss der Pre-Seed-Runde in Höhe von 1,8 Millionen Pfund hat das Unternehmen ein erstklassiges Team aus den Bereichen Technik, Produkt, Vertrieb und Marketing zusammengestellt. Das Gründungsteam verfügt über Erfahrungen in den Bereichen B2B-Software und -Daten (Palantir, Cytora), E-Commerce (Ocado, Slerp) und Consumer-Tech (Manual, Gousto, Allbright).

Die Kapitalerhöhung ist auch deshalb bemerkenswert, weil es ungewöhnlich ist, dass ausschließlich von Frauen gegründete Teams vor der Produktentwicklung und vor dem Umsatz Kapital aufnehmen. Der Anteil der von Frauen gegründeten Teams an der europaweiten Kapitalbeschaffung betrug nur 1 Prozent, ein Rückgang gegenüber den Vorjahren. Das Fundraising wurde außerdem von zwei weiblichen Investorinnen geleitet, und ein großer Anteil weiblicher Angels beteiligte sich, sodass der Anteil der Frauen am Cap Table bei 65 Prozent lag.

Titelbild Bild der beiden Gründerinnen Kristin Cardwell und Alex Beyer (v.l.n.r. / Credits: Sourcerie).

Quelle hypr agency

So erlernst du einen verantwortungsvollen Umgang mit Geld

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Die durch die Inflation gestiegenen Preise für Lebenshaltungskosten machen sich in den Geldbeuteln der Verbraucherinnen stark bemerkbar. Erst kürzlich hat eine repräsentative Forsa-Umfrage ergeben, dass von Anfang September bis Anfang Dezember 2022 etwa jede(r) siebte Verbraucherin (14 Prozent) einen Dispokredit genutzt oder das Konto überzogen hat. Geld zu sparen ist für viele Menschen also notwendig, aber oft eine Herausforderung. Wie gelingt es also, mit dem eigenen Geld gut zu haushalten und davon einen Teil zurückzulegen?

Geld und Verantwortung = Stress?
Finanzielle Sorgen sind ein großer Stressfaktor. Es fällt Menschen aber oft nicht leicht, Rücklagen zu bilden, um auf Notfälle oder größere Ausgaben vorbereitet zu sein. Zudem wird in uns stetig die Versuchung nach immer weiteren Anschaffungen geweckt. Zahlungsanbieter machen mit Buy Now, Pay Later-Modellen Einkäufe vermeintlich unkompliziert und attraktiv.

Doch sind sie schnell ein erster Schritt in die Schuldenfalle. Um sich davor zu schützen, sollten Verbraucher*innen eher eine “Jetzt sparen, später kaufen”-Mentalität etablieren. Das bringt nicht nur Vorteile für den Geldbeutel, sondern auch innerhalb der Familie eine Vorbildfunktion für Kinder. Ebenso sollte jede(r) den klassischen “Notgroschen” als finanziellen Puffer für Notfälle anlegen.

Das Konzept der sogenannten “Sinking Funds” hilft, um größere Geldbeträge für Kosten anzusparen, die nicht monatlich anfallen, aber zu erwarten sind. Damit werden Ausgaben für Versicherungen, Reparaturen oder Geschenke sowie größere Investitionen, wie ein neues Auto oder der nächste Familienurlaub, nachhaltig vorbereitet.

Wie setze ich einen Sparplan effektiv auf?
Sind die Ziele gesetzt, gibt es verschiedene Sparmodelle, um diese auch zu erreichen. Die SARAH-Formel steht mit den fünf Buchstaben für diejenigen finanziellen Bereiche, die im Auge behalten werden sollten: Schulden tilgen, Altersvorsorge, Rücklagen bilden, Angebote nutzen und Haushaltsbuch führen.

Bei der Umschlagmethode wird das vorhandene Budget für variable Kosten zu Beginn des Monats vom Konto abgehoben und auf Umschläge verschiedener Ausgabenkategorie (wie Lebensmittel, Drogerie, Hobby, Freizeit, Notfälle etc.) verteilt. So bekommt man Stück für Stück einen guten Überblick für die eigenen Finanzen.

Die 50-30-20-Regel ist eine einfache Budgetierungsmethode, die das monatliche Nettoeinkommen in drei Ausgabenkategorien aufteilt: 50 % für Fixkosten, 30 % für Freizeit und 20 % für Ersparnisse oder die Tilgung von Schulden.
Wer gezielt für mehrere Dinge zurücklegen möchte, kann das 3-Säulen-Sparmodell nutzen, welches den monatlichen Sparbetrag in den Notgroschen, die Altersvorsorge und Wünsche aufteilt.

Es ist natürlich auch möglich, sich seinen eigenen Sparplan zu erstellen oder sich eigene Spar-Challenges vorzunehmen (z.B. eine 52 Wochen Challenge).
Das Nudging – also sanfte Erinnerungen für bessere finanzielle Gewohnheiten – hilft beim Sparen auch am Ball zu bleiben. Diese “Motivationsstupser” kann man entweder selbst im Smartphone einstellen oder dafür geeignete Apps nutzen. Drei Euro hier und da zu sparen, tut nicht weh, kann aber nach einer Weile effektive Sparergebnisse erzielen.

Sparziele durch extra Vorteile schneller erreichen
Natürlich kann man sich den Weg zum Sparziel auch etwas erleichtern, indem man bei Einkäufen spart und diese Einsparungen als Rücklage verwendet. Dafür bietet sich beispielsweise das Couponing an, also das Nutzen von speziellen Angeboten und Rabatten. Klassisch werden diese in Magazinen und Angebotsseiten in Umlauf gebracht, mittlerweile erfreuen sich eCoupons wachsender Beliebtheit.

Ein weiteres System ist Cashback: Ein Geldbonus-Programm, um für Einkäufe bestimmter Produkte einen bestimmten Anteil des Kaufpreises zurückzubekommen. Stiftung Warentest hat Cashback bereits als lohnenswerter eingestuft als die Kundenkarten der Supermärkte. Wer mit Cashback auch Sparziele erreichen möchte, muss dafür sorgen, die Einsparungen auch entsprechend zurückzulegen. Auch hier kann ein digitaler Sparcoach unterstützen.

Fazit
Besonders in der aktuellen Zeit, die geprägt ist von verschiedenen Krisen, ist es empfehlenswert, Rücklagen zu bilden. Auch aus psychologischer Sicht ist das Sparen ein großer Vorteil, da es die Kontrolle über die eigenen Finanzen zurückgibt und dadurch innere Ruhe vor finanziellen Sorgen schafft. Wer sparen möchte, kann sich vieler Modelle bedienen, um die eigenen Ziele auch zu erreichen. Ein guter Überblick über die eigenen Finanzen ist dabei essentiell. Zusätzliche Einsparungen, beispielsweise durch Cashback, unterstützen die eigenen Sparziele.

Autor:
Martin Granig ist Mitgründer und CEO des digitalen Finanzcoachs Monkee. Die App hilft Menschen dabei, bessere finanzielle Gewohnheiten zu entwickeln und individuelle Sparziele zu erreichen.

Webseite

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Daily Shake Relax und Daily Shake Focus von foodspring

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Daily Shake

foodspring präsentiert die brandneue Daily Shake Produktreihe. Diese umfasst zwei einzigartige und innovative Produkte, die mehr als nur Proteine liefern: den Daily Shake Relax und den Daily Shake Focus. Als hochwertige Alternative zum herkömmlichen Whey Protein ermöglicht das Duo eine einfache Einnahme von verschiedenen Vitaminen, Mineralstoffen und Adaptogenen, um sowohl die mentale Leistungsfähigkeit unterstützen als auch Entspannung zu fördern. So ist man nach dem Training bestens erholt und bereit für die nächste Herausforderung.

Der Daily Shake Relax ist die perfekte Auszeit vom Alltag.

So wohltuend wie eine warme Milch mit Honig. Aber mit Zutaten, die den Körper mit allem versorgen, um ausgeglichen den Tag zu beenden. Mit Casein für eine Proteinversorgung der Muskeln in der Nacht. Das Casein als Slow-Digesting-Protein wird langsam verdaut und ermöglicht eine kontinuierliche Freisetzung von Aminosäuren (bis zu 7 Stunden). So wird das Muskelabbaugewicht während der Nacht reduziert und der Muskelaufbau gefördert. Das Getränk ist in einer beruhigenden Sorte mit Noten von süßem Honig, Kurkuma, Zimt, Ingwer und schwarzem Pfeffer erhältlich.

Es unterstützt die Entspannung und das psychische Wohlbefinden durch den hohen Anteil an Vitamin B12, Vitamin C, Magnesium und Calcium. Zudem besteht der Shake zu 74% aus Protein, beinhaltet wertvolle Mineralien und Vitamine sowie Adaptogene, die aus der Ashwagandha-Pflanze gewonnen werden und seit Jahrtausenden im Ayurveda und der traditionellen Chinesischen Medizin ihren Einsatz finden.

Der Daily Shake Focus ist foodsprings kraftvolle Alternative zu zuckerhaltigen Energiedrinks.
So lecker wie der morgendliche Kakao, aber mit dynamischen Zutaten, die einen ausgeglichen und leistungsfähig durch den Tag bringen. Der Daily Shake Focus enthält eine 68 protzentigen Anteil an Protein aus drei Quellen, einschließlich Whey Protein Isolate, Whey Protein Konzentrat und Sonnenblumensamen sowie wertvolle Vitamine und Mineralien. Die Kombination aus Pantothensäure (Vitamin B5), Panax Ginseng-Wurzel und Vitamin B12 fördert zudem die geistige Leistungsfähigkeit und den Energiestoffwechsel.
Genusszubereitung: 
Ganz einfach 30 g Pulver mit Wasser, Milch oder einer pflanzlichen Milchalternative vermischen. Darauf achten, dass das Getränk für maximale Cremigkeit etwa 20-30 Sekunden in dem Shaker kräftig geschüttelt wird. Den Shake kann auch warm genossen werden. Dafür einfach warmes Wasser oder Milch verwenden
Relax Daily Shake und Focus Daily Shake sind ab sofort auf www.foodspring.de für 32,99 Euro erhältlich.
Quelle STUDIO BRANDFORMANCE

Telefónica Stratege wird Co-Founder & CMO des Startups fraud0

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daniel distler

Daniel Distler verantwortet ab sofort das Marketing des Münchner Unternehmens

Die Münchner Ad Fraud- und Digital Analytics-Experten von fraud0 haben sich den Marketingexperten Daniel Distler als neuen Co-Founder an Bord geholt. Daniel Distler wird ab sofort die Unternehmensführung in der Position des CMO verstärken, wobei er intern zukünftig in weitaus mehr Bereichen die Verantwortung übernimmt. Zunächst gilt es für Daniel Distler die Bereiche Marketing, Customer Success sowie gemeinsam mit CTO Florian Loretan und dem Entwickler-Team das Product Development weiter auszubauen. Er ergänzt damit das bestehende Expertenteam.

Daniel Distler wagt damit den Wechsel vom Telekommunikationsriesen Telefónica Germany zum jungen aufstrebenden Ad Fraud & Adverification Startup. Bei Telefónica Germany verantwortete er mehrere strategische digitale Transformationsprojekte, war zeitweise für das digitale Branding zuständig und baute den initialen Ad-Tech-Stack des Unternehmens auf.
In den letzten Jahren leitete Daniel Distler das Performance Marketing & Data Driven Advertising der Marke o2 und verantwortete damit einen der größten Online-Marketing-Etats Deutschlands.  Insgesamt verfügt Daniel Distler über 15 Jahre Digitalmarketing Erfahrung. 2022 startet er auch privat mit dem bereits sehr erfolgreichen Online Marketing Podcast „My Marketing is better than yours durch. 

„Wir sind froh Daniel, als einer der führenden Digital-Marketing-Experten in Deutschland für uns gewinnen zu können. Mit seinem Know-how werden wir die fraud0-Technologie weiterentwickeln und uns im Markt als Ad Fraud-Spezialisten mit noch höherer Lösungskompetenz etablieren, so Co-Founder und CEO Tilman Pfeiffer.

Daniel Distler ergänzt: „Ad Fraud stellt eines der größten Probleme der Werbeindustrie dar. Der durch Werbebetrug entstandene Schaden belief sich allein im Jahr 2022 weltweit auf über 100 Mrd. US-Dollar. Das entspricht fast 25% aller digitalen Werbebudgets. Die Ad Fraud & Adverification Messung ist ein sehr wichtiger Pfeiler um dies zu ändern. Am Ende geht es darum Werbebudgets effizienter auszuspielen und Werbung an echte Menschen statt an Bots & Betrüger auszuliefern. Dies sollte im Interesse aller Beteiligten sein und ich würde gerne Werbetreibende dabei unterstützen das eingesetzte Marketingbudget mit Hilfe unserer Technologie effizienter einzusetzen.”
Quelle ELEMENT C

Getmomo baut vertikale Zahlungsplattform für Immobilienunternehmen aus

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getmomo

Nach Funding, Getmomo baut vertikale Zahlungsplattform für Immobilienunternehmen aus und verkündet VVRB als neuen Underwriting-Partner

Das Berliner Fintech Getmomo bietet institutionellen Vermietern eine intuitive Plattform, über die Mietzahlungen automatisiert und mögliche Ausfälle einfach abgesichert werden können.

Die größte Assetklasse der Welt, Real Estate weißt auf beiden Seiten des Mietvertrags eklatante Defizite auf. Millionen von Mietern ächzen in Zeiten galoppierender Lebenshaltungskosten unter hohen Barkautionen beim Umzug und potentiell hohen Nachzahlungen für Energie- und Heizkosten in den nächsten 12 Monaten.  In der Immobilienverwaltung sind gleichzeitig manuelle Aufgaben mit wenig bis keinerlei Automatisierung der Standard.

Vorherrschend sind veraltete Property-Management-Systeme, die aufgrund fehlender Konnektivität keine Echtzeit-Transparenz über die Performance des Portfolios darstellen können. Repetitive, manuelle Arbeiten nehmen mehr als 30% der Zeit in der Verwaltung in Anspruch, z.B. für Mietzahlungskontrollen und Mahnwesen. Trotz Mietzahlungen von Milliarden von Euro, die durch das System fließen, bieten nur wenige Banken eingeschränkte und teure vertikale Lösungen im Real Estate.

Um beiden Seiten des Mietvertrags zu helfen, startet Getmomo mit der neuen Partnerschaft. Marcel Meitza, Gründer von Getmomo kommentiert, „Wir freuen uns über die Partnerschaft mit der VVRB und einen Partner, der so viel Fintech-Erfahrung vorweisen kann, wie kaum eine andere Bank in Deutschland”.

Um Mieter zu entlasten, bietet die Plattform eine Alternative zur Kaution in Zusammenarbeit mit der Vereinigten Volksbank Raiffeisenbank (VVRB). Sowohl beim Einzug als auch bei einer Umwandlung einer bestehenden Kaution kann die Bürgschaft in wenigen Sekunden genutzt werden. Mehr als einem Drittel der Deutschen, geben an, eine Extra-Zahlung von mehr als €1.000 nicht leisten zu können, damit sind die erwarteten Heizkostennachzahlungen von durchschnittlich bis zu €2.000 für Millionen von Mietern eine hohe finanzielle Herausforderung.

In beiden Fällen hilft Getmomo: Mieter müssen beim Einzug keine Barkaution leisten und Bestandsmieter können einfach eine Verrechnung der bereits gezahlten Kaution durchführen. Die VVRB unterstützt den weiteren Aufbau des Geschäftsfelds von Getmomo durch das Underwriting der Bürgschaften und hat sich in den letzten Jahren bereits eine hervorragende Reputation für die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Fintechs wie Ratepay, Billie und Mondu aufgebaut.  Für Immobilien- unternehmen sind in Zeiten des Fachkräftemangels, steigenden Zinsen und fallender Bewertungen die Eliminierung von repetitiven Prozessen und Einsparungen, sowie Cash Flow Transparenz von höchster Bedeutung.

Immobilienunternehmen können neben dem Kautionsprodukt über die Getmomo Plattform in Sekunden integrierte Konten eröffnen und Mietzahlungsprozesse und das Reporting automatisieren. Damit bietet Getmomo eine einfache All-in-One Bankinglösung. Ganz ohne hohe Kosten, aufwendige Implementierung und veraltete Anwendungen wie den Electronic Banking Internet Communication Standard (EBICS) oder die Nutzung der eingeschränkten Funktionalitäten von PSDII.

Quelle COHORT GmbH

6 FLOW-Naturgesetze für Führungskräfte: Agile Methoden sind k(l)eine Universalgenies! 

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Naturgesetze

Unternehmen sehen sich immer öfter dem Ruf „Wir müssen agiler werden!“ ausgesetzt. Verbunden damit sowohl der externe Druck als auch der interne Wunsch, schneller, flexibler und effizienter (ab)liefern zu können. Damit einher gehen im besten oder schlimmsten Fall konkrete Forderungen nach DER agilen Methode: SAFe, LeSS, Scrum, … begleitet von Beratern, die das Blaue vom Himmel versprechen.

Leider können Führungskräfte oft weder abschätzen, ob DIE eine Methode wirklich die bestmögliche für das Vorhaben ist, noch, ob die Versprechen der Berater realistisch sind. Was tun? Einfach probieren? Viel Mühe, Geld und Zeit investieren, um womöglich doch Schiffbruch zu erleiden? Die eigene Karriere und Vision aufs Spiel setzen? 

Nur eines scheint klar: Alles beim Alten belassen, funktioniert nicht! Sprechen Experten über Methoden und Frameworks, fehlt oft die Erkenntnis, welche Effekte sie mit einem blinden Einsatz erzeugen. Es mangelt am Verständnis der zugrundeliegenden „Naturgesetze“, die das Wirken von Agile und Flow definieren. 

1. Littles Gesetz

Littles Gesetz erklärt, warum es so wichtig ist, den Work in Process (WIP) auf ein möglichst niedriges Niveau zu reduzieren, ohne den Fluss zu unterbrechen. Die Verringerung des WIP führt in der Regel zur Reduktion von Fehlern, von negativem Multitasking und von Unterbrechungen – der Durchsatz steigt. Aber: Der WIP darf keinesfalls ZU niedrig angesetzt sein. Es braucht möglichst gleichmäßigen Fluss, um die Einschränkung (siehe Gesetz 2) nicht leerlaufen zu lassen.

2. Goldratts Gesetz

Jedes komplexe offene System hat genau ein Element, das den Durchsatz einschränkt! Wenn wir also akzeptieren, dass es nur einen einzigen lähmenden Engpass gibt, müssen wir alle Managementaktivitäten genau darauf konzentrieren. Optimierung findet nur dort statt, Prioritätsentscheidungen fallen auf dessen Grundlage. Eine Überlastung oder ein Aushungern der Einschränkung ist unbedingt zu vermeiden, wenn wir das Beste (den höchstmöglichen Gesamtdurchsatz) aus ihr schöpfen wollen. 

3. Ashbys Gesetz

Komplexität schlägt Komplexität! Wer an der Spitze stehen will, muss eine größere Vielfalt an Verhaltensweisen nutzen können, also komplexer sein als das System, das man kontrollieren will. Setzen wir mit einzelnen Methoden wie beispielsweise Scrum an, fehlt uns genau diese Komplexität. Was auf den ersten Blick verrückt scheint, ist tatsächlich so: Komplexität macht Agile einfacher.

4. Conweys Gesetz

Nicht wissenschaftlich bewiesen, aber nachvollziehbar und praktisch erlebbar, besagt das Gesetz, dass Organisationen Systeme entwerfen, die ihre eigene Kommunikationsstruktur widerspiegeln. Wenn die Kommunikation nur von oben nach unten läuft – wie kann diese Organisation eine verteilte, selbstorganisierte Systemarchitektur entwerfen? Undenkbar. Die Folgerung: Will eine Organisation in der modernen Welt selbstorganisierter, lose gekoppelter Systeme spielen, muss sie sich zunächst selbst so organisieren und kommunizieren.

5. Shannon-Hartley-Gesetz

Was haben technische Erkenntnisse in der Nachrichtentechnik mit Agile zu tun? Es geht um Kommunikation! In der einfachen Form sagt Shannon „um ein gültiges Signal zu sehen, muss die Frequenz der Messung mindestens doppelt so hoch (besser noch höher) sein.“ Steuern wir ein System, in dem wöchentlich relevante Ereignisse auftreten, müssen wir theoretisch mindestens zweimal pro Woche (besser täglich) messen. Die relevanten Ereignisse stehen allen Verantwortlichen zur Verfügung – nicht als führungsspezifischer Kontrollmechanismus, sondern als einfache Notwendigkeit, um das System zu stabilisieren.

6. Hakens/Schiepeks Konzept der Selbstorganisation

Das deutsche Physiker-Psychologen-Duo hat umfassend über Selbstorganisation geforscht. In gleichnamigem Buch Synergetik beschreiben sie Selbstorganisation als Wirkmechanismus, der bei offenen Systemen, die aus autonomen Teilsystemen (Abteilungen/Teams, letztlich Menschen) bestehen, eine sprunghafte Änderung der Ordnungszustände ermöglicht. Also genau das, was wir mit Agile/Flow anstreben: den Sprung von einem Zustand niedriger Leistung in den höherer Leistung. Selbstorganisierte Veränderungen laufen aber nicht nur schneller, sondern auch sicherer ab. Weil niemand gegen das System anläuft, wird der Change nachhaltig. 

Checkliste “State of the Art Agile”

Es ist grundlegend, die agilen „Naturgesetze“ zu kennen, um einordnen zu können, wann eine Methode überhaupt anwendbar ist oder ob sie das gewünschte Ergebnis liefern kann. Beantworten Führungskräfte vier Fragen mit einem klaren JA, steht einem agilen Makeover nichts im Weg und die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass der Ansatz zum Erfolg führt. Und das nicht nur mit viel Aufwand und teuren Beratern, sondern selbstorganisiert:

  1. Sorgt die vorgeschlagene Methode dafür, dass Sie den Engpass der Organisation erkennen – Goldratts Gesetz?
  2. Stellt die vorgeschlagene Methode sicher, dass jeder und jede unter 100 Prozent Auslastung (inklusive der Backlogs) ist – Littles Gesetz?
  3. Um beispielsweise Termine einzuhalten: Kann die Methode nicht nur agile Teams, sondern auch agile Projekte – Ashbys Law?
  4. Ist die Steuerung schnell genug – Shannons Theorem? Geht es darum, auf Monatsgenauigkeit zu liefern, muss das Signal ein- bis zweimal wöchentlich erzeugt werden. Möchte ich wochengenau liefern, dann täglich für alle! 

Agieren wir unsicher und desorientiert, steuert das System uns und nicht umgekehrt. Der gefürchtete Schiffbruch ist dann die logische Folge. Ein vermeidbares Szenario. Für jeden persönlich und die Organisation als Ganzes. Deshalb: Augen auf – bei der Methoden- UND Beraterwahl!

Autor

Wolfram Müller, Gründer von BlueDolphin, ist Experte für agiles Multiprojekt- und Engpassmanagement sowie selbstorganisierte Veränderungen. Start-ups, Mittelständler und Konzerne haben bisher von seinen außergewöhnlichen Methoden profitiert: deutlich mehr Projekte mit gleichen Ressourcen sowie eine Verkürzung der Projektlaufzeiten innerhalb weniger Wochen

Webseite

1 H. Haken/G. Schiepek „Synergetik in der Psychologie: Selbstorganisation verstehen und gestalten“, 2010

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Selbstmanagement: Wie Führungskräfte ihr Team dabei unterstützen 

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selbstmanagement
Der Ruf nach Selbstmanagement, -verwaltung und -organisation wird immer lauter. Unternehmen brauchen dezentrale statt traditionelle Strukturen – und trotzdem Führungskräfte, die ihre Teams in diesem Prozess begleiten.  

Selbstverwaltung am Arbeitsplatz wird oft mit einem Unternehmen ohne formale Hierarchie gleichgesetzt. Das stimmt nur bis zu einem gewissen Grad. Die Mitarbeitenden in selbstverwalteten Unternehmen haben die Freiheit, ihre Zeit und ihre Arbeit so zu organisieren, wie es ihren individuellen Bedürfnissen am besten entspricht. Sie wissen aber auch, was von ihnen erwartet wird und dass ihre Beiträge zu den übergeordneten Zielen des Unternehmens beisteuern müssen. 

Vertrauen und Bestätigung statt Befehl und Kontrolle

Selbstverwaltete Teams sind nach wie vor darauf angewiesen, dass „Vorgesetzte“ Input geben und manchmal sogar Anweisungen erteilen. Dies geschieht allerdings eher auf der Basis von „Vertrauen und Bestätigung“ als im traditionellen Stil von „Befehl und Kontrolle“. Die Herausforderung als Unternehmer oder Führungskraft besteht darin, die Richtung vorzugeben und die Balance zwischen größerer Autonomie und dem Wachstum des Unternehmens zu wahren. Ohne Orientierung führen Entscheidungen möglicherweise nicht zu den gewünschten Ergebnissen. Vor allem aber stellen Mitarbeitende Verantwortlichkeiten in Frage. Die Folgen sind unnötige Revierkämpfe und Abteilungssilos. 

4 Tipps für Führungskräfte: Aufbau von Selbstmanagementfähigkeiten im Team 

Unternehmen, die ihr Management dezentralisieren und mit selbstverwalteten Teams arbeiten wollen, streben eine komplett neue Struktur an. Das geht nicht von heute auf morgen! Führungskräfte müssen ihren Mitarbeitenden dabei helfen, die notwendigen Fähigkeiten zur Selbstorganisation zu entwickeln.

1. Jeder darf sich selbst verwirklichen

Äußerer Wandel erfordert zuallererst inneren Wandel. Der persönliche Entwicklungsweg jedes Teammitgliedes ist der Schlüssel zum Aufbau von Selbstmanagementfähigkeiten. Dafür müssen Mitarbeitende zunächst ihre Ziele, Werte und Glaubenssysteme entdecken. Ikigai ist ein Konzept, das jedem die Möglichkeit bietet, herauszufinden, was das eigene Leben lebenswert macht, d.h. was er oder sie liebt, was er/sie gut kann, und wofür andere ihn/sie gerne bezahlen. Um Teammitgliedern dabei zu unterstützen, sich selbst auszudrücken, muss das richtige Umfeld geschaffen werden. Mitarbeitende brauchen einen sicheren Raum, in dem Authentizität geschätzt wird. 

2. Ziele und Pläne fördern Spontaneität

Bis zu einem gewissen Grad wird menschliches Verhalten durch Strukturen gesteuert. Da die Summe der kollektiven menschlichen Verhaltensweisen eine Kultur bildet, ist ein Balanceakt erforderlich, wenn es um die Hierarchie einer selbstverwalteten Teamstruktur geht. Selbst die kleinste Ungleichheit in den zentralen Prozessen kann die Autonomie einschränken und die Menschen daran hindern, spontan zu sein, wie es dem Unternehmen dienlich wäre.

Das Erlernen von Spontaneität oder die Unterstützung von mehr Spontaneität am Arbeitsplatz, hängt oft mit Plänen und Zielen zusammen. Pläne, insbesondere langfristige, können sich ändern. Führungskräfte müssen diese Tatsache verstehen und dem Team passend vermitteln. Das soll nicht heißen, dass eine Organisation ohne Struktur arbeiten sollte, sondern vielmehr mit einer Struktur, die organisch ist, um Kreativität, kritisches Denken und intrinsische Motivation zu fördern. 

3. Transparenz hilft bei der Entscheidungsfindung

Unternehmer und Führungskräfte gehen bei der Entscheidungsfindung nicht immer transparent vor und behandeln Informationen als etwas, das man haben oder wissen muss. Obwohl es Situationen gibt, in denen dies zutrifft, können fehlende Details das Verständnis einschränken und zu weniger effektiven Entscheidungen führen. Mit Ausnahme bestimmter gesetzlicher Datenschutzverpflichtungen sollten Mitarbeitende Zugang zu notwendigen Geschäftsinformationen haben. Auf diese Weise können Unternehmen die kollektive Intelligenz und Zusammenarbeit des Teams nutzen. 

4. „Vorgetäuschte“ Harmonie vermeiden

Nur wenn die Teammitglieder über ihren Selbstwert nachgedacht haben, werden sie das Vertrauen und die Kraft haben, in einer selbstverwalteten Teamstruktur zu gedeihen. Wird dem Selbstmanagement Priorität eingeräumt, muss man sich von der Idee der Harmonie lösen und sich auf Spannungen einlassen, die am Arbeitsplatz unweigerlich entstehen.

Andernfalls wird die Positivität zu einer Illusion, die zerbricht, wenn die Hindernisse wachsen. Unternehmer und Führungskräfte sollten mit gutem Beispiel vorangehen und auch Mitarbeitende ermutigen, aktiv zuzuhören. So gelingt es, die Standpunkte der anderen Parteien zu verstehen (nicht gleichbedeutend mit „Einverstanden sein“), sowie die Verantwortung für die eigene (non-)verbale Kommunikation zu übernehmen. 

In selbstverwalteten Organisationen ist jeder ein Manager!

In der Vergangenheit kontrollierten Führungskräften oft Budgets, Zielerreichung, Zeiterfassung u.a. Das ist auch in der selbstorganisierten Zukunft wichtig, allerdings wird dies jeder für sich selbst oder gemeinsam mit dem Team tun. Demzufolge wird sich auch die Rolle der Führungskraft ändern.

Glücklicherweise bringt die neue Struktur viele Vorteile für den Einzelnen und das Unternehmen mit sich. Tragen Führungskräfte dazu bei, das Selbstmanagement am Arbeitsplatz zu fördern, steigen mit der Eigenverantwortung meist auch die Arbeitszufriedenheit und Mitarbeiterbindung. Selbstverwaltung fördert die Innovation, schafft einen fließenden Ressourcenfluss, der die Arbeitsabläufe verbessert, und ermöglicht es so Unternehmen, flexibler auf sich ständig verändernde Märkte zu reagieren.

Autor

Timm Urschinger ist Mitgründer und CEO von LIVEsciences. Seine Erfahrung im Management globaler Programme und Transformation hat in ihm die Leidenschaft geweckt, pragmatische und innovative Lösungen zu entwickeln. Neue Organisationsmodelle wie Teal spielen dabei eine große Rolle

Webseite

1 https://www.bbc.com/worklife/article/20170807-ikigai-a-japanese-concept-to-improve-work-and-life

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder