Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Direktor der Diakonie Katastrophenhilfe, Martin Keßler, hat sich gegen Forderungen nach einer Abschiebung von straffälligen Syrern aus Deutschland in ihr instabiles Heimatland gewandt. „Grundsätzlich sehen wir Abschiebungen kritisch, besonders wenn es um Länder mit humanitären Krisen geht“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Sonntagausgaben) zum Abschluss einer Reise durch Syrien.
„In Syrien halte ich die Sicherheitslage für zu volatil, um Menschen dorthin abzuschieben. Erst vor wenigen Tagen ist es in Suwaida im Süden zu Kämpfen mit hunderten Toten gekommen. Davor gab es in der Küstenregion schwere Zusammenstöße.“ Der Staat sei noch schwach und nicht in der Lage, überall Verantwortung zu übernehmen. „Auch aus humanitärer Sicht verbieten sich Abschiebungen“, sagte Keßler.
„Seit dem Sturz des Assad-Regimes sind rund 1,7 Millionen Flüchtlinge in ihre Heimatorte zurückgekehrt, rund eine halbe Million davon aus dem Ausland. Schon jetzt ist die marode Infrastruktur völlig überlastet.“ Man müsse eher darauf hinarbeiten „dass die Lebensbedingungen in Syrien so werden, dass die Menschen mit Würde zurückkehren können. Wenn die Bedingungen entsprechend sind, werden viele Syrer freiwillig zurückkehren“, so der Direktor der Diakonie Katastrophenhilfe.
Die Diakonie Katastrophenhilfe ist das humanitäre Hilfswerk der Evangelischen Kirchen in Deutschland und engagiert sich unter anderem in Syrien.
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Jerusalem (dts Nachrichtenagentur) – Die israelische Armee (IDF) hat angekündigt, die Bevölkerung des Gazastreifens aus der Luft mit Vorräten versorgen zu wollen. „Der Abwurf von Hilfsgütern aus der Luft wird wieder aufgenommen“, schrieb die IDF am Samstagabend auf „X“. „Der Abwurf umfasst sieben Paletten mit Mehl, Zucker und Konserven.“
Salzburg (dts Nachrichtenagentur) – Österreichs Bundeskanzler Christian Stocker und der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz haben sich in Salzburg zu einem Gespräch über zentrale europäische Themen getroffen. Dabei standen unter anderem die illegale Migration, die Wettbewerbsfähigkeit Europas und die Sicherheitslage auf dem Kontinent im Mittelpunkt, wie das Bundeskanzleramt mitteilte. Es war bereits das dritte Treffen der beiden Regierungschefs in diesem Jahr.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Berliner Parade zum Christopher-Street-Day (CSD) hat am Samstag mehrere hunderttausend Teilnehmer angelockt. Eine genaue Teilnehmerzahl stand bis zum Abend noch nicht fest, in den letzten Jahren war von bis zu einer Million Menschen die Rede gewesen.
Mönchengladbach (dts Nachrichtenagentur) – Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach verleiht Stürmer Tomas Cvancara bis zum Ende der Saison 2025/26 an den türkischen Erstligisten Antalyaspor. Das teilte der Club vom Niederrhein am Samstagabend mit. Am Mittag hatte der Verein zuvor den Kauf von Shuto Machino aus Kiel vermeldet.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Unzufriedenheit der Bürger mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wächst weiter. Laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa für die „Bild am Sonntag“ sind nur noch 31 Prozent mit seiner Arbeit zufrieden, während 56 Prozent ihn kritisch sehen. Das ist der höchste Wert seit Amtsantritt. 13 Prozent machten keine Angaben.
Spa (dts Nachrichtenagentur) – Beim Großen Preis von Belgien startet Lando Norris am Sonntag aus der Pole-Position. Der McLaren-Pilot legte am Samstag vor seinem Teamkollegen Oscar Piastri und Ferrari-Fahrer Charles Leclerc die schnellste Zeit hin.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Ein Brandbrief von Kommunalpolitikern der Grünen in Thüringen, die über massive Anfeindungen im Alltag klagen, sorgt bei der Bundesspitze der Partei für Betroffenheit.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) will mit seiner Teilnahme am Christopher-Street-Day (CSD) und dem Hissen der Regenbogenfahne ein Zeichen gegen die zunehmende Gewalt an queeren Personen setzen.
München (dts Nachrichtenagentur) – Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume (CSU) hält das Kooperationsgebot zwischen Hochschulen und der Bundeswehr für wirkungsvoll.