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Erholung und Genuss in den Alpen: Das Hotel Berghof St. Johann im Pongau

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hotel berghof

Ein Paradies in den Alpen: Das Hotel Berghof St. Johann im Pongau

Das Hotel Berghof St. Johann im Pongau liegt mitten in einer der schönsten Landschaften Österreichs. Umgeben von Nadelwäldern und Bergen lädt die Umgebung zur Entspannung ein. Das Hotel befindet sich im Alpendorf in St. Johann im Pongau und ist von weiteren Hotels und Unterkünften umgeben.

Bequeme Anreise mit Bahn oder Auto

Die Anreise ist bequem, egal ob mit Bahn oder Auto. Wer mit dem eigenen Auto anreist, findet in direkter Nachbarschaft des Hotels einen Parkplatz mit ausreichend Möglichkeiten. Die Bahnfahrt gestaltet sich ähnlich angenehm und bietet zudem die Gelegenheit, die Umgebung zu bewundern. Das Hotel bietet einen Transferservice, der Gäste von der Haltestelle St. Johann im Pongau abholt. Der Fahrer ist äußerst freundlich und unterhält mit kleinen Anekdoten über die Region.

Herzliches Willkommen im Hotel Berghof

Im Hotel angekommen, wird der Gast von der stilvollen Einrichtung des Eingangsbereichs und den freundlichen Rezeptionisten empfangen. Zusammen mit der Zimmerkarte erhält der Gast Informationen über das umfangreiche Wellnessangebot. Das Hotel bietet einen Indoor-Pool, einen Infinity-Pool, verschiedene Saunen, Ruheräume, Kosmetik- und Massageanwendungen, ein Solarium, einen Fitnessraum sowie eine Hotelbar. Für Kinder und Teenager gibt es einen Kidsclub und einen Gaming-Room. Zusätzlich werden Yoga-Angebote angeboten, die bis 20:00 Uhr am Vorabend angemeldet werden müssen. Im Winter kommen Ski-Begeisterte auf ihre Kosten, während Wanderer in der Umgebung zahlreiche Wanderwege mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und Längen entdecken können. Das Hotel stellt hierzu detaillierte Informationen bereit.

Stilvoll eingerichtete Zimmer mit Bergblick

Die Zimmer des Hotels sind ebenso stilvoll wie der Rest des Hauses eingerichtet. Mit Holzdetails wird eine gemütliche Berghütten-Atmosphäre geschaffen, ohne rustikal zu wirken. Die Zimmer bieten eine wunderschöne Aussicht auf die Berge und die Umgebung. Das Bett garantiert einen erholsamen Schlaf, da die Matratze von hoher Qualität ist. Zwei Kleinigkeiten bieten jedoch Verbesserungspotenzial: In der Toilette fehlte ein Mülleimer, was besonders für weibliche Gäste ungünstig ist, und es gab kein Waschbecken in der Toilette, sodass man den Duschbereich aufsuchen musste.

Entspannung pur: Wellness- und Sportbereiche

Die Wellness- und Sportbereiche des Hotels sind nur mit der Zimmerkarte zugänglich. Die Saunen sind textilfreie Zonen, und die gesamte Anlage ist äußerst sauber sowie stilvoll gestaltet, was zur Entspannung beiträgt. Der Außenbereich des Hotels umfasst einen gepflegten Garten mit einem Pool, der im Sommer geöffnet ist. Der Pool bietet sowohl einen tieferen Bereich für Schwimmer als auch einen flachen Bereich für Kinder. Vom Restaurant aus haben Gäste einen herrlichen Ausblick auf den Garten und die umliegenden Berge. Im Sommer wird dieser durch geöffnete Panoramafenster noch beeindruckender.

Genussvolle Halbpension mit vielfältigem Angebot

Das Hotel bietet Halbpension, die vollkommen ausreichend ist. Das Frühstück findet von 8:30 bis 10:30 Uhr statt. Jeder Gast erhält bei Ankunft einen festen Tisch, der während des gesamten Aufenthalts derselbe bleibt. Beim Frühstück wird eine Übersicht über das Wetter und Aktivitäten des Tages präsentiert.

Das Frühstücksbuffet umfasst eine große Auswahl an Broten, süßen und herzhaften Backwaren, sowie eine Kaffee-Maschine mit verschiedenen Heißgetränken. Tee-Liebhaber finden eine Auswahl an klassischen und exotischen Sorten. Frische Säfte, Wurst- und Käseaufschnitte, Fisch, Bacon, Obst, Müsli sowie selbstgemachte Marmeladen runden das Angebot ab.

Bereits beim Frühstück nimmt das Personal die Bestellung für das abendliche 4-Gänge-Menü entgegen. Dieses wird zwischen 18:30 und 20:30 Uhr serviert. Gäste können sich vorab an einer reichhaltigen Salatbar bedienen. Das Menü bietet täglich eine Auswahl an Vorspeisen, Suppen und Hauptgerichten. Der Nachtisch ist für alle Gäste gleich. Das Essen ist hervorragend und verbindet unterschiedliche Geschmacksrichtungen harmonisch.

Ein Highlight: Der exzellente Service

Das Personal des Hotels ist besonders freundlich und aufmerksam. Die Rezeptionisten, Kellner und das gesamte Team stehen jederzeit bereit, um den Gästen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Teller werden prompt abgeräumt, und kleine Gespräche mit dem Personal schaffen eine warme und einladende Atmosphäre.

Fazit: Entspannung auf höchstem Niveau

Das Hotel Berghof St. Johann im Pongau ist die perfekte Wahl für alle, die Entspannung, Komfort und exzellenten Service suchen. Die stilvolle Einrichtung, die herrliche Lage inmitten der Alpen und das umfangreiche Angebot machen den Aufenthalt unvergesslich. Ein Besuch lohnt sich – allein schon wegen der kulinarischen Genüsse!

Weitere Infos zum Hotel finden Sie hier

Text und Bilder Pamina Fabienne Elsässer

Gesichter verraten mehr, als Sie denken

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gesicht jo kern @ christian kaufmann

Wie mein Chef wirklich tickt – Die Kunst, sein Gesicht zu lesen

Haben Sie sich je gefragt, warum Ihr Chef so handelt, wie er es tut? Die Psychophysiognomie – die Kunst, Gesichter zu lesen – liefert Antworten. Für mich als Facereaderin ist das Gesicht eines Menschen wie ein offenes Buch. Es erzählt von Charaktereigenschaften, Denkmustern und natürlich auch vom Führungsstil. Die Wurzeln dieser Wissenschaft reichen Jahrtausende zurück und werden heute in vielen Bereichen genutzt, von der Kriminalistik bis zur Persönlichkeitsentwicklung.

Was die Form verrät: Bewegungs-, Empfindungs- und Ernährungsnaturell

Die Formensprache eines Gesichts gibt wertvolle Hinweise. Markante, eckige Formen wie ein breiter Kiefer und dominante Wangenknochen deuten auf das Bewegungsnaturell hin. Solche Chefs sind „Macher“, lieben Herausforderungen und handeln zielstrebig. Ihr Führungsstil ist dynamisch und durchsetzungsstark.
Doch es gibt eine Kehrseite: Diese Persönlichkeiten können dominant wirken und wenig Geduld aufbringen. Ihre direkte Art fordert klare Kommunikation und schnelle Ergebnisse.

Tipp für den Umgang: Begegnen Sie solchen Chefs mit gut strukturierten Vorschlägen, ohne lange Erklärungen. Struktur und Fakten statt Emotionen sind hier der Schlüssel. Respektieren Sie seine Entscheidungsfreude, aber zeigen Sie, dass Sie selbst eine starke Position vertreten können.

Chefs mit feinen, zarten Gesichtszügen und großen Augen sind dem Empfindungsnaturell zuzuordnen. Diese Persönlichkeiten sind kreativ, emphatisch und feinfühlig.
Sie legen Wert auf ein harmonisches Arbeitsumfeld, lieben den Dialog und entwickeln kreative Lösungen gemeinsam mit ihrem Umfeld.
Aber aufgepasst: Ihre hohe Sensibilität macht sie empfänglich für Konflikte oder Spannungen. Kritik sollte stets diplomatisch formuliert werden, da sie schnell als persönliche Ablehnung wahrgenommen werden kann.

Tipp für den Umgang: Bauen Sie Vertrauen auf, zeigen Sie Wertschätzung und Respekt und präsentieren Sie Ideen als Teil eines gemeinsamen Prozesses.

Schließlich gibt es Chefs, deren Gesichtszüge durch runde Formen geprägt sind, typische Zeichen des Ernährungsnaturells. Sie schätzen Stabilität, Behaglichkeit und klare Strukturen. Ihr Führungsstil ist pragmatisch und auf langfristige Sicherheit ausgerichtet. Sie sind ausgezeichnete Netzwerker und lieben es, Ressourcen zu planen und zu verteilen.
Achtung: Ihre Komfortzone kann manchmal eine gewisse Trägheit mit sich bringen, und sie neigen dazu, Veränderungen nur sehr langsam zu akzeptieren. Sie schätzen bewährte Lösungen und haben eine Vorliebe für Traditionen.

Tipp für den Umgang: Argumentieren Sie pragmatisch und betonen Sie die Vorteile von Stabilität und Sicherheit. Geben Sie ihnen die Zeit, neue Ideen zu durchdenken, und zeigen Sie vor allem klar auf, wie einfach und sinnhaft die Umstellung zum langfristigen Erfolg beiträgt.

Die Mischung macht’s: Kombinierte Naturelle und ihre Ansprechbarkeit

In der Realität sind die wenigsten Menschen einem einzigen Naturell klar zuzuordnen. Häufig vereinen Gesichter Merkmale von zwei – manchmal sogar drei – Naturellen. So treffen beispielsweise die Zielstrebigkeit des Bewegungsnaturells und die Empathie des Empfindungsnaturells aufeinander oder die Stabilität des Ernährungsnaturells wird durch kreative Aspekte des Empfindungsnaturells ergänzt.
Viele Führungspersönlichkeiten sind übrigens klare Bewegungs-Ernährungs-Naturelle, da der ihnen innewohnende Pragmatismus und die Zielorientiertheit durch die Dynamik des Bewegungsnaturells angeschoben wird.

Tipp: Achten Sie darauf, welche Merkmale stärker ausgeprägt sind, und gestalten Sie Ihr Verhalten und Ihre Kommunikation entsprechend, das eröffnet ganz neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit.

„Du“-Denken oder „Ich“-Denken: Welcher Typ ist Ihr Chef?

Ein weiterer Aspekt der Gesichtsdeutung ist, ob jemand im „Ich-“ oder „Du-Modus“ agiert. Eingefallene Wangen und eine große Nase deuten auf ein „Ich“-Denken hin – ergebnisorientiert und zielgerichtet, aber weniger mitarbeiterbezogen. Eine hohe Stirn, volle Wangen und offene Augen signalisieren dagegen den „Du-Modus“. Solche Chefs schätzen Teamgeist und gemeinsame Lösungen.

Tipp: Stimmen Sie Ihre Kommunikation darauf ab. „Ich“-Denker schätzen klare Ergebnisse, während „Du“-Denker einen wertschätzenden Dialog bevorzugen.

Nutzen statt Urteilen: Wie Gesichtslesen Ihre Arbeitsbeziehung verbessert

Die Psychophysiognomie ist keine Wahrsagerei, sondern eine klare Methode, um Menschen besser zu verstehen. Indem Sie die Gesichtsstruktur Ihres Chefs analysieren, erkennen Sie, was ihn antreibt und wie Sie Konflikte vermeiden können. Dieses Wissen hilft, Vertrauen aufzubauen und effektiver zu agieren.

Erfolgreiche Beziehungen als Schlüssel zu langfristigem Erfolg

Das Gesichtslesen schärft den Blick für die Einzigartigkeit jedes Menschen, reduziert Missverständnisse und verbessert die Zusammenarbeit. In einer Welt, die stark von zwischenmenschlichen Verbindungen abhängt, ist dies ein unschätzbarer Vorteil.

Ein Werkzeug für bessere Beziehungen

Psychophysiognomie findet Anwendung in der Kriminalistik, Beratung und Persönlichkeitsentwicklung. Nutzen Sie diese Erkenntnisse, um Ihren Chef, Ihre Mitmenschen – und vielleicht sogar sich selbst – besser zu verstehen. Gesichter lügen nicht, sie erzählen Geschichten. Es liegt an uns, sie zu lesen.

 

Bildercopyright@ Christian Kaufmann

Autor:
Jo Kern ist Profilerin, Beraterin und Coach für Persönlichkeitsentwicklung.
Als Facereading-Expertin hat sie ein Online-Training kreiert, das Führungskräften und Teams diese Fähigkeiten klar, konkret und mit einer Portion Spaß vermittelt. Von zu Hause aus können die Teilnehmer lernen, Gesichter zu lesen und dieses Wissen direkt anzuwenden.
Mehr Infos: www.read-my-face.com

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Move Your Idea

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Rocket Stabilizer aus Friedrichshafen zieht ins Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch 2024/2025“ ein

Mit dem Gründungswettbewerb „Start-up BW Elevator Pitch“ sucht das Wirtschaftsministerium bereits zum elften Mal nach den einfallsreichsten Geschäftsideen und besten Gründerinnen und Gründern im Land. Dafür finden in ganz Baden-Württemberg Vorentscheide für das Landesfinale statt, die eigenverantwortlich durch die Partner organisiert werden. Der Cup Move Your Idea fand am 17. Dezember 2024 in Reutlingen statt. Das Team Rocket Stabilizer mit dem Reutlingen Maschinenbau-Studenten Jan-Luca Staibano überzeugte mit seiner neuartigen technischen Lösung für Kameramänner und -frauen die Jury und zieht ins Landesfinale 2025 ein. Den 2. Platz gewann PVision aus Stuttgart und der 3. Platz gewann Moune Clothing aus Reutlingen.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut gratuliert dem frisch gekürten Landesfinalisten und betont: „Ich freue mich, dass die Hochschule Reutlingen Gründerinnen und Gründern mit dem Vorentscheid die Gelegenheit gibt, sich und ihre innovativen Geschäftsideen zu präsentieren. Gründerinnen und Gründer gestalten mit ihren innovativen Geschäftsideen die Zukunft unserer Wirtschaft entscheidend mit. Deshalb wollen wir sie mit unserer Landeskampagne ‚Start-up BW‘ bestmöglich bei ihren Vorhaben unterstützen. Durch die Teilnahme am ‚Start-up BW Elevator Pitch‘ können sie ihre Geschäftsmodelle in einem frühen Stadium der Öffentlichkeit präsentieren und so wertvolle Kontakte für die weitere Entwicklung ihrer Unternehmen knüpfen.“

Beim Cup Move Your Idea präsentierten 10 Teams ihre Geschäftsideen vor einer Fachjury. In der Jury waren u.a. der Gründer der bbg bitbase group Enrique Gómez Asbeck, die Gründerin von re-teach Florine von Caprivi sowie Michael Ströbel von der Luther Rechtsanwaltsgesellschaft Stuttgart. Den Local Hero Award der Stadt Reutlingen sowie der Kreissparkasse Reutlingen mit insgesamt 3.000 Euro gewann das Team HvO-Connect, die Helfer vor Ort digital bei der Bürokratie entlasten möchten. Der Publikumspreis ging an ein Team des HAP-Grieshaber-Gymnasiums in Reutlingen, die mit finde-deine-partei.ai junge Menschen bei der politischen Meinungsbildung unterstützen möchten.

Zum „Start-up BW Elevator Pitch“

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg führt den Gründungswettbewerb „Start-up BW Elevator Pitch“ seit Oktober 2013 als Baustein der Landeskampagne „Start-up BW“ durch. In der Wettbewerbsrunde 2024/2025 werden die Vorentscheide von den Partnern von Start-up BW durchgeführt. Sie schicken ihre Landesfinalisten in das Landesfinale „Start-up BW Elevator Pitch“.

Die Gründerinnen, Gründer und Start-up-Teams haben in der Regel drei Minuten Zeit, um die Jury und das Publikum von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen. Die Teams werden von einer qualifizierten Jury bewertet. Beim Vorentscheid sollen mindestens 7 Start-ups, Gründerinnen und Gründer pitchen.

Für den Landesfinalisten gelten folgende Kriterien, um sich für das Landesfinale zu qualifizieren:

Das Start-up / die Gründerin / der Gründer ist am Tag des Wettbewerbs mindestens 18 Jahre alt.

Das Start-up / die Gründerin / der Gründer hat zum Zeitpunkt des Wettbewerbs nicht länger als 5 Jahre an der konkreten Umsetzung der Geschäftsidee gearbeitet, befindet sich in der Projekt- beziehungsweise Vorgründungsphase oder hat bereits gegründet.

Es muss sich um eine konkrete Geschäftsidee handeln. Fiktive Geschäftsideen können leider nicht berücksichtigt werden.

Der Standort des Unternehmens ist in Baden-Württemberg.

Die Geschäftsidee wurde nicht bereits im Rahmen des „Start-up BW Elevator Pitch“ präsentiert.

Mehr Infos zum „Start-up BW Elevator Pitch“ finden Sie unter: www.startupbw.de/elevatorpitch

Bild @Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus

Quelle Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus

Hallo ChatGPT: Wird die KI die Welt weiterhin überraschen?

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Für den langfristigen Anlageerfolg ist es für Investoren unerlässlich, früh Trends zu erkennen und zu nutzen. Werden die Überraschungen rund um die Künstliche Intelligenz (KI) anhalten? Anleger, die in diesem Umfeld erfolgreich sein wollen, müssen zunächst die Einnahmen der Unternehmen analysieren und zuallererst die „Nachzügler“ herausfiltern, die zu spät auf den Markt gekommen sind – ebenso wie die „Frühkommer“, die zu schnell ihr Pulver verschossen haben. Nur so lassen sich die Unternehmen finden, die sich in der genau richtigen Position befinden. Natürlich gibt es auch Risiken. Eines der größten ist sicherlich der Missbrauch der Technologie. Obwohl größere Investoren Risikominimierung betreiben, bleibt die Frage, wie sich gewinnbringend und verantwortungsvoll investieren lässt.

Zwischen 10 und 80 Prozent Umsatz durch KI

Seit der Einführung von ChatGPT1 haben Aktien aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz den breiteren Markt um fast 70 Prozent übertroffen (Abbildung 1). KI-Aktien waren ausschlaggebend für die positive globale Marktentwicklung.

Am besten positioniert sind Unternehmen, die die Infrastruktur für das Training von KI-Modellen bereitstellen. Dazu gehören die Hersteller von Halbleitern für GPUs, aber auch Firmen, die hochmoderne Datenzentren zur Vernetzung bauen. Weniger offensichtlich, aber nicht weniger relevant, sind die Anbieter von Stromgeneratoren, Kühlgeräten für Rechenzentren sowie Chipdesigns. Der auf KI zurückzuführende Anteil der Einnahmen dieser Sektoren liegt zwischen 10 und 80 Prozent2 – eine enorme Kursentwicklung. Basierend auf den Investitionsplänen dieser Hyperscaler gehen wir davon aus, dass der Sektor auch weiterhin ein enormes Umsatzwachstum verzeichnen wird.

Zweitklassige Unternehmen aus den Bereichen IT-Dienstleistung und -beratung sowie anderen Datenverwaltungssektoren legen bei KI-gestützten Umsätzen ebenfalls zu. Sie haben unterschiedlichste Kunden, die über große Datenmengen verfügen, diese aber selbstständig noch nicht mit KI bearbeiten können. Accenture3, eines der weltweit größten IT-Dienstleistungsunternehmen, kündigte kürzlich an, 30.000 Fachleute auszubilden, um Kunden bei der Neugestaltung von Prozessen und der Einführung von KI unterstützen. Einige Softwareunternehmen haben zudem damit begonnen, bestehende Produkte mit KI-Funktionen auszustatten. Spätestens, wenn Kunden spürbare Effizienzgewinne erfahren, werden sich diese Anwendungen einfach monetarisieren lassen.

Schwierige Rahmenbedingungen bringen Risiken

Noch ist unklar, welche Endnutzer KI als Wettbewerbsvorteil und zur Verbesserung ihrer Gewinnspannen nutzen können. Potenzielle Kandidaten sind die Medikamentenentwicklung, industrielle Produktionsprozesse und Finanzunternehmen. Auf der einen Seite ist die Einführung von KI noch kein Grund, von diesen Unternehmen eine überdurchschnittliche Leistung zu erwarten. Auf der anderen Seite kann die Strategie von Unternehmen infrage gestellt werden, wenn diese die heute verfügbaren Möglichkeiten nicht nutzen.

Die KI steht erst am Anfang und bleibt ein starker Motor für die Weltwirtschaft (siehe Abbildung 1). Sie ist jedoch auch mit Risiken verbunden, da es sehr schwierig ist, den Zeitplan für künftige Entwicklungen abzuschätzen. Angesichts der unzureichenden Investitionen in der vergangenen Dekade in Stromerzeugungskapazitäten, könnte sich die Energieversorgung von KI-Rechenzentren zu einem potenziellen Engpass entwickeln. Die Unternehmensberatung McKinsey schätzt etwa, dass der Bedarf für Rechenzentren in den USA bis zu 12 Prozent des gesamten US-Strombedarfs ausmachen könnte4. Außerdem besteht die Gefahr, dass Modelle mit zunehmender Größe immer schwieriger zu trainieren, zu optimieren und auch zu erklären sind. Zudem gibt es derzeit einen Mangel an qualifizierten KI-Experten, was den durchgängigen Einsatz von KI ebenfalls behindern könnte. Datenschutz und -sicherheit erfordern einen Rechtsrahmen, der auch ethische Erwägungen berücksichtigt. Es ist davon auszugehen, dass diese Regulatorik das Risiko insgesamt verringert, aber auch den endgültigen Durchbruch von KI verzögern wird.

Drei Pfeiler für die sichere KI-Nutzung: Transparenz, Ethik und Regulierung

Das größte Risiko ist und bleibt der Missbrauch von künstlicher Intelligenz, selbst wenn dies unbeabsichtigt passiert. Vorurteile, die durch Algorithmen oder das Training von Modellen entstehen, die Verbreitung von Desinformation durch KI sowie der Datenschutz machen, machen es dringend notwendig, Kriterien für den Verantwortungsvollen Umgang mit der KI zu schaffen. Nur so können lässt sich sicherstellen, dass die Technologie zu unserem Vorteil arbeitet. Um eine verantwortungsvolle Entwicklung und Nutzung von KI-basierten Systemen zu gewährleisten, sollte eine entsprechende KI-Richtlinie sowohl transparente Aufsicht als auch ethische Rahmenbedingungen und Regulierung.

Es ist die Aufgabe der verschiedenen Interessengruppen, insbesondere der Investoren, bei diesem Prozess zu helfen. So wurde etwa der Einsatz von Gesichtserkennungstechnologie (Facial Recognition Technology, FRT) bei der nicht autorisierten Massenüberwachung kritisiert – hauptsächlich in autoritären Regimen. Doch auch in den USA gab es eine Reihe unbegründeter Verhaftungen und Inhaftierungen, die auf algorithmische, rassistisch motivierte Vorurteile zurückzuführen sind. Bis Ende 2021 wird weltweit eine Milliarde Überwachungskameras im Einsatz sein, weshalb FRT eine der risikoreichsten Anwendung von KI lanciert. Dieses Jahr war Candriam maßgeblich an einer Investorenerklärung beteiligt, die von 55 weiteren Anlegern unterzeichnet wurde. Gemeinsam repräsentieren sie ein verwaltetes Vermögen von über 5 Billionen Dollar. Die Gruppe führte einen Dialog mit führenden Vertretern der FRT-Branche. Die nahmen die Bedenken zur Kenntnis – einige haben auch bereits entsprechende Maßnahmen ergriffen. Da sich Investoren zunehmend ihrer Verantwortung bei der Finanzierung von KI bewusst werden, haben mittlerweile eine ganze Reihe an Vermögensverwalter mit einem gesamtverwalteten Vermögen von 8,5 Billionen US-Dollar das von Candriam Co-geführte „2024 Investor Statement on Ethical AI“ unterzeichnet.

Globaler Regulierungsrahmen unwahrscheinlich

Durch Training gelernte Bias können auch auf den Einstellungsprozess, Strafjustiz und Finanzdienstleistungen auswirken. So hat sich gezeigt, dass KI-gesteuerte Kreditvergabealgorithmen Antragstellern, die einer Minderheit angehören, schlechtere Konditionen anbieten oder Kredite ganz verweigern. Fehlinformationen können sich mit KI-gestützten Anwendungen, wie z. B. „Deepfakes“, vervielfachen. Auf die Politik angewandt, verstärkt dies die Polarisierung und untergräbt das Vertrauen der Öffentlichkeit. Während der Covid-19-Pandemie haben KI-gesteuerte Algorithmen in den sozialen Medien reißerische Inhalte bevorzugt und damit Fehlinformationen über Impfstoffe weiter verbreitet. Datenschutzverletzungen sind ebenfalls eine offensichtliche Herausforderung, bei solch massiven Datenmengen mit sensiblen Informationen.

Die Regulierungsbehörden unterschiedlicher Regionen sind sich uneins. In der EU führt das Gesetz zur künstlichen Intelligenz schrittweise einen risikobasierten Rahmen für KI-Anwendungen ein und verbietet Praktiken wie Social Scoring, um ein Gleichgewicht zwischen Innovation und öffentlicher Sicherheit herbeizuführen. In den USA hat der designierte US-Präsident Donald Trump die Deregulierung von KI zwar nicht ausdrücklich angesprochen, aber die von ihm vorgeschlagenen Regierungsmitglieder, wie Elon Musk, haben sich bereits für den Abbau regulatorischer Hindernisse im Technologiebereich ausgesprochen. Da es wohl nicht zu einem starken, globalen Regulierungsrahmen kommt, liegt die Verantwortung, ethische KI-Praktiken zu gewährleisten, zunehmend bei Unternehmen und Investoren.

Künstliche Intelligenz kommt in allen Branchen

Laut der World Benchmarking Alliance haben sowohl die Risiken als auch die Chancen der KI in den vergangenen zwei Jahren mit außergewöhnlicher Geschwindigkeit Realität angenommen5. Wir stehen erst am Anfang der KI-Entwicklung. Sie wird viele Lösungen für alltägliche Prozesse bieten und die wissenschaftliche Forschung beschleunigen, vor allem bei Anwendungen in den Bereichen Gesundheitswesen, Infrastruktur, Kommunikation und Finanzen. Gleichzeitig werden neue Technologien benötigt, um den Klimawandel zu bekämpfen.

KI wird in nahezu allen Branchen Einsatz finden. Daher ist es wichtig, ihre Leistungsfähigkeit zu nutzen und gleichzeitig ethische und sicherheitstechnische Risiken zu berücksichtigen – Datenschutz und Datensicherheit erfordern einen regulatorischen Rahmen. Anleger können gesellschaftliche Risiken begrenzen, indem sie bei der Aktienauswahl selektiv vorgehen oder in Segmente und Unternehmen investieren, die einen positiven Beitrag zum sichereren Einsatz von KI leisten. Dazu gehören beispielsweise Unternehmen für Cybersicherheit oder Technologien, die den Datenschutz verbessern. Wir sind der festen Überzeugung, dass eine positive Einstellung zu Technologie und speziell zu KI mit ethischen Erwägungen in Einklang gebracht werden kann.

Bild:Vincent Compiègne, Deputy Global Head of ESG Investments & Research bei Candriam (Foto: Candriam)

Quelle:redRobin. Strategic Public Relations GmbH

Heizma ist mit 500 verkauften Wärmepumpen im Gründungsjahr am Weg zum österreichischen Marktführer

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  • Mit 70 Mitarbeiter:innen installiert das junge Unternehmen mittlerweile fast 100 Wärmepumpen pro Monat
  • Mit drei eigenen Installationsbetrieben und einem Heizma Elektrobetrieb deckt das Unternehmen schon sieben Bundesländer direkt ab
  • Differenzierung durch Komplettlösung: Wärmepumpen-Hardware, Installations- und Elektroleistungen sowie Förderantragabwicklung aus einer Hand
  • Ab dem Frühjahr 2025 bietet Heizma auch Photovoltaik-Anlagen an und will sich so zum führenden Unternehmen für Elektrifizierung von Einfamilienhäusern in Österreich entwickeln

Heizma, spezialisiert auf die Installation von Wärmepumpen, wurde von Alexander Valtingojer, Valentin Perkonigg und Michael Kowatschew im März dieses Jahres gegründet. Geeint und angetrieben von der Überzeugung, dass echte Veränderung nur durch Innovation und entschlossenes Handeln erreicht werden kann, haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, eine Lösung für eines der drängendsten Probleme zu entwickeln: das Heizen in privaten Haushalten, welches als drittgrößtes Klimaproblem Europas gilt.

Alleine in Österreich sind noch immer über 1,3 Millionen Haushalte mit Öl- und Gasheizungen ausgestattet, die einen erheblichen CO2-Ausstoß verursachen. Mit der Gründung ihres Unternehmens sind sie angetreten, um Hausbesitzer:innen einen möglichst schnellen und einfachen Umstieg auf klimaneutrale Wärmepumpen zu ermöglichen.

Um sich vom Mitbewerb zu differenzieren, wurden vom ersten Tag an möglichst viele Arbeitsprozesse digitalisiert und ein Komplettpaket entwickelt, das die Installation der Wärmepumpe inklusive sämtlicher Elektroleistungen sowie Förderantragabwicklung aus einer Hand umfasst. Interessenten erhalten von Heizma innerhalb weniger Werktage ein Angebot – mit stets drei verschiedenen Markenherstellern zur Auswahl. Nach Beauftragung kümmert sich das siebzigköpfige Heizma-Team um die reibungslose Auftragsabwicklung.

Mit diesem Ansatz gelang es Heizma, bereits im Gründungsjahr 500 Wärmepumpen zu verkaufen und Aufträge in Summe von über 10 Millionen Euro zu erzielen.

„Wir haben Heizma mit dem Versprechen gegründet, die Wärmewende von Haushalten ohne großen Zeit- und Geldaufwand möglich zu machen. Mit 500 verkauften Wärmepumpen im Gründungsjahr haben wir unsere hochgesteckten Erwartungen weit übertroffen. Ohne unseren unbeschreiblichen Teamgeist wäre es schlicht unmöglich gewesen, innerhalb so kurzer Zeit zum Marktführer in unserer Branche aufzusteigen“, fasst Heizma-Geschäftsführer Michael Kowatschew das ablaufende Geschäftsjahr zusammen.

Um diesen Wachstumskurs fortzusetzen, hat Heizma enge Kooperationen mit Herstellern wie Bosch, Viessmann, LG, Panasonic und iDM abgeschlossen. Im Frühjahr 2025 wird Heizma sein Angebot unter der Leitung des ehemaligen HalloSonne Geschäftsführers Peter Astl um Photovoltaik-Lösungen erweitern.

Zudem ist die Gründung eines weiteren Betriebs für Tirol und Vorarlberg in Planung, um auch die beiden westlichsten Bundesländer ohne Partnerbetriebe abdecken zu können.

Bild:Heizma-Gründerfoto (v.l.n.r.): Valentin Perkonigg, Michael Kowatschew und Alexander Valtingojer

Quelle:Reiter PR

Christoph Gröne verstärkt den nucao Beirat

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Christoph Gröne verstärkt den nucao BeiratBildquelle: nucao

Christoph Gröne verstärkt den nucao Beirat: Expertise für nachhaltiges Wachstum und Markenentwicklung

Das Leipziger Schokoladen-Start-up nucao freut sich, Christoph Gröne als neues Mitglied im Beirat willkommen zu heißen. Der gebürtige Hannoveraner, der in Hamburg lebt, bringt eine beeindruckende Erfolgsbilanz aus der Lebensmittelbranche mit und wird das Team um die Co-Gründer Christian Fenner und Mathias Tholey in seiner Wachstums- und Professionalisierungsreise unterstützen.

Erfahrung als Geschäftsführer bei fritz-kola

Mit über 18 Jahren Erfahrung in der FMCG-Branche hat Christoph Gröne vor seiner Selbstständigkeit fünf Jahre lang bei fritz-kola GmbH gearbeitet, wo er zunächst als Sales Director Europe, später als Country Director Deutschland und Teil der Geschäftsleitung, maßgeblich dazu beitrug, den Umsatz mehr als zu verdoppeln und die interne Struktur auf das nächste Level zu heben. „Ich sehe enormes Potenzial in nucao und freue mich darauf, das Team um Mathias und Chris weiter auf ihrer Wachstums- und weiteren Professionalisierungsreise zu begleiten. nucao ist eine spannende Marke mit echtem Purpose, die mit hochwertigen und zeitgemäßen Produkten und ihrer ‚David gegen Goliath‘-Geschichte Konsumenten und Kunden begeistert“, erklärt Gröne.

Das nächste Level für nucao

Zuvor war Gröne bei der Beiersdorf AG tätig, wo er führend verantwortlich für die Entwicklung der globalen Einzelhandels- und Shopper-Marketingstrategie für die Marke NIVEA war. Seine umfassende Erfahrung in der Markenentwicklung wird nun dazu beitragen, nucao auf ein neues Level zu heben. Kennengelernt hat Gröne die beiden Co-Gründer von nucao auf der Internorga, nach einer geschäftlichen Reise aus Singapur, auf deren Stand er die nucao Fruits – die schokolierten Früchte – entdeckte, die in Asien bereits sehr präsent sind.

Mathias Tholey, Mitgründer von nucao, zeigt sich begeistert über die neue Zusammenarbeit: „Wir freuen uns, mit Chris über 18 Jahre FMCG-Erfahrung im Beirat zu haben. Als Experte für den Aufbau von starken Purpose-Marken wird er uns dabei unterstützen, nucao auf ein nächstes Level mit unseren Kunden und Konsumenten zu bringen. Als Mensch passt er sehr gut zu uns – und wir konnten bereits erleben, wie Chris Teams für eine starke Vision und Purpose begeistern kann.“

In seiner neuen Rolle wird Christoph Gröne nucao insbesondere in den Bereichen Vertrieb, Marketing und Unternehmensentwicklung beraten. Sein Ziel ist es, nucao sichtbarer zu machen und den Bekanntheitsgrad zu steigern: „Nur wenige europäische Konsumgütermarken setzen ihr Marketing so konsequent in ein nachhaltiges Portfolio mit Impact um wie nucao: hier leistet das Team seit 2016 in der Schokoladenkategorie echte Pionierarbeit.“

Bildquelle: ©Christoph Gröne/privat

Quelle ease PR

JUGEND GRÜNDET Bundessieger 2024 erobern das Silicon Valley

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jugend gründet --V.l.n.r.: Lehrer Timo Schuh mit seinen Schülern Dominik Schuler, Ferdinand Horn und Julian Schenker an der Geburtsstätte des Silicon Valley (Bildnachweis: JUGEND GRÜNDET)

Einstieg in aktuelle Wettbewerbsrunde noch bis 7. Januar 2025 möglich

Während in Deutschland die Tage kürzer und kälter wurden, hoben die JUGEND GRÜNDET Bundessieger 2024 ab in Richtung Sonne: Sieben aufregende Tage verbrachte das Team „blind Sonar“ im Silicon Valley. Auch in der aktuellen Wettbewerbsrunde ist die USA-Reise wieder der Hauptgewinn im bundesweiten Schülerwettbewerb. Wer sich eine Chance auf das einmalige Erlebnis sichern will, kann noch bis zum 7. Januar 2025 einen Businessplan einreichen.

Die Geschäftsidee von Ferdinand Horn, Julian Schenker und Dominik Schuler: Ein Stirnband, das sehbehinderten Personen eine haptische Wahrnehmung ihrer Umgebung und damit mehr Orientierung und Sicherheit im Alltag ermöglicht. Nach seinem Bundessieg im Juni ging es für das Trio im November auf Gewinnerreise ins Silicon Valley mit seinem einmaligem Mikrokosmos aus Start-ups, Technologieunternehmen, Risikokapitalgebern und Forschungseinrichtungen. Mit in die USA durfte auch Lehrer Timo Schuh vom Evangelischen Lichtenstern-Gymnasium in Sachsenheim, der die Jungs im Wettbewerb betreute.

10X von San Francisco bis Los Angeles

“Think 10X!”, so könnte wohl das Motto der Reise lauten. Zehnmal besser als die Konkurrenz sollte ein Start-up sein, zehnmal selbstbewusster sollten Gründer auftreten beim Pitch, zehnmal höher fallen Fundings aus für gute Ideen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Gefühlt zehnmal größer sind dort auch die Autos (neuestes Stichwort: Cybertruck!), die Burger/Pizzen/Drinks, die Universitätsbudgets, die Bäume, Berge (auch aus Muskeln) – und natürlich die Filmstars.

„The sky is maybe the limit!“

Das war denn auch das Fazit von Ferdinand, Julian und Dominik. Kein Wunder: Auf ihrer Reise besuchten sie San Francisco, Palo Alto, San Luis Obispo, Pismo Beach, Santa Babara und Los Angeles besuchten. Dort war das Trio zu Gast bei Unternehmen wie Google, Apple, Nvidia, Meta, Porsche Digital oder Akia und zu Besuch in Berkeley, Stanford inklusive D-School (by Hasso Plattner), der California Polytechnic State University, der German American Chamber of Commerce und dem German Start Hub. Und natürlich durfte auch ein Abstecher in den Yosemite Nationalpark und nach Hollywood nicht fehlen.

Ein ganz schön straffes Programm für knapp eine Woche! Was Ferdinand, Julian und Dominik auf ihrer Gewinnerreise sonst noch alles erlebt und welche spannenden Begegnungen sie gemacht haben, verraten wir im Reisebericht.

Ideen für eine bessere Zukunft

Im bundesweiten Schülerwettbewerb JUGEND GRÜNDET schlüpfen jedes Jahr mehrere Tausend Jugendliche in die Gründerrolle und entwickeln innovative Geschäftsideen, mit denen sie die Welt ein kleines bisschen besser machen. Warum? Ganz einfach: Wer gründet, kann eigene Ideen entwickeln, Visionen Realität werden lassen und mit neuen Lösungen eine bessere Zukunft für sich und andere gestalten.

Gegründet wird nur in der Theorie: Erst schreiben die Schüler:innen einen Businessplan für ihre Idee (Businessplan-Phase von September bis Januar), dann führen sie in einem Planspiel ein virtuelles Unternehmen (Planspiel-Phase von Februar bis Mai). Wer den Hauptpreis, eine geführte Reise ins Silicon Valley/USA, gewinnt, entscheidet sich beim Bundesfinale im Juni.

Entrepreneurship kann man lernen

Im Wettbewerb darf ausprobiert werden, wie es wäre, ein Start-up zu gründen – ohne echtes Risiko, dafür aber mit viel Learning by doing und Freiraum für eigene Ideen, Stärken und Interessen. „Entrepreneurship bedeutet kreativ werden und neue Ideen entwickeln, mutig eigene Wege gehen und durch Problemlösung Mehrwerte für die Zukunft schaffen. All das können Jugendliche bei uns im Wettbewerb lernen“, erklärt Projektleiterin Franziska Metzbaur den Ansatz von JUGEND GRÜNDET.

Jetzt in die Businessplan-Phase einsteigen

Schülerinnen und Schüler können sich online registrieren und direkt in die Businessplan-Phase einsteigen. Bis zum 7. Januar 2025 haben die Jugendlichen Zeit, um eine eigene Geschäftsidee zu entwickeln und einen Businessplan zu schreiben. Bei der Ausarbeitung der Geschäftsidee weist der JUGEND GRÜNDET Businessplan-Assistent den Weg: In der Online-Maske können die Schülerinnen und Schüler ihre Geschäftsidee Feld für Feld ausarbeiten – vom Angebot über die Zielgruppen und die Konkurrenz bis hin zur Finanzierung und den Zukunftszielen. Fertig ist der Businessplan!

Neu: Materialien & Handbuch im Lehrerzimmer

Damit Lehrkräfte ihre Schülerinnen und Schüler optimal beim Innovieren unterstützen können, stehen im JUGEND GRÜNDET Lehrerzimmer zahlreiche neue Materialien für den Unterricht bereit. Ob Warm-up oder Wiederholung, Einzel- oder Gruppenarbeit, Arbeitsblatt oder Webseminar: Die abwechslungsreichen, multimedialen Lernmaterialien helfen, den Rahmen für selbstorganisiertes Lernen zu schaffen. Alle wichtigen Infos zum Wettbewerb und viele Tipps zum Fordern und Fördern bietet das JUGEND GRÜNDET Schulhandbuch. Die Materialien stehen registrierten Lehrkräften kostenlos zur Verfügung.

Vom Problem zur Lösung
Aus Problemen Lösungen entwickeln und mit innovativen Ideen die Zukunft gestalten, das ist der Kerngedanke von JUGEND GRÜNDET. Der bundesweite Schülerwettbewerb will Jugendliche fürs Gründen begeistern und die Gründungskompetenzen von Schülerinnen und Schülern stärken.

Sponsoren & Förderer
Der Online-Wettbewerb JUGEND GRÜNDET wird seit 2003 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Die Teilnahme wird von der Kultusministerkonferenz der Länder empfohlen. Eine Reihe renommierter Sponsoren unterstützt den Wettbewerb bei den Preisen und Events. Hauptsponsor ist die Porsche AG.

Ausführliche Informationen zum Wettbewerb auf www.jugend-gruendet.de

Bild V.l.n.r.: Lehrer Timo Schuh mit seinen Schülern Dominik Schuler, Ferdinand Horn und Julian Schenker an der Geburtsstätte des Silicon Valley (Bildnachweis: JUGEND GRÜNDET)

Quelle JUGEND GRÜNDET

Kolsquare übernimmt Woomio:

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Ein Meilenstein für die Expansion der Influencer-Marketing-Plattform in Europa

Kolsquare, Europas führende Influencer Marketing Plattform und zertifizierte B-Corporation, gibt heute die Übernahme von Woomio, die in Nordeuropa führende Influencer Marketing Software, bekannt. Diese Transaktion ist der nächste Schritt in der kontinuierlichen Expansion von Kolsquare mit dem erklärten Ziel, die Führungsposition in Europa weiter zu stärken.

Woomio wurde 2014 von Zeth Edwardsen und Torsten Petersen in Kopenhagen gegründet und ist eine End-to-End-Softwarelösung, die es Marketern ermöglicht, erfolgreiche Creator-Programme durchzuführen. Das Unternehmen ist in 16 Ländern mit einem starken Fokus auf Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland etabliert. Woomio unterstützt über 300 erfolgreiche Agenturen und Marken – darunter Rituals, Flying Tiger und Red Bull.

Kolsquare wurde 2018 von CEO Quentin Bordage in Paris gegründet. Durch sein rasantes Wachstum hat sich Kolsquare seinen Platz als Top-Lösung für datengesteuertes Influencer-Marketing in Europa gesichert. Die Plattform bietet eine All-in-One-SaaS-Lösung für die Skalierung von Influencer-Marketing-Strategien durch authentische KOL-Partnerschaften (Key Opinion Leader) und beschäftigt über 50 Mitarbeiter.

Als zertifizierte B-Corporation unterstützt Kolsquare das verantwortungsvolle Influencing, indem es sich für Transparenz, ethische Praktiken und bedeutsame Kooperationen einsetzt. Durch charakteristische Funktionen wie den ‚Compliance Score‘, den #InfluenceForGood-Filter und den ‚Audience Credibility Score‘ ist Kolsquare außerdem bestrebt, technologische Innovation mit sozialer und ökologischer Verantwortung zu verbinden. 2024 schloss sich Kolsquare der team.blue-Gruppe an, einem der größten privaten Tech-Unternehmen in Europa.

Das schnelle Wachstum von Kolsquare in Frankreich, Deutschland, Spanien, Italien und Großbritannien wird durch diese Übernahme weiter beschleunigt und ermöglicht eine kontinuierliche Expansion in ganz Europa und darüber hinaus.

Durch den Beitritt zu Kolsquare wird sich Woomio auch an der Förderung ethischer Praktiken in der Influencer-Marketing-Branche beteiligen und damit die Rolle von Kolsquare als Pionier im Bereich Responsible Influence weiter festigen.

„Diese Übernahme markiert ein aufregendes neues Kapitel, da wir unsere Kräfte mit Kolsquare vereinen. Als Gründer von Woomio ist es inspirierend zu sehen, dass unsere Arbeit als perfekte Ergänzung zu Kolsquares außergewöhnlichem Produkt und hochkarätigem Team anerkannt wird. Gemeinsam kombinieren wir die einzigartigen Stärken beider Unternehmen, um unseren Kunden einen noch größeren Mehrwert zu bieten und die Zukunft des Influencer Marketings neu zu definieren. Wir freuen uns darauf, diese neue Reise anzutreten und einen noch größeren Einfluss in den nordischen Ländern und darüber hinaus zu haben“ sagt Zeth Edwardsen, Mitbegründer und CEO.

„Wir freuen uns sehr, dass Woomio Teil von Kolsquare wird, was uns ein starkes Engagement im schnell wachsenden Influencer-Marketing-Bereich in den nordischen Ländern ermöglicht, auf den wir uns seit unserem Start nur begrenzt konzentriert haben. Wir waren wirklich beeindruckt von der Qualität des Woomio-Produkts, dem beeindruckenden Kundenportfolio mit inspirierenden Marken und Agenturen, aber auch von dem Team, das in der Region seit Jahren einen unglaublichen Job macht. Diese Transaktion ist ein wichtiger Schritt in unserer Mission, die Marken von morgen, wo auch immer sie sich befinden, mit den Superkräften des Einflusses auszustatten“, sagt Quentin Bordage, CEO von Kolsquare.

Bild:Quentin Bordage, CEO Kolsquare

Quelle:Kolsquare

filu eröffnet seine fünfte Tierarztpraxis in Köln, leitende Tierärztin wird Dr. med. vet. Dominique Maria Tordy

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Das 2022 gegründete Praxisnetzwerk filu, das modernste Tiermedizin mit attraktiven Arbeitsbedingungen verbindet, erweitert seine Führungsebene: Dr. med. vet. Dominique Tordy übernimmt die Position der leitenden Tierärztin der neuen filu-Praxis in Köln. Aktuell betreibt filu mit Köln fünf Tierarztpraxen – zwei in München sowie jeweils eine in Hamburg, Düsseldorf und Köln. Weitere Praxiseröffnungen sind in Kürze geplant.

Das Ziel von filu ist es, die tiermedizinische Versorgung in Deutschland nachhaltig zu verbessern und gleichzeitig ein wertschätzendes Arbeitsumfeld für die Mitarbeitenden zu schaffen. Hierfür setzt filu auf Digitalisierung, moderne Behandlungsmethoden sowie innovative Medizin. Dabei legt das Unternehmen auch besonderen Wert auf die Fürsorge für seine Mitarbeitenden und bietet Arbeitsbedingungen, die sich deutlich von den üblichen Standards der Branche abheben. Die Praxisphilosophie basiert auf der Überzeugung, dass ein positives Arbeitsumfeld entscheidend zur Verbesserung der tiermedizinischen Versorgung beiträgt. Unter dem Motto „happy vets, happy pets“ verfolgt filu das Ziel, sowohl das Wohl der Tiere als auch das der Mitarbeitenden zu fördern. Aktuell beschäftigt filu bereits über 100 Mitarbeiter an fünf Standorten.

„Wir sind sehr glücklich, Dr. med. vet. Tordy für unser Team gewonnen zu haben. Mit ihrer Leidenschaft für die Tiergesundheit und ihrem Engagement, Haustiere wie wertvolle Familienmitglieder zu behandeln, wird sie einen wichtigen Beitrag zu unserer Mission leisten. Besonders liegt Dr. med. vet. Tordy eine gute Kommunikation am Herzen, wobei die Kommunikation mit den Tierhaltern und innerhalb des Praxis-Teams den gleichen Stellenwert genießt. Eine Haltung, die ideal mit unseren Werten übereinstimmt“, sagt Dr. med. vet. Anna Magdalena Naderer, Chief Veterinary Officer und Mitgründerin von filu.
Dr. Tordy bringt 16 Jahre Erfahrung als praktische Tierärztin mit. Sie ist Buchautorin und klärt in den sozialen Medien sowie im Fernsehen über Haustiergesundheit auf. Als zertifizierte Chirurgin liegt ihr Schwerpunkt auf Chirurgie und Notfallversorgung. Für ihre Promotion an der Stiftung Tierärztliche Hochschule in Hannover erforschte sie mehrere Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fraunhofer-IGB Verfahren zur Vermeidung von Tierversuchen. Dr. Tordy zeichnet sich durch ihre empathische Herangehensweise im Umgang mit tierischen Patienten und deren Haltern aus und setzt sich leidenschaftlich für deren Wohlbefinden und Gesundheit ein. Gleichermaßen liegt ihr das Wohl ihrer Mitarbeitenden am Herzen, die sie entsprechend der individuellen Stärken fördert und unterstützt.

Bild:Dominique Tordey final low res Bildquelle:filu

Quelle:public performance

Königlich Kuren in Marienbad: Die Royal Cabin im Ensana Nove Lazne Health Spa Hotel

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Historische Spa-Suite von 1896 lässt sich für wohltuende Anwendungen auf Basis natürlicher Heilmittel nutzen

Entspannen und kuren wie ein König: Diese Möglichkeit haben Gäste des Ensana Hotel Nove Lazne im tschechischen Marienbad – genauer, in der luxuriösen Royal Cabin von 1896. Die mondäne Spa-Suite wurde von dem Architekten Josef Schaffer für den englischen König Edward VII. gestaltet, der neunmal in Marienbad zu Gast war. Das historische Ambiente von einst ist bis heute erhalten und die Räumlichkeiten präsentieren sich noch so makellos und komfortabel wie damals. Ausgestattet ist die Royal Cabin mit prunkvollem Mobiliar, persischen Teppichen und Seidentapeten, während ein Portrait Edwards VII. daran erinnert, wer hier residierte. Bis heute gelangen Gäste vom Eingangsbereich mit Panoramablick über den Hotelpark in den Hauptraum, in dem sich auch die königliche Badewanne befindet. Wer sich hier aufhält, kann nicht nur entspannen, sondern wohltuende Behandlungen genießen, etwa heilsame Mineralbäder mit natürlich vorkommenden CO2-Gasen aus der berühmten Maria-Quelle, Inhalationstherapien oder Trinkkuren.

Traditionshotel berühmter Kurgäste

Das renommierte Traditionshotel Nove Lazne im Stil der Neorenaissance darf sich einer langen Kurgeschichte rühmen. Nach seiner Eröffnung 1828 entwickelte es sich rasch zu einem Ort, an dem sich der europäische Hochadel, bekannte Künstler und große Denker trafen. So waren neben Edward VII. unter anderem auch Johann Wolfgang von Goethe, Frédéric Chopin und Richard Wagner zu Gast.

Die römischen Bäder, eleganten Zimmer und Suiten, die vielseitigen Anwendungen sowie das reiche Kulturprogramm haben bis heute nichts von ihrer Attraktivität eingebüßt. Viele bewährte Heilmethoden wie Klimatherapie oder Schlammbäder versprechen Linderung bei zahlreichen Leiden. Das Nove Lazne gehört zu den Ensana Hotels, Europas führender Health-Spa-Marke, und bietet seinen Gästen Behandlungen bei Atemwegsbeschwerden, Hautkrankheiten, Allergien und Herzleiden sowie bei Beschwerden des Bewegungsapparates.

Bild:Nove Lazne – Ausenansicht (c) Ensana

Quelle:Claasen Communication GmbH