Start Blog Seite 775

Lehrerverband fordert Übungstage für Online-Unterricht

0

Gang in einer Schule (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Stefan Düll, fordert Übungstage für Online-Unterricht.

Gegenüber „Ippen-Media“ sagte er: „Wir sollten den Online-Unterricht ein-, zweimal im Schuljahr üben. Dafür könnte man Distanz-Tage nutzen. Sozusagen als regelmäßige Homeoffice-Tests für Schülerschaft und Lehrkräfte.“ Eine Unterrichtsstunde im Video-Chat beziehungsweise mit individuell gecoachtem Selbstarbeit müsse ganz anders vorbereitet werden. Da könne eine „wiederkehrende Übung nicht schaden“, so Düll weiter.

„Die Schülerinnen und Schüler wischen und posten zwar in Sozialen Netzwerken oder zocken am Computer, der berufsorientierte und kollaborative Umgang mit digitalen Geräten ist aber etwas anderes, auf Distanz allzumal. Da sind Heranwachsende den Erwachsenen nicht überlegen“, so der Präsident des Deutschen Lehrerverbands zur Begründung.


Foto: Gang in einer Schule (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

1. Bundesliga: Bayern gewinnen gegen Bremen

0

Michael Zetterer (Werder Bremen) (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Zum Auftakt des 21. Spieltags in der Fußball-Bundesliga hat der FC Bayern München gegen Werder Bremen mit 3:0 gewonnen.

Nachdem die erste Halbzeit extrem zäh war, wurden die Bayern im zweiten Durchgang extrem dominant, fanden aber das gegnerische Tor überraschend selten. Harry Kane allein hätte schon fast ein Dutzend Treffer versenken können, traf aber nur in der 56. Minute und in der Nachspielzeit, beide Male per Elfmeter, zwischendurch erhöhte Leroy Sané in der 82. Minute.

Die Bayern vergrößern damit an der Tabellenspitze vorerst den Abstand zu Verfolger Bayer Leverkusen auf neun Punkte, Bremen bleibt auf Platz acht und könnte an diesem Spieltag noch drei Ränge abrutschen.


Foto: Michael Zetterer (Werder Bremen) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Zinsängste und Trump drücken US-Börsen ins Minus

0

Nasdaq (Archiv), via dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – An den US-Börsen hat sich am Freitag zum Ausklang der Handelswoche noch einmal Pessimismus breit gemacht. Der Dow schloss bei 44.303 genau 1,0 Prozent schwächer, der Nasdaq 100 ging mit 21.491 Punkten 1,3 Prozent niedriger aus dem Handel und der breiter gefasste S&P 500 war am Ende bei 6.026 Punkten ebenfalls 1,0 Prozent günstiger bewertet.

Das große Thema waren Sorgen über mögliche neue US-Zölle und die Auswirkungen auf die Inflation. US-Präsident Donald Trump kündigte für die nächsten Tage weitere Entscheidungen an. Eine enttäuschende Prognose von Amazon drückte zudem mehrere Megacaps nach unten.

Und schließlich bewerteten viele Anleger die vor Handelsbeginn bekannt gegebenen „guten“ US-Arbeitsmarktdaten als schlechte Nachrichten, droht die US-Notenbank doch unter diesen Umständen die Zinsen nicht so schnell zu senken, wie sich viele Aktieninvestoren das wünschen, selbst ein Anheben der Zinssätze ist wieder ein Thema.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagabend schwächer: Ein Euro kostete 1,0327 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9683 Euro zu haben.

Der Goldpreis stieg leicht an, am Abend wurden für eine Feinunze 2.861 US-Dollar gezahlt (+0,2 Prozent). Das entspricht einem Preis von 89,07 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 74,65 US-Dollar, das waren 36 Cent oder 0,5 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Nasdaq (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Désirée Nosbusch holt Inspiration bei Scorsese und Spielberg

0

Désirée Nosbusch (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Désirée Nosbusch hat sich für ihr Film-Debüt als Regisseurin von berühmten Kollegen inspirieren lassen. „Ich liebe Scorsese“, sagte sie der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). „Ich war immer ein Lynch-Fan. Spielbergs `E.T.` hat mich geprägt. Und `Cinema Paradiso` von Giuseppe Tornatore.“

Die 60-Jährige hat soeben ihren Film „Poison – Eine Liebesgeschichte“ ins Kino gebracht. Darin spielen Trine Dyrholm und Tim Roth die Hauptrollen.

Nosbusch, die vor allem als Moderatorin und Schauspielerin berühmt ist, studierte einst Regie in Los Angeles. Zu ihren Lehrern gehörten berühmte Regisseure: „Ich hatte zwei tolle Dozenten. Einer war Rob Reiner, und einer war Mel Brooks. Und von Mel Brooks stammt ein Satz, den ich gern zitiere: Wenn eine Geschichte wie ein Honigtopf an dir kleben bleibt und du sie nicht mehr abschütteln kannst, dann musst du diese Geschichte erzählen.“

Der Film „Poison“ läuft im Kino. Am Donnerstag wird Nosbusch außerdem die Eröffnungsgala der Berlinale moderieren.


Foto: Désirée Nosbusch (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

2. Bundesliga: HSV gewinnt in Münster

0

HSV-Fans (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünster (dts Nachrichtenagentur) – Zum Auftakt des 21. Spieltags in der 2. Fußball-Bundesliga hat der Hamburger SV bei Preußen Münster mit 2:1 gewonnen. In der Tabelle klettert der HSV damit vorerst wieder auf Platz eins, Münster bleibt auf Rang 15.

Der Treffer von Lukas Frenkert in der 24. Minute hatte die Preußen sogar zunächst in Führung gebracht, für den HSV glich Davie Selke in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit (45.+3) aus und erzielte auch noch den Siegtreffer kurz vor Schluss per Elfmeter (90.+4) – die Partie war gedreht.

In der anderen Freitagabendpartie gewann Greuther Fürth gegen Jahn Regensburg ebenfalls mit 2:1. Fürth klettert damit auf Rang elf, Regensburg bleibt auf dem 18. und damit letzten Tabellenplatz.


Foto: HSV-Fans (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Dax dreht nach Trump-Gerüchten ins Minus

0

Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Zum Wochenausklang hat der Dax nach einem über Stunden unauffälligen Handel in den letzten Handelsminuten relativ deutlich ins Minus gedreht. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 21.787 Punkten berechnet, 0,5 Prozent niedriger als bei Vortagesschluss. Dabei war am Vormittag bei 21.945 Punkten noch ein neues Allzeithoch markiert worden.

Auslöser für den relativ plötzlichen Kursrutsch waren Gerüchte, wonach US-Präsident Donald Trump neue Zölle unter anderem auf Waren aus der EU plant. Auch die US-Börsen sackten zum dortigen Handelsbeginn entsprechend ab.

Für Gesprächsstoff sorgten am Freitag auch die neuen US-Arbeitsmarktdaten, aus denen sich viele Anleger Hinweise auf die weitere Zinspolitik der US-Notenbank erhoffen. Demnach wurden außerhalb des Landwirtschaftssektors im Januar 143.000 neue Stellen geschaffen, die Arbeitslosenquote sank zuletzt von 4,1 auf 4,0 Prozent.

„So robust sich der Arbeitsmarkt präsentiert, die Konsequenzen dieses guten Zahlenwerks müssen für die US-Wirtschaft auf langfristige Sicht nicht zwangsläufig positiv sein“, kommentierte Thomas Gitzel von der VP Bank das Zahlenwerk. Denn: Je besser es um die US-Wirtschaft bestellt ist, desto länger bleiben die Zinsen auf einem hohen Niveau. Die Fed könnte nach Gitzels Ansicht sogar gezwungen werden, die Daumenschrauben wieder anzuziehen. „Der nächste Zinsschritt könnte also nach oben und nicht nach unten gehen. Noch handelt es sich bei diesem Szenario um reine Theorie, doch je länger die US-Wirtschaft rund läuft, desto mehr gewinnt es Bedeutung für die Praxis.“

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagabend etwas schwächer unterwegs: Ein Euro kostete 1,0343 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9668 Euro zu haben.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Deutsche-Welle-Mitarbeiter erhielt über eine Million fürs Nichtstun

0

Deutsche Welle (Archiv), via dts NachrichtenagenturBonn (dts Nachrichtenagentur) – Die Deutsche Welle fordert vor Gericht von einem früheren Mitarbeiter einen sechsstelligen Betrag zurück. Der mehr als zehn Jahre alte Versorgungsvertrag, bei dem es um insgesamt mehr als eine Million Euro gehen soll, sei sittenwidrig, begründet laut eines Berichts von „Business Insider“ der Sender den Schritt.

Die Sprecherin von Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) bestätigte den Vorgang: „Das Vorgehen resultiert aus einer Prüfung von Ruhegeldvereinbarungen durch die DW im Lichte der jüngsten Rechtsprechung zur Sittenwidrigkeit von Ruhegeldzahlungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk“. Damit nahm die Sprecherin Bezug auf die Vorgänge beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB), wo unter anderem eine hochrangige Sendermanagerin entlassen und fortan mit einer hohen Abfindung versorgt werden sollte.

Ob es sich um einen vergleichbaren Fall auch bei der Deutschen Welle handelt, war zunächst nicht klar. „Business Insider“ berichtete, der Sender wolle sich dazu nicht äußern.


Foto: Deutsche Welle (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

SPD-Generalsekretär Miersch lobt Merkel

0

Matthias Miersch (Archiv), via dts NachrichtenagenturOsnabrück (dts Nachrichtenagentur) – SPD-Generalsekretär Matthias Miersch hat die öffentliche Kritik von Altkanzlerin Angela Merkel (CDU) am CDU-Kanzlerkandidaten Friedrich Merz gelobt.

Auf einer Skala von eins bis zehn bewertete er die Intervention der ehemaligen CDU-Chefin gegen die migrationspolitischen Vorstöße ihres Nachfolgers im Parteiamt mit zehn, sagte Miersch der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstagausgabe). „Wenn Europa an dieser Stelle scheitert, werden wir genau das Gegenteil erreichen von dem, was wir eigentlich wollen“, so der SPD-Generalsekretär.

Miersch betonte, er halte Merkel für „eine große Europäerin“. Die Kritik der Altkanzlerin sowie der Kirchen solle der CDU mit Blick auf die Inkaufnahme von Abstimmungserfolgen durch Zustimmung der AfD „in irgendeiner Form mal zu denken geben“.


Foto: Matthias Miersch (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Linke drängt auf Preisaufsicht für Grundnahrungsmittel

0

Joghurt in einem Supermarktregal (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Linke will im laufenden Wahlkampf die gestiegenen Preise für Lebensmittel in den Blickpunkt rücken. Laut einer Antwort des Bundeslandwirtschaftsministeriums auf Anfrage der Bundestagsabgeordneten Caren Lay (Linke) sind diese in den vergangenen zehn Jahren nahezu um 50 Prozent gestiegen.

Wer 2024 Fleischprodukte oder Gemüse kaufte, zahlte somit anderthalbmal so viel wie 2014. Allein zwischen 2020 und 2024 stiegen die Verbraucherpreise für Nahrungsmittel um knapp ein Drittel. Dies entspricht einer jährlichen Teuerung von 7,34 Prozent.

Bei Gemüse, Fleisch und Fisch kletterten die Preise zwischen 2020 und 2024 um jeweils etwa 30 Prozent nach oben. Die Bundesregierung erklärt die Preisexplosion in der Antwort auf die Anfrage – insbesondere für die Jahre 2022 und 2023 – mit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine.

Die Preissteigerung bringe viele Menschen an ihre finanziellen Grenzen, sagte Lay dem „Spiegel“. „Ich finde es skandalös, wenn in einem der reichsten Länder der Welt die Schlangen an den Tafeln immer länger werden.“ Die Oppositionspolitikerin schlägt eine staatliche Preisaufsicht und eine Streichung der Mehrwertsteuer für Grundnahrungsmittel vor. So könnten laut Lay Millionen Menschen entlastet werden.


Foto: Joghurt in einem Supermarktregal (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Zartmann neu an der Spitze der Single-Charts

0

Zartmann (Archiv), via dts NachrichtenagenturBaden Baden (dts Nachrichtenagentur) – Der Berliner Popsänger und Rapper Zartmann liegt mit „Tau mich auf“ neu an der Spitze der offiziellen deutschen Single-Charts. Das teilte die GfK am Freitag mit.

Damit verdrängt er Blackpink-Sängerin Rosé und Bruno Mars („APT“). Diese fallen nach fünf Wochen an der Spitze vorerst an die zweite Stelle zurück. Auf Platz drei befindet sich abermals Oimara mit „Wackelkontakt“. Während Makko & Miksu / Macloud („Lichter aus“, 14) und Badchieff („Ein Teil von mir“, 16) die Top 20 knacken, landet Lady Gaga („Abracadabra“) auf der 26. Stelle.

In den Album-Charts erobert The Weeknd mit „Hurry Up Tomorrow“ erstmals die Spitze. Mit den Alben „After Hours“ (55) und „Starboy“ (69) ist der kanadische Sänger zwei weitere Male in der Hitliste platziert. 187-Strassenbande-Mitglied LX steigt mit „Dopeboy Dreams“ direkt auf Platz zwei der Charts ein. Hinter dem Rapper befinden sich unter anderem die Rockbands Linkin Park („From Zero“, drei) und The Hellacopters („Overdriver“, sechs).

Die offiziellen deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab.


Foto: Zartmann (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts