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cylib schließt Seed-Finanzierungsrunde ab, um das Batterierecycling zu revolutionieren

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cylib

cylib: Proprietäre Technologie ermöglicht grünes Batterierecycling, Skalierung des an der RWTH Aachen entwickelten IP-geschützten Verfahrens, Bau einer Pilotanlage in Aachen geplant, Vsquared Ventures und Speedinvest als Investoren

Das RWTH Aachen Spin-off cylib hat eine 3,6 Mio. Euro Seed-Finanzierung erhalten, um das Recycling von Lithium-Ionen-Batterien effizienter und umweltfreundlicher zu gestalten. Mit der einzigartigen Technologie will cylib dazu beitragen, die wachsende Recyclinglücke im europäischen Batteriemarkt zu schließen.

Das Team um CEO Lilian Schwich und CTO Paul Sabarny hat eine proprietäre, nachhaltige Recyclingmethode entwickelt. Die beiden Wissenschaftler waren maßgeblich am Aufbau der Batterierecycling-Gruppe am IME der RWTH Aachen beteiligt. Das IME ist ein Pionier in der Forschung des Batterierecyclings. Nun will cylib das über mehrere Jahre entwickelte Verfahren industrialisieren, um eines der Kernprobleme der E-Mobilität zu lösen.

„Die heutige Batteriezellproduktion ist nicht grün. Mit unserem Recyclingprozess ermöglichen wir die zukünftige Produktion nachhaltiger Batteriezellen“, sagt CEO Lilian Schwich. „Für die große Menge an Batterien, die für die Elektromobilität in Zukunft benötigt wird, braucht es eine Kreislaufwirtschaft. Unser ganzheitlicher Recyclingansatz trägt dazu bei, Mensch, Umwelt und Klima bestmöglich zu schützen.“

Wegweisendes grünes Recycling, das die gesetzlichen Anforderungen der EU übertrifft

Herkömmliche Recyclingverfahren können wichtige Ressourcen nicht zurückgewinnen und hinterlassen einen relevanten ökologischen Fußabdruck, weil große Mengen CO2 freigesetzt werden und die Verfahren einen umfangreichen Einsatz von Chemikalien erfordern.

Daher sind die meisten dieser Verfahren nicht geeignet, um die regulatorischen Anforderungen zu erfüllen, die die EU in den kommenden Jahren umsetzen will.
Im Gegensatz dazu ist der Recyclingprozess von cylib in der Lage, alle Materialien aus einer Lithium-Ionen-Batterie mit beispielloser Effizienz und auf umweltfreundliche Weise zu zurückzugewinnen. Die Wiederverwendung von emittiertem CO2und der Verzicht auf Chemikalien zur Rückgewinnung von Lithium und Grafit machen den Ansatz von cylib zum effizientesten und nachhaltigsten der Welt.

Die jährliche Menge von Altbatterien in der EU wird bis 2040 voraussichtlich um das 13-fache auf 1,4 Millionen Tonnen ansteigen. Selbst unter Berücksichtigung der optimistischsten Szenarien im Hinblick auf prognostizierte Recyclingkapazitäten wird deutlich, dass eine enorme Recyclinglücke entstehen wird. Die Lösung von cylib spielt eine wichtige Rolle dabei, diese Lücke zu schließen. Mit dem Startkapital der Seed-Runde plant das Unternehmen den Aufbau einer Pilotfabrik in Aachen, um gemeinsam mit Partnern aus unterschiedlichen Branchen das neue Recyclingverfahren zu industrialisieren.

„Wir führen derzeit Gespräche mit verschiedenen Unternehmen über strategische Partnerschaften. Dazu gehören Automobil-OEMs, Zellhersteller und Rohstofflieferanten“, sagt Mitgründer Dr. Gideon Schwich.

Batterieerfahrene Deep Tech-Investoren

„Wir waren beeindruckt von der langjährigen Erfahrung der Gründer in der Forschung zum Batterierecycling in Kombination mit ihrer Arbeit in der Industrie. Das Team um Lilian Schwich hat führende batteriebezogene Unternehmen beraten und kennt daher die Herausforderungen und Lösungsmöglichkeiten dieser Branche. Dies ist eine Kombination, die wir bisher noch nicht gesehen haben, und wir glauben, dass dies entscheidend sein wird, wenn es darum geht, das führende Batterierecyclingunternehmen aufzubauen“, sagt Dr. Herbert Mangesius von Vsquared. Der Deep Tech Fonds mit Sitz in München hat umfangreiche Investitionen in den Batteriebereich getätigt, wie zum Beispiel in Firmen wie CUSTOMCELLS und Group14 Technologies.

Andrej Henkler, erfahrener Business Angel und Unternehmer, fügt hinzu: „Europa ist der ideale Ausgangspunkt, um Marktführer in der Recyclingindustrie für Lithium-Ionen-Batterien aufzubauen. Die überlegene Technologie von cylib, ihre Beziehungen zu etablierten Batterieherstellern und die Tatsache, dass sie alle regulatorischen Anforderungen bereits jetzt erfüllen, bereiten sie auf einen langfristigen Erfolg vor.“

Weitere Investoren sind Lawrence Leuschner von Blue Impact Ventures, Lieferando-Gründer Kai Hansen, die CUSTOMCELLS-Gründer Torge Thönnessen und Leopold König, Silexica-Gründer Maximilian Odendahl und Karim Jalbout, CPO bei Lilium.

Quelle Story-Fabrik GmbH

Athleten als Investoren: Profisportler investieren in deutsches Smart Fitness Unternehmen

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STRAFFR

Profi-Basketballer Niels Giffey, Handball-Bundesligist Steffen Weinhold und Ruderweltmeister Max Planer investieren in Fitness Tech Unternehmen STRAFFR. Außerdem unterstützen sie das innovative Unternehmen auch als Partner. Das Startup aus Hessen hat im Jahr 2020 seine erste Produktneuheit, das smarte STRAFFR Band, im deutschen TV vorgestellt und startet nun eine Finanzierungsrunde für Privatinvestoren, um neue Produkte zu entwickeln.

STRAFFR ist wie ein Peloton für die Hosentasche. Für Menschen, die keine Zeit oder Möglichkeit haben, in ein Fitnessstudio zu gehen – oder nicht tausende von Euro für einen digitalen Hometrainer ausgeben möchten – bietet STRAFFR eine geniale Lösung: ein smartes Fitnessband, das sich mit einer App verbindet und dadurch ein interaktives Training mit Live-Feedback ermöglicht. Pro-Athleten und Personal-Trainer in Kombination mit einem digitalen Coach unterstützen das Training zu Hause oder unterwegs.

Bekannte Athleten wie Niels Giffey, Steffen Weinhold und Max Planer haben nun in das Startup investiert und unterstützen die Firmengründer zusätzlich mit ihrer Expertise und Erfahrung auch bei der Produktentwicklung und im Marketing. Das Modell, dass Sportler in ein Startup investieren, ist vor allem aus den USA bekannt. Basketball Superstar LeBron James hat beispielsweise in das FitTech Unternehmen Tonal investiert. Das Netzwerk aus deutschen Athleten um das Startup STRAFFR geht somit neue Wege im deutschen Raum. Außerdem bietet das Unternehmen nun privaten Investoren über die Plattform Seedmatch die Möglichkeit, sich am Unternehmenserfolg zu beteiligen.

Niels Giffey: „Die Innovation und Portabilität von STRAFFR ermöglicht es mir und anderen Menschen effektiv unterwegs oder zu Hause zu trainieren. In meinen Fall ist STRAFFR auf jeder Auswärtsreise mit dabei. So kann ich beispielsweise im Hotel, wo die Trainingsmöglichkeiten oft begrenzt sind, ein Recovery-Workout absolvieren und mich fit halten – das macht es für mich zum perfekten smarten Trainingstool“

Steffen Weinhold: “Im Laufe meiner Karriere habe ich den Fokus von reinem Gewichttraining hin zu mehr Functional Fitness verschoben, um Verletzungen zu vermeiden und meinen Körper besser auf Bewegungen im Handball vorzubereiten. Der Fokus von STRAFFR auf Functional Fitness in Kombination mit technologischer Innovation öffnet völlig neue Möglichkeiten für Menschen, die sich fit und gesund halten wollen und ich freue mich diese Entwicklung mitzugestalten.“

Die Sensorik von STRAFFR ist patentiert und direkt im Band integriert. Dieser Sensor im gesamten Band trackt jede Bewegung und außerdem relevante Trainingsdaten wie Gewicht, Anzahl der Wiederholungen, Geschwindigkeit, etc. Die Infos werden live an die STRAFFR App übermittelt. Dort bekommt man außerdem Live-Feedback, damit das Training kontinuierlich verbessert und sportliche Ziele schneller erreicht werden können. So können sich die Trainierenden vollkommen auf das Workout und ihre Erfolge konzentrieren.

Quelle OneCrowd Loans GmbH

Produktlaunch Augmented Reality-Brille – Game-Changer für Industrie

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Augmented

Almer Technologies produziert die ersten 200 Augmented Reality Brillen und startet die Auslieferung an Schweizer Industriebetriebe. Die Brille ist ein Game-Changer für Industriefirmen, da er die Produktivität steigert und Ausfallzeiten reduziert.

Dass eine eigene Maschine stillstehen könnte und die Kosten dadurch explodieren, ist eine Ur-Angst eines jeden Industrie-Unternehmens. Niemand kann sich – bei den hohen Schweizer Preisen und dem immer stärkeren Franken sowieso – verzögerte Lieferungen, schlechten Service und Kundenfrust leisten.


Wie willkommen wäre hier ein zuverlässiger, reibungsloser Aftermarket Service? Genau hier hält die Innovation von Sebastian Beetschen Einzug. Als er vor zwei Jahren das Startup Almer Technologies gründete, träumte er davon, eine Augmented Reality-Brille für Schweizer Industriefirmen zu entwickeln, die viel nutzerfreundlicher und kompakter ist als bestehende Lösungen, und den ganzen Arbeitstag bequem getragen werden kann.
Ausgerechnet ein Produkt in einem Markt zu entwickeln, in dem sich bereits namhafte Firmen wie Microsoft und Google versucht haben? Eine kühne Idee, sagten die einen. Fast frech, fanden andere und rieten ihm eher vom Vorhaben ab.


Wie ein Terminator: Remote-Zusammenarbeit auf dem nächsten Level
Die Vision war felsenfest: Industriefirmen ein Tool geben, das die professionelle Zusammenarbeit revolutioniert. Nicht nur mit einer Kopie der Hololens, sondern durch ein intuitives, kompaktes Ökosystem aus Hardware und Software. Eines, das die Mitarbeiter ganz bequem tragen können und ihnen erlaubt, hands-free zu arbeiten, während sie gleichzeitig auf der Brille eingeblendete Informationen nutzen.
Mit einem starken Team, den besten der besten aus allen Sparten, entstand ein Businessplan und ein Entwicklungsziel, welche plötzlich Zuspruch fanden. Sein Unternehmen Almer Technologies gewann einen Unternehmerpreis nach dem anderen und reinvestierte das Geld in die Forschung und Entwicklung. In Rekordzeit und mit einem Bruchteil des Innovations Budgets der Konkurrenz entwickelte Almer ein marktreifes Produkt.

Selbst unterbrochene Lieferketten während und nach Corona konnten dem jungen Schweizer Startup nichts anhaben. Nach einem Jahr Entwicklungszeit startete Almer die Produktion – nicht irgendwo, sondern direkt in den Büroräumlichkeiten in der Schweizer Bundeshauptstadt.

Game-Changer für Industriefirmen, der globales Know-How zusammenbringt
Das Resultat: Eine Augmented Reality-Brille, nach welcher Industriefirmen sich wirklich gesehnt haben. Ein Game-Changer für die industrielle Zusammenarbeit, weil sie der Kommunikation zwischen verschiedenen Standorten eine neue Dimension verleiht.
Die Brille ist kompakter, leichter und einfacher im Gebrauch als alles andere auf dem Markt – auf dem ganzen europäischen Kontinent gibt es nichts Vergleichbares. Sagen die Kunden, welche die Almer-Brille im September erhalten haben.

Zum Beispiel Jürg Schneider, Leiter Verkauf und Kundendienst der Firma Loepfe: «Die Benutzerfreundlichkeit der Almer-Brille ist für uns und unsere Partner ein sehr wertvoller Vorteil. Sie ermöglicht es uns, unsere Dienstleistungen überall auf der Welt schneller anzubieten und stärkt den Wiedererkennungswert der Marke Loepfe.»
Der Gründer Sebastian Beetschen ist überglücklich, dass der Produktlaunch der ersten Serie so erfolgreich ist und sagt stolz: «Mein Team hat innerhalb von einem Jahr und mit zwei Millionen Franken das erreicht, was Microsoft in vier Jahren mit vier Milliarden Franken erreicht hat». If you can dream it, you can do it.

Quelle MARKETING-PRobst GmbH

Mondu erhält 20 Millionen Euro in neuer Finanzierungsrunde von der VVRB – Anbieter von BNPL im B2B-Segment wächst national und international

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Mondu

Das B2B-Zahlungsunternehmen Mondu hat in einer neuen Finanzierungsrunde 20 Millionen Euro von der deutschen Vereinigten Volksbank Raiffeisenbank (VVRB) erhalten.

Dies ist das erste Darlehen für Mondu; es wird an ein in Luxemburg ansässiges SPV (Special Purpose Vehicle) vergeben und ist besichert. Die Gründung des SPV ermöglicht Mondu schnelles Wachstum und die Diversifizierung seiner Refinanzierung bei externen Investoren – sowohl in Deutschland als auch auf internationaler Ebene.

Gleichzeitig expandiert Mondu im Rahmen seiner Wachstumspläne im Oktober dieses Jahres in die Niederlande.

Das Ende 2021 gegründete Unternehmen Mondu hat eine „Buy Now, Pay Later“-Lösung für B2B-Händler und -Marktplätze eingeführt. Die Lösungen des Unternehmens sind bereits für Geschäftskunden in Deutschland und Österreich verfügbar und werden nun auch in den Niederlanden erhältlich sein und somit den grenzüberschreitenden Handel zwischen diesen Ländern unterstützen. Die BNPL- und Ratenzahlungslösungen von Mondu bieten Geschäftskunden ihre bevorzugten Offline-Zahlungsmethoden im B2B-Bereich und flexible Zahlungsbedingungen in einem Online-B2B-Checkout an.

Seit der Gründung des Unternehmens vor einem Jahr hat Mondu in zwei Finanzierungsrunden insgesamt 57 Millionen US-Dollar von amerikanischen Investoren wie Valar Ventures, Cherry Ventures, FinTech Collective und Angel-Investoren erhalten.

Philipp Povel, Mitbegründer und Co-CEO von Mondu, erklärt zu der neuen Finanzierung: „Für Mondu ist dies ein weiterer strategischer Meilenstein. Der Kredit der VVRB, einem Mitglied der angesehenen Gruppe der deutschen Genossenschaftsbanken, verleiht unserem Unternehmen ein hohes Maß an Vertrauenswürdigkeit. Es beweist, dass unsere Zahlungslösungen auch für externe Kreditgeber attraktiv sind. Die Finanzierung wird unsere europäische Expansion weiter unterstützen und es uns ermöglichen, weitere Zahlungslösungen zu entwickeln, von denen Geschäftskunden profitieren.“

Nicht zum ersten Mal nutzt die VVRB diese innovative Form der Kreditvergabe, um ihr Kreditportfolio zu erweitern. Ralf Magerkurth, CEO der VVRB, kommentiert diesen Vorgang: „Wir sehen in Mondu und seinem hervorragenden Führungsteam ein unglaubliches Potenzial. Wir sind davon überzeugt, dass BNPL für B2B einen bedeutenden Einfluss auf KMUs (kleine und mittlere Unternehmen) haben kann. Das Konzept, das uns das Management-Team von Mondu vorstellte, hat uns überzeugt. Wir freuen uns darauf, das Wachstum von Mondu zu unterstützen.“

Im Zuge seiner Expansion plant Mondu, ein neues Büro in den Niederlanden zu eröffnen, lokales Personal einzustellen und in lokale Marketingaktivitäten zu investieren. Derzeit läuft in Amsterdam eine umfangreiche Einstellungskampagne. Die Expansion auf dem niederländischen Markt ist ein logischer nächster Schritt in Mondus kontinuierlichem Wachstumskurs.

Philipp Povel erklärt weiter: „Die Niederlande besitzen einen modernen Handelsmarkt, in dem 48 Prozent der B2B-Bestellungen online durchgeführt werden. In diesem Jahr wird der Umsatz im B2B-E-Commerce allein bei physischen Gütern etwa 38 Milliarden Dollar erreichen. Bis zum Jahr 2025 steigen die Umsätze voraussichtlich auf 54,5 Milliarden Dollar an. Mit den BNPL-Lösungen von Mondu werden B2B-Unternehmen in den Niederlanden in der Lage sein, die Conversion Rates und die Kundenbindung zu erhöhen, indem sie den Käufern ein schnelles und reibungsloses Zahlungserlebnis wie im B2C-Bereich mit flexiblen Bedingungen bieten. Lokale B2B-Unternehmen erhalten ein besseres Cashflow-Management, minimieren den operativen Arbeitsaufwand und können ihre Geschäfte mühelos erweitern, indem sie ohne Risiko grenzüberschreitend nach Deutschland und Österreich verkaufen.“

In den letzten Wochen hat Mondu bekannt gegeben, dass sein Führungsteam mit der Ernennung von Julian Kurz zum Chief Commercial Officer (COO) und Lauren Hoehlein Joseph zum Chief People Officer (CPO) erweitert wurde. Mondu zählt nun mehr als 120 “Monduneers” in seinem Team. Neben der Vergrößerung des Teams hat Mondu auch den Ratenkauf eingeführt. Die neue Lösung ermöglicht es Unternehmen, ihre Einkäufe in gleiche, zinsfreie Zahlungen aufzuteilen – ohne zusätzliche oder versteckte Gebühren.

Quelle Sparta PR

ADD TO WATER: Ottakringer Getränke AG investiert bis zu 500.000 Euro in zwei Phasen

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ADD TO WATER
ADD TO WATER

Das Wiener Startup ADD TO WATER sorgt seit diesem Sommer für mehr Geschmack im Wasser – mit Erfolg: Als gemeinsames Venture der Ottakringer Getränke AG und TheVentury vertreibt ADD TO WATER flüssige, hochintensive und natürliche Geschmacksaromen in Österreich und Deutschland. Nach der erfolgreichen Validierungsphase erhöht die Ottakringer Getränke AG nun ihr Investment in zwei Stufen auf bis zu 500.000 Euro.

Das Start-up ADD TO WATER ist das Ergebnis einer umfangreichen Zusammenarbeit der Ottakringer Getränke AG und der Innovationsagentur TheVentury. Aus dem gemeinsamen Innovationsprozess ergab sich das Konzept der natürlichen Aromen von ADD TO WATER: Diese verfeinern seit Juni 2022 den Wassergenuss der Österreicher:innen und Deutschen mit ihrem fruchtig frischen Geschmack – ohne Zucker, ohne künstliche Süßungsmittel und ohne Kalorien.

Die Mission von ADD TO WATER ist ganz einfach: Sie möchten mehr Freude und Leidenschaft für das gesündeste Getränk der Welt wecken. Die sechs natürlichen, flüssigen und hochintensiven Aromen, mit denen Wasser tröpfchenweise verfeinert wird, können individuell zusammengestellt werden und sorgen so für mehr Abwechslung und Spaß beim Trinken.

Nach der Markteinführung von ADD TO WATER folgte eine dreimonatige Validierungsphase. Die rund 2.500 Flavours, welche in diesem Zeitraum verkauft wurden, sowie die positiven Rückmeldungen seitens der über 800 Kund:innen sprechen eine eindeutige Sprache: Die neuen Wasser Flavours treffen einen Nerv am Markt. Das Konzept rund um die individuell dosierbaren Geschmacksaromen steckt voller Potential, das es nun weiter zu nutzen gilt.

Seriengründer und Mitglied des Aufsichtsrats der Ottakringer Getränke AG, Florian Gschwandtner, ergänzt: „Ich finde Start-up Reisen und neue Produkte unglaublich spannend. Noch dazu, wenn sie die Welt ein bisschen besser machen. Mit ADD TO WATER wurde ein Produkt geschaffen, welches mir als fitnessaffiner Mensch besonders gut gefällt. Ich trinke sehr gerne Mineralwasser und dieses kann ich mir jetzt mit null Kalorien geschmacklich verfeinern – genauso etwas habe ich gesucht.“

Nach starkem Start: Innovation geht in die nächste Runde

Dieses vielversprechende Ergebnis hat die Ottakringer Getränke AG dazu veranlasst, erneut bis zu eine halbe Million Euro in das gemeinsame Venture zu investieren. „Viel Praktische Erfahrung im Venture Building sowie ein hoch engagiertes Team, das weiß, was es tut und die richtigen Fragen stellt – das hat für uns TheVentury zu einem verlässlichen Partner für dieses innovative Projekt gemacht. Und der erfolgreiche Markteinstieg von ADD TO WATER bestätigt uns in unserer Entscheidung“, freut sich Markus Raunig, Vorstand der Ottakringer Getränke AG.

Im nächsten Schritt will man das Produkt anhand der bisherigen Ergebnisse skalieren und weiterentwickeln, mit dem Ziel, bald neue Flavours auf den Markt zu bringen. Mit Beginn 2023 soll daher auch das Team hinter ADD TO WATER Zuwachs erhalten.

Christoph Bitzner, Geschäftsführer von TheVentury, hebt in diesem Zuge auch die Relevanz eines starken Venture Partners hervor: „Mit der Erfolgsgeschichte ADD TO WATER zeigt die Ottakringer Getränke AG, dass sie als zeitgenössisches Unternehmen nicht nur auf Tradition setzt, sondern auch in neue Trends und Geschäftsfelder investieren möchten. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.”

Die ADD TO WATER Wasserzusätze sind derzeit exklusiv im Online-Shop www.addtowater.com erhältlich.

QuelleKetchum Publico GmbH

alcemy gewinnt Startup-Award für Nachhaltigkeitsinnovation

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alcemy

Das Berliner Start-up alcemy erhält den Startup-Award für Nachhaltigkeitsinnovation für seine KI-gestützte Software und prädiktive Qualitätssteuerung, womit CO2-arme Zemente und Betone einfacher und kostengünstiger produziert werden können.

Der auf dem Maschinenbau-Gipfel 2022 verliehene Preis zeichnet damit ein Start-up aus, das die Baubranche dabei unterstützt, sich nachhaltig und zukunftsfähig aufzustellen.

Der Award des Maschinenbau-Gipfels wurde 2022 zum vierten Mal auf dem Leitkongress des Maschinen- und Anlagenbaus verliehen. Fünf Start-ups wurden aus dutzenden Bewerbungen ausgewählt und erhielten eine Einladung zum Pitchduell auf dem 13. Maschinenbau-Gipfel in Berlin. alcemy setzte sich im Wettstreit um die Gunst des Publikums gegen seine Konkurrenz durch und gewann den Award mit seiner KI-gestützten Software, die Zement- und Betonherstellern die digitalen Tools an die Hand gibt, um CO2-arme Zemente und Betone kostensparender und präziser herzustellen. „Wir freuen uns sehr, den Startup-Award für Nachhaltigkeitsinnovation entgegenzunehmen.

Es ist großartig zu sehen, dass das Thema Nachhaltigkeit immer stärker in den Unternehmensfokus in der Industrie, insbesondere im Maschinen- und Anlagenbau, rückt und diese die Herausforderung der Dekarbonisierung aktiv angehen”, freute sich Hoang Anh Nguyen, Public Policy & Affairs Manager von alcemy, der den Preis auf der Bühne entgegennahm.

Der Maschinen- und Anlagenbau spielt eine zentrale Rolle bei der Umsetzung des European Green Deals und somit bei der Gestaltung einer grünen Zukunft. Um ein ressourceneffizientes Vorgehen voranzutreiben, wurde der diesjährige Startup-Award auf dem Maschinenbau-Gipfel explizit zum Fokusthema Nachhaltigkeit verliehen. „Die globale Produktion von Zement und Beton ist für rund acht Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes verantwortlich, der Hebel beim Thema Nachhaltigkeit somit groß. alcemy unterstützt Unternehmen der Bauindustrie dabei, ihre grauen Emissionen zu verkleinern”, ergänzt Leopold Spenner, Co-Gründer und CEO von alcemy. Am Rande des Gipfels erläuterte Hoang Anh Nguyen die Lösung von alcemy auch dem Vizekanzler und Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, Robert Habeck, der ebenfalls als Gast und Redner am Deutschen Maschinenbau-Gipfel teilnahm.

Text: Piabo PR

Quelle Bild ©Anna McMaster

Zur Weihnachtszeit mit den digitalen Bilderrahmen von Aura Erinnerungen schenken

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Aura

Weihnachten steht vor der Tür und die jährliche Suche nach dem perfekten Geschenk beginnt. Auras digitale Bilderrahmen sind das richtige Weihnachtsgeschenk für jedes Familienmitglied. Auf dem Aura-Rahmen können die schönsten Erinnerungen der Weihnachtszeit präsentiert werden, so dass sich die ganze Familie daran erfreut.

Weihnachten steht vor der Tür und die jährliche Suche nach dem perfekten Geschenk beginnt. Auras digitale Bilderrahmen sind das richtige Weihnachtsgeschenk für jedes Familienmitglied. Auf dem Aura-Rahmen können die schönsten Erinnerungen der Weihnachtszeit präsentiert werden, so dass sich die ganze Familie daran erfreut.

Die stylischen Bilderrahmen sind in viele Größen und eleganten Farbtönen erhältlich, ganz nach persönlichem Geschmack. Der Rahmen wird einfach mit dem WLAN verbunden und mit der Aura-App eingerichtet. Mit dieser App können auch Freunde und Familie eingeladen werden, ihre eigenen Bilder und Videos zu teilen. Der Cloud-Speicher ist unbegrenzt, was es dem Besitzer erlaubt, auch während der kommenden Jahre stets mit den Liebsten in Kontakt zu bleiben und immer neue Momente hochzuladen. So entsteht ein digitales Bilderalbum, an dem die ganze Familie mitgearbeitet hat. Beim Verschenken eines Aura-Rahmens, kann dieser schon im Voraus mit Bildern und Videos bespielt werden, sodass man diese gleich nach dem Auspacken bewundern kann.

Auras intuitive und einsteigerfreundliche Steuerung macht die Rahmen zum perfekten Geschenk für jedes Familienmitglied. Sind die Funktionen einmal in der App gestellt, werden neue Bilder ganz von alleine angezeigt. Da der Rahmen problemlos aus der Ferne per App mit Bildern bespielt werden kann, bietet er auch Familienmitgliedern ohne Mobilgeräten die Möglichkeit, am Leben ihrer Liebsten teilzuhaben.

Dank des neuen KI gestützten Einfärbe-Tools erstrahlen auch alte schwarz-weiß oder Sepia Bilder von Oma und Opa in leuchtenden Farben. Hierzu müssen lediglich die Originale in der Aura-App gescannt werden, den Rest macht Auras Software automatisch.

In Deutschland sind aktuell drei verschiedene Aura Bilderrahmen verfügbar. Der neue Carver (UVP 159€) ist in den Farben Gravel oder Sea Salt, der Mason (UVP 199 €) in den Varianten White Quartz oder Graphite und der Mason Luxe (UVP 259 €) in den Farben Pebble oder Sandstone erhältlich.

Quelle SWORDFISH PR

Erster share Social Impact Store eröffnet: share und Caritas starten Spenden-Aktion gegen Welthunger

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share Social Impact Store
share Social Impact Store

Zum Welternährungstag eröffnet das Social Impact Unternehmen share in Kooperation mit der Caritas der Erzdiözese Wien von 13.-15. Oktober einen Pop-Up-Store auf der Mariahilferstraße 77, 1060 Wien.

Das Besondere: Alle share Produkte, die im Shop erhältlich sind, kommen lokalen Projekten der Caritas zugute. Um noch mehr zu bewegen, nutzt share den gesamten Oktober für Spendenaktionen: Im Zeitraum der 1 Million Mahlzeiten Challenge geht der Erlös aller share Lebensmittel, die österreichweit verkauft wurden, an die Caritas.

In der zweiten Oktoberhälfte spendet share ein lokales Lebensmittelpaket für jedes in einem Tankstellenshop der OMV verkaufte share Gebäck. Gemeinsam mit der Caritas & Partnern setzt share so ein Zeichen gegen Welthunger, denn derzeit wird Hilfe dringend benötigt.

Zu feierlichen Eröffnung des ersten share Social Impact Stores trafen sich heute share Gründerin Iris Braun, Klaus Schwertner, gf. Caritasdirektor der Erzdiözese Wien, Markus Rumelhart, Bezirksvorsteher des 6. Wiener Gemeindebezirks und Celebrity-Sänger Cesar Sampson auf der Wiener Mariahilfer Straße. Um Punkt 9 Uhr wurde der Shop für alle geöffnet und kann jetzt zwischen 13. und 15. Oktober von 10-18 Uhr besucht werden. Zu kaufen gibt es eine breite Auswahl an share-Produkten: Lebensmittel, Hygieneartikel, Getränke und Schreibmaterialien.

Daneben sind auch weiterhin die Produkte aus den Werkstätten der Caritas zu erwerben. Alle share Produkte im Shop spenden an lokale Projekte der Caritas. Zusätzlich werden die nicht verkauften Produkte als Sachspende eingesetzt. Der Shop macht deutlich, wie einfach Spenden sein kann, wenn es sich im Alltag integrieren lässt. „Wir freuen uns sehr, heute gemeinsam mit der Caritas den ersten share Social Impact Pop-Up-Store zu eröffnen.

Immer mehr Menschen erkennen, dass jede Kaufentscheidung einen gesellschaftlichen und ökologischen Impact hat – das motiviert uns umso mehr, diesen Weg weiterzugehen und unsere Marke und Produkte stetig auszubauen“, freut sich Gründerin Iris Braun.

Caritas: 56% mehr Hilfeanfragen als vor einem Jahr
Auch in Österreich wird das tägliche Leben immer teurer. Laut einer Studie des Fiskalrats können 35% der Haushalte in Österreich durchschnittliche Konsumausgaben nicht mehr decken. Das ist ein Anstieg von 10% seit Anfang 2022. Allein in Wien haben dieses Jahr ca. 56% mehr Menschen in den Caritas Sozialberatungsstellen Hilfe angefragt als im Vorjahr. Ein Negativtrend, der sich auch in anderen Bundesländern zeigt.

Auch Lebensmittelausgabestellen werden von den Österreicher:innen häufiger in Anspruch genommen. Wöchentlich gibt die Caritas Wien aktuell 26 Tonnen Frisch- und haltbare Ware aus, im Vergleich dazu waren es im Vorjahr noch 17 Tonnen pro Woche.

„Immer mehr Menschen machen sich angesichts der Rekordinflation und der enormen Teuerungen große Sorgen. Wir beobachten in den letzten Monaten, dass sich viele Menschen erstmals hilfesuchend an die Caritas wenden, weil sie nicht wissen, wie sie ihre Energierechnungen begleichen sollen oder der Einkauf von Lebensmitteln gerade am Monatsende zur besonderen Belastung wird.

Gleichzeitig hungern weltweit mit 828 Millionen Menschen um ein Fünftel mehr als noch 2019. Unsere Hilfe ist in vielen Bereichen dringend nötig. Die gute Nachricht: Spenden wie diese machen unsere Hilfe möglich. Vielen herzlichen Dank an share für die Unterstützung“, so Klaus Schwertner, gf. Caritasdirektor der Erzdiözese Wien.

Gutes Tun im Alltag leicht gemacht
Viele Menschen würden gerne Gutes tun und wissen nicht, wo sie anknüpfen sollen. share liefert die Antwort: Mit der Kraft des alltäglichen Konsums sollen soziale Probleme in der Welt adressiert werden. In den letzten vier Jahren hat share mit dem Verkauf seiner Produkte fast 50 Projekte in Österreich und weltweit unterstützt und damit gezeigt, wie ein Griff zu einem share Produkt etwas Großartiges für Mensch und Umwelt bewirken kann.

„Für mich ist es großartig, so eine tolle Marke wie share unterstützen zu können. share zeigt, dass Unternehmertum auch anders – sozial geht. Nämlich indem es gute Produkte mit einem guten und wichtigen Zweck verknüpft. Mein Favorit ist übrigens der vegane Schoko-Protein Riegel“, sagt Sänger Cesar Sampson.

Aktionsmonat Oktober: 1 Million Mahlzeiten Challenge + share dein Brot
Die Lovebrand share möchte nicht nur am Welternährungstag auf den Welthunger aufmerksam machen, sondern nutzt den Oktober gleich für zwei parallele Charity Aktionen: Im Zeitraum der 1 Million Mahlzeiten Challenge, vom 01.-16. Oktober, geht der Erlös aller share Lebensmittel Produkte, die in Österreich verkauft werden, direkt an die Caritas. Von 16.-30. Oktober können wie letztes Jahr die share Brote österreichweit an allen Tankstellenshops der OMV gekauft werden. Jedes mit share Banderole gekennzeichnetes Brot oder Gebäck spendet durch die Caritas eine Mahlzeit an Menschen in Not.

Quelle Ketchum Publico GmbH

Kleine Helfer für die Küche – und die Umwelt. Von everdrop.

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küche

Der Herbst kommt in unser Zuhause. Besser gesagt, in unsere Küche.

Denn die bereitet sich gerade auf gemütliche Abende mit lieben Menschen vor – aber sowohl davor wie auch danach möchte sie natürlich auf Hochglanz gebracht werden. Mit everdrop geht das nicht nur ganz einfach, sondern vor allem umweltfreundlich.

Die Küche – ein Ort des Zusammenkommens, der Offenheit und Kommunikation. Sie ist viel mehr als ein Raum, indem wir essen und kochen. Hier wird gespielt, gelacht, Gäste werden empfangen und die besten Partys finden bekanntlich auch in der Küche statt. Der Herbstanfang ist der perfekte Zeitpunkt, um diesem Raum zum neuen Glanz zu verhelfen.

Mit dem everdrop Küchenreiniger werden alle Oberflächen im Handumdrehen sauber – Tab in die immer wieder verwendbare Flasche, Wasser dazu und fertig ist der Reiniger. Ist der Schmutz doch mal hartnäckiger? Dann eignet sich unser Power-Pulver für die Küche mit Probiotika perfekt.

Die Spülmaschine erlöst uns vom lästigen Abspülen nach einem langen Abend mit Freunden. Unsere Spülmaschinen-Tabs, die weder in Plastik- noch PVA-Folie verpackt sind, machen das Geschirr effektiv und streifenfrei sauber.

Das Beste: Nachdem unsere Naked Tabs lange in einem Papierbeutel zu unseren Kunden transportiert wurden und oftmals nicht heil ankamen, gibt es jetzt eine Faltschachtel, die wie gewohnt im Altpapier recycelt werden kann, aber unsere Tabs ganz lässt!

Komplettiert werden diese Küchenhelfer von unseren Küchen-Accessoires wie unser Öko-Tex zertifiziertes Schwammtuch aus nachwachsenden Rohstoffen, unsere Spülbürste aus FSC-zertifiziertem Buchenholz oder unserer Geschirrtücher.

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● Tenside auf Basis pflanzlicher Rohstoffe
● vegan und frei von Mikroplastik
● Inhaltsstoffe frei von Mikroplastik
● Bergamotte und Limette Duft

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● für die gezielte Anwendung bei hartnäckigen Verschmutzungen
● Ecocert-zertifiziert
● Inhaltsstoffe frei von Mikroplastik
● natürlicher Farbstoff aus Blattgrün (Chlorophyll)

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● reinigt Geschirr effektiv und streifenfrei und entfernt selbst eingetrocknete und hartnäckige – Verschmutzungen
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Die Produkte von everdrop können einzeln oder im persönlichen Abo-Paket online auf everdrop.de gekauft werden. Im Abo lassen sich die Lieferintervalle ganz einfach festlegen und können für alle Folgelieferungen jederzeit angepasst werden – spart Zeit und Geld!

Quelle Sonja Berger – Public Relations

CRIF Schuldenbarometer: Privatinsolvenzen in Deutschland gesunken

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Basiseffekt sorgt für Rückgang der Privatinsolvenzen um 13,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum

Die Privatinsolvenzen sind in Deutschland in den ersten neun Monaten des Jahres gesunken. Insgesamt gab es in den ersten drei Quartalen 2022 71.107 private Insolvenzen. Das entspricht einem Rückgang um 13,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (1. bis 3. Quartal 2021: 82.213). So lauten die zentralen Ergebnisse aus dem aktuellen CRIF „Schuldenbarometer 1. bis 3. Quartal 2022“.

Der starke Anstieg der Insolvenzen im letzten Jahr (plus 93,6 Prozent auf Jahressicht) hat sich damit aktuell etwas umgekehrt. Das Plus an Privatinsolvenzen aus dem Jahr 2021 ist vor allem darauf zurückzuführen gewesen, dass viele Privatpersonen entsprechende Insolvenz-Anträge im Jahr 2020 zurückgehalten haben. Die Betroffenen wollten von der Gesetzesreform zur weiteren Verkürzung des Restschuldbefreiungsverfahrens profitieren und die angekündigte Reduzierung der Laufzeit des Verfahrens von sechs auf drei Jahre nutzen und stellten den Antrag folglich erst im Jahr 2021.

Das Gesetz trat Anfang 2021 in Kraft und Betroffene können nun bereits nach drei statt sechs Jahren schuldenfrei sein. Auf diese Weise soll ein schnellerer wirtschaftlicher Wiedereinstieg betroffener Schuldner*innen erleichtert werden. Diese Besonderheit hat die Privatinsolvenzen 2021 besonders stark ansteigen lassen. Folglich ist auch der Basiswert (1. bis 3. Quartal 2021) hoch und die entsprechende prozentuale Veränderung in den neun Monaten des Jahres 2022 fällt mit minus 13,5 Prozent verzerrt aus.

Trotz des hohen Basiswertes gibt es im 3. Quartal 2022 bereits eine Trendumkehr. Betrachtet man nur die Zahlen im 3. Quartal, stiegen die Privatinsolvenzen um 0,7 Prozent auf 25.047 Fälle (3. Quartal 2021: 24.884).

Der Vergleich zu den ersten drei Quartalen 2019 – also vor der Gesetzesreform und vor Corona – zeigt das aktuell hohe Niveau der Insolvenzen. Demnach sind die Privatinsolvenzen in den ersten neun Monaten 2022 um 11,8 Prozent angestiegen (1. bis 3. Quartal 2019: 63.612).

Der Krieg in der Ukraine sowie die Lieferketten- und Inflationsprobleme haben erhebliche negative Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft. Das betrifft auch die Privatpersonen. Vor allem die stark gestiegenen Energiepreise, aber auch andere Rohstoff- und Lebensmittelpreise haben zu einem inflationären Anstieg der Verbraucherpreise geführt. Die finanzielle Situation vieler Privatpersonen in Deutschland bleibt durch die stetig steigenden Miet- und Energiepreise angespannt. Die Menschen in Deutschland werden weniger Geld in der Tasche haben, um ihren Verpflichtungen wie Kreditzahlungen, Mieten oder Finanzierungen nachzukommen. Auf Dauer führt weniger Einkommen erst in die Überschuldung und dann möglicherweise in die Privatinsolvenz.

„Durch die steigenden Kosten ist eine Verschuldungswelle in Deutschland möglich. Wenn die Kosten stark steigen, wird es für Personen, die schon bislang am Existenzminimum leben, schwierig. Gerade für finanz- und einkommensschwache Haushalte wird sich die finanzielle Lage zuspitzen – auch weil die finanziellen Reserven durch Einbußen in der Corona-Pandemie aufgebraucht worden sind. Wirtschaftliche Krisen wirken sich dabei verzögert auf die Verbraucher aus.

Da in den Insolvenzstatistiken vor allem die Vergangenheit abgebildet wird, sie also ein Blick in den Rückspiegel sind, werden die Folgen durch die erhöhten Kosten vor allem ab 2023 einen Einfluss auf die Insolvenzzahlen haben. Auch wenn wir ab dem dritten Quartal bereits eine Trendumkehr erkennen“, kommentiert CRIF Deutschland Geschäftsführer Dr. Frank Schlein die aktuelle Situation.

Der Informationsdienstleister CRIF geht auf Jahressicht 2022 von 100.000 Privatinsolvenzen in Deutschland aus. 2023 ist ein weiterer Anstieg auf bis zu 120.000 Fälle möglich.

Personen, die eine Privatinsolvenz anmelden, müssen dabei keinesfalls hoch verschuldet sein. Ein Großteil der Betroffenen hat in der Gesamtsumme Schulden von knapp unter 10.000 €. Die mittlere Schuldenhöhe liegt derzeit unter 19.000 €.

Privatinsolvenzen nach Bundesländern: Am meisten private Insolvenzen in Bremen, Niedersachsen und Hamburg

Bundesweit gab es in den ersten neun Monaten des Jahres 85 Privatinsolvenzen je 100.000 Einwohner. Die nördlichen Bundesländer sind dabei stärker von privaten Insolvenzen betroffen als der Süden Deutschlands. So führt Bremen die Statistik mit 153 Privatinsolvenzen je 100.000 Einwohnern an. Es folgen Niedersachsen mit 120 und Hamburg mit 118 Insolvenzfällen je 100.000 Einwohner. Deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegen zudem die Länder Schleswig-Holstein (110), Mecklenburg-Vorpommern (101) sowie Sachsen-Anhalt (100). Am wenigsten Privatinsolvenzen verzeichneten Bayern (52 Fälle je 100.000 Einwohner), Baden-Württemberg (64) und Thüringen (67).

Absolut gesehen stehen die Bundesländer Nordrhein-Westfalen (16.577), Niedersachsen (9.637) und Baden-Württemberg (7.141) an der Spitze der Insolvenzstatistik.

Prozentuale Veränderungen: Anstieg der Privatinsolvenzen in Hessen und Sachsen

In Hessen sind die privaten Insolvenzen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (1. bis 3. Quartal 2021) um 4,8 Prozent; in Sachsen um 4,5 Prozent angestiegen. Deutliche Rückgänge gab es in den ersten neun Monaten in Nordrhein-Westfalen (minus 21,2 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern (minus 20,6 Prozent) und in Bayern (minus 20,5 Prozent).

Ein verändertes Bild ergibt sich, wenn man die aktuellen Zahlen mit den ersten neun Monaten 2019 – also vor der Gesetzesreform und vor Corona – vergleicht. In diesem Vergleich sind die privaten Insolvenzen in Hessen um 32,3 Prozent angestiegen. Aber auch in Sachsen (plus 28,7 Prozent), Bremen (plus 26,7 Prozent) und in Bayern (plus 23,1 Prozent) gab es in den ersten drei Quartalen deutlich mehr Privatinsolvenzen als im Vergleich zu den ersten neun Monaten 2019.

Privatinsolvenzen nach Geschlecht: Mehr Männer von einer Privatinsolvenz betroffen

Der Trend der letzten Jahre, dass in Deutschland eher Männer von einer Privatinsolvenz betroffen sind als Frauen, setzt sich auch 2022 fort. 60,9 Prozent oder 43.332 der Privatinsolvenzen wurden von Männern gemeldet. Auch im relativen Vergleich der Geschlechter sind die Männer führend. Auf 100.000 Männer entfielen 104 Privatinsolvenzen. Demgegenüber stehen 78 Privatpleiten je 100.000 Einwohnerinnen.

Bild Dr. Frank Schlein, Geschäftsführer CRIF Deutschland

Quelle redRobin. Strategic Public Relations GmbH