Jerusalem (dts Nachrichtenagentur) – Die israelische Armee (IDF) hat angekündigt, die Bevölkerung des Gazastreifens aus der Luft mit Vorräten versorgen zu wollen. „Der Abwurf von Hilfsgütern aus der Luft wird wieder aufgenommen“, schrieb die IDF am Samstagabend auf „X“. „Der Abwurf umfasst sieben Paletten mit Mehl, Zucker und Konserven.“
Zudem werde man jemanden beauftragen, die „sichere Bewegung von UN-Konvois mit Nahrungsmitteln und Medikamenten zu ermöglichen“. In besiedelten Gebieten könnten „humanitäre Pausen eingeleitet werden, um die Hilfe zu erleichtern“, hieß es weiter. „Eine Stromleitung von Israel zu einer Entsalzungsanlage im Gazastreifen wurde wiederhergestellt, wodurch die tägliche Wasserproduktion auf 20.000 Kubikmeter gesteigert wurde“, schreibt das israelische Militär.
Die israelischen Streitkräfte behaupten, dass es in Gaza keine Hungersnot gebe. Dies sei „eine falsche Kampagne der Hamas“. Die Verantwortung für die Nahrungsmittelverteilung liege bei den Vereinten Nationen und internationalen Hilfsorganisationen. Daher werde von den Vereinten Nationen und internationalen Organisationen erwartet, „die Effektivität der Hilfsverteilung zu verbessern und sicherzustellen, dass die Hilfe nicht die Hamas erreicht“.
Internationale Hilfsorganisation beklagen schon lange die humanitäre Lage im Gazastreifen, den kaum Nahrungsmittel erreichten. Laut dem Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) ist jedes fünfte Kind in Gaza von Mangelernährung betroffen. Martin Frick vom UN-Welternährungsprogramm beschrieb die Situation in Gaza jüngst als „Hölle auf Erden“.
Die israelische Armee sieht dennoch keinen Grund, ihr militärisches Vorgehen im Gazastreifen zu stoppen: „Die Kampfhandlungen haben nicht aufgehört. Wir werden weiterhin in Gaza operieren, um alle Geiseln freizulassen und die Hamas sowohl über als auch unter der Erde zu besiegen“, schreibt die IDF auf „X“.
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Salzburg (dts Nachrichtenagentur) – Österreichs Bundeskanzler Christian Stocker und der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz haben sich in Salzburg zu einem Gespräch über zentrale europäische Themen getroffen. Dabei standen unter anderem die illegale Migration, die Wettbewerbsfähigkeit Europas und die Sicherheitslage auf dem Kontinent im Mittelpunkt, wie das Bundeskanzleramt mitteilte. Es war bereits das dritte Treffen der beiden Regierungschefs in diesem Jahr.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Berliner Parade zum Christopher-Street-Day (CSD) hat am Samstag mehrere hunderttausend Teilnehmer angelockt. Eine genaue Teilnehmerzahl stand bis zum Abend noch nicht fest, in den letzten Jahren war von bis zu einer Million Menschen die Rede gewesen.
Mönchengladbach (dts Nachrichtenagentur) – Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach verleiht Stürmer Tomas Cvancara bis zum Ende der Saison 2025/26 an den türkischen Erstligisten Antalyaspor. Das teilte der Club vom Niederrhein am Samstagabend mit. Am Mittag hatte der Verein zuvor den Kauf von Shuto Machino aus Kiel vermeldet.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Unzufriedenheit der Bürger mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wächst weiter. Laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa für die „Bild am Sonntag“ sind nur noch 31 Prozent mit seiner Arbeit zufrieden, während 56 Prozent ihn kritisch sehen. Das ist der höchste Wert seit Amtsantritt. 13 Prozent machten keine Angaben.
Spa (dts Nachrichtenagentur) – Beim Großen Preis von Belgien startet Lando Norris am Sonntag aus der Pole-Position. Der McLaren-Pilot legte am Samstag vor seinem Teamkollegen Oscar Piastri und Ferrari-Fahrer Charles Leclerc die schnellste Zeit hin.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Ein Brandbrief von Kommunalpolitikern der Grünen in Thüringen, die über massive Anfeindungen im Alltag klagen, sorgt bei der Bundesspitze der Partei für Betroffenheit.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) will mit seiner Teilnahme am Christopher-Street-Day (CSD) und dem Hissen der Regenbogenfahne ein Zeichen gegen die zunehmende Gewalt an queeren Personen setzen.
München (dts Nachrichtenagentur) – Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume (CSU) hält das Kooperationsgebot zwischen Hochschulen und der Bundeswehr für wirkungsvoll.
Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat an die schwarz-rote Koalition appelliert, die Gespräche zur Richterwahl sachlich und unaufgeregt zu führen, mit dem Ziel eines neuen Anlaufs nach der Sommerpause.