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Bericht: Mutmaßlicher Magdeburg-Täter kontaktierte Islamkritiker

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Tatort nach Anschlag auf Magdeburger Weihnachtsmarkt am 21.12.2024, via dts NachrichtenagenturBeirut (dts Nachrichtenagentur) – Im November dieses Jahres hat sich der mutmaßliche Täter von Magdeburg an den islamkritischen Politikwissenschaftler Hamed Abdel-Samad gewandt. Das berichtet die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf die entsprechenden Nachrichten.

Darin fordert er Abdel-Samad auf, die Unterstützung für die Organisation Säkulare Flüchtlingshilfe einzustellen. „Denn bald werde ich etwas tun, das die korrupte Organisation zum Gesprächsthema der Welt machen wird“, zitiert die Zeitung aus einer Nachricht vom 21. November.

Abdel-Samad sagte der „Welt am Sonntag“ dazu: „Die Welt wird immer verrückter. Was mich richtig ärgert, sind die Reaktionen von rechts und links.“

Jede Seite versuche, die Tat für sich zu vereinnahmen. „Auch ein Säkularer kann in einer Phase der Verwirrung Motive und Strategien der Terroristen und Islamisten verwenden, um maximale Aufmerksamkeit zu erregen. Er hat als Nachahmer den Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt im Jahr 2016 kopiert und für eine Sache genutzt, die nur in seinem Kopf passiert: Die angebliche Verfolgung von Säkularen inklusive ihm durch die Bundesregierung und Justiz“, so der Politikwissenschaftler.

Wie die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf die Asylakte des mutmaßlichen Täters weiter schreibt, wurde der Täter in Al Hafouf, einer Großstadt im Osten von Saudi-Arabien geboren. Im März 2006 sei er nach Deutschland eingereist.

Zuerst sei die Hamburger Ausländerbehörde zuständig gewesen, ab 2020 der Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt. Hier habe Al-A. gelebt, bis zuletzt in der Kreisstadt Bernburg. 2011 hatte al-A. laut Zeitung einen Aufenthaltstitel zur Ausübung einer Beschäftigung erhalten. Er sei gelernter Arzt, habe Sprachkenntnisse in Arabisch und Englisch. Im April 2023 habe er einen unbefristeten Aufenthaltstitel erhalten.

Der mutmaßliche Attentäter arbeitete laut der „Welt am Sonntag“ im Maßregelvollzug mit suchtkranken Gefangenen. Demnach war er dort vor der Tat vier Wochen lang krankgeschrieben.


Foto: Tatort nach Anschlag auf Magdeburger Weihnachtsmarkt am 21.12.2024, via dts Nachrichtenagentur

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Biden wendet mit Überbrückungsgesetz US-Haushaltskrise ab

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Joe Biden (Archiv), via dts NachrichtenagenturWashington (dts Nachrichtenagentur) – Der scheidende US-Präsident Joe Biden hat mit der Unterzeichnung eines Überbrückungsgesetzes eine Haushaltskrise abgewendet. Biden habe den „American Relief Act, 2025“ am Samstagmorgen unterschrieben, teilte das Weiße Haus mit.

Die Verfügung ermöglicht den Bundesbehörden für das Jahr 2025 demnach Mittel bis zum 14. März 2025 für laufende Projekte und Aktivitäten der US-Regierung. Auch Mittel für die Katastrophenhilfe und die Fortsetzung wirtschaftlicher Unterstützung für Landwirte sei darin enthalten.


Foto: Joe Biden (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Magdeburger Polizei plante vor einem Jahr "Gefährderansprache"

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Anschlag auf Magdeburger Weihnachtsmarkt am 21.12.2024, via dts NachrichtenagenturMagdeburg (dts Nachrichtenagentur) – Der mutmaßliche Attentäter von Magdeburg Taleb A., der auf dem dortigen Weihnachtsmarkt mindestens fünf Menschen totgefahren und 200 weitere verletzt hat, war bei den Behörden offenbar schon länger auf dem Schirm als zunächst bekannt.

Offensichtlich wurde vor etwa einem Jahr gegen ihn bei der Polizeiinspektion Magdeburg eine Strafanzeige erstattet. Es habe dann den Versuch gegeben, eine „Gefährderansprache“ durchzuführen, sagte Magdeburgs Polizeidirektor Tom-Oliver Langhans am Samstagnachmittag. Dazu sei es dann aber nicht gekommen. Die genauen Umstände seien jetzt Gegenstand der Ermittlungen.

Die Magdeburger Staatsanwaltschaft teilte bei der gleichen Gelegenheit mit, ihr seien bislang keine Verurteilungen bekannt. Laut eines Berichts des „Spiegel“ soll der Mann aber 2013 vom Amtsgericht Rostock zu einer Strafe von 90 Tagessätzen verurteilt worden sein. Grund war eine „Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten“.

Die Höhe der Tagessätze – zehn Euro – deute darauf hin, dass Taleb A. damals noch von Hartz IV gelebt haben könnte, schreibt das Magazin. Nach Deutschland gekommen war Taleb A. zwar bereits 2006 – er reiste regulär mit seinem Reisepass und einem Visum ein, um hier nach seinem Medizinstudium eine Facharztausbildung zu beginnen, seinen Asylantrag stellte er aber erst 2016 – möglicherweise, weil er sonst das Land hätte verlassen müssen.

In der Anhörung in der Außenstelle Halberstadt des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf) trug er laut „Spiegel“-Bericht vor, er sei vom Islam abgefallen und schreibe ein Buch darüber, warum der Islam als Religion keine Grundlage habe. Für das Buch mit dem Titel „Kreative Widerlegung des Islam“ hatte Taleb A. im Internet mutmaßlich eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, die aber kaum Unterstützer fand. Erschienen ist das Buch nie.

Seine drohende Verfolgung in Saudi-Arabien soll Taleb A. gegenüber dem Bamf laut „Spiegel“ außerdem mit einem angeblichen Vorfall in der Botschaft von Saudi-Arabien in Berlin untermauert haben. Dort habe er 2013 den Kulturattaché getroffen, und der habe ihm gesagt, bei einer Rückkehr nach Saudi-Arabien werde er sofort hingerichtet. Zuvor will Taleb A. dem Kulturattaché geschrieben haben, er glaube nicht mehr an den Islam.

Taleb A. erhielt auf seinen Antrag das Asyl nach Artikel 16a Grundgesetz, den höchsten Schutzstatus. Offenbar 2019 kam es zu einer Regelüberprüfung des Asyls durch das Bamf – so wie für alle Asylbescheide der großen Zuwanderungswelle 2015 und 2016. Das Asyl wurde dabei bestätigt. 2023 erhielt Taleb A. von der Ausländerbehörde des sachsen-anhaltinischen Salzlandkreises in Bernburg eine Niederlassungserlaubnis.


Foto: Anschlag auf Magdeburger Weihnachtsmarkt am 21.12.2024, via dts Nachrichtenagentur

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Insa: Union wieder doppelt so stark wie SPD

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Friedrich Merz und Rolf Mützenich am 20.12.2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Aufholjagd der SPD in den Umfragen ist zu Weihnachten vorerst gestoppt worden.

Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Insa wöchentlich für die „Bild am Sonntag“ erhebt, kommt die Kanzler-Partei auf 16 Prozent und verliert damit im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt. Die Union aus CDU und CSU kann einen Punkt zulegen und ist mit 32 Prozent jetzt wieder doppelt so stark wie die SPD.

In den vergangenen Wochen war der Vorsprung der Union vor der SPD von 18 auf 14 Prozentpunkte geschmolzen. Auch die Grünen gewinnen aktuell an Zustimmung und erreichen zwölf Prozent (+1). Unverändert sind die Werte für die AfD mit 20 Prozent, für das BSW mit acht Prozent, für die FDP mit fünf Prozent und für die Linke mit drei Prozent. Eine der sonstigen Parteien würden vier Prozent wählen (-1).

Für die „Bild am Sonntag“ hat das Meinungsforschungsinstitut Insa 1.205 Personen im Zeitraum vom 16. bis zum 19. Dezember 2024 befragt.


Foto: Friedrich Merz und Rolf Mützenich am 20.12.2024, via dts Nachrichtenagentur

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2. Bundesliga: HSV geht mit Torshow gegen Fürth in Winterpause

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Volksparkstadion (Archiv), via dts NachrichtenagenturHamburg (dts Nachrichtenagentur) – Am 17. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga hat der Hamburger SV gegen die SpVgg Greuther Fürth 5:0 gewonnen.

Dabei brauchten die Hanseaten keine Viertelstunde, um die Weichen bereits auf Sieg zu stellen. Nach nur 13 Minuten stand es schon 3:0 für die Hausherren. Dennis Hadzikadunic, Davie Selke und Adam Karabec sorgten für den Hamburger Blitzstart. Anschließend schaltete der HSV einen Gang zurück.

Auch die Gäste aus Fürth kamen zu ihren Chancen, konnten diese allerdings nicht nutzen. Umso torfreudiger zeigten sich dafür die Hamburger. Selke und Otto Stange schraubten im zweiten Durchgang das Ergebnis weiter in die Höhe.

Nach der Winterpause geht es für die Franken Mitte Januar in Münster bei den Preußen wieder los. Die Rothosen empfangen dann den 1. FC Köln zum Traditionsduell.

Die weiteren Ergebnisse des Nachmittags: SC Paderborn – Karlsruher SC 1:2, Preußen Münster – SSV Ulm 0:0.


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Bericht: Verdächtiger von Magdeburg bereits im Blick der Behörden

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Anschlag auf Magdeburger Weihnachtsmarkt am 21.12.2024, via dts NachrichtenagenturBerlin/Magdeburg (dts Nachrichtenagentur) – Von dem mutmaßlichen Attentäter von Magdeburg soll es bereits im vergangenen Jahr eine „Gefährdungsbeurteilung“ gegeben haben.

Das berichtet die „Welt“ unter Berufung auf Sicherheitskreise. Das Landeskriminalamt (LKA) in Magdeburg sei demnach im Verbund mit dem Bundeskriminalamt (BKA) zu dem Ergebnis gekommen, dass von dem Mann „keine konkrete Gefahr“ ausgehe, heißt es. Auch das Landesamt für Verfassungsschutz in Sachsen-Anhalt soll zwar beteiligt gewesen sein, aber keine eigenen Ermittlungen eingeleitet haben.

Zudem sollen die deutschen Behörden bereits in der Vergangenheit vor dem Festgenommenen gewarnt worden sein. So soll laut Medienberichten Saudi-Arabien die Auslieferung des 50-jährigen Arztes beantragt haben. Aber auch Privatpersonen sollen sich an die Polizei gewannt haben.


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Scholz ruft nach Magdeburger Anschlag zum Zusammenhalt auf

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Olaf Scholz nach Anschlag auf Magdeburger Weihnachtsmarkt am 21.12.2024, via dts NachrichtenagenturMagdeburg (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zum gesellschaftlichen Zusammenhalt aufgerufen. Es sei ihm wichtig, „dass wir als Land zusammenbleiben“, sagte der Kanzler am Samstagvormittag bei einem Besuch am Tatort.

Diejenigen, die Hass säen wollen, dürften damit „nicht durchkommen“. Gleichzeitig forderte der Bundeskanzler Ermittlungen „mit aller Präzision und Genauigkeit“. Es dürfe „nichts ununtersucht bleiben“ und man müsse „genau den Täter, seine Handlungen, seine Motive verstehen“, dann könne man mit dem Strafrecht darauf entsprechend reagieren, sagte Scholz.

Der Kanzler besuchte den Tatort unter anderem im Beisein von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU), auch die Bundesminister Steffi Lemke (Grüne), Nancy Faeser (SPD) und Volker Wissing (parteilos) waren dabei, ebenso wie überraschend auch CDU-Chef Friedrich Merz.

Auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt war am Vorabend ein 50-jähriger Mann mit einem BMW-SUV in die Menschenmenge gerast und hatte nach neuesten Angaben mindestens fünf Menschen getötet sowie über 200 verletzt, darunter rund 40 Schwerstverletzte und über 80 Menschen mit sonstigen schweren Verletzungen. Es wird deswegen befürchtet, dass die Zahl der Todesopfer noch weiter steigt.

Die Hintergründe der Tat sind weiterhin unklar. Der 50-jährige Fahrer des Todesfahrzeugs stammt aus Saudi-Arabien, ist aber offensichtlich kein Islamist, sondern vielmehr ein Islam-Hasser. Zuletzt war er in Bernburg als Arzt tätig.


Foto: Olaf Scholz nach Anschlag auf Magdeburger Weihnachtsmarkt am 21.12.2024, via dts Nachrichtenagentur

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Weihnachtsmarkt in Magdeburg für beendet erklärt

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Anschlag auf Magdeburger Weihnachtsmarkt am 21.12.2024, via dts NachrichtenagenturMagdeburg (dts Nachrichtenagentur) – Der Weihnachtsmarkt in Magdeburg ist nach dem Anschlag vom Freitag nun für beendet erklärt worden.

„Der Weihnachtsmarkt und die Lichterwelt 2024/2025 sind beendet“, teilte der Veranstalter am Samstag mit. „Wir sind in tiefer Trauer und mit unseren Herzen und Gedanken bei den Opfern, Angehörigen und Helfern“, hieß es weiter. Ursprünglich sollte der Markt noch bis Ende nächster Woche geöffnet bleiben.

Unterdessen reihte sich auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in die Reihe derjenigen ein, die ihre Bestürzung über die Tat zum Ausdruck brachten. „Wir alle sind erschüttert über die schrecklichen Berichte über den entsetzlichen Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Magdeburg, während deutsche Ärzte um das Leben der Verletzten kämpfen“, sagte Selenskyj am Samstagmittag.

Gewalt dürfe sich nirgendwo durchsetzen. „Wir beten dafür, dass es den Ärzten gelingt, das Leben der Schwerverletzten zu retten.“

Es sei von entscheidender Bedeutung, dass alle Umstände und Motive des Angreifers vollständig aufgeklärt würden. „Wir stehen an der Seite der Menschen in Magdeburg und aller Deutschen an diesem dunklen Tag. Bleibt stark, liebe deutsche Freunde“, so der Präsident.

Derweil forderte der FDP-Generalsekretär Marco Buschmann eine Reform der Sicherheitsbehörden. Wenn es zutreffe, dass der Täter „eine Gewalttat angekündigt hatte und es Warnungen von ausländischen Diensten gab, muss aufgeklärt werden, warum es so weit kommen konnte“, sagte der frühere Bundesjustizminister den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Die Strukturen der Inneren Sicherheit in Deutschland müssten grundsätzlich reformiert werden, forderte Buschmann weiter. „Bund und Länder müssen das gemeinsam angehen, dafür ist eine Föderalismuskommission der richtige Rahmen.“ Zu viele Behörden in Bund, Ländern und Kommunen überschnitten sich bei der Erfüllung ihrer Aufgaben. „Das muss neu geordnet und die Ermittlungsbehörden dabei gestärkt werden.“

Unions-Parlamentsgeschäftsführer Thorsten Frei rief zu Zurückhaltung bei der Bewertung des Tatmotivs beim mutmaßlichen Magdeburger Anschlag auf. „Es ist ein Tag der Trauer. Die Bilder aus Magdeburg erschüttern mich zutiefst. Meine Gedanken sind bei den Opfern dieser menschenverachtenden Tat“, sagte Frei der „Rheinischen Post“.

„In diesen dunklen Stunden gilt mein Respekt vor allem den Rettungskräften und Polizeibeamten, die schnell zu Hilfe geeilt sind. Bei der Bewertung der Hintergründe dieses Verbrechens empfehle ich Zurückhaltung, da vieles noch unklar ist“, sagte Frei.


Foto: Anschlag auf Magdeburger Weihnachtsmarkt am 21.12.2024, via dts Nachrichtenagentur

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Milano Vice eröffnet ersten Store in Berlin

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Milano Vice Gründer-Duo Dennis Murselovic & Rudolf Donauer (v.l.) ©MilanoVice

Milano Vice eröffnet ersten Store in Berlin: Die Pizza-Marke der neuen Generation kommt nach Prenzlauer Berg

Die innovative Pizza-Marke Milano Vice, Deutschlands erste virtuelle Pizzarestaurantkette, bekannt für seine einzigartige Mischung aus Pop- und Esskultur, eröffnet im Dezember seinen ersten physischen Store in Berlin. Direkt am lebendigen U-Bahnhof Eberswalder Straße (Schönhauser Allee 44, 10435 Berlin) im Herzen von Prenzlauer Berg stellt Milano Vice die nächste Stufe seines Omni-Ansatzes vor: Neben dem etablierten Liefergeschäft können Gäste jetzt auch vor Ort Pizza genießen und in die faszinierende Welt der Italo-Disco der 80er Jahre eintauchen.

Milano Vice Store: Einzigartige Atmosphäre im 80er-Jahre Stil

Auf 60 Quadratmetern erwartet die Gäste ein außergewöhnliches Store-Design, das von der Bochumer Soda Group entworfen wurde. Gelb, Magenta und Cyan setzen lebhafte Akzente und holen die Energie der 80er Jahre in die Gegenwart, während edles Nussbaumholz und industrieller Edelstahl für eine einladende Balance sorgen. Ein Highlight sind die charakteristischen Glasbausteine, die Offenheit und Dynamik in den Raum bringen. Mit einem Mix aus kräftigen Farben, zeitlosen Materialien und Retro-Ästhetik entsteht ein Treffpunkt, der kulinarisches Erlebnis und Aufenthaltsqualität vereint.

Erweiterte Culinary-Selection: Zwei exklusive Signature-Pizzen

Ein besonderes Highlight des kulinarischen Angebots im Milano Vice Store sind die beiden neuen Signature-Pizzen, die für ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis sorgen. Die exklusive Trüffelpizza und die Lemon Stracciatella Pizza erweitern das bestehende Angebot und sind ein Muss für alle Feinschmecker.

Rudolf Donauer, CEO von Milano Vice: „Die Eröffnung unseres ersten Stores in Berlin markiert einen wichtigen Schritt für Milano Vice. Neben unseren virtuellen Restaurants machen wir die Marke nun greifbarer und schaffen einen Ort, an dem unsere Gäste nicht nur großartige Pizza genießen, sondern auch die einzigartige Italo-Disco-Atmosphäre erleben können.“

Vielseitiges Konzept mit Fokus auf Fast-Casual

Der Milano Vice Store verfolgt ein Fast-Casual-Konzept mit jeweils zehn Sitzplätzen im Innen- und Außenbereich, das auf Genuss vor Ort und Take-away gleichermaßen ausgelegt ist. Hier können Gäste ganze Pizzen oder einzelne Slices bestellen – frisch, schnell und mit authentischem Geschmackserlebnis. Dabei liegt der Standort direkt in einem der gastronomischen Hotspots Berlins neben populären Konzepten wie Risa Chicken und Burgermeister.

Wachstum und Vision: Milano Vice setzt auf Expansion

Nach erfolgreicher Etablierung als Liefermarke in Deutschlands Metropolen plant Milano Vice, bis Ende 2025 bis zu fünf Stores in Berlin zu eröffnen, um die Marke stärker im Stadtbild zu verankern. Der Standort in Prenzlauer Berg ist ein erster Schritt, der nicht nur die Bekanntheit der Marke Milano Vice fördert, sondern auch den direkten Kundenkontakt intensiviert. Neben einer konstanten Erweiterung des Liefergebiets in Berlin sind für die kommenden Jahre weitere Stores in deutschen Großstädten geplant. Die Gründer von Milano Vice, Rudolf Donauer und Dennis Murselovic, haben das Ziel, die beliebteste Pizza-Marke Europas aufzubauen. Ihr Antrieb, das bisher ausschließlich online-basierte Restaurantkonzept nun ins physische Format zu übertragen, ist Teil ihrer Vision, die Marke greifbarer zu machen und in direkten Austausch mit ihren Kunden zu treten.

Bild: Milano Vice Gründer-Duo Dennis Murselovic & Rudolf Donauer (v.l.) ©MilanoVice

Quelle ease PR

Wingcopter, ITOCHU und ANA testen Drohnentransport von Forschungsblut in Japan

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Wingcopter, ITOCHU und ANA testen Drohnentransport von Forschungsblut in Japan
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Wingcopters japanischer Partner ITOCHU Corporation hat in einem Forschungsprojekt den Transport von Forschungsblut1 per Wingcopter-Lieferdrohne getestet. Zusammen mit ANA Holdings sowie dem lokalen Blutzentrum des Japanischen Roten Kreuzes wurde dabei Forschungsblut zwischen den Städten Urasoe und Nago in der Präfektur Okinawa geflogen.

Bei dem Projekt2 wird die Effektivität und Wirtschaftlichkeit des Einsatzes von Drohnen bei der Lieferung von Blutprodukten untersucht, um perspektivisch das Lieferpersonal zu entlasten und auf Katastrophenfälle vorbereitet zu sein, gerade in Regionen, in denen klassische Transportformen ineffizient sind. Stellvertretend für eine solche Region steht die Präfektur Okinawa mit ihren 48 bewohnten Inseln, deren Versorgung mit herkömmlichen Liefermethoden viel Personal und Zeit erfordert. Dank Drohnenlieferungen wird es zukünftig möglich sein, nur die benötigte Menge genau zum Zeitpunkt des Bedarfs zu transportieren. Dies erlaubt eine schnelle und effiziente Versorgung mit Blutprodukten, auch in Notfällen und als Reaktion auf Naturkatastrophen. Im Projekt hat der Wingcopter die 53 km lange Teststrecke zwischen Urasoe und Nago bei guten Wetterbedingungen in gerade einmal 32 Minuten zurückgelegt.

Um das Blut während des Fluges bei einer konstanten Temperatur zwischen zwei und sechs Grad Celsius zu halten, ist ein spezieller Transportbehälter zum Einsatz gekommen. Darüber hinaus haben Experten auch mögliche Einflüsse des Transports per Drohne auf die Qualität des gelieferten Bluts überprüft.

„Die Präfektur Okinawa liegt im südlichsten Teil Japans und ist für ihre hohen Temperaturen im Sommer bekannt. Vor dem Proof of Concept (POC) haben wir mehrere grundlegende Studien durchgeführt, in denen wir nachweisen konnten, dass die Lieferbox der Drohne das Blut auf einer konstanten Temperatur hält. Die von SUGIYAMA-GEN CO., LTD. in Tokio hergestellte Box wurde dafür speziell für den Wingcopter angepasst. Außerdem konnten wir Blut auf eine Weise transportieren, die den japanischen „Richtlinien für den Drohnen-Transport von Medikamenten“ entspricht“, erklärt Hiroshi Fujita, MD, PhD, Direktor der Abteilung für Transfusionsmedizin am Tokyo Metropolitan Bokutoh Hospital. „Bei den transportierten Blutarten handelte es sich um rote Blutkörperchen und Vollblut. Beide Blutarten werden bei Katastrophen und Notfällen eingesetzt und erfordern eine strenge Temperaturkontrolle von 2 bis 6 Grad Celsius.

Die Richtlinien schreiben auch Maßnahmen zum Umgang mit Vibrationen vor, die während des Transports auftreten. Der POC hat gezeigt, dass die Qualität des per Fahrzeug und Drohne transportierten Bluts vergleichbar ist mit der Qualität von nicht geflogenem Blut (Kontrollgruppe). Die Ergebnisse dieser Überprüfung zeigen daher, dass Drohnen nützlich sein können, um Blut fachgerecht dorthin zu transportieren, wo es benötigt wird. Wir hoffen, dass in Zukunft Level-4-Tests3 für den Bluttransport per Drohne durchgeführt werden.“

Armando Koerig Gessinger, Chief Revenue Officer bei Wingcopter, kommentiert: „Wir freuen uns, dieses Projekt gemeinsam mit ITOCHU, ANA und weiteren Partnern durchgeführt und so erneut die vielseitige Einsetzbarkeit des Wingcopter 198 unter Beweis gestellt zu haben. Es ist wichtig, bis zur erfolgten Musterzulassung so viele reale Anwendungsfälle wie möglich unter verschiedensten Bedingungen zu testen, um dann gemeinsam mit unseren Partnern in ganz Japan skalieren zu können.“

Kenji Suzuki, Vice President at ANA Holdings Inc., ergänzt: „Auf der Grundlage der Technologie und der Erfahrung von ANA aus mehr als 70 Jahren Flugbetrieb, hat ANA mit dem Wingcopter sichere Hochgeschwindigkeitsflüge über große Entfernungen durchgeführt. In Zusammenarbeit mit ITOCHU und Wingcopter wird sich ANA den Herausforderungen stellen, die mit dem Transport von Blutprodukten einhergehen.“

„Mit der Machbarkeitsstudie in der Präfektur Okinawa kommen wir unserem Ziel einen weiteren Schritt näher, drohnenbasierte Dienstleistungen anzubieten, die auf unterschiedliche Bedürfnisse und soziale Probleme der japanischen Gesellschaft eingehen. Deswegen haben wir bereits POCs mit unterschiedlichen Schwerpunkten u.a. in Hokkaido und Niigata durchgeführt und planen weitere in den kommenden Monaten“, erläutert Masaharu Sato, Deputy General Manager, Aerospace Department bei ITOCHU Corporation.

ITOCHU plant, in Zukunft mehrere Lieferdrohnen gleichzeitig in das konventionelle, bodengebundene Versorgungsnetz zu integrieren und so zur Aufrechterhaltung eines nachhaltigen medizinischen Systems beizutragen, auch bei Arbeitskräftemangel und Notlagen in Krisenzeiten. Darüber hinaus strebt das Unternehmen die Einführung eines kommerziellen Dienstes für Drohnenlieferungen an, in dessen Rahmen der Wingcopter 198 unter anderem zur Lieferung von medizinischen und pharmazeutischen Produkten mit hoher Priorität eingesetzt werden soll.

Im März 2024 hat Wingcopter mit Unterstützung von ITOCHU die Musterzulassung für den Wingcopter 198 in Japan beantragt und ist als erstes ausländisches Unternehmen vom Japan Civil Aviation Bureau (JCAB) des Ministeriums für Land, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus für das Musterzulassungsverfahren zugelassen worden. Ein erfolgreicher Abschluss des Verfahrens würde kommerzielle Flüge außerhalb der Sichtweite eines Piloten (BVLOS) und über bewohntem Gebiet ermöglichen.

1 „Forschungsblut“ ist Blut, das nicht für Transfusionen geeignet ist, sondern für Forschungs- und Entwicklungszwecke verwendet wird.

2 Das „Testbed POC Support Project GJ 2024“, das von der Regierung der Präfektur Okinawa subventioniert wird, zielt darauf ab, Unternehmen mit innovativen Ideen, digitalen Technologien und Dienstleistungen bei der Durchführung von Proof-of-Concept-Experimenten (POC) zu unterstützen. Diese Initiative soll soziale Herausforderungen angehen und Innovationen in der Region vorantreiben.

3 Level 4 bezieht sich auf unbemannte Flüge außerhalb der Sichtweite in besiedelten Gebieten.

Über Wingcopter
Wingcopter ist ein deutscher Hersteller unbemannter, elektrisch angetriebener Lieferdrohnen sowie Anbieter von Drohnenlieferdiensten mit Sitz in Weiterstadt (Hessen). Das Unternehmen konzentriert sich auf die Verbesserung medizinischer Versorgungsketten sowie auf die Logistik von dringend benötigten Gütern. Das 150-köpfige Team hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch sinnvolle kommerzielle und humanitäre Anwendungen weltweit Leben zu verbessern und zu retten. Wingcopter ist Technology Pionier des Weltwirtschaftsforum.

Dank seines patentierten Schwenkrotor-Mechanismus und proprietärer Software-Algorithmen kann der Wingcopter 198 wie ein Multikopter senkrecht starten und landen, gleichzeitig aber auch lange Strecken so effizient, schnell und zuverlässig fliegen wie ein Flächenflugzeug, selbst bei Regen und Wind.

Zu Wingcopters Investoren gehören die Europäische Investment Bank, die REWE Group, Salvia, XAI Technologies, Xplorer Capital, Futury Capital, ITOCHU, DRONE FUND, SYNERJET, Expa, Hessen Kapital III und Corecam Capital Partners.

Weitere Informationen auf www.wingcopter.com sowie auf LinkedIn und Instagram.

Quelle Bild und Text: Wingcopter GmbH