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Wenn das Kind das Familienunternehmen nicht übernehmen will – was dann?

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familienunternehmen

Warum das eigene Kind als Erstes infrage kommt

Hinter jedem Familienunternehmen steckt eine Geschichte mit jahrelanger Arbeit und einer Leidenschaft, die zur Berufung wurde. Aus diesem Grund wünschen sich viele Unternehmereltern, dass ihre Kinder das Unternehmen übernehmen. Zum einen wird dadurch die Kontinuität der Firma sichergestellt, sodass auch zukünftig die langfristigen Ziele der Familie erreicht werden können.

Zum anderen wird die Familientradition fortgeführt und das Erbe der Familie bewahrt. Zudem sparen sich Eltern die Arbeit, einen externen potenziellen Unternehmensführer suchen zu müssen. Denn sobald externe Käufer ins Spiel kommen, bedeutet dies, dass man Fremden das eigene Unternehmen, und somit auch eine lange Tradition und einen wichtigen Teil der Familiengeschichte, anvertrauen muss.

Sobald jedoch die eigenen Kinder den Betrieb übernehmen, ziehen Eltern daraus klare Vorteile: Die Firma bleibt weiterhin Eigentum der Familie. Finanziell haben sie den Vorteil, dass das Unternehmen steuerlich günstiger übertragen wird und sie weiterhin langfristige Gewinne als Familie erzielen. Auch haben die Kinder in den meisten Fällen bereits wertvolle Erfahrungen mit der Arbeit im Familienunternehmen und kennen sich besser aus als externe Personen.

Deswegen wollen Unternehmerkinder den Betrieb nicht übernehmen

Irgendwann stehen Unternehmerkinder vor der wichtigen Frage: Will und muss ich den Betrieb von meinen Eltern übernehmen?

Tatsächlich entscheiden sich laut einer Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernest & Young die meisten Kinder dazu, einen anderen Berufsweg einzuschlagen. Eines der Hauptgründe hierfür ist die Tatsache, dass das Interesse für das Familienunternehmen schlichtweg fehlt. Die meisten Unternehmerkinder möchten sich in neuen Berufsfeldern ausprobieren, eventuell selber gründen oder angestellt arbeiten. Viele entscheiden sich auch dazu, in Metropole wie Berlin, München oder Hamburg zu ziehen. Somit wird die Distanz zum Familienunternehmen nochmal größer.

Eines der weiteren Gründe, warum sie das Unternehmen nicht übernehmen möchten, ist der Druck und die Erwartungshaltung der Eltern. Oft möchten Unternehmerkinder nicht in die Fußstapfen der Eltern treten, da sie befürchten, sie könnten den Betrieb nicht erfolgreich weiterführen. Der Gedanke, sich umzuorientieren und anderweitig tätig zu werden, entlastet sie enorm. 

Das mangelnde Interesse, der Druck und die unterschiedlichen Visionen der Kinder sind nur wenige Gründe, weswegen sie andere Karrierewege verfolgen.

Tatsächlich sind weniger als fünf Prozent dazu bereit, das Familienunternehmen gleich nach dem Studium zu übernehmen. Die Bereitschaft der Unternehmerkinder in Deutschland ist ersichtlich geringer im Vergleich zu anderen Ländern weltweit.

So können Eltern handeln

Die Entscheidung, das Familienunternehmen zu übernehmen, ist eine persönliche Entscheidung der Kinder. Eltern sollten hier kein Druck ausüben, sondern andere Optionen in Betracht ziehen.

Natürlich können Unternehmen auch erfolgreich an externe Kandidaten verkauft werden. Es lohnt sich jedoch, erstmal die eigenen Beschäftigten zu berücksichtigen. Im Beispiel von Lufthansa wird die CEO-Nachfolge systematisch geplant. Das heißt, dass externe Personen nicht infrage kommen. Stattdessen bereitet das Unternehmen vorzeitig eigene Manager auf den Aufstieg vor. Der Vorstandsvorsitzende sucht hierbei zwei potenzielle Nachfolger aus, die als Kandidaten genügende Qualifikationen und Fähigkeiten aufweisen.

So können auch Unternehmer sich dazu entscheiden, den eigenen Betrieb an interne Mitarbeiter zu übergeben. Das hat den Vorteil, dass sie oft besser auf die Unternehmenskultur und -werte abgestimmt werden können. Sie haben genug Wissen über das Geschäft und die Branche und müssen nicht so intensiv eingearbeitet werden, wie externe Kandidaten. Betriebsführer können ihre Mitarbeiter auch besser einschätzen und die Übergabe somit einfacher gestalten. Dennoch ist es wichtig, dass genug Transparenz bei der Auswahl des geeigneten Nachfolgers besteht und die Entscheidung fair und objektiv getroffen wird.

Sollten doch eher externe Käufer infrage kommen, gilt es einige Aspekte zu beachten. Unternehmensführer sollten sich die Zeit nehmen, die Kandidaten ausführlich zu identifizieren: Stimmen die Werte und Visionen mit denen des Unternehmens überein? Auch ist es wichtig, die Verhandlungen mit dem potenziellen Nachfolger sorgfältig zu führen, ohne die Interessen des Unternehmens und der Familie zu vernachlässigen. Hier sollte beachtet werden, dass externe Käufer steuerliche und rechtliche Herausforderungen an das Unternehmen stellen können. Auch nach der Übernahme ist es wichtig, dass der neue Geschäftsführer die Unternehmenskultur aufrechterhält und bestehende Strukturen respektiert, um die Firma erfolgreich weiterführen zu können.

Unabhängig davon, ob man sich für die Übergabe an einen externen Käufer oder einen internen Mitarbeiter entscheidet, sollte man folgende Punkte für eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge berücksichtigen: Die Übergabe sollte klar und transparent kommuniziert werden, Unternehmensführer sollten frühzeitig planen und Bewerber nach ihren Vorstellungen, Qualifikationen und Fähigkeiten überprüfen.

Fazit

Die Übergabe des Betriebs an Sohn oder Tochter ist der Wunsch vieler Unternehmereltern. Dabei wollen die wenigsten Kinder den Familienbetrieb übernehmen. Oft haben sie andere Visionen und interessieren sich für andere Branchen. Hier lohnt es sich, interne Mitarbeiter weiter auszubilden, um sie als Nachfolger zu bestimmen. Bei der Suche nach externen Käufern sollten einige Punkte beachtet werden.

Schließlich steckt hinter den meisten Familienunternehmen eine langjährige Tradition, die bewahrt werden sollte.

Autor: 

Asim Qajani ist Verwaltungsrat und CEO von Green Capital und Beteiligungen AG und hat besondere Expertise in den Bereichen Finanzen und Investments. Die Firma investiert in kleine, mittelständische und große Unternehmen und verhilft diesen über die Hürden der Nachfolge. https://www.greencapital-b.ch/

Bildquelle/Fotograf: Chantal Dysli (Photography)

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Digitale Lösungen für Knochenheilung

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Digitale Lösungen für Knochenheilung, nachhaltiges Bauen und Rettungsdienste: Diese Innovationen aus Schwaben überzeugten die Experten

BayStartUP prämiert die drei besten Geschäftsideen im Businessplan Wettbewerb Schwaben 2023.

Die Siegerteams kommen aus Neu-Ulm, Kempten und Klosterlechfeld und erhalten neben umfangreichem Expertenfeedback auf ihre Geschäftsideen Preisgelder in Höhe von 2.250 Euro.

Weitere Gewinnchancen haben Gründerteams aus Schwaben bei den Bayerischen Businessplan Wettbewerben – Bewerbungen in Phase 2 sind noch bis 28. März möglich. Ob digitale Medizintechnik oder Software-Lösungen für Architekt*innen und Rettungsdienste: Startups aus Bayerisch-Schwaben gehen mit ihren innovativen Technologien neue Wege. Drei von ihnen konnten die Jury im Businessplan Wettbewerb Schwaben jetzt von ihren Geschäftsideen überzeugen. Auf dem ersten Platz landete das Startup OSORA Medical GmbH aus Neu-Ulm: Mit seiner Predictive-Analytics-Software können Ärzt*innen Knochenheilungsverläufe simulieren und Therapien patientenspezifisch planen.

Auf den zweiten Platz wählte die Jury das Startup maple. aus Kempten, dessen Software es Architekt*innen erlaubt, mit Hilfe generativer Algorithmen schnell hochwertige Gebäudeentwürfe zu erstellen. Der dritte Platz geht an das Team von Gleea Educational Software GmbH. Das Startup aus Klosterlechfeld bietet mit der Lern-App EINFACH RETTEN regelmäßige Trainings für Rettungskräfte an – durch die Simulation realistischer Notfallszenarien. Veranstalter des Businessplan Wettbewerbs Schwaben ist das Gründer- und Investorennetzwerk BayStartUP.

Mit dem Businessplan Wettbewerb Schwaben unterstützt BayStartUP als zentrale Anlaufstelle für Startups in Bayern seit 2002 ambitionierte Unternehmerinnen und Unternehmer aus Bayerisch-Schwaben auf dem Weg von der Gründungsidee bis zum Markteintritt. Die diesjährige Prämierung fand am gestrigen Mittwoch im Augsburg Innovationspark mit Unterstützung der LfA Förderbank Bayern statt.

Dr. Andreas Arnegger, Geschäftsführer der OSORA medical GmbH, sagt: „Das vielfältige, fundierte und konstruktive Feedback der erfahrenen BayStartUP-Jury ist für die Weiterentwicklung unseres Businessplans von unschätzbarem Wert. Hinzu kommt ein Bonus: Wir lernen eine Vielzahl von Startups kennen und erhalten Einblicke in deren Problemlösungsansätze.“

„Der Businessplan Wettbewerb Schwaben ist seit über 20 Jahren eine hervorragende Gelegenheit für Startups aus der Region, ihre Geschäftskonzepte auf Herz und Nieren prüfen zu lassen“, erklärt Fabian Brunner, Leiter Businessplan Wettbewerb Schwaben.

Bei den Bayerischen Businessplan Wettbewerben haben innovative Gründerinnen und Gründer aus Bayerisch-Schwaben auch über den regionalen Wettbewerb hinaus die Chance, sich und ihre Konzepte mit anderen Startups zu messen. Bis zum 28. März können sie sich mit einer Marketing- und Vertriebsstrategie noch in der aktuellen zweiten Wettbewerbsphase bewerben. Teilnehmen können sowohl Teilnehmer aus dem Businessplan Wettbewerb Schwaben als auch Neueinsteiger in den Wettbewerb. Alle Informationen finden Interessierte unter www.baystartup.de/businessplan-wettbewerbe.

Das sind die Sieger im Businessplan Wettbewerb Schwaben 2023:

Platz 1: OSORA medical GmbH aus Neu-Ulm (osora.eu)
OSORA aus Neu-Ulm entwickelt eine Predictive-Analytics-Software für die Simulation der Knochenheilung, um Ärzte bei der patientenspezifischen Therapieplanung zu unterstützen. Mit der Software von OSORA können Ärzte den gesamten Heilungsverlauf im Knochen patientenspezifisch simulieren und zukünftig die Wirksamkeit von verschiedenen Therapiewegen risikofrei erproben, bevor diese beim Patienten zum Einsatz kommen. Die Technologie erlaubt Vorhersagen zur Knochenheilung und erkennt biomechanische Komplikationen frühzeitig. Patienten profitieren zukünftig von individueller Belastungssteuerung in der Nachsorge und damit schnellerer Heilung und Mobilisierung.

Platz 2: maple. aus Kempten (maple.build)
maple. aus Kempten ist eine Software, die es Architekt*innen mittels generativer Algorithmen ermöglicht, schnell hochwertige Gebäudeentwürfe zu generieren und auf verschiedene Aspekte hin zu optimieren. Der Fokus liegt dabei auf dem nachhaltigen Bauen und dem Konvertieren von Bestand. maple. wird vor allem in den frühen Planungsphasen eingesetzt und unterstützt die Leistungen von Architekt*innen in der Vorplanung, Entwurfsplanung und Ausführungsplanung von Gebäuden und Gebäudekomplexen jeglicher Größe.

Platz 3: Gleea Educational Software GmbH aus Klosterlechfeld (gleea.de)
Gleea ermöglicht Fachkräften im Rettungsdienst mit der EINFACH-RETTEN-App, durch Simulation von realistischen Fallbeispielen regelmäßig zu üben. Die praktische Lernapp unterstützt Fachkräfte dabei sowohl in der Ausbildung als auch im Alltag des Rettungsdienstes. Wie im echten Einsatz müssen Patienten behandelt, Diagnosen gestellt und Medikamente richtig dosiert werden. Durch die regelmäßige Übung in der App wird die Qualität in der Notfallmedizin gesichert – und der Ausbildungsberuf Notfallsanitäter*in noch attraktiver. Die Fallbeispiele sind dabei individuell an die regionalen Anforderungen angepasst.

Diese Startups waren außerdem nominiert:

Certado aus Friedberg schaffen mit ihrer modernen Cloud-Anwendung eine Single Source of Truth für jegliche Informationen, welche die betrieblichen Arbeitsmittel eines Unternehmens betreffen.
daHome Architekten aus Eichstätt zerlegen den Planungsprozess beim Hausbau in standardisierte Teilleistungen und optimieren so die Bauqualität und sparen ihren Kunden Zeit und Baukosten.
liinu aus Obergünzburg verändert, wie Kinder lernen. Als erstes echtes Hörspiel bringt es verschiedene Audio-Inhalte und Interaktionsmöglichkeiten zusammen – von Tierlauten über Rechenübungen bis zu ersten Vokabeln.

Quelle Bild und Text:BayStartUP GmbH

Digitalisierungsminister Thomas Strobl will Start-Up-Standort Stuttgart stärken

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Der Innenminister und Stv. Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Thomas Strobl, hat das Stuttgarter Start-up Flip besucht, um sich ein persönliches Bild von der Innovationskraft der Stuttgarter Gründerszene zu machen. Das 2018 in Stuttgart gegründete Software-Unternehmen zählt heute mehr als 160 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und steht exemplarisch für das hiesige Start-up-Ökosystem.

Thomas Strobl, Stv. Ministerpräsident und Digitalisierungsminister Baden-Württembergs, machte deutlich:

„Baden-Württemberg bietet als Land der Tüftler und Denker auch im Zeitalter der Digitalisierung ein attraktives Umfeld für junge Technologieunternehmen. Aus guten Gründen ist Baden-Württemberg flächendeckend die führende Innovationsregion im Herzen Europas. Das wollen wir auch bleiben und sind überzeugt: Gemeinsam schaffen wir in ‚the Länd‘ noch viel mehr. Die Politik muss die erforderlichen Rahmenbedingungen schaffen, sodass öffentliche Fördermaßnahmen mit der Arbeitsweise schnell agierender Start-ups zusammenpassen.“

71 Prozent der Start-ups in Baden-Württemberg arbeiten eng mit etablierten Großkonzernen und dem lokalen Mittelstand zusammen. So unterstreicht Digitalisierungsminister Thomas Strobl weiter: „Flip zeigt, wie stark die hiesigen Start-ups mit der lokalen Industrie verzahnt sind: In Baden-Württemberg treffen Jungunternehmen auf einen einzigartigen Mix einer erfolgreichen Unternehmenslandschaft mit großer Innovationsfähigkeit und enormer Innovationskraft. Das sind ideale Voraussetzungen für Gründungen im B2B-Bereich.“

Benedikt Ilg, Gründer und CEO der Flip GmbH, fügt hinzu: „Mit Flip leisten wir gerne unseren Beitrag, um Stuttgart und die Region stärker auf die Landkarte innovativer Technologieanbieter zu heben. Die nächsten B2B-Erfolgsgeschichten werden in Baden-Württemberg geschrieben. Dafür brauchen wir jedoch ein starkes Zusammenspiel aus Industrie, Forschung und öffentlichen Förderinitiativen vor Ort, um den Standortvorteil voll ausnutzen zu können.“

Flip baut eine Mitarbeiterplattform für operativ Beschäftigte, um Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ohne festen PC-Arbeitsplatz digital mit ihren Organisationen zu verbinden. Seit der Gründung im Jahr 2018 konnte Flip mehr als 34 Millionen US-Dollar einsammeln und zählt heute zu den am schnellsten wachsenden Start-ups Deutschlands. Dank einem starken Kundenstamm mit Unternehmen wie Porsche, Mahle und Bosch ist Flip eng mit der baden-württembergischen Industrie vernetzt. Benedikt Ilg, Gründer und CEO von Flip, engagiert sich zudem stark im Stuttgarter Start-up-Ökosystem. So ist er etwa als Mentor der Start-up-Initiative Gründermotor, Partner der Innovationsplattform Startup Autobahn, Mitglied des Advisory Boards von Seedbox Ventures und Initiator des Innovationsfonds Match VC tätig.

Foto/Quelle:Flip GmbH

Millionen-Investment: eROCKIT nimmt indische Motovolt als Aktionär auf Entwurf

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Das indische Elektromobilitätsunternehmen Motovolt ist bei der eROCKIT Aktiengesellschaft eingestiegen und investiert in einem ersten Schritt im Rahmen von Kapitalerhöhungen eine Million Euro. Das Investment stärkt die Produktentwicklung und Produktion des Zweiradherstellers am Standort Hennigsdorf bei Berlin. Motovolt plant über dieses Engagement hinaus weitere substantielle Investitionen. So sollen bis zu 10 Millionen Euro für die Internationalisierung der eROCKIT Fahrzeugproduktion in Indien investiert werden. Im Rahmen der Produktstrategie stärkt das Engagement von Motovolt die Produktion von Premium-Fahrzeugen Made in Germany und eröffnet im weiteren Industrialisierungsprozess Zugang zum größten Mobilitätsmarkt der Welt.

Andreas Zurwehme (Vorstand eROCKIT AG): „Ich freue mich, mit Motovolt einen starken Aktionär im Unternehmen zu haben. Das Investment beschleunigt die Expansionspläne von eROCKIT als Fahrzeughersteller und Technologieanbieter. Außerdem ist es ein starkes Signal für unsere Aktie, die derzeit noch öffentlich angeboten wird.“

Tushar Choudhary (CEO Motovolt): „eROCKIT ist ein großartiges Mobilitätskonzept, das mit Innovation und Qualität auf ganzer Linie überzeugt. Wir möchten eROCKIT gemeinsam zu einem weltweiten Erfolg führen und mit dieser herausragenden Technologieplattform das Leben der Menschen zum Positiven verändern.“

Über eROCKIT

Im weltweit boomenden Markt der Elektromobilität ist das eROCKIT ein außergewöhnliches Fahrzeug (Leichtkraftrad / L3e / 125ccm-Kategorie), das sich durch seinen innovativen Pedalantrieb von anderen Fahrzeugen grundlegend unterscheidet. Das eROCKIT bedient sich intuitiv wie ein Fahrrad, besitzt dabei jedoch die Beschleunigung eines Motorrades. Möglich macht dies die sogenannte Human Hybrid Technologie. So besonders wie das Fahrzeug ist die Beteiligungsmöglichkeit der eROCKIT AG. Die nach deutschem Recht geführte Aktiengesellschaft (Amtsgerichts Berlin-Charlottenburg HRB231453 B) bietet Investoren die besondere Chance, in ein deutsches Unternehmen der eMobility zu investieren. Die eROCKIT AG hält 100 % der Anteile an der eROCKIT Systems GmbH in Hennigsdorf bei Berlin. Hier wird das einzigartige pedalgesteuerte Elektromotorrad eROCKIT gebaut. Das Team der eROCKIT Group besteht aus erstklassigen Zweirad- und Automotive-Experten und einem starken Management. Im Aufsichtsrat der eROCKIT AG sitzt Richard Gaul, Unternehmensberater und ehemaliger Kommunikationschef von BMW.

Über Motovolt

Motovolt wurde 2018 von Tushar Choudhary in Kolkata gegründet und zählt zu den führenden Elektromobilitätsunternehmen Indiens. Die Zweirad-Produktpalette steht für intelligente E-Mobilität mit Spitzentechnologie und modernem Design. Motovolt steht für nachhaltige Mobilität, die sich positiv auf das Leben der Menschen auswirkt. In den nächsten Jahren wird Motovolt etwa 40 Millionen Euro im Bereich der eMobility investieren. Indien ist einer der größten und am schnellsten wachsenden Zweiradmärkte der Welt. Bis zum Jahr 2030 strebt die indische Regierung einen Anteil von 30% an Elektrofahrzeugen an.

Foto :Von rechts nach links: Andreas Zurwehme (Vorstand eROCKIT AG), Partha Choudhary (Head Future Business Line Motovolt), Tushar Choudhary (CEO Motovolt), Manohar Bethapudi (Head Growth & Corporate Strategy Motovolt)

Quelle:eROCKIT AG

KI im Klassenzimmer

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fobizz

fobizz ermöglicht Schüler:innen Nutzung von ChatGPT im Unterricht

fobizz bringt Künstliche Intelligenz ins Klassenzimmer: Das Hamburger EdTech bietet Lehrkräften ab sofort die Möglichkeit, KI-Anwendungen wie ChatGPT gemeinsam mit Schüler:innen im Unterricht zu nutzen und so den Umgang mit der Zukunftstechnologie zu lernen.

fobizz-Gründerin und Bildungsexpertin Diana Knodel sieht in KI-Anwendungen wie ChatGPT eine große Chance. Viele Veränderungen, die Schulen so dringend brauchen, können durch KI endlich vorangetrieben werden. E-Mail-Kommunikation statt Zettelwirtschaft, administrative Entlastung statt Überstunden und KI-Wissen statt stures Auswendiglernen? Diana Knodel ist zuversichtlich: “Kein anderes Thema ist bei uns bisher auf so großes Interesse bei den Lehrkräften gestoßen wie Künstliche Intelligenz”. Insgesamt haben in acht Wochen mehr als 25.000 Lehrerinnen und Lehrer an fobizz-Fortbildungen rund um Künstliche Intelligenz teilgenommen.

ChatGPT hat in den letzten Wochen nicht nur für Euphorie, sondern auch für Verunsicherung gesorgt. Besonders an Schulen und Universitäten. Werden Schüler:innen und Student:innen jetzt nur noch von dem Chatbot abschreiben? Für Diana Knodel sind diese Sorgen zwar begründet, trotzdem ist für sie klar: “Künstliche Intelligenz ist die Zukunftstechnologie. Die Schüler:innen und Student:innen von heute werden damit leben und arbeiten. Es sollte also vielmehr um die Frage gehen, wie wir an Schulen mit KI umgehen und nicht ob.”

Schüler:innen müssen den Umgang mit KI lernen

Zu wissen, wie KI überhaupt funktioniert und wo Vorteile wie auch Grenzen liegen, ist für den Umgang mit KI-Tools essentiell. Ansonsten kann die Nutzung auch nach hinten losgehen. Solche Tools können als ‘Study Buddy’ der Schüler:innen durchaus hilfreich sein – sie können ihnen jederzeit Fragen beantworten und bei der Lösung von Aufgaben helfen. Reines Abschreiben empfiehlt sich aber nicht. Denn KI-Anwendungen können auch Falschinformationen und erfundene Quellen liefern.

Eine Fähigkeit ist für den Umgang mit KI-Tools also besonders wichtig: Kritisches Denken und Hinterfragen der Informationen, die die KI ausspuckt. Genau dafür braucht es Vorwissen – zum Fach und zur Künstlichen Intelligenz.

Die erste ChatGPT-ähnliche Lösung für Schulen, die DSGVO-konform ist

Fobizz ermöglicht es Lehrkräften, mit ihren Schüler:innen KI im Klassenzimmer zu nutzen. Zum Beispiel können wie bei ChatGPT Prompts für beliebige Themen gestellt werden, es können Bilder generiert und Audios transkribiert werden. Auf besonders großes Interesse stößt auch der “Chat mit berühmten und fiktiven Personen”. So können Schüler:innen zum Beispiel mit Marie Curie oder Harry Potter “chatten”. Außerdem können Texte automatisch korrigiert und sprachlich verbessert werden.

Die KI-Tools von fobizz basieren auf dem gleichen Sprachmodell wie ChatGPT und bieten einen Pool an Vorlagen speziell für den Unterricht. Lehrkräfte können beispielsweise KI-gestützte Arbeitsblätter erstellen. Dabei läuft alles anonym und DSGVO-konform ab: Der Name der Schüler:innen muss nicht preisgegeben werden, nach 24 Stunden werden alle Inhalte gelöscht. Fobizz ist deutschlandweit der erste Anbieter für Schulen, der ein solches datenschutzkonformes Tool in dieser Form anbietet.

Schulungen anbieten, Vollgas geben!

“KI-Anwendungen sind die Chance, um Schule endlich zu transformieren! Die Digitalisierung kann endlich den nötigen Push bekommen, Lehrkräfte können enorm entlastet und Schüler:innen besser auf ihre berufliche Zukunft vorbereitet werden. Das dürfen wir jetzt nicht verschlafen, sondern müssen Nägel mit Köpfen machen. Heißt: Künstliche Intelligenz aktiv in den Schulalltag einbinden, vorhandene Tools nutzen und entsprechende Fortbildungen für Lehrkräfte anbieten”, sagt Theresa Grotendorst, Mitgründerin von fobizz. Die Plattform will dabei einen entscheidenden Beitrag leisten – das Webinar- und Fortbildungsprogramm wird stetig vergrößert.

Bild: Bringen KI für Lehrkräfte und Schüler:innen ins Klassenzimmer: fobizz Gründer:innen-Team (v.l.n.r.): Dr. Diana Knodel, Frederik Dietz, Theresa Grotendorst Copyrigt: fobizz I Foto KATRIN SCHÖNING PHOTOGRAPHY

Quelle The Trailblazers GmbH

Debüt in Amsterdam

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Tivoli Hotels & Resorts eröffnen erstes Haus in den Niederlanden
Tivoli Hotels & Resorts eröffnen erstes Haus in den Niederlanden

Das Tivoli Doelen Amsterdam Hotel eröffnete kürzlich als erstes Haus der Tivoli Hotels & Resorts in den Niederlanden. Es gilt als das älteste Hotel der holländischen Hauptstadt und liegt im Zentrum, direkt an den Grachten in einem klassizistischen Gebäude aus dem 16. Jahrhundert. Das Haus bietet eine persönliche und sehr individuelle Atmosphäre und punktet insbesondere mit seiner Lage direkt am Kanal.

Eng verbunden ist das Anwesen mit Rembrandt Van Rijn, dem berühmten niederländischen Maler des Barock, der in unmittelbarer Nachbarschaft lebte. Unaufdringlich findet sich seine Kunst im Hotel und lässt Gäste in die Geschichte eintauchen, denn das Haus beherbergt die Originalwand, an der sein 1642 fertiggestelltes Hauptwerk „Die Nachtwache“ damals 70 Jahre lang hing. In der Rembrandt Suite findet sich heute ein perfektes Duplikat des Gemäldes, das Original befindet sich im berühmten Rijksmuseum. Aber auch die nach Kaiserin Sisi benannte Empress Suite sorgt mit ihrem einzigartigen C-förmigen Design, das die Aussicht auf die Grachten maximiert, für einen unvergesslichen Aufenthalt.

Elisabeth von Österreich verbrachte mehrere Aufenthalte im Hotel. Inspiriert vom Goldenen Zeitalter der Niederlande und der einzigartigen Atmosphäre Amsterdams vereint das Interieur die Eleganz der alten Welt mit modernem Service und dem besonderen Tivoli-Touch. Die 81 Superior-Zimmer und Suiten bieten einen Blick auf die Grachten oder die Stadt. In Pastelltönen gehalten, mit roten Farbtupfern und warmem Holz kombiniert, schafft das Design eine entspannte und zugleich lebendige Atmosphäre. Für besten Schlafkomfort sorgen die neuen, hochwertigen Betten samt passender Bettwäsche.

Die großzügigen Marmorbäder sind mit den luxuriösen Produkten der französischen Marke Lalique ausgestattet. Gäste, die die Stadt zu Wasser erkunden möchten, starten die Bootstour am eigenen An- und Ableger direkt vor dem Hotel. Die Übernachtungspreise beginnen bei 200,00 Euro für zwei Personen im Superiorzimmer inklusive Frühstück. Weitere Informationen finden sich auf www.tivolihotels.com/en/tivoli-doelen.

Im Erdgeschoss und mit Blick auf die Gracht punktet das Restaurant Omber mit einer kreativen, holländischen Fusionsküche in leger-exklusivem Flair. Inspiriert von der hohen Handwerkskunst der Pigmentherstellung, die Rembrandt Van Rijn für seine nur 14 Farben umfassende Palette verwendete, steht daher eine seiner meistgenutzten Farben, Omber, charakteristisch für seine Kunst.

Jedes Gericht auf der Speisekarte enthält ein Element, das von seiner Farbgestaltung und den Lieblingsgerichten des Künstlers inspiriert ist. So zum Beispiel Hering und Essiggurken, das vom Omber Küchenteam mit dem niederländischen Namen Rembrandt Pauze neu kreiert wurde. Das langsam eingekochte, holländische Kalbfleisch mit Pastinaken, Karotten und Portulak wird mit Cartuxa-Wein aus der Region Alentejo verfeinert und ist eine Anspielung an die portugiesische Herkunft der Marke Tivoli.

Für die Omber Bar wurden mehrere charakteristische Cocktails mit Jenever, dem typisch holländischen Gin, kreiert, auch dieser ein Lieblingsgetränk Rembrandts. Viele der Mixed Drinks werden mit einem lokalen Jenever-Hersteller, Wynand Fockink, hergestellt, der ein ähnliches Destillationsverfahren verwendet wie im Goldenen Zeitalter Amsterdams.

Der Signature-Cocktail „Night Watch“ basiert auf einem überlieferten Rezept aus dem 17. Jahrhundert, das in den Archiven des Hotels entdeckt wurde. Er wird mit Jenever, Kaffeelikör, Sirup und Kirschbitter zubereitet. Täglich um 16.30 Uhr lädt die Omber Bar zum Aperitif und bietet Gästen einige lokale Tropfen zum Probieren und Genießen an.

Kunst, Kultur, Kulinarik und authentische Erlebnisse prägen die Identität der Tivoli Hotels & Resorts und somit fügt sich das bisherige NH Collection Doelen als neues Tivoli Doelen Amsterdam Hotel mit seiner reichen Geschichte ideal in das Portfolio ein. Mit seiner besonderen Lage direkt an den Grachten kann das Hotel seinen Gästen eine Reihe von Touren direkt vom Hotel aus anbieten, die am Dock des Hauses starten und auch dort wieder enden. So können das Ijsselmeer, die Grachten der Stadt aber auch die Kleinstadt Oudekerk aan de Amstel erkundet werden.

Bei der geführten Tour „Auf den Spuren Rembrandts“ entdecken Gäste sein Wohnhaus samt Atelier aber auch Gebäude, die er in seinen Werken verewigt hat. So etwa die gotische Kirche Zuiderkerk und die Künstlergilde De Waag, eines der ältesten Gebäude der Stadt. Untermalt mit Geschichten aus Rembrandts Leben erfahren die Teilnehmer:innen der Tour auch Details über seine Verbindung zum Doelen-Gut, das 1642 „Die Nachtwache“ in Auftrag gab.

Ein weiteres, sehr exklusives Erlebnis können Gäste des Hotels dank der Partnerschaft mit dem Rembrandthuis-Museum buchen: ein Abendessen im Rembrandt-Haus mit einem Menü, kreiert vom Team des Omber Restaurants.

Im März 1933 in Lissabon gegründet, heißen die Tivoli Hotels & Resorts im Monat des 90-jährigen Bestehens der Marke nun ihr erstes Hotel in Amsterdam willkommen und feiern im Laufe des Jahres das Jubiläum mit vielen Veranstaltungen und besonderen Gästeerlebnissen. „Wir freuen uns, das jüngste Mitglied der Marke Tivoli Hotels & Resorts zu werden“, so Ludo de Jong, General Manager des Tivoli Doelen Amsterdam Hotel.

„Das historische Boutique-Hotel wird eine perfekte Ergänzung zum Tivoli-Portfolio sein, ein Haus, in dem sich das Savoir-faire der Marke mit dem lokalen Touch Amsterdams in Bezug auf Sehenswürdigkeiten, Erlebnisse und Küche verbindet.“

Bilder: © Tivoli Hotels & Resorts

Quelle STROMBERGER PR GmbH

Rooftop-Pool mit Megablick über Funchal

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Barceló Funchal Old Town

Barceló Funchal Old Town auf Madeira öffnet nach Umbau – Architektur-Highlight vereint Geschichte und Moderne

Spektakulärer Neuzugang: Mit dem Barceló Funchal Old Town auf Madeira freut sich die spanische Barceló Hotel Group über den jüngsten Zuwachs in ihrem Portfolio. Das Fünf-Sterne-Refugium liegt im historischen Zentrum der Inselhauptstadt Funchal und ist das bisher aufwändigste Sanierungsprojekt der Hotelgruppe. Sechs Gebäude aus dem 17. Jahrhundert vereinen sich zu einem eleganten Ensemble mit 111 Zimmern und Suiten, wobei die ursprünglichen Fassaden und die Böden erhalten blieben.

Im gesamten Haus wurden antike Gegenstände in die Inneneinrichtung integriert und spiegeln die Geschichte der Region wider. So stießen Archäologen unter anderem auf Überreste wie Töpferwaren aus der Kolonialzeit, die sie aufgearbeitet und im Hotel ausgestellt haben. Das kulinarische Angebot umfasst zwei Restaurants, eine Lobby-Bar sowie die Rooftop Bar B-Heaven, die an den Pool grenzt und zu Drinks und Snacks einlädt. Absolutes Highlight ist die Aussicht, die sowohl den Blick auf den Atlantik als auch die Altstadt von Funchal freigibt.

Drei variable Tagungsräume und ein modernes Fitnessstudio runden das Angebot ab. Das Barceló Funchal Old Town begrüßt Gäste seit dem 1. März 2023 und ist neben dem Adults-Only-Haus Allegro Madeira das zweite Objekt der Gruppe auf der portugiesischen Insel, eines der Trendziele 2023. Der Übernachtungspreis im Doppelzimmer Standard beginnt bei 171 Euro für zwei Personen inklusive Frühstück. Weitere Informationen finden sich auf www.barcelo.com/de-de/barcelo-funchal-oldtown.

Das Barceló Funchal Old Town ging aus sechs Gebäuden mit Geschichte hervor, deren Fassade komplett erhalten ist. So war eines der Hauptsitz der Traditionsfabrik Oliveiera Bordados Enmaderienses, die über die Insel hinaus für ihre besonderen, teils handgestickten Stücke bekannt ist. Ein anderes gehörte der Familie Blandy, die zu den ursprünglichen Gründern des Weinhandels auf Madeira und zu den weltweit größten Erzeugern hochwertigen Weins zählt.

Den Architekten war es wichtig, ursprüngliche Bestandteile der Gebäude zu erhalten. Dazu wurden Jahrhunderte alte Natursteine und Holz in Anlehnung an die traditionelle Bauweise in das moderne Ensemble integriert.

Das Design im Inneren verbindet Tradition und Moderne und greift lokale Handwerkskunst wie Korbflechten und madeirensischen Stickereien auf. Diese wurden auch auf den Stühlen und Sesseln in den Zimmern und Restaurants eingearbeitet. Inspirationsquelle für die Gestaltung der Lobby und Rezeption war der Laurisilva-Wald auf Madeira, der seit 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Seine Lorbeerblätter finden sich in der Dekoration wieder und sorgen für ein frisches, natürliches Erscheinungsbild.

Die Gastronomie im Barceló Funchal Old Town ist vielseitig. So begrüßt das À-la-carte-Restaurant A Bordadeira Gäste mit einem ausgewogenen Frühstück nach dem B-LikEat-Konzept, das auf biologischen, saisonalen und regionalen Lebensmitteln basiert. Das Restaurant Noz Café mit großer Außenterrasse serviert traditionell portugiesische sowie internationale Speisen und die elegante Lobby-Bar lockt mit erfrischenden Cocktails in entspannter Atmosphäre.

Auf dem Dach des Hotels und direkt neben dem Rooftop-Pool befindet sich die Bar B-Heaven, die mit Snacks und kühlen Drinks zum Verweilen mit Blick auf den Atlantik einlädt.

Neben dem Neuzugang auf Madeira plant die Barceló Hotel Group für 2023 einige weitere Eröffnungen unter anderem in Spanien, Slowenien, den Malediven, Polen und in der Türkei.

Bildquelle Barceló Hotel Group

Quelle STROMBERGER PR GmbH

Monumentaler Luxus

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Mamula Island

Mamula Island eröffnet am 1. April 2023 – Imposante Ästhetik in Montenegro

Architektonisch ausdrucksstark und symbolisch wertvoll: Das neue Luxushotel Mamula Island öffnet am 1. April 2023 seine Tore für die ersten Gäste. Auf einer kleinen Insel am Eingang zur Bucht von Kotor, zwischen der kroatischen Halbinsel Prevlaka und der montenegrinischen Halbinsel Luštica gelegen, erhält das 1852 erbaute Fort eine neue Bestimmung. 32 edle Zimmer und Suiten, drei Restaurants, vier Bars, ein Spa, drei Pools sowie Sonnenterrasse und Strand empfangen in minimalistischer Atmosphäre.

Als Inspiration für den einzigartigen Charakter von Mamula Island dienten dem verantwortlichen polnischen Interieur Designer Piotr Wisniewski von weStudio Berlin die umliegende Natur und Landschaft von Montenegro. Ausgewählte Materialien und natürliche Farben, vereint mit lokalem Handwerk lassen die kulturelle Authentizität aufleben. Ursprünglich zum Zwecke der Verteidigung erbaut, erfuhr die Insel kurz ein dunkles Kapitel in ihrer Geschichte als Gefängnis unter Benito Mussolini während des zweiten Weltkrieges. Eine Gedenkstätte erinnert nun respektvoll an die Vergangenheit des Forts.

Die internationalen Flughäfen Tivat und Dubrovnik liegen jeweils eine knappe Stunde Fahrtzeit mit kurzer anschließenden Bootsfahrt vom Resort entfernt. Der Übernachtungspreis in der Nebensaison beginnt bei 500 Euro für ein Doppelzimmer inklusive Frühstück. Weitere Informationen finden sich unter www.mamulaisland.com und auf Instagram @mamulaisland.

Kulinarische Vielfalt findet sich in jedem der drei Restaurants. Von höchstem Niveau zeugt vor allem das Casual Fine Dining Restaurant Kamena. Mit direktem Blick auf die Adria und den südlichsten Punkt Kroatiens erleben Gäste bei einem sechsgängigen Degustationsmenü von Executive Chef Erica Archambault aus Kanada ein wahres Geschmackserlebnis. Red Snapper Ceviche mit Rosenessig und Chilliöl oder Artischocken-Fenchel-Barigoule mit Hummer Bisque – die Gerichte sind einzigartig, modern und raffiniert interpretiert.

Mit Einflüssen der mediterranen und der französischen Küche ist das Menü immer angepasst an die jeweilige Saison beziehungsweise daran, was Land und Meer gerade bietet.

Am Pool Deck verwöhnen ganztägig mediterrane Köstlichkeiten wie gegrilltes Lammfleisch mit geräucherten Kartoffeln und Mangoldblättern oder gegrillter Hummer in Sauce Thermidor. Aber auch hausgemachte Ravioli mit Safran und Kürbis in Salbeibutter oder Snacks für den Hunger zwischendurch wie lokaler Käse mit Feigenblattöl überzeugen zu jeder Zeit. Tagsüber entspannen mit kalten Getränken, abends in gemütlicher Atmosphäre bei einem Signature-Cocktail oder einem Glas Wein den Aufenthalt genießen – das Pool Deck passt sich der Tageszeit an und begleitet mit wechselndem Ambiente, Musik und Beleuchtung.

Das Schauspiel Meer, Sonne, Wind und Natur zeigt sich in spektakulärer Weise im Sun Deck Restaurant, das auf den Felsen außerhalb der Mauern des Forts thront. Bei naturbelassenen Austern, Fisch-Tartar in Olivenöl und Feigenblattessig, Miesmuschel-Escabeche von der Raw Bar oder gegrilltem Gemüse aus dem Holzofen wird das Essen zu einer einzigartigen Erfahrung.

Der ideale Abschluss eines Abends findet sich in der exklusiven Pinea Bar mit zwölf Inside- und zwölf Outsidesitzplätzen: maßgeschneiderte, erstklassige Cocktails und Raritäten wie Louis XIII Cognac versprechen ein Erlebnis der besonderen Art.

Das holistische Spa bietet Gästen alle Annehmlichkeiten, die es für eine luxuriöse Auszeit benötigt. Ob Entschlackung im Dampfbad oder in der Sauna, Entspannung in der Salzgrotte, Schweben und Loslassen im Floatingbecken, der Körper kommt hier zur Ruhe. Verschiedene Anwendungen wie maßgeschneiderte Massagen oder Ganzkörperrituale gehen auf individuelle Bedürfnisse ein.

Im gesamten Spa wie auch in den Zimmern werden Produkte der Schweizer Naturkosmetik Marke annané eingesetzt, die für natürliche, klinisch geprüfte und biologische Hautpflegeprodukte steht. Etwas aktivere Wellnessfreunde erwartet ein Programm aus Yoga-Sessions, Meditations- und Atemübungen oder auch Schwimmen. Einen außergewöhnlichen Moment erleben Gäste bei einem frühmorgendlichen Ausflug in die nahegelegene blaue Grotte, wo sich Körper, Geist und Natur bei einer Meditationssitzung vereinen.

Die Bucht von Kotor mit ihren beeindruckenden Steilhängen und der türkisenen Adria eignet sich zur Erholung und Aktivurlaub gleichermaßen. Im Nordwesten des Landes gelegen und von steilen Berghängen gesäumt, gilt sie als idealer Ausgangspunkt für Strandurlaub, Bootstouren und Ausflüge in die umliegenden Nationalparks Biogradska Gora und Lovćen sowie in die alte Königsstadt Cetinje.

Ein besonderes Highlight ist das Erkunden der nur eine sechsminütige Bootsfahrt entfernten Halbinsel Luštica, die Einblick in die Kultur und Tradition des Landes in malerischen Dörfern gewährt. Die Verkostung von lokalem Olivenöl ergänzt von Schinken, Käse und Wein rundet den Besuch ideal ab.

Bilder Fotograf/ Bildcredits Mark Anthony Fox

Quelle: STROMBERGER PR GmbH

Grinol schließt erste Finanzierungsrunde ab

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grinol

Grinol stellt Anlagen her, die aus Abfallprodukten Bio-Kraftstoff erzeugen

Bis 2030 sollen 80 Prozent des in Deutschland verbrauchten Stroms aus erneuerbaren Energien stammen. Das besagt das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG 2023). Zudem müssen Kläranlagenbetreiber bis Ende 2023 Konzepte zur Phosphorrückgewinnung aus Klärschlämmen vorlegen – und bis 2029 bzw. 2032 umsetzen. Die Pläne zeigen, wie wichtig Green-Techs sind, um diese Ziele zu erreichen. Grinol aus Mecklenburg-Vorpommern erhält jetzt Fremdkapital in Höhe von fast einer Million Euro.

Grünes Bio-Öl aus nachwachsenden Quellen. Das ist die Idee hinter dem Technologiestartup Grinol. In einem patentierten Verfahren wird aus Klärschlämmen und Gärresten ein Heizöl gewonnen, das u. a. in Blockheizkraftwerken als Kraftstoff eingesetzt werden kann. Dabei entsteht auch das begehrte Material Phosphor, das beispielsweise zu Dünger weiterverarbeitet werden kann.

Der Greifswalder Frühphasen-Investor ESB Invest und die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern (MBMV) verkünden mit der Finanzierung von Grinol nun ihr erstes gemeinsames Investment. Neben den Finanzmitteln steht vor allem der Aufbau eines wirtschaftlich stabilen und skalierfähigen Businesses sowie der Ausbau des Teams auf der Agenda.

„Wir wollen die Energieversorgung in Deutschland grüner machen. Durch unser grünes Heizöl können vor allem auch ländliche Regionen und Kommunen den Umstieg auf eine nachhaltigere Wärmeversorgung bewältigen”, so Geschäftsführer Martin Wirtz, der mit seinem Vater Ulrich Wirtz das Startup Grinol gegründet hat. „Wir sehen viel Potenzial, die bereits etablierten erneuerbaren Energien wie Wind, Solar und Biogas sinnvoll zu ergänzen, indem wir Lücken in der Wärmeversorgung schließen.

Unser grünes Heizöl ist lagerfähig und kann wetterunabhängig erzeugt werden. Wir freuen uns, gleich zwei hochkarätige Investor-Gesellschaften aus unserer Wahl-Heimatregion von Grinol überzeugt zu haben und unser Unternehmen jetzt auszubauen.”

„Der Markt für grüne Kraftstoffe befindet sich aktuell im Aufschwung. Effiziente Lösungen sind begehrt, aber rar. Für Grinol sind das ausgezeichnete Voraussetzungen für Wachstum. Mit unserem Investment wollen wir den Entwicklern eine solide Basis geben, um in den kommenden Jahren vieles im Energiesektor zu verändern“, begründet Mario Mietsch, Prokurist bei der MBMV, dem größten Risikokapitalgeber in Mecklenburg-Vorpommern, das Investment.

„Grinol hat das Potenzial, seine Technologie aus Vorpommern weltweit zu vermarkten. Dafür bilden wir jetzt die strategische und operative Grundlage. Wir wollen gemeinsam Grinol zur Marktreife bringen und international vertreiben“, ergänzt Maximilian Block, Managing Director von ESB Invest. Der noch junge Frühphaseninvestor EBS Invest übernimmt bei dem gemeinschaftlichen Projekt die Schirmherrschaft und fachliche Betreuung der Gründer.

Bild: Foto: Der Greifswalder Landrat Michael Sack zeigt sich begeistert vom Startup Grinol. Ulrich Wirtz, Michael Sack, Martin Wirtz und Maximilian Block (v. l. n. r.).

Quelle Storypark

Céline Flores Willers führt 4-Tage-Woche light in ihrem Unternehmen ein

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Celine Flores Willers

Céline Flores Willers führt 4-Tage-Woche light in ihrem Unternehmen ein und stellt Weichen auf Wachstumskurs

LinkedIn Top Voice Céline Flores Willers führt in ihrem 2020 gegründeten Unternehmen The People Branding Company die „4 Tage Woche light“ für alle Vollzeit-Mitarbeitenden mit einer 40 Stunden Woche ein. Jeden ersten Freitag im Monat haben die Beschäftigten frei und bekommen bei gleichem Gehalt zwölf weitere bezahlte freie Tage. Damit wird die Gründerin ihrem Anspruch nach einem modernen und flexiblen Arbeitsumfeld gerecht. Gleichzeitig stellt sie die Weichen auf Expansion und setzt dabei auf Automatisierung im Agentur Business.

Die Mitarbeitenden der Personal Branding Agentur, die alle remote arbeiten, erhalten im laufenden Jahr bei gleichem Gehalt zwölf bezahlte Urlaubstage extra und insgesamt 37 Urlaubstage pro Jahr. „Wir wollen mit dem Erholungstage-Konzept Vorreiter sein und Strukturen schaffen, damit das Team gesund und motiviert eine gute Leistung erbringen kann“, erklärt die Gründerin Willers. Ihr Ziel ist es, ein modernes Unternehmen aufzubauen, das für Arbeitgeber:innen und Arbeitnehmer:innen gleichermaßen funktioniert.

Aus diesem Grund investiert das Unternehmen in Teambuilding-Maßnahmen wie die regelmäßigen, fünftägigen Workations einmal im Quartal, und jetzt ebenso in das Erholungstage-Konzept “4 Tage Woche light”. Das Projekt ist ein Testballon und zunächst auf ein Jahr begrenzt. Zudem gelten für alle Beschäftigten bei The People Branding Company die Bayerischen Feiertage, obwohl der Großteil des rein remote arbeitenden Teams in anderen Bundesländern sitzt, die weniger Feiertage haben.

Personal Branding Agentur auf Wachstumskurs
Das Team rund um Gründerin Céline Flores Willers konnte in 2022 das Beratungsgeschäft im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdreifachen. Der Zuwachs wurde zum einen von der Vermarktung des eigens entwickelten Produktportfolios im deutschsprachigen Raum getragen, das aus virtuellen E-Learnings und Corporate Influencer-Trainings besteht. Aber auch der Zuwachs von rund 20 CEO-Kunden, für die The People Branding Company die Social Media Profile managed, trugen zu dieser Entwicklung bei.

„Das Geschäft mit Trainings im Bereich Corporate Influencing wächst enorm“, erklärt Gründerin Céline Flores Willers. „Mitarbeitende als Markenbotschafter:innen fungieren zu lassen, entpuppt sich mehr und mehr als größter Hebel, um im Dschungel des Fachkräftemangels als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden.

Entsprechend hoch ist der Schulungsbedarf in den Unternehmen und die Nachfrage nach unseren Produkten und Services.“ Der strategische Fokus liegt auf den Key-Accounts: Rund ein Drittel der Kund:innen von The People Branding Company sind Großkonzerne mit einem jährlichen Umsatz von über fünf Milliarden Euro. So zählen renommierte Unternehmen wie SAP, LANXESS oder Fujitsu zum Kundenkreis. Besonders stolz ist die Gründerin Willers darauf, das Unternehmen allein aus eigener Kraft zu finanzieren und ohne Fremdkapital zu wachsen.

Skalierung des Geschäftsmodells
Für das laufende Geschäftsjahr setzt das junge Unternehmen auf Skalierung des bestehenden Portfolios. “ Ziel ist es, unsere Umsätze zu verdoppeln, im ersten Quartal 2023 sind wir bereits auf Kurs”, erklärt Gründerin Willers. “Unser Fokus liegt darauf, smart zu wachsen, indem wir mehr auf Technologie und Automatisierung als auf Personalwachstum setzen.” Darüber hinaus wird das Unternehmen in den Ausbau und die Weiterentwicklung des Produktportfolios investieren. “Innovationen, die vom Kerngeschäft abweichen, habe ich zur Chefsache erklärt”, sagt Willers.

LinkedIn als Dreh- und Angelpunkt im Employer Branding
The People Branding Company legt bei der Beratung einen besonderen Fokus auf die B2B-Plattform Linkedin. Aktuellen Studien zufolge nutzen in der DACH-Region rund 19 Millionen Professionals das globale B2B-Netzwerk – auch um potenzielle neue Arbeitgeber zu identifizieren. Daher ist LinkedIn heute wichtiger Bestandteil für Employer Branding Strategien. “Viele Unternehmen haben die Relevanz von LinkedIn für ihr Recruiting erkannt, verfügen aber nicht über die Expertise oder die Zeit, um sich dort professionell zu positionieren”, erklärt Willers.

Anders als viele Freelancer, die in diesem Bereich ihre Dienstleistung anbieten, ist The People Branding Company in der Lage, nicht nur ganze Teams und auch CEOs zu beraten und zu coachen, sondern am Ende auch die Kommunikation umzusetzen. Dabei kann das Team um Céline Flores Willers auf die Erfahrungen mit dem eigenen Account zurückgreifen, das gerne auch als Testumgebung genutzt wird. Mit über 150.000 Followern ist Willers bereits mehrfach als Top-Voice auf LinkedIn ausgezeichnet worden.

Über The People Branding Company
The People Branding Company ist ein High Scale Beratungsunternehmen für Personal Branding und Corporate Influencing auf LinkedIn. Zu den über 50 Großkunden zählen renommierte Unternehmen wie SAP, LANXESS oder Fujitsu. Das Unternehmen wurde 2020 von Céline Flores Willers gegründet und beschäftigt remote rund 20 Mitarbeitende.

Bild Celine Flores Willers Fotograf/ Bildquelle/ Credits: Credentials@MirjamHagen

Quelle Vaubel Medienberatung GmbH