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1. Bundesliga: Bayern München nimmt HSV auseinander

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Serge Gnabry (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Am dritten Spieltag der 1. Fußball-Bundesliga hat der FC Bayern München daheim gegen den Hamburger SV mit 5:0 gewonnen.

Bereits in der dritten Minute kassierte der Liga-Rückkehrer den ersten Gegentreffer: Gnabry tunnelte Muheim und traf wuchtig in den linken Winkel. Die Süddeutschen spielten die Rothosen regelrecht schwindelig und legten in der neunten Minute nach: Kane hatte die Übersicht für Pavlovic und der Mittelfeldmann schoss zum 2:0 ein.

Mikelbrencis meldete den HSV in der 18. Minute zumindest mal vorne an, den recht zentralen Versuch konnte Neuer aber sicher entschärfen. Stattdessen erhöhte dann aber der FCB in der 26. Minute: Nach Handspiel von Soumahoro im Strafraum versenkte Kane den fälligen Elfmeter sicher. Luis Diaz erhöhte in der 29. Minute bereits, abgefälscht von Vuskovic landete das Rund im Netz. Zur Pause war die Partie quasi gelaufen.

Den Schlusspunkt setzte Kane in der wenig spannenden zweiten Hälfte bereits in Minute 62: Er ließ Vuskovic stehen und vollstreckte an Heuer-Fernandes vorbei.


Foto: Serge Gnabry (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Lottozahlen vom Samstag (13.09.2025)

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Lotto-Spielerin, via dts NachrichtenagenturSaarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstags-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 2, 8, 15, 23, 25, 43 die Superzahl ist die 0. Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 4768414. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 093542 gezogen.

Diese Angaben sind ohne Gewähr. Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne.

Der Jackpot bei „6 aus 49“ betrug neun Millionen Euro.


Foto: Lotto-Spielerin, via dts Nachrichtenagentur

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Berlin-Mitte: Mann mit Schreckschusswaffe und Messer schwer verletzt

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Polizei (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – In Berlin-Mitte hat ein Streit zwischen zwei Männern zu einer gefährlichen Körperverletzung geführt. Nach bisherigen Erkenntnissen schoss ein 40-Jähriger einem 28-Jährigen mit einer Schreckschusswaffe ins Gesicht und fügte ihm anschließend mit einem Messer eine Schnittverletzung im Gesicht zu, wie die Polizei am Samstagabend mitteilte.

Die Auseinandersetzung ereignete sich in der Straße „Am Nordbahnhof“, als der 28-Jährige sich mit einer 39-jährigen Frau traf, die von dem 40-Jährigen begleitet wurde. Die Polizei wurde gegen 4:30 Uhr alarmiert und nahm den Tatverdächtigen vor Ort fest. Der 28-Jährige erlitt sowohl eine Schusswunde als auch eine Schnittverletzung am Unterkiefer und wurde nach einer Erstversorgung durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht. In der Nähe des Tatorts fanden die Einsatzkräfte die Schreckschusswaffe und stellten diese sicher.

Der Tatverdächtige, der offenbar alkoholisiert war, verweigerte eine Atemalkoholmessung. Daraufhin ordnete die Staatsanwaltschaft Berlin eine Blutentnahme an. Nach Durchführung der erkennungsdienstlichen Maßnahmen wurde der Mann aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an.


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CDU-Sozialflügel regt Steuervorteile für Bau von Werkswohnungen an

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Modernes Wohnhaus mit Balkonen (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Um der Wohnungsnot zu begegnen, mahnt der Chef des CDU-Sozialflügels „eine Renaissance des betrieblichen Wohnens“ mithilfe der schwarz-roten Bundesregierung an.

„Unternehmen sollten steuerlich angereizt werden, Werkswohnungen für ihre Beschäftigten anzubieten“, sagte der Vorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), Dennis Radtke, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Unternehmer hatten wiederholt davor gewarnt, die Wohnungsknappheit in Deutschland drohe inzwischen die Gewinnung von Fachkräften und somit die Wirtschaft zu schwächen.

„Die Misere am Wohnungs- und Mietmarkt ist die eigentliche neue soziale Frage“, so Radtke. Wenn die Parteien der Mitte hier nicht endlich lieferten, zahle das ein „auf Parteien und Politiker, die es mit unserer Demokratie nicht gut meinen“.

Grundsätzlich müsse es ein Ziel sein, „wieder mehr Menschen den Erwerb von Wohneigentum zu ermöglichen“, sagte Radtke. „Modelle wie das Mietkaufmodell in Österreich – erst mieten, dann per Raten abbezahlen – wären auch in Deutschland wichtig“, so der CDA-Vorsitzende. Bauen müsse insgesamt wieder günstiger werden. „Wir brauchen eine Offensive für Eigenheime. Bürokratie und Auflagen haben Baukosten gegenüber vor zehn Jahren verdoppelt. Heute können nur noch Spitzenverdiener oder Erben Grundstücke kaufen und ein Haus bauen“, sagte Radtke.


Foto: Modernes Wohnhaus mit Balkonen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Wagenknecht wirft Israel bei Gaza-Demo "Vernichtungskrieg" vor

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Sahra Wagenknecht bei Demo gegen Gaza-Krieg am 13.09.2025, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Am Brandenburger Tor in Berlin sind am Samstag Tausende Menschen zu einer Großdemo gegen den Krieg im Gazastreifen zusammengekommen.

Die BSW-Vorsitzende Sahra Wagenknecht erhob als eine der Mitinitiatoren bei der Kundgebung schwere Vorwürfe gegen Israel. Nichts rechtfertige, „zwei Millionen Menschen im Gazastreifen, die Hälfte davon Kinder, wahllos zu bombardieren, zu ermorden, auszuhungern und zu vertreiben“, sagte sie. Sie warf Israel vor, einen „Vernichtungskrieg“ zu betreiben.

Die Demo richtete sich gegen das Vorgehen Israels in Gaza sowie grundsätzlich gegen Waffenlieferungen in Kriegsgebiete. Im Demoaufruf sowie im Motto der Veranstaltung wurde auch der Vorwurf des „Völkermordes“ gegen Israel erhoben. Laut Polizei war die Demo für 15.000 Menschen angemeldet. Eine Stunde nach Beginn waren nach Polizeiangaben etwa 12.000 Teilnehmer vor Ort, die Veranstalter selbst sprachen von 20.000 Teilnehmern.

Auf dem Pariser Platz, also auf der anderen Seite des Brandenburger Tors, kam es zu einer kleinen Gegendemo mit ein paar Dutzend Leuten, von denen einige Israel-Fahnen schwenkten. Die Berliner Polizei ist wegen der Großdemo und weiterer Veranstaltungen im Stadtgebiet am Samstag mit rund 1.000 Kräften im Einsatz.

Das sogenannte „Bündnis Welt in Frieden“ hatte zu der Großdemo am Brandenburger Tor aufgerufen. Zu den Initiatoren des Aufrufs zählten neben Sahra Wagenknecht auch der Schauspieler Dieter Hallervorden, die Rapper Bausa und Massiv, die Journalistin Gabriele Krone-Schmalz sowie der Musiker Peter Maffay.


Foto: Sahra Wagenknecht bei Demo gegen Gaza-Krieg am 13.09.2025, via dts Nachrichtenagentur

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Union: Bundeswehr soll Alternativen zu Wehrdienst hervorheben

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Bundeswehrsoldaten fahren Bahn (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Mit einer Änderung des Gesetzentwurfs zum neuen Wehrdienst will die Unionsfraktion erreichen, dass Freiwillige sich weiter auch für soziale Dienste, das Technische Hilfswerk oder der Zivilschutz interessieren.

„Mit der vorgesehenen Attraktivitätssteigerung des freiwilligen Wehrdienstes tritt die Bundeswehr auch in Konkurrenz zu bisherigen Bundesfreiwilligendiensten“, sagte die stellvertretende Fraktionschefin Anja Weisgerber (CSU) dem „Tagesspiegel“. Auch sie machten sich „um den Zusammenhalt und den Schutz unseres Gemeinwesens verdient“.

Aus diesem Grund sollte nun „schon bei der Interessensabfrage und dem Musterungsanschreiben der Bundeswehr ein Hinweis auf die alternativen Gesellschaftsdienste erfolgen.“ Damit würde unterstrichen, so Weisgerber weiter, „dass unsere Gesellschaft nach außen verteidigt und nach innen zusammengehalten werden muss“.

Nach Informationen der Zeitung hat die für die Freiwilligendienste zuständige Ministerin Karin Prien (CDU) in der Sache ebenfalls schon Kontakt mit dem Verteidigungskollegen Boris Pistorius (SPD) aufgenommen. Der soll sich demnach offen dafür gezeigt haben, dass die Bundeswehr auf alternative Dienste hinweist. Wie der „Tagesspiegel“ unter Berufung auf Regierungskreise schreibt, ist eine entsprechende Anpassung Gegenstand der Gespräche zwischen den Ministerien.


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Trump stellt Bedingungen für Sanktionen gegen Russland

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Donald Trump (Archiv), via dts NachrichtenagenturWashington (dts Nachrichtenagentur) – US-Präsident Donald Trump ist nach eigenen Angaben unter bestimmten Bedingungen bereit, „umfassende Sanktionen“ gegen Russland zu verhängen.

Voraussetzung sei, dass „alle Nato-Staaten sich darauf geeinigt haben, dasselbe zu tun“ und dass alle Nato-Staaten den Kauf von Öl aus Russland einstellen, schrieb Trump am Samstag in einem Brief an alle Nato-Staaten, wie er bei „Truth Social“ mitteilte. Demnach sei das Engagement der Nato für den Sieg „bei Weitem nicht hundertprozentig“. Dies schwäche die Verhandlungsposition und die Verhandlungsmacht gegenüber Russland erheblich.

Darüber hinaus schlug Trump vor, als Gruppe Zölle von 50 bis 100 Prozent gegen China zu verhängen, die nach Beendigung des Ukraine-Krieges vollständig zurückgezogen würden. Dies würde „ebenfalls eine große Hilfe sein“, um diesen „tödlichen, aber lächerlichen Krieg zu beenden“, so der US-Präsident. China habe eine starke Kontrolle und sogar Einfluss auf Russland, und diese „mächtigen Zölle“ würden diesen Einfluss brechen.

Darüber hinaus bezeichnete Trump den Krieg als „Bidens und Selenskyjs Krieg“. Er sei nur da, um dabei zu helfen, ihn zu beenden und Tausende von russischen und ukrainischen Leben zu retten. „Wenn die Nato tut, was ich sage, wird der Krieg schnell enden und all diese Leben werden gerettet werden. Wenn nicht, verschwenden Sie nur meine Zeit und die Zeit, Energie und das Geld der Vereinigten Staaten“, so Trump.


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Weber verspricht Rücknahme des Verbrenner-Verbots

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Feierabendverkehr (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Politik und Industrie fordern ein Abrücken der EU von reiner Elektromobilität. „Ich verspreche den Europäern das Aus vom Verbrenner-Aus“, sagte Manfred Weber, Chef der Europäischen Volkspartei (EVP), der „Welt am Sonntag“. „Dafür kämpfen wir hier in Brüssel schon lange – und im Herbst werden wir liefern.“ Er halte zwar am Ziel der Klimaneutralität fest, erklärte Weber, aber der Weg dorthin müsse offenbleiben.

Der Sonntagszeitung legte Weber ein „Vier-Punkte-Auto-Versprechen für Europa“ vor. Neben der Rücknahme des Verbrenner-Verbots fordert er die Gründung einer virtuellen Auto-Universität, die das Know-how europäischer technischer Hochschulen bündelt, und den Einsatz von KI-Gigafabriken zur Fahrzeugentwicklung und Mobilitätsforschung. Zudem will er ganze Regionen als Testgebiete für Innovationen wie autonomes Fahren nutzen und einen „intensiven Dialog mit den Beschäftigten der Autoindustrie“ führen.

„Die ideologischen Fehler der vergangenen Legislaturperiode müssen korrigiert werden“, sagte Weber. „Und ich appelliere an die Sozialdemokraten, das zu unterstützen.“ So lasse sich womöglich auch der Aufstieg der Rechtspopulisten verlangsamen. „2027 sind Wahlen in Frankreich und Polen“, so Weber. „Es ist wichtig, dass wir Jobs in der Auto-Industrie sichern und die Arbeiter für uns gewinnen.“

Eine Verordnung der EU aus dem Jahr 2023 legt eine Verringerung der Pkw-Emissionen um 100 Prozent fest – was einem Ende für Verbrennungsmotoren gleichkommt. Christophe Périllat, Chef des großen französischen Zulieferers Valeo, schlägt eine Alternative vor: Senkung der Quote auf 90 Prozent. Das solle den Einsatz von Range Extendern und Plug-in-Hybriden ermöglichen – und zugleich die EU-Kommission nicht als Umfaller dastehen lassen. „So könnten Batterie-Autos zugelassen werden, die bei langen Urlaubsfahrten oder Dienstreisen einen Teil der Strecke mithilfe eines Verbrennungsmotors zurücklegen“, sagte Périllat der „Welt am Sonntag“.


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Insa: Schwarz-Rot fällt auf neuen Tiefststand

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Lars Klingbeil und Friedrich Merz (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die schwarz-rote Koalition ist in der von Insa gemessenen Wählergunst auf einen neuen Tiefststand gefallen.

Im aktuellen Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut wöchentlich für die „Bild am Sonntag“ erhebt, verliert die Union einen Prozentpunkt zur Vorwoche und kommt auf 25 Prozent. Auch die SPD büßt einen Prozentpunkt ein und erreicht nur noch 14 Prozent. Zusammen nur 39 Prozent hatte das Regierungsbündnis seit der Bundestagswahl am 23. Februar noch nie.

Die AfD liegt dadurch mit 25 Prozent (unverändert) wieder gleichauf mit CDU und CSU. Auch die Grünen mit 12 Prozent und die Linke mit 11 Prozent halten ihre Werte aus der Vorwoche. Weiterhin nicht im Bundestag vertreten wären das BSW mit 4 Prozent und die FDP mit 3 Prozent. Auf sonstige Parteien entfallen 6 Prozent (+2).

Für die Erhebung wurden vom 8. bis 12. September 1.204 Personen befragt.


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IW: Schwarz-Rot stopft mit Sondervermögen Haushaltslöcher

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Finanzministerium (Archiv), via dts NachrichtenagenturKöln (dts Nachrichtenagentur) – Die schwarz-rote Koalition nutzt das Sondervermögen Infrastruktur und Klimaschutz (SVIK) wohl auch, um Haushaltslöcher zu stopfen, anstatt ausschließlich zusätzliche Investitionen zu tätigen. Das geht aus einer am Samstag veröffentlichten Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor.

Für die Deutsche Bahn sind demnach 18,8 Milliarden Euro aus dem SVIK vorgesehen, während die Schieneninvestitionen im Bundeshaushalt 2026 um 13,7 Milliarden Euro sinken. Bei der Sanierung von Autobahnbrücken sollen 2026 2,5 Milliarden Euro aus dem SVIK fließen, während die Investitionen für Bundesfernstraßen um 1,7 Milliarden Euro gekürzt wurden. Auch der Breitbandausbau und Investitionen in Krankenhäuser werden nun über das SVIK finanziert. Der Breitbandausbau taucht dabei 2026 mit 2,3 Milliarden Euro im SVIK auf. 2024 wurde er noch mit 1,8 Milliarden Euro im Kernhaushalt geführt, dort ist er künftig nicht mehr zu finden.

Allein bei der Verkehrsinfrastruktur verschaffe Schwarz-Rot sich einen Haushaltsspielraum von zehn Milliarden Euro – Geld, das die Koalition nicht an anderer Stelle einsparen müsse, so das IW. Das volle Ausmaß dieser Praxis bleibe dabei im Dunklen, weil die Verschiebung der Ausgaben zwischen Kernhaushalt, Sondervermögen und KTF schwer nachvollziehbar sei.

„Die Bundesregierung verspielt mit diesem Vorgehen viel Glaubwürdigkeit“, sagte IW-Haushaltsexperte Tobias Hentze. „Statt neuer Brücken finanziert Deutschland mit dem Sondervermögen jetzt auch die Mütterrente. Das ist ein schweres Foulspiel.“


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