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Rufe nach individueller Anpassung von Förderprogrammen für Schulen

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Gang in einer Schule (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Vor dem Hintergrund des starken Leistungsabfalls deutscher Schüler bei der internationalen Vergleichsstudie Pisa fordert der Direktor des Leibniz-Instituts für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Kai Maaz, eine individuelle Anpassung der Förderprogramme an die Schulen. „Die Programme müssen an jede Schule individuell angepasst werden, nicht die Schulen an die Programme“, sagte Maaz den Zeitungen der „Mediengruppe Bayern“.

„Wir brauchen Qualitätsstandards für eine datengestützte Schul- und Unterrichtsentwicklung. Diese müssen auf Landesebene und auch über Landesgrenzen hinweg fixiert und abgestimmt sein“, so Maaz. Nach dem letzten Leistungsniedergang der Pisa-Studie im Jahr 2000 ist laut Maaz bei der Entwicklung und Umsetzung von Förderprogrammen der Fehler gemacht worden, dass „sehr stark die Verbesserung des Unterrichts in den Fokus gerückt wurde“. Der Unterricht sei jedoch das letzte Glied im schulischen Handeln.

Deshalb fordert der Bildungsforscher, die Schule als Organisation in den Fokus zu rücken: „Wir müssen Entwicklungsmaßnahmen für den Unterricht auch stärker mit Ansätzen, die die Schule als Organisation weiterentwickeln, kombinieren.“ Die datengestützte Schul- und Unterrichtsentwicklung, wie Maaz sie fordert, ist in einigen Bundesländern weiter fortgeschritten als in anderen. In Baden-Württemberg werden beispielsweise erste Ansätze verfolgt, die im Schuljahr 2024/25 verbindlich umgesetzt werden sollen. Dazu zählen unter anderem die Erstellung von Schuldatenblättern, die einen jährlichen Überblick über die wichtigsten Daten der Schule geben sowie die Einrichtung von Qualitätsstandards für Schulen, die Schulaufsicht sowie Aus- und Fortbildungen für Lehrer.

Die bisher größte Bund-Länder-Initiative im Bildungsbereich ist das sogenannte Startchancen-Programm – es soll nach den Sommerferien 2024 über zehn Jahre laufen. Insgesamt 20 Milliarden Euro werden an 4.000 Schulen mit einem hohen Anteil sozial benachteiligter Schüler verteilt.


Foto: Gang in einer Schule (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Chocoversum Hamburg verschenkt Klimaschutz mit Northpol

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Chocoversum Hamburg ©Merways

Das Chocoversum, Hamburgs Schokoladenmuseum, begleitet Schokoladenliebhaber auf eine erlebnisreiche und ab sofort auch nachhaltige Reise durch die Welt der süßen Verführung. Seit Anfang November 2023 läuft eine Unterstützungsaktion mit NORTHPOL, bei der die Anreise ins Stadtgebiet Hamburg durch klimawirksame sowie nach dem Gold Standard zertifizierte Projekte ausgeglichen werden kann.

Für die Umsetzung wurde ein über das Aktionsportal von Northpol generierter QR-Code mit dem Branding des Chocoversums auf einen Voucher gedruckt. Diesen QR-Code können Besucherinnen und Besucher per Smartphone scannen und anschließend ihren sogenannten ecobono sinnvoll in ein selbstgewähltes Klimaschutzprojekt investieren. Das so umgesetzte Engagement für die Umwelt wurde bis dato sehr positiv aufgenommen und steigert den Genuss süßer Schokolade.

Durch die Zusammenarbeit mit Northpol ermöglicht das Chocoversum seiner Besucherschaft, selbst zu bestimmen durch welche CO2-Ausgleichsbereiche und -projekte, sogenannte Eco-Portfolios, Emissionen kostenlos ausgeglichen werden sollen. Zur Wahl stehen unter anderem Aufforstungsprojekte, regenerative Energien, Trinkwasserreinigung ohne Brennholz sowie effiziente Kochöfen.

„Das Klima betrifft uns alle und wir wollten etwas tun, was unsere Besucherinnen und Besucher aktiv einbezieht – ohne sie zu belasten. Nach der Implementierung unserer Nachhaltigkeitsstation in der Ausstellung ist das ein logischer Schritt“, sagt Chocoversum Geschäftsführerin Stephanie Schaub. „Mit Northpol haben wir eine innovative und gleichzeitig einfache Lösung dafür gefunden.“

Weitere Informationen zu Northpol gibt es im Internet unter https://northpol.com

Weitere Informationen zum Chocoversum finden Sie unter https://chocoversum.de/de/

Bild Chocoversum Hamburg ©Merways

Quelle PUNKT Gesellschaft für Public Relations mbH

Traumurlaub vor der eigenen Haustür

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cmt

Von Hohenlohe bis zum Bodensee: Rund 150 Ausstellende präsentieren auf der CMT die vielfältigen Reisemöglichkeiten in Baden-Württemberg

Von den Hügeln der Hohenlohe Region im Nordosten, über die pulsierende Landeshauptstadt Stuttgart bis hin zum malerischen schwäbischen Meer, dem Bodensee: Baden–Württemberg ist vielseitig und hält unzählige, schöne Erlebnisse bereit. Wie spannend das Bundesland als Urlaubsregion ist, erleben Besucherinnen und Besucher auf der CMT. Rund 150 Ausstellende aus Baden-Württemberg stellen vom 13. bis 21. Januar in der Oskar Lapp Halle (Halle 6) eindrucksvoll unter Beweis, dass man nicht sonderlich weit verreisen muss, um einen Traumurlaub zu finden.

Die abwechslungsreichen Landschaften mit ihren beeindruckenden Aussichten sind ein Paradies für alle Fahrrad- und Wanderbegeisterten. Die unzähligen Routen ebnen den Weg für altbekannte Klassiker und neue Highlights zu Fuß oder auf dem Rad zwischen der Kurpfalz und dem Breisgau. Wer auf dem Limes-Wanderweg den Spuren der Römer folgen oder sich auf eine Pilgerreise auf dem Fränkisch-Schwäbischen Jakobsweg aufmachen möchte, kommt im Süden voll auf seine Kosten. Informationen zu den zahlreichen Möglichkeiten für einen Aktiv-Urlaub im Süden finden Interessierte auf der CMT.

Eine Reise für die ganze Familie

Viel zu entdecken gibt es auch für Familien. Die Vielzahl an abwechslungsreichen Ausflugszielen wie zum Beispiel die Höhlenerlebniswelt Schwäbische Alb, eine Zeppelinrundfahrt am Bodensee oder Freizeitparks wie der Schwabenpark oder Tripsdrill machen einen Urlaub mit Kindern zu einem unvergesslichen Erlebnis. Die Stände der Ausstellenden in der Oskar Lapp Halle (Halle 6) der Urlaubsmesse CMT spiegeln die vielfältigen Ferienmöglichkeiten des Südwestens wider und richten sich an jedes Alter, jedes Wetter und jeden Familientyp. Dank dieses breiten Angebots erhielt das Land Baden-Württemberg das Qualitätssiegel „familien-ferien“, das besonders familienfreundliche Urlaubsorte auszeichnet.

Die Seele baumeln lassen

Die große Auswahl an Heilbädern und Kurorten machen Baden-Württemberg in Deutschland zum Bäderland Nummer Eins. Von den Heilbädern der Schwäbischen Alb wie Bad Ditzenbach über die Stuttgarter Thermen in der Landeshauptstadt, bis hin zum Kurort Bad Peterstal-Griesbach im Schwarzwald können sich Interessierte vor Ort auf der Urlaubsmesse über die Vielzahl an Wellnessmöglichkeiten des „Wasserreichs Süden“ informieren.

Baden-Württemberg ist nicht nur bundesweit bekannt für seine Heilbäder, sondern auch für seine Spitzengastronomie. Schwäbische Spezialitäten wie Maultaschen oder Spätzle sind längst keine Geheimtipps mehr. Der Weinsüden mit zwei der besten Weinregionen Deutschlands präsentiert sich auf der Messe mit wunderbaren Alltagsweinen und gehobenen Spitzentropfen. Interessierte können auf der Urlaubsmesse beispielsweise einen kleinen Vorgeschmack der ausgezeichneten Weine am Stand der Weingärtner Esslingen bekommen.

Kulturelle Highlights im Süden

Auf der CMT präsentiert sich der Süden ebenfalls mit all seinen kulturellen Highlights. Darunter historische Gebäude wie die Burg Hohenzollern, bunte Gärten wie die der Landesgartenschau 2024 in Wangen im Allgäu, oder die Automobilmuseen von Porsche und Mercedes der Stadt Stuttgart. Weitere kulturelle Höhepunkte im kommenden Jahr werden die Spiele der Fußball Europameisterschaft in Stuttgart, die Ornamenta 2024 und die Feier anlässlich des 1300-jährigen Jubiläums des UNESCO Weltkulturerbes Klosterinsel Reichenau.

Die Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW) wird auf der CMT mit einem Gemeinschaftsstand vertreten sein. Andreas Braun, Geschäftsführer der TMBW, blickt voller Vorfreude auf die bevorstehende Urlaubsmesse: „Wir freuen uns sehr darauf, das Land Baden–Württemberg mit all seinen wunderschönen Facetten auf der CMT präsentieren zu können. Der Süden bietet viele besondere Ausflugsmöglichkeiten und einzigartige Momente – hier ist garantiert für alle etwas dabei.“

Bild Von Hohenlohe bis zum Bodensee: Rund 150 Ausstellende präsentieren auf der CMT die vielfältigen Reisemöglichkeiten in Baden-Württemberg. | Bildnachweis: Landesmesse Stuttgart GmbH

Quelle Landesmesse Stuttgart GmbH

Christoph Gusenleitner neuer Head-Sommelier bei Hubert Wallner

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Christoph Gusenleitner neuer Head-Sommelier bei Hubert Wallner

Wechsel in einem der spannendsten Weinkeller Österreichs: Diplom-Sommelier Christoph Gusenleitner, schon bislang Restaurantleiter bei Hubert Wallner, übernimmt zum Frühlingsstart 2024 auch den Part des Head-Sommeliers. Der bisherige Chef-Sommelier Andreas Katona macht sich am Längsee selbständig.

Mehr als 3500 Positionen mit Sondereditionen, Raritäten und Jahrgangstiefen unterstreichen die außergewöhnliche Klasse des Weinkellers im Gourmet-Restaurant Hubert Wallner am Südufer des Wörthersees. Eine Fundgrube für anspruchsvolle Kenner, was nicht zuletzt auch die rare Auszeichnung des Wine Spectators mit 2 Gläsern und dem „Best of Award of Excellence“ unterstreicht.

Gemeinsam mit Andreas Katona hat Christoph Gusenbauer diese Schatzkammer in den beiden letzten Jahren verwaltet. Nach der Winterpause (vom 14. Januar bis voraussichtlich 10. April 2024) übernimmt er als neuer Maître und Head-Sommelier. Der Fokus der Weinkarte liegt auch weiterhin darauf, die durch den Alpe-Adria-Raum inspirierte 4-Hauben-Küche von Hubert Wallner mit oft auch überraschenden Weinen oder alkoholfreien Getränken, natürlich auf höchstem Level, kongenial zu begleiten.

Neben einem hochkarätigen, klassischen Sortiment aus Österreich, Italien und Frankreich finden sich dabei ebenso Natural- und Orange-Weine sowie so manche Entdeckung aus den in Sachen Wein aufstrebenden Nachbarregionen Slowenien und Kroatien. Ein Highlight der Karte bleibt der exemplarische Champagner-Bereich, nicht ohne Grund ist Hubert Wallner auch Krug-Ambassador.

Gourmet-Restaurant Hubert Wallner
9082 Dellach/Maria Wörth, Seeplatz 6
T +43 (0) 42 73 /38 589

office@hubertwallner.com
www.hubertwallner.com

Bild Andreas Katona und Christoph Gusenleitner, ©Joerg Lehmann

Quelle A.R.T. Redaktionsteam Ges.m.b.H.

Ebury Währungs-Woche

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ebury Matthew Ryan Quelle: Ebury

Ebury Währungs-Woche: Euro dürfte schwach bleiben / Franken 2024 herausgefordert / Negative Daten aus China

Obwohl die Märkte vor der aktivitätsarmen Urlaubszeit stehen, sollten Investoren die Inflationsdaten aus dem Vereinigten Königreich am Mittwoch und aus den USA am Donnerstag nicht außer Acht lassen. „Es scheint eine erstaunliche Diskrepanz in den Erwartungen zwischen der Fed und den europäischen Entscheidungsträgern zu geben“, erklärt Matthew Ryan, Head of Market Strategy bei Ebury. Die EZB vertrat zuletzt trotz der schwachen Wirtschaftsleistung in der Eurozone eine feste Geldpolitik, während sich die Fed in den USA trotz eines soliden Wachstums eher generös zeigte und einen klaren Kurswechsel hin zu Zinssenkungen vollzog.“

Trotz der hawkishen Aussagen der EZB in der vergangenen Woche ist Ryan skeptisch, ob die Gemeinschaftswährung einen Aufwärtstrend ausbilden kann: „Die hawkishen Äußerungen der EZB auf ihrer Dezember-Sitzung hatten kein gutes Timing. Bereits am nächsten Tag überraschten die wichtigsten Einkaufsmanagerindizes für die Wirtschaftstätigkeit im Dezember mit einem deutlichen Rückgang. Damit scheint bestätigt, dass die Eurozone in der zweiten Jahreshälfte 2023 in eine technische Rezession geraten ist. Der Euro gab nach dieser Nachricht etwa die Hälfte seiner kurzfristigen Gewinne wieder ab.“ Demnach müsse für einen festeren Euro zunächst der konjunkturelle Pessimismus in der Eurozone verfliegen.

Schweizer Franken (CHF):

„Die Schweizer Nationalbank ist zuletzt in das Lager der Tauben gewechselt und hat Aussagen über künftige Zinsanhebungen aus ihrem Statement gestrichen. Der Markt erwartet in der Schweiz bereits im März eine Zinssenkung um 25 Basispunkte und rund 80 Basispunkte im Gesamtjahr 2024. Wir bewerten diese Erwartungen zwar als sehr ambitioniert, sehen niedrigere Zinsen angesichts der sinkenden Inflation aber als realistisch an. Nach einem Rekordjahr 2023 dürfte 2024 für den Franken herausfordernder werden.“

Renminbi (CNY):

„Die lockere Haltung der Federal Reserve verhalf dem Yuan zum Dollar zu seiner stärksten Position seit Juni. Zugleich fiel der handelsgewichtete Währungskorb auf den niedrigsten Stand seit September. Die in der vergangenen Woche veröffentlichten chinesischen Konjunkturdaten waren insgesamt negativ. Insbesondere bleiben Sorgen um den chinesischen Binnenkonsum. Die Industrieproduktion schnitt zwar besser ab als erwartet, das Gesamtbild für Chinas Wirtschaft bleibt aber ziemlich düster.“

Bild Matthew Ryan Quelle: Ebury

Quelle Text Nico Popp

EU-Kommission billigt Milliardenbeihilfe für Stahl-Holding-Saar

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Stahlproduktion (Archiv), via dts NachrichtenagenturBrüssel (dts Nachrichtenagentur) – Die EU-Kommission hat den Weg für staatliche Beihilfen in Höhe von 2,6 Milliarden Euro für den Aufbau einer grünen Stahlproduktion im Saarland freigemacht. Die Maßnahme stehe mit den EU‑Beihilfevorschriften im Einklang, teilte die Brüsseler Behörde am Montag mit.

Sie werde die Verwirklichung der Ziele der EU-Wasserstoffstrategie, des europäischen „Grünen Deals“ und des Industrieplans für den „Grünen Deal“ unterstützen und zudem dazu beitragen, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen aus Russland zu beenden und den grünen Wandel rasch voranzubringen. Deutschland hatte bei der Kommission die mit 2,6 Milliarden Euro ausgestattete Maßnahme zur Genehmigung angemeldet, mit der das Vorhaben der Stahl-Holding-Saar (SHS) unterstützt werden soll, ihre Stahlproduktion in Völklingen und Dillingen, wo das Unternehmen zwei Hochöfen und fünf LD-Konverter zur Produktion von Rohstahl betreibt, teilweise zu dekarbonisieren. Mit der Beihilfe, die in Form eines Direktzuschusses gewährt werden soll, wird unter anderem der Bau einer Direktreduktionsanlage und zweier neuer Elektro-Lichtbogenöfen gefördert. Die neuen Stahlproduktionsanlagen sollen 2026 in Betrieb genommen werden und sollen 3,05 Millionen Tonnen Rohstahl pro Jahr erzeugen, der die gleiche Menge an derzeit mit dem konventionellen Hochofenprozess erzeugten Rohstahl ersetzen soll. Über die gesamte Laufzeit des Vorhabens soll der Ausstoß von mehr als 53 Millionen Tonnen CO2 vermieden werden.

„Die Dekarbonisierung des sehr energieintensiven Stahlsektors ist für den grünen Wandel von entscheidender Bedeutung“, sagte EU-Kommissionsvize Margrethe Vestager. Diese mit 2,6 Milliarden Euro ausgestattete deutsche Maßnahme werde Stahl-Holding-Saar bei der Dekarbonisierung seiner Stahlproduktion im Saarland unterstützen. „Gleichzeitig wird sie dazu beitragen, die Erzeugung von erneuerbarem Wasserstoff im Saarland anzukurbeln.“ Dank der im Rahmen der Maßnahme vorgesehenen „wesentlichen Vorkehrungen“ blieben die Wettbewerbsverzerrungen „begrenzt“, so Vestager.


Foto: Stahlproduktion (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Forsa: AfD klettert auf neues Rekordhoch

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Tino Chrupalla (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – In der aktuellen Sonntagsfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa hat die AfD in der Wählergunst zugelegt. In der Erhebung für die Sender RTL und ntv kommt sie mit 23 Prozent (+1) auf den höchsten Wert, den Forsa auf Bundesebene bislang für die Partei gemessen hat.

Damit verkürzt die AfD den Abstand zur Union (31 Prozent) weiter. SPD (14 Prozent), Grüne (13 Prozent), FDP (5 Prozent) und die sonstigen Parteien (11 Prozent) halten die Werte der Vorwoche. Die Linke verliert einen Prozentpunkt und landet bei 3 Prozent. Bei den Kanzlerpräferenzen ergeben sich gegenüber der Vorwoche nur minimale Veränderungen: Wenn sie den Bundeskanzler direkt wählen könnten, würden sich bei der Konstellation Scholz – Merz – Habeck wie in der vergangenen Woche 15 Prozent für Scholz, 24 Prozent für Merz und 18 Prozent für Habeck entscheiden.

Bei der Konstellation Scholz – Merz – Baerbock kommt Scholz auf 19 (+1 Prozentpunkt), Merz auf 27 (-1 Prozentpunkt) und Baerbock unverändert auf 17 Prozent. Auf die Frage, ob sie den Eindruck haben, dass die meisten Politiker in der Bundespolitik wissen, was die Menschen im Alltag bewegt, antworten 81 Prozent der Bundesbürger mit Nein. Diese Einschätzung wird jeweils von einer großen Mehrheit in Ost und West, von Frauen und Männern sowie in allen Altersgruppen, Bildungsschichten und Wählergruppen geteilt. Noch am ehesten meinen die der SPD und den Grünen verbliebenen Anhänger, die meisten Bundespolitiker wüssten, was die Menschen im Alltag bewegt.

Die Daten zu den Partei- und Kanzlerpräferenzen wurden vom 12. bis 18. Dezember erhoben. Datenbasis: 2.501 Befragte.


Foto: Tino Chrupalla (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Höhenflüge am Sattlerhof

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sattlerhof V.l.n.r.: Alex, Willi, Maria und Andreas Sattler ©Regina Hügli
Familie Sattler, Sattlerhof, Gamlitz

Genießerhotel & Weingut Sattlerhof: Weine vier Mal unter den Top-10 Österreichs, Punkte-Aufwertung im Genießerrestaurant

Die aktuellen Auszeichnungen sind eine eindrucksvolle Bestätigung für den Kurs der jungen Generation am Sattlerhof: Alexander und Andreas Sattler, die das Weingut biodynamisch betreiben, werden in den aktuellen Weinführern von Gault Millau und A la carte mit Höchstwertungen belohnt. Markus Sattler, der dieses Jahr die Küche von Vater Hannes übernommen hat, klettert im Gault Millau Restaurantführer einen Punkt nach oben.

Zwei Mal im Ranking der Top-10 Weißweine Österreichs, drei Mal im Ranking der besten Sauvignon Blancs und die Höchstbewertung von fünf Trauben für das Weingut: Im neuen Gault Millau Weinguide zählt der Sattlerhof zu den besten und renommiertesten Weingütern Österreichs.

19,5 Punkte sowie die begehrte Auszeichnung „Lieblingswein der Redaktion“ vergab die Redaktion für den Sauvignon Blanc Südsteiermark DAC Ried Alter Kranachberg GSTK 2021. Auch der Sauvignon Blanc Südsteiermark DAC Ried Grassnitzburg Reserve 2017 erhielt 19,5 Punkte.

„Die Sattlerhof-Serie ist schlicht und ergreifend atemberaubend. Was schwierig schien – nämlich, dass die junge Generation das, was Willi Sattler so meisterhaft in die Flasche brachte, noch übertrifft –, ist Realität geworden. Die Biodynamie, der sich Andreas und Alexander begeistert widmen, macht es möglich – und auch, dass Vater Willi voll und ganz hinter alledem steht. Der Sauvignon Blanc Ried Alter Kranachberg – so heißt laut Riedenverordnung nun der historische Teil des Kranachbergs – ist ein großer Wein“, so das Urteil der Redaktion

Der A-la-carte Weinführer vergab Höchstnoten für den Ried Pfarrweingarten Fassreserve 2017 sowie den Ried Pfarrweingarten Morillon 2020.

Im Genießerrestaurant ist seit dieser Saison Markus Sattler am Werk, der mit einem innovativen Kulinarikkonzept, das er als „sanfte Küche“ bezeichnet, aufhorchen ließ. Er setzt auf eine regionale, puristische Küche, bei der vor allem Gemüse einen großen Auftritt hat. Der Guide Gault Millau belohnte dies mit drei Hauben und 16,5 Punkten- einem Plus von einem Punkt.

Besonders lobten die anonymen Tester Markus‘ aufwendige Zubereitungen: „So erfahren wir, dass der Saibling mit Tannennadeln geräuchert wurde. Serviert wird er mit gehobeltem Dotter, Kapern und einer zarten Spargelsauce mit Johannisbeerblattöl. Pure Harmonie. Fantastisch auch der Weidegockel aus dem Dry-Ager, eingestrichen mit Shio Koji. Schwarzes Knoblauchgel, Zitrone und Estragon sind die würdige Bühne für den Gockel. Und so nutzt auch Markus Sattler seine neue Bühne. Da wächst ein Star heran“.

Gemeinsam mit Schwester Anna, die den Service und die Leitung des Genießerhotels innehat sowie deren Partner und Spitzensommelier Thomas Ferrand, bildet Markus das neue junge Dream-Team am Sattlerhof.

Bild V.l.n.r.: Alex, Willi, Maria und Andreas Sattler ©Regina Hügli

Quelle A.R.T. Redaktionsteam Ges.m.b.H.

Unternehmen geben mehr für Forschung und Entwicklung aus

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Euroscheine (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Deutschlands Wirtschaft hat im vergangenen Jahr bei Innovationen im EU-Vergleich deutlich nachgelegt. Das berichtet das „Handelsblatt“ (Mittwochsausgabe) unter Berufung auf Daten des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) auf Basis der amtlichen EU-Statistik.

Die Ausgaben der Unternehmen für Forschung und Entwicklung sind demnach um acht Prozent auf knapp 82 Milliarden Euro gestiegen, EU-weit betrug das Plus nur 6,8 Prozent. Besonders deutlich wuchsen die Ausgaben auch in Spanien und den Niederlanden, in Frankreich dagegen stagnierten sie, in Italien sanken sie sogar. 2021 war Deutschland im EU-Vergleich noch deutlich zurückgefallen. „Es tut sich wieder mehr“, lobte der Vorsitzende der Expertenkommission für Forschung und Innovation (EFI), Uwe Cantner.

Die EFI berät die Bundesregierung wissenschaftlich zum Thema Innovationen. Erfreulich sei vor allem das Plus von 15 Prozent in der IT-Forschung, einem Bereich, in dem Deutschland traditionell schwach dasteht. Im laufenden Jahr dürfte sich der Trend wieder etwas abschwächen. Nach den Daten des Stifterverbandes, der diese Angaben für die Bundesregierung erhebt, planten die Unternehmen für 2023 ein Plus von fünf Prozent für Forschung und Entwicklung.


Foto: Euroscheine (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Alpenstern als Vorarlbergs neuer Fixstern für Genuss

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Still und leise hat sich ein Vorarlberger Genießerhotel in der österreichischen Gourmetszene etabliert: In familiärem Einklang sorgen die Familien Bischof & Steinfeld für kulinarische Hoch-Zeiten zwischen den Zweitausendern um Oberdamüls. Spektakulär präsentieren sich zudem Wein-, Cocktail- und Whiskykarte.

Baulich erfolgte der Paukenschlag im „Alpenstern“ bereits im Jahr 2020: Mit hellem Holz, minimalistisch und zugleich gemütlich, präsentiert sich das von Star-Architekt Johannes Kaufmann und Interieur-Designer Stefan Glettler konzipierte 4-Sterne-Superior-Haus auf 1.580 m als Paradebeispiel innovativer Alpinhotellerie. Sämtliche Zimmer und Suiten weisen Bergblick auf und sind wie das gesamte Hotel in den Farben Grün und Lila gehalten.

Kulinarische Upgrades mit Panorama

Peter Bischof als kochender Patron, seine Schwester Corina und deren Mann Maximilian Steinfeld setzen nun auch kulinarisch Akzente mit dem Ziel, den Gästen auch abseits der klassischen Ferienregionen des „Ländle“ Außergewöhnliches zu bieten. Der Alpenstern hat sich als Ferienziel für Genussmenschen etabliert, die – so wie die Besitzer – selbst auch gerne gut essen und trinken.

Das widerspiegelt die kulinarische Linie im unkomplizierten Einkehrlokal „Genusshalde“, vor allem aber im Fine-Dining-Restaurant „Löffelspitze“. Gemeinsam mit Co-Küchenchef Sandro Abel wird hier Sonntag, Montag und Dienstag abends groß aufgekocht. Regionale Produkte stehen im Mittelpunkt, ohne dass dies aber zum Dogma werden würde. Zu dieser Prise Weltoffenheit passt auch die exzellente Weinkarte mit ihren mehr als 1.300 Positionen, ein Hobby von Maximilian und Corina Steilfeld.

Fundgrube für Weingenießer

„Best of Austria“ ist die Devise der Weinkarte, die auch eine ganze Reihe exklusiver Hausabfüllungen beinhaltet, etwa von Patrick Bayer, Franz-Josef Gritsch oder Lukas Markowitsch. Darüber hinaus findet sich aber ebenso Hochkarätiges aus den klassischen Weinländern mit Schwerpunkt auf Burgund und deutschem Riesling. Nicht zu vergessen eine bemerkenswerte Sammlung von Naturweinen und Port, ein Steckenpferd der beiden leidenschaftlichen Sommeliers. Die 100 Seiten umfassenden Weinbücher in Weiß und Rot enthalten jedenfalls so manche Entdeckung, gerade auch bei den Jahrgangstiefen.

Regelmäßige Weindinner mit persönlich anwesenden Topwinzern gehören ebenso zur kulinarischen Welt des Genießerhotels Alpenstern wie die Möglichkeit, das Dinner statt mit Wein auch mit Cocktails begleiten zu lassen. Gerade die Bar gilt mit ihrer ihrem außergewöhnlichen Spirituosen- und vor allem Whisky-Sortiment als Vorarlberger Entdeckung der Mixology-Szene.

Gespannt sein kann man auch auf die Zukunft des einstigen Disco-Stadels, der in absehbarer Zeit zum Genusszentrum mit Food-Lab, Kochkursstudio und vielem mehr umgestaltet wird.

„Leading Spa Award“auf 1.580m

„Vom Bett auf die Piste“ ist im Alpenstern kein leerer Slogan, sind es doch gerade mal 8 m vom Skiraum hinaus in die alpine Winterlandschaft. Wer’s geruhsamer liebt, findet ausreichend Möglichkeiten zum Langlaufen oder Schneeschuhwandern (mit Wanderführerin). Mittwoch und Freitag steht eine Nachtrodelbahn bereit.

Im Sommer starten direkt vom Haus die Wanderwege in die alpine Welt des Großen Walsertales, wobei ein entsprechender E-Bike-Verleih den „Aufstieg“ erleichtert und neue Panoramatouren eröffnet.

Der mit dem „Leading Spa Award“ ausgezeichnete Wellnessbereich mit Indoor- und Outdoorpool, Saunawelt sowie Massage und Kosmetik bildet in jedem Fall die perfekte Abrundung.

Bild Restaurant Löffelspitze Foto:Mia Feline Georgia Ferrari

Quelle A.R.T. Redaktionsteam Ges.m.b.H.