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Marketing nach dem Prinzip Hoffnung?

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„Wer aufhört zu werben, um Geld zu sparen, kann ebenso seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen.“ Dieses Zitat von Erfinder und Unternehmerpionier Henry Ford hat auch mehr als 100 Jahre später nicht an Aktualität verloren. In einem von Konkurrenz geprägten Markt kann sich kein Unternehmen den Luxus erlauben, sich zurückzulehnen und auf neue Abnehmer zu warten. Sogar die Monopolstellung in einer zu Fords Zeiten boomenden Automobilindustrie ließ den Industriellen nicht die Augen vor einer noch heute geltenden Wahrheit verschließen: Richtig eingesetzt, verhilft Marketing nicht nur zu neuen Kunden, sondern zu einer konstant höheren Profitabilität.

Doch fehlt intern nicht selten das nötige Know-how oder schlichtweg die Kapazität dafür. „Mittelständler sehen sich häufig nach Lösungen außerhalb des eigenen Unternehmens um und beauftragen Agenturen“, weiß Robert Klipp, Marketingexperte und selbst Geschäftsführer der MBC My Best Concept GmbH. „Im Idealfall entwickelt sich zwischen den beiden Vertragspartnern eine lange und produktive Beziehung. Tritt dieser nicht ein, entsteht jedoch schnell der Eindruck: Diese Agentur verbrennt mein Geld!“ Doch was sind die Gründe für eine solche Entwicklung?

Kunst der Kommunikation
In der täglichen Arbeit dreht sich für eine Marketing-Agentur alles um die Vermittlung von Informationen. Produkte, Angebote, Vorteile und USP der Kunden sollen in verständlicher und ansehnlicher Form der Öffentlichkeit präsentiert werden. Doch auch die Kommunikation nach innen stellt sich als entscheidend für erfolgreiches Marketing heraus. „Unternehmen wenden sich an eine Agentur, weil ihnen Fachwissen fehlt.

Dadurch müssen sie ihre Partner nach dem Prinzip Hoffnung wählen“, erläutert Klipp. „Der Job der Gegenseite ist es, ihre Kunden dort abzuholen, wo sie stehen – erklärend die Hand zu reichen. Das passiert deutlich zu selten.“ Um nicht in diese Falle zu tappen, rät der Experte, die notwendige Kommunikation beim Dienstleister einzufordern oder sich auf anderen Wegen das nötige Know-how anzueignen: „Kunden sollten zumindest so viel Ahnung von der Materie haben, dass sie grob wissen, was die Agentur mit ihrem Geld macht, und Einfluss darauf nehmen können, sollte es in die für sie falsche Richtung gehen. Wir bei My Best Concept gehen sogar so weit, unseren Kunden genügend Werkzeuge dafür an die Hand zu geben, das Marketing selbst zu übernehmen.“

Alles unter Kontrolle
Dass es einigen Entscheidern schwerfällt, Verantwortung in fremde Hände zu geben, muss nicht immer positiv sein, bietet allerdings einen effektiven Schutz vor zu viel Kontrollverlust. „Beispielsweise empfiehlt es sich, beim Schalten von Online-Anzeigen die Kreditkarte des Unternehmens zu verwenden und dies nicht allein der Agentur zu überlassen“, rät Klipp. „Die Datenhoheit sollte immer beim Kunden liegen. Das vereinfacht nicht nur die Prüfung, ob die von der Agentur angestrengten Maßnahmen tatsächlich auf die Ziele des Unternehmens einzahlen, sondern auch eine spätere Abkapselung, sollte Ersteres nicht mehr zutreffen.“

Auch Ergebnisse dürfen sich einer stetigen Prüfung niemals entziehen – wobei es unterschiedliche Betrachtungsweisen innerhalb der Bewertung von Erfolg geben kann. „Online-Marketing-Agenturen messen den Wert ihrer Arbeit an Leads, also vorqualifizierten Kontakten“, erklärt der Experte. „Für das Unternehmen selbst haben diese aber zunächst nur wenig Wert. Erst die Conversion-Rate, die aus diesen Leads entsteht, bringt den Mehrwert und rechtfertigt die getätigten Investitionen.“

Verlockung des leichten Weges
Marketing-Agenturen bauen nicht selten auf einem enormen Fundament an Erfahrung, was selbstverständlich viele Vorteile bei der Planung und Durchführung von Strategien und Kampagnen mit sich bringt. Dieser vermeintliche Trumpf kann sich jedoch auch zum Klotz am Bein entwickeln – nämlich dann, wenn Agenturen immer wieder auf die gleichen Konzepte zurückgreifen, die in der Vergangenheit bereits funktioniert haben.

„Es entwickelt sich schnell eine Abfertigungsmentalität mit Konzepten von der Stange und den immer gleichen Evergreens des Online-Marketings“, so Klipp. „Sich mit der Marke, Alleinstellungsmerkmalen sowie den zu vermittelnden Gefühlen und Botschaften auseinanderzusetzen, gehört zur täglichen Arbeit einer Agentur.“ Es braucht auf die jeweilige Brand und die verschiedensten Zielgruppen zugeschnittene Ansätze. Funktioniert die Conversion des Unternehmens über Push- oder Pull-Marketing?

Geht es um Mitarbeiter- oder Neukundengewinnung? Wie lässt sich der Adressatenkreis am besten erreichen? „Nur, wenn eine Marketing-Agentur sich diese Fragen regelmäßig stellt, leistet sie auch die gewünschte Arbeit“, schließt Klipp. „Ansonsten verbrennt sie ausschließlich das Geld ihrer Kunden.“

Bild: Quelle My Best Concept Robert Klipp Foto von Inka Englisch

Quelle: Borgmeier Media Gruppe GmbH

In den Südpazifik mit der Le Paul Gaugin

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südpazifik
PAUL GAUGUIN Cruises bietet ein unvergleichliches Kreuzfahrterlebnis ins Herz von Tahiti, Französisch-Polynesien und in den Südpazifik an Bord der Le Paul Gauguin, einem Schiff für maximal 332 Passagiere. 2024 bringt es auf 33 Routen seine Gäste zu 7 verschiedenen Destinationen.

Die Paul Gauguin Cruises gehört seit September 2019 zur französischen Reederei PONANT und hat seinen Charakter beibehalten, der eine entspannte, kosmopolitische Atmosphäre und Expertise in diesem besonderen Zielgebiet bietet. Die Gäste erwartet eine einzigartige Gelegenheit, die paradiesischen Inseln und sonnigen Küsten der Südsee an Bord eines Schiffes zu erkunden, das die Eleganz und Exotik des Südpazifiks vereint.

Um diese atemberaubende Aussicht vollends genießen zu können, konzentrieren sich viele der Aktivitäten auf den Wassersport. Auf dem Programm stehen Schwimmen, Tauchen, Kajakfahren, Paddeln und Schnorcheln, die Entdeckung lokaler Traditionen und der Besuch von UNESCO-Welterbestätten. Auf der idyllischen Privatinsel Motu Mahana können die Gäste gegrilltes Fleisch genießen, mit den Füßen im Sand im Schatten sich wiegender Palmen. Eine Kreuzfahrt an Bord der Le Paul Gauguin verspricht privilegierte Momente am anderen Ende der Welt, wo aufmerksamer Service und Gourmetküche von der polynesischen Lebensweise inspiriert sind.
https://de.ponant.com/paul-gauguin

(C) Ponant / Paul Gauguin Cruises

Außergewählte Reiserouten ins Paradies im Südpazifik

Perlen der Gesellschaftsinseln – NEU
Diese außergewöhnliche Reise beginnt in Papeete und macht sich auf den Weg, um den Reichtum an Naturschätzen und tausendjährigen polynesischen Traditionen der Gesellschaftsinseln zu entdecken. Die Le Paul Gauguin segelt zum geheimnisvollen Huahine, einem Garten Eden mit einsamen Buchten. Als Wiege der polynesischen Kultur wird Raiatea seine vielen Schätze enthüllen, von den bezauberndsten und historischsten Wundern der Natur. Als nächstes kommt Motu Mahana, ein funkelndes Juwel in der Taha’a-Lagune voller bunter Fische, Bora Bora und schließlich Moorea. Eine faszinierende Flucht aus dem Alltag erwartet die Gäste, um bezaubernde Landschaften und eine reiche Meeresvielfalt zu erleben.

Papeete – Papeete / 5 Abfahrten, zwischen 17. Februar und 17. August 2024 / 8 Tage – 7 Nächte
Ab 2.560 € – Mehr über diese Kreuzfahrt

Marquesas intensiv mit Tuamotu und Gesellschaftsinseln – NEU
Zwischen paradiesischen Inseln und Atollen, gesäumt von schimmernden Lagunen mit kristallklarem Wasser, wagt sich die Le Paul Gauguin in das Herz des Tuamotus-Archipels. Dies ist eine Gelegenheit, die Wunder der Unterwasserwelten rund um das Fakarava-Atoll, ein UNESCO-Biosphärenreservat, zu erkunden und in die Geschichte und Kultur Polynesiens einzutauchen, insbesondere in die Handwerkskunst der Vorfahren. Es folgen die wunderschönen Inseln der Marquesas, Hiva Oa, Tahuata, Nuka Hiva, Ua Pou, dann Bora Bora, Motu Mahana und Tahiti.

Papeete – Papeete / 5 Abfahrten zwischen 8. Juni und 14. September 2024 / 15 Tage – 14 Nächte
Ab 6.310 € – Mehr über diese Abfahrten

©-Ponant-Tim-McKenna
©-Ponant-Tim-McKenna

Tahiti und Gesellschaftsinseln
Diese unvergessliche Reise enthüllt die Geheimnisse der Gesellschaftsinseln und warum ihre Schönheit so viele Künstler wie Henri Matisse, Paul Gauguin und Jacques Brel inspiriert hat. Von Papeete aus segelt das Schiff zu den einsamen Buchten von Huahine, dem türkisblauen Wasser des Motu Mahana, den legendären Lagunen von Bora Bora und der üppigen Vegetation von Moorea. Eine Reiseroute, die die Sehenswürdigkeiten Französisch-Polynesiens erkundet, seien es smaragdgrüne Lagunen, weiße Sandstrände, einsame Buchten, tropische Wälder oder üppig grüne einheimische Gärten.
Papeete – Papeete / 6 Abfahrten vom 6. April bis 23. November 2024 / 8 Tage – 7 Nächte
Ab 2.560 € – Mehr über diese Abfahrten

©PAULGAUGUIN-PONANT-Tim-McKenna
©PAULGAUGUIN-PONANT-Tim-McKenna

Fidschi, Tonga, Cook- und Gesellschaftsinseln
Von Papeete aus wird das Schiff in See stechen, um die fabelhaften Archipele der Südsee zu erkunden. Zwischen Natur und Kultur ist dies eine Gelegenheit, die schönsten Inseln Französisch-Polynesiens und die noch unberührte Landschaft von Fidschi und Tonga zu erkunden. Es gibt viele Möglichkeiten zum Schnorcheln und Tauchen, um die außergewöhnlich reiche Unterwasserwelt der beiden letztgenannten Ziele zu erkunden, darunter Mantarochen, Weißspitzenhaie, Delfine, Schildkröten, Adlerrochen, Bandaale, Clownfische und unzählige bunte Fische.

Papeete – Lautoka / 26. Oktober bis 10. November 2024 / 16 Tage – 15 Nächte
Ab 6.310 € – Mehr über diese Kreuzfahrt
Ebenso: Lautoka – Papeete / 10. bis 23. November 2024 / 14 Tage – 13 Nächte
Ab 6.310 € – Mehr über diese Kreuzfahrt

Titelbild: Bora Bora  (C) Ponant © Paul Gaugui

Quelle Starling PR GbR

Fünf Wellness-Pläne zur Entdeckung von Formentera, der Mittelmeerinsel des Wohlbefindens

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Formentera ist die Wellness-Insel des Mittelmeers, das Ziel für alle, die Pläne und Ideen für einen gesunden Lebensstil, Natur und Gastronomie in einem Paradies aus türkisfarbenen Stränden, weißem Sand und wilden Landschaften entdecken wollen.

Bei der jüngsten Ausgabe des Wellness-Events Formentera Zen (28. April bis 1. Mai 2023) haben Wellness-Liebhaber gezeigt, warum das Licht, die Stille und die Schönheit der Umgebung Formenteras dazu einladen, die Gesundheits- und Wellness-Möglichkeiten wahrzunehmen. Formentera Zen präsentierte dazu die fünf Wellness-Trends des Sommers:

Wellness ist eine Familienangelegenheit: In diesem Familienparadies können Erwachsene und Kinder in die Natur, Strände und Umwelt durch lustige und kreative Aktivitäten eintauchen. Die Expert:innen für ganzheitlichen Familien-Wellness von Formentera Zen Kids & Families empfehlen, wie Natur und Gastronomie als Familie genossen werden kann und erkären, wie die naturbelassene Umgebung zur Familienharmonie in den Ferien beiträgt.

Ob man nun die verschiedenen Radwege erkundet, sich auf den unzähligen ländlichen Pfaden verirrt, die köstlichen lokalen Saisonprodukte wie den Payesa-Salat mit Peix sec (getrocknetem Fisch) genießt oder das erstaunliche kulturelle Erbe erkundet, das über die ganze Insel verstreut ist – die Insel bietet viele Möglichkeiten, sich mit der Familie zu entspannen.

Das Wohlbefinden beginnt im Magen mit lokalen Produkten: Essen ist der Schlüssel zum Gleichgewicht, und die Speisekammer von Formentera ist reich an kulinarischen Traditionen, die mit dem Meer und dem Land, mit saisonalen Lebensmitteln und lokalen Produkten oder jahrhundertalte Rezepten wie Peix sec (getrockneter Fisch), flüssiges und natürliches Meersalz, Honig und getrocknete Feigen, und sogar der lokale Wein der Insel, wie die beiden Weinkellereien Terramoll und Cap de Barbaria beweisen.

Viele Restaurants und gastronomische Einrichtungen auf der Insel spiegeln diese Vision des Essens als Mittel zum Wohlbefinden wider. Das Konzept des Slow Food, wie es im Formentera Zen angesprochen wird, verbindet Natur, nachhaltige Praktiken und traditionelle Küche mit Wohlbefinden.

Du bist die Insel – wenn Wohlbefinden bedeutet, die Umwelt zu respektieren: Yoga, Fitness und Meditation in direkter Verbindung mit der Natur waren die Favoriten von Formentera Zen, denn diese wohltuenden Angebote können auf der Insel dank ihrer versteckten Orte, wilden Buchten und magischen Ecken in vollen Zügen genossen werden: Der Strand von Ses Illetes, die Höhle von Cap de Babaria oder Cala Saona, wo Sie sich von der Welt abkapseln, die Landschaft betrachten oder die Lebensenergie Formenteras einatmen können.

Sie werden nie wieder Yoga oder Pilates in einem Raum machen wollen, wenn Sie den Sonnenuntergang vom Aussichtspunkt Mirador de la Mola oder den weichen Sand der LLevant-Strände entdecken, außerdem werden Sie einen unvergesslichen Frieden erfahren, wenn Sie den Sonnengruß am wildesten und natürlichsten Strand von Migjorn machen oder die Farben der Salinen des Naturparks Ses Salines betrachten.

Entdecken Sie den mediterranen Boho-Chic und nehmen Sie ein Stück Formentera mit nach Hause: Auch die Inneneinrichtung trägt zum Wohlbefinden bei. Haben Sie sich in die Atmosphäre der traditionellen Häuser der Insel verliebt, in ihre frische, entspannte Atmosphäre, die die Natur ins Haus bringt? Dann hat Sie der mediterrane Boho-Chic von Formentera überzeugt – der typische Einrichtungsstil der Insel mit sanften Farben, einheimischen Hölzern, großen, hellen Räumen mit einfachen Möbeln, eingerahmt von traditionellen Pflanzen und von der Umgebung inspirierten Stücken.

Wenn Sie nun ein Stück Formentera mit nach Hause nehmen möchten, besuchen Sie die Kunsthandwerkermärkte von Sant Ferrán oder La Mola, um Accessoires und Möbel zu kaufen, die von einheimischen Kunsthandwerkern hergestellt werden, die die Harmonie der mediterranen Landschaften in ihre zeitgenössischen Entwürfe einfließen lassen und so dem Stil und Charakter der Insel entsprechen.

Tauchen Sie ein in die Stimmung von Formentera: Bei Formentera Zen wurde viel über Schönheit gesprochen und darüber, dass Wellness und Selbstpflege das A und O für Ästhetik sind. Außerdem können Sie dank der natürlichen Behandlungen, die vom Leben auf der Insel und den Naturprodukten inspiriert sind, ein bisschen Formentera auf Ihre Haut bringen, während Sie die Umgebung und die Landschaft genießen. Wenn Sie ganz in die Stimmung Formenteras eintauchen möchten, sollten Sie die SPAs der Insel nicht verpassen, um Behandlungen auf Basis lokaler Produkte wahrzunehmen oder Massagen mit einem idyllischen Ausblick auf Formentera zu genießen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Bilder: © Formentera

Quelle KPRN Network

Schüleridee haut Investoren von den Socken

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Group of young business people are working together in modern office. Creative people with laptop, tablet, smart phone, notebook. Successful hipster team in coworking. Freelancers.

17-jährige Kärntner kämpfen mit Brause-Trinkhalm gegen Plastikmüll bei „2 Minuten 2 Millionen“ am Dienstag auf Joyn & PULS 4

Paul & Luca schaffen es mit „Drinkhalm“ vom elterlichen Keller zum Vize-Europameister der Schülerunternehmen. Nun wollen sie die Hilfe der #2min2mio-Investoren. Die Beiden sind nicht auf den Mund gefallen. Kommt es zur großen Bieterschlacht?

Diese Schüleridee hat die #2min2mio Investoren von den Socken: Die beiden Gymnasiasten Paul Trieb und Luca Zeitler aus dem Bezirk Klagenfurt-Land wollen mit ihren Brause-Trinkhalmen den Plastikmüll verbannen. Doch beim Pitch mangelt es nicht an Selbstvertrauen: „Wir bieten Ihnen eine schöne Story und sie produzieren für uns“, sagt Paul zu den Investoren, um die Verhandlungen voranzutreiben. Aber werden die #2min2mio-Invesotren auch auf die offensive Art der 17-jährigen einsteigen oder bringen sie mit dem Verkaufspreis und den Inhaltsstoffen die Investoren zum Schäumen? Paul und Luca haben mit ihrer Idee bereits in der Schule gegründet.

Im Keller und mit über 600 Stunden Arbeit neben ihrer Ausbildung entstand ihre Junior Company „Drinkhalm“. Und dafür war die Idee für ihren müllsparenden Durstlöscher voller Geschmack geboren: ein mit Brausepulver gefüllter Papierstrohhalm. Der Trinkhalm ist damit nicht nur Strohhalm, sondern zugleich Verpackung. Bei der Europameisterschaft der Junior Companys 2022 konnten sie mit ihrer Vision bereits punkten und sich den Vize-Meistertitel sichern. Doch mit „Drinkhalm“ verfolgen sie noch viel größere Ziele, und dafür benötigen sie Geld. Können sie die Investoren, und darunter vor allem Heinrich Prokop, bei „2 Minuten 2 Millionen“ überzeugen? „Was ihr braucht, ist eigentlich mich“, weiß Heinrich Prokop schnell.

Explosiv wird es außerdem mit „Chemiebox“ ab 9. Mai um 20:15 Uhr auf PULS 4 & Joyn:
Chemie ist in: Stefanie Allworth, Alexander Prochazka und Michael Leitzenberg aus Wien wollen mit ihrer „Chemiebox“ den Ruf der Naturwissenschaft aufpolieren und das Chemie-Labor zu jedem Nachhause bringen – explosive Reaktionen inklusive. Die drei wollen mit ihrem Jahresabo für chemische Experimente die Materie näherbringen. Die benötigten Materialien und Chemikalien sind im Starterset und den jeweiligen Monats-Boxen enthalten. Wichtig ist dem Trio vor allem die Sicherheit der Kinder & Jugendlichen, daher sind alle Chemikalien ungiftig.

Weitere Informationen zu „2 Minuten 2 Millionen“ und den Start-Ups stehen auf der Presselounge zur Verfügung. Sie alle wollen die hochkarätige Jubiläums-Runde der Investoren um Barbara Meier, Hans Peter Haselsteiner, Katharina Schneider, Heinrich Prokop, Christian Jäger und Daniel Zech überzeugen.

„2 Minuten 2 Millionen – Die PULS 4 Start-Up-Show“, die Jubiläumsstaffel, immer dienstags um 20:15 Uhr auf Joyn.at, PULS 4 und schon bald als Joyn App in allen App-Stores verfügbar.

Foto/Quelle: stock.adobe.com – Vasyl

Der dritte Gründerinnen SUMMIT unseres ‘Women Entrepreneurs in Science’-Teams war ein voller Erfolg!

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Gründerinnen SUMMIT

Auch in diesem Jahr konnten wir mit dem 3. Gründerinnen SUMMIT weiblichen und gemischten Gründungsteams der NRW-Hochschulen eine Bühne geben und so die Sichtbarkeit von Gründerinnen in Nordrhein-Westfalen steigern. Denn mit 20,3 % der Start-up-Gründungen durch Frauen sind Gründerinnen immer noch stark unterrepräsentiert. Unsere Mission ‘Mehr Frauen für die Start-up Szene’.

In diesem Jahr gab es ein vielfältiges Angebot aus verschiedenen Workshops und Veranstaltungen, sodass für jede:n etwas dabei war. Neben den Workshops zu den Themen PR-Strategie, Rechtliches 1×1 und Design Thinking gab es diverse Veranstaltungen:

Auf der Start-Up Messe konnten die Besucher:innen spannende Start-Ups aus den verschiedensten Bereichen kennenlernen und sich austauschen, für alle Personen ohne eigene Idee und Founder mit Gründungsidee war die Veranstaltung “Meet your Co-Founder” die richtige Anlaufstelle um passende Partner:innen zu finden.

Insgesamt waren ca. 270 Besucher:innen zu Gast bei der Gründerinnen Summit 2023, 7 Gründer:innenteams pitchen beim abendlichen Highlight dem Start-up Battle und zusätzlich konnten die Besucher:innen 10 Start-ups von Gründerinnen im Messebereich kennenlernen.

Um 18 Uhr startete das Start-up Battle in Hörsaal 32 der Bergischen Universität Wuppertal. Sieben weibliche und gemischte Teams der NRW-Hochschulen, die sich im Vorfeld qualifiziert haben, mussten sich vor einer hochkarätigen Jury bestehend aus Investor:innen und erfolgreichen Gründerinnen der Start-up Szene NRWs behaupten. Abgerundet wurde das Start-up Battle durch ein Grußwort der Ministerin Mona Neubaur (Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW), Keynote Speakerin Lea Lange (Gründerin von Juniqe), Prof. Dr. Birgitta Wolff (Rektorin der Bergischen Universität Wuppertal) und Prof. Dr. Christine Volkmann (Professorin und Projektleiterin)

Wirtschaftsministerin Mona Neubaur: „Sie alle sind Vorbilder! Mit Ihrem Mut zeigen Sie, dass Frauen erfolgreich Tech-Start-Ups gründen können und setzen damit Anreize für zukünftige Gründerinnen. Aufgabe der Politik ist es, Sie bestmöglich zu unterstützen und Ihnen die nötigen Ökosysteme bereitzustellen, die Ihnen helfen, neue tiefgreifende Wertschöpfungsketten für die Menschen in Nordrhein-Westfalen entstehen zu lassen.“

An dieser Stelle geht ein großer Dank an alle Teilnehmenden und insbesondere an die tollen Start-ups und die hochkarätige Jury mit: Dr. Meike Rabanus, Judith Mertens, Dr. Ilka Luck und Jana Schandua.

Die Gewinner:innen-Teams des Abends:

Den 1. Platz belegte AllCup von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Das Gründungsteam hat eine patentierte Beschichtung entwickelt, die (Lebensmittel-)Produkte hitzebeständig bis 90 °C und wasserbeständig macht. Im ersten Usecase haben sie eine Waffel in einen essbaren Kaffeebecher umgewandelt.

Der 2. Platz ging an FINDIQ von der Universität Paderborn. FINDIQ ermöglicht es, Wissensmanagement und Assistenzsysteme für den Maschinenservice intelligent zu integrieren. Mit der Technologie kann jede:r zum Serviceprofi werden, sodass komplexer Maschinenservice auf Expert:innenniveau gehoben wird.

Den 3. Platz entschied Anymate Me für sich. Die Technologie des Gründungsduos der Universität zu Köln kann mittels einer KI-basierten Webplattform Videos ohne großen Aufwand produzieren. Sie verwenden fotorealistische Avatare und sind bis zu 95% günstiger als traditionelle Videoproduktionen.

Weitere Gründungsteams im diesjährigen Finale waren: Crossworks von der Bergischen Universität Wuppertal, LastBIM von der Universität Duisburg-Essen, Season von der Ruhr-Universität Bochum und SOS-Scan von der FOM Essen.

Das WES-Team bedankt sich bei Lexware und der NRW.BANK für die Bereitstellung der Preisgelder für die Gewinner:innen-Teams. Ebenso geht ein Dank an die Gründer:innen aus dem WES-Netzwerk, die Goodies sowie Produkte zum Testen zur Verfügung gestellt haben! Herzlichen Dank an Beneto Foods, Brajuu, Change- The Label, Cravy Foods, Elina Hafer, Feel Food, Hej Organic, Lini’s Bites, noho, Ogaenics, Purelei, Seed me, Share, Spoontainable, Wild Olive Lab, Ankerwechsel, Langhaarmädchen, Nevernot und Schaebens.

Wir freuen uns schon jetzt mit dem WES-Team auf weitere Veranstaltungen sowie auf dem Summit 2024.

Bilder: Copyright Josephine Behr Andrea Bowinkelmann

Quelle Women Entrepreneurs in Science

Weitere Zinsschritte im Juni und Juli wahrscheinlich

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Zinsschritte

Ombretta Signori, Head of Macroeconomic Research and Strategy bei Ofi Invest Asset Management kommentiert die gestrige EZB-Sitzung wie folgt:

„Die gestrige EZB-Entscheidung entsprach den Erwartungen: Die drei Zinssätze wurden um 25 Basispunkte angehoben und die Reinvestitionen des APP-Programms (nicht des PEPP) werden ab Juli eingestellt. Darüber hinaus deuteten die jüngsten Äußerungen der EZB-Direktorin Isabel Schnabel auf die Entscheidung hin, die Quantitative Straffung zu beschleunigen.

Hierbei ist wichtig festzuhalten, dass sich die Prämie für langlaufende Anleihen im Euroraum im letzten Jahr bereits normalisiert hat. Dies spiegelt jedoch wahrscheinlich eine größere Unsicherheit über die Inflation und die Geldpolitik wider und nicht nur die Auswirkungen der Quantitativen Straffung.

Wie schon im März hat die EZB jegliche Festlegung für die Zukunft vermieden, um die sich laufend verändernden Wirtschaftsdaten in ihre Entscheidungen einbeziehen zu können. Wir denken jedoch, dass weitere Zinsstraffungen im Juni und eventuell auch im Juli um jeweils 25 Basispunkte möglich sind. Die Kerninflation erweist sich nämlich als hartnäckiger als erwartet und die Lohnsteigerungen haben das Niveau der Inflation selbst noch nicht überschritten.

Die Dienstleistungsinflation ist eng mit der Lohndynamik verknüpft, und sie wird wahrscheinlich die letzte Komponente sein, die zurückgehen wird. Eine Kerninflation, die in diesem und im nächsten Jahr deutlich über 2 Prozent liegen dürfte, rechtfertigt, dass die Leitzinsen nach dem Erreichen eines Höchststandes in diesem Sommer möglicherweise bei 3,75 Prozent noch für längere Zeit unverändert bleiben werden.“

Weitere Zinsschritte im Juni und Juli wahrscheinlich

Foto von Ombretta Signori (Quelle: Ofi Invest Asset Management)

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tonies holt Claudia Lührs als Marketing Director DACH

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claudia lührs tonies

Bei tonies, der international führenden digitalen Audio-Plattform für Kinder mit der preisgekrönten Toniebox, hat Claudia Lührs zum 1. Mai als neue Marketing Director für die DACH-Region angefangen.

Die 37-Jährige kommt von Fressnapf, wo sie zuletzt das Marken- und Kampagnenmanagement für Europa verantwortete. Zuvor war sie für das Marketing eines Vorwerk-Start-Ups verantwortlich sowie viele Jahre im Marketing bei Teekanne. Bei tonies soll Lührs das Marketing für Deutschland, Österreich und die Schweiz weiterentwickeln – auch basierend auf Daten und Customer Insights, was ein Schwerpunkt ihrer Tätigkeit in vorherigen Stationen war.

Im DACH-Markt ist die Markenbekanntheit bereits sehr hoch: Jedes zweite Kind besitzt eine Toniebox und tonies ist eine echte „Lovebrand“. Das Portfolio an Tonies-Figuren wird stetig weiterentwickelt, hinzu kommen Zusatz-Produkte wie Kopfhörer, Transporttaschen und Regale sowie das digitale Angebot in der mytonies-Audiothek – was im Marketing zukünftig mehr berücksichtigt werden soll, um auch die Kundenbindung und die Nutzungshäufigkeit weiter zu stärken.

Claudia Lührs folgt auf Katharina Weichel und berichtet an Lutz Möller, der seit vielen Jahren Deutschlandchef von tonies ist und zum 1. Mai zusätzlich die Rolle als Managing Director International übernommen hat.

„Ich freue mich, dass wir mit Claudia Lührs eine erfahrene Marketing-Expertin für tonies gewinnen konnten“, betont Lutz Möller: „Ich bin fest davon überzeugt, dass Claudia unser Marketing mit neuen Ideen und Perspektiven weiterentwickeln wird, sodass tonies sein starkes Wachstum im DACH-Markt weiter fortsetzen wird und noch mehr Kinder begeistern kann.“

Quelle tonies GmbH

Die Stimmung der Privatanleger auf Achterbahnfahrt

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retail Privatanleger Japan Schulden IBEX 35
Foto von Michael Hall (Quelle: Spectrum Markets)

Ein aktueller Marktkommentar von Spectrum Markets:

Die SERIX-Daten von Spectrum Markets für die Stimmung der Privatanleger in dieser Woche zeigen eine gemischte Reaktion der Anleger auf die Nachricht, dass First Republic von JP Morgan gerettet worden ist.
Die Stimmung gegenüber den drei wichtigsten US-Indizes, S&P 500, NASDAQ 100 und Dow Jones, stieg am Dienstag an. Dies lässt auf die Hoffnung der Privatanleger schließen, dass die Rettungsaktion einen Schlussstrich unter die jüngsten Turbulenzen im Bankensektor ziehen könnte. Am Mittwoch kehrte jedoch der Pessimismus zurück, und der S&P 500 und der NASDAQ 100 fielen wieder auf einen negativen Stimmungswert von 97 bzw. 98.

Im Gegensatz dazu verbesserte sich die Stimmung gegenüber dem Dow Jones, der weniger stark von Finanzunternehmen abhängig ist, weiter und erreichte am Mittwoch den Wert 108.

Bei den europäischen Indizes ergab sich ein etwas anderes Bild: Die Stimmung gegenüber dem EUROSTOXX 50 sank auf 30, was wahrscheinlich auf die Befürchtung einer Ansteckung europäischer Banken zurückzuführen ist, die in diesem Index stark vertreten sind. Der spanische IBEX verzeichnete am Dienstag einen ähnlichen, aber weniger starken Rückgang, obwohl sich beide Indizes am Mittwoch erholten. Der deutsche DAX 40 und der italienische FTSE MIB starteten gut in die Woche, mussten aber am Mittwoch einen Stimmungseinbruch hinnehmen. Grafik

Privatanleger

„Die Märkte waren in dieser Woche sehr unruhig, und wir beobachten weiterhin, dass die Privatanleger schnell auf aktuelle Nachrichten aus aller Welt reagieren. Die abweichenden SERIX-Daten deuten darauf hin, dass sich die Anleger vor allem die Frage stellen, ob die Rettung von First Republic das Ende einer schwierigen Zeit für die amerikanischen Banken oder den Beginn eines schwierigen Kapitels für die europäischen Banken bedeutet. Außerdem lagen alle Augen auf den Ankündigungen der Zentralbanken, um einen Vorgeschmack auf das zu bekommen, was noch kommen könnte“, erklärt Michael Hall, Head of Distribution bei Spectrum Markets.

Der SERIX-Wert zeigt die Stimmung der Privatanleger an, wobei eine Zahl über 100 für eine optimistische Stimmung und eine Zahl unter 100 für eine negative Stimmung steht. (Zur vollständigen Methodik siehe hier).

Die Stimmung der Privatanleger auf Achterbahnfahrt

Foto von Michael Hall sowie eine Graphik mit den aktuellen SERIX-Werten ausgewählter Indizes (Quelle für beide: Spectrum Markets)

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Nur wer entscheiden kann, ist zukunftsfähig

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Atlas der Entscheider – Von der Entscheidung zum Erfolg

Buch-Neuvorstellung: Atlas der Entscheider – Von der Entscheidung zum Erfolg

Star-Entscheidungs-und Wirtschafts-Expertin Dr. Johanna Dahm hat ein neues Buch herausgebracht: Atlas der Entscheider – Von der Entscheidung zum Erfolg (Teil 2). Darin zeigen 30 Top-Führungskräfte der Wirtschaft, wie Unternehmen mit Entscheidungen gestärkt werden. Johanna Dahm wirft ungewohnte Blicke auf die Frage: Wie gehe ich mit Entscheidungen um? Die Lektüre wird das Verhältnis zur Entscheidungsfindung definitiv entspannen. Das Buch gibt Antworten, die noch niemand kennt. Ein hochbrisantes und wichtiges Buch für die Entscheider und Führungskräfte von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Endlich eine wahre Hilfestellung.

Zur Veröffentlichung „Atlas der Entscheider – Von der Entscheidung zum Erfolg“ von Dr. Johanna Dahm

Entscheidungen treffen gehört zum Alltag aller Manager und Unternehmer. Meint man. Doch: Wer entscheidet eigentlich wirklich angesichts agiler Prozesse, flacher Hierarchien und verteilter Verantwortung? Und können Vorgesetzte gut entscheiden, wenn Fachleute es doch besser wissen? Und wer steht bei aller Teamarbeit für alles gerade? Entscheidungsexpertin Dr. Johanna Dahm hat über 30 Personal- und Führungsverantwortliche aus namhaften Konzernen, Mittelstand und Hidden Champions gefragt – mit klarem Ergebnis: Wer entscheidet, ist besser dran als der, der sich vor Entscheidungen drückt.

30 Unternehmen zum Entscheidungsverhalten befragt

„Nun beschäftige ich mich mit Unternehmensentscheidungen seit mehr als 20 Jahren, ich unterstütze Menschen und alle Prozesse, die mit Unternehmensstrategie, Finanzen, Marketing, Entwicklung, Personal, Produktentwicklung, Preisgestaltung, Gründung etc. zu tun haben. Da gerade die Polykrise nach Covid alle diese Prozesse auf den Kopf gestellt und die Verantwortlichen zum Um- und Neudenken gezwungen hat, wollte ich von ihnen wissen, wo jetzt Entscheidungen besonders schwierig und herausfordernd sind. Und welche Erfolgsstrategien sie entweder beibehalten oder ändern, um besser zu werden“, so Dr. Johanna Dahm.

Vom Handwerksbetrieb bis zum DAX-Unternehmen

Dahm schätzt den Austausch mit souveränen Entscheiderinnen und Entscheidern, um Mut zu Entscheidungen zu machen in einer Zeit, die Weitblick und Perspektive, aber auch den Schritt aus der Komfortzone braucht: „darum habe ich Menschen angesprochen, die ich aus Arbeits- und Kundenprojekten kenne, die mir in den sozialen Medien aufgefallen sind oder die als StartUp Unternehmen bei mir Rat gesucht haben und inzwischen sehr erfolgreich geworden sind. Ich wollte wissen, welche positiven Eigenschaften man nutzen kann, um bessere Entscheidungen zu treffen und habe sie um Beispiele gebeten“. Die Leserinnen und Leser lernen Entscheidungsmethoden von erfolgreichen Entrepreneuren über preisgekrönten Handwerksunternehmen, Industrien, Agenturen, Dienstleistern bis hin DAX gelisteten Unternehmen kennen. Sie gewinnen darum einen tiefen und ehrlichen Blick hinter die Schreibtische der Führungsriege von Bosch, Hermès, OTTO, Swarovski, Südzucker, Volkswagen und vielen anderen. Auch der Verleger Julien Backhaus und Investor Ralf Dümmel (Höhle der Löwen) haben sich geäußert.

Zwei Voraussetzungen: Komplexität bewältigen und einen Plan B in der Tasche haben

Darum liest sich der „Atlas der Entscheider“ wie ein Kompendium für Führungskräfte der Economy 4.0: Neben den vermeintlich weichen Faktoren wie Empathie und starker Intuition stehen laterales, bzw. interdisziplinäres Denken und die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge zu verstehen und von komplizierten Sachlagen zu unterscheiden. Die Autorinnen und Autoren betonen immer wieder auch Fähigkeiten wie Struktur und Prioritäten sowie eine klare Zielsetzung, die nicht fehlen dürfe. „Wir lernen aus allen Beispielen, dass Fokus und Konzentration neben einem gut durchdachten Plan B Garanten sind, damit Entscheidungen keine Papiertiger bleiben, sondern auch umgesetzt werden“, so Dahm weiter. Aus der eigenen Arbeit aber weiß sie, dass genau hier die häufigsten Ursachen für Prokrastination liegen: Die Menschen verschieben gern.

Modelle machen Entscheidungen einfacher

Übereinstimmend mit allen Autorinnen und Autoren des nunmehr 2. Bandes der Reihe „Atlas der Entscheider“ erzählt Dahm aus der Praxis, dass sowohl Entscheidungen einzelner als auch in der Organisation eine Mischung aus Analyse, Intuition und Risikofreude sind. Und dann bedarf es noch des Durchhaltevermögens. Wäre da nicht der Perfektionismus bzw. die Angst vor Fehlentscheidungen. Mit Fehlern umzugehen lernt man durch Erfahrung, Ausdauer und ein gutes Netzwerk, denn Fehler sind Lernerfahrungen auf dem Weg zum Ziel. Die Herausgeberin hat alle Autorinnen und Autoren gebeten, ihre Erfolgsmodelle mit Grafiken zu veranschaulichen, damit der Leser das Entscheiden am Modell besser lernen kann: „ganz getreu dem Sprichwort‚ ein Bild sagt mehr als 1000 Worte‘ können diese Grafiken als Arbeitsvorlage für die eigene Entscheidung genutzt, auf den Schreibtisch oder den Desktop gelegt und ausgefüllt werden – wir haben hier im Grunde ein Lesebuch und Workbook in einem“, sagt die Herausgeberin.

Wer entscheidet, ist weniger gestresst

Es ist nicht das erste Projekt dieser Art, dem Dr. Johanna Dahm (MBA) widmet. Dieser Befragung gingen bereits Studien an Universitäten und einige, auch internationale Projekte mit Fach- und Führungskräften voraus. „Was bleibt und sogar noch zugenommen hat, ist der Stress, der im Vorfeld von Entscheidungen ausgelöst wird, was wiederum mit der Fülle an Informationen, Daten und Fakten zu tun hat. Ob es nun um Customer Success oder Standortfragen, Candidate Journey, Investitionen oder die eigene Selbständigkeit geht – wir können angesichts der Informationsflut kaum den Überblick behalten, geschweige denn eine schnelle und klare Entscheidung zu treffen“. Dahm spricht davon, dass ohnehin nur 10-15% der Menschen risikofreudig und neugierig genug seien, um gern Entscheidungen zu treffen – diese klagen aber sehr viel weniger über Stresssymptome als die große Masse: Hier werden Unsicherheit gescheut, das Risiko und damit auch die Veränderung, die Entscheidungen mit sich bringen. „Eine speziell in Deutschland anzutreffende Eigenart ist auch“, dass Menschen sich ungern an den Erfolgen anderer orientieren und noch zu wenig gute Vorbilder haben“, so Dahm, „und auch das war ein Anlass, den Atlas zu publizieren. Wir möchten Menschen in ihren Entscheidungsprozessen unterstützen und ihnen dafür ein Panoptikum guter Vorbilder an die Hand geben. Denn Entscheiden ist eine Kunst, die man lernen kann. Sicher erfordert das Zeit, Übung und Erfahrung, Selbstvertrauen. Aber – und auch dazu findet sich im Atlas ein spannendes Kapitel – wir können Entscheidungen nicht allein der künstlichen Intelligenz überlassen“, schließt Dahm.

Treffen Sie Bestseller-Autorin Dr. Johanna Dahm auch am Freitag 19.5.2023, um 15 Uhr, in Frankfurt am Main, im Studio Muc. Dr. Johanna Dahm wird in einer Podiumsdiskussion mit dem renommierten Journalisten Roland Tichy, Verleger Julien Backhaus, Börsenexperte Mick Knauff, Führungs-Experte Uwe Bingel unter Moderation von Jane Uhlig die Frage beantworten, wie Entscheidungen ohne schlechtes Bauchgefühl sinnvoll getroffen werden. Akkreditierung: jane.uhlig@janeuhlig.de

Atlas der Entscheider – Von der Entscheidung zum Erfolg

Bourdon 2023

246 S

Hardcover oder eBook

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-949869-70-9

Webseite

Bild Dr. Johanna Dahm, Organisationsberaterin und Entscheidungs-Expertin, CEO der Dahm International Consulting Foto/Fotograf: Dominik Pfau

Quelle JANE UHLIG PR

EZB drosselt das Tempo, aber kündigt weitere Schritte an, um die Inflation zu bekämpfen

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EZB

Die EZB hat gestern Abend die Leitzinsen erneut angehoben und weitere Schritte nach oben prognostiziert. Sebastian Vismara, Senior Global Macro Economist bei BNY Mellon Investment Managers kommentiert:

„Die Anhebung der Zinssätze um 0,25 Prozentpunkte ist keine große Überraschung und entspricht dem, was der Markt und die Entwicklung der Daten eingepreist hatten. Der Arbeitsmarkt und die Stärke der Dienstleistungsinflation sowie positive kurzfristige Wachstumsindikatoren rechtfertigten eine weitere Straffung, aber schwache Bankkredit- und BIP-Daten sowie Anzeichen für einen Höhepunkt der Kerninflation haben den EZB-Rat veranlasst, das Tempo der Zinserhöhungen zu drosseln.

Die Erklärung zur Geldpolitik war im Großen und Ganzen ausgewogen. Der Markt wertete die Erklärung als gemäßigt, da der Schwerpunkt auf den Auswirkungen der vergangenen Zinserhöhungen lag, die sich auf die Finanzierungsbedingungen auswirken. Allerdings enthielt die Erklärung auch einen Satz, der sich darauf bezog, dass die Leitzinsen auf ein begrenztes Niveau gebracht werden sollten.

Die Ankündigung der EZB über das Ende der Reinvestitionen im Rahmen des APP-Programms im Juli kam etwas überraschend. Hier wurde die Bekanntgabe erst für Juli erwartet, um dies in der zweiten Jahreshälfte umzusetzen. Die Entscheidung dürfte ein Zugeständnis an die Mitglieder des EZB-Rates sein, die im Gegenzug das Tempo der Zinserhöhungen verringern wollen.

Für die Zukunft wird weiterhin ein Höchststand der Zinssätze zwischen 3,5 % und 4 % angestrebt (sofern die Bankenprobleme in den USA nicht eskalieren), was noch einige Zinserhöhungen nach sich ziehen wird. Dies steht im Einklang mit der Erwartung, dass die Wirtschaft kurzfristig widerstandsfähig bleibt, aber in der zweiten Jahreshälfte und vor allem gegen Ende des Jahres deutliche Anzeichen für einen Wirtschaftsrückgang zu erkennen sein werden. Dies deckt sich im Wesentlichen mit dem, was der Markt einpreist.“

EZB drosselt das Tempo, aber kündigt weitere Schritte an, um die Inflation zu bekämpfen

Foto von Sebastian Vismara (Quelle: BNY Mellon Investment Management)

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