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2. Bundesliga: Karlsruhe gewinnt gegen Köln – Kurioses Eigentor

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Fußball auf Rasen (Archiv), via dts NachrichtenagenturKarlsruhe (dts Nachrichtenagentur) – Am 24. Spieltag in der 2. Fußball-Bundesliga hat sich der Karlsruher SC in einer umkämpften Partie mit 1:0 gegen den 1. FC Köln durchgesetzt. Das entscheidende Tor fiel dabei durch ein besonders unglückliches Eigentor von Kölns Timo Hübers in der 52. Minute.

In der ersten Halbzeit zeigten beide Mannschaften eine engagierte Leistung, gefährliche Torraumszenen blieben aber Mangelware. Köln hatte leichte Vorteile, konnte aber keine seiner Chancen nutzen. Die beste Gelegenheit hatte Damion Downs in der 13. Minute, doch KSC-Keeper Max Weiß parierte stark. Auf der anderen Seite blieb Karlsruhe defensiv kompakt und lauerte auf Umschaltmomente, fand aber selbst kaum Wege vor das gegnerische Tor.

Nach der Pause erwischten die Gastgeber den besseren Start – wenn auch mit Glück. Christoph Kobald setzte sich auf der rechten Seite stark durch und brachte eine scharfe Hereingabe in den Fünfmeterraum. Jusuf Gazibegović versuchte zu klären, schoss dabei aber unglücklich seinen Mitspieler Hübers an, von dem der Ball slapstick-mäßig ins eigene Netz sprang.

Köln drängte in der Folge auf den Ausgleich und übernahm die Spielkontrolle. Die Gäste kamen zu mehreren Abschlüssen, doch die Karlsruher Defensive hielt dem Druck stand. Vor allem Max Weiß zeigte sich in Topform und entschärfte unter anderem einen gefährlichen Schuss von Eric Martel (74.). Der KSC verlegte sich in den Schlussminuten aufs Verteidigen und brachte den knappen Vorsprung letztlich über die Zeit.

Fazit: Ein glücklicher, aber nicht unverdienter Sieg für den KSC, der mit einer soliden Defensivleistung den stürmischen Angriffen der Kölner standhielt. Der Effzeh hingegen wird sich ärgern, trotz teilweise spielerischer Überlegenheit und mehr Abschlüssen ohne Punkte nach Hause zu fahren.

Mit dem Sieg hält Karlsruhe Anschluss an die extrem nah beieinanderliegenden oberen Tabellenplätze und ist auf Rang neun, nur sechs Punkte hinter dem Spitzenreiter Hamburger SV. Köln hat die Chance verpasst, zumindest vorübergehend die Tabellenführung zu übernehmen und landet mit einem Punkt Abstand zum HSV auf Rang drei. Die Hamburger haben ihre Partie an diesem Spieltag noch vor sich.


Foto: Fußball auf Rasen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: Leverkusen überrollt Frankfurt

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Hugo Larsson (Eintracht Frankfurt) (Archiv), via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstagabendpartie des 24. Bundesliga-Spieltags hat Bayer 04 Leverkusen mit einem 4:1-Auswärtssieg bei Eintracht Frankfurt seine Position als oberster Bayern-Verfolger gefestigt. Der Abstand auf den Spitzenreiter beträgt allerdings weiterhin acht Punkte, die Eintracht ist mit jetzt elf weiteren Punkten Abstand auf Rang drei.

Frankfurt startete zwar motiviert in die Partie, doch Leverkusen zeigte von Beginn an seine spielerische Klasse: Die Mannschaft von Trainer Xabi Alonso dominierte das Spielgeschehen und ließ den Gastgebern kaum eine Chance.

In der 26. Minute gelang Nathan Tella der Führungstreffer für die Gäste. Nur drei Minuten später legte Nordi Mukiele nach, als er nach einer Ecke von Florian Wirtz per Kopf das 2:0 erzielte. Frankfurt zeigte sich geschockt, und Leverkusen nutzte die Verunsicherung eiskalt aus: In der 33. Minute erhöhte Patrik Schick auf 3:0, nachdem er von Jeremie Frimpong perfekt bedient wurde.

Die Eintracht bemühte sich um eine schnelle Antwort und konnte in der 37. Minute zumindest den Anschlusstreffer erzielen. Hugo Ekitiké setzte sich im Strafraum durch und traf aus kurzer Distanz. Doch anstatt Frankfurt ins Spiel zurückzubringen, erwies sich das Tor als Strohfeuer – Leverkusen kontrollierte weiterhin das Geschehen.

Nach der Halbzeitpause versuchte die Eintracht nur vorübergehend, mehr Druck aufzubauen, doch Leverkusen blieb abgeklärt und ließ kaum Chancen zu. In der 62. Minute machte Aleix García mit einem präzisen Distanzschuss aus 18 Metern alles klar – das 4:1 war gleichzeitig der Endstand. Ab jetzt ging Leverkusen unübersehbar in den Schongang – die wichtigen Leute wurden vom Platz geholt, weil am Mittwoch der Champions-League-Kracher gegen die Bayern ansteht. Das machten die Frankfurter möglich, von den Gastgebern war gar nichts mehr zu sehen.


Foto: Hugo Larsson (Eintracht Frankfurt) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Lottozahlen vom Samstag (01.03.2025)

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Lotto-Spieler, via dts NachrichtenagenturSaarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstags-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 11, 25, 26, 30, 36, 44, die Superzahl ist die 8.

Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 9314956. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 411094 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. Im Jackpot liegen in dieser Woche neun Millionen Euro.


Foto: Lotto-Spieler, via dts Nachrichtenagentur

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Bundeswehr nimmt neue "Beurteilung der Bedrohungslage" vor

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Eklat im Weißen Haus, der zu einem Ende der US-Militärhilfe für die Ukraine führen könnte, sieht auch das Bundesverteidigungsministerium Anlass dafür, die Situation neu zu bewerten.

„Eine nüchterne Beurteilung der Bedrohungslage ist jetzt das Gebot der Stunde“, sagte Carsten Breuer, der Generalinspekteur der Bundeswehr, dem „Tagesspiegel“ (Sonntagausgabe). Er habe sich erst in der vergangenen Woche persönlich ein Bild von der militärischen Lage in der Ukraine gemacht, an der sich bisher „nichts geändert“ habe, so Breuer weiter: „Wir Europäer müssen jetzt bewerten, wie wir den tapferen Kampf der Ukraine für die Freiheit weiter unterstützen können. Es geht auch um unsere Freiheit.“

Der ukrainische Präsident Selenskyj hatte bei seinem Besuch im Weißen Haus vor laufenden Kameras infrage gestellt, dass die USA auf dem diplomatischen Weg einen Frieden mit Russland erreichen können, der US-Präsident und sein Vize hatten ihm daraufhin Respektlosigkeit und Undankbarkeit vorgeworfen, es kam zu einem hitzigen Wortgefecht. Ein eigentlich geplantes Rohstoffabkommen wurde nicht unterzeichnet.


Foto: Bundeswehr-Panzer „Leopard 2“ (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: Mainz dreht Partie in Leipzig

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RB Leipzig - FSV Mainz 05 am 01.03.2025, via dts NachrichtenagenturLeipzig (dts Nachrichtenagentur) – Der 1. FSV Mainz 05 hat am 24. Spieltag in der Fußball-Bundesliga einen relativ überraschenden Auswärtssieg bei RB Leipzig errungen. Die Rheinhessen setzten sich am Samstag mit 2:1 (0:1) durch und springen damit zumindest vorübergehend auf Champions-League-Platz vier. Leipzig hingegen wirkte müde, verpasste es, im Kampf um die Königsklassen-Plätze Boden gutzumachen und bleibt auf Rang sechs.

Die Leipziger Mannschaft von Trainer Marco Rose erwischte eigentlich einen Traumstart: Xavi Simons brachte die Gastgeber bereits in der ersten Minute in Führung. Danach ließ Leipzig jedoch nach und überließ den Mainzern zunehmend die Kontrolle. Noch vor der Pause vergab Jae-sung Lee die große Chance zum Ausgleich.

Nach dem Seitenwechsel drehten die Gäste die Partie mit einem Doppelschlag. Zunächst traf Nadiem Amiri in der 52. Minute nach einem Doppelpass mit Brajan Gruda zum Ausgleich. Sechs Minuten später erzielte Jonathan Burkardt mit einem platzierten Linksschuss aus sieben Metern den Siegtreffer für die Gäste. Leipzig blieb über weite Strecken zu harmlos und kam kaum zu klaren Torchancen.

Während Mainz seine starke Form unter Trainer Bo Henriksen bestätigte und das vierte Ligaspiel in Serie gewann, steckt Leipzig weiter in einer Ergebniskrise.

Die weiteren Ergebnisse vom Samstagnachmittag: St. Pauli – Dortmund 0:2, Bochum – Hoffenheim 0:1, Bremen – Wolfsburg 1:2, Heidenheim – Mönchengladbach 0:3.


Foto: RB Leipzig – FSV Mainz 05 am 01.03.2025, via dts Nachrichtenagentur

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Eklat im Weißen Haus erhitzt auch in Deutschland die Gemüter

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Reichstagsgebäude am 28.02.2025, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Eklat zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj werden in Deutschland Forderungen nach mehr Militärausgaben laut.

Der CDU-Außenpolitiker Jürgen Hardt sieht eine Zäsur: „Die freie Welt braucht offensichtlich neue Führungsmächte, die USA fallen hierbei offensichtlich aus“, sagte Hardt den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben). Es gehe jetzt um viel mehr als nur um die Hilfe für die Ukraine, die selbstverständlich sei. „Gerade Europa muss sich seiner Stärken besinnen. Ökonomische Kraft und Selbstbewusstsein werden auch in der Trump-Administration Eindruck hinterlassen.“ Große Einigkeit unter den Europäern, den Partnern in Asien und Australien sowie wichtiger Stimmen im amerikanischen Senat und Repräsentantenhaus könnten das Blatt wenden.

Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Michael Roth (SPD), forderte mehr Tempo bei der Regierungsbildung: „Die Regierungsbildung muss beschleunigt werden“, sagte Roth dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Sonntagausgaben). „Wir können nicht bis Mai warten, bis eine Regierung steht. Deutschland muss schnell wieder in der Lage sein, seine gewichtige Rolle auszufüllen, sonst scheitern wir vor der Geschichte. Denn wenn die EU-Mitgliedsstaaten schwach sind, wird Europa den USA nicht standhalten können.“ Die Koalitionsverhandlungen könnten also nicht nach altem Muster geführt werden. „Taktik und Eitelkeiten müssen beiseite gelegt werden. Es kann nicht mehr wochenlang um jedes Wort gestritten werden“, sagte Roth.

Die CSU forderte eine schnellere Aufrüstung in Deutschland und Sofortkäufe von Waffen für die Bundeswehr. CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt sagte der „Bild am Sonntag“ im Bezug auf den Eklat im Weißen Haus: „Das muss für uns mehr als ein Warnsignal sein. Wir müssen uns jetzt noch schneller mit deutlich mehr Investitionen in Militärtechnik, Waffen und Ausrüstung verteidigungsfähig werden. Das langwierige Beschaffungssystem muss ausgesetzt und durch das Prinzip Sofortkauf ersetzt werden.“

Für die Grünen meldete sich Anton Hofreiter zu Wort und forderte einen Notlagen-Beschluss des Bundestages zur schnellen Erhöhung der Verteidigungsausgaben. „Die USA sind mit Trump nicht mehr der Verbündete Europas“, sagte der Vorsitzende des Europaausschusses im Bundestag ebenfalls dem RND. „Das muss seit der Schmierenkomödie im Weißen Haus allen in Deutschland und Europa klar sein.“ Er fügte hinzu: „Wir brauchen jetzt die sehr schnelle Erklärung der Notlage durch den Bundestag und die Bereitstellung erheblicher Mittel für unsere Sicherheit. Des Weiteren ist ein großes Hilfspaket für die Ukraine notwendig. Zur Finanzierung sollten wir sofort die zirka 270 Milliarden Euro eingefrorenen russischen Geldes beschlagnahmen und einsetzen.“

Zwar erlebe die Welt gerade einen grundsätzlichen Epochenbruch, so Hofreiter. Aber Russland sei nicht so mächtig, wie oft behauptet werde. Es habe ungefähr die Wirtschaftskraft Spaniens. Und allein Deutschland sei deutlich stärker. Deshalb müsse man „jetzt handeln“.


Foto: Reichstagsgebäude am 28.02.2025, via dts Nachrichtenagentur

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2. Bundesliga: Lautern gewinnt gegen Regensburg

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Spieler des 1. FC Kaiserslautern (Archiv), via dts NachrichtenagenturKaiserslautern (dts Nachrichtenagentur) – Der 1. FC Kaiserslautern bleibt im Rennen um den Aufstieg aus der 2. Fußball-Bundesliga vorne mit dabei. Am 24. Spieltag wurden die Gäste von Jahn Regensburg mit einem 3:0 auf dem Betzenberg abserviert – wenn auch mit Anlaufschwierigkeiten.

Nach einer torlosen ersten Halbzeit eröffnete Ragnar Ache kurz nach Wiederanpfiff die Partie mit einem präzisen Kopfball nach einer Flanke von Kleinhansl (47.). Nur wenige Minuten später erhöhte Marlon Ritter auf 2:0, nachdem er einen Stellungsfehler der Gäste eiskalt ausnutzte (51.). Regensburg hatte in der Folge eine gute Möglichkeit zum Anschlusstreffer, doch Hottmanns Versuch blieb erfolglos (59.). Schließlich beseitigte wieder Ache mit einem platzierten Distanzschuss zum 3:0 (70. Minute) alle Zweifel am verdienten Sieg der Gastgeber.

Kaiserslautern ließ die Schlussphase kontrolliert ausklingen, während Regensburg trotz engagierter Bemühungen ohne Torerfolg blieb. Mit dem Heimsieg klettert der FCK zumindest vorübergehend auf den zweiten Tabellenplatz, Regensburg bleibt Tabellenschlusslicht.

Die weiteren Ergebnisse vom frühen Samstagnachmittag: Nürnberg – Hannover 1:2 und Braunschweig – Ulm 1:1.


Foto: Spieler des 1. FC Kaiserslautern (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Transkript von Schlagabtausch zwischen Trump, Vance und Selenskyj auf Deutsch (Gespräch im Wortlaut)

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Weißes Haus (Archiv), via dts NachrichtenagenturWashington (dts Nachrichtenagentur) – US-Präsident Donald Trump und sein Vize JD Vance sind am Freitag mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in einem beispiellosen Wortgefecht aneinandergeraten. Hier das volle Transkript des Gesprächs, das im Weißen Haus stattfand auf Deutsch.

Das Treffen im Oval Office läuft bereits knapp 40 Minuten, Reporter stellen verschiedene Fragen. Schließlich fragt ein Reporter (verkürzt): „Meine Freunde in Polen machen sich Sorgen, dass Sie (die USA unter Trump) sich zu sehr mit Putin verbünden. Was ist Ihre Botschaft an sie?“

Trump: „Nun, wenn ich mich nicht mit beiden Seiten verbünden würde, würden Sie niemals einen Deal bekommen. Wollen Sie, dass ich wirklich schreckliche Dinge über Putin sage und dann sage: `Hallo, Wladimir. Wie läuft es mit dem Deal“` So funktioniert das nicht. Ich bin mit niemandem verbündet. Ich bin mit den Vereinigten Staaten von Amerika verbündet, und im Sinne des Weltfriedens bin ich mit der Welt verbündet. Ich will diese Sache beenden. Sehen Sie, der Hass, den er (Selenskyj) auf Putin hat, macht es mir sehr schwer, eine Einigung zu erzielen. Er hat enormen Hass, und ich verstehe das. Aber ich kann Ihnen sagen, dass die andere Seite auch nicht gerade verliebt in ihn ist. Es geht also nicht um eine Allianz (mit Russland). Ich stehe auf der Seite der Welt. Ich will diese Sache abschließen. Ich stehe auf der Seite Europas. Ich will sehen, ob wir das durchbringen können. Wollen Sie, dass ich hart bin? Ich könnte härter sein als jeder Mensch, den Sie je gesehen haben. Ich könnte unglaublich hart sein. Aber auf diese Weise wird es nie zu einer Lösung kommen. So ist es eben.“

Trump möchte noch eine weitere Pressefrage beantworten und fordert die anwesenden Reporter auf: „Noch eine Frage!“

Vance (ignoriert die Aufforderung des Präsidenten und mischt sich ein): „Ich werde darauf antworten. Schauen Sie, vier Jahre lang hatten wir einen Präsidenten, der bei Pressekonferenzen harte Worte über Wladimir Putin verlor, und dann ist Putin in die Ukraine einmarschiert und hat einen erheblichen Teil des Landes zerstört. Der Weg zum Frieden und zur Prosperität könnte darin bestehen, Diplomatie zu betreiben. Wir haben den Weg von Joe Biden ausprobiert, uns auf die Brust zu klopfen und so zu tun, als wären die Worte des US-Präsidenten wichtiger als seine Taten. Was Amerika zu einem guten Land macht, ist Diplomatie. Und genau das tut Präsident Trump.“

Selenskyj: „Kann ich etwas fragen?“

Vance: „Sicher, ja.“

Selenskyj: „Er (Putin) hat Teile unseres Landes besetzt, große Teile der Ukraine, Teile des Ostens und die Krim. Er hat sie 2014 besetzt. Also über viele Jahre hinweg. Ich spreche nicht nur über Präsident Obama, dann Präsident Trump, dann wieder Präsident Obama, und nun – Gott segne – wird Präsident Trump ihn stoppen. Aber 2015 hat ihn niemand gestoppt. Er hat einfach besetzt und (sich) genommen (was er wollte). Er hat Menschen getötet.“

Trump: „2015!“

Selenskyj: „2014!“

Trump: „Ich war damals nicht hier (im Weißen Haus).“

Selenskyj: „Ja, aber von 2014 bis 2022 war die Situation dieselbe – Menschen starben an der Frontlinie. Niemand hat ihn gestoppt. Sie wissen, dass wir viele Gespräche mit ihm hatten, viele bilaterale Gespräche, und wir haben mit ihm… 2019 habe ich mit ihm eine Vereinbarung unterzeichnet, ich habe mit ihm, Macron und Merkel eine Waffenruhe unterzeichnet. Eine Waffenruhe. Alle sagten mir, dass er nie gehen würde. Wir haben mit ihm einen Gasvertrag unterzeichnet. Gasvertrag, ja, aber danach hat er die Waffenruhe gebrochen. Er hat unsere Leute getötet und keine Gefangenen ausgetauscht. Wir haben den Austausch von Gefangenen vereinbart, aber er hat es nicht getan. Welche Diplomatie, JD, meinen Sie? Was meinen Sie damit?“

Vance: „Ich spreche von einer Diplomatie, die die Zerstörung Ihres Landes beendet, Herr Präsident. Herr Präsident, mit allem Respekt, ich halte es für respektlos, wenn Sie ins Oval Office kommen und das hier vor den amerikanischen Medien ausdiskutieren. Momentan zwingen Sie Männer mit Einberufungen an die Front, weil Sie Probleme mit der Truppenstärke haben – Sie sollten dem Präsidenten dafür danken, dass er versucht, das zu beenden.“

Selenskyj: „Waren Sie jemals in der Ukraine, dass Sie unsere Probleme sehen?“

Vance: „Ich war dort.“

Selenskyj: „Kommen Sie noch einmal.“

Vance: „Ich habe es tatsächlich gesehen, ich habe die Berichte verfolgt, und ich weiß, was passiert, wenn Sie Leute herumführen, Sie schicken die Leute dort auf eine Propaganda-Tour, Herr Präsident. Widersprechen Sie der Tatsache, dass Sie Probleme haben, Menschen für Ihr Militär zu rekrutieren? Und finden Sie es respektvoll, ins Oval Office der Vereinigten Staaten zu kommen und die Regierung anzugreifen, die versucht, die Zerstörung Ihres Landes zu verhindern?“

Selenskyj: „Das waren viele Fragen. Fangen wir von vorne an.“

Vance: „Natürlich.“

Selenskyj: „Erstens: Im Krieg hat jeder Probleme, sogar Sie. Aber Sie haben einen schönen Ozean, und Sie fühlen das jetzt nicht – aber Sie werden es in Zukunft fühlen.“

Trump: „Das wissen Sie nicht.“

Selenskyj: „Gott beschütze, dass Sie keinen Krieg bekommen.“

Trump: „Sagen Sie uns nicht, was wir fühlen werden. Wir versuchen, ein Problem zu lösen. Sagen Sie uns nicht, was wir fühlen werden, denn Sie sind nicht in der Position, das zu bestimmen.“

Selenskyj: „Das sage ich Ihnen nicht. Ich beantworte eine Frage.“

(Ab hier fallen sich die Präsidenten permanent gegenseitig ins Wort und sprechen teilweise gleichzeitig.)

Trump: „Sie sind nicht in der Position, zu bestimmen, was wir fühlen werden. Wir werden uns sehr gut fühlen.“

Selenskyj: „Sie werden Einfluss spüren.“

Trump: „Sie sind momentan nicht in einer guten Position. Sie haben zugelassen, dass Sie in eine sehr schlechte Lage geraten sind.“

Selenskyj: „Von Beginn des Krieges an…“

Trump: „Sie sind nicht in einer guten Position. Sie haben derzeit keine guten Karten. Mit uns fangen Sie überhaupt erst an, Karten zu haben.“

Selenskyj: „Ich spiele keine Karten, ich meine es ernst, Herr Präsident. Ich meine es sehr ernst.“

Trump: „Doch, Sie spielen Karten. Sie spielen mit dem Leben von Millionen von Menschen.“

Selenskyj: „Über was sprechen Sie?“

Trump: „Sie spielen mit dem Dritten Weltkrieg. Und was Sie tun, ist sehr respektlos gegenüber diesem Land, das Sie weit mehr unterstützt hat, als es viele Leute eigentlich wollten.“

Vance: „Haben Sie einmal Danke gesagt?“

Selenskyj: „Viele Male.“

Vance: „Nein, in diesem gesamten Gespräch?“

Selenskyj: „Sogar heute.“

Vance: „Sie sind im Oktober nach Pennsylvania gegangen und haben für die Opposition geworben.“

Selenskyj: „Nein.“

Vance: „Zeigen Sie ein paar Worte der Wertschätzung für die Vereinigten Staaten von Amerika und den Präsidenten, der versucht, Ihr Land zu retten.“

Selenskyj: „Bitte. Glauben Sie, dass wenn Sie sehr laut darüber sprechen…“

Trump: „Er (Vance) spricht gerade nicht laut. Ihr Land ist in großen Schwierigkeiten.“

Selenskyj: „Darf ich antworten?“

Trump: „Nein, nein, Sie haben genug geredet. Ihr Land ist in großen Schwierigkeiten.“

Selenskyj: „Ich weiß.“

Trump: „Sie gewinnen nicht. Sie gewinnen diesen Krieg nicht. Sie haben eine verdammt gute Chance, da heil rauszukommen – wegen uns.“

Selenskyj: „Wir stehen in unserem Land, wir stehen stark, von Beginn des Krieges an waren wir allein, und wir sind dankbar. Ich habe Danke gesagt.“

Trump: „Sie waren nicht allein. Wir haben Ihnen, unter diesem dummen Präsidenten, 350 Milliarden Dollar gegeben, wir haben Ihnen militärische Ausrüstung gegeben… Wenn Sie nicht unsere Militärausrüsung gehabt hätten wäre der Krieg wäre in zwei Wochen vorbei gewesen.

Selenskyj: „In drei Tagen, das habe ich von Putin gehört.“

Trump: „Vielleicht weniger.“

Selenskyj: „Natürlich.“

Trump: (Richtet sich an die Reporter) „Es wird sehr schwierig sein, auf diese Art Geschäfte zu machen.“

Vance: „Sie haben Danke gesagt, abgesehen davon, dass es hier Meinungsverschiedenheiten gibt. Akzeptieren Sie, dass es Meinungsverschiedenheiten gibt, und lassen Sie uns diese Meinungsverschiedenheiten abarbeiten, anstatt zu versuchen, sie in den amerikanischen Medien auszufechten, wenn Sie im Unrecht sind. Wir wissen, dass Sie im Unrecht sind.“

Trump: „Aber schau, ich denke es ist gut, dass die Amerikaner sehen, was hier passiert. Es ist wichtig. Deshalb habe ich das so lange laufen lassen. (Ab hier an Selenskyj gerichtet:) Sie müssen dankbar sein. Sie haben nicht die entsprechenden Karten (auf der Hand). Sie liegen dort begraben. Menschen sterben. Ihnen gehen die Soldaten aus. Es wäre verdammt gut, und dann sagen Sie uns: `Ich will keinen Waffenstillstand. Ich will keinen Waffenstillstand, ich will gehen, und ich will das.` Sehen Sie, wenn Sie jetzt einen Waffenstillstand erreichen können, sage ich Ihnen, dann nehmen Sie ihn an, damit die Kugeln nicht mehr fliegen und Ihre Männer nicht mehr getötet werden.“

Selenskyj: „Natürlich wollen wir den Krieg beenden. Aber ich habe es Ihnen gesagt: Mit Garantien.“

Trump: „Wollen Sie damit sagen, dass Sie keinen Waffenstillstand wollen? Ich will einen Waffenstillstand. Denn einen Waffenstillstand bekommen Sie schneller als ein Abkommen.“

Selenskyj: „Fragen Sie unsere Leute, was sie über einen Waffenstillstand denken.“

Trump (bezieht sich ab hier vermutlich auf durch Russland gebrochene Abkommen): „Das war nicht mit mir. Das war mit einem Typen namens Biden, der kein kluger Mensch ist.“

Selenskyj: „Das ist Ihr Präsident. Es war Ihr Präsident.“

Trump: „Entschuldigen Sie. Das war mit Obama, der Ihnen Sheets gegeben hat, und ich habe Ihnen Javelins gegeben. Ich habe Ihnen die Javelins gegeben, um all diese Panzer auszuschalten. Obama hat Ihnen Sheets gegeben. Tatsächlich lautet die Aussage: Obama hat Sheets gegeben und Trump hat Javelins gegeben. Sie müssen dankbarer sein, denn lassen Sie mich Ihnen sagen, Sie haben die Karten nicht in der Hand. Mit uns haben Sie die Karten in der Hand, aber ohne uns haben Sie keine Karten.“

(Es entsteht ein Moment der Ruhe, niemand sagt etwas. Eine Reporterin nutzt den Moment aus und will noch eine Frage stellen.)

Dann legt Trump doch noch einmal nach: „Das wird hart, einen Deal zu machen. Denn die Einstellung muss sich ändern.“

(Die Reporterin fragt, was passiert, wenn Putin die Waffenruhe bricht Vance wiederholt die Frage noch einmal, weil Trump sie akustisch nicht verstanden hat.)

Trump: „Was, wenn überhaupt irgendwas? Was, wenn Ihnen jetzt eine Bombe auf den Kopf fällt? Okay, was, wenn sie ihn (den Waffenstillstand) brechen? Ich weiß es nicht. Sie (die Russen) haben (den Waffenstillstand) mit Biden gebrochen, weil sie Biden nicht respektiert haben. Sie haben Obama nicht respektiert. Aber Sie respektieren mich! Lassen Sie mich Ihnen sagen, Putin hat verdammt viel mit mir durchgemacht. Er hat eine falsche Hexenjagd durchgemacht, als sie ihn benutzt haben und Russland. Haben Sie jemals von dieser Sache gehört? Russland, Russland, Russland. Das war ein falscher Hunter-Biden-Joe-Biden-Betrug. Hillary Clinton, der zwielichtige Adam Schiff. Es war eine Fälschung der Demokraten. Und er (Putin) musste da durch. Und er ist da durch. Und wir sind nicht in einem Krieg geendet. Und er ist da durch. Er war beschuldigt mit dem ganzen Zeug, er hatte damit gar nichts zu tun. Es kam aus Hunter Bidens Klo. Es war furchtbar. Und dann sagten sie: `Oh, der Laptop aus der Hölle, war von Russland gemacht.` Die 51 Ermittler, die ganze Sache war ein Betrug. Und er (vermutlich meint er Putin) musste das ertragen. Er war beschuldig. Alles was ich sagen kann: Er hat vielleicht Deals mit Obama und Bush gebrochen, und er hat sie vielleicht mit Biden gebrochen. Das hat er, vielleicht. Vielleicht hat er das. Ich weiß nicht, was passiert ist, aber er hat sie nicht mit mir gebrochen. Er will einen Deal machen. Ich weiß nicht, ob er einen Deal machen kann. Das Problem ist (jetzt wieder an Selenskyj gerichtet), dass ich Sie stark gemacht habe, um ein harter Kerl zu sein, und ich glaube nicht, dass Sie ohne die Vereinigten Staaten ein harter Kerl wären. Und Ihre Leute sind sehr mutig. Aber entweder Sie werden einen Deal machen oder wir sind raus. Und wenn wir raus sind, werdet ihr es ausfechten. Ich glaube nicht, dass es schön wird, aber ihr werdet es ausfechten. Aber ihr habt nicht die Karten (in der Hand)(dts). Aber wenn wir den Deal unterschreiben, seid ihr in einer viel besseren Position, aber ihr verhaltet euch überhaupt nicht dankbar. Und das ist keine schöne Sache. Ich bin ehrlich. Das ist nicht schön. Also gut, ich denke, wir haben genug gesehen. Was meint ihr? Das wird großartiges Fernsehen. Das kann ich euch sagen. Wir werden sehen, was wir tun können, das alles zusammen zu bringen.“


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Strack-Zimmermann wirft Trump geplante "Schmierenkomödie" vor

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Donald Trump (Archiv), via dts NachrichtenagenturStraßburg (dts Nachrichtenagentur) – Die FDP-Europaabgeordnete und Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat eine klare Reaktion Europas auf den Eklat beim Besuch des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Weißen Haus angemahnt.

„Präsident Trump, ist ein lausiger Schauspieler“, sagte Strack-Zimmermann dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Was gestern im Weißen Haus passiert ist, ist eine Schmierenkomödie, die von Anfang an geplant war und vom Vizepräsidenten J.D. Vance souffliert wurde“, fügte sie an. Trump versuche, Selenskyj als Schuldigen darzustellen. „Ich hoffe sehr, dass die Welt darauf nicht reinfällt“, sagte Strack-Zimmermann. Es sei zu erwarten gewesen, dass Trump schamlos alle Register ziehe, um die westliche Welt die nächsten vier Jahre zu treiben.

„Europa sollte auf so eine unwürdige Show unaufgeregt, aber sehr klar reagieren“, forderte sie und schlug vor: „Wie wäre es zum Beispiel, wenn die Europäische Investitionsbank, nachdem die EU und die Ukraine ein Abkommen abgeschlossen haben, Anleihen ‚Abbau seltener Erden in der Ukraine` ausgäbe. Und Länder, Unternehmen und private Personen die Möglichkeit bekämen, diese Anleihen zu zeichnen.“ Die Milliarden Euro, die dadurch erzielt würden, könne man der Ukraine für deren Wiederaufbau zukommen lassen.


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SPD-Politiker loben Merz` Votum gegen AfD-Bundestagsvize

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Friedrich Merz am 24.02.2025, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Mit dem Beginn von Sondierungen über eine schwarz-rote Koalition begrüßen SPD-Politiker die Festlegung von CDU/CSU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz, er werde seiner Fraktion empfehlen, keinen Kandidaten der AfD zum Vizepräsidenten des Bundestages zu wählen.

„Solange die AfD als gesichert rechtsextrem eingestuft werden könnte, kommt eine Wahl eines AfD-Vertreters in eines der höchsten Staatsämter für uns nicht infrage“, sagte Lars Castellucci (SPD), amtierender Vorsitzender des Innenausschusses, dem „Tagesspiegel“. „Es ist zu begrüßen, wenn Friedrich Merz hier die Haltung der SPD übernimmt.“

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Ralf Stegner sagte: „Friedrich Merz geht einen richtigen und klugen Schritt, wenn er die Wahl eines Vizepräsidenten der AfD durch die Union ausschließt. Diese Festlegung kann ein Teil des Grabens, der mit der Abstimmung von Union und AfD im Januar entstanden ist, vielleicht zuschütten.“ Für die SPD gelte, sagte ihr früherer Vize-Vorsitzender: „Keinerlei Zusammenarbeit mit Rechtsextremisten.“

Merz hatte am Freitag einen Vizepräsidentenposten für die AfD auch im neu gewählten Bundestag abgelehnt. „Dieses Amt ist ein Staatsamt“, sagte der CDU-Vorsitzende der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Er werde „der Unionsfraktion nicht empfehlen, eine AfD-Abgeordnete oder einen AfD-Abgeordneten in ein Staatsamt zu wählen“.

Die AfD wurde bei der Bundestagswahl am vorigen Sonntag erstmals zweitstärkste politische Kraft in Deutschland. Der Tradition nach stellen alle Fraktionen einen Vizepräsidenten des Bundestages. Das Recht zur Wahl aber gibt es nicht. Alle Kandidaten müssen sich einer geheimen Wahl im Plenum stellen.


Foto: Friedrich Merz am 24.02.2025, via dts Nachrichtenagentur

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