StartMerz am Startplatz von Isar Aerospace

Merz am Startplatz von Isar Aerospace

Europas Tor zum Weltraum: Bundeskanzler Friedrich Merz und Premierminister Jonas Gahr Støre besuchen Startplatz von Isar Aerospace

Im Rahmen der ersten offiziellen Norwegenreise des Bundeskanzlers hat eine Delegation aus Norwegen und Deutschland heute den Weltraumbahnhof von Isar Aerospace in Andøya besucht. Der gemeinsame Besuch mit Norwegens Premierminister Jonas Gahr Støre unterstreicht die strategische Bedeutung von Isar Aerospace für Europas Raumfahrtfähigkeiten und seine Sicherheit und industrielle Resilienz. Ebenfalls Teil der Delegation waren die norwegische Ministerin für Handel und Industrie Cecilie Myrseth und Verteidigungsminister Tore O. Sandvik sowie Bundesminister für Verteidigung Boris Pistorius und Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt Dorothee Bär.

Politischer Besuch unterstreicht strategische Bedeutung für Europas Raumfahrt

Daniel Metzler, CEO und Mitgründer von Isar Aerospace, sagt: „Es gibt mittlerweile ein deutliches Bewusstsein dafür, dass der Weltraum eine zentrale Rolle für unsere Verteidigung spielt. Die Herausforderung besteht jetzt darin, diesem Bewusstsein Taten folgen zu lassen. Dazu braucht es gezielte Investitionen und starke Partnerschaften. Der Besuch der Regierungsdelegationen aus Norwegen und Deutschland heute signalisiert die Entschlossenheit, Europas Souveränität im Weltraum zu sichern – indem wir sie hier aufbauen.“

Startplatz in Andøya als zentraler Baustein der europäischen Raumfahrt

Die Delegation hat den firmeneigenen Startplatz von Isar Aerospace am Weltraumbahnhof Andøya Space besichtigt, von wo aus die Trägerrakete „Spectrum“ startet. Der von Isar Aerospace eigens entwickelte und betriebene Startplatz spiegelt den hohen Grad an vertikaler Integration entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Unternehmens wider. Diese Strategie umfasst nicht nur die Konstruktion und Fertigung der Trägerraketen, sondern auch die Entwicklung und den Betrieb aller Test- und Startanlagen.

Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Norwegen stärkt Weltraumstrategie

Der Besuch verdeutlicht die vertiefte Partnerschaft beider Nationen und die Ambitionen Europas im Weltraum. Erst kürzlich hat Bundesverteidigungsminister Pistorius im Rahmen der Weltraumsicherheitsstrategie Investitionen in Höhe von 35 Milliarden Euro angekündigt. Diese sollen zum Aufbau souveräner Weltraumfähigkeiten eingesetzt werden und so die deutsche Verteidigung stärken. Norwegen hat die Bedeutung des Raumfahrt-Sektors frühzeitig erkannt und gemeinsam mit Isar Aerospace massiv in eigene Kapazitäten investiert: Der Startplatz in Andøya ist der erste orbitale Weltraumbahnhof in Kontinentaleuropa.

Qualifikationsflug der Spectrum-Rakete steht bevor

Isar Aerospace schließt derzeit die Vorbereitungen für seinen bevorstehenden Qualifikationsflug ab. Das Startfenster für die Mission „Onward and Upward“ soll sich frühestens am 19. März öffnen. Diese Mission gilt als entscheidender Schritt, um die Systeme der „Spectrum“-Trägerrakete unter operativen Bedingungen zu qualifizieren und den Zugang zum Weltraum für Europa, die NATO und ihre Partner zu stärken.

Bild Isar Aerospace State Visit Bildcedits: Isar Aerospace

Quelle  Isar Aerospace SE

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