Start Blog Seite 2391

Cheer: Wie eine junge Unternehmerin das 300jährige Vermächtnis ihrer Familie weiterführt

0
cheer

Südtirol ist seit Jahrhunderten eine beliebte Kurdestination, die schon von der Kaiserin Elisabeth besucht wurde. Seit Generationen betrieb die Familie von Guggenberg eine Privatklinik in Brixen, die zum Anlaufpunkt für den europäischen Jetset wurde. Die Liste der prominenten Patienten der Kurklinik Dr. von Guggenberg war lang und reichte von Adeligen und Diplomaten bis hin zu Künstlern und Sportlern.

Doch nach über 100 Jahren schloss die Klinik 2017 ihre Türen. Für die Familie von Guggenberg ein schmerzhafter Schritt, denn die Klinik war nicht nur ein Geschäft, sondern ein Teil ihrer Identität. Doch statt den Kopf in den Sand zu stecken, beschloss die junge Generation der Familie, das Vermächtnis ihrer Vorfahren auf eine neue Art und Weise weiterzuführen.

Was ist aus dem Vermächtnis der Familie von Guggenberg geworden?

Die Antwort lautet „Cheer“. Ein Lifestyle-Brand, die sich der Frauengesundheit und dem Wohlbefinden widmet. Sidney von Guggenberg, die Urenkelin der Gründerin der Privatklinik, ist die Gründerin und CEO von Cheer. Mit einem praktischen monatlichen Abo bietet Cheer Bio-Tampons aus 100% Bio-Baumwolle und Arnika-Schmerzpflaster zur natürlichen Schmerzlinderung von Regelschmerzen an.

Doch Cheer ist mehr als nur ein weiteres Abo-Modell. Sidney von Guggenberg möchte mit ihrer Marke auch Frauen helfen, die besonders vom Krieg betroffen sind. Anlässlich des Weltfrauentages spendete sie 5.000 Bio-Tampons an die Hilfsorganisation „Team4UA“, die sich für Frauen in der Ukraine einsetzt. „Es ist wichtig, dass wir auch an Frauen denken, die in Krisengebieten leben und oft keinen Zugang zu den notwendigen Hygieneartikeln haben“, erklärt Sidney von Guggenberg.

Eine weitere Mission von Sidney von Guggenberg ist es, gegen die Stigmatisierung der Periode zu kämpfen. „Es gibt immer noch viel Scham und Tabu rund um die Menstruation, aber sie ist etwas Natürliches und sollte nicht versteckt werden“, sagt sie. Am Weltfrauentag verteilte sie als Tampon verkleidet Tampons auf dem Stephansplatz in Wien und machte damit auf das Thema aufmerksam.

Für Sidney von Guggenberg ist Cheer nicht nur ein neues Geschäft, sondern eine Chance, das Vermächtnis ihrer Vorfahren auf eine neue und moderne Art und Weise fortzuführen. „Ich möchte Frauen dazu ermutigen, auf sich selbst und ihre Gesundheit zu achten“, sagt die Gründerin. „Und ich bin stolz darauf, dass ich das Vermächtnis unserer Großmutter auf diese Weise weiterführen kann.“

Quelle Cheer Health

Als Arbeitgeber nachhaltig überzeugen

0
unternehmen

Unternehmen müssen Wow-Effekt bei Mitarbeitern erreichen

Zehn Leute einladen, im Vorstellungsgespräch Fähigkeiten und Kompetenzen abchecken, einen auswählen, der sich in der Probezeit zu bewähren hat – und sich als Personaler zurücklehnen: Das war gestern. „Heute müssen Unternehmen vor allem ihre eigene Visitenkarte abgeben und regelrecht um gute Leute buhlen“, sagt Michael Hampel, Experte für Führung, Vertrieb und nachhaltige Umsetzung. „Das gelingt mit kreativen Strategien und vor allem der richtigen Einstellung. Mitarbeiter wollen sich wohlfühlen und tun sie das, stimmt auch die Leistung.“

Hampel, der über 30 Jahre Erfahrung im Management sowie als Berater hat, plädiert für nachhaltige Begeisterung und weiß: „Das klingt erst einmal wie ein hohles Schlagwort, doch es lässt sich durchaus mit Leben füllen.“ Seiner Erfahrung nach ist dafür Enthusiasmus in der Führungsmannschaft die beste Garantie. Wenn die nur irgendwie und möglichst schnell Lücken schließen wolle, dann funktioniere weder das Gewinnen noch das Halten fähiger Mitarbeiter. „Wer aber selbst für das Unternehmen brennt, der strahlt das aus – und das ist enorm attraktiv gerade für die junge Generation, die am Arbeitsplatz nach Sinn sucht und Spaß haben will.“

Wie aber sieht das Begeistern nun ganz konkret aus? Diese Frage werde ihm natürlich häufig gestellt, sagt Hampel. Beginnen sollte es schon bei der Stellenanzeige: „Ich rate dazu, sich auf die allerwichtigsten Kompetenzen zu beschränken. Ellenlange Aufzählungen schrecken eher ab und die Eier legende Wollmilchsau gibt es ja ohnehin nicht.“

Das Wording muss zur Zielgruppe passen. Mit 08/15-Formulierungen falle ein Unternehmen nicht auf, Herausstechen aus der Masse sei aber heute mitentscheidend für den Erfolg, also eine positive Reaktion möglichst vieler Bewerberinnen und Bewerber. Wenn dabei mit Witz und Charme auch ein Teil der Kultur des Unternehmens transportiert wird, „zieht das potenzielle Bewerber fast automatisch an und animiert sie dazu, Kontakt aufzunehmen“.

An den richtigen Stellen werben und Wartezeit sinnvoll nutzen

Mittlerweile fast überall angekommen: Die Menschen müssen dort abgeholt werden, wo sie sich befinden. Unternehmen sollten deshalb auf dem Laufenden bleiben, welche Plattformen und Sozialen Medien gerade bei Stellensuchenden angesagt sind – und vor allem die bedienen. Auf den Einwand, das sei doch letztlich egal, Hauptsache es melde sich ein geeigneter Kandidat, entgegnet Hampel: „Es ist nicht egal, denn in den Köpfen bleibt haften, wie viel Gehirnschmalz jemand in eine Stellenanzeige gesteckt hat. Wer so umworben wurde, wie er sich das wünscht, der tritt seine neue Stelle mit großer Wahrscheinlichkeit tatsächlich an – und das mit dem Willen, länger zu bleiben.“

Mehr als nur eine oft unvermeidbare Wartezeit sind laut Hampel die Wochen oder Monate von der Vertragsunterschrift bis zum ersten Arbeitstag. „Verlieren Sie nicht den Kontakt zu dem Neuen, schicken Sie ihm zum Beispiel News zum Unternehmen oder ein Foto vom schon eingerichteten Arbeitsplatz“, empfiehlt Hampel Arbeitgebern. „Das motiviert enorm.“ Sinnvoll sei es auch, dabei zu helfen, noch fehlende Kenntnisse und Kompetenzen zu erwerben. „Warum nicht der neuen Mitarbeiterin schon vor Arbeitsantritt eine Fortbildung, etwa über ein Webinar, schenken?“

Auch die Neuen zu einem wichtigen Meeting oder einer Firmenfeier einzuladen, lässt die Integration frühzeitig beginnen. „Persönliche Kontakte bedeuten den meisten mindestens genauso viel wie spannende Aufgaben“, so Hampels Erfahrung. Und zu einem optimalen Preboarding zählt auch Unterstützung beim Einleben am neuen Wohnort, sollte der Neue oder die Neue aus einer anderen Stadt zuziehen. Hampel: „Oft zieht ja eine Familie mit, wird ein Kindergartenplatz gebraucht oder Informationen über die Schulen vor Ort – und in jedem Fall eine Wohnung, was heute in vielen Regionen enorm schwierig ist.“

Onboarding nach Bedürfnissen der Neuen ausrichten

„Sind die Neuen dann an Bord, dann bitte nicht nachlassen“, so Hampel weiter. Nachhaltig begeistern heiße eben, das wirklich dauerhaft zu tun. Wird am ersten Arbeitstag ein klarer Tagesablauf präsentiert und der neue Mitarbeiter mit witzigen Ideen wie einem kleinen Willkommensgruß am Arbeitsplatz überrascht, begeistert ihn das von Anfang an.

Die allermeisten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben zahlreiche Möglichkeiten, werden auch von Wettbewerbern umworben. „Ähnlich wie in einer Partnerschaft muss man deshalb kontinuierlich an der ‚Beziehung‘ arbeiten.“ Während der ersten Wochen etwa fühlen sich viele unsicher und freuen sich über ein strukturiertes Onboarding, das ihnen schnell das wichtigste Wissen vermittelt.

Kommen dazu dann noch regelmäßige Feedback-Gespräche mit konstruktiven Tipps und Anregungen sowie ehrlichem und begründetem Lob, das Einfordern und Ernstnehmen der Meinung des neuen Mitarbeiters sowie flexible Arbeitszeitmodelle und das Anbieten von Aufstiegschancen, sollte eine langfristige Bindung sehr wahrscheinlich sein. Das habe zudem den Effekt, dass das Unternehmen weiterempfohlen wird – ein nicht zu überschätzender Faktor, denn morgen wird Personal eher noch mehr fehlen als heute. „Sorgen Sie deshalb für einen Wow-Effekt bei den Neuen und ebenso im bestehenden Team!“

Autor:

Michael Hampel ist Berater, Trainer und Coach sowie Mentaltrainer Sport B-Lizenz nach DOSB und European Psychotherapist (ECP/EAP®). Er hat seit 1999 bereits über 300 Unternehmer und mehr als 2000 Führungskräfte bei der Verbesserung ihrer Führungsarbeit unterstützt. Ein besonders wichtiger Faktor ist für ihn die Nachhaltigkeit der Wirksamkeit im Unternehmen. Der Bayreuther arbeitet nicht mit theoretischen Modellen, sondern entwickelt gemeinsam mit der gesamten Führungsmannschaft seiner Kunden individuelle Lösungen, die von allen Mitarbeitern mitgetragen und sofort umgesetzt werden.

Webseite

Bild:Michael Hampel Bildcredits: PFAU

Quelle:Fröhlich PR GmbH

Das kleine Manifest der Wertschätzung

0
wertschätzung

15 Grundsätze für stärkeres Miteinander, Vertrauen und Beziehungen 

Je schneller die Digitalisierung voranschreitet, desto mehr Menschen spüren, dass es bei dieser Entwicklung immer schwieriger ist, tiefere Kontakte zu pflegen. Beziehungen verflachen. Im Privaten sind wir mit dem Kopf oftmals ganz woanders, während wir gemeinsame Zeit verbringen. Im Beruf fühlen wir uns auf eine Rolle reduziert. Wir erhalten Anerkennung, wenn wir die Erwartungen erfüllen oder übertreffen, fragen uns aber auch:

Wie steht es um die Wertschätzung, wenn es einmal nicht so gut läuft? 

Wertschätzung ist nicht alles, aber ohne Wertschätzung ist alles nichts! Fehlt sie, ist das einer der häufigsten Ursachen, aufgrund derer Beziehungen scheitern. Im Berufsleben ist mangelnde Wertschätzung der triftigste Grund, aus dem Mitarbeiter kündigen. [1] Fehlt Wertschätzung, kann das sogar zu körperlichen Krankheiten führen: Mediziner leiten einen Großteil der Bandscheibenvorfälle auf mangelnde Anerkennung und Wertschätzung zurück. [2] 

Fühlen wir uns dagegen so angenommen, wie wir sind, blühen wir auf. Fassen Vertrauen, öffnen uns und lassen uns fallen. Wertschätzende Beziehungen spenden in allen Bereichen Energie und bringen Freude in unser Leben. 

Auch wenn unsere (Business-)Welt von harten Zahlen geprägt scheint – lebenswert wird sie erst durch die weichen Aspekte: Wer seinen Mitmenschen mit mehr Anerkennung begegnet, macht die Welt nicht nur schöner und friedlicher, sondern steckt damit auch andere an – wir neigen nämlich dazu, Wertschätzung, die wir selbst erfahren haben, weiterzugeben. Wer zum „Wertschätzungsstifter“ werden möchte, kann sich an den folgenden 15 Grundsätzen orientieren: 

Gib dich in Gesprächen ganz hin
Schenke deinem aktuellen Gegenüber deine ganze Aufmerksamkeit. Vernachlässige ihn nicht für mögliche Kontakte im virtuellen Raum. Schalte dein Handy stumm und lege es außer Sichtweite, damit es dich nicht ablenkt. 

Hör deinem Gesprächspartner aufmerksam zu
Bereite nicht schon im Geist eine eigene Antwort vor, achte auf die Zwischentöne und spüre, was ihn bewegt. So stärkst du deine neuronalen Netzwerke für Empathie, die eine wichtige Grundlage der Wertschätzung ist. 

Suche regelmäßig die Nähe zur Natur
Lege von Zeit zu Zeit bewusst Pausen bei der Nutzung deiner digitalen Geräte ein, auch das erhöht deine Empathie.

Beobachte, welche Werte deinen Mitmenschen wichtig sind
Berücksichtige die Werte deiner Gesprächspartner, wenn du mit ihnen kommunizierst. Verurteile niemanden dafür, dass er anders ist als du. Verurteile auch nicht dich selbst für Fehler und Schwächen, sondern verstehe sie als Entwicklungsfelder. 

Sei achtsam, während du kommunizierst
Der Dialog ist die Kunst des gemeinsamen Denkens: Nimm achtsam wahr, was die Aussagen deines Gesprächspartners in dir auslösen. Denk erst dann über eine Antwort nach und lass zu, dass sich diese aus dem gemeinsamen Raum zwischen euch beiden entwickelt. 

Meditiere regelmäßig
Meditation und Achtsamkeitsübungen entwickeln deine Wahrnehmung für das, was gerade geschieht, weiter. Nutze Situationen, die dich emotional machen, um dich zu reflektieren und selbst besser kennenzulernen.

Kommuniziere gewaltfrei
Erweise deinen Mitmenschen Respekt, indem du bei Kritik Du-Botschaften und Verurteilungen vermeidest. Trenne Verhalten und Person. Halte dich an den Grundsatz, dass jeder allein für sein Mensch-Sein voll akzeptiert ist. Das schließt nicht aus, dass er bei Fahrlässigkeit oder Vorsatz für sein Verhalten verantwortlich ist. 

Sei geduldig
Vertraue darauf, dass sich deine Mitmenschen in ihrer individuellen Geschwindigkeit öffnen. Respektiere ihre Grenzen und lasse ihnen Freiräume. Achte auf nonverbale Signale, die zeigen, dass sich jemand gerade unwohl oder gestresst fühlt.

Sei tolerant
Unterstelle anderen bei Fehlern keinen Vorsatz oder dass sie etwas tun, um dir bewusst zu schaden. Die meisten versuchen, ein guter Mensch zu sein. 

Kultiviere Demut
Verurteile niemanden, in dessen Situation du noch nicht warst. Schätze die Unterschiede zwischen dir und anderen und frage dich, was du daraus lernen kannst. 

Sei friedlich
Es geht nicht darum, immer Recht zu haben und zu behalten, sondern um die Gefühle, die du bei deinen Mitmenschen auslöst und dadurch in die Welt bringst.  

Sei klar und taktvoll
Kläre mit deinen Mitmenschen eure gegenseitigen Erwartungen, sodass Enttäuschungen vorgebeugt wird. Sei transparent, offen, aber auch taktvoll und diskret. Rede nicht über Abwesende, sondern so, dass alle deine Worte in der Zeitung stehen könnten. 

Wertschätze deine Mitmenschen gemäß ihrer individuellen Art
Einige fühlen sich durch materielle Zuwendungen wertgeschätzt, andere durch Lob und Anerkennung, durch Hilfe und Unterstützung, durch körperliche Nähe oder durch gemeinsam verbrachte Zeit. 

Sei dankbar
Praktiziere Dankbarkeitsübungen und öffne dein Herz, um deinen Mitmenschen liebevoller gegenüberzutreten. Begegne anderen auf Augenhöhe, auch wenn es Statusunterschiede zwischen euch gibt. 

Suche Qualität statt Quantität
Nicht viele flache Kontakte werden dich erfüllen, sondern die Tiefe deiner vertrauensvollsten Beziehungen. Das benötigt Zeit, also investiere mehr in die Qualität als in die Quantität.

5.304 Zeichen inkl. Leerzeichen

  1. https://www.mckinsey.com/business-functions/people-and-organizational-performance/our-insights/great-attrition-or-great-attraction-the-choice-is-yours 
  2. Werner Bartens: Emotionale Gewalt; S.77, rowohlt, Berlin, 2018

Das Buch zum Thema:

Christian Bernhardt

Echte Wertschätzung: 

Beziehungen stärken. Vertrauen vertiefen. Teams gemeinsam entwickeln.

300 Seiten, ab 24,95 Euro

ISBN: 978-3-86980-666-2

BusinessVillage Verlag, September 2022

Autor:

Christian Bernhardt ist Hochschuldozent für Kommunikationspsychologie, Autor, Berater und Speaker für Lösungen gegen den Fachkräftemangel. Bernhardt berät Unternehmen und hält Vorträge und Trainings in Deutschland und der Schweiz.

Fotograf/ Bildcredits: Dejan Jovanovic

Webseite

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Team Work für eine bessere Arbeitswelt

0
mentessa
Dr. Tina Ruseva, Gruenderin und CEO von Mentessa und Andrey Andreev, CTO bei Mentessa, fotografiert am 19.02.2022; Foto: © Astrid Eckert, Muenchen ; Kontakt:mail@astrid-eckert.de; mobil: +49 171 2689601

Mentessa gewinnt prominenten Unternehmensbeirat

Mentessa, das Münchner Start-up, das sich für eine integrative Unternehmenskultur und Chancengleichheit in Unternehmen einsetzt, hat für seinen neuen Unternehmensbeirat prominente Unterstützung gewonnen. Das zukünftige Advisory Board wird von Inga Dransfeld-Haase, Präsidentin des Bundesverbands der Personalmanager, und Joachim Rotzinger, CEO von Ingentis, ehem. Managing Director in der Haufe Group, unterstützt.

Die kollaborative Lernplattform digitalisiert Workplace-Rituale und bringt so Mitarbeitende auf Basis von Skills zusammen – damit sie mehr voneinander und miteinander lernen.
Seit der ersten Finanzierungsrunde im letzten Jahr hat sich Mentessa erfolgreich von einem Enterprise zu einem skalierbaren SaaS Modell weiterentwickelt und läutet nun die nächste Wachstumsphase ein.
Das Ziel des Unternehmensbeirats ist es, Mentessa auf seiner Mission einer besseren Arbeitswelt mit seiner Führungs- und Branchenerfahrung zu unterstützen.

Das junge Unternehmen hat vor einem Jahr eine erste Finanzierungsrunde abgeschlossen. Das Ziel: Mitarbeitende für Lernen und Zusammenarbeit auf Basis von Skills zusammenzubringen. Seit der Investition ist das Team auf zehn Personen gewachsen und hat seinen Umsatz verfünffacht.

Nachdem das von einem divers besetzten Management geführte Team die Eignung des Produkts im Konzernumfeld validiert hat, folgt nun der nächste Schritt, dank einer SaaS-Plattform seinen Fußabdruck insbesondere im Bereich von schnell wachsenden Scale-ups zu vergrößern. Um die Unternehmensorganisation zu professionalisieren und strategische Partnerschaften zu knüpfen, setzt das Team auf den Austausch mit Top-Führungskräften.

Genau darum geht es auch bei Mentessa. Als kollaborative Lernplattform bringt Mentessa Menschen in Unternehmen zusammen, damit sie voneinander und miteinander lernen. Das Unternehmen agiert nicht nur als Vermittler für isoliertes Matching, sondern auch als „Arbeitsmentor“, der einen Kulturwandel hin zu mehr Zusammenarbeit und Wissensaustausch im Job unterstützt. Mentessa verfolgt bei ihrer Mission einer silo-freien Unternehmenskultur, Barrieren für Vielfalt und Zusammenarbeit in der Arbeitswelt zu beseitigen, einen einzigartigen Ansatz, der auf vernetztes Lernen setzt.

Unternehmen haben oft Schwierigkeiten, neue Talente zu gewinnen. Daher ist eine vernetzte Lernkultur ganz oben auf der Agenda – denn oftmals benötigen neu eingestellte Mitarbeitende mehrere Monate, um ihr Wissen tatsächlich einbringen zu können. Manchmal verlassen sie sogar gänzlich das Unternehmen, bevor sie dazu die Gelegenheit haben.

Der rasante Anstieg von Remote Work hat gezeigt, dass E-Mails, Messenger und Intranet nicht ausreichend sind, um Talente zu integrieren. Neue Mitarbeitende im Home Office können nicht mit anderen interagieren, sich beraten lassen oder das Unternehmen erleben. Die aktuellen Technologien der Unternehmen konzentrieren sich nicht genug auf die Erfahrung jedes Mitarbeitenden und bieten keinen sicheren und flexiblen Raum für rasches Lernen und dauerhafte Weiterentwicklung.

Dies ist eine Auswahl von Themen, die den Beiratsmitgliedern besonders am Herzen liegen. Inga Dransfeld-Haase setzt sich als Präsidentin des BPM seit mehreren Jahren für die Transformation der Arbeit, unter anderem mit dem jährlichen Personalmanagementkongress (PMK), ein. Joachim Rotzinger ist unter anderem Beirat bei COPETRI, der Community für People in Transformation, und starker Vertreter von Konzepten, die das Potenzial von Mitarbeitenden in Organisationen freisetzen. Die Gründerin von Mentessa, Tina Ruseva, hat gleichfalls mit der Gründung des Big & Growing New Work Festivals eine Bewegung zum Wandel der Arbeit ins Leben gerufen.

Inga Dransfeld-Haase, Director People & Culture BP Europa SE (DACH, LUX), sagt: „Das starke Team von Mentessa und die brillante Idee haben mich überzeugt. Meine knappe Freizeit möchte ich sinnvoll investieren und ich finde es spannend und bereichernd, mein Wissen und meine Erfahrungen weiterzugeben. Genau das ermöglicht auch Mentessa im Unternehmen.“

Joachim Rotzinger, CEO von Ingentis, sagt: “Wenn wir von den Ideen und Skills anderer lernen und darauf bauen, schaffen wir eine integrative Arbeitskultur, in der sich jeder kontinuierlich und flexibel weiterentwickeln kann. Das hilft, schneller auf Veränderungen zu reagieren, Innovationen hervorzubringen, und letztendlich mehr Erfüllung bei der Arbeit zu finden.”

Tina Ruseva, CEO und Gründerin von Mentessa, sagt: „In der sich kontinuierlich wandelnden VUKA-Welt wird Lernen zur Schlüsselkompetenz von Organisationen. Mitarbeitende, unabhängig von ihrer Herkunft, Rolle oder Fähigkeiten, hierfür zu befähigen, ist nicht nur fair, sondern auch eine Notwendigkeit für Innovation und Erfolg in der Zukunft der Arbeit.”

Bild Team Mentessa – Tina Ruseva Andrey Andreev © Astrid Eckert, Muenchen

Quelle Mentessa

Prominente und Influencer verkauften Lieblings-Outfits

0

Prominente und Influencer verkauften Lieblings-Outfits für den guten Zweck Charity-Flohmarkt im Alstertal-Einkaufszentrum Hamburg zugunsten der TRIBUTE TO BAMBI Stiftung

Das Abendkleid von einer Gala. Eine Jeans vom Foto-Shooting. Der Glitzer-Blouson aus einer TV-Show. Ein Hoodie aus einem TikTok-Video. Kindersachen von Promi-Kids. Ein komplettes Gewinner-Outfit der bekannten Fernsehsendung ‚Shopping Queen‘ und vieles mehr.

Prominente und Influencer verkauften beim Charity-Flohmarkt am Dienstag, den 21. März 2023, von 11 bis 16 Uhr, im Alstertal-Einkaufszentrum Hamburg persönlich private Erinnerungsstücke. Den Erlös in Höhe von 5.334 Euro spendeten sie an die TRIBUTE TO BAMBI Stiftung, welche sich für Kinder in Not engagiert.

TikTok-Star Fabien Tietjen Copyright: Marco Meister für AEZ
Stars & Influencer waren vor Ort

Ihre Kleiderschränke für den guten Zweck ausgedünnt hatten beispielsweise Designerin Claudia Effenberg, Nachrichten-Moderatorin Sandra Kuhn, die Schauspielerinnen Nina Bott und Mirja du Mont, die Models Annika Gassner und Neele Bronst sowie Choreograf Emil Kusmirek. Die TikTok-Stars Fabien Tietjen (3 Millionen Follower) und die Zwillinge Anabel und Maria (660 k) brachten vor allem Sportliches mit, genauso wie Fitness- Influencer und -Coach Patrick Fabian (307 k).

Flohmarkt-Fans konnten aus einer großen Auswahl an Kleidern, Jacken, Taschen, Kinderspielzeug- und -kleidung, CD‘s oder Schmuck aus Promi-Besitz wählen. Fans konnten natürlich auch Selfies mit den Stars machen, die alle persönlich vor Ort waren.

Nina Bott Copyright: Marco Meister für AEZ
Designer-Stücke vom Red Carpet

Das Alstertal-Einkaufszentrum stellte freundlicher Weise die gesamte Infrastruktur für den Promi- und Influencer-Verkauf zur Verfügung. So konnten die Flohmarkt-Shopperinnen und – Shopper wetterfest und in angenehmer Umgebung in der Ladenstraße für den Eigenbedarf stöbern. Zu den Highlights zählte zweifelsohne eine goldfarbene Robe zum ursprünglichen Ladenpreis von 1.000 Euro, welche Claudia Effenberg nur ein einziges Mal auf einem Red Carpet-Event getragen hatte. Oder schöne Dirndl für den nächsten Oktoberfestbesuch, welche sie selbst designt hat. Mirja du Mont brachte ebenfalls zahlreiche Designer-Stücke aus ihrem Kleiderschrank mit – von der Handtasche bis zum Cocktail Dress.

Kinderspielzeug & Kinderkleidung

Model Annika Gassner reiste mit drei prall gefüllten Kisten aus Düsseldorf an. Darin befand sich der komplette Look – von der Clutch über die Pumps bis zum funkelnden Dress – mit dem sie 2020 das VOX-‚Shopping Queen Spezial – Luxus Ladies‘ gewann. Die ehemalige ‚Germany‘s Next Topmodel‘-Teilnehmerin Neele Bronst brachte eine Robe mit, die sie an diese hochemotionale Zeit erinnert.

Zweifach-Mama Sandra Kuhn versprach ebenfalls ganz viel Schnäppchen-Auswahl: „Ich verkaufe ein paar niedliche Kindersachen, an denen ich eigentlich sehr hänge, weil es schöne Erinnerungen sind. Sie passen aber einfach nicht mehr, deshalb möchte ich damit gerne andere Eltern und ihre Minis glücklich machen. Und natürlich verkaufe ich auch ein paar Klamotten und Schmuck für die Muttis.“ Schauspielerin Nina Bott hatte neben Kinderkleidung und eigener Kleidung auch ganz viel Kinderspielzeug mitgebracht. Hübsche Sachen für Baby-Boys und kleine Mädchen hatte Influencerin Svenja Theißen für den Charity-Flohmarkt ausgewählt.

Von elegant bis sportlich

Ein schwarzer Samt-Blouson, der kunstvoll mit Perlen und Strass-Steinen besetzt ist, fiel am Flohmarkt-Stand von Emil Kusmirek sofort ins Auge. Ihn trug der Tanzprofi im Finale von ‚Das Supertalent‘ und mehrmals im Blitzlicht-Gewitter bei seinen Medien-Auftritten. Jetzt sollte er einen neuen Besitzer schmücken. Neben modernem Herren-Schmuck und weiteren ausgefallenen Herren-Jacken.

Tänzer & Choreograf Emil Kusmirek Copyright: Marco Meister für AEZ

Klassiker wie Jeans und Lederjacke plus zwei Fußball-Outfits legte Fitness-Influencer und Schauspieler Patrick Fabian auf den Verkaufstisch im Alstertal-Einkaufszentrum. Dazu einige seiner sexy Kalender. Die Influencer-Zwillinge Anabel und Maria verkauften ihre beiden weißen Hoodies, welche sie bei ihrem allerersten TikTok-Video anhatten: „Das war vor 5 Jahren. Mit diesem ersten TikTok begann unser Influencer-Dasein. Heute werden wir fast überall erkannt.“

Der Erlös geht an die TRIBUTE TO BAMBI Stiftung

Mit dem Erlös des Charity-Flohmarktes möchte die TRIBUTE TO BAMBI Stiftung deutschlandweit Kinder und Jugendliche stärken, die im aktuellen Dauerkrisenmodus aufwachsen müssen. Aktuell sind 73 Prozent der Kinder und Jugendlichen mental belastet – ein signifikanter Anstieg im Vergleich zur Zeit vor der Corona-Pandemie. Leichte depressive Verstimmungen bis hin zu schweren depressiven Störungen gehören zu den häufigsten diagnostizierten psychischen Erkrankungen. Im Vorschulalter sind ca. ein Prozent, im Grundschulalter etwa zwei Prozent der Kinder betroffen.

Etwa drei bis 10 Prozent aller Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren erkranken an einer Depression. Auch die gravierenden Folgen von Cybermobbing werden oftmals unterschätzt und tragen zu einem Anstieg der psychischen Erkrankungen bei. Und noch eine Zahl ist alarmierend und sollte uns alle hellhörig werden lassen: Suizid ist die zweithäufigste Todesursache bei Jugendlichen. Aus Furcht vor einer Stigmatisierung suchen sich betroffene Familien und Jugendliche oft erst spät Hilfe. Dem soll durch eine breite vorurteilsfreie Berichterstattung mit dem Hinweis auf Hilfsangebote entgegengewirkt werden.

v.l.n.r.: Patrick Fabian, Monika Romczyk, Sandra Kuhn und Annika Gassner Copyright: Marco Meister für AEZ
Selfie-Point & Styling-Lounge

Ludmila Brendel, Center Managerin des Alstertal-Einkaufszentrums Hamburg, unterstützte die TRIBUTE TO BAMBI Stiftung sehr großzügig: „Das sind traurige wie alarmierende Fakten. Wir finden es daher wichtig, nicht wegzusehen und zu helfen. Der Umgang mit den schönen Dingen des Lebens, die uns gerade in unserer Branche so vertraut sind, ist uns gleichzeitig Verpflichtung, auch an die zu denken, die derzeit große Sorgen umtreiben. Wir freuen uns, dass wir mit unserem Promi-Charity-Flohmarkt die wichtige Arbeit der Stiftung unterstützen konnten.“

Zu den Unterstützern zählten ebenfalls die Hair- und Make up-Stylisten von CATWALK. Die Schönheits-Profis, die regelmäßig Stars aus Film und Fernsehen für die Kamera herrichten, verschönerten nicht nur die anwesenden Prominenten und Influencer. In einer separaten Beauty Lounge konnten sich am Tag des Charity-Flohmarktes im AEZ auch die Besucherinnen stylen lassen. Am Selfie-Point konnte der frische neue Look – und das eine oder andere neu geshoppte Piece – dann sofort in Szene gesetzt werden.

Bilder: Copyright: Marco Meister für AEZ

Titelbild: Gruppenbild aller verkaufenden Prominenten und Influencer v.l.n.r: Claudia Effenberg, Mirja du Mont, Fabien Tietjen, Nina Bott, Sandra Kuhn, Annika Gassner, Svenja Theißen, Anabel und Maria, Emil Kusmirek, Patrick Fabian, Neele Bronst

Quelle: SOCIETY RELATIONS & Communications

Richtiges Risikomanagement – Lehren aus der SVB-Pleite

0
svb

Der Crash der Silicon Valley Bank – der Hausbank der amerikanischen Tech-Branche – hat vor einigen Tagen auch die Start-up- und Venture-Capital-Szene in Deutschland in einen Schockzustand versetzt. Inzwischen ist klar, dass die Branche auf beiden Seiten des Atlantiks vergleichsweise glimpflich davongekommen ist. Die Sicherheit, die die US-Behörden mit einer schnellen Einlagengarantie herstellten und die Übernahme der britischen SVB-Tochter durch die Großbank HSBC hat die Branche wieder beruhigt. Zudem gibt es in Deutschland kaum direkt Betroffene. Die deutsche SVB-Tochter habe „keine systemische Relevanz“, betonte die deutsche Aufsichtsbehörde Bafin. 

Dennoch sollte der Sturz der SVB ein lauter Weckruf für alle Gründer:innen und Investor:innen in Deutschland sein.

Wir werden uns in der nächsten Zeit auf Unsicherheiten und Kapitalengpässe einstellen müssen. Für Unternehmen und CFOs wird ein effizientes Finanzmanagement und eine vorausschauende Kapitalplanung wichtiger denn je, denn das Geld sitzt lange nicht mehr so locker wie noch vor einem Jahr. Wer jedoch sein Risikomanagement stark optimiert, frühzeitig mit dem Investoren-Reporting beginnt und die Liquidität engmaschig kontrolliert, wird diese Krise gut überstehen. Auch die Umverteilung von Geldern auf mehrere Banken ist jetzt ein Muss. 

Kapitalengpässe vorhersehen

Es ist wichtig zu erwähnen, dass die Finanzierungslage für Start-ups schon vor der SVB-Pleite angespannt war. Risikokapitalgeber sind aufgrund der anhaltenden Inflation, steigender Zinsen und dem Rezessionsumfeld seit Monaten äußerst penibel bei der Due Diligence. 

Der Crash der SVB, gekoppelt mit weiteren Negativschlagzeilen rund um die New Yorker Signature Bank, Silvergate, First Reserve und zuletzt die Übernahme der Schweizer Credit Suisse durch UBS, hat die Unsicherheit am Markt weiter verstärkt. Auch wenn die US-Behörden die Einlagen der SVB garantiert haben und die HSBC mit ihrer Übernahme der britischen Tochter die Einlagen in Europa gesichert hat, bleiben die Finanzmärkte weiterhin volatil. In der Folge werden Banken, Venture Capitalists und Private-Equity-Firmen noch vorsichtiger bei der Kapitalvergabe. Auch die Zinsen stiegen trotz der Turbulenzen im Bankensektor vorerst weiter an und machen Kredite teurer. Kurz gesagt: Kapital wird knapper. 

Kontrolle durch Finanzmanagement

Umso wichtiger ist es, dass Unternehmen ihre Liquidität und Bilanz im Blick haben. Liquiditätsplanung und Cash Runway sind die wichtigsten Variablen, auf die Start-ups jetzt achten sollten. Nur so lässt sich ein nachhaltiges Liquiditätsmanagement sicherstellen. Das Schließen von Finanzierungsrunden dauert oft über ein halbes Jahr: Banken oder VCs werden Geschäftsmodelle und Bilanzen länger und intensiver prüfen. In der Folge müssen Start-Ups auch  niedrigere Unternehmensbewertungen in Kauf nehmen.

Auch Start-ups, die bereits fremdfinanziert sind, sollten frühzeitig mit dem Investoren-Reporting beginnen und ihre Buchhaltungsdaten gut organisieren, da Investoren hier genauer hinschauen. Ab einer Größe von ungefähr 10 Mitarbeitenden können die Finanzen nicht mehr über das Bankkonto gesteuert werden. Ab diesem Zeitpunkt sollten alle Daten von der Budgetplanung bis zum Soll-Ist-Vergleich seriös, überschaubar und einfach darstellbar sein.

Die Budgetierung rückt stärker in den Fokus. Welche Kosten kann ich planen bzw. vorhersagen, weil sie fix sind? Welche Kosten sind verhandelbar und welche Ausgaben kann ich vorerst streichen? Excel-Tabellen reichen nicht mehr aus für Budgetierung oder Soll-Ist-Vergleich. Für die Darstellung und strategische Planung gibt es effizientere Tools. 

Verteilung der Bankkonten

Es setzt sich die Erkenntnis durch, dass nicht nur das Finanz- und Risikomanagement der eigenen Daten wichtig ist, sondern auch die Risiken der Banken, auf denen das Geld liegt, neu bewertet werden müssen. Nach dem Motto “Don’t put all your eggs in one basket” sollten viele Unternehmen und VCs ihr Geld auf verschiedene Banken verteilen und nicht nur bei einem Institut parken. Sollte eine Bank ausfallen, können Gehälter und Rechnungen von anderen Banken bezahlt werden. Ich empfehle hier mindestens zwei Hausbanken, am besten solche, die als systemrelevant gelten, also zu den Global Playern der Bankenbranche gehören. 

Autor:

Franz Salzmann ist Gründer und CEO von Helu.io, dem deutschen Marktführer für einfaches und kollaboratives Finanzmanagement für Start-ups und mittelständische Unternehmen. Vor der Gründung von Helu.io begleitete Salzmann als Unicorn-Investor und ehemaliger Speedinvest Partner das Wachstum vieler erfolgreicher Scale-ups wie Wefox oder Adverity.

Webseite

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Neubau: Luxusvillen mit eigenem Swimmingpool, Garten und privatem Host

0
falkensteiner
Villen Punta Skala

Falkensteiner investiert weiter in Kroatien – Premium-Ferienhäuser im 5-Sterne-Resort Punta Skala

Das jüngste Projekt der Falkensteiner Michaeler Tourism Group (FMTG) steht kurz vor der Eröffnung. Schon diesen Sommer haben Gäste die Möglichkeit, ihren Urlaub in einer der fünf neuen Luxusvillen im kroatischen Punta Skala zu verbringen. Jedes der Premium-Häuser erstreckt sich über eine Fläche von 200 Quadratmetern mit privatem mediterranem Garten, einem beheizten Swimmingpool und eigenem Host, der den Gästen jederzeit zur Verfügung steht.

Feinste Materialien in dalmatinischem Flair

Das moderne Design spiegelt die mediterranen Einflüsse der Umgebung wider. Die Villen wurden von Labvert Architecture & Design in Wien geplant, für die Innenräume zeichnet Bea Interiors Design verantwortlich. “Wir haben uns auf hochwertige Materialen, die die Natürlichkeit betonen und die dalmatinische Architektur aufgreifen, konzentriert. Durch eine sanfte Farbharmonie haben wir ein Refugium geschaffen, das auch den höchsten Ansprüchen gerecht wird. Eingebettet in die mediterrane Landschaft bilden die Villen eine organische Struktur zwischen Innen- und Außenräumen. Als besonderes Highlight bieten die Pergolen nicht nur angenehmen Schatten, sondern auch einen wunderschönen Blick auf das Meer”, so Stephan Vary von Labvert.

Ein Resort für alle Bedürfnisse

Die großzügig geschnittenen Villen mit modernen Wohnbereichen eignen sich für Familien genauso wie für Urlaub mit Freunden und bieten mit einer komplett ausgestatteten Küche und gemütlichem Wohnzimmer jeweils Platz für bis zu sieben Personen. Jede Villa ist in modernem, zeitgemäßem Design gestaltet und verfügt über einen uneingeschränkten Blick auf die malerischen Inseln des Zadar-Archipels im kristallklaren Meer. Die geräumigen Schlafzimmer mit eigenem Bad und der beheizte 40 Quadratmeter große Pool, umgeben von einem eigenen Garten, sorgen für größtmögliche Privatsphäre. Dennoch müssen die Gäste nicht auf Hotelannehmlichkeiten verzichten und verfügen sogar über einen privaten Villa-Host.

Für ihren Aufenthalt können die Gäste aus zahlreichen Dienstleistungen wählen: Von Babysitting, Dog Sitting bis hin zum Personal Training. Weiter steht ein Mietservice für Autos oder Limousinen, Boote und verschiedene Sportgeräte zur Verfügung. Auch um individuelle Ausflüge oder Transfers kümmert sich der private Host. Ebenso wie um ein Wunsch-Dinner mit eigenem Chefkoch, einem schwimmenden Brunch oder Spa-Behandlungen direkt in den Villen.

Neben den privaten Annehmlichkeiten haben die Villenbewohner die Möglichkeit, zusätzlich die Angebote des Resorts zu nutzen. So beherbergt das Falkensteiner Resort Punta Skala zwei Hotels sowie verschiedene Restaurants. Im 5 Sterne Falkensteiner Hotel & Spa Iadera können sich die Gäste im exklusiven 6.000 Quadratmetern Acquapura SPA inklusive Hammam und Panorama Sauna verwöhnen lassen. Das familienzentrierte Acquapura SPA des 5 Sterne Falkensteiner Family Hotel Diadora wiederum bietet vielfältige Möglichkeiten zur Entspannung und zum Energietanken für die ganze Familie.

Das Falkensteiner Family Hotel Diadora, verfügt außerdem über ein großzügiges Falky Land inklusive Valo Jump, Outdoor-Kletterwand, Kino, Playmobil-Bereich und Science Labs für aufregende Experimente und bietet Unterhaltung für die ganze Familie. Ebenso wie der Fortis Club, Kroatiens modernstes Sport-, Unterhaltungs- und Eventzentrum, mit eigenem Health Club samt top-modernem Fitnessbereich auf 800 Quadratmeter, einer Fun & Gaming Zone mit Bowling, Tischfußball, Eishockey, Darts, Playstation 5 und Gaming-Turnieren, sowie der 500 Quadratmeter großen Ventus Hall für verschiedenste Events. Schließlich ist Punta Skala auch ein Ziel für Feinschmecker und verwöhnt mit mehreren Spitzenrestaurants, darunter dem renommierten veganen Tian Bistro am Meer, das von Sternekoch Paul Ivić betrieben wird.

Seit 2021 setzt die Falkensteiner Michaeler Tourism Group (FMTG) auf die Modernisierung und Erweiterung des Falkensteiner Resort Punta Skala auf der gleichnamigen Halbinsel im kroatischen Zadar. Nach umfassenden Renovierungsarbeiten im Falkensteiner Family Hotel Diadora, das letzten Sommer als Fünf-Sterne-Family-Hotel wiedereröffnet wurde, wird das Portfolio in diesem Sommer um fünf Luxusvillen erweitert.

Foto/Quelle:Falkensteiner Michaeler Tourism Group AG

Tegel Projekt GmbH mit neuer Doppelspitze

0
frank wolters

Frank Wolters erweitert die Geschäftsführung

Die Tegel Projekt GmbH wird wieder von einer Doppelspitze geführt. Frank Wolters, bisheriger Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Paderborn, leitet ab April 2023 gemeinsam mit Gudrun Sack das landeseigene Unternehmen. Das hatte der Aufsichtsrat im Dezember 2022 einstimmig beschlossen.

Zum 1. April 2023 nimmt Frank Wolters seine Tätigkeit als kaufmännischer Geschäftsführer der Tegel Projekt GmbH an der Seite von Gudrun Sack auf. Die Schwerpunkte seiner Arbeit werden unter anderem in den Bereichen Marketing, Immobilien, Digitalisierung und Finanzen liegen. Seit dem Weggang von Prof. Dr. Philipp Bouteiller Ende März 2022 hatte die Architektin Gudrun Sack die Geschäftsführung allein inne.

In seiner sechsjährigen Tätigkeit an der Spitze der städtischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Paderborn hatte Frank Wolters im Zuge einer Restrukturierung wichtige Impulse für die positive Entwicklung Paderborns gesetzt und insbesondere Themen wie Innovation, Digitalisierung und Nachhaltigkeit für den Wirtschaftsstandort Paderborn vorangetrieben. Als alleiniger Geschäftsführer verantwortete er seit 2018 zusätzlich den Ausbau des Technologieparks Paderborn und die Planung eines neuen Technologiequartiers als Innovationsstandort.

Wolters ist in zahlreichen Beiräten und Gremien aktiv: Unter anderem als Mitglied der Founders Foundation (Bertelsmann Stiftung), als Vertreter des Bundesverbandes der Innovations- und Technologiezentren (BVIZ) sowie als Mitglied in dem Deutschen Verband der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaften NRW (DVWE). Darüber hinaus hat er von 2014 bis 2018 an der internationalen Berufsakademie IBA in Köln im Bereich „Standortfaktoren und Stadtentwicklung im englischsprachigen Raum“ gelehrt.

Bei der Tegel Projekt GmbH will Wolters seinen Fokus gezielt auf das Ansiedlungsmanagement sowie die Weiterentwicklung digitaler Strukturen und intelligenter Wertschöpfungsketten legen. Ebenso zügig sollen die Voraussetzungen für den Einzug der Hochschule für Technik geschaffen werden. In der Förderung von Forschung und Lehre sieht Wolters eine wichtige Grundlage, um die Entwicklung von Berlin TXL auf die nächste Stufe zu heben.

Frank Wolters, Geograph, Bauingenieur (M.A.) und ab 1. April 2023 Geschäftsführer der Tegel Projekt GmbH: „Die Entwicklung von Berlin TXL als innovativsten Stadtteil Europas gemeinsam mit einem engagierten Team mitzugestalten, ist Herausforderung und Ehre zugleich. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, um das immense Potential dieses Standortes voll auszuschöpfen.“

Gudrun Sack, Geschäftsführerin der Tegel Projekt GmbH: „Mit seiner langjährigen Expertise im erfolgreichen Ausbau von Innovationsstandorten wird Frank Wolters wertvolle Impulse setzen können. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit ihm eine neue Dynamik für die Urban Tech Republic anzustoßen.“

Christian Gaebler, Staatssekretär für Bauen und Wohnen sowie Vorsitzender des Aufsichtsrats der Tegel Projekt GmbH: „Nach einem umfangreichen Auswahlverfahren sind wir hoch erfreut, dass wir mit Frank Wolters einen erfahrenen Geschäftsführer mit beachtlicher Erfolgsbilanz gewinnen konnten, der die Vermarktung und Positionierung von Berlin TXL weiter vorantreiben wird. Mit Gudrun Sack und Frank Wolters haben wir nun wieder ein starkes Geschäftsführungsduo an der Spitze der Tegel Projekt GmbH.“

Foto: Portrait Frank Wolters © Tobias Vorwerk

Quelle:Tegel Projekt GmbH

„Viele Unternehmen digitalisieren Unsinn“

0

IT-Profi Oliver Meinecke sieht das digitale Bemühen im deutschen Mittelstand kritisch

Die Zukunft wird digital sein. Immer mehr Prozesse werden IT-gestützt oder von Software und KI gesteuert ablaufen – in nahezu allen Branchen. Davon ist der IT-Experte Oliver Meinecke durchaus überzeugt. Allerdings: Es fehle den meisten Unternehmen an den Grundlagen, an Struktur und Logik im Vorgehen. „Da wird gerade viel Unsinn digitalisiert.“ Zudem würden Chancen über- und Gefahren unterschätzt.

Grundlage jedes Digitalisierungsvorhabens sind die Daten. Die aber seien in den meisten Unternehmen eine Katastrophe. Hier müsse zunächst aufgeräumt werden. Dabei sei Reduktion unnötiger Daten der Beginn des Prozesses. Die verbleibenden Daten müssten dann sowohl semantisch als auch syntaktisch aufbereitet und in ein valides System gebracht werden. „Da viele Unternehmen über Jahrzehnte hinweg Datenmüll gesammelt haben, wird das eine große Herausforderung sein. Dieser muss man sich stellen. Ohne brauchbare Daten, keine vernünftigen digitalen Prozesse“, so Meinecke.

Auch bei den unternehmensinternen Prozessen bestehe Nachholbedarf in Sachen Reduktion und Ordnung. „Viele Prozesse sind überaltert, unnötig oder ineffektiv“, ist der IT-Profi überzeugt, der einen Schwerpunkt im Bereich der IT-Effizienz hat. Diese Prozesse würden dann in Einsen und Nullen abgebildet und in die neue digitale Welt übertragen. Es habe aber keinen Sinn, unnötige und letztlich kontraproduktive Prozesse zu digitalisieren. „Auch hier muss zunächst aufgeräumt und optimiert werden“, mahnt Meinecke. „Wer seine Prozesse nicht prüft, optimiert, reduziert und effektiviert, sollte mit Digitalisierung erst gar nicht anfangen. Zunächst müssen die Abläufe stimmen und durchdacht sein. Erst dann hat es Sinn, sie digital abzubilden“, lautet sein klarer Appell.

Ebenso brauche es eine betriebswirtschaftliche Analyse. „Produkte und Serviceleistungen, die ihren Lebenszyklus bald überschritten haben, brauchen nicht mehr unbedingt ein digitales Update.“ Ohne vorheriges Downsizing in allem, ohne Klarheit darüber, was die nächsten Jahre überleben werde und was überhaupt eine Zukunft habe, müsse jede Digitalisierungsstrategie scheitern. „Digitalisieren ist aufwendig und kostet Geld. Deswegen hat es nur Sinn, die Prozesse und Services zu digitalisieren, die auch langfristig ertragreich sind und eine nachvollziehbare Verbesserung bringen. Was nicht performt, muss abgeschafft werden und gehört nicht digitalisiert. Die Dinge werden nicht besser, nur weil sie digital werden. Was nichts taugt, muss entsorgt werden, und zwar vor, nicht während eines Digitalisierungsprozesses“, so Meinecke.

„Die Cloud-Gläubigkeit ist ebenso eine Gefahr“, auch davon ist Meinecke überzeugt. „Viele denken, wenn sie Daten und Prozesse in der Cloud hinterlegen, erhöht sich die Sicherheit und Verantwortung kann abgeben werden.“ Das aber stimme oft nicht. Die Cloud berge auch Gefahren, die nicht zu unterschätzen seien. Vielmehr müsse Daten- und Systemautonomie angestrebt werden, um Prozesse besser individuell steuern zu können. Daten und technische Prozesse abzugeben, sei immer auch ein Risiko. „Zu jeder Digitalisierungsstrategie muss es eine Resilienz- und Risikoanalyse geben. Es gibt viele Prozesse, die nicht in die Cloud gehören und die nicht von Providern erledigt werden sollten“, meint der IT-Profi. Häufig werde falschen Versprechen geglaubt, die dazu führten, dass Chancen maximal überschätzt und schöngerechnet werden, Risiken aber unterschätzt und kleingerechnet. „Nicht jeder Trend ist sinnvoll, schon gar nicht für jeden.“

Meinecke ruft dazu auf, sich zu besinnen, zu reduzieren und zu optimieren bevor man digitalisiert. „Shit in, shit out“, lautet ein bekannter Satz aus dem Projektmanagement. Dieser gelte umso mehr bei technologischen Umbrüchen, wie sie aktuell in nahezu allen Unternehmen ablaufen. Nur wer analog aufräumt, kann auch digital erfolgreich werden. Alles andere verbrenne nur Geld und andere wertvolle Ressourcen. Es brauche, so Meinecke, ein Bewusstsein für eine sinnvolle Digitalisierung. Was es nicht brauche, sei Naivität und Begeisterung für alles, was schön klingt, aber in der Praxis noch keine Erfolge gezeigt hat.

Foto:Oliver Meinecke ist IT-Projektmanager

Quelle:Sowacon GmbH

Zwei Inseln der Superlative: Grönland und Island in einer Kreuzfahrt

0

Erstmals Kombinationsreise aus kompletter Island-Umrundung sowie Grönlands Ost- und Westküste mit dem Expeditions-Kreuzfahrtschiff SEAVENTURE

Zum ersten Mal verbindet Iceland ProCruises zwei Inseln der Superlative in einer dreiwöchigen Seereise. Die Kreuzfahrt mit Expeditionscharakter an Bord der kleinen und wendigen SEAVENTURE startet Ende Juli 2023 auf Island. Nach der zehntägigen Umrundung der größten Vulkaninsel der Welt, folgt mit Grönland die größte Insel der Welt: Hier stehen sowohl die Ost- als auch Westküste auf dem Fahrplan.

Die SEAVENTURE ist eines der beliebtesten Expeditionsschiffe auf dem deutschen Markt, konzipiert für Fahrten in polaren Regionen und mit der höchsten Eisklasse für Passagierschiffe ausgestattet. Zusätzlich sind Anlandungen mit den 14 bordeigenen Zodiacs möglich, um auch entlegene Buchten und kleinere Häfen zu erkunden.

Astrophysiker Thomas Kraupe informiert an Bord über Himmelserscheinungen
So werden bei der Umrundung Islands sogar unbewohnte Inseln zur Naturbeobachtung angesteuert. Die Seereise entlang der Küste Grönlands führt zu gigantischen Eisbergen, zu einigen der abgelegensten Gebiete der Welt und folgt den Spuren der Wikinger-Historie bis Uummannaq, dem nördlichsten Hafen der Route.

Zusätzlich informiert mit Prof. Thomas Kraupe ein renommierter Astrophysiker an Bord der SEAVENTURE nicht nur über die Besonderheiten der Region, sondern als ehemaliger Leiter großer Planetarien auch über Himmelserscheinungen.

Die 21-tägige Kreuzfahrt „Heiße Quellen und ewiges Eis“ startet in Islands Hauptstadt Reykjavik und beinhaltet auch den Charterflug vom grönländischen Kangerlussuaq zurück nach Reykjavik. Iceland ProCruises bietet ergänzende Fly & Cruise-Pakete ab/bis Deutschland, Österreich und Schweiz an. Zusätzlich sind verschiedene Vor- oder Nachprogramme zur Fahrt mit der SEAVENTURE auf Island möglich: Vom kurzen Stadtaufenthalt bis zur Rundreise im Allradfahrzeug.

„Heiße Quellen und ewiges Eis“: Island und Grönland mit der SEAVENTURE:

29. Juli bis 18. August 2023, ab 7.099 Euro pro Person, inklusive Charterflug, ausgewählten Zodiac-Anlandungen und voller Bordverpflegung.

Bildunterschrift Foto Iceland ProCruises- Die SEAVENTURE ist eines der beliebtesten Expeditionsschiffe auf dem deutschen Markt. Erstmals verbindet Iceland ProCruises zwei Inseln der Superlative in einer dreiwöchigen Seereise. Die Kreuzfahrt mit Expeditionscharakter an Bord der kleinen und wendigen SEAVENTURE startet Ende Juli 2023 auf Island. Nach der zehntägigen Umrundung der größten Vulkaninsel der Welt, folgt mit Grönland die größte Insel der Welt: Hier stehen sowohl die Ost- als auch Westküste auf dem Fahrplan.

Text John Will