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"Nordsee" spürt kaum Interesse an nachhaltig gefangenem Fisch

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Nordsee (Archiv), via dts NachrichtenagenturBremerhaven (dts Nachrichtenagentur) – Nachhaltig gefangener oder gezüchteter Fisch ist nach Ansicht des Geschäftsführers der Restaurantkette Nordsee kein Verkaufsargument.

„Es mag den gesellschaftlichen Anspruch nach nachhaltig gefangenem oder gezüchtetem Fisch geben, aber im täglichen Geschäft ist das nur selten ein Thema“, sagte Nordsee-Chef Kai Bordel den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagausgaben). Die Zertifizierung eines einzelnen Fischs sei für den Gast offenbar nicht besonders wichtig, so Bordel weiter.

Die Schnellrestaurantkette Nordsee hat deutschlandweit mehr als 300 Filialen. Unternehmensangaben zufolge habe Nordsee Fisch mit unterschiedlichen Zertifizierungen im Angebot. „Das ist uns wichtig“, sagte der Geschäftsführer. Umweltverbände und auch Fischereiexperten warnen schon seit Längerem vor einer Überfischung der Welttmeere. Generell könne man als Verbraucher aber noch guten Gewisses Fisch essen. „Davon bin ich fest überzeugt. Ohnehin halten Verbraucher das Essen von Fisch für gesünder als das Essen von Fleisch“, so Bordel. Nordsee sei es wichtig, die Themen Nachhaltigkeit und Verantwortungsbewusstsein nach außen zu tragen. „Deswegen haben wir ja auch entsprechende Zertifizierungen für den Fisch, der bei uns verkauft wird.“


Foto: Nordsee (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Richterbund für Speicherung von IP-Adressen

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Computer-Nutzer (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – In der Debatte über die Einführung einer neuen Form der Vorratsdatenspeicherung wächst der Druck auf Justizminister Marco Buschmann (FDP). Nach dem Bundesrat sprach sich jetzt der Deutsche Richterbund dafür aus, eine begrenzte, auf maximal vier Wochen befristete Speicherpflicht für Computer-Kennungen einzuführen, um die Bekämpfung von schweren Straftaten zu erleichtern.

Der Bundesgeschäftsführer des Richterbunds, Sven Rebehn, sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstag): „Bei Internet-Straftaten wie Kinderpornographie ist die IP-Adresse oftmals der einzige, aber immer der schnellste Ermittlungsansatz, um Täter aufzuspüren und Opfer aus einer womöglich andauernden Notlage zu befreien.“ Der Bundesrat schlage einen europarechtskonformen Weg zur Speicherung von IP-Adressen vor, die Ampel-Koalition solle diesen Vorschlag rasch aufgreifen.

Mit Blick auf die Liberalen betonte Rebehn: „Die FDP wäre gut beraten, es den Grünen gleichzutun und keine politischen Scheingefechte mehr um eine Neuauflage der Vorratsdatenspeicherung zu führen, mit der die maßvollen Vorschläge des Bundesrats tatsächlich nichts zu tun haben.“ Die Länderkammer hatte sich am vergangenen Freitag auf einen Gesetzesentwurf zur Speicherung von Computer-Kennungen verständigt. Mit ihm sollen Telekommunikationsanbieter verpflichtet werden, die so genannten IP-Adressen befristet und anlasslos zu speichern. Mithilfe dieser Adressen können Computer im Internet eindeutig zugeordnet werden.

Justizminister Buschmann hingegen spricht sich bislang für das so genannte „Quick Freeze“-Verfahren aus. Das bedeutet, dass Daten erst dann gespeichert werden, wenn ein Verdacht auf eine schwere Straftat vorliegt. Buschmann und die FDP argumentieren bisher, dass bei einer anlasslosen Vorratsdatenspeicherung die Bürger unter Generalverdacht gestellt würden.

Richterbund-Vertreter Rebehn sagte hingegen, das Quick-Freeze-Verfahren sei „keine gleichwertige Alternative“ zum Vorschlag des Bundesrats. „Damit hinge es vom Zufall oder der Speicherpraxis der Internetanbieter ab, ob die IP-Daten dort noch vorhanden sind, wenn eine Anordnung zum Einfrieren kommt.“

Der Vorschlag des Bundesrats geht auf eine Initiative des schwarz-rot regierten Hessen zurück, der sich auch Länder mit grüner Regierungsbeteiligung anschlossen. Nun muss sich der Bundestag damit befassen.

Vor zwei Jahren hatte der Europäische Gerichtshof der anlasslosen Speicherung von Telekommunikationsdaten enge Grenzen gesetzt und entschieden, dass die weit gefassten deutschen Vorschriften dazu nicht mit dem EU-Recht zu vereinbaren sind. Die Richter entschieden aber auch, dass zur Bekämpfung schwerer Kriminalität IP-Adressen unter bestimmten Bedingungen gespeichert werden können. Dem soll der Gesetzentwurf des Bundesrats Rechnung tragen.


Foto: Computer-Nutzer (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Niedersachsen droht mit Ausschluss von Fußball-Gästefans

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Fans von RB Leipzig fordern 10 Prozent für Gästefans (Archiv), via dts NachrichtenagenturHannover (dts Nachrichtenagentur) – Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens (SPD) droht den rivalisierenden Fans der Zweitligavereine Eintracht Braunschweig und Hannover 96 für den Fall einer erneuten Eskalation beim Niedersachsen-Derby am 6. Oktober mit einem kompletten Ausschluss von Gästefans.

„Sollte auch das veränderte Konzept mit deutlich weniger Gästefans nicht dazu führen, dass es im Stadion zu weniger Gewalt und weniger Verletzten kommt, dann können wir in Zukunft keine Gästefans mehr zulassen“, sagte die Ministerin der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ).

Für das Spiel am kommenden Sonntag in Braunschweig hatte die Ministerin das Kontingent für die Gästefans um 40 Prozent reduziert. Statt 2.100 96-Anhängern dürfen lediglich 1.260 Fans aus der Landeshauptstadt in Braunschweig dabei sein. Gleichzeitig übte Behrens deutliche Kritik sowohl an den Ultraszenen der beiden Vereine als auch am Deutschen Fußball-Bund (DFB). „Was mich nachdenklich stimmt, ist, dass sich in der Ultraszene offenbar überhaupt keine Selbstreflexion einstellt. Da ärgert man sich lieber darüber, nicht in voller Besetzung ins Stadion zu dürfen und hat sich sogar dazu entschlossen, das Spiel zu boykottieren oder den eigenen Verein nicht zu unterstützen. Statt sich einmal ernsthaft mit dem Thema auseinanderzusetzen, wird in allen öffentlichen Äußerungen die Gewalt im Stadion kleingeredet oder einseitig auf die Polizei geschoben“, sagte Behrens.

Auf die Frage, ob sie sich mal mit den beiden Fanszenen an einen Tisch gesetzt habe, antwortete die Ministerin: „Meine Tür ist offen. Aber ich habe nicht den Eindruck, dass man an einem Dialog wirklich interessiert ist, weder mit der Polizei noch mit mir. Für einen solchen Dialog braucht es ja eine gemeinsame Basis. Diese Basis ist für mich das klare Bekenntnis, dass Gewalt im Stadion nichts zu suchen hat. So eine klare Ansage habe ich aus der Ultraszene bisher nicht gehört.“

Für den vom Bremer Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) ins Spiel gebrachten Vorschlag von Punktabzügen für Vereine, wenn ihre Fans im Stadion Pyrotechnik abbrennen, zeigte sich Behrens offen: „Die Idee des Kollegen Mäurer, die Clubs bei massiven Ausschreitungen mit Punktabzügen zu bestrafen, finde ich durchaus nachvollziehbar.“ Grundsätzlich halte sie es jedoch für zielführender, die bereits bestehenden Regularien des DFB „auch endlich konsequent anzuwenden“. Diese sähen bei Ausschreitungen oder dem massiven Einsatz von Pyrotechnik als Waffe beispielsweise schon jetzt die Möglichkeit von Spielabbrüchen vor. „Dieses Mittel wird in der Praxis allerdings überhaupt nicht angewandt“, beklagte die Ressortchefin in der NOZ.


Foto: Fans von RB Leipzig fordern 10 Prozent für Gästefans (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Baerbock hält deutsche Beteiligung an Gaza-Schutztruppe für denkbar

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Bundeswehr-Soldat (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Mit Blick auf eine mögliche künftige Friedensordnung im Nahen Osten hat Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) die Beteiligung deutscher Soldaten an einer Gaza-Schutztruppe nicht ausgeschlossen.

„Für Frieden braucht es internationale Sicherheitsgarantien, dass von Gaza nie wieder Terror gegen Israel ausgeht. Und dass die Palästinenser sicher in einem eigenen Staat leben können“, sagte die Grünen-Politikerin dem „Stern“. „Ich habe daher auf einer Sicherheitskonferenz in Israel im Frühsommer bereits deutlich gemacht, dass Deutschland für so eine internationale Sicherheitsgarantie seinen Beitrag leisten sollte – als einer der engsten Freunde, denen Israel absolut vertrauen kann, ähnlich wie Amerikaner und Briten.“

Baerbock erinnerte in diesem Zusammenhang an die Rolle der Alliierten nach dem Zweiten Weltkrieg. Diese hätten nicht nur geholfen, Deutschland wirtschaftlich wieder aufzubauen. „Sie haben durch ihre Präsenz unseren Nachbarn die Sicherheit garantiert, dass von deutschem Boden nie wieder Krieg ausgehen wird. Und damit den Grundstein gelegt, dass wir heute seit Jahrzehnten in Frieden mit unseren Nachbarn leben“, sagte Baerbock: „Das war das größte Glück für unser Land. Wenn Deutschland irgendwann seinen Beitrag leisten kann, dass der Nahe Osten das gleiche große Glück erlebt, dann sollten wir dies auch tun.“

Die Befreiung einer deutsch-israelischen Familie aus der Geisel-Haft der Hamas bezeichnete Baerbock als „eine der schönsten Nachrichten“ ihrer bisherigen Zeit als Außenministerin. Baerbock hatte den Familienvater Yoni Ascher bei ihrem ersten Besuch in Israel nach den Hamas-Anschlägen kennengelernt. „Er zeigte mir auf seinem Handy ein Video, seine Frau mit den beiden Mädchen zusammengepfercht auf einem Truck, in der Gewalt von Terroristen“, so Baerbock. „Ich habe mir geschworen: Ich werde alles in meiner Macht Stehende tun, dass Yoni Ascher seine Familie wieder in die Arme schließen kann. Er und die anderen Angehörigen der damals über 200 Geiseln.“ Im November habe sie dann mitten auf dem Grünen-Parteitag die Nachricht erreicht, dass die Frau und die Kinder freigelassen wurden.


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111 Personen von Luftwaffe aus dem Libanon ausgeflogen

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Flughafen BER bei Nacht (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Ein Flugzeug der deutschen Luftwaffe mit 111 Personen an Bord ist am Montagabend um 20:59 Uhr sicher am Berliner Flughafen gelandet. Das teilte die Bundeswehr am Abend mit.

Der A321 war nach Beirut geschickt worden, um Familienangehörige von Botschaftsmitarbeitern nach Deutschland zu evakuieren. Die Botschaft in Beirut soll aber weiter besetzt und „arbeitsfähig“ bleiben, wie es vom Auswärtigen Amt hieß.

Seit Monaten bittet die Bundesregierung die Deutschen im Libanon, sich selbst auf eine Ausreise mit kommerziellen Verkehrsmitteln vorzubereiten und sich nicht auf eine Evakuierung zu verlassen.


Foto: Flughafen BER bei Nacht (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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US-Börsen verzeichnen kleines Plus

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Wallstreet in New York, via dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Montag ein kleines Plus verzeichnet, nachdem die wichtigen Indizes zwischenzeitlich im Tagesverlauf auch deutlich im Minus waren. Der Dow schloss bei 42.330 Punkten schließlich im grünen Bereich, aber gerade einmal 0,04 Prozent höher als am Freitag.

Der Nasdaq-100 ging bei 20.061 Punkten immerhin schon 0,3 Prozent höher aus dem Handel und der breiter aufgestellte S&P 500 beendete den Tag mit 5.762 Punkten sogar 0,4 Prozent im Plus.

Die Kursgewinne kamen erst in den letzten Handelsminuten, und das, obwohl neue Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell die Runde machten, wonach man sich mit weiteren Zinssenkungen Zeit lassen wolle. Auch stehe die Wirtschaft auf einem soliden Fundament, sagte der Notenbanker – was ebenfalls als klares Signal gegen Zinssenkungen gewertet werden kann, auf die die Börse aber sehnsüchtig wartet.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagabend schwächer: Ein Euro kostete 1,1133 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8982 Euro zu haben.

Der Goldpreis ließ deutlich nach, am Abend wurden für eine Feinunze 2.631 US-Dollar gezahlt (-1 Prozent). Das entspricht einem Preis von 75,99 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen auch: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 71,77 US-Dollar, das waren 21 Cent oder 0,3 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Wallstreet in New York, via dts Nachrichtenagentur

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Rätselraten um israelische Bodentruppen im Libanon

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Karte von Israel und Libanon (Archiv), via dts NachrichtenagenturJerusalem/Beirut (dts Nachrichtenagentur) – Im Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon bleibt die Lage unübersichtlich. Am Montagabend machten Berichte die Runde, wonach israelische Soldaten in den Südlibanon eingedrungen seien. Es wäre die erste Bodenoperation der israelischen Streitkräfte im Libanon seit dem Zweiten Libanonkrieg im Jahr 2006.

In weiteren Berichten hieß es, Israel habe die USA vorab darüber informiert, eine begrenzte Bodenoperation im Libanon zu starten, die innerhalb weniger Stunden beginnen könne. Das soll ein US-Beamter am Montag dem Sender CBS bestätigt haben.

In Kontrast dazu wurden Angehörige der UN-Friedenstruppen an der libanesisch-israelischen zitiert, wonach es derzeit zwar schweren Beschuss, aber keine Anzeichen für ein israelisches Eindringen über die Grenze gebe. Die offizielle libanesische Armee, die als besonders schwach gilt und nichts mit der Hisbollah zu tun hat, soll sich bereits von Kontrollpunkten nahe der israelischen Grenze zurückgezogen haben.


Foto: Karte von Israel und Libanon (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Luisa Neubauer warnt Grüne vor zu viel Kompromissen

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Luisa Neubauer (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Luisa Neubauer fordert die Grünen auf, den Klimaschutz nicht zu vernachlässigen. „Ganz Deutschland erlebt gerade, wie auf Kosten des Klimaschutzes Stimmung gemacht wird“, sagte sie dem „Tagesspiegel“ und macht dafür die rechten Parteien verantwortlich.

Die Klimaschutzaktivistin von „Fridays for Future“, die auch Mitglied der Grünen ist, forderte ihre Partei auf, bei dem Thema keine Kompromisse zu machen. „Die große Frage ist jetzt, wem es die Grünen in Zukunft recht machen wollen. Den Rechtspopulisten und ihrer zersetzenden Polarisierung? Es wäre fatal. Denn Rechtspopulisten wollen die Grünen nicht einhegen, sie wollen sie am Boden sehen. Kein Kompromiss, keine Selbstaufgabe, kein Eingeständnis der Grünen ist ihnen genug“, sagte Neubauer weiter.

Sie riet den Grünen, die nach dem Rücktritt des Bundesvorstand aktuell nach neuem Führungspersonal suchen, den Rechten ehrlich entgegenzustehen. „Die Grünen werden unsere Lebensgrundlagen nicht eigenständig beschützen können, aber ohne eine stabile und selbstbewusste grüne Partei wird es nahezu unmöglich Sicherheit und Freiheit vor Klimakatastrophen zu organisieren. Als Partei, die seit ihrer Gründung für Klimaschutz eintritt, liegt es an den Grünen, den klimapolitischen Standard in der Politik zu setzen“, sagte Neubauer dem „Tagesspiegel“.


Foto: Luisa Neubauer (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Dax geht nach Rekordjagd vorerst auf Tauchstation

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Zum Wochenstart hat der Dax seine Rekordserie zunächst nicht fortgesetzt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 19.325 Punkten berechnet, 0,8 Prozent niedriger als am Freitag, als ein neues Allzeithoch markiert worden war.

Ein Rücklauf nach einem solchen Ausbruch nach oben sei „völlig normal“, sagte Konstantin Oldenburger von CMC Markets. Der erste Unterstützungsbereich für den Dax liege nun zwischen 19.310 und 19.230 Punkten. Aber auch aufgrund des bevorstehenden Feiertages und den US-Arbeitsmarktzahlen am Freitag dürfte der Aktionsradius in den kommenden Tagen eher begrenzt bleiben.

Positiv wurden am Montag neue Daten zur Inflationsrate in Deutschland aufgenommen. Wie bereits in der vergangenen Woche in Frankreich und Spanien hat sich auch in Deutschland die Teuerungsrate im September stärker als erwartet abgeschwächt. Sie lag bei nur noch 1,6 Prozent und damit deutlich unter dem Ziel der Europäischen Zentralbank von zwei Prozent. Allerdings liegt die „Kernrate“ ohne Energie und Nahrungsmittel noch immer bei 2,7 Prozent – und die wird von Notenbankern typischerweise mehr beachtet.

Das Inflationsgespenst sei aber schon längst einer anhaltenden wirtschaftlichen Talfahrt und damit der Angst vor einer tiefen Rezession gewichen, kommentierte Oldenburger. In den kommenden Monaten gehe es darum, die Konjunktur wieder flott zu kriegen und dafür müsse es bald weitere geldpolitische Lockerungen geben.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1154 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8965 Euro zu haben.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Wärmepumpe in Berliner Parteizentrale der Grünen läuft endlich

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Grünen-Parteizentrale (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Sie war ein Symbol für die Mühen der Energiewende: Nun ist die Wärmepumpe für die Berliner Parteizentrale der Grünen nach Jahren der schleppenden Umsetzung endlich im Einsatz.

„Sie läuft“, sagte ein Parteisprecher, wie der „Spiegel“ schreibt. Die Anlage arbeitet mit Geothermie. Bis sie in Betrieb gehen konnte, hatte es einige technische und bürokratische Probleme gegeben: So musste unter anderem eine Spezialbohrmaschine mit einem Kran in den Innenhof gehoben werden.

Das Genehmigungsverfahren für die Erdbohrung hatte allein rund zwei Jahre gedauert. Und im gesamten Gebäude mussten Rohre verlegt werden. Nach dem Probebetrieb läuft die Anlage nun regulär.


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