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US-Börsen ohne klare Richtung – Tech-Werte teils auf Allzeithoch

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Börsenkurse von Amazon und Paypal an der Nasdaq (Archiv), via dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Donnerstag keine klare Richtung gezeigt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 44.694 Punkten berechnet, 0,7 Prozent niedriger als bei Vortagesschluss.

Der breiter gefasste S&P 500 schloss dagegen bei 6.363 Punkten 0,1 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 am Ende bei 23.220 sogar 0,3 Prozent besser.

Manche Papiere aus dem Tech-Bereich markierten dabei zwischenzeitlich neue Allzeithochs, nachdem frische Zahlen von Google-Mutter Alphabet auf eine solide Nachfrage im Bereich KI schließen ließen und bei vielen Anlegern offensichtlich das Vertrauen in die vorhandene Technologie stärkten.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagabend etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1762 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8502 Euro zu haben.

Auch der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Abend wurden für eine Feinunze 3.371 US-Dollar gezahlt (-0,4 Prozent). Das entspricht einem Preis von 92,14 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg dagegen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 69,35 US-Dollar, das waren 84 Cent oder 1,2 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Börsenkurse von Amazon und Paypal an der Nasdaq (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Macron kündigt Anerkennung von Palästinenserstaat an

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Paris (dts Nachrichtenagentur) – Die dts Nachrichtenagentur in Halle (Saale) verbreitet soeben folgende Blitzmeldung aus Paris: Macron kündigt Anerkennung von Palästinenserstaat an. Die Redaktion bearbeitet das Thema bereits.

Weitere Details werden in wenigen Momenten gesendet.

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Bundeswehr fordert schnelle Freigabe von Geld für F-35-Fliegerhorst

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F-35A Kampfjet (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin/Büchel (dts Nachrichtenagentur) – Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) benötigt deutlich mehr Geld zur Modernisierung des Luftwaffen-Standorts Büchel in Rheinland-Pfalz, auf dem ab 2027 die neuen Kampfjets vom Typ F-35 stationiert werden sollen.

In einer vertraulichen Vorlage beantragte sein Ministerium beim Haushaltsausschuss des Bundestags die Freigabe von 644 Millionen Euro für die „waffensystemspezifische Infrastruktur“ auf dem Fliegerhorst, wie der „Spiegel“ schreibt. Somit steigen die Gesamtkosten des Projekts auf knapp zwei Milliarden Euro. Zu Beginn hatte die Bundeswehr noch mit rund 700 Millionen geplant.

Laut dem Wehrressort ist die Aufstockung aber alternativlos. Ohne die zusätzlichen Millionen sei die „zeitgerechte Bereitstellung der für die Aufnahme des Flugbetriebs dringend erforderlichen Infrastruktur“ nicht möglich, heißt es in dem Papier. Ein Drittel der Mehrkosten sei aufgrund eines höheren Personalbedarfs zur Beschleunigung des Projekts, wegen aufwendiger Höhenarbeiten und „Besonderheiten im Baufeld“ entstanden. Hinzu kämen höhere Materialkosten und strenge Sicherheitsvorschriften, so die Berechnung.

Mit dem Papier räumt das Ministerium indirekt ein, dass es sich bei dem Prestige-Projekt mit einem Gesamtbudget von rund zehn Milliarden Euro massiv verkalkuliert hat.


Foto: F-35A Kampfjet (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Hulk Hogan ist tot

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US-Flagge (Archiv), via dts NachrichtenagenturMiami (dts Nachrichtenagentur) – Hulk Hogan ist tot. Der frühere Wrestling-Superstar starb im Alter von 71 Jahren, meldete unter anderem das US-Promi-Portal TMZ.

Hogan, der mit bürgerlichem Namen Terrence Gene Bollea hieß, zählte zu den bekanntesten und erfolgreichsten Wrestlern aller Zeiten und wurde Teil der US-amerikanischen Popkultur der 1980er-Jahre. Seine Popularität bescherte ihm Rollen in Fernsehserien, TV-Shows und Kinofilmen.

Mitte der 1980er-Jahre wurde er zum Aushängeschild der World Wrestling Federation. Diese stieg unter Hogan zum unbestrittenen internationalen Marktführer auf. Er gewann sechs Mal den höchsten Titel der WWF, seine erste Regentschaft dauerte ganze vier Jahre.

1994 unterzeichnete er bei World Championship Wrestling (WCW). Dort wandelte sich Hogan vom Face zum Heel und führte das Stable New World Order (nWo) an. Er gewann sechsmal die WCW World Heavyweight Championship und wurde Mitglied der WWE Hall of Fame.

In den letzten Jahren engagierte er sich auch politisch und warb unter anderem für den jetzigen US-Präsidenten Donald Trump.


Foto: US-Flagge (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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AfD macht SPD und Grüne für Hakenkreuz verantwortlich

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AfD-Logo auf Parteitag (Archiv), via dts NachrichtenagenturStuttgart (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Hakenkreuz-Eklat im Landtag von Baden-Württemberg vermutet die AfD-Fraktion den unbekannten Absender bei SPD und Grünen.

Die Wahlurne, in der der betreffende Stimmzettel gefunden wurde, sei „eindeutig nur von Abgeordneten der Grünen und der SPD“ genutzt worden, sagte AfD-Fraktionschef Anton Baron am Donnerstagnachmittag. „Diese Fraktionen müssen also mindestens einen extremistischen Abgeordneten in ihren Reihen haben.“ Es sei „unfassbar, dass gewählte Abgeordnete inzwischen schon innerhalb des Hohen Hauses politisch motivierte Straftaten begehen“.

Bei der Abstimmung ging es um die Wahl zum Oberrheinrat, bei der der AfD-Abgeordnete Bernhard Eisenhut angetreten war. Dieser habe Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet, und zwar „wegen der Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole, Beleidigung, Nötigung, übler Nachrede und Einschüchterung von Mandatsträgern“, wie es von der AfD hieß.


Foto: AfD-Logo auf Parteitag (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Dax leicht im Plus – Deutsche-Bank-Aktien gehen durch die Decke

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Donnerstag hat der Dax ein Plus über die Ziellinie gerettet. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.296 Punkten berechnet, 0,2 Prozent höher als bei Vortagesschluss – wobei es aber nach einem sehr guten Start im Tagesverlauf immer weiter zurück.

Wenig Einfluss hatte der EZB-Zinsentscheid vom frühen Nachmittag. Die Notenbank hatte wie erwartet die Leitzinsen unverändert gelassen.

Jubel gab es bei den Anteilseignern der Deutschen Bank, deren Aktien bis kurz vor Handelsschluss knapp 9 Prozent zulegten. Zuvor hatte das Geldhaus Zahlen vorgelegt, wonach im ersten halben Jahr bereits dreimal soviel Geld verdient wurde wie im gesamten Vorjahr.

Überdurchschnittlich gut lief es auch für Telekom-Papiere, die bis kurz vor Handelsende rund fünf Prozent teurer waren als am Vortag. Deutliche Abschläge in ähnlicher Größenordnung gab es dagegen bei Infineon und MTU.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagnachmittag wieder etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1776 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8492 Euro zu haben.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Merz telefoniert mit Südkoreas Präsident

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Friedrich Merz (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat am Donnerstag mit dem südkoreanischen Präsidenten Jae-myung Lee telefoniert. Das teilte Regierungssprecher Stefan Kornelius mit.

Der Bundeskanzler habe bei dem Telefonat „die Bedeutung der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Südkorea“ hervorgehoben. Südkorea sei ein enger Partner Deutschlands in der Region. Die beiden hätten vereinbart, „insbesondere die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Staaten weiter zu vertiefen“, so Kornelius weiter.

Lee Jae-myung ist erst seit Juni Präsident von Südkorea und damit noch kürzer im Amt als Merz. Innerhalb der links-liberalen Deobureo-minju-Partei gilt Lee als politisch Mitte-links ausgerichtet. In südkoreanischen Medien und der Öffentlichkeit wird er häufig als linksliberal und linkspopulistisch wahrgenommen, weist aber auch wirtschaftsliberale Tendenzen auf.


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EZB lässt Zinsen unverändert

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EZB (Archiv), via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Nach einer Reihe von Zinssenkungen legt die Europäische Zentralbank (EZB) eine Pause ein. Die Zinssätze für die Einlagefazilität, die Hauptrefinanzierungsgeschäfte und die Spitzenrefinanzierungsfazilität bleiben bei 2,0 Prozent, 2,15 Prozent bzw. 2,4 Prozent, wie die Notenbank am Donnerstag nach ihrer Ratssitzung mitteilte. Zuvor hatte es acht Lockerungsschritte in Folge gegeben.

Die neu verfügbaren Daten entsprächen „weitgehend der bisherigen Einschätzung des EZB-Rats zu den Inflationsaussichten“, hieß es in der veröffentlichten Erklärung. Der binnenwirtschaftliche Preisdruck habe weiter nachgelassen, und die Löhne stiegen langsamer. „In einem schwierigen globalen Umfeld hat sich die Wirtschaft bislang insgesamt widerstandsfähig gezeigt, was zum Teil auf die Zinssenkungen des EZB-Rats in der Vergangenheit zurückzuführen ist“, so die EZB. Zugleich sei das Umfeld nach wie vor „außergewöhnlich unsicher, vor allem aufgrund von Handelskonflikten“.

Erneut zeigte sich der EZB-Rat bereit, „alle seine Instrumente im Rahmen seines Mandats anzupassen, um sicherzustellen, dass sich die Inflation auf mittlere Frist beim Zielwert von zwei Prozent stabilisiert“, wie es am Donnerstag hieß.


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Obdachloser nach Gewalttat in Hamburg-Altona gestorben

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Bundespolizei (Archiv), via dts NachrichtenagenturHamburg (dts Nachrichtenagentur) – Ein 65-jähriger Obdachloser ist nach einer Gewalttat in Hamburg-Altona-Nord verstorben. Das teilte die Polizei am Donnerstag mit. Bereits im Juni hatten vermutlich drei Männer und eine Frau den Mann in der Altona-Altstadt attackiert. Der Geschädigte war daraufhin ins Koma gefallen.

Die Rechtsmedizin bestätigte nach einer Obduktion, dass der Tod des Mannes durch äußere Gewalteinwirkung verursacht wurde. Zum Zeitpunkt der Tat führte der Obdachlose einen Gehwagen mit sich und trug keine Oberbekleidung. Die Mordkommission des Landeskriminalamts (LKA 41) ermittelt nun wegen Körperverletzung mit Todesfolge.

Die Polizei bittet erneut um Zeugenhinweise. Wer zwischen dem 21. Juni ab 18 Uhr und dem 22. Juni gegen 22:20 Uhr im Bereich Museumstraße oder am Platz der Republik verdächtige Beobachtungen gemacht hat, soll sich melden. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe des Stuhlmannbrunnens.


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Linnemann will Arbeitsunwilligen Bürgergeld komplett streichen

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Jobcenter (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann fordert die komplette Streichung des Bürgergeldes für Arbeitsunwillige. „Es wird ein Herbst, der sich gewaschen hat; der wird sehr klar werden“, sagte Linnemann dem Nachrichtensender „Welt“. „Jemand, der partout nicht arbeiten will, der wiederholt Arbeit ablehnt – da muss der Staat davon ausgehen, dass der gar nicht bedürftig ist. Und deshalb müssen die Gelder komplett gestrichen werden. Und das ist der Weg, den wir gehen.“

Anders sei das auch gar nicht vermittelbar, findet Linnemann: „So muss doch ein Sozialsystem sein, dass wenn jemand arbeiten kann und, wie man so schön sagt, keine multiplen Vermittlungshemmnisse hat, dass der auch arbeiten gehen muss.“ Es gebe Millionen Menschen in Deutschland, die jeden Tag arbeiten gingen, die Steuern zahlten. „Und die wollen doch, dass wir Politiker mit den Steuern vernünftig umgehen.“ Und wer Sozialleistungen erhalte und arbeiten könne, der könne einfach nicht erwarten, dass das Menschen bezahlen, die jeden Tag arbeiten gehen. „So einfach ist das.“

Auch die Bundesagentur für Arbeit sei gefragt, die Vermittlungsanstrengungen zu erhöhen und die Verwaltung zu straffen: „Wir schreiben in Deutschland Verwaltung groß und wir haben mehr Mitarbeiter, die sich mit Verwaltung beschäftigen, als Mitarbeiter, die Menschen in Arbeit bringen“, so Linnemann. „Es muss andersrum sein. Wir müssen Menschen in Arbeit bringen – und genau das wollen wir jetzt machen.“

Nach dem Bürgergeld werde man sich auch andere Formen der Sozialsysteme und deren Missbrauch ansehen, verspricht der CDU-Politiker. „Es gibt jetzt eine Sozialstaatsreform, wo die unterschiedlichen Systeme beleuchtet werden. Bis Ende des Jahres ist diese Kommission fertig, macht Vorschläge und im nächsten Jahr werden wir die umsetzen. Und in diesem Jahr werden wir alles umsetzen, was umzusetzen ist, beim Bürgergeld direkt. Und das mit den Systemen folgt dann danach.“

Fälle von Mietbetrug mit Schrottimmobilien, Schwarzarbeit trotz Bürgergeld oder das Abgreifen von Zuschüssen als Aufstocker mit bewusst gewählten wenigen Arbeitsstunden müssten gestoppt werden. Auch das Überweisen von Kindergeld ins Ausland soll aufhören, fordert Linnemann – 250 Euro Kindergeld seien in Rumänien schon fast ein Monatsgehalt. Das alles sehe auch Arbeitsministerin Bärbel Bas so, glaubt Linnemann. „Da hat sie meine volle Unterstützung.“ Überhaupt mache Bas ihren Job „grundsätzlich gut“, so der CDU-Generalsekretär.


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